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am 20. Januar 2017
Es handelt es sich um das erste Buch von S. Pinker das ich gelesen habe.
Gutes Buch für Leute die über den Tellerrand des Politischen-Schwarz/Weiß-Denkens, das leider auch in den Wissenschaften zu finden ist, hinausschauen wollen. Natürlich enthält das Buch einige persönliche Meinungen bzw. Dogmen des Autors.
Dennoch sehr informativ und auch sensible Themen wie z.B. Gewalttätigkeit in bestimmten ethnischen Gruppen oder die Erziehung von Kindern werden Sachlich ohne Populismus und mit zahlreichen Quellenangaben.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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With these touchy subjects the credibility and scientific plausibility is very important. This book does a good job with that, citing plenty of sources and explaining the basic methods of the experiments.

It is also informative, talking about gender, children, violence, thinking etc. It does not cover race, however, but explains why the effects of race on personnality and intellect are not trivial to study and debunks some previous findings about race. For example, blacks in america aren't inherently more violent, it is the environment in a ghetto that promotes violence.

The book does a lot of backlash prevention, which the reader that is not anxious about evolutionary psychology might find a little annoying.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. Oktober 2017
Ein super recherchiertes und geschriebenes Buch. Ich nutze es in der Lehre und blättere selbst immer wieder gerne rein. Empfehlung!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 8. Februar 2018
The first few chapters were really interesting to me. For example, I found the history of how the mind has been viewed interesting.

Once the case has been stated that humans aren't totally blank slates, the flow of information seemed to dry up. Yes there is an interaction between genes and environment. That's hardly mind boggling or surprising to me.

I lost it when the book turned into a bitching contest of how this one author was like totally unfair to another and how they were totally out of line and can you imagine this quote that he got like from this other guy who really didn't mean it?!?!

WHAT? I really don't care about random nonsense that has nothing to do with anything. There is probably more information buried in there but I can't be bothered to wade through the bickering first.

I would not recommend this book to others.

Btw, the edition I got had a tiny font and was rather annoying to read, but that's not what this review is about.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 20. Oktober 2016
Das Buch stellt einige Dinge klar und geht zumindest teilweise gegen die "Political Correctness" vor und ist so ein gutes Werkzeug, um Irrmeinungen zu zerlegen, die derzeit vorherrschen. Als ich dieses Buch vor zehn Jahren gelesen habe, fand ich, dass die öffentliche Meinung auf dem "richtigen Weg" war. Aber in letzter Zeit wurde die Realitätsverleugnung eher noch stärker und man sehnt sich fast in die "freien" 90er-Jahre zurück, als die P.C. schon da war, aber man sich doch weitläufig darüber lustig machte bzw. machen konnte (Al Bundy?).

Den Inhalt kann man sich auch aus den anderen Rezension ziehen. Ich fokussiere mich hier auf die "Probleme", die ich mit diesem Werk habe. Zuerst mal: es ist wirklich unglaublich langweilig. Steven Pinker hat ja Jahre später einen Ratgeber über das Schreiben herausgebracht, doch jemand der ein derart trockenes Werk schreibt, kann ja da nicht so talentiert sein. Aber gut, Theorie und Praxis sind oft zwei verschiedene Schwerter. Inspirierender Stil sieht aber anders aus, ich musste mich hier durchquälen - und das obwohl die Fakten doch recht "spannend" sind.

Steven Pinker ist ein Dogmatiker. Er stellt die "Evolutionstheorie" über alles und will den Menschen dieser zwanghaft unterwerfen. Er vergleicht uns mit den nächsten biologischen Verwandten (Schimpansen, Bonobos) und versucht dann daraus irgendwelche Schlüsse über unsere "Natur" zu ziehen. Das ist teilweise interessant, doch haben diese Tiere eben auch ihre eigenen evolutionären "Neuerwerbungen", und so auch der Mensch. Genetische Verwandtschaft ist in vielerlei Hinsicht oft nur eine statistische Sache. Sehr verstörend ist seine Ansicht zu Vergewaltigungen. Recht hat er, dass das alte (feministische) Dogma - bei Vergewaltigung geht es um Macht, nicht Sex an sich - in der reinen Form falsch ist. Aber wenn er wirklich denkt, dass es dabei nie um "Ressentiment" (Nietzsche) geht, oder blanken Sadismus, dann hat er sich kräftig geschnitten. Oft attackiert er auch "Strohmänner", d.h. Meinungen die so eigentlich überhaupt niemand hat, außer vielleicht ein paar fehlgeleiteter oder narzisstischer Intellektueller - aber nicht der "Mann auf der Straße". Auch ist er "politisch korrekter" als viele seiner Fans denken. Bei genetischen Unterschieden zwischen den Menschen hält er sich fein zurück, obwohl es hier durchaus "konkretere" Ergebnisse gibt, als bei seinen soziobiologischen "Schwadronierungen". Er ist und bleibt ein "Gatekeeper", der die Öffentlichkeit nur mit den Dosen füttert, die ihm seine persönliche Stellung erhalten lassen, ohne ein echtes "Enfant Terrible" zu werden. Da gibt es wirklich mutigere Leute. Unter der Gürtellinie finde ich seinen kleinen Seitenhieb gegen Konrad Lorenz und Eibl-Eibesfeldt. Er behauptet doch gar, dass diese es "gotten all wrong"(!). Das soll ja wohl ein Witz sein. Den Kampf den Pinker in diesem Buch führen will, haben diese bereits schon Jahrzehnte vor ihm gewonnen und nur wegen Konzepten der "Arterhaltung" etc. soll das "all wrong" sein? Steven Pinker wirkt wie ein emotionsloser, zahlenverliebter, empirischer, objektiver "Wissenschaftler". Er lehnt also Dinge ab, die sich nicht "rechnen". Das Modelle aber nie wirklich exakt sind, kapieren diese Art Akademiker einfach nicht. Viele Dinge sind einfach nicht bekannt und die Realität presst sich nicht in Zahlen, auch wenn das viele gerne so hätten. Gefühl und Intuition ist auch in der Erkenntnis der Dinge eine wichtige Stütze und das ist auch der Grund, warum Pinker und viele andere moderne Forscher niemals an die Brillianz eines Konrad Lorenz herankommen werden.

Fazit: Zum Meinungsausgleich zu gebrauchen, aber mit Mängeln übersät.
17 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. November 2008
Steven Pinker wird von manchen Leuten, vor allem in Deutschland, als "Schreiberling" oder "Popularisator" abqualifiziert. Dieses Urteil ist sehr, sehr deutsch und es wird ihm überhaupt nicht gerecht. Pinker ist nämlich ein sehr kluger Mann, der sehr viel weiß und sehr viel kann: Er kann lesen, er kann denken, er kann schreiben. Die Harvard University wird schon gewusst haben, warum sie ihn (wahrscheinlích nicht nur mit Geld!) vom MIT abgeworben hat.

Manche Kapitel dieses Buches habe ich zwei oder gar drei mal gelesen. Die Materie ist nicht simpel, sie erfordert schon Gründlichkeit bei der Lektüre.

Das Buch räumt sehr gründlich, aber ohne Fanatismus mit einer Ideologie auf, die schon sehr viel Schaden angerichtet hat, nämlich mit der Ideologie, dass der Mensch eine tabula rasa ist, die beliebig beschrieben werden kann.

Wenn der Mensch eine solche tabula rasa wäre, könnte es kein Unrecht sein, auf ihr nach Belieben herumzukratzen. Dementsprechend haben Diktatoren und Massenmörder wie Lenin, Stalin, Mao und Pol Pot keinerlei Skrupel gehabt, Menschen terroristisch umzuerziehen und sie bei Erziehungsresistenz verhungern zu lassen oder sie direkt abzuschlachten. Die Ideologie der tabula rasa, des unbeschriebenen Blattes, lädt geradezu dazu ein. Kommt der Mensch dagegen als kleines Buch auf die Welt, mit seiner eigenen Würde, seiner eigenen Story, seiner eigenen Epik, wäre es ein Sakrileg, zumindest aber eine grobe Fälschung, den Text umzuschreiben.

Das ist eine der wichtigen moralischen und ideologiekritischen Botschaften dieses Buches.

Dieses Buch ist aber nicht nur ein moralischer Appell, sondern auch eine sehr umfassende und gründliche Darstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Wenn man es durchgearbeitet hat, weiß man über Weltanschauungen, Sozialwissenschaften, Biologie, Psychologie, Verhaltensgenetik, Geschichte, Ethik und Ästhetik mehr als vorher.

Und das Kapitel 19, das von Kindern handelt, ist eine Meisterleistung der Wissenschaftspublizistik.

Die Belesenheit des Verfassers ist geradezu überwältigend. Und einfach macht er es sich an keiner Stelle, weder in seinen Thesen noch in seinen Argumenten. Die Rede von »billiger Biologie« (die man in einer älteren amazon-Rezension lesen konnte) ist nicht nur töricht, sondern grenzt eindeutig an Debilität.

Ich kann es jedem Menschen empfehlen, der den Mut hat, sich von herrschenden Heilsgewissheiten abzuwenden.

Eine recht gute deutsche Übersetzung stammt von Hainer Koiber und ist im Berlin Verlag erschienen. Wer Englisch kann - Abiturniveau ist durchaus ausreichend - sollte es aber im Original lesen.

Hinweisen möchte ich auch auf Pinkers andere Bücher:

Words and Rules: The Ingredients of Language,

The Language Instinct: How the Mind Creates Language (P.S.),

How the Mind Works (Penguin Press Science),

The Stuff of Thought: Language as a Window Into Human Nature.

Auch aus ihnen kann man sehr viel lernen.
59 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. Oktober 2013
Auch, wenn ich 10 Jahre gebraucht habe, es zu finden: danke für dieses Buch. Und schön zu wissen, dass immer noch Leute veröffentlichen dürfen, die selbst denken können.
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am 26. September 2011
Pinker ist kein radikaler Biologist, obgleich ihm das häufig nachgesagt wird. Das Buch ist ein guter Einstieg in die Vorbedingtheit, mit der wir zu leben haben.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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