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am 1. Dezember 2009
Seit langer Zeit mal wieder ein Live-Album von Tom Waits. Klar, dass ich mir das zulegen musste. Bei Waits letzten Auftritten in Deutschland war es mir nicht vergönnt, Karten zu ergattern. Also muss das Live Vergnügen via Tonkonserve erfolgen. Sicher kein Vergleich, aber irgendwie muss man sich schließlich helfen.

-Glitter an Doom- splittet sich in zwei CD's. Zum einen gibt es 17 Titel, die auf Konzerten in Birmingham, Edinburgh, Tulsa, Knoxville, Mailand, Jacksonville, Paris, Dublin, Atlanta und Columbia mitgeschnitten wurden. Das sind satte 83 Minuten Waits Musik live. Auf CD2 dürfen wir dem Erzähler Tom Waits 35 Minuten lauschen, wie er von seiner Angst vom lebendig begraben werden erzählt, sich über verlorene Beine auslässt und einen wunderbaren Zusammenhang von important und impotent beschreibt. Wer sich diese Stories von Waits anhört, weiß wieso der Barde immer wieder mit Charles Bukowski in einem Atemzug genannt wird.

Was die Musik angeht, so ist Waits live noch immer ein Naturerlebnis. In -Lucinda/Aint goin down- hören wir diese musikalische Urgewalt, die wie ein Sturm aus den Lautsprechern fegt und uns mit einem Raubtierbrüllen empfängt. Diesem Sturm folgt der Wait'sche Dschungelsound in -Get behind the mule. Danach reichen eine Gitarre, ein Harmonium und Waits unvergleichliche Stimme, um uns direkt in die -Fannin Street- zu versetzen. -Dirt in the ground- ist wundervoll neu arrangiert worden. Leider wirkt die Aufnahme aus Mailand ein wenig verrauscht. In -Such a scream- folgen wir ein paar Gitarrenriffs der Extraklasse. -Live Circus- ist der typische Tom Waits Rummelplatzsound. Die beeindruckende, ergreifende Version eines Märchenerzählers, der von der Musik begleitet wird. Mit einer geradezu explosionsartigen Mundharmonika und Waits Begleitstimme kommt -Goin out west- daher. -Falling down- wurde von Waits neu erfunden. Seine Stimme jammert und winselt den Text, während eine fantastische Band zum Blues-Walzer aufspielt. Ein Hochgenuß! -The part you throw away- lässt die Stimme Waits direkt aus der Unterwelt erklingen und -Trampled Rose- ist eine Art schräger Indie-Cowboysong. -Metropolitan Glide- gleicht einem musikalischen Experiment. Es folgt eine Vaudevillenummer, die zum träumen anregt. -I shoot the moon- ist einfach nur geil. Beim Lauschen von -Green grass- können wir kaum glauben, was das für eine Bass-Stimme ist. In -Make it rain- erscheint uns Waits fast wie ein weißer James Brown. Zum Schluss gibt es für mich das absolute Highlight der CD. In -Lucky Day- hören wir den Prediger der musikalischen Geschichte. Bewegend, ergreifend, mitnehmend. Diese Stück ist Waits in Reinkultur!

-Glitter an Doom- ist ein absolut gelungenes Live Album des Musikers aus Kalifornien. Die Auswahl der Lieder ist gelungen, zeigt einen Karrierreabriss von Waits, der ein bisschen neben der Spur der all zu bekannten Lieder liegt. Wenn Waits erzählt, gibt es kein Halten mehr. Wenn er musiziert, ist er variabel und kunstvoll. Vor allem aber steht dort ein Kraftwerk von bald 60 Jahren auf der Bühne. Ein musikalischer Vulkan, der seinen letzten Ausbruch anscheinend noch lange nicht erlebt hat. Begleitet wird Waits von exzellenten Musikern, zu denen mittlerweile auch ein paar Familienangehörige zählen.

Wenn sie ein Waits-Fan sind, führt für sie an diesem Album kein Weg vorbei. Auch zum Kennenlernen von Waits halte ich -Glitter and Doom- für geeignet. Vor allem für Menschen, die Musik lieben, nicht immer nur die glatt polierten Oberflächen suchen, sondern auch mal ganz tief eintauchen wollen in einen Tümpel aus Blues und Crossoverelementen. Waits ist und bleibt ein Unikum im Musikmarkt. Hoffentlich noch recht lange...
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am 23. November 2009
Wenn ich eines seit Jahrzehnten bei Tom Waits bemängeln muss, dann war es das Fehlen eines LIVE- Album für die letzte Dekaden. Jetzt hat der Phantomschmerz ein Ende gefunden. Und was für eines. Leute macht Euch auf etwas gefasst.

