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am 18. Februar 2010
Leider kann ich mir kein Urteil darüber erlauben, weshalb der zweite Titel zensiert worden ist. Ich wollte eigentlich die Originalversion erwerben und war mir ziemlich sicher, diese auch im Warenkorb zu haben, weil auf der Trackliste der bewußte Titel auch aufgeführt worden ist. Auf der Coverrückseite ist der 2. Titel durchgestrichen und beim Abspielen erfolgt nach wenigen Sekunden ein Sprung auf Track 3. Einerseits finde ich es gut, wenn das Originalcover erhalten bleibt. Das Digipack sieht wirklich edel aus und ist dementsprechend etwas teuerer als die normale CD. Ich finde es unverhältnismäßig, wenn man für die unzensierte Version 25 Euro bezahlen muß. Angebot und Nachfrage regeln eben den Preis. Dann lieber wirklich die unzensierte Version vom Markt nehmen, als dieses Durcheinander.
Ich habe mich eben beim Auspacken sehr geärgert über meinen Mißgriff, sehe das jetzt aber etwas anders.
Wenn man etwas verbietet, erhöht man den Reiz, "es" unbedingt haben zu müssen, um zu erfahren, warum die Behörden "es" verboten haben.
Die andere Seite in mir fühlt sich entmündigt, das Gehörte selbst bewerten zu können. Wie gesagt, ich weiß leider nicht, worum es im besagten Titel geht. Und leider kann man auch nicht davon ausgehen, daß jeder potentieller Käufer dieser CD (ich spreche mal insbesondere die etwas jüngeren an) mit dem Inhalt der Texte umgehen kann. Einerseis ist es völlig o.k., wenn entprechende Vorkehrungen getroffen werden, daß "unkorrekte Formulierungen" nicht in "ungeeignete" Ohren gelangen. Andererseits drängt sich mir der Geruch von Behördenmief auf und Getrappel des Amtsschimmels, der wiehernd über graue Flure galoppiert. Ich würde sehr gern das Feedback der Band erfahren, nachdem ihnen mitgeteilt worden ist, daß ein Titel nicht durch die Kontrolle gekommen ist.
Metal ist nun mal keine Karnevalsmusik, sondern mitunter knallharte Widerspiegelung des täglichen Lebens mit all seinen Konflikten und unangenehmen Momenten. Wer für soetwas keine Ohren hat und damit nicht ungehen kann, soll weiter zum Karneval gehen. Ich bin schon gespannt auf Eure Antworten.
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am 9. Juni 2010
Nachdem ich Rammstein nun auch live gesehen habe und damit auch weiß, wie die Band die Songs auf der Bühne interpretiert, kann ich das Album besser bewerten. Zwar bezieht sich die Rezension lediglich auf das Album, allerdings muss ich sagen, dass ein Live-Auftritt der Band dabei sehr hilfreich sein kann. Mit "Liebe ist für alle da" hat Rammstein seine führende Rolle in der deutschen Musikszene auf jeden Fall noch einmal dick unterstrichen. Und nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz, Frankreich, England, Finnland, Holland, Dänemark und Amerika wurde das Album mit Begeisterung aufgenommen.

(1) Rammlied
Gleich zu Beginn gibt es einen echten Ohrwurm. Der Song ist vor allem live ein echter Kracher und eignet sich damit perfekt als Opener. Noch Minuten später gröhlt man das "Ramm-stein!" mit. Der Songtext lehnt sich ein wenig an den Song "Geburt einer Nation" von Laibach an. Der Song hat nicht allzu viel zu bedeuten, sondern kündigt nur die Ankunft der Band an.
Bewertung: 5/5 Pyroeffekten

(2) Ich tu dir weh
Ein abartiger und ekelhafter Song, der Dank unserer Zensursula auf dem Index gelandet ist. Was gibt es denn auch Schöneres, als einen Song zu verbieten, der weder ernst gemeint ist, noch einen allzu schlimmen Songtext aufweist? Hauptsache ist doch, dass die ganzen Gangster aus dem Ghetto weiterhin ihre Drogen verherrlichen und Verbrechen mit ihrer schlimmen Kindheit rechtfertigen dürfen. Naja, immerhin wurde dieser Song mittlerweile wieder auf die Öffentlichkeit losgelassen.
Bewertung: 5/5 Pyroeffekten

(3) Waidmanns Heil
Einer meiner persönlichen Favoriten des Albums, auch wenn Riff und Aufbau fast schon etwas zu stark an den Song "Adios" erinnern. Der Text enthält übrigens Auszüge des Gedichtes "Sautod", das Till Lindemann in seinem Sammelband "Messer" veröffentlicht hat. Es ist erstaunlich, wie Till Lindemann es immer wieder schafft, sich in alle möglichen Positionen und Situationen hineinzuversetzen und dermaßen realistisch aus der Ich-Perspektive zu schildern. So auch hier - Waidmanns Dank!
Bewertung: 5/5 Pyroeffekten

(4) Haifisch
Dieser Song lehnt sich im Refrain textlich sehr stark an die "Moritat von Mackie Messer" aus Brechts 1928 uraufgeführter Dreigroschenoper an, weshalb man ihn deswegen schon als Ohrwurm bezeichnen kann. Inhaltlich soll der Song die Probleme der Bandmitglieder beschreiben und zeigen, wie diese Probleme in der Öffentlichkeit aufgenommen werden. So gesehen ist dieser Song eine Neuauflage von "Los". Der Text in den Strophen wird hier vorzüglich mit Worten des Wortfeldes "halten" gestaltet. Ein sehr gelungener Song!
Bewertung: 5/5 Pyroeffekten

(5) B********
Manch einer fragt sich bestimmt, was sich hinter diesem mysteriösen Songtitel verbirgt. Bei diesem Songtitel handelt es sich um das Wort "Bückstabü", das von Till Lindemann erfunden wurde und ein Synonym für Verlangen, Triebe und Sucht sein soll. Der Text ist trotz des guten Themas zwar ein wenig schwach, aber die melodische Umsetzung überzeugt dafür umso mehr.
Bewertung: 4/5 Pyroeffekten

(6) Frühling in Paris
Die erste Ballade des Albums, und gleich eine sehr gute! Der Song handelt vom ersten Mal, was der Text sehr gut verbildlicht. Außerdem finde ich die französischen Zeilen ("Je ne regrette rien" = "Ich bereue nichts") sehr gut ausgewählt und authentisch.
Bewertung: 5/5 Pyroeffekten

(7) Wiener Blut
Für mich persönlich der beste Song des Albums. Wie immer sehr mysteriös, unheimlich und dunkel, nur alles noch eine Spur härter. Inhaltlich basiert der Song auf dem Kriminalfall von Amstetten, bei dem ein Vater seine Tochter 24 Jahre lang im Keller gefangen hielt und mit ihr sechs Kinder zeugte. Durch Till Lindemanns unglaubliche Empathie, den sehr starken Songtext und die Andeutungen im Hintergrund fühlt man sich fast selbst wie das Opfer und kann die Einsamkeit in der Dunkelheit schon fast spüren. Ursprünglich sollte dieser Song auch gleichzeitig der Titeltrack des Albums werden, aber da Falco bereits ein Album mit diesem Titel rausgebracht hatte, sah man davon ab.
Bewertung: 5/5 Pyroeffekten

(8) Pussy
Bei diesem Song passen Melodie und Gesang leider nicht komplett zusammen, sodass keine richtige Harmonie entsteht. Außerdem singt Till Lindemann hier viele Verse auf Englisch, was im Gegensatz zu "Frühling in Paris" leider weniger authentisch als seltsam erscheint. Das Thema ist im Gegensatz zu den vorherigen Songs auch nicht unbedingt der Renner, einzig die Melodie schafft es, hier einiges zu retten.
Bewertung: 4/5 Pyroeffekten

(9) Liebe ist für alle da
Der Titeltrack des Albums. Im Gegensatz zum Vorgänger behandelt dieser Song wieder ein sehr ernstes Thema. Ein Spanner, der die Frau, die er begehrt, nur in seiner Fantasie lieben kann, wird zum Vergewaltiger, damit die Liebe auch für ihn da ist. Melodisch ist der Song wieder sehr gut, allerdings überzeugt der Refrain diesmal nicht auf ganzer Linie.
Bewertung: 4/5 Pyroeffekten

(10) Mehr
Dieser Song lässt wieder verschiedene Interpretationen zu. Auf der einen Seite wurde er während der Finanzkrise geschrieben und kann sich damit auch auf diese beziehen, auf der anderen Seite gab Paul Landers allerdings an, dass sich dieser Song auf Till Lindemann bezieht. Leider steht dieser Song sehr im Schatten seiner Vorgänger und überzeugt nicht vollständig. Irgendwie hat man das Gefühl, dass dieser Song aus Einzelteilen anderer Songs besteht. Hier handelt es sich leider um keinen Song, der sich besonders stark ins Ohr einbrennt.
Bewertung: 3/5 Pyroeffekten

(11) Roter Sand
Die zweite Ballade des Albums, die allerdings im Schatten der ersten Ballade steht. Der Song beschreibt ein Ehrenduell zweier Männer um die Gunst einer Frau. Das lyrische Ich wurde von der Kugel des Kontrahenten tödlich getroffen und liegt jetzt im Sterben. So erklärt sich auch der Titel. Interessant sind hier der Verzicht auf das Schlagzeug und die Pfiffe im Hintergrund, die der Authentizität dienen.
Bewertung: 4/5 Pyroeffekten

-- Bonus Tracks --
(1) Führe mich
Ein sehr guter Einstieg in die Zugabe. Und wieder beweist Till Lindemann eindrucksvoll, dass er eine sehr gute lyrische Empathie besitzt. Hier beschreibt er das Leben eines Siamesischen Zwillings. Der Song ist eher ruhig, aber keinesfalls friedlich. Besonders gut gefallen hat mir hier Till Lindemanns hoher Gesang im Refrain.
Bewertung: 5/5 Pyroeffekten

(2) Donaukinder
Ich weiß immer noch nicht, ob man diesen Song als Ballade werten kann oder nicht. Er ist ziemlich ruhig und besticht vor allem durch seine instrumentale Führung sowie durch den Kinderchor, der am Ende des Liedes einsetzt. Inhaltlich behandelt dieser Musiktitel den Baia-Mare-Dammbruch aus dem Jahre 2000, was durch einen sehr guten Text ausgedrückt wird. Solche Songs machen die Entscheidung, ob man sich nun die Special Edition holen soll oder nicht, wesentlich einfacher.
Bewertung: 5/5 Pyroeffekten

(3) Halt
Auch dieser Song gehört zu jenen, die eine Special Edition wert- und sinnvoll machen. Hier setzt Rammstein auf die altbekannte Methode, Tabuthemen in einen Song umzuwandeln. Das lyrische Ich ist hier ein Misanthrop, das sich am Ende des Songs zum Amoklauf rüstet. Ein irrer Sprechgesang mischt sich hier mit einem zwar minimalistischen, aber durchaus guten Refrain.
Bewertung: 5/5 Pyroeffekten

(4) Roter Sand (Orchester Version)
Was soll man noch großartig über einen Song schreiben, der bereits vorgestellt wurde? Man erkennt zwar einige instrumentale Unterschiede im Vergleich zu der ersten Version, aber die sind in meinen Augen nicht so von Belang. Die Orchester Version ist lediglich acht Sekunden länger als ihr Ursprung. Damit wäre eigentlich auch schon alles gesagt.
Bewertung: 4/5 Pyroeffekten

(5) Liese
Noch eine Version von "Roter Sand"? Nicht direkt, aber so etwas Ähnliches, jedenfalls von der instrumentalen Führung her. Melodie und Länge stimmen fast gänzlich mit "Roter Sand" überein, das Thema hat sich jedoch vollkommen gewandelt. Statt eines Ehrenduells werden hier die Themen Nötigung und Vergewaltigung aufgegriffen. Ganz nett, aber auch nichts Besonderes.
Bewertung: 3/5 Pyroeffekten
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am 2. August 2013
Die CD ist richtig stark man kann Sie nicht oft genug anhören toller Sound und geile Texte halt typich Rammstein.
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am 7. März 2014
Ein geiles Album Rammstein halt besonders die Aufmachung der CD bzw der Hülle ist super Für rammstein fans ein muß :-D
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am 23. Februar 2010
Die CD hat gute stücke drauf, allerdings nicht alle. für Fans natürlich ein MUSS, aber allen anderen würde ich empfehlen die lieder die einem gefallen über ituns o.a zu beziehen
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am 7. November 2009
Ein muss für jeden Rammstein Fan. Super Texte mit viel Power.Ganz andere Richtung wie Rosenrot.
Von mir 4 Sterne dafür.
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am 30. März 2016
Ich höre gerne Rammstein im Auto, fragt mich nicht warum, aber es entspannt mich ;)
Ich besitze alle Alben und Liebe ist für alle da, ist meines erachtens nach das Beste, aber das kommt natürlich auf den individuelle Geschmack des Hörers an.
Wer den Sound von Rammstein mag, der sollte sich dieses Meisterwerk auf jeden Fall kaufen!
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am 31. Januar 2010
Von allen Titeln auf der CD haben mir die ersten drein vorhandenen gefallen. Den geschnittenen habe ich auf Yuutuub angesehen. Coole songs.
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am 3. Februar 2014
Schneller Versand und angemessener Preis, aber

aus eigener Erfahrung weiß ich wie pingelig rebuy ist. Ein Kratzer an der Verpackung und das Angebot fällt um 60 %.
Daher hat ich bei der Zustandsbeschreibung ein Ultra Top erhaltenes Produkt erwartet. Jedoch war die Papp CD Schachtel
total knitterig und abgestoßen. Die CDs waren aber in Topzustand.

Wollte nur mal betonen das die Rebuy Brüder keine Wohltäter sind sondern knallharte Geschäftemache.
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am 19. Oktober 2009
Rammstein bleiben Rammstein. Was auch sonst? Zunächst mal bleibt festzuhalten, dass das Album zum Glück nicht so schlecht ist wie die Vorabsingle erahnen ließ. Zweitens muss man deutlich machen, dass "Liebe ist für alle da" wesentlich interessanter ausgefallen ist als sein Vorgänger "Rosenrot" und vom Songwriting her auch stärker. Gegen die ersten zwei Alben hat der aktuelle Longplayer allerdings keine Chance. Was daran liegen mag, dass ich halt eben keine 18 mehr bin, sondern 32. Wie dem auch sei. Ich habe mir "LIFAD", wie es so schön abgekürzt wird, nun zehn Mal hintereinander angehört und habe schon meine Kandidaten für die "Repeat" - taste gefunden. Wobei es mir meistens besondere Stellen angetan haben, die im Songkontext klasse eingebettet sind. Der Chorus von "Ich tu Dir weh" zum Beispiel: Was ein Brett, und für Rammstein echt ungewöhnlich. Oder das Intro vom Lied "Waidmannsheil", das ansonsten allerdings der musikalische Zwillingsbruder von "Adios" ist. "Haifisch" hat auch so einen Moment, nämlich die Textzeile "Wenn jemand nicht mithält, halten wir sofort". Eine tolle Anspielung auf die Kommunikationskultur innerhalb der Band. Weiter gehts mit einem tollen Moment in "Frühling in Paris" - der Chorus selbst ist echt zum Heulen. Die Kapitalismuskritik "Mehr" besticht durch eine neue, fast poppige und echt geniale Passage. Die atmosphärische Steigerung ab Minute 2.50, wenn Till singt "All die andern haben so wenig - Gebt mir auch das noch - Sie brauchens eh nicht".
Das Ende der wie immer 11 Tracks umfassenden CD bildet "Roter Sand", musikalisch ein einziger magischer Moment, wenn auch textlich mit logischen Brüchen. Aber hört selbst.
Warum keine fünf Punkte? Textlich ist "LIFAD" die beste aller Rammstein - Platten, schon alleine, weil das Wort "Nagetiere" vorkommt.
Weil Rammstein aber musikalisch trotz einiger angenehmer Ausreißer ("Haifisch") weiter ihren eigenen, mittlerweile doch etwas ausgeleierten Stil pflegen, reichtŽs auf keinen Fall zur Höchstpunktzahl. Was durchaus an Lindemanns einseitiger Stimme liegen mag. Obwohl er sich zugegebenermaßen Mühe gibt, sie vielseitiger einzusetzen.
Trotzdem: Ich kann nicht verstehen, warum dieses Album seitens der Band als eine so schwere Geburt bezeichnet wurde. Zu "Mutter" - Zeiten hätte vermutlich jeder einzelne Rammsteiner dieses Album nachts zwischen drei und halb vier im Halbschlaf komponiert.
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