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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
22
4,8 von 5 Sternen
The Evolution of Chaos
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,85 €+ 3,00 € Versandkosten


am 3. Februar 2010
Das war eine schwere Geburt. Aber das Warten hat sich allemal gelohnt. Heathen kommen nach fast 20 Jahren mit einem absoluten Meisterwerk des Thrashmetal aus dem Quark. Die Produktion ist zeitgemäß ohne die Wurzeln dieser Musik zu vernachlässigen. Sänger David Whit hat über die Jahre nichts verlernt und ist von seinem Christentrip wieder zu den Burschen von Heathen zurückgekehrt. Gary Holt schreibt Killerriffs wie in alten Jahren und sein Schaffen bei Exodus hat ein wenig auf die Härte der neuen Heathen Songs abgefärbt. Einzig die Halbbalade " No stone unturned" und das ruhigere epische "A HeroŽs welcome" schrauben da ein wenig zurück.Der Rest des Materials drückt ohne Ende und atmet die Luft des Thrashmetal der Achtziger. Fazit: 19 Jahre nach der Killerscheibe "Victims of deceptions" folgt ein weiters Highlight des Thrashmetal, welches nur die Höchstnote nach sich ziehen kann. Heathen is back und reiht sich in die Riege der wieder erstarkten Thrashgiganten wie Exodus, Death Angel und Testament nahtlos ein. Welcome back!!!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Januar 2010
Das war aber auch eine schwere Geburt! Nach einigen Verschiebungen, die einen ungeduldig harren ließen, hat das Warten endlich ein Ende und die semi-legendären Bay Area-Mucker Heathen melden sich mit dem regulären Studionachfolger zum 1991er Klassiker Victims of deception zurück. Und The evolution of chaos - so der Name des guten Stücks - bietet genau das was man erwartet und die Demo aus 2005 versprochen hat: eine musikalische Fortsetzung der alten Glanztaten mit knackigem Speed- und Thrash Metal, inklusive zackiger Riffs, grandioser Harmonien und giftigen Soli, sowie komplexen Arrangements und jeder Menge Gebretter, allerdings ohne die Melodien aus den Augen zu verlieren. Der Unterschied zu früher ist gar nicht so groß und die meisten Songs könnten auch auf den ersten beiden Alben stehen. Das alleine sollte ja schon Qualitätsmerkmal genug sein. Nur der starke Gesang von David White ist mittlerweile etwas rauer, dafür im gleichen Maß auch melodischer, was der Platte aber sehr gut zu Gesicht steht.

Denn grundsätzlich geht es bei Evolution of chaos wieder ziemlich zur Sache. Bandboss Lee Altus (auch Exodus, ex-Die Krupps) sägt sich mit seinem neuen Sidekick Kragem Lum durch die Songs, als gäbe es kein Morgen. Das ist in der Tat immer noch richtige Gitarrenmusik, bei der es einem fast schwindelig wird. Man ist schon etwas froh, wenn Heathen mal kleine Verschnaufpausen in ihre Stücke einbauen, wie z.B. das ruhige Break im überlangen "No stone unturned" oder generell das hymnische "A hero's welcome". Letzteres könnte man mit seinem kämpferischen Pathos schon fast als Powerballade bezeichnen. Das wird nicht jedem schmecken, aber eine coole Nummer ist das Lied zweifellos. Ansonsten bringt es nicht viel Highlights herauszupicken, denn das ganze verdammte Album ist ein einziges Highlight!

Egal ob der drückende Headbanger "Dying season", der abwechslungsreiche Thrasher "Silent nothingness", das griffige "Arrows of agony" oder eben die beiden genannten, jeder Song ist auf seine Art und Weise einfach stark. Da spielt es auch keine große Rolle, dass auch mal bei "No stone unturned" Metallica durchklingen oder "Undone" ein modernes Exodus-Riff besitzt. Denn erstens zeigen Heathen den Metal-Millionären wie man es richtig macht und zweitens sorgt Lee Altus schließlich hier wie dort für die richtige Gitarrenpower. Ein zusätzliches Plus ist der druckvolle und transparente Sound. Das erneute Abmischen hat sich wirklich gelohnt. Endlich darf eine Metalplatte wieder richtig nach Metal klingen! Kommt ja leider nicht mehr allzu oft vor.

Um es kurz zu machen: Evolution of choas ist das wohl stärkste Comebackalbum seit Exodus' Tempo of the damned und zeigt nebenbei der Myriade an Retrothrashern wo der Hammer hängt. Egal ob Death Angel, Overkill, Testament oder eben Heathen - die alten Haudegen können es eben immer noch am besten!
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am 3. Januar 2010
wie gar nicht anders erst nach dem großartigen 2005er demo zu erwarten, ist "the evolution of chaos" ein hammer comeback-album mit klassikerapproach geworden und braucht sich weder hinter testaments "the formation of damnation", dem exodus comeback "tempo of the damned" oder den beiden bandeigenen klassikern zu verstecken! das gesamte album ist bretthart und doch dank des, wenn auch diesmal etwas raueren gesangs als bisher, sehr melodisch geraten! auch der verlust von urmitglied doug piercy fällt überhaupt nicht weiter ins gewicht! geboten werden werden 70 minuten bay area thrash mit vielen harmonien und gewohnt komplexen arrangements und angezogenem tempo! verschnaufspausen gibt es nicht allzu viele und es wird von anfang bis ende gerifft, soliert, daß es eine freude ist. der sound ist sehr druckvoll und doch transparent geraten! die ellenlange wartezeit hat sich definitiv gelohnt (das album mußte noch mal neu gemischt der release verschoben werden). egal, the evoluiton of chaos is here! heathen sind endlich zurück! anspieltipps: gibt es keine! das gesamte album offenbart keine schwächen! die rezension bezieht sich übrigens auf ein japanimport, wo das album noch vor weihnachten erschienen ist!
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am 31. Mai 2013
Neunzehn verdammte Jahre mussten wir auf ein neues Lebenszeichen von HEATHEN warten. Das mittlerweise offiziell und zwischenzeitlich als kostenloser Download auf der Homepage veröffentlichte “Recovered“ enthielt Neueinspielungen und Coverversionen, aber keinerlei neues Songmaterial. Jetzt aber hat Lee Altus (EXODUS) ein Erbarmen und kredenzt uns ganze elf neue Tracks, vereinigt auf dem aktuellen Album “The Evolution Of Chaos“.

Gespannt auf das Album war ich sowieso schon, als HEATHEN dann aber auf dem Rock-Hard-Festival im letzten Jahr einige Appetizer spielten, stieg die Spannung quasi ins Unermessliche und die bange Frage, ob sie an ein Meisterwerk wie “Victims Of Deception“ noch einmal herankommen würden, stand viel zu lange unbeantwortet im Raum. Die Antwort liegt nun in Form von “The Evolution Of Chaos“ vor und bläst einen sofort mit den ersten Takten des, schön mit orientalisch gehaltenen Licks unterlegten, Openers “Dying Season“ an die Wand. HEATHEN haben nichts verlernt und klingen absolut frisch und motiviert. Lee Altus und Kragen Lum schütteln sich dermaßen viele geile Riffs und Licks aus den Ärmeln, das es bei anderen Bands locker für zwei Alben gereicht hätte. Dabei lassen sie aber nicht nur die Thrash-Keule kreisen wie in “Control By Chaos“, sondern legen das Augenmerk auch auf melodische Parts und Twin-Leads. Das belegt nicht nur das über elf Minuten lange “No Stone Unturned“, welches durch viele Rhythmuswechsel und auch klug eingesetzte akustische Passagen sehr abwechslungsreich und zu keinem Zeitpunkt langweilig daher kommt.

Auch die kürzeren Nummern wie “Arrows Of Agony“, das vom Riffing her latent an EXODUS erinnernde “Fade Away“ oder “Bloodkult“ kommen gleichermaßen aggressiv wie abwechslungsreich aus den Speakern. Ausfälle gibt es auf „The Evolution Of Chaos“ nicht einmal ansatzweise zu finden. Selbst ein für HEATHEN eher untypischer Track wie “A Hero’s Welcome“, der über weite Strecken von akustischen Gitarren und einem stimmlich absolut auf der Höhe agierenden David White getragen wird, funktioniert perfekt. Ungewöhnlich wirkt die Nummern auch aufgrund des atmosphärischen Arrangements, passt aber dennoch optimal in den Kontext des Albums. Gleiches gilt für “Red Tears Of Disgrace“, welches ebenfalls sehr atmosphärisch beginnt, um sich dann in einen Headbanger ersten Güte zu verwandeln, der zum Solo hin richtiggehend explodiert. Die übrigen Nummern weisen genau wie die bereits genannten Stücke die typischen HEATHEN-Trademarks auf und können auch restlos überzeugen, da sie absolut in der Bay-Area-Tradition stehen.

HEATHEN haben sich mit “The Evolution Of Chaos“ eindrucksvoll zurück gemeldet. Wer weiß, wo die Band jetzt stehen würde, wenn sie “The Evolution Of Chaos“ im normalen Albumzyklus und nicht erst neunzehn Jahre später herausgebracht hätte. Wie dem auch sei. Fakt ist, dass HEATHEN ein Comeback-Album auf den Markt gebracht haben, dass keine Schwachpunkte aufweist und ebenbürtig neben “Victims Of Deception“ steht. Definitiv ein Highlight des Jahres 2010, das Fans sofort abgreifen sollten.
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am 24. Februar 2010
Muss, kann und darf mich meinem Vorredner nur anschliessen. Ich habe mit dieser Bestellung auch Overkill (ironbound) und Exodus (shovel headed tour machine) bestellt.
Ich muss aber sagen, obwohl diese CD's auch geil sind, HEATHEN's "The Evolution Of Chaos" ist nach 15 maligem Hören seit gestern Nachmittag jetzt schon meine absolute Lieblingsplatte!
Was die Bay Area Thrasher da ablegen, ist mit Worten nicht zu beschreiben. "Victims of Deception" gehört ohnehin schon zu meinen absoluten Lieblings-Alben.
"The Evolution Of Chaos" setzt nochmal 5 obendrauf! Wirklich!

Ich bin ein Riff-Fetischist, das gebe ich zu. Und deshalb gefiel mir Heathen schon seit der 1. Platte "Breaking The Silence", damals noch schwarz und größer :-).Vinyl genannt.
Es war für mich schon immer die musikalische Steigerung von Exodus und Metallica. Spielerisch ohnehin auf einem höheren Level.
Kragem Lum steht in Sachen Riffing dem Mastermind Lee Altus in nichts nach.
Beim Hören hatte ich teilweise das Gefühl, ich höre im Jahre 1986 "Master Of Puppets". Nicht musikalisch und songtechnisch, sondern das Gefühl, was man damals hatte, als man "MOP" hörte. Wahnsinn!

Sänger David White klingt so, wie ein Sänger zu dieser Musik klingen MUSS!
Mit diesem Album weisen HEATHEN alle Möchtegern-Thrasher in die Schranken. Diese Schranken sind aus härtestem Metall, veredelt mit musikalischem Können, was seinesgleichen sucht.
Ein kleiner Wink zu Exodus, wo Lee Altus ja auch aktiv ist, das sollte auch Gary Holt bemerkt haben. Natürlich sind Riffparallelen zu hören, aber es ist eben HEATHEN.
Es kommt einem akkustischen ...... Abgang gleich :-)
Bravo Heathen!! Tiefste Verbeugung. Ich muss gleich mal die Gitarre rausholen und den einen Riff da ausprobieren....nee, ALLE!
Was soll ich noch schreiben? KAUFEN! BESTELLEN! SOFORT! Man bereut nichts. Schon gar nicht, wenn es so schnell geht wie bei Amazon.

Tschö mit "ö"
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am 5. März 2013
Leider bekam ich dieses Goldstück erst spät zu hören.
Es erinnert, wie eh und je, etwas an Exodus, wobei der Gesang weitaus gefälliger ist.
Die Musiker sind top, die Texte "böse", die Musik hart und schnell, immer schnell :-)

Meiner Meinung liegt hier ein Thrash-Metal-Werk de luxe vor.
Eine der wenigen bands, welche die Stilrichtung bewahren und zu neuen Höhen treibt.

Als Musiker ist es für mich natürlich ein zusätzlicher Ohrenschmaus, den verschachtelten, 2stimmgen Riffs zu lauschen. Die unerwarteten (nicht 08/15) Wendungen innerhalb der Songs geben noch eins drauf.

Wer auf Thrash-Metal in Reinkultur steht, ist mit dieser CD bestens bedient.
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am 17. Januar 2010
Eigentlich gibts den Worten meiner Vorrezensenten nicht viel hinzuzufügen, und doch kann ich nicht umhin, meine Begeisterung selbst noch in Worte zu fassen. Heathen haben hier eine oldschoolige Speed-/Thrash Metal-Abrissbirne allerhöchster Qualitätsgüte eingetrümmert, die in einigen Jahren mit Sicherheit und zurecht den gleichen Klassikerstatus innehaben wird wie der Vorgänger "Victims of deception" und das Debüt "Breaking the silence". Metallica würden wohl auf den Knien bis zum Papst nach Rom rutschen, wenn sie noch einmal das himmelhohe songwriterische und spielerische Potential erreichen könnten, das sich Heathen scheinbar spielerisch aus dem Ärmel schütteln. Haben in letzter Zeit bereits Death Angel, Exodus, Megadeth, Testament, neuerdings Overkill und mit Abstrichen Metallica äußerst starke neue Scheiben veröffentlicht, die fast an alte Glanztaten herankommen, so setzen Heathen hier qualitativ das Sahnehäubchen drauf und liefern das ultimative Comeback des Jahres 2009/2010!

Stilistisch würde ich "The evolution of chaos" als eine Mischung aus den ersten beiden Alben Heathens sehen. Die Herren um Lee Altus haben den Speed der Debütscheibe mit der Progressivität der "Victims..."-Scheibe kombiniert. Herausgekommen ist ein Album, das über knappe 70 Minuten genial-vertracktes Songwriting mit zahlreichen Breaks, brilliant-virtuosen Gitarrensoli, melodischen Twin-Gitarrenleads und dem für die Bands aus der SF-Bay Area so typischen Stakkatoriffing kombiniert und zu einer ultimativen Zelebrierung von Spielfreude werden lässt. Vokalist David White singt ein wenig rauher als auf den Vorgängeralben, aber immer noch betont melodiös und passt zur Band wie die Faust aufs Auge. Unbedarften würde ich die Scheibe als einen Mix aus Metallica (zu "Ride the lightning"-Zeiten) und Exodus mit sehr melodiösem Gesang beschreiben. Generell würde ich JEDEM raten, der oben bereits erwähnte Bands auf seiner favorisierten Playlist stehen hat, ein Ohr zu riskieren. Auch Fans von Melodic-Speed Metal Bands wie Gamma Ray, Helloween, Hammerfall & Co. dürften Gefallen an der neuen HEATHEN finden.

So oder so, ich empfehle jedenfalls uneingeschränkt den KAUF dieses Albums. Da es äußerst wünschenswert wäre, daß uns HEATHEN noch mit vielen weiteren Klasse-Alben beglücken, sollte man diese Band auf wirklich mit einem KAUF des Albums sowie dem Besuch von einem der Gigs der anstehenden Tour (Ticketpreis unter 20 Euro!) unterstützen. Summa summarum gibts hier selbstredend die höchste Punktzahl, weil alles andere pure Blasphemie wäre!
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am 31. Januar 2010
Ich kann meinen 'Vorrednern' nur beipflichten. Gesagt ist eigentlich schon alles:
- Klasse Produktion (klar, transparent, fett)
- Songs auf höchstem Thrash-Niveau, ich kann persönlich keinen Ausfall finden
- Technisch brilliant, fantastische Gitarrenduelle v. Lee u. Kragen (besser gehts net)
- David singt m. E. sogar noch einen Tick agressiver als auf dem schon genialen 'Vicitims of Deception'

Ich lege mich für dieses Jahr trotzdem schon fest,
..... dieser Silberling wird in meiner Top 5 diesen Jahres landen. Besser geht es in diesen
Genre momentan nicht.

Kleiner Zusatz am Rande: Habe die Scheibe jetzt zig mal gehört....m.E. kommt da keiner mehr 'ran. Für mich
jetzt doch schon Platte des Jahres.
--No Stone Unturned--
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am 12. Februar 2010
Ich kann mich noch gut erinner, dass dieses Album schon vor über einem Jahr angekündigt war. Mann, erst jetzt ist es also wirklichkeit geworden. Und was für eine sensationelle!

Aber vielleicht sollte noch erwahnt werden, dass Heathen immer eine Art kleiner Insidertipp waren was den Thrash Metal betrifft. Und völlig zu Recht, da ihre beiden Alben (plus eine sehr gute EP) wirklich erstklassigen Speed & Thrash Metal darstellten. Das Debüt "Breaking the Silence" war für mich eine echte Offenbarung, damals 1987 und Victims of Deception war auch sehr gut, aber für mich etwas zu verspielt und technisch.

So jetzt aber zur CD, die ist wirklich grandios geworden. Was sich schon auf dem erstklassigen Demo 2005 abzeichnete (mit 3 Songs die auch auf der CD sind) hat sich noch mehr verdichtet und intensiviert. Es ist schon fast egal welchen Song ihr auf diesem fast 70 Minuten langen CD abspielt, denn alle sind auf einem tollen Niveau, mit guten bis exzellenten Riffs. Und die Leadgitarren, mein Gott! da zeigen Heathen wie man Harmony-Leads sich nur so aus den Handgelenken schutteln, als sei es da einfachste von der Welt. Nach wie vor sind Heathen auf diesem Sektor nach den Erfindern der Harmony-Leads Judas Priest die wohle 2. besten auf diesem Gebiet. Aber auch der Gesang von Altmeister David White (alias David Godfrey) klingt schon unverbraucht und zugleich rau genug sowie mit der nötigen Hohe wenn es angebracht ist. Die Rhytmusfraktion ist ebenfalls sehr stark - Bass und Trommeln treffen unweigerlich immer ins Schwarze und sind stehts Song dienlich, ohne unnötige Eskapaden, den diese Musiker mussen sich nicht in irgendwelchen Solo-Eskapaden beweisen, da sie absolute Vollblut-Musiker sind, die auch noch seit Anfang der 80er Jahre mit zum glorreichen Bay Area Sound gehören.

Ob das schnelle "Arrows of Agony", klingt wie die gute alte Zeit in den seligen 80ern, das nach Exodus klingende "Fade Away", das flotte und harte "Dying Season", oder das komplexere "Undone", welches am meisten an Songs von Victims of Deception erinnert, die Songs haben alle Klasse und zeigen ein gewisses Feingefühl für Melodien. Aber m.E. übertreffen sich Heathen auf diesem Album mit den Halbballaden, da ware zu erst das wirklich brilliante "No Stone Unturned", welches genauso gut hatte von Metallica in den seligen 80er stammen können. Hier ziehen Heathen alle Register ihres immensen Könnens. Der Song ist zwar 11 Minuten lang, erschient aber nur Halb so lang. Der Zeite Teil ist der Hammer, so viel Emotionen, Melodie und dennoch Power in einen einzigen Song zu packen, dass konnen wahrlich nicht viele Bands. Dann kommt das mächtige "A Hero's Welcome", das mich etwas an Metallica's "Momma Said" erinnert. Aber einfach noch besser ist. Wiederum sind schon fast unheimlich viel Melodie und Emotionen in diesen Song gepackt, dass man nur noch staunen kann. Die Riffs lassen das Lied nahezu perfekt und graziös dahingleiten. Einig allein muss ich einen kleinen Kritikpunkt hier los werden, und dieser betrift nur die Texte. Leider sind hier wohl die patriotische Gefühle mit David White (?) durchgebrannt, da mittem im Song eine Stimme erscheint (die nicht von den Bandmitglieder zu seien scheint) und die wörtlich, ich zitiere folgende Satze spricht: "This Song is dedicated to the fallen, wounded, and scared. Their truth is never ending & sacrifice always hard. We honor and pay tribute to all who've served their country well. May you all find peace, apart from this living Hell." Die anderen gesungenen Text sind zwar nicht so direkt und patriotisch aber passen leider auch in dieses kitschige und billige Kriegsverherrlichende Schema. Ich finde, dass Heathen so etwas überhaupt nicht notwendig haben, diesen misplazierten national Patriotismus. Da dies den Anschein erweckt als ob sie hinter den Bush Kriegen stehen, und den Eindruck erweckt als ob das Pentagon sie aufgefordert hätte einen solch Truppen unterstüzenden Song zu schreiben. Okay, genug damit, aber ich find's halt so bedauerlich weil das mit unter einer der 2 besten Song auf dem Album sind.
Und damit kommen wir zur sage und schreibe 3. Halbballade und somit auch zum besten Song der ganzen CD. Dieser heisst "Red Tears of Disgrace" und Worte konnten nie beschreiben was hier vor sich geht, und was soll ich daher noch gross schreiben, dieser Song ist für menschliche Verhaltnisse Perfekt: Perfekt Melodien, Riffs, Gesang, hier passt einfach alles großartig zusammen. Dieser Song hatte auch auf Victims of Decption seien können und daher erinnert er mich auch an die Mega Halbballade auf jenem Album "Prisioners of Fate". Einfach genial.
So das war's erst mal und ich hoffe nur, dass das nächste Heathen Album nicht ganze 19 Jahre braucht, da "Victims of Deception" von 1991 ist. Fast 20 Jahre warten auf ein regulares Album (die 2004er EP daher mal ausgelassen) ist doch ein bisschen zu lange, lol.
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am 26. Februar 2010
Lange hat uns das Thrash-Urgestein aus San Francisco auf den "Victims Of Deception"-Nachfolger warten lassen. Doch das Warten hat sich gelohnt. "The Evolution Of Chaos" ist prall gefüllt mit feinstem Bay Area-Thrash. Lee Altus, der ja auch bei Exodus die Axt schwingt, zaubert ein messerscharfes Riff nach dem anderen aus dem Hut und besticht mit pfeilschnellen Soli und schönen Harmonien. David Godfrey ist einer der besten Sänger dieses Genres, da er im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen wirklich singen kann.

Zwei kleine Wermutstropfen gibt es trotzdem: Auch wenn der Sound um Längen besser ist als auf den beiden Vorgängeralben, haben Heathen ihr produktionstechnisches Potenzial meiner Ansicht nach noch lange nicht ausgeschöpft. Außerdem ist die Halbballade "A Hero`s Welcome" mir zu pathetisch und patriotisch ausgefallen. Trotzdem ist diese Scheibe eines der besten Thrashalben der letzten Jahre.
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