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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
22
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am 12. Oktober 2001
1966 fragte Frank Zappa auf "Freak Out" "Who are the Brain Police?" und nun, im Jahre 2001 wird das Rätsel gelöst: Es ist der "Triggerman", der dies von sich selbst im Eröffnungssong von AC's neuer CD "Dragontown" behauptet. Und nun schließt sich auch endlich der Kreis, der seit den nicht zufriedenstellenden Produktionen des frühen Alice Cooper-Werks durch Zappa offen geblieben war.
Lassen wir die musikalische Qualität außen vor, wird hier einmal wieder deutlich, wie nahe Zappa und Cooper liegen.
Alice Cooper erweist sich auch auf seiner neuen Produktion als brillianter Satiriker und Kritiker des American und inzwischen fast Worldwide Way of life - eine Eigenschaft, die grandios auf dem Jahrhundertalbum "Billion Dollar Babies" zu Tage trat und die immer wieder, sei es durch rabiate Eltern oder durch pubertierende Selbstmörder, leider oft übersehen wurde.
Der Abstieg in die Hölle, nach "Dragontown", den wir im zweiten Titel der CD "Deeper" durch den Absturz eines Fahrstuhles miterleben macht ziemlich drastisch die Abwärtsfahrt des "Brutal Planet" deutlich und selbst die gang ganz guten treffen dort unten ihre Mutter wieder.
Musikalisch ist "Dragontown" nah an "Brutal Plante" - vielleicht ein bißchen zu nahe. Zu Beginn der zweiten Hälfte bringen allerdings "Sister Sara" und "DisGraceland" ironische Abwechslung. Wobei letzteres als herrlich respektlose Elvis-Parodie schon wieder zappaeske Showpiece-Qualitäten aufweist. Da haben wir's also wieder!
Vielleicht ist Alice Cooper tatsächlich der letzte amerikanische Musik-Satiriker.
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am 9. Dezember 2011
Das ist brutal, oh ja - denn mit "Brutal Planet" und "Dragontown" war der kommerzielle Ausverkauf vorbei. Gruselonkel Alice lässt Industrial- Rhythmen und richtig böse Gitarren auffahren, um dem Hörer orntlich einzuheizen. Die Zeit, in der mit Bon Jovi- artigem Sound Millionen gescheffelt wurden, ist wohl endgültig abgelaufen. Statt dessen bläst Alice zum musikalischen Angriff auf Marilyn Manson- Terrain. Und an die Stelle augenzwinkernd massentauglich kokettierenden Kuschelgrusels tritt in tiefschwarzem Zynismus der echte Horror dieses brutalen Planeten. Mehr "Sieben" als "Night of the Living Dead". Gut so, sag ich.

"Dragontown" schlägt in die gleiche Kerbe wie der Vorgänger "Brutal Planet", trifft jedoch für meine Ohren noch besser. Das Songwriting ist nicht ganz so einseitig härteorientiert und dadurch richtig griffig, die Riffs zünden, die Gesangslinien packen. Insbesondere das Elvis- lastige "Disgraceland", die Ballade "Every Woman has a Name" und das melodische "It's much too late" bringen die benötigte Abwechslung in das Album. Insofern muss man den zweiten Teil des Projekts als noch besser gelungen bezeichnen. Fünf Sterne.
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am 11. Oktober 2001
Der Meister ist wieder da. Schon 2000 hat er mit "Brutal Planet" ein Album abgeliefert, das mühelos alle Releases des Jahres in die Tasche stecken konnte und mit Krachern wie dem Titelsong oder "Pick Up The Bones" für mich zu einem der besten Alice-Alben überhaupt avanciert ist. Jetzt legt er mit "Dragontown" ein Jahr später einen drauf. Alice rockt wieder und zeigt allen seinen Kollegen und Imitatoren, wer hier der Meister ist. Und das gelingt ihm wie immer erstklassig. Mit schnellen Krachern wie dem Opener "Triggerman" oder dem düsteren "Deeper" (einer meiner Lieblingssongs auf dem neuen Album) sowie einem Großteil der Songs bleibt er soundmäßig dem letztjährigen "Brutal Planet" treu, lässt aber häufig wieder den "classic" Alice durchblicken. Einflüsse seiner ganzen Karriere sind zu entdecken. Genial auch die Elvis-Parodie "DisGraceland": das kann nur Alice Cooper. Fazit: Alice Cooper ist und bleibt der Meister der Rockmusik. Ein Pflichtkauf für jeden Alice-Fan und den, der es noch werden will!
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am 16. Oktober 2006
Zum Album möchte ich an dieser Stelle nicht viel sagen, ausser dass es der Nachfolger von Brutal Planet ist und diesem im Musikstil gleicht, das ganze ist also deutlich mehr aktueller Heavy Metal als man es sonst von Alice Cooper gewohnt ist. Für mich zählen diese beiden Alben zu den absoluten Highlights vom Coop, auf jeden Fall besser als das was (bislang) danach kam. Ich wollte mich aber nur auf die Ausstattung der Limited Editions beziehen, es gibt von DRAGON TOWN nämlich zwei limitierte Auflagen.

1. Limited Tour Edition (UK),

die auf 1 CD daherkommt und neben einem Bonus Track (13. Can't sleep, clowns will eat me) noch Enhanced Material enthält (Gimme Video-Clip sowie Screensaver)

Bei der Tour Edition ist das Coverfoto blau statt orange wie bei der regulären CD.

2. Special Edition,

eine auf 7.500 stück limitierte 2CD, auf der 1. CD das 12-Track-Album, auf der 2. CD gibt es 4 Audio Tracks (Clowns Will Eat Me, Brutal Planet Remix, Goes to Hell (live), Ballad of Dwight Frye (live)) sowie 2 Video Clips (beide vom Vorgänger-Album Brutal Planet, u. a. Gimme).

Die 2CD sind im dünnen Standard 2CD Jewel Case verpackt, Booklet ist das der regulären CD, nur das Inlay ist speziell für die Spec. Ed. gedruckt. Drumherum noch ein weisser Schuber mit dem Schriftzug als rot-metallic Aufdruck auf dem Cover, also ohne das Album Cover Bild. So wirkt die Spec. Ed. edler im Vergleich zum regulären Album.

Leider gibt es bei der 2CD Spec. Ed. keine Infos woher die beiden Live Aufnahmen stammen.

Wer also die Wahl hat sollte zur 2CD Special Edition greifen.
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am 24. Januar 2002
Mit "Dragontown" beweist uns Alice Cooper einmal mehr, daß seine Tage noch längst nicht gezählt sind.
Die meisten Musiker, die 20 Jahre oder länger im Geschäft sind, werden mit der Zeit immer softer. Nicht so Alice Cooper.
Wie schon seine letzte Scheibe, "Brutal Planet", ist auch "Dragontown" um einiges härter, als seine früheren Werke. Nachdem er seine Junge-liebt-Mädchen-Phase überwunden hatte, widmete er sich mit "Brutal Planet" dem Ernst des Lebens und knüpft jetzt mit "Dragontown" genau dort an, wo er mit "Brutal Planet" aufhörte. "Dragontown" ist eine grandiose Ansammlung hervorragender Rocksongs. Allerdings gibt sich "The Master Of Shock Rock" auf dieser Platte mit "Sister Sarah" und "Disgraceland" auch ein wenig experimentell, was der Gelungenheit dieses Albums aber keinen Abbruch tut. Wer "Brutal Planet" mochte, wird in "Dragontown" die perfekte Fortsetzung dazu finden.
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am 10. Oktober 2001
Endlich ist der dritte Teil seines Konzeptes erhältlich. Es befinden sich zwar auch einige moderne Elemente auf dem Album, aber dennoch dominieren der treibende Hardock und die kritisch-offensiven Texte, in der Manier von 'Brutal Planet'; Dragontown als Materialisierung psychischer Talfahrten und düsterer Endzeitvisionen. Es gibt keine Spuren mehr, von den eher ruhigen Titeln des 1. Teils 'The last temptation'. Der "König des Schockrock" ist voll in seinem Element.
Texte und Gesang erinnern wieder stärker an alte Klassiker. Besonders durch 'Sex, death & money' wird mancher an die Shows der frühen 80er erinnert werden, genauso wie durch 'Every woman has a name', einer Ballade im Stil von 'Only woman bleed'.
Einziger Schönheitsfehler: Die makaber-humorvolle Parodie auf Elvis Presley, 'DisGraceland', ist gut gelungen, wirkt aber textlich fast ein wenig fehl am Platz.
Alles in allem ein sehr überzeugendes Album, nicht nur für eingefleischte Cooper Fans.
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am 10. Dezember 2013
Alice Cooper – Dragontown (2001)

Seit dem neuen Jahrtausend heißt es bei Alice Cooper: „Schluss mit lustig!“ Insofern setzt er bereits ein Jahr nach dem famos düsteren Auftakt seine Brutal Planet-Trilogie fort. Willkommen in Dragontown, der düstersten Stadt auf Brutal Planet und die pure Hölle schlechthin.

Das Schlagzeug knallt straight, die Gitarren sind auf das Extremste verzerrt und in den Keller gestimmt, spielen aber offene Akkorde anstatt düsterer Riffs. Das Solo eines Ryan Roxie ist auch noch erwähnenswert erstklassig. Der Opener Triggerman klingt vergleichsweise einladend, lässt aber trotzdem nötige Härte nicht vermissen und wenn Alice' Stimme schließlich einsetzt, weiß der Hörer: Es wird alles gut!

Zumindest wenn man sich auf das Hörerlebnis bezieht, denn lyrisch geht es in Deeper erstmal immer tiefer runter, bis man schließlich in Dragontown selbst angekommen ist. Musikalisch leitet dieses Lied das eigentliche Konzept des Albums ein und setzt die düstere, brutale Metal-Richtung versetzt mit manchen Industrial-Elementen des Vorgänger-Albums fort. Leider kann das Lied melodisch nicht wirklich überzeugen. Überzeugender wird es dann in der Hymne Dragontown selbst. Langsam und bedrohlich baut sich hierbei die Spannung auf, während im Refrain die Gitarren fast zu explodieren drohen und Alice seine Einladung in die höllische Drachenstadt aufs Intensivste heraus brüllt.

Dabei werden sogar alte Bekannte wie der Wicked Young Man oder die arme Knochenfamilie wieder erwähnt, welches sichere Indizien dafür sind, dass dem Altmeister des Schockrocks wieder mal ein lyrisches Meisterwerk gelungen ist. Dragontown erscheint wirklich als gruseliger Ort, zu dem man sich nicht verirren will. Alice macht auch klar, dass die Sünden um dorthin verbannt zu werden, vielfältig sind, wie in dem Industrial-inspirierten Stück Sex, Death and Money. Den Gehörnten persönlich lässt er ziemlich gekonnt in I just wanna be God zu Wort kommen. Und dann gibt es da noch wirklich ausgefallene Sachen, doch dazu später. Zunächst sei erwähnt, dass der Stil des Vorgängers gut getroffen wurde, aber leider nur noch selten solch brutale, geniale Hymnen wie Gimme oder Brutal Planet selbst erreicht werden. Dafür wurden die Hooks melodischer, wovon Somewhere in the Jungle und Sister Sarah deutlich profitieren. Und dennoch verdienen sich die meisten Riffs immer noch das Prädikat: „Sehr gut“ und so kann man bei Titeln wie Fantasy Man gut und hart abrocken sowie mitgröhlen. Herrlich!

Einige stilistisch unterschiedliche Ausreißer gibt es dann noch, beginnend mit einem in der Hölle schmorrenden (!) Elvis (Disgraceland). Dafür müssen die gewohnt verzerrten Gitarren zusammen mit einer Elvis-parodistischen Stimme nur einen Rockability-Song spielen und schon darf man schmunzeln. Das Ganze wird dann mit dem Lied It's much too late sogar noch übertroffen, wobei ein gewisser Beatle sich tatsächlich wundert wie er denn auch „unten“ landen konnte. Musikalisch ist es erstaunlich poppig (im positiven Sinne). Die Melodie ist recht fluffig, die leichten (trotzdem um einiges verzerrten) Gitarrensounds sorgen mit ihrer leichten Rhythmusphrasierung für gute Laune und man könnte meinen, dass die verbliebenen Pilzköpfe den Background-Chor beisteuern.

Endgültig dem Stil untreu, jedoch trotzdem superb umgesetzt, wird Alice in der obligatorischen Ballade namens Every Woman has a Name. Das Lied wird von stimmigen Akustik-Gitarren, leichten Orchester-Phrasierungen und der sanften, aber höchst melancholischen Melodie getragen, welche beweist, dass Mr Cooper auch sehr schön singen kann. Besser als Only Women bleed!

Fazit: Eine gelungene Fortführung der Trilogie. Zwar gibt es nicht mehr ganz so viele geniale, brutale Hymnen, doch die neuen, experimentellen Einflüsse und Melodien können abseits der herrlich düster bratenden Riffs überzeugen.
Wertung: ****
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am 14. Oktober 2001
tja, was soll man über den ollen coop noch groß worte verlieren. dragontown ist der letzte teil einer trilogie, die 1994 mit "the last temptation" begann, sich 2000 mit "brutal planet" fortsetzte und jetzt mit "dragontown" ihren abschluss und zugleich ihren höhepunkt findet. denn: dieses album ist sehr viel mehr ausgeglichener und abwechslungsreicher asl sein vorgänger. und es ist für jeden was dabei: vom "brutal planet"-artigen "deeper" über partyrocker wie "triggerman" oder "fantasy man" bis hin zu new-metal lastigen stücken wie "i just wanna be god". höhepunkte dieser scheibe sind jedoch das extrem lustige "disgraceland" sowie das kommerziellste stück seit "poison", "it's much too late". auch darf mit "every woman has a name" die obligatorische ballade nicht fehlen. alles in allem ein album, welches sich auf jeden fall zu kaufen lohnt, es ist kein einziges minderwertiges stück darauf enthalten. deshalb: höchstnote und KAUFEN!
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am 8. Oktober 2001
Habe vor längerem mal gelesen das Dragon Town der zweite Teil von Brutal Planet sein soll. Wenn dies zutrifft dann hat Alice bei der Fortsetzung irgendwie keine grossartigen Ideen mehr gehabt.
Das neue Album ist nur stellenweise gut und lehnt sich wie z.b. Deeper sehr an Brutal Planet Songs an. Dragon Town kann nicht wie Brutal Planet durchehend begeistern, sondern nur mit einzelnen Lieder wie: Triggerman,Sex Death and Money oder
It's much too late. Aber auch wenn Alice diesesmal
meiner Meinung nach nicht viel Erfolg mit dieser Platte haben wird, kann ihm keiner etwas nehmen und das sind seine soften Songs. Durch diese Lieder hat sich diese Platte gerade noch 3 Sterne verdient. Wer den Vergleich gerne zwischen Alice Cooper und Ozzy Osbourne sieht, dem kann ich nur sagen Ozzy hat jetzt schon gewonnen. Den Ozzy hat mit seiner derzeitigen Single Auskopplung mich jetzt schon mehr fasziniert als Cooper's neue gesamte Platte.
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am 13. August 2014
Was Alice Cooper wohl bei diesem Album inspiriert hat? Wollte er evtl. doch nur dem Trend der Zeit folgen um zu kassieren?
Denn hier findet man nichts von der Spielfreude anderer Alben. Auch ein Gesamtkonzept zum Album ist nicht unbedingt erkennbar, ausser dass es düster, relativ monoton von Anfang bis Ende ist. Dazu auch einige Gangarten härter - das hie rist kein HardRock mehr wie noch bei Trash und Co!

Trotz allem finde ich persönlich das Album nicht verkehrt und keinesfalls so schlecht wie es damals und auch heute noch teilweise gemacht wird, auch wenn mir ebenfalls ältere Alben lieber sind.

Nichtsdestotrotz sollte man sicherheitshalber mal reinhören, bevor man kauft.
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