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TOP 1000 REZENSENTam 22. November 2010
Ich kenne diese Aufnahme und die unter Klemperer, Konwitschny und Barenboim genauer. Diese hier fällt durch eine besondere Differenzierung der Charaktere auf und die vergleichsweise größte emotionale Kraft. Das beginnt mit dem sehr differenzierten Klangbild des Orchesters unter Levine. Die Anlage ist schwungvoll und dramatisch. Es geht quasi Schlag auf Schlag vorwärts und die Handlung wird mit Wucht vorangetrieben.

Der Daland von Jan-Hendrik Rootering ist dann auch gleich sehr tief und damit schwarz und dunkel angelegt. Er klingt klagend, offensiv, manchmal fast aggressiv. Das gibt der Figur viel Kraft. Leider fehlt Rootering in der Tiefe aber manchmal eben genau die Kraft, was das druckvolle Bild dann zuweilen etwas blühlt.

Ein kleines Manko auch, dass die Unterschiedlichkeit zum ähnlich angelegten Holländer (James Morris) etwas eingeschränkt ist. Es ist m.E. ja ein Grund'problem' der Rolle, dass hier zwei Bässe aufeinander treffen. Daher wird dem in vielen Aufnahmen - so auch hier - durch den Einsatz eines Bassbaritons entgegengewirkt. Vermutlich, um der Figur mehr Kraft zu verleihen, singt Morris aber oft auch eher dunkel, tief, aggressiv. Das ist dann auch nicht ganz überzeugend. Auch hat er m.E. etwas sprachliche Schwierigkeiten. Daneben stehen aber auch eher sanfte Töne und hier ist er dann deutlich stärker. Er klagt und lamentiert in einer sanften, aber doch ausdrucksvollen Art, die durch die Sanftheit fast noch überzeugender wirkt. Das Menschliche des Holländers, seine Zerrissenheit wird deutlich spürbar.

Paul Groves als Steuermann hat mich nicht ganz überzeugt. Er macht das ganz gut, klingt mir aber zu sehnsuchtvoll, zu innig. Kein sehnsuchtvoller Mann, sondern fast eine Spur kindlich-naiv.

Die Senta von Deborah Voigt hat wie Morris auch Schwierigkeiten mit der Artikulation. Davon abgesehen ist die Figur aber für mich sehr überzeugend feminin und lyrisch angelegt (und das wird konsequent und auf passende Art) auch in den eher dramatischen Anteilen so durchgezogen. Ihr Tempo ist langsam und nachdenklich. Speziell durch den femininen Ausdruck die beste Senta, von denen, die ich kenne.

Auch Ben Heppner als Erik ist sehr emotional. Seine Figur ist aggressiv, anklangend, ungestüm. Das ist ein zurückgewiesener Liebehaber, der seinen Schmerz wirklich spürbar macht. Störend nur die häufig leichte Verschattung der Stimme.

Fazit: Eine durch die hohe Emotionalität und Differenziertheit der Figuren für mich sehr überzeugende Aufnahme. Das Menschliche der Charaktere kommt vergleichsweise mehr zum Vorschein. Das 'Künstlerische' und Erhabene tritt dafür etwas in den Hintegrund. Wer darauf bei Wagner Wert legt, sollte lieber zu einer anderen Aufnahme (Klemperer, Konwitschny) greifen.
22 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Mai 2009
Gerne hätte ich zum erstklassigen Klang, dem prachtvollen Dirigat und den in der ersten Liga singenden Interpreten viel Positives berichtet.
Aber die große Ballade der Senta auf CD 1 und CD 2 zu zerschneiden, ist so barbarisch und zeugt vom Fehlen jedweden Grundverständnisses für die Herausgabe von Operngesamtaufnahmen, das es einem die Tränen in die Augen treibt. Wie kann man eine Aufnahme beim Vermarkten so verhunzen? Ich kann nur abraten, man wird auf eine Lizenzveröffentlichung warten oder nach einer alten Erstveröffentlichung suchen müssen.
44 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2013
Ich hatte Abiturprüfung in Musik und habe mir deshalb diese CD gekauft.
Die Musik ist brilliant und auch für Nicht-Abiturienten zu empfehlen.
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am 30. Mai 2012
Eine grandiose Aufnahme. Das Orchester ist überrangend und die Sänger fantastisch. Ich kann sie nur empfehlen. Die tolle Arie der Senta ist nicht zerschnitten.
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am 31. Dezember 2010
Der fliegende Holländer unter James Levine kann durchaus in der ersten Liga der Gesamtaufnahmen mitspielen, aber als Gesamtergebnis doch eher im Mittelfeld. Die Sänger sind durchweg zumindest gut, allen voran Ben Heppner, der die Klippen der vertrackten Partie des Erik sicher umschiffen kann. Deborah Voigt als Senta und auch der Baßbariton James Morrison in der Titelpartie überzeugen stimmlich weitestgehend, wobei mir das alles etwas zu glattgeschliffen gesungen ist. Besonders das Duett im zweiten Akt kann ich mir da durchaus differenzierter vorstellen.
James Levine lässt den sehr guten Chor sowie das Orchester der Metropolitan Opera durchgehend gut musizieren, einzig der Levine sehr eigene Breitwandklang, den er mit dem Orchester erzeugt, lässt die Partitur manchmal etwas müde klingen, auch da wäre etwas mehr Differenzierung durchaus angebracht gewesen. Als Zweit- oder Drittaufnahme aber durchaus empfehlenswert.
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am 25. Juli 2010
Tamtam ta tatam tataaam! Eine großartige Aufnahme mit Gänsehautgarantie!

Die tolle Arie von Senta ist NICHT zerschnitten.
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am 10. Dezember 2009
Eine meiner Lieblingsopern. Spannungsbogen wird in dieser gesamtaufnahme ohne mühe aufrechtgehalten. großartige stimmen.vor dem anhören sollte man sich über die entstehungsgeschichte der oper erkundigen und ein textbuch ist auch empfehlenswert.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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