Vital, Kraftvoll, Schroff und leblich kommt dieser unvergleichliche Künstler auf diesem Liive- Album daher. Lasst Euch mitreißen vom unglaublich burlesken LUCINDA und die Wunden lecken bei Fannin Street. Die Stimme kann der mittlerweile 60zig Jährige Waits in vielen Faccetten einsetzen, vom schroffen gebrüll bis zu in Tränen gerührt.Und für mich immer wieder erstaunlich: Er trifft jeden Ton!!

Alle Stücke sind unglaublich vom Blues getränkt und berühren wirklich die Seele, wer sich traut darauf einzulassen . Die Band ist excellent besetzt und besticht durch spührbare Spielfreude. Manche Stücke sind neu interpretiert, man könnte auch sagen: Entstaubt. Bestes Beispiel: Dirt in the Ground. Der Verspieltheit der Urversion folgt hier die Magie eines Songs, der die tiefe des "Ground" wirklich erfasst und von einer unglaublichen Bassstimme hinunterggezogen wird. Aber, kaum ist man unten angekommen, ist es der gleiche Typ der uns wieder an die Oberfläche bringt mit Goin`out west. Dieser Waits kann alles und zeigt alles und die Band geht jedes Tempi mit.

Es wäre zu simpel zu sagen, dass ist das beste LIVE-Album von Tom Waits. FÜr mich ist das das beste LIVE- Album das ich je gehört habe. Besser kann man es nicht machen.Chapeau Tom Waits. Chapeau dem Blues.
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am 11. Dezember 2009
Als Waits-Maniac ist dieses Doppel-Album ein 'Must Have'. Zuerst habe ich mir natürlich die Vinyl Version gekauft, bei der jedoch die 'Tom Tales' fehlt. Aber gerade diese ist (mir) so wichtig, ist Waits doch ein sagenhafter Geschichtenerzähler. Das Publikum, egal in welchem Land aufgenommen, liebt ihn besonders wegen diesen, zum Teil abgedrehten Geschichten, ja, es fordert geradezu mehr und mehr Wait'sche Anekdoten. Musikalisch ist es eine Reise durch die letzten 30 Jahre. Mir persönlich gefallen "I shoot the moon' (was er ein wenig veralbert), 'Trampled Rose (so schön melancholisch), oder 'Make it rain' (einfach ein Song der in die Beine geht) immer noch am besten. Für Waits-Einsteiger unbedingt empfehlenswert!
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TOP 500 REZENSENTam 25. November 2009
Ich muß zugeben, dass ich die Tom Waits Alben seit den frühen 90ern nicht kenne, schätzte ihn aber vor allem wegen seines outputs in den 80ern. Diese Live-Platte ist nun eine gute Gelegenheit diese Phase ein wenig aufzuarbeiten.

Offensichtlich wurde sein sound noch düsterer, noch rauer, noch ungeschliffener - packend blieb er aber trotzdem. Wie er hier diese 17 songs herausspuckt, gröllt, krächzt und selten auch anrührend darbringt hat eine ungeheure Intensität, und auch die Band unterlegt seine songs schön dynamisch.

Es hört sich fast so an, als throne Waits hier weit oben als kommentierender DJ zu einem set, das Fegefeuer und Hölle beschallt - nur zwei mal klingt das ein wenig himmlisch. Beim wunderbaren ,Fannin' Street' und beim wieder sehr musical-(eigentlich eher cabaret-)haften ,I'll Shoot The Moon'.

Bei den härteren Bluestunes klingt er entweder brachial, oder so, als ob er das forführt was Dr. John auf seinen ganz frühen Platten gemacht hat - eine Art ,swamp blues'. Als großer kurzweilige Entertainer erweist er sich hier auch wieder, vor allem im jam ,Live Circus'. Stärkster song hier: das musikalisch eigentlich eher simple ,Make It Rain', denn das geht einem einfach so unter die Haut und hat so viel Kraft, dass es schon fast furchteinflössend klingt.

Ein gutes Album, dass nach dem brutalen, aber etwas gleichförmigen Anfang der ersten 3 songs, auch wieder schön die verschiedenen Facetten aus Wait's Sounduniversum herausarbeitet. Nur der Klang ist halt schon ein wenig unterbelichtet, aber wahrscheinlich muss das bei Waits' Live-Alben so sein und es passt ja auch zum Ausdruck der Musik.
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am 17. Juni 2011
Einundzwanzig Jahre nach "Big Time" nimmt Tom im Jahr 2009 das dritte Livealbum seiner langen Karriere auf. Man merkt schon - Tom geht nicht oft auf Tournee. Einmal im Jahrzehnt, wenn es hochkommt. Ein paar Gigs in Europa, ein paar Gigs in den Staaten. Und das war es dann wieder bis zum nächsten Dezenium. Karten für diese raren Besuche zu ergattern, ist fast aussichtslos. Die Tourdaten werden gehandelt wie die Geheimcodes für die Zündung der US-amerikanischen Nukes. Einmal in der Welt, sind die Karten in wenigen Minuten veräußert - egal zu welchem Preis.

