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am 8. Dezember 2010
Es ist kein Geheimnis, dass Richard Strauss Oper "Salomé" nicht unbedingt leichte Kost ist. Wer sich aber an die Oper wagt und vielleicht noch dazu etwas von Oscar Wildes Dichtung und dem Lebensgefühl der Décadence kennt, dem kann "Salomé" schlicht einen Genuss sonderlicher Güte verschaffen - natürlich nur, wenn man die richtige Einspielung im Plattenschrank hat.

Und das ist - mit Verlaub gesagt - Erich Leinsdorfs Aufnahme aus dem Jahre 1968 mit Montserrat Caballé in der Titelrolle.

Grund dafür ist zum einen die Besetzung der Caballé, die hier Unbeschreibliches leistet. Wunderbar passt ihr helles, schlankes, leichtes und durch und durch mädchenhaftes Timbre auf die blutjunge Salomé. Dabei erleben wir hier keine singende Lolita. Denn Montserrat Caballé kann auch anders. Erotisch, insistierend und mit einem guten Funken Wahnsinn (herrlich die gutturale Färbung im tiefen Register) - das ist die andere Seite der Charakterzeichnung, wobei es die große Sopranistin keinerlei Mühe kostet, innerhalb von Sekunden umzuschalten.

Aber auch die restliche Besetzung ist grandios. Sherrill Milnes, einer der besten Baritons seiner Zeit, gibt einen visionär entrückten, aber auch kraftvollen Jochanaan, Richard Lewis Zeichnung des vor Lust geifernden Herodes ist exquisit, auch und gerade in dem Moment, in dem Herodes die Kontrolle der Situation entgleitet. Glänzend Regina Resniks Herodias, die - ganz der Rolle gemäß - auch klanglich Mut zur Hässlichkeit beweist. Hinzu tritt das glänzend disponierte London Symphony Orchestra, das unter Leinsdorfs Leitung die Partitur in ein wahrhaft rauschendes Klangpsychogramm verwandelt. Diese Aufnahme ist das, was sich jeder Diskophile wünscht: ein Glücksfall.
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am 6. Januar 2016
Diese Einspielung von Erich Leinsdorf brauch keinen Vergleich zu scheuen. Mit wunderbaren Stimmen besetzt und musikalisch mitreissend dargeboten, Dafür hauptverantwortlich: Montserrat Caballé als Salome, verführerisch leicht oder dramatisch dämonisch, dabei mit einer jungen und sinnlichen Stimme - einfach grandios. Die weitere Besetzung passt sich dem hohen Niveau an. Sherrill Milnes als kraftvoller, überzeugender Jochanaan, Regina Resnik als verdorben-widerliche Herodias und Richard Lewis als lustgeiler Herodes. Alle Hauptakteure leben ihre Figuren in Musik und Ausdruck. Und wenn selbst Nebenrollen mit einem James King und einer Julia Hamari besetzt sind, können auch jüngere Opernliebhaber erkennen, welchen Stellenwert der Ausnahmedirigent Leinsdorf in der Opernwelt (zu recht) hatte. Er versteht es mit dem London Symphony Orchestra perfekt, die grandiose Strauss-Partitur in leidenschaftliche, aufwühlende und sinnliche Musik umzuwandeln. Eine ganz außergewöhnliche und gelungen Salome. Vorbehaltlos zu empfehlen!
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am 21. November 2014
Richard Strauss ist zwar keiner meiner Lieblingskomponisten, aber einige seiner Werke haben mir in der Vergangenheit sehr schöne Opernabende beschert, darunter auch „Salome“, ein aufregender, aufwühlender Einakter, der reich an Klangfarben ist und den SängerInnen alles abverlangt.

In dieser alten Aufnahme von 1968 dirigiert Erich Leinsdorf das ausgezeichnete London Symphonie Orchestra, und die Musikfülle, der üppige Klang, die atmosphärische Dichte sind schlichtweg überwältigend. In den dramatischsten Szenen entfesselt Leinsdorf eine wahre Urgewalt, was ein Problem sein könnte, hätte er nicht ein Ensemble zur Seite, das sich auch gegen das aufbrausende Orchester weitgehend behaupten kann.

Die damals erst 35-jährige Montserrat Caballé in der Titelrolle ist rundum überzeugend. Ihr großartiger Sopran ist makellos rein, einmal hell und mädchenhaft, dann wieder tief, sinnlich, guttural. Diese stimmlichen Möglichkeiten machen Salome in all ihren Facetten greifbar.
Auch der (damals noch jüngere) Sherrill Milnes ist phantastisch. Mit seinem strahlenden, kraftvollen, ausdrucksstarken Bariton gibt er einen beeindruckenden Jochanaan, einen tief in seinem Glauben verwurzelten Mahner und Propheten. In den Szenen, in denen er aus seinem Kerker tief unter der Erde zu hören ist, sorgen Soundeffekte für das entsprechende Raumgefühl.
Sehr stimmstark ist auch James King als Narraboth.
Die restliche Besetzung ist sehr gut bis gut, mit einem Richard Lewis als Herodes, dessen sehr heller, schlanker Tenor mich zwar nicht restlos begeistert, der seine Figur aber bemerkenswert zeichnet.
Fazit: Eine ausgezeichnete „Salome“-Aufnahme!
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am 5. März 2012
Mit Richard Strauss habe ich mich bereits mehrfach auseinander gesetzt. Leider kann mich die Musik nicht vollends überzeugen, auch wenn ich nicht sagen kann, woran das liegt. Das macht es mir natürlich schwierig, diese Inszenierung der Oper 'Salome' zu rezensieren. Aber ich möchte es trotzdem nicht versäumen.

Sämtliche Solisten dieser Aufnahme aus dem Jahr 1968 liefern Spitzenleistungen ab. Besonders gut haben mir Richard Lewis als Herodes und Montserrat Caballé in der Titelrolle gefallen. Beide haben so überzeugend gesungen, dass ich mich in die Geschichte hineinversetzt gefühlt habe. Auch alle anderen Solisten (u. a. James King als Narraboth und Sherrill Milnes als Jokanaan) zeigen sich auf der Höhe ihres Schaffens.

Warum ich dann nur drei Sterne vergebe? Ganz einfach. Zu einem Operngenuss gehören für mich nicht nur tolle Solisten sondern auch wunderschöne Musik. Und diese vermisse ich hier - wie ich bereits erwähnt habe. Auch wenn das Ensemble des London Symphony Orchestra unter Leitung von Erich Leinsdorf ebenfalls hervorragendes leistet.
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