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VINE-PRODUKTTESTERam 19. August 2006
Schon Teil 1 fand ich sehr hilfreich - vor allem auch in der Praxis gut umsetzbar. Teil 2 geht für mich darüber aber noch hinaus.

Beide Bände, Expert Strategy for No-Limit Tournaments; Volume I und II bilden eine Einheit, der Autor verweist sogar selbst darauf, dass sein erstes Kapitel in Band 2 nur aus Raumgründen im zweiten Band gelandet ist. So stellt - nach meiner Interpretation - Band 1 schon eine Grundlage dar, ohne die Band 2 kaum verständlich ist. Band 1 erläutert die Prinzipien des Turnierspieles anhand einer soliden Strategie mit dem Schwerpunkt "betting on value".

Teil 2 erklärt nun, dass man auch jenseits dieser konservativen Theorie spielen kann, in bestimmten Situationen sogar muss. Und so sagt uns Harrington nicht nur, wann man auch ohne die Odds, ohne die besten Karten in eine Hand gehen kann, und er sagt uns auch, wann dies geht und welche Kriterien in diesem Fall für den Erfolg ausschlaggebend sind. Und wie im Teil 1 macht er das wieder anhand von Beispielen, viele davon sind bekannten Pokerturnieren entnommen und enthalten neben einer Analyse des Geschehens auch eine kurze Charakterisierung der handelnden (und oft in der Szene berühmten) Spieler.

Zugegeben, Poker ist nicht wirklich eine Wissenschaft, es kommt nicht immer darauf an, "richtig" zu spielen. So bin ich mir beim Kapitel "Structured Hand Analysis" nicht wirklich sicher, ob dies in der Praxis hilfreich ist. Aber Harrington führt viele der Beispiele bis zum Ende weiter und zeigt auch, dass mit der richtigen Spielweise meistens - beileibe auch auch nicht immer das richtige Ergebniss ensteht. Insgesamt gibt das Buch allerings einen sehr offenen Einblick in die Entscheidungsprozesse und die besondere Psychologie und Dramatik der Endphasen von Turnieren - wie ich es zuvor nirgendwo gelesen habe.

Fazit: Spannend, selbst wenn man nicht regelmäßig Turnierpoker spielt.
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TOP 500 REZENSENTam 1. März 2007
Dan Harrington ist ein erfolgreicher Profispieler. Er hat 1995 das Mainevent der "World Series of Poker" gewonnen. Bisher kam er bei dem wohl wichtigsten Pokerturnier der Welt 7 mal in die bezahlten Ränge. Er ist ein Vertreter der alten Pokerschule, was man aber seinen Büchern nicht anmerkt. Seine drei Bücher behandeln No Limit-Turniere, die Konzepte sind aber auch teilweise auf Cash-Games übertragbar. Der Zusatz des Titels "The Endgame" ist etwas irreführend. Selbstverständlich behandelt Harrington in dieser Fortsetzung die spätere Phase eines Turniers, aber darüber hinaus giobt es noch viel mehr wissenswertes Material. Harrington geht sehr ausführlich auf diverse Bluffmöglichkeiten ein (Continuation Bet, Squeeze Play, Semi-Bluff, Dark-Tunnel Bluff, Post-Oak Bluff, Check-Raise Bluff...) und sagt auch, wann man diese besser nicht anwenden sollte. Das nächste Kapitel ("Inflection Points") ist meiner Meinung nach auch das wichtigste. Hier wird unter anderem das M-Konzept genau erklärt. Diese benötigt man während des gesamten Turnierverlaufs, aber besonders, wenn die Blinds im Vergleich zu den Chips ziemlich groß sind. Zu guter letzt wird dem Leser erklärt, wie man sich am Besten in der abschließenden Phase eines Turniers verhält: Wenn am Tisch nur noch wenige Spieler sitzen und wenn man HU spielt. Auch für den 2. Teil gilt obige Kritik: Am Ende jedes Kapitels folgen viele Beispielhände, die alle genauso wirklich gespielt wurden und die Theorie festigen sollen. Harrington schreibt Schritt für Schritt, wie er spielen würde und warum. Seine Ausführungen sind logisch und gut verständlich. Auch für Leute, die dem Englischen nicht so mächtig sind ist dieses Pokerbuch geeignet. Schulenglisch reicht zum Verständnis vollkommen aus. Für diejenigen die gar kein englisch können wird in den nächsten Monaten der erste Teil auf deutsch erscheinen. Das einzige Manko ist die Verarbeitung des Buches. Der Karton ist sehr dünn und das Buch ist schlecht verleimt. Das ist leider typisch für den 2+2-Verlag.

