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Kundenrezensionen

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am 21. April 2017
Der Tod von Michael Jackson war ein Schock für die Welt. Kurz vor seiner aller letzten Tour verstarb der King of Pop und hinterließ eine Unzahl von trauernden Fans. „This Is It“ ist ein sehr schönes, aber auch emotionales Andenken an sein Lebenswerk, denn es umfasst die letzten Wochen und Monate von Jackson, während er seine große Abschiedstour plante. Der musikalische Dokumentarfilm von Kenny Ortega ist etwas Besonderes, weil es die Proben zu dem Konzert zeigt und nicht das Konzert selber.

Im Prinzip ist „This Is It“ kein spektakulärer Dokumentarