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Kundenrezensionen

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am 12. Februar 2010
Ich kann mich noch gut erinner, dass dieses Album schon vor über einem Jahr angekündigt war. Mann, erst jetzt ist es also wirklichkeit geworden. Und was für eine sensationelle!

Aber vielleicht sollte noch erwahnt werden, dass Heathen immer eine Art kleiner Insidertipp waren was den Thrash Metal betrifft. Und völlig zu Recht, da ihre beiden Alben (plus eine sehr gute EP) wirklich erstklassigen Speed & Thrash Metal darstellten. Das Debüt "Breaking the Silence" war für mich eine echte Offenbarung, damals 1987 und Victims of Deception war auch sehr gut, aber für mich etwas zu verspielt und technisch.

So jetzt aber zur CD, die ist wirklich grandios geworden. Was sich schon auf dem erstklassigen Demo 2005 abzeichnete (mit 3 Songs die auch auf der CD sind) hat sich noch mehr verdichtet und intensiviert. Es ist schon fast egal welchen Song ihr auf diesem fast 70 Minuten langen CD abspielt, denn alle sind auf einem tollen Niveau, mit guten bis exzellenten Riffs. Und die Leadgitarren, mein Gott! da zeigen Heathen wie man Harmony-Leads sich nur so aus den Handgelenken schutteln, als sei es da einfachste von der Welt. Nach wie vor sind Heathen auf diesem Sektor nach den Erfindern der Harmony-Leads Judas Priest die wohle 2. besten auf diesem Gebiet. Aber auch der Gesang von Altmeister David White (alias David Godfrey) klingt schon unverbraucht und zugleich rau genug sowie mit der nötigen Hohe wenn es angebracht ist. Die Rhytmusfraktion ist ebenfalls sehr stark - Bass und Trommeln treffen unweigerlich immer ins Schwarze und sind stehts Song dienlich, ohne unnötige Eskapaden, den diese Musiker mussen sich nicht in irgendwelchen Solo-Eskapaden beweisen, da sie absolute Vollblut-Musiker sind, die auch noch seit Anfang der 80er Jahre mit zum glorreichen Bay Area Sound gehören.

Ob das schnelle "Arrows of Agony", klingt wie die gute alte Zeit in den seligen 80ern, das nach Exodus klingende "Fade Away", das flotte und harte "Dying Season", oder das komplexere "Undone", welches am meisten an Songs von Victims of Deception erinnert, die Songs haben alle Klasse und zeigen ein gewisses Feingefühl für Melodien. Aber m.E. übertreffen sich Heathen auf diesem Album mit den Halbballaden, da ware zu erst das wirklich brilliante "No Stone Unturned", welches genauso gut hatte von Metallica in den seligen 80er stammen können. Hier ziehen Heathen alle Register ihres immensen Könnens. Der Song ist zwar 11 Minuten lang, erschient aber nur Halb so lang. Der Zeite Teil ist der Hammer, so viel Emotionen, Melodie und dennoch Power in einen einzigen Song zu packen, dass konnen wahrlich nicht viele Bands. Dann kommt das mächtige "A Hero's Welcome", das mich etwas an Metallica's "Momma Said" erinnert. Aber einfach noch besser ist. Wiederum sind schon fast unheimlich viel Melodie und Emotionen in diesen Song gepackt, dass man nur noch staunen kann. Die Riffs lassen das Lied nahezu perfekt und graziös dahingleiten. Einig allein muss ich einen kleinen Kritikpunkt hier los werden, und dieser betrift nur die Texte. Leider sind hier wohl die patriotische Gefühle mit David White (?) durchgebrannt, da mittem im Song eine Stimme erscheint (die nicht von den Bandmitglieder zu seien scheint) und die wörtlich, ich zitiere folgende Satze spricht: "This Song is dedicated to the fallen, wounded, and scared. Their truth is never ending & sacrifice always hard. We honor and pay tribute to all who've served their country well. May you all find peace, apart from this living Hell." Die anderen gesungenen Text sind zwar nicht so direkt und patriotisch aber passen leider auch in dieses kitschige und billige Kriegsverherrlichende Schema. Ich finde, dass Heathen so etwas überhaupt nicht notwendig haben, diesen misplazierten national Patriotismus. Da dies den Anschein erweckt als ob sie hinter den Bush Kriegen stehen, und den Eindruck erweckt als ob das Pentagon sie aufgefordert hätte einen solch Truppen unterstüzenden Song zu schreiben. Okay, genug damit, aber ich find's halt so bedauerlich weil das mit unter einer der 2 besten Song auf dem Album sind.
Und damit kommen wir zur sage und schreibe 3. Halbballade und somit auch zum besten Song der ganzen CD. Dieser heisst "Red Tears of Disgrace" und Worte konnten nie beschreiben was hier vor sich geht, und was soll ich daher noch gross schreiben, dieser Song ist für menschliche Verhaltnisse Perfekt: Perfekt Melodien, Riffs, Gesang, hier passt einfach alles großartig zusammen. Dieser Song hatte auch auf Victims of Decption seien können und daher erinnert er mich auch an die Mega Halbballade auf jenem Album "Prisioners of Fate". Einfach genial.
So das war's erst mal und ich hoffe nur, dass das nächste Heathen Album nicht ganze 19 Jahre braucht, da "Victims of Deception" von 1991 ist. Fast 20 Jahre warten auf ein regulares Album (die 2004er EP daher mal ausgelassen) ist doch ein bisschen zu lange, lol.
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am 26. Februar 2010
Lange hat uns das Thrash-Urgestein aus San Francisco auf den "Victims Of Deception"-Nachfolger warten lassen. Doch das Warten hat sich gelohnt. "The Evolution Of Chaos" ist prall gefüllt mit feinstem Bay Area-Thrash. Lee Altus, der ja auch bei Exodus die Axt schwingt, zaubert ein messerscharfes Riff nach dem anderen aus dem Hut und besticht mit pfeilschnellen Soli und schönen Harmonien. David Godfrey ist einer der besten Sänger dieses Genres, da er im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen wirklich singen kann.

Zwei kleine Wermutstropfen gibt es trotzdem: Auch wenn der Sound um Längen besser ist als auf den beiden Vorgängeralben, haben Heathen ihr produktionstechnisches Potenzial meiner Ansicht nach noch lange nicht ausgeschöpft. Außerdem ist die Halbballade "A Hero`s Welcome" mir zu pathetisch und patriotisch ausgefallen. Trotzdem ist diese Scheibe eines der besten Thrashalben der letzten Jahre.
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am 21. Januar 2010
Mascot Records sei Dank. Nicht nur, das die Holländer uns in der Vergangenheit Volbeat beschert haben, nein, auch erbarmen sich die Jungs und kredenzen uns endlich Heathens Nachfolger zum legendären Victim of deception" Album von 1991. The evolution of chaos" nennt sich das nachweihnachtliche Geschenk, welches jeden Thrasher, nicht nur die alte Garde der ersten Generation, das Pipi in die Augen treiben dürfte, denn diese Scheibe ist eine Wiederbelebung des alten, ureigenen und unverfälschten Bay Area Sounds der späten Achtziger.

Spätestens seit dem 2005 zum kostenlosen Download angebotenen Demos wurde meine Neugier geweckt, ob die Mitbegründer des Bay Area Thrash es nach so einer langen Pause überhaupt noch draufhätten, was mir das damalige, unter äußerst professionellen Bedingungen aufgenomme Werk eindrucksvoll bestätigte. Glücklichweise haben Heathen von diesem genialen Demo den Opener Dying season", bei dem Fronter Davod Godfrey sein galaktisches Stimmvolumen zur Schau stellt, übernommen und nageln gleich zu Beginn den Hörer mit einem genialen Riffgewitter an die Wand. Der Refrain knallt, die Produktion ist wuchtig, nie zu überladen und alle Instrumente sind klar heraus zu hören. In die gleiche Kerbe schlägt Control by chaos" der ebenfalls überirdisch erscheint und jeder noch so erfolgreichen Nachwuchsband ganz klar aufzeigt, wo der Elch die Locken hat. Auch die von mir eigentlich so verhassten Überlänge-Songs, die Heathen mit dem 11 Minuten Epos No stone unturned" bedienen, finden mein Gefallen und heftige Körperzuckungen. In drei verschiedene Teile aufgeteilt werden hier alle Sinne bedient und man versinkt förmlich in der kompositorischen Genialität der Herren Altus, Lum, Torres und Minter. Gerade Darren Minter, ebenso Urmitglied, brennt mit seinem präzisen und Magengegend-Zerschmetternden Drumming selbst der Sonne ein Loch in die Kruste. Auch das folgende, ebenfalls auf dem 2005er Demo befindliche Arrows of agony" ist in seiner jetzigen Form ein Highlight. Doch als ich schon dachte, es könne nicht besser werden, wurde mir mit Fade away" die Hirnrinde weggeballert. Wer auf Wikipedia den Begriff Thrash Metal" eingibt sollte zukünftig sofort diesen Song zu hören bekommen, besser geht es nicht. An dem Gesamteindruck kann auch nicht das etwas schwächere, naja, schwach ist hier eigentlich gar nichts, A hero's welcome" ändern, welches eine stilvolle Homage an Thin Lizzy darstellt. Danach geht es ohne Umschweife weiter. Thrash at it's best. Hymnenartige Stampfer mit überragenden Riffs, Leads und Soli. An alle Slayers, Metallicas und wie sie alle heißen und in der letzten Zeit sich mit aktuellen Alben wieder ins Gedächtnis gerufen haben, packt Eure Koffer und hört mal in dieses Scheibchen rein. Dann sollte Euch vor Scham der Rotz durch die Nase schießen.

Meine Fresse, was hätte aus dieser famosen Band werden können, hätten sich Heathen nicht in Wohlgefallen aufgelöst und viel früher dieses zeitlose Meisterwerk veröffentlicht. The evolution of chaos" ist die perfekte Blaupause wie man Thrash spielen, nein, zelebrieren muss. Da kommt selbst Lee's Hauptarbeitgeber Exodus nicht mit. Ich hoffe nur, das a) es nicht wieder 19 Jahre dauern wird, bis es ein neues Album dieser Meister geben wird und b) ich noch das Privileg haben werde, die Jungs mit diesem Juwel live erleben zu dürfen. Ich verneige mich vor Heathen und bin schon jetzt fest davon überzeugt, dass das Album des Jahres, obwohl das Jahr gerade erst angefangen hat, schon jetzt in meinem Player rotiert. Ein famoses Prachtexemplar.
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am 23. Juli 2010
Wie schon auf den zwei fantastischen Vorgänger bieten Heathen allerfeinsten BayArea Thrash with class. Genauer kann man meinen Geschmack gar nicht treffen.... ;)

Hammerriffs in Serie, geniale Breaks, ordentliches Tempo (aber keine stupide Ballerei) und die nötige Portion Melodie machen die EOC zu einem der reifsten Thrasher der letzten Jahre. Das ist genau der Mix, der Metallica in den 80ern zur größten Band der Welt machte und den Machine Head in den letzten Jahren gleich auf zwei Großtaten verewigte.
Wer Heathen bisher verpennt hat, aber ein Faible für melodischen US-Thrash nicht verleugnen kann, sollte sich schnellstens alle drei Göttergaben zulegen. Die Breaking the silence ist aus meiner Sicht sogar noch nen Tacken besser...

Jetzt bleibt nur die Frage im Raum, ob nun Exodus, Overkill oder eben Heathen den Preis für das Album des Jahres gewinnen... Mal sehen, es soll ja noch ne neue Machine Head kommen....

9 von 10
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am 1. Februar 2010
In letzter Zeit gab es einige Veröffentlichungen im Bereich des Thrash-Metals, die quasi als ultimative Wiedergeburt einer Musikrichtung gefeiert wurden. Begonnen hat alles mit Metallicas Death Magnetic, gefolgt von Megadeths Endgame und zuletzt kam Slayers World Painted Blood. Unter den Fans ist zum Teil eine heftige Diskussion entbrannt, welches der drei Werke nun das Beste ist. Und all denen kann ich jetzt sagen, dass es hierauf gar nicht ankommt. Denn auch wenn es sich bei diesen drei Scheiben um gutklassige Trashalben handelt, so haben alle drei nicht das Zeug für die "Ewigkeit". Das ist bei Heathens Evolution Of Chaos anders; was einem hier offeriert wird ist einfach zeitlos genialer Thrash, der weder Angst vor der eigenen Stringenz noch vor den ein oder anderen progressiven Einflüssen hat. Heathen geht mit einer spürbaren Leichtigkeit zu Werke, die sich in einer Spielfreude offenbart, die seines gleichen sucht. Für mich das beste Thrashalbum seit Langem (auch besser als Exodus Tempo Of The Damned :-)!
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am 4. Februar 2010
kann nur alles bestätigen,was gesagt wurde, ein so geiles Comback Album,was seines Gleichen sucht....aber auch die neue OVERKILL ist super. Jetzt fehlt noch das überfällige neue FORBIDDEN Album, das bestimmt mithalten kann und der THRASHER ist rundum zufrieden für die nächste Zeit !!
WELCOME BACK HEATHEN !!!!
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am 7. Februar 2010
Lange her, das ich solch druckvolle Powermusik gehört habe...dagegen wirken die letzten Metallica sowohl vom Songwriting als-ERSTRECHR-vom Sound wie ein Sesselfurz!!! NUR OBERGEIL111 Klare Kaufempfehlung für JEDEN Metaller!!!
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am 22. Juli 2010
Wie die meisten zu Recht bemerkten, ist die neue Heathen ein sehr gelungenes Album geworden. Ich würde es sogar für ihr bestes halten. Es ist eigentlich ein ganz klassisches 80er Jahre Thrash Album geworden, freilich mit einer zeitgemässen Produktion und den ohne Frage verbesserten technischen Fähigkeiten der Musiker. Beim Hören wurde mir sofort wieder klar, warum ich in den späten 80ern nur solche Musik gehört habe, ein schönes Gefühl, das auch darüber hinwegzutrösten vermag, das die artverwandten Nachbarn von Exodus sich jede neue Scheibe von ihrem ebenso unfähigen wie unsympathischen Sänger verhunzen lassen.
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am 5. August 2014
The Evolution of Chaos von Heathen finde ich beeindruckend , ich liebe dieses Album !!
Mein allerbester Song ist - Dying Season - , echt lecker und geht mir nicht mehr dem Kopf .
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am 24. August 2011
The Evolution of Chaos- allein das Cover bringt deutlich rüber, um was es in den Songs dieses Heathen- Albums gehen soll.
Die Qualität des Inhaltes entspricht aber nicht ganz der des Covers. Schon beim ersten Hören sind mir sofort die Hits auf der CD aufgefallen- leider auch die abfallenden Songs wie "A Hero's Welcome", das schlicht nicht auf ein thrash Metal album passt (wenn der Song von einer anderen Band kommen würde, die für gewöhnlich softere Musik macht, wäre er akzeptabel) oder "Red Tears of Disgrace"- Die einzelnen teile des Songs wären in ordnung, aber sie klingen zusammen so, als würden sie nicht zueinander passen. Auch die Qualität des Gesangs ist nicht immer 100%, das gleicht jedoch das ein oder andere gute Riff aus.
Wenn man aber über diese zwei nicht ganz geglückten Werke hinwegsieht, lohnt es sich "The Evolution of Chaos" zu kaufen.
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