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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
36
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Die französische Fotografin Marion(Julie Delphy),- sie lebt eigentlich New York-, verkörpert eine leicht überdrehte Person aus der Pariser Bohemien -Szene. Befreundet ist sie mit dem hypochondrischen, dazu noch reinlichkeitsbesessenen amerikanischen Ingenieur Jack( Adam Goldberg).

Das etwas schräge Liebespaar hat zu Filmbeginn ihre Europareise bereits abgeschlossen und ist gerade in Paris angekommen. Dort verbringen die beiden noch zwei Tage im Haus von Marions Eltern.

Jack hat Europa distanziert durch das Auge der Kamera erlebt und alles, was er sah, abgelichtet. Venedig war ihm zu schmutzig und damit zu unhygienisch, auch gegen Paris hat er Vorbehalte.

Marions Vater ist Künstler, die Mutter ein Althippie, die der körperlichen Liebe in jungen Jahren nicht abgeneigt war, wie sie dem entsetzten Jack mitteilt, der sie fortan für eine Schlampe hält. Marions jüngere Schwester ist übrigens Psychologin. Jack wähnt sich im Irrenhaus.
Hinzu kommt, dass die Wohnung der Familie nach Jacks Meinung andere als clean ist. Der Amerikaner antwortet mit Migräne.
Der genussfeindliche Jack hat pausenlos Angst sich durch die französischen Speisen zu vergiften. Desweiteren hat er Angst vor Attentaten in der Stadt und fühlt sich vom Anblick der Arabern in Paris furchtbar bedroht.

Dem Leben auf den Märkten, die Marions Vater ihm zeigen möchte, vermag er nichts abgewinnen. Tote Tiere entsetzen ihn .Er kann sie nur als Frikadellen verarbeitet in Mc Donalds-Produkten als Nahrungsmittel akzeptieren.

Marion, die in den beiden Tagen auf der Straße , auch auf Feten alten Lovern zufällig begegnet und mit diesen charmant plaudert, bringt mit ihrem Verhalten Jack schier zum Wahnsinn. Seine Eifersucht hat geradezu komische Züge.

Die Gepflogenheit der Franzosen entsprechen nicht den spröden Denkschemen dieses kauzigen, puritanischen Amerikaners, für den in Paris sein Weltbild zusammenzubrechen droht......

Die Dialoge sind ungemein witzig, die Untertöne höchst intellektuell. Der Film hat durchaus Tiefgang, obgleich er durch die Schnelligkeit der Dialoge sowie durch die pausenlos wechselnden Bilder federleicht daherkommt.
Die Seitenhiebe auf amerikanische Verhaltensmuster sind sehr amüsant, inbesondere, weil sie mit einem wohlwollenden Augenzwinkern dargestellt werden.
Empfehlenswert!
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am 9. September 2013
.. die je gedreht wurden. Zweit verschiedene Kulturen hätte man nicht besser auf eine Leinwand bringen können, der prüde Amerikaner und die lockere Französin. Was soll ich dazu schreiben, der Film ist rundum gelungen mir absolut perfekt besetzten Rollen & Darstellern.
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am 17. Juni 2012
Wer die Filme '"Before Sunrise"' und '"Before Sunset"' gesehen hat, dürfte dem Film '2 Tage in Paris' gegenüber gewisse Erwartungen haben. Die schwebende, zauberhafte Atmosphäre in '"Before Sunrise"' bekommt durch '"Before Sunset"' eine etwas abgeklärt wirkende Fortsetzung.
"'2 Tage in Paris'" bedient sich nicht zufällig einiger Parallelen aus den vorher erwähnten Filmen. Marion ist Französin, Jack Amerikaner, Julie Delpy (in '"Before Sunrise"' und '"Before Sunset"' spielt sie die weibliche Hauptrolle, Celine) spielt Marion und führt auch Regie. Auf die meisten ZuschauerInnen dürfte dieser Film wie eine Fortsetzung der beiden ersten wirken. Aber er reicht überhaupt nicht an die beiden ersten Filme heran.
Die beiden vorher erwähnten Filme sind zwei ununterbrochene Dialoge der beiden Hauptdarsteller voller Emotionen. "'2 Tage in Paris'" besteht von Anfang an aus dem sinnlosen Gequatsche aller beteiligten Personen. Anzüglichkeit folgt auf Anzüglichkeit.
Mir hat der Film überhaupt nicht gefallen. Vielmehr fand ich ihn eine Zumutung, wenn einem die ersten beiden durch ihre Zärtlichkeit und Ernsthaftigkeit berührt haben. Und auch als für sich stehender Film bietet "'2 Tage in Paris"' nichts Interessantes.
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am 21. November 2007
Julie Delpy liefert mit -2 Tage in Paris- ihre Regiedebüt ab. Das Ganze wirkt für mich ziemlich gelungen. Aber: Die Geschmäcker sind natürlich verschieden. Delpy hat einen skurilen, witzigen, ja teilweise sarkastischen Dialogfilm gemacht. Keine große Action, keine tiefschürfenden Sinnesinhalte, einfach zwei Tage im Leben eines Pärchens. Was da geredet und gestritten wird, dass sieht, oder sollte man besser sagen hört, man nur selten auf der Kinoleinwand. Dabei ist die deutsche Synchronisation perfekt. Vielen wird das zu derb oder auch ein wenig schmuddelig sein, aber seis drum, es trifft den Kern der Sache.

Marion und Jack, sie Französin, die in New York lebt, er Amerikaner, touren durch Europa. Abschließend halten sie sich zwei Tage in Paris, bei Marions Eltern auf. Die sind alles andere als konventionell, sozusagen eigentlich völlig abgespaced. Im Haushalt geht es drunter und drüber und der Amerikaner Jack kommt damit gar nicht zurecht. Leicht hypochondrisch veranlagt stürzt er von einer Sinnkrise in die nächste. Das Wort Kulturschock trifft Adams Bestürztheit dabei nur unzureichend. Mit Marion erkundet er Paris und findet ausser einer Menge von Sehenswürdigkeiten noch etwas anderes: Jede Menge von Marions Ex-Lovern. Er stellt ziemlich schnell fest, dass Marion alles andere als eine puritanische Vergangenheit hinter sich hat. So stolpert Adam durch eine für ihn fremde Welt und wird dabei ungewollt Mittelpunkt der absurdesten Ereignisse und Begegnungen. Seine Beziehung zu Marion wird einer schwere Prüfung unterzogen.

Delpy erweist Altmeister Woody Allen mit -2 Tage in Paris- eine späte Würdigung. Niemand, der -Manhattan- gesehen hat, kann die Parallelen übersehen. Alles überaus gelungen und aus einem etwas anderen, nämlich weiblichen, Blickwinkel festgehalten. Eine Kamerafahrt der Gefühle, des Spaßes und Schmerzes mitten durch die Metropole an der Seine.

Für mich der Höhepunkt des Streifens: Adam Goldberg als Jack. Der Mann spielt gnadenlos gut und die Pointen sitzen wie ein maßgeschneiderter Anzug. Wer Autorenkino liebt, wem ein Film auch ein wenig dialoglastig sein darf, wer sich intelligent und vielleicht auch ein wenig anrüchig unterhalten lassen möchte, dem sei -2 Tage in Paris- ganz warm ans Herz gelegt. Ich war jedenfalls begeistert.
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am 7. Mai 2009
Dieser Film hat mich überrascht! Und zwar angenehm überrascht. Ich hatte ihn jetzt schon einige Monate im Regal liegen, aber irgendwie gab es immer einen Grund eine andere Dvd und nicht diese einzulegen. Warum wusste ich selbst nicht so genau.

Zur Story:
Marion (eine Französin) und ihr Freund Jack (ein Amerikaner) machen sich von ihrem Heimatort New York zu einem Trip nach Venedig auf. Als Abschluss der Reise wollen sie noch Marions Eltern und Freunde in Paris für 2 Tage besuchen. Dort angekommen, merkt Jack schnell, dass seine Freundin in jeder Hinsicht aus einer komplett anderen Welt stammt. Und ausserdem scheint da einiges mit dem vorherigen Liebesleben von Marion nicht zu stimmen. Ist sie die Person, die er zu kennen glaubt?

Die Komik in dieser locker leichten Liebeskomödie besteht hauptsächlich aus der verwirrten Sicht des neurotischen, aber irgendwie liebenswerten Amerikaners Jack, bei dem nicht nur die französische Sprache und die Pariser Lebensart auf Unverständnis stösst (Kleine Vorwahrnung: Hier gibt es sehr viele Untertitel), sondern auch weil er im Laufe der Geschichte seine Freundin neu kennen lernt. Die Diskussionen, Gespräche und Streitereien der Beiden sind einfach göttlich. Und dann ist da ja noch Marions Familie. Ein Haufen Irrer, um es mit Jacks Gedanken auszudrücken. Ich konnte mich bei vielen Szenen mit dem Vater kaum vor lachen halten. Aber auch im Freundeskreis gibt es jede Menge seltsame Gestalten.
Die 2 Hauptdarsteller Julie Delpy und Adam Goldberg machen hier einen ganz großen Job. Sehr authentisch. Sehr schräg. Sehr lustig. Das Gleiche gilt für die Vielzahl an Nebendarstellern. Apropos authentisch, fast alle Nebendarsteller sind Schauspielamateure und "echte" Freunde und Verwandte von Julie Delpy. Ja, auch der Vater ist "echt"! ;-)
Dickes Lob für dieses gelungene Experiment, denn ich war ahnungslos und habe es erst später erfahren.
Zum Schluss bleibt nur zu bemerken, dass es für mich sehr erfrischend war, mal wieder eine Liebeskomödie abseits des Hollywood-Mainstream-Einheitsbrei zu sehen.Davon gibt es einfach viel zu wenig!

Das Filmzitat: "Okay, die Mutter ist auch ne Schlampe."
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am 27. November 2009
Dieser Film hat mich überrascht! Und zwar angenehm überrascht. Ich hatte ihn jetzt schon einige Monate im Regal liegen, aber irgendwie gab es immer einen Grund eine andere Dvd und nicht diese einzulegen. Warum wusste ich selbst nicht so genau.

Zur Story:
Marion (eine Französin) und ihr Freund Jack (ein Amerikaner) machen sich von ihrem Heimatort New York zu einem Trip nach Venedig auf. Als Abschluss der Reise wollen sie noch Marions Eltern und Freunde in Paris für 2 Tage besuchen. Dort angekommen, merkt Jack schnell, dass seine Freundin in jeder Hinsicht aus einer komplett anderen Welt stammt. Und ausserdem scheint da einiges mit dem vorherigen Liebesleben von Marion nicht zu stimmen. Ist sie die Person, die er zu kennen glaubt?

Die Komik in dieser locker leichten Liebeskomödie besteht hauptsächlich aus der verwirrten Sicht des neurotischen, aber irgendwie liebenswerten Amerikaners Jack, bei dem nicht nur die französische Sprache und die Pariser Lebensart auf Unverständnis stösst (Kleine Vorwahrnung: Hier gibt es sehr viele Untertitel), sondern auch weil er im Laufe der Geschichte seine Freundin neu kennen lernt. Die Diskussionen, Gespräche und Streitereien der Beiden sind einfach göttlich. Und dann ist da ja noch Marions Familie. Ein Haufen Irrer, um es mit Jacks Gedanken auszudrücken. Ich konnte mich bei vielen Szenen mit dem Vater kaum vor lachen halten. Aber auch im Freundeskreis gibt es jede Menge seltsame Gestalten.
Die 2 Hauptdarsteller Julie Delpy und Adam Goldberg machen hier einen ganz großen Job. Sehr authentisch. Sehr schräg. Sehr lustig. Das Gleiche gilt für die Vielzahl an Nebendarstellern. Apropos authentisch, fast alle Nebendarsteller sind Schauspielamateure und "echte" Freunde und Verwandte von Julie Delpy. Ja, auch der Vater ist "echt"! ;-)
Dickes Lob für dieses gelungene Experiment, denn ich war ahnungslos und habe es erst später erfahren.
Zum Schluss bleibt nur zu bemerken, dass es für mich sehr erfrischend war, mal wieder eine Liebeskomödie abseits des Hollywood-Mainstream-Einheitsbrei zu sehen. Davon gibt es einfach viel zu wenig!

Das Filmzitat: "Okay, die Mutter ist auch ne Schlampe."

Extras der DVD:
Trailer, Bericht von der Filmpremiere in der Essener Lichtburg, Nicht verwendete und erweiterte Szenen, Darstellerprofile
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am 14. Dezember 2008
Dieser Film ist sooooo witzig!
Zusehen wie eine Stadt und ihre Einwohner und Lebensstil innerhalb kürzester Zeit einen Amerikaner komplett um den Verstand bringt, macht einfach Spaß.
Ich freu mich auf meinen Kurztrip mit einigen Freunden nach Paris im kommenden Frühjahr. Aber mein Burger-Menü werde ich vorher schonmal auf einen Zettel malen...
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am 13. Februar 2013
Oft sind die Filme, die nur ein ganz kleines Budget haben, das sich kaum mit den finanziellen Mitteln von den großen Blockbustern messen kann, überraschend gut. Das mag daran liegen, dass sich Filmemacher mit kleinem Budget eben nicht auf Standardelemente wie bekannte Schauspieler oder eine aufwendige Inszenierung stützen können, sondern ihren Film irgendwie anders besonders machen müssen – da ist Kreativität gefragt. Doch wenn es klappt, können Independent-Klassiker wie etwa Kevin Smiths' „Clerks“, der von seinen tollen Dialogen zwischen den Charakteren lebt, entstehen. Bei July Deplys Culture-Clash Komödie sieht das ähnlich aus. Die Inszenierung ist spärlich, ihre Filmeltern hat sie mit ihren echten Eltern besetzt. Bleibt eigentlich nur noch Adam Goldberg zu erwähnen, der den Freund von Deply spielt und als etwas spießiger Amerikaner unter dem "laisser faire" der Franzosen und den etwas boshaften Eltern - vor allem der Vater - seiner Freundin zu leiden hat. So werden die 2 Tage Paris nicht zum erholsamen, romantischen Paristrip, sondern für Jack (Adam Goldberg) eher zu einem ausländischen Kulturhorrortrip.

Das ist auch schon die ganze Story. Culture-Clash zwischen Amerika und Frankreich, der vollgepackt ist mit Klischees jeder Art. Da ist der leicht durchgeknallte Vater, der ständig sexuelle Anspielungen auf eigentlich alles macht und zum Essen Deftiges wie Kaninchenkopf bevorzugt. Die Mutter hatte mal was mit Jim Morrison, daher ist der Vater schnell auf 180, wenn irgendwas im Zusammenhang mit ihm erwähnt wird - klar, dass Jack als Amitourist gleich mit dem Thema ankommt. Es sind mit die besten Szenen, wenn der Vater sich derbe über Goldbergs Intimbereich, der durch ein eigentlich privates Foto bekannt geworden ist, oder seine leicht unbeholfene Art, mit der „Eltern-kennenlern-Situation“ und den anderen kulturellen Sitten umzugehen, auf Französisch - im Film dann mit Untertiteln – lustig macht und Deplys Freund nichts kapiert, wohl aber ahnt, dass er nicht immer gut weg kommt. Die Situation artet dann schnell in Schreierei aus, in der keiner mehr den Überblick hat. Am Ende vertragen sich aber alle wieder. Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass Daniel Brühl einen kurzen Nebenauftritt als leicht durchgeknallter und esoterisch angehauchter Globalisierungsgegner hat, der Goldberg in irgend einem Kettenrestaurant verklickert, er solle um seine Freundin kämpfen und anschließend auf der Toilette Feuer legt.

Aber was soll man sagen: Ich fande einfach, die Gags in 2 Tage Paris haben mehrheitlich gezündet. Dazu sollte erwähnt werden, dass der Humor gelgentlich die Grenzen des guten Geschmacks etwas uüberschreitet und mehrheitlich auf körperlicher Ebene stattfindet – Geschmackssache, ob einen das stört. Der Film ist außerdem erstaunlich straff inszeniert. Die Gag-Dichte ist durchweg hoch, längeren Leerlauf gibt es kaum. Höchstens eine Beziehungskrise zwischen den beiden gegen Ende des Films passt nicht so ganz in den Fluss und wirkt etwas inszeniert. Doch das schmälert den guten und vor allem lustigen Eindruck des Films meiner Ansicht nach nicht sonderlich. July Deplys Regiedebüt ist eine wirklich sympatische Culture-Clash Komödie mit hoher Gag-Dichte geworden, die ich letztlich auch für etwas gelungener als den Nachfolger "2 Tage New York" halte, in dem die Story quasi mit umgekehrten Prämissen - Franzosen dann in New York - wiederholt wird.
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Ein Film voller Klischees....

Jack ist Amerikaner - Marion Französin, präsentiert der erste Blick dem
Zuschauer noch ein durchaus harmonisches Paar, wird während der folgenden
96 Minuten jedoch reichlich an der Fassade dieser zwei Jahre "jungen"
Beziehung gekratzt - so stellt sich während eines zweitägigen Aufenthaltes
in Paris, Familienanschluss bei Marions Eltern und Schwester inklusive,
heraus dass man sich eigentlich überhaupt nicht richtig zu kennen scheint -
ausschlaggebender Grund für die plötzlich wuchernden Zweifel? Marions
Vergangenheit holt das junge Paar ein - der Weg durch Paris ist gepflastert
mit ehemaligen Lovern und Affairen. Sollte das innerhalb zweier Jahre
entstandene Bild des Partners tatsächlich "nur" das Produkt purer
Einbildung und Selbsttäuschung gewesen sein, oder hat man eine gemeinsame,
eine inzwischen belastbare, Basis entwickelt?

Jack ist Marions Muttersprache kaum mächtig, somit hat er zunehmend
Schwierigkeiten die in seiner Anwesenheit geführten Gespräche einzuordnen -
Situationen mit folgender Fragestellung häufen sich"Ist der Typ, mit dem
sich Marion gerade unterhält ein guter Freund, eine ehemalige
Bettgeschichte, potentieller Konkurrent, oder völlig harmlos?" Eifersucht
greift um sich und vergiftet zunehmend das Klima zwischen Jack und
Marion... - Sie als Zuschauer sind Jack einen entscheidenden Schritt
voraus- Sie bekommen die einzelnen Dialoge immer in Klartext, per
Untertitel präsentiert - Infos und Situationskomik leiden übrigens, dank
der akzeptablen Textgeschwindigkeit, nicht - es bleibt genügend Zeit, um
die Texte zu lesen, und die ab und an aufblitzende Situationskomik zu
erfassen...

An dem Film bin ich geraten, weil ich sehen wollte, welche Rolle man Daniel
Brühl innerhalb einer französischen Liebeskomödie zugedacht hatte - die
drei Minuten, in denen er dann den verstörten Brandstifter und
Beziehungsphilosophen gibt, fand ich mehr als enttäuschend - alleine dafür
ziehe ich einen Stern ab!

Wie es dieser Film geschafft hat eine Altersfreigabe ab 12 zu bekommen,
wird mir ein ewiges Rätsel bleiben - bei der Vielzahl sexistischer Dialoge
und Anspielungen, sowie Androhungen von Gewalt, halte ich FSK 12 für
absolut unangebracht!

"2 Tage Paris" - für mich eine verfilmte Eintagsfliege, d.h. - weder
Handlung, geführte Dialoge, noch Leistung der Schauspieler würden mich
veranlassen, diesen Streifen irgendwann wieder anzuschauen.... - somit wäre
eigentlich nur 1 Stern angebracht....

Aaaaber - wenn der Film überhaupt einen zweiten Stern verdient hat, dann
für den von Marion geführten Monolog am Ende des Filmes - darin fasst sie
den Verlauf dieser Beziehung zusammen - spricht über lauernde Gefahren und
Unsicherheiten, auf die man immer wieder treffen kann, wenn man sich auf
einen anderen Menschen einlassen möchte und bei denen es sich ab und an
lohnt, auszuhalten, sich Problemen zu stellen, statt vor ihnen immer wieder
davonzulaufen, um nach Wochen oder Monaten festzustellen, dass man wieder
eine Gelegenheit verpasst hat "anzukommen".....
33 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juni 2015
wirklich witzig, spritzig. beide hauptdarsteller und alle nebendarsteller spielen wunderbar. es war eine freude den film zu sehn und ich musste sehr oft lachen. was will man mehr.
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