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am 9. Dezember 2011
Das ist brutal, oh ja - denn der kommerzielle Ausverkauf ist vorbei. Gruselonkel Alice lässt Industrial- Rhythmen und richtig böse Gitarren auffahren, um dem Hörer orntlich einzuheizen. Die Zeit, in der mit Bon Jovi- artigem Sound Millionen gescheffelt wurden, ist wohl endgültig abgelaufen. Statt dessen bläst Alice zum musikalischen Angriff auf Marilyn Manson- Terrain. Und an die Stelle augenzwinkernd massentauglich kokettierenden Kuschelgrusels tritt in tiefschwarzem Zynismus der echte Horror dieses brutalen Planeten. Mehr "Sieben" als "Night of the Living Dead". Gut so, sag ich.

Das Songwriting ist bei aller Härte dennoch weitgehend griffig, die meisten Riffs zünden, die Gesangslinien packen. Insofern muss man das Projekt als gelungen bezeichnen. Die Ballade "Take it like a Woman" ist auflockernd, jedoch einer der schwächeren Tracks. Dafür ist "Cold Machines" richtig gut. Vier Sterne. Das Nachfolgealbum "Dragontown" schlägt in die gleiche Kerbe, trifft jedoch für meine Ohren noch besser.
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am 16. Januar 2016
Im Juni 2000 erschien das 21. Studioalbum von Alice Cooper. "Brutal Planet" wurde von Bob Marlette (u.a. Black Sabbath, John Wetton und Quiet Riot) produziert. Eingespielt haben es Alice Cooper (Lead Vocals), Ryan Roxie (Guitars), Phil X (Guitars), Eric Singer (Drums) und Bob Marlette (Bass, Keyboards). Allte Titel wurden von Alice Cooper und Bob Marlette getextet und komponiert.

Los geht es mit dem Titelsong `Brutal planet`. Ein richtig fieser, harter Stampfer. Toller Gesang von Alice. `Wicked young man` schlägt in die gleiche Kerbe. Ein langsamer, harter Stampfer. `Sanctuary` ist deutlich schneller und moderner (mit Schredder-Gitarren). Auch `Blow me a kiss` ist heavy und hat einen modernen Sound. Auch `Eat some more` hat wieder diese fiese Ausstrahlung. Bis hierher ein richtig hartes Brett von Alice. Bei `Pick up the bones` wird zum ersten Mal etwas Härte rausgenommen. Recht fies und düster der Titel. `Pessi-mystic` ist wirklich recht mystisch. Auch die weiteren Tracks weichen nicht von dem bisherigen Konzept ab. Heavy Metal ist angesagt und teilweise geht es in die Industrial- und Nu Metal-Richtung. Bei `It's the little things` wird mal Fahrt aufgenommen. Der Closer `Cold machines` hört sich nach Marilyn Manson an.

"Brutal Planet" ist ein Album für Metalheads. Allerdings sollte man die Ohren auch für Industrial-Metal offen haben. Mit dem Erfolgsalbum "Trash" (1989) hat "Brutal Planet" musikalisch nichts gemeinsam. Die Härte gefällt mir, jedoch ist mir das ganze Album insgesamt zu langsam. Zwischendurch hätten Alice und seine Band ruhig mal auf das Gas drücken können. Eine Kaufempfehlung und 4 Sterne von mir. Man sollte aber mit der düsteren Stimmung und dem langsamen Tempo kein Problem haben.
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am 21. Februar 2001
Ich gebe es gleich, als vertrauensbildende Maßnahme, offen zu: Ich bin eingefleischter Fan von Alice Cooper, ich finde sogar, daß er der kreativste Rockstar der letzten Jahrzehnte war und ist. In ganz anderen Muckengefilden als ABBA oder die Beatles, aber ähnlich unvergleichlich. Und die neue CD ist gut, ganz ehrlich! Da ich aber nicht mit Blindheit geschlagen bin, muß ich konstatieren, daß sie a) zum Teil gewöhnungsbedürftig ist und b) einige Lieder, so z.B. auch die Ballade "Take it like a woman", nicht von Originalität überschäumen. Andererseits sind Lieder wie der Titeltrack, daß leicht Marylin Manson- angehauchte "Wicked young man" (da geht's um Littleton, und nicht um Schily's ominöse "rechte Gefahr"), "Sanctuary" (flott! flott!) und "Cold machines" klasse. Insgesamt sein Geld auf jeden Fall wert! Recht hart und modern auch in der Zukunft... bitte, Herr Cooper!
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am 26. Juni 2000
Irgendwie ist es schon erstaunlich. Seit 30 Jahren veroeffentlicht der Mann seine Platten und hat bis heute (von den Trend-Metal Scheiben der fruehen 90er vielleicht abgesehen) eigentlich immer nur absolute Qualitaetsware in die Regale gestellt. Waehrend die meisten Zugpferde der Hard n' Heavy Szene mit maessigen Comeback-Alben, Reunion-Touren und trendigen Remixen nerven, aendert Alice mal wieder seinen Stil und ueberrascht seine Fans dieses mal mit einem ungewohnt modernen Sound. Wer damit leben kann, sollte sich die Platte unbedingt ins Regal stellen, denn die Songs sind vom Feinsten (Anspieltip: "Sanctuary" und "Pick up the bones")! Well done, ALICE! See you on TOUR!!!!! P.O.D.
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am 10. Dezember 2013
Alice Cooper – Brutal Planet

Schluss mit lustig! Alice ist im neuen Jahrtausend angekommen und er macht klar: Jetzt wird es richtig düster, aggressiv und brutal. Wer The Coop schon vorher gruselig fand, für den wird dieses Album hier die reinste Höllenfahrt und das ist dem Meister des Schockrocks wohl nur Recht.

Brutal Planet stellt den Auftakt einer Trilogie über einen nahen Weltuntergang dar. Lyrisch hat Alice sich hierbei selbst übertroffen. Man könnte fast behaupten die konzeptionellen Texte des Herrn Coopers haben hiermit ihren Zenit erreicht. Die Apokalypse wird nämlich real dargestellt. Irgendwann in naher Zukunft zerreißen sich die Menschen buchstäblich auf den Straßen. Doch das ist alles eben nicht weit entfernt, sondern täglich in den Nachrichten zu sehen. Umso erschreckender, dass viele dieser Schreckensszenarien mittlerweile unmittelbare Realität sind. Die Intension der Texte sind somit gelungen und dieses Wissen macht mehr Angst als eine bloße Erzählung von fiktionalen Horrorgeschichten.

Gleich im Titelsong Brutal Planet wirft Alice alle Graueltäten der Menschheit zusammen und vermischt diese mit biblischen Anspielungen (ähnlich The Last Temptation). Um diese brutalen Lyrics zu stützen muss die Musik natürlich genauso böse sein. Und tatsächlich: Die Gitarren sind tief gestimmt, Alice klingt herrlich böse und intensiv, die metallischen Riffs brodeln nur vor sich hin und trotzdem ist alles knallig produziert. Herrlich. Ebenso werden die Geschichten von einem Amokläufer (Wicked Young Man) und sonstigen Gewalttaten (Blow me a Kiss, hier sogar mit elektronischen, an Industrial erinnernde, Elemente verfeinert) erzählt.

Fans der 70er oder des gelungenen Hard Rocks / Heavy Metals von Trash oder Hey Stoopid werden natürlich ein bisschen enttäuscht werden. Auf Alice' düsterer Zukunftsvision gibt es nun mal keinen Platz für Sexgeschichten, fesselnde Hooks oder ausufernde, testosteron-geschwängerte Gitarrensoli. Aber trotzdem man zuvor vielleicht eine andere Erwartungshaltung hatte, sollte man Brutal Planet eine Chance geben und sich in brodelnde Riffs wie Eat some more einhören. Nie klang Alice mehr nach einer düsteren (!) Version von Black Sabbath, was an sich schon ein Dopplung an sich ist. Doch auch mit Lava-Riffs bewaffnet versprüht Alice ausdrucksstark seine Kraft.

Endgültig ausrasten darf man dann in Liedern wie Gimme. Mag die Strophe noch etwas monoton klingen, obwohl doch Satan persönlich zu Wort kommt, überrascht die Spannung von Riffs und bedrohlichem Refrain mit seinem intensiven Rhythmus immer wieder aufs Neue. Und wer Erlebnisse eines Kriegsüberlebenden, der gerade seiner Verwandten ihre Knochen aufsammelt, hören will, muss nur zu Pick up the Bones schalten. Die Spannung baut sich hierbei zwar langsam, dafür aber schon fast unerträglich intensiv auf, bis man im Refrain mit Alice zusammen rumgröhlt.

Ein bisschen fällt schon auf, dass Alice nicht gerade die beste Stimme im Genre hat. Sein markantes, Krächzen trägt zwar immer die Stimmung, so auch im Song Cold Machines (wobei Herr Cooper Herrn Manson einmal zeigt wer die Hosen anhat, erinnert doch das Riff stark an Zweiteren), jedoch hätte man im sonst superb gelungenen Take it like a Woman die Gesangslinien etwas filigraner ausbauen können. Inhaltlich stellt es eine Fortsetzung zu Only Women bleed dar. Musikalisch überzeugen die trockene Umsetzung, die hintergründigen harten Powerchords, die eigentliche Akkordfolge und die Streicherbegleitung. Äußerst gelungen!

Bisher unerwähnt: Das flotte Highlight namens It's the Little Things und die wenigen Schwächen: Auf Dauer können die ewig brodelnden Riffs auch mal monoton werden, siehe Sanctuary.

Fazit: Musikalisch wie lyrisch düster, brutal und aggressiv und genial umgesetzt. Allerdings ist die diesmalige Musikrichtung wohl etwas Gewöhnungssache. Ein Fest für jeden Schock-Rocker.
Wertung: *****
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am 16. August 2001
Nur wenigen Musikern wird je ein derartig geniales Comeback gelingen, wie Alice es mit diesem Album vorlegt. Das Urgestein der Düsterrocker zeigt mit diesem Meisterwerk des Metal der heutigen Generation, wo der Hammer hängt bzw. wie man mit ihm die Gitarre zu bearbeiten hat. Seine Songs sind ein teilweise tiefgründiges, bösartig anmutendes Abbild des Schlechten unserer Welt, musikalisch mit maschinenartig treibenden Rhythmen und sphärischem bis panischen Kreischen der Leadguitar. Obwohl seine Texte hart sind, verherrlichen sie niemals Agression und Gewalt, sondern nehmen stets kritische position ein. Vor allem die zweite Hälfte der CD gefällt mir besonders gut, das unumstößliche Highlight ist die musikalisch brillante Ballade "Pick Up The Bones". Zusammenfassend kann man sagen, dass jeder, der jemals den geringsten Gefallen an der leisesten Gitarrendistortion gefunden hat, dieses Album vergöttern müsste. Ich tue es auf jeden Fall.
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am 6. Juli 2006
(2000) Elf Jahre nach seinem letzten großen 'Comeback? haut uns der Coop? hier ein Album um die Ohren, das an Konsequenz und Konzeption nichts zu wünschen übrig läßt.
Auf dem Produzentenstuhl sitzt diesmal Bob Marlette (u.a. Marlyn Manson). Unter seiner Regie ist ein sehr zeitgemäßer Sound entstanden. Und der steht dem amerikanischen Ur-Schocker echt gut!
Der Meister aller Albträume nimmt uns mit auf eine Reise zu einem fernen Planeten! Doch wenn wir dort ankommen, müssen wir feststellen, daß es sich hierbei um unsere 'gute, alte' Erde handelt...it?s such a brutal planet!
Das Titelstück haut gleich zu Anfang volles Programm aus den Speakern. Zu monoton- brutalen Gitarrenriffs und fiesen Lines, die sich einem in die Gehöhrgänge schrauben, spuckt Alice mal wieder Gift und Galle, um uns dann mit einem Werbespot ähnlichen Refrain zu erlösen. Er kann?s noch immer!
Ob nun jugendliche Verrohung oder die totale Isolation des Einzelnen die Themen sind, "Wicked Young Man" und auch das geniale "Sanctuary" spiegeln den alltäglichen Wahnsinn wieder und bei "Blow Me A Kiss" bläßt er dich dann richtig weg!
Höhepunkt dieses Albums ist sicherlich das düstere "Pick Up The Bones" (Abteilung: Gänsehaut). Wie dieser Song in Scene gesetzt wird ist schon unglaublich, das bringt so nur Alice Cooper. Man kann das Schlachtfeld schon fast sehen, und dann ist es ja bekanntlich schon zu spät...und dieser Wind...brrr!!!
Alice Cooper staring in: "Gimme" In einer seiner besten Rolle; als Ur-Bösewicht.
Die kleinen Dinge sind es dann ("It?s The Little Things") die uns gewaltig nerven und manchmal muß man das einfach so hinnehmen ("Take It Like A Woman").
Wenn auch nicht jeder, der Elf Songs ein absoluter Bringer ist, so wird das, durch die gute Produktion allemal wieder wett gemacht!
Mit BRUTAL PLANET konnte der oft schon als totgeglaubte mal wieder beweisen, daß man immer noch mit ihm rechnen muß. Das volle Brett! Yeah...thats Rock?n' Roll!!!
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am 27. Juni 2000
Ich bin nun seit etwa 10 jahren eingefleischter Alice Cooper Fan aber was Mr.Cooper da mit Bob Marlette geleistet hat,ist einfach Genial. Brutal Planet ist eine moderne CD mit dem Flaer von Alice aus den 70ern. Ich hab nun schon 3 Conzerte von Cooper gesehen und auch das aktuelle wahr Sensationell. Ich kann diese CD nur allen empfelen da sie wirklich ein Meisterstück ist.
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Das 2000er Album "Brutal Planet" von Alice Cooper hat ein sehr düsteres Cover und ebensolche Musik und Texte. Das steht Mr. Cooper sehr gut zu Gesicht, die Songs schrieb er mit Songwriter Bob Ezrin, der sich mit Bob Marlette auch die Produktion teilte. So metallisch mag ich den Cooper sehr, zumal die Songs auch wirklich rocken und recht zeitlos sind. Hier gibt es keine Einflüsse des Punk, Rotzrock und auch nicht an alte 70er Zeiten oder der kommerziellen "Trash" Phase wird erinnert. Textlich zwinkert Alice den Fans bei "It's The Little Things" zu, wo er mit alten Songtiteln jomgliert und etwas mehr partytauglich rüberkommt. Bei den 11 Songs sind auch sicherlich zwei, drei durchschnittliche Titel dabei. Die Ballade "Take It Like A Woman" ist dann etwas schmalzig und trifft meiner Meinung nach nicht wirklich, schlecht ist sie aber auch nicht. Ingesamt eine gute, hartrockende Cooper Scheibe, die ich auch Gegnern der letzten drei, vier Alben sehr ans Herz legen kann.
Die Neuauflage kommt ohne Bonusstücke her, so dass sich alte Fans bzw. Besitzer des Albums nicht ärgern müssen!
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am 28. Februar 2001
Als ich mir diese CD das erste mal in meiner Anlage angehört habe staunte ich nicht schlecht. Alice Cooper war für mich bis dahin ein Synonym für waschechten Hardrock. Doch was er mit Brutal Planet auf seine Fans losgelassen hat war richtig schönes Metal, schon fast Industrial verdächtig wie man es bisher nur von Manson kannte. Dieser Schritt in eine neue Richtung tut dem Coop sicherlich gut. Allerdings frage ich mich, ob das nicht nur der Einfluss von Rob Zombie war. Wir können gespannt sein was Alice uns (in hoffentlich baldiger Zukunft) als nächstes auftischt!
Mir als eingefleischten Fan tut diese neue Richtung jedenfalls sehr gut. Für alle die Alice Cooper jedoch nicht richtig kennen ist diese CD vielleicht zu hart, und lenkt sie von seinen bisherigen Meisterwerken ab.
Neben den harten Songs ('Wicked young man', 'Sanctuary', 'It's the little things') findet sich auf dieser Scheibe noch die melodische aber gemeine Metalballade 'Take it like a woman'.
Fazit: Neuer Alice, für alte (Metal-)Fans
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