Fazit: Das Buch ist für jeden fortgeschrittenen und ambitionierten Pokerspieler ein absolutes Muss! Die Beispielhände sorgen dafür, dass das Buch nie langweilig wird, im Gegenteil: es macht viel Spaß zu sehen, wie man spielt und wie z.B. Chris Moneymaker die Hand gespielt hat.

10 von 10 Punkte

Diese Rezension wurde - zusammen mit einigen anderen - zuerst auf meinem Pokerblog veröffentlicht. Die Amazon-Richtlinien verbieten es mir, den Link zu posten. Sollten Sie Fragen haben, dann können Sie mich gerne kontaktieren.

Viel Erfolg

Christopher
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Juli 2006
Turnierpoker ist schon etwas besonderes. Es geht nicht nur darum, einfach Geld zu machen, sondern im Wettbewerb mit anderen Spielern möglichst lange im Turnier zu bleiben, um eine Chance auf den Titel und einen der Ränge mit Preisen zu haben.

Harrington erklärt in diesem Band die dazu erforderlichen Strategien. Es gibt dazu kurze Kapitel mit Beispielen und dann einen sehr instruktiven Übungsteil mit Fragen, die den Text rekapitulieren helfen. Oft sind diese Fragen / Antworten der interessantere Teil, weil hier typische Spielsituationen als Beispiel analysiert werden. Spannend ist auch, dass die Beispiele immer bis zum Abschluss der Hand fortgeführt werden, und gezeigt wird, dass man auch bei der richtigen Spielweise nicht immer gewinnt.

Vor meinem ersten größeren Turnier habe ich es intensiv durchgearbeitet. Das Ergebniss war Platz 3 von 30.

Für die Endphase des Turniers gibt es einen zweiten Band. Den hätte ich vielleicht auch Lesen sollen :-)
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TOP 500 REZENSENTam 4. Juli 2007
"The cards fell randomly [...] but he remained the agent of free choice [...] then, always, in the crucial instant ever repeated hand after hand, the choice of yes or no. Call or raise, call or fold [...] the choice that reminds you of who you are" (De Lillo, 211f.) So sieht es Keith, der Protagonist aus Don DeLillos neuem Roman "Falling Man", der durchs Pokerspielen versucht, seine traumatischen Erinnerungen an den 11.9.2001 zu verdrängen. Natürlich kann man auch nur zum Vergnügen pokern und nicht, um seine Identität in einer absurden Welt zu bestätigen. Was auch immer die Motivation sein mag: Dan Harringtons "Harrington on Hold'em, Volume 1" sollte Standardlektüre für alle sein, die gedenken, sich regelmäßig an einen Pokertisch zu setzen.

Dan Harrington, Poker-Weltmeister 1995, gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Spielern auf der Tour. In sieben Kapitelm führt "Action-Dan" (ironischerweise so genannt auf Grund seiner konservativen Spielausrichtung) in die Grundlagen von Texas Hold'Em ein. Nach einer allgemeinen Einführung (Kapitel 1) sowie einer Klassifizierung der einzelnen Spielertypen in "conservative, aggressive and super-aggressive", widmet sich Harrington im Folgenden, den grundlegenden taktischen Fähigkeiten, die jeder Spieler haben sollte. In "Reading the Table" analysiert er körpersprachliche Elemente, auf die man bei sich und seinen Gegnern achten sollte. Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem vielleicht wichtigsten Bestandteil von Hold'Em: den berüchtigten "Pot Odds". Dabei wägt man die Chancen, die man hat, seine Hand entscheidend zu verbessern, ab gegen die Summe, die man setzen muss, um die nächste Karte zu sehen. Stimmt das Verhältnis, ist ein "call" gerechtfertigt. Im 5., 6. und 7. Kapitel analysiert Harrington das Wettverhalten vor dem Flop, dem Turn (der vierten Karte) und dem River (der fünften Karte).

Das wirklich gute and siesem Buch ist, dass es Harrington nicht nur bei der grauen Theorie belässt, sondern das vorher Beschriebene an zahlreichen Beispielen verdeutlicht, bei denen man quasi mit am Tisch sitzt. Unzählige Spielsituation werden durchgegangen, um die richtige Spielweise zu verdeutlichen. Verinnerlicht man alles, was Harrington ausführt (was ziemlich viel ist) hat man gute Chancen, am Tisch erfolgreich zu spielen.
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TOP 500 REZENSENTam 1. März 2007
Der volle Titel dieses Buches lautet "Harrington on Hold 'Em, Volume 1: Expert Strategy for No Limit Tournaments: Strategic Play". Dan Harrington ist ein erfolgreicher Profispieler. Er hat 1995 das Mainevent der "World Series of Poker" gewonnen. Bisher kam er bei dem wohl wichtigsten Pokerturnier der Welt 7 mal in die bezahlten Ränge. Er ist ein Vertreter der alten Pokerschule, was man aber seinen Büchern nicht anmerkt. Seine drei Bücher behandeln No Limit-Turniere, die Konzepte sind aber auch teilweise auf Cash-Games übertragbar. "Action Dan" Harrington erläutert sowohl das Spiel vor, als auch nach dem Flop. Er zeigt den Pokerinteressierten mit welchen Starthänden sie callen/raisen/foldn sollten, welche Spielstile es gibt und wie man sich auf seine Gegner einstellt. Es werden die Begriffe Pot Odds und Outs erläutert und deren Anwendung geübt. Am Ende jedes Kapitels folgen viele Beispielhände, die alle genauso wirklich gespielt wurden und die Theorie festigen sollen. Harrington schreibt Schritt für Schritt, wie er spielen würde und warum. Seine Ausführungen sind logisch und gut verständlich. Auch für Leute, die dem Englischen nicht so mächtig sind ist dieses Pokerbuch geeignet. Schulenglisch reicht zum Verständnis vollkommen aus. Für diejenigen die gar kein englisch können wird in den nächsten Monaten der erste Teil auf deutsch erscheinen. Das einzige Manko ist die Verarbeitung des Buches. Der Karton ist sehr dünn und das Buch ist schlecht verleimt. Das ist leider typisch für den 2+2-Verlag.
Fazit: Das Buch ist für jeden Pokerinteressierten ein Muss! Die Beispielhände sorgen dafür, dass das Buch nie langweilig wird. Zudem kann man sofort überprüfen, ob man die Theorie auch wirklich verstanden hat.
9 von 10 Punkte

Diese und einige andere Rezensionen von Pokerbüchern wurde zuerst auf meinem Pokerblog veröffentlicht. Die Amazon-Richtlinien verbieten es mir die Internetadresse hier zu schreiben. Sollten Sie Fragen haben, dann können Sie sich gerne an mich wenden.

Viel Erfolg
Christopher
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am 16. März 2012
Dieses Buch erklärt sehr gut die Grundlagen von Texas-Holdem, insbesondere im Turnierformat. Viele Aspekte werden anschaulich erklärt, und wer sich dafür interessiert, bekommt auch die mathematischen Grundlagen erläutert. Letzteres nicht in einer Breite wie z.B. bei Sklansky, das ist allerdings kein Nachteil. Wer sich dieses Buch zulegt sollte allerdings unbedingt auch den zweiten Teil durcharbeiten, der erste für sich allein ist unvollständig. Harrignton schreibt selbst, das Teile des zweiten Teils eher zum ersten gepasst hatten. Alles in allem ist dieses Buch sehr zu empfehlen.
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am 8. August 2009
Dan Harrington hat mit diesem Buch unter Beweis gestellt, dass er neben seinen fundamentalen Fähigkeiten am Pokertisch auch in der Lage ist, dies adäquat zu Papier zu bringen.

"Harrington on Hold'em" vermittelt umfangreiche Strategien, um in kleinen und großen Tournaments zu überleben. Es werden wichtige Konzepte wie Pot odds, implied odds etc. erläutert, ebenso wie Spielweisen und Gegenstrategien beleuchtet werden.

Wer häufig am Pokertisch sitzt und sein Spiel nachhaltig verbessern will, der wird kaum ein anderes, umfassenderes Buch finden.
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am 16. März 2012
Eigentlich müsste man eine gemeinsame Rezension zusammen mit dem ersten Band abgeben, denn nur zusammen geben sie einen vollständigen Überblick über Hold'em Turnierpoker. Zusammen tun sie das allerdings in einer sehr überzeugenden Weise. Das Buch legt den Schwerpunkt auf die praktischen Aspekte, aber auch theoretische Hintergründe (inklusive einem "Wen das nicht interessiert, kann dieses Kapitel auch überspringen"-Vorsatz) werden erläutert. Ob man dann noch das Workbook dazunimmt ist Geschmacksfrage, Band 1 und 2 gehören aber definitiv zusammen.
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am 21. September 2009
Das Buch ist sehr praktisch angelegt. Ich habe schon verschiedene Pokerbücher gelesen und war bei diesem sehr froh nicht zu viele überflüssige Bilder und Graphiken zu sehen. Es sind grundsätzlich kurze Theorieteile gefolgt von praktischen Beispielen in denen die Überlegungen und der Spielverlauf genau geschildert werden. Danach folgen Problem-Beispiele bei denen man das gerade gelernte nochmal anwenden kann.

Alles in allem ein gelungenes Buch!
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am 9. April 2012
Die Harrington Reihe ist eine solide Grundlage für jeden Turnierspieler, wobei jedem bewusst sein muss, dass die Grundgedanken mittlerweile jedem bekannt und somit überholt sind. Um ein Grundverständnis zu erlangen und darauf aufzubauen ist die Reihe jedoch unabdingbar!
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