Mir ist es in meinem Leben bisher einmal gelungen, in den erlauchten Kreis vorzudringen. 16.7.1999, 20:30 Uhr Metropol-Theater in der Berliner Friedrichstraße. Die "Get behind the mule Tour". Ich war Student, die Karte kostete 126,50 DM. Ich hätte auch das Doppelte bezahlt. Man kann auf Essen eine ganze Weile verzichten. Wir verbrachten die zwei Stunden beim Meister in andächtiger Duldungsstarre auf unseren Knien. Hinterher drückte ich mich in Erwartung von weiß der Teufel was noch stundenlang am Backstage-Ausgang herum, wie ein pubertierendes Mädchen nach dem Boygroup-Konzert. Erfolglos. Für dieses Leben war es das. So nah komme ich ihm nie wieder.

Für alle weniger Glücklichen gibt es jetzt "Glitter and Doom". 17 Songs, ein paar versteckte Bonustracks. Und auf der zweiten CD (im einmal mehr wunderschön gestalteten Booklet - sehr prachtvolle Fotos!) eine Auswahl der absurden kleinen Geschichten, die Tom auf der Bühne so zu erzählen pflegt. Die Liste der Lieder umfasst die Alben bei Anti und die zweite Phase bei Island-Records. Als kleines Augenzwinkern für Kenner gibt es unter den Songs auch eine Wiederaufnahme von "Falling Down", das sich lediglich auf dem letzten Live-Album "Big Time" findet. Ansonsten lässt sich berichten, dass Tom unterdessen seinen Sohn Casey zum festen Schlagzeuger ernannt hat. Und auch dessen jüngerer Bruder Sullivan bekommt am Saxophon einige Auftritte. Mit Blick auf die Songs finde ich persönlich die sehr emotionale Variation von "Fannin Street" und die ungeheuer atmosphärische Sprechperformance in "Live Circus" besonders erwähnenswert. Und am Ende sitzt er in "Lucky Day" sogar am Piano!

Auf "Glitter and Doom" überwiegt insgesamt Toms stampfender Blues der nach 2000er Jahre, zu dem er seine Predigten vorträgt, bellt, heult und krächzt. Harmonisch und leiser wird es nur selten und für meinen Geschmack könnte es insgesamt auch etwas beschwingter und rockiger zugehen. Trotzdem ist "Glitter and Doom" ein gutes Live-Album, denn hier wird nicht einfach nur eine Auswahl bekannter Stücke vor Publikum zum Besten begeben, das man nach den einzelnen Nummern begeistert aufbrausen hört. Die hier versammelten Lieder sind vielmehr oft hörenswerte Neu- und Uminterpretationen. Und das Publikum ist auch während der Stücke präsent. Von seinen insgesamt drei Live-Alben ist "Glitter and Doom" daher das in sich stimmigste und atmosphärischste und sollte in keiner guten Musik-Sammlung fehlen.

"Weine nicht um mich, weil ich fort gehe. Denn eines schönen Tages bin ich wieder zurück", singt Tom am Schluss.

Also - das hoffen wir doch alle sehr. Lass uns hier unten nicht allzu lange allein. Oder hier oben. Wie auch immer. Komm bald zurück, Tom!

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Die ist der vorerst letzte Teil meines Annäherungsversuches an den Waitsschen Kanon. Zum Vorgänger gelangen Sie hier: "Orphans - Brawlers, Bawlers & Bastards". In letzter Zeit verdichten sich die Hinweise auf ein zweiundzwanzigstes Album.
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am 3. Januar 2010
..von "Closing Time" zu "Glitter & Doom"!
Nahezu vier Dekaden liegen zwischen diesen beiden Alben -
"The times they are a-changin`!"- und dennoch so gravierend auch
wieder nicht. Grundsätzlich ist der "Drunken Piano Man", Bukowski-
Epigone und glühende Kerouac-Verehrer seiner Pose treu geblieben.
Optisch gefällt er sich zusehends in der Rolle des "Singing Quasimodo"!
Die Stimme tendenziell "Louis Armstrong nach oberflächlich austherapierter
Bronchitis", röhrt, gröhlt, hechelt, schnaubt, brüllt er sich - das Chaplin-
Hütchen neckisch aus der mittlerweile aperen Stirn geschoben - durch
erlesenes Repertoire. Die gitarren- und perkussionslastige Begleitung
grossteils schlicht und einfach gestrickt, lässt Innovation vermissen.
Luftige, jazzy Arangements a`la "Green Grass" würden der Sache wesentlich
besser zu Gesicht stehen!
Was solls - Waits war und ist ein Monolith in der legionären Brandung
zeitgenössischer Leichtgewichte! Trotz attitüdenbedingter Ambivalenz sind
fünf Sterne geradezu staatsbürgerliche Pflicht!
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am 22. Dezember 2009
Er ist nun doch etwas in die Jahre gekommen der gute Tom. Und mittlerweile hat er auch endlich, endlich das Alter, das er sich nun schon seit frühester Jugend gewünscht hat.
Fans mögen wissen was hier gemeint ist :-)

Aber er wird einfach mit jedem Album besser und besser.
Dieses Live-Album ist eine Urgewalt und haut den geneigten TW-Fan einfach aus den Pantoffeln.
Da man in Deutschland wohl nicht mehr in den Genuss einer Tour kommen wird [:-((( ], muß dies wohl mal wieder langen.

Einziges Manko, wenn man es nennen darf ist die Tatsache, daß es keine DVD der Auftritte gibt. Dies wäre die Chance gewesen uns TW auch mal wieder aktuell im Bld zu bieten. Die 2. CD ist zwar gut, füllt aber eine DVD Lücke nicht aus.
Schade, so muß man sich mit einer alten DVD mit Aufnahmen der späten 70er begnügen (kann man hier auch suchen) oder abwarten ob evtl. nicht doch mal "Big Time" endlich wieder als Film veröffentlicht wird.
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am 27. August 2011
hier gibt es einige kleinere Dinge, mit denen ich nicht ganz klarkomme:
1. Der Sound ist nach heutigen Maßstäben unbefriedigend, passt aber gut zum Blues, nicht zu den Balladen!!!
2. Die Setlist ist gut aber ausbaufähig.
3. Die 2te CD braucht man einfach nicht, es gab ja schon die "Bastards" cd, mit allem möglichen Gelaber und Halbmusik.
4. So viele brilliante Songs, die gespielt wurden, so unbezahlbare Interpretationen, dass hätte auf cd 2 gemusst!!!
Genug beschwert, die cd ist sau geil und für jeden, der ein oder eben kein Konzert des Mesiters gesehen hat, ein nützliches Dokument. Schöner wär trotzdem ein 2 Cd SET gewesen, mit einem Konzert in voller Länge. Auf seiner Homepage konnte man sich das komplette Atlanta Konzert anhören und ja, dass wäre es gewesen. Langes Konzert, tolle Setlist, komplette Ankündigungen...
Positv zu erwähnen ist, dass Verpackung und Booklett sich wirklich sehen lassen können. Ist eine gelungene Sache, es wäre dennoch mehr drin gewesen und eine DvD fehlt uns immernoch!!!
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am 30. Januar 2010
Glanz und Verderben "Glitter and Doom"
Thomas Alan Waits, geboren am 7. Dezember 1949 in Los Angeles. Einer der größten amerikanischen Popkünstler der Gegenwart. Die Stimme von Tom Waits ist sicherlich Geschmackssache. Ein Gruß aus dem Schattenreich, grölender Ausdruck eines überzeugten Nonkonformisten.
Anfang der achtziger Jahre erfand er sich neu, unternahm musikalische Erkundungen im Reich von Kurt Weill und Bert Brecht . Aus dieser zweiten Hälfte seiner Karriere stammt das Repertoire auf "Glitter And Doom".
Zusammen mit seiner fünfköpfigen Band wirft Waits einige alte Arrangements über den Haufen und kleidet diverse ältere Nummern in neue Soundgewänder. Die 17 Songs sollen einen Liveabend symbolisieren - die Reihenfolge und der Fluss auf dem Silberling setzen dieses Vorhaben perfekt um.
Ich hoffe dass uns Tom Waits noch lange erhalten bleibt und er auf den Spuren von Bertolt Brecht bleibt.
Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.
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am 28. Mai 2010
Tom Waits mit max. 300 Worten zu beschreiben ist mir nicht möglich und ich denke auch nicht nötig. Seine Qualität ist so selten wie großartig.
Vielleicht gibt er hier eine Zugabe, eine leise, neue Note im Vergleich zu vergangenen CDs. Im Alter nimmt die Selbstironie zu.
Tom Waits reißt aus den Hängematten der emotionalen Belanglosigkeit mit unsagbarer Lust und überschüttet den Höhrer mit seiner Lebenswut. Deshalb täglich "live circus".
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