Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
27
3,9 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:6,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. Januar 2010
...so lautet der Originaltitel des Artikels, den Eric Kernan(Josh Hartnett) über den herunter gekommenen Ex-Schwergewichtschamp Bob Satterfield(Samuel L.Jackson) schreibt. In Rod Luries Film wird eine wahre Begebenheit aus dem Leben des Reporters J.R.Moehringer verarbeitet, der seinerzeit für das L.A.Times Magazin schrieb. Wie Lurie die Geschichte um das Boxen, die Vergangenheit, den Ruhm, die Wahrheit und das Vertrauen auf Film gebannt hat, das ist bewegend, ergreifend, komisch, interessant und zutiefst menschlich.

Eric Kernan ist der Sohn einer Sportreporterlegende. Aber seine Karriere bei der Denver Times geht nicht voran. Eric hat nicht die Klasse seines Vaters. Er berichtet über Boxkämpfe, ohne dabei brillant zu sein. So gerät sein Job in Gefahr. Als er eines Abends Zeuge einer Schlägerei wird, deren Opfer der Obdachlose "Champ" ist, sieht er seine Chance. Der Champ erzählt ihm, er sei der ehemalige Schwergewichtsprofi Bob Satterfield, der auf Platz 3 der Weltrangliste stand. Jetzt haust der Mann mit einem alten Einkaufswagen in den Straßen der Stadt. Eric recherchiert, bekommt nicht viel heraus, findet aber ein altes Bilddokument und bastelt an einer Story. Er kommt dem Champ näher und der erzählt aus seinem Leben. Eric schreibt einen Artikel, der in der Beilage des Time Magazin erscheint und wird über Nacht berühmt. Fernsehsender und Magazine reißen sich um ihn. Das tut auch Erics angeschlagener Ehe mit Joyce(Kathryn Morris) und dem Verhältnis zu seinem Sohn Teddy(Dakota Goyo), der seinen Vater für den "Größten" hält, gut. Aber dann meldet sich der alte Boxmanager Epstein(Peter Coyote) und die Geschichte des Champ erhält plötzlich ein völlig anderes Gesicht...

-The Champ- ist ganz großes Gefühlskino der alten Schule. Eine dichte, packende Story, ohne großen Schnickschnack erzählt, ist der Mittelpunkt des Films. Dazu gibt es die passende Erzählstimme, die mit den Worten: "Ein Autor ist wie ein Boxer...er ist auf sich allein gestellt" perfekt in die Story hinein führt. Wie Lurie die Geschichte nutzt, um einerseits das Leben von Satterfield, aber zugleich auch das Leben von Eric Kernan zu beleuchten und völlig neu zu ordnen, das ist so genial wie sehenswert. Obwohl die beiden auf völlig verschiedenen Seiten der Gesellschaft stehen, sind ihre Probleme sich doch verdammt ähnlich. In Rückblenden wird das Leben des Champs immer wieder eingestreut und die Vergangenheit erwacht zum Leben. Aber nicht nur die des Champ, denn auch Eric denkt zurück, während er im Auto unterwegs ist und den Aufnahmen alter Reportagen seines Vaters lauscht.

Samuel L.Jackson spielt die Rolle des Bob Satterfield mit Hingabe und großer Klasse. Wie er, als alter Mann, sich noch einmal tänzelnd und boxend durch das Ghetto bewegt; das sind ganz große Bilder, die emotional und mit Gänsehautgarantie rüberkommen. Jackson lebt die Rolle bis auf den letzten Blutstropfen. Josh Hartnett hat diese vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten in der Rolle des Eric Kernan nicht, spielt seinen Part jedoch hervorragend. Auch die Nebenrollen sind perfekt besetzt.

Ich habe, nachdem ich den Originaltrailer gesehen hatte, lange auf die DVD gewartet. Jeder Tag davon hat sich gelohnt. Es ist noch immer das Leben, das die besten Geschichten schreibt. Wenn sich dann noch ein guter Regiseur und eine Handvoll genialer Schauspieler zusammenfinden, kann das Ergebnis so wie -The Champ- aussehen. 112 Minuten bewegendes, unterhaltendes Kino der Güteklasse 1A.
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juli 2011
Gescmäcker sind ja verschieden, aber die negativen Rezensionen hier kann man kaum verstehen. Der Film reiht sich in die fantastischen Boxerdramen auf seine Weise mit ein, zwischen Rocky, Million Dollar Baby und Cinderella Man braucht er sich nich zu schämen. Er greift die Thematik ungewohnt auf und man merkt rasch, dass es um mehr geht, als um das Boxen als Kampfsport. Es geht um den Kampf des Lebens, um Vater-Sohn-Konflikte, um Lebenslügen und den Weg nach oben, der rasch wieder nach unten gehen kann. Hinzu kommt fr den geneigten Medienmenschen endlich mal ein authentisches Bild über die Welt von Funk, Fernsehen und Printmedien. Gerade für Boxnostalgiker sind die Erzählungen des Champs, fantastisch gespielt von Samuel L. Jackson, mit entsprechenden Rückblenden ein sehenswertes Sahnehäubchen. Die Freundschaft, die aus dem vorerst reinen Nutzabkommen zwischen Reporter und Champ entsteht, ist dezent, realistisch und voll von kleinen Lebensweisheiten. Josh Hartnett beweist einmal mehr, dass er nicht mehr der profillose Teenieschwarm ist, sondern ein ernsthafter und sehr guter Schauspieler. Wieder ein Film, bei dem man sich fragt, warum er nicht im Kino lief und warum er keinen Oscar bekommen hat.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. April 2014
den sollte man sehen. ich will niemanden die Spannung wegnehmen, schaut euch den Trailer auf Youtube an :)
Es geht einfach darum das ein Zeitungsschreiber nicht so gut ist wie sein Vater und somit will er einen starken Zeitungsartikel Veröffentlichen, von dem Champ.....alles geht schief und das leben kann sich wenden, wenn man alles glaubt was andere erzählen, trotzdem sollte man vergeben und vergessen können.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Februar 2010
Wenn Sportprominenten nicht ein Denkmal gesetzt wird wie dem ehemaligen Eishockeystar Wayne Gretzky in Edmonton, dann verliert man sie schnell aus den Augen. So ist es auch dem ehemaligen Boxer Bob Satterfield ergangen, der nun in Denver sein armseliges Dasein als Obdachloser fristet. In den Straßen der Großstadt in Colorado findet ihn durch einen Zufall der fleißige, aber wenig innovative Sportjournalist Erik, der zumeist von eher unspektakulären Boxveranstaltungen berichten muss, seinem Sohn aber vorgaukelt, dass Größen wie Muhammad Ali, John Elway und Shaquille O'Neal zu seinem guten Bekannten- und Freundeskreis gehören. Erik wittert seine große Chance des journalistischen Titelkampfes und bittet den gealterten Boxer um Informationen für eine Titelstory. Dass Erik ein bestenfalls solider Journalist ist, zeigt sich auch an dem naiven Glauben, den er dem Obdachlosen entgegenbringt, der in spektakulären Bildern aus seinem ehemals schillernden Leben berichtet. Allzu unreflektiert und unrecherchiert nimmt Erik dem Penner die Story ab und schon bald erscheint das Foto des Ex-Boxers nebst gelungenem Text auf dem Deckblatt.

Rod Luries packendes Drama basiert auf einem Artikel von J.R.Moehringer, der zahlreichen Lesern seit 2005 durch seinen tollen Roman 'Tender Bar' bekannt ist. Der Journalist und Pulitzer-Preisträger veröffentlichte 1997 den Artikel 'Ressurrecting The Champ' in der L.A. Times, der sich über ungefähr 20 Seiten erstreckt und sich dabei spannend und facettenreich wie eine Novelle ließt. Eben diese Qualität verarbeitet Lurie in seinem Film und scheut sich dabei auch nicht, Zitate und Dialoge Moehringers wortwörtlich wiederzugeben. Herausgekommen ist dabei weniger ein Sportfilm, sondern eine packende Verliererballade mit einem überzeugenden Samuel L. Jackson. Beschnitten wird Jacksons Performance allerdings durch die deutsche Synchronisation, da man ihm im Original die Strapazen viel intensiver anhört. Gegenüber dem in Erinnerung an seine Vergangenheit dauernd tänzelnden Boxveteran fällt Josh Hartnett als Erik allerdings deutlich ab, wobei seine schauspielerischen Fähigkeiten aber auch weniger versiert sind.

Zahlreiche Rückblenden untermauern die immer noch wachen Erinnerungen des Champs und illustrieren ein bewegtes Sportlerleben. Als Kontrast dazu erfolgt dann immer wieder der Schritt zurück in die Realität und den Alltag aus Alkohol, Gewalt, Kälte und Armut; dennoch präsentiert sich Satterfield stets als fröhlicher und redsamer Zeitgenosse. Ehemals zähe Weggefährten, nun zitternde, alte Männer, erinnern sich an den ehemaligen Puncher und rühmen ihn für seine unerbittliche Schlaghärte. Doch irgendwann mehren sich die Stimmen, dass der wahre Champ schon seit Jahren tot sei. Sowohl für den vermeintlichen Champ als auch für Erik setzt sich ein Karussell der Vorwürfe in Bewegung, dass kaum noch zu stoppen ist.

Der Champ ist ein Mensch am Rande der Gesellschaft, nicht gänzlich vergessen, aber auch für das Amüsement der Menschen nicht mehr so wichtig. Schwächelnde und alternde Stars verlieren ihre Superheldenattribute, sie verschmelzen immer mehr mit dem Normalo und werden somit uninteressant. Für den Champ ist das Leben nach der jäh gestoppten Karriere ein täglicher Kampf ums Überleben. Ob er zumindest diesen letzten Kampf gewinnen und mit Hilfe Eriks wiederauferstehen kann, soll hier nicht verraten werden, aber die unmissverständliche Einladung ausgesprochen werden, sich bei diesem bewegenden Film in die erste Reihe zu setzen.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Oktober 2011
Samuel Jackson spielt die Rolle des Boxers Bob Satterfield einfach gut und sorgt somit dafür, dass der Film etwas Besonderes hat.

Es geht aber nicht nur ums Boxen, sondern auch um Journalismus, um Obdachlosigkeit, soziale Ausgrenzung, Ehrlichkeit und Moral. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit, was sicher auch dafür verantwortlich ist, dass die Story so ist wie sie ist. Sie könnte spektakulärer sein, ist aber einfach authentisch.

Schaut ihn euch an!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. November 2014
Ich fand den Film packend und die Geschichte interessant erzählt. Im Mittelpunkt steht ein Reporter, der zwischen der Jagd nach der ganz großen Geschichte und seinem einfachen Leben als bemühter Vater nach und nach immer interessantere Entdeckungen macht, die in einer überraschenden Wendung enden. Für die 5 Sterne fehlt dem Film dann doch noch das gewisse Etwas, aber alles in allem finde ich ihn sehenswert.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. August 2016
Der Film bietet neben einer fesselnden und realistischen Geschichte (vor allem auch realistischen Reaktionen) auch eine wichtige Botschaft und findet so die perfekte Mischung aus Unterhaltung und Message.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2010
Ich habe mir den Film als Blu-ray rein zufällig gekauft. Weder jegliche Kritiken, noch Rezensionen zum Film habe ich mir zu Gemüte geführt. Und ich war überrascht.
Ich gebe deshalb 4-Sterne, weil der Film an sich nicht schlecht ist, es geht aber auch ein Tick besser. Die Story (man kann sie ja überall nachlesen) ist überschaubar. Dennoch hat mich der Film nicht eine Sekunde gelangweilt. Man will unbedingt wissen, was alles noch geschieht...
Die schauspielerischen Leistungen von Samuel L. Jackson und Josh Hartnett gefallen mir durchaus. Besonders Samuel L. Jackson nehme ich die Rolle des Obdachlosen "Ex-Champs" sofort ab. Aber auch alle anderen machen den Film sehenswert.
Zu den Technischen Umsetzungen kann man nicht allzu viel schreiben. Das Bild ist durchaus verbesserungswürdig (ich kenne Blu-ray's mit deutlich besserem Bild). Der Ton ist ok. Die Blu-ray ist fast DVD-ähnlich.
Das Bonusmaterial fällt dürftig aus, dennoch gibt es immerhin Bonusmaterial. Ich lege jedoch nicht so viel Wert darauf.
Der Film hat für mich 4-Sterne verdient, die Technik 3-Sterne. Mein Fazit, aber dennoch 4-Sterne, da ich keine Technik, sondern den Film gekauft habe.
Jeder der auf einfache, nicht fiktive und gefühlvolle Filme steht sollte sich den Film mal anschauen. Ob Blu-ray oder DVD, der Film ist auf jeden Fall sehenswert.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Mai 2012
Ich war nachdem ich diesen Film gesehen hatte, sehr erstaunt was es teilweise für heftige Verrisse gegeben hat. Besonders meine ich damit den Kollegen, der nicht weiß welcher film von anderen Rezenten gesehen wurde. Also ich kann nur sagen: Der Film ist einfach Großartig! Sollte man einen Boxfilm oder Kampfsportfilm ala Rocky 3-7 oder Bloodsport erwarten, so kann man nur enttäuscht sein.
Wer aber eine warmherzige Geschichte aus dem Boxermilieu, die von guten (J. Hartnett und alle anderen) bis sehr guten (S.L.Jackson)dargestellt wird sehen möchte in dem es nicht nur um maßig Blut und blaue Augen(Veilchen geht), der ist hier ganz richtig.
Die Story ist NICHT unglaubwürdig, sondern anrührend und auch später überraschend.Aber wahrscheinlich hatte nicht jeder Lust dem zu folgen um es zu verstehen! Man(n) und! Frau können mit leiden und wenn sie nicht komplett Gefühlskalt sind auch eine Träne verdrücken. Ohne das es total schnulzig oder Deprimäßig in den 112 kurzweiligen Minuten zugeht.
Mir persönlich hat auch der Handlungsstrang zum Familielleben des Reporters gefallen. Schließlich ist er ja auch die Hauptperson, die versucht eine ungeahnte Chance zu ergreifen , um den Job zu sichern und sein Ehe vielleicht wieder in den Griff zu bekommen.
Natürlich ist, auch dieser Film, wie Alles im Leben Geschmackssache aber mein persönliches Fazit lautet:
Großes Gefühlskino ohne zu viel Kitsch, überzeugend und nie Langweilig dargeboten-KAUFEN!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juni 2012
Ich hab mir den Film gekauft, ohne ihn überhaupt zu kennen und ich bin mag Josh Hartnett.

Der Film ist echt klasse, schön ruhig gespielt und mit allen Höhen und Tiefen des Lebens versehen!
Alle Schauspieler haben ihre Rollen klasse gespielt, allen voran Josh Hartnett, der mit sich und seinem Leben hadert und dies auch zum Ausdruck bringt (ist auch der Verdienst von Simon Jäger, der dt. Stimme von Mr. Hartnett!). Und auch Samual Jackson hat richtig gut gespielt.
Auf jeden Fall kam keine Langeweile auf.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

12,15 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken