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am 27. Mai 2017
Schon zwei Jahre nach "Bananas" präsentierten DEEP PURPLE ihren 18. Longplayer "Rapture of the Deep". Nachdem sie mit dem Vorgänger wieder in die Spur gefunden hatten, knüpften sie mit diesem Album nahtlos daran an.
Die Songs waren noch eine Spur rockiger, die alten Trademarks von DEEP PURPLE wurden wieder in den Vordergrund gestellt, es war Schluss mit der experimentellen Phase, die mit "Abandon" ein schlimmes Ende nahm.

Zu meiner großen Freude orientierten sich DEEP PURPLE wieder verstärkt an ihren Wurzeln, klassischer Hard- und Blues-Rock dominiert die Songs, es ist definitiv keine Weiterentwicklung zu entdecken - gottseidank, das "Abandon-Debakel" steckt mir immer noch in den Knochen - dafür aber ein Rückschritt zu alter Klasse.

DON AIREY spielt die Orgel zum Niederknien, er ist wirklich das Highlight auf "Rapture of the Deep" und ist wohl maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich dieses Album frisch und völlig entspannt anhört.
STEVE MORSE hält sich für meinen Geschmack sehr zurück und lässt sein Gitarrenspiel locker und dezent in die Songs einfließen. Auch IAN GILLAN finde ich brillant, gesanglich war er lange schon nicht mehr so präsent wie auf diesem Album - finde ich persönlich!

Wie auch immer, mich hat "Rapture of the Deep" auf ganzer Linie überzeugt, auch die Hitdichte ist wieder viel höher als auf den vorherigen Alben, für mich ist es das stärkste Album seit dem legendären "Perfect Strangers" aus dem Jahre 1984.
Es ist möglich, dass mich Manche jetzt für irre halten, aber das ist meine Meinung, dazu stehe ich. Auf "Rapture of the Deep" gibt es ganz viel Oldstyle zu hören, DEEP PURPLE sind zu ihren Wurzeln zurückgekehrt, ich bin begeistert.

Songs wie "Rapture of the Deep", "Clearly quite absurd", "Kiss tomorrow Goodbye", "Wrong Man", "Don't let go" und "Money talks" sind wirklich aus dem obersten Regal, wer sich hier langweilt, der hat DEEP PURPLE nie richtig verstanden. Das ist "Back-to-the-Roots" in Reinkultur - einfach Klasse!
Ich habe tatsächlich keinen Song gehört, der wirklich schlecht gewesen wäre, "Rapture of the Deep" hat mich auf ganzer Linie überzeugt.

Mein Fazit: Mit "Rapture of the Deep" lassen DEEP PURPLE die alten Zeiten wieder etwas aufleben. Ich finde, dass man ganz weit zu seinen Wurzeln zurückgegangen ist, ich bin begeistert.
Ich würde tatsächlich so weit gehen und behaupten, dass "Rapture of the Deep" das beste Album seit "Perfect Strangers" ist.
Wer die alten DEEP-PURPLE-Alben mochte, der sollte hier unbedingt einmal ein Ohr reinwerfen, ich finde es lohnt sich.

Meine Bewertung: 8,5 von 10 Punkten.
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am 22. Februar 2011
Das Album ist insofern interessant, weil es allgemein weniger gut bewertet wird. In den Rezensionen ist zu lesen von "nichts neues", "belanglos", "einfallslos" oder noch schlimmer
"am besten in der Tiefe versenken".

Ich frage mich: Warum so aggressiv ? Sooo schlecht kann das Album gar nicht sein, dass die Aussagen wirklich zu treffen. Denn es ist so eingespielt, dass es nach Deep Purple klingt. Viel Orgel, gute Riffs, tolle Gitarrensoli. Vielleicht nicht ganz so frisch und abwechslungsreich wie "Bananas", aber an vielen Stellen genauso urwüchsig wie die Alben der 70er.

Was habt Ihr Schlechtmacher denn damals so gehört ? Und warum klingt "Rapture Of The Deep" angeblich "ausgelutscht" ? Finde ich nicht ! Ich habe mich die Tage intensiv mit dem Album befasst. Es sind allein schon 6 Highlights drauf:

Money Talks
Wrong Man
Rapture Of The Deep
Clearly Quite Absurd
Junkyard Blues
Before Time Began

Mehr Songs befanden sich früher gar nicht auf den LP's :-)

"Rapture Of The Deep" klingt vielleicht etwas mit angezogenerer Handbremse als die ungestümeren alten Sachen. Die ehemaligen Fans, die das Album als "belanglos" oder "einfallslos" abtun, müssen sich fragen aber lassen, ob sie früher wirklich richtige Fans dieser Musik waren oder nur "Pseudo-Musikkenner". Die Musik auf "Rapture Of The Deep" wird zu Unrecht verkannt. Oder es liegt einfach daran, dass die Leute keine Ahnung haben.

Und ob Bands nach einer gewissen Zeit auf's Altenteil gehören ist eine äußerst fragwürdige Angelegenheit. Insofern würde ja das weiterhin bestehende berechtigte Interesse der Rockfans an Musik dieses Genres, die aus einer immer älter werdenden "Altrocker-Generation" bestehen, ad absurdum geführt.

Es wird quasi indirekt verlangt: Hört mit dem Rockmusikhören auf ! Ihr seid zu alt...
Diese Meinung kann ich nicht teilen. Mir macht "Rapture Of The Deep" einfach nur Spaß.

Kann man bedenkenlos kaufen.
55 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 5. Juli 2013
Manch einer mag sich nach dem Erfolg von NOW WHAT nach weiteren Werken der Band umsehen und hier reinschnuppern... Und RAPTURE OF THE DEEP ist durchaus nicht die schlechtere Wahl! Sicher, der Sound ist nicht ganz so gut wie auf dem Nachfolger, die Musik allemal! Vielleicht nicht das allerbeste Album von DP, aber eines, das sich lohnt. Und manche Band könnte mit diesem Material eine komplette Karriere bestreiten. Die Spielfreude und Virtuosität der Musiker blitzen immer wieder auf, die Texte sind brillant. Mit dem abschließenden "Before Time Began" ist meines Erachtens ein ganz großer Song darauf, das Titelstück ist auch ein Purple-Klassiker, ein paar andere sind gut und ein paar Füller gibt es auch. Gibt es die nicht immer? Und sind nicht manchmal des einen Füller des anderen Killer-Tracks? Ich ziehe dieses Album insbesondere ABANDON bei weitem vor.
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am 10. Oktober 2005
Nach nur zwei Jahren gibt es wieder ein neues DP-Album, das überraschend frisch klingt und sich vor seinen Vorgängern nicht zu verstecken braucht.
Ich möchte es hier mal kurz Lied für Lied durchgehen:
Der Opener "Money Talks" ist ein ausgefeilter Song mit einem überraschend eingängigem Refrain, ohne dass der Song dabei poppig ist. Ein Lied, das man auch in ein paar Jahren noch gerne anhören wird. Deep Purples bester Album-Opener seit "The Battle Rages On".

"Wrong Man" hat ein cooles, sehr grooviges Riff, das einem nicht aus dem Kopf geht. Insgesamt ist der Song aber eher durchschnittlich.
Das folgende "Girls Like That" klingt sehr stark nach Aerosmith (auch der Opener von Bananas hatte klare Anleihen bei den Luftschmieden), für meinen Geschmack auch eher ein Füller, nett zu hören, aber kein Highlight.
Mit dem Lied "Rapture Of The Deep" sind wir dann beim ersten Höhepunkt des Albums angekommen, sicherlich ein zukünftiger Klassiker. Das leicht orientalische Thema und die Gitarrensoli werden auch eingefleichten Blackmore-Fans Freude machen. Ehrlich gesagt hat Ritchie Blackmore in den letzten 20 Jahren keinen vergleichbaren Song zustandegebracht. Das Lied ist um einiges besser als "Anya" und "Ariel" zusammen.
"Clearly Quite Absurd" erinnert etwas an Haunted. Derselbe Rhythmus, aber nicht so poppig, eher etwas düster. Ganz nett.
"Don't Let Go" ist ein überraschend eingängiger Blues. Der Refrain kann einem stundenlang im Kopf hängenbleiben.
Das folgende "Back To Back" ist gut strukturiert, allerdings klingt das Keyboard-Thema für meinen Geschmack zu sehr nach den 80-ern. Das wertet den Song wieder etwas ab.
Mit "Kiss Tomorrow Goodbye", sind wir wieder bei einem der Höhepunkte des Albums angelangt. Ein düsterer ausgefeilter Rocker.
"Junkyard Blues" ist ein schöner Blues, den man aber auch ein paar Mal anhören muß, bis man seine Stärke entdeckt.
Der letzte Song "Before Time began" hat noch das Zeug zum Klassiker. Ein sehr atmosphärisches und äußerst gelungenes, eigentlich fast progressives Lied.
Deep Purple hat mit dem Album sicherlich nicht das Rad oder sich slebst neu erfunden, allerdings werden Fans, denen Bananas und Purpendicular gefiel an der Scheibe ihre Freude haben und wer sonst auf gute Rockmusik steht wird zumindest den Titeltrack und Before Time Began" sehr zu schätzen wissen.
Man muß dem Album Zeit geben, es mehrmals anhören, bevor man sich eine Meinung bilden kann. EInige Lieder entwickeln ihre Stärke erst mit der Zeit.
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am 5. Oktober 2007
Gillian & Co. haben ein Problem ..., nämlich den Band-Namen. Einerseits bringt er immer noch eine vhm. große Fan-Gemeinde dazu, die Alben der Band zu kaufen, andererseits sitzen Deep Purple dadurch in der Zwickmühle, die Bedürfnisse und Erwartungen der Fans zu erfüllen und gleichzeitig immer und immer wieder mit Werken vergangener Tage verglichen zu werden - Die Quadratur des Kreises und der Quell mancher schlechter Kritiken.
Doch, was ist denn mit der Musik? Um es kurz zu machen, "Rapture ..." ist mit Sicherheit eines der besseren Alben aus dem Jahre 2005. Routiniert gehen alle 5 ans Werk, Gillian's Stimme ist in Anbetracht seines Alters nicht nur immer noch eine der besten Stimmen im Rock-Circus sondern auch die Seele von Deep Purple. Purple ohne Gillian ist seelenlos, auch wenn zumindest Coverdale Mitte der 70er die Lücke einigermaßen füllen konnte, im völligen Gegensatz zu Turner um 90 herum.
Über das Gespann Paice/Glover zu schreiben, bedeutet Eulen nach Athen zu tragen, eine der besten Rhythmus-Gespanne in der Rockmusik.
Steve Morse spielt nahezu perfekt, sehr gut, aber etwas uninspiriert und vor allem: kalt! Tja und Don Airey, einerseits war es zu erwarten, dass er Jon Lord ersetzen würde, aber irgendwie klingt sein Spiel zu oft nach Lord oder gar nach Rainbow. Schade, denn er kann deutlich mehr!

Die einzelnen Titel erspare ich mir, stattdessen beschränke ich mich auf die meiner Meinung nach 3 Highlights. Da wäre zum einen der schon mehrfach erwähnte Titelsong, mit Abstand der beste Rock-Song auf dieser Scheibe, erweckt Erinnerungen an die guten alten Zeiten. Die beiden anderen Songs sind "Clearly quite absurd" & "Before time began", ersterer eher melancholisch, letztgenannter ruhig beginnend und mit zunehmender Länge Spannung aufbauend.

In der Summe betrachtet ist "Rapture ..." ein gutes Album, streckenweise abwechslungsreich und doch mit bekannten Strukturen. Erfrischend ist sicherlich etwas anderes, aber deutlich besser, als vieles, was als total hipp den Markt überschwemmt. In diesem Sinne: Keep on rockin'
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am 7. Oktober 2005
Nach ein paar Mal anhören muß ich sagen, dass "Rapture" sicherlich zu den besten Alben seit der Reunion 1984 zählt. Obwohl ich etwas skeptisch war, dass erst zwei Jahre nach "Bananas" ein neues Studio-Album diese Qualitäten haben würde, wurde ich positiv überrascht. Kein zweites "Abandon" (das ich für nicht sehr gelungen halte), sondern eine CD, die es mindestens mit dem Vorgänger "Bananas" aufnehmen kann, wenn nicht gar mit "Purpendicular".
Der fast progressive Titelsong und das Schlußlied "before Time Began" haben das Zeug zum Klassiker, aber auch den Opener "Money Talks" mit dem überraschend eingängigen Refrain und "Kiss Tomorrow Goodbye" wird man sicherlich in einigen Jahren noch gerne anspielen.
Natürlich gibt es auch einige wenige Füller, wie "Back to Back" mit dem 80-er Jahre Keyboard-Solo.
Wem "Purpendicular" und "Bananas" gefallen hat, dem ist "Rapture of the Deep" zu empfehlen. Das Songwriting wirkt sogar ausgereifter als beim Vorgänger und das Album ist noch stimmiger als "Purpendicular", womit allerdings zu betonen ist, dass man nicht so viel unterschiedliche Stile wie auf Steve Morses Erstling bei DP hört.
Wer einen singletauglichen Song sucht, wird enttäuscht werden, dafür findet er beste Songwriting-Qualität. Bei dem Titellied werden vielleicht nicht nur Dream Theater etwas neidisch, sondern auch Ritchie Blackmore. Das orientalisch angehauchte Thema und die Gitarrensoli klingen stark nach ihm. Dass er so einen Song in den letzten 20 Jahren hingekriegt hätte wage ich jedoch zu bezweifeln.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Februar 2006
Sicher hab ich mir bei Jon Lord's Abgang auch gesagt, schade, aber das war's dann Deep Purple. Doch das hatte ich schon bei Ritchie's Abgang gesagt und beim ersten Abgang von Ian Gillan usw usw usw. Wieviel Mark's hat es bisher gegeben? Und sie haben alle überlebt. Der Vorgänger "Bananas" war nicht so toll, nicht direkt schlecht, aber Jon Lord hat gefehlt. Und jetzt das hier: bereits der Opener "Money talks" zeigt uns allen, wo die Harke hängt. Die Orgel dröhnt und wimmert, wie in den besten 70'er Jahren. Die sowieso beste Rhythmustruppe der Welt (Paice/Glover) peitschen den Song nach vorne. Nun denn hab ich mir gedacht, so kann's weiter gehen. Und zu meinem Erstaunen ging es dann auch tatsächlich auf hohem Niveau weiter. Jeder Song ein Treffer, immer sehr straight, mit virtuosen Soli, sei es von Ayrie an der Orgel oder Morse auf der Gitarre. Dieses Album gehört zu den besten von DP. Einziger Schwachpunkt: DP versuchen 2mal ein langsames Stück zu spielen. Doch das gelingt ihnen nur bedingt. DP sind nun mal keine Soft- sondern eine Rockband. "Clearly quite absurd" ist noch akzeptabel, aber "Before time began" ist leider unzumutbar. Glücklicherweise ist es der letzte Song, also trotzdem kaufen.
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am 3. März 2006
Man kann der Amazon Rezension nur zustimmen. Wer nach 30 Jahren immer noch so ein "frisches" Hardrockalbum veröffentlichen kann, spielt in einer eigenen Liga. Steve Morse - nun schon seit über 10 Jahren - und Don Airey haben die Lücken von Blackmore und Lord mehr als gefüllt. Fazit: Ein erstaunlich gutes - insbesondere nach mehrmaligem Hören - und in bestem Sinne "altmodisches" Hardrockalbum!
Man sollte im Übrigen die Vergangenheit nicht immer zu sehr glorifizieren. Auch ein Ritchie Blackmore hat grottenschlechte Alben sowohl mit Purple oder Rainbow abgeliefert.
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am 17. Mai 2015
Nachdem ich die Alben Abandon und Bananas zwar für gut, aber eher im Mittelmaß befunden habe, kommt mit"Rapture" ein wirklich grandioses Album. Ich kann negative Rezensionen kein bisschen nachvollziehen, da die ganze Scheibe total rockt und es sich zeigt, dass alle Musiker immernoch gut dabei sind. Nach mehrmaligem Hören wird die CD immer besser und auch das letzte Stück, was vorher nicht recht in den Kopf wollte, kommt unglaublich gut rüber.Aus der Zeit mit Steve Morse finde ich dieses Album mit Abstand am besten. "Purpendicular" war zwar auch gut und beeinhaltet mit"Ted" einen meiner absoluten Lieblings-Purple-Songs, aber diese Scheibe ist von Stück 1-10 durchgängig ein Genuss sondergleichen. Vom Sprechgesang im wunderbaren Opener über eine schöne Ballade "Clearly Quite Absurd" bis hin zum fulminanten Schlusslicht "Before Time Began", das ruhige Passagen und Hartes vereint. Zwischendurch stehen mit Dingern wie "Wrong Man" oder dem Titeltrack geniale Rocknummern auf dem Plan und stehen alten Purple-Songs in Nichts nach meiner Meinung nach.
Also von mir einen absolute Empfehlung für dieses purpurne Meisterstück!!!
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am 25. September 2005
"Rapture Of The Deep" ist das inzwischen 18. Album der Band, und es braucht sich nicht hinter den Klassikern "In Rock", "Fireball", und "Machine Head" zu verstecken.
"Rapture" vereint die Härte von "Abandon" und den Einfallsreichtum von "Purpendicular". "Money Talks" bietet das beste Intro einer Purple-Platte seit "The Battle Rages On", und kommt wie der Rest der Platte auch textmäßig gut herüber. "Wrong Man" ist einer der Höhepunkte der Scheibe. Hart und gut. Das Album ist völlig zurecht mit "Rapture Of The Deep" betitelt, denn dieser Song ist der beste, auch wenn man ihn möglicherweise erst ein paar Mal hören muss. Ein echter Ohrwurm.
"Clearly Quite Absurd" ist die Ballade der Scheibe. Wenn "Deep Purple" bei vielen Radiosendern nicht als "Rentnertruppe" verschrieen wäre, und die Band Im Musikfernsehen gezeigt würde, dann wäre es ein Hit. So wird es bei einer äußerst gelungenen Ballade bleiben.
Die Band spielt wie aus einem Guss. Gillan singt beinahe wie in alten MkII-Tagen. Don Airey ist scheinbar überall, und Steve Morse spielt endlich Solos, die auch älteren Fans gefallen werden. Schön langsam beginne ich zu vergessen, dass eigentlich Jon Lord und Ritchie Blackmore maßgeblich zum Erfolg der Band beigetragen haben.
Von der Originalbesetzung, sind wie in einer anderen Rezension fälschlich behauptet, nicht 3 Mitglieder an Bord, sondern nur noch Drummer Ian Paice. Gillan und Glover spielten erst im 2. Lineup, das Weltruhm erlangte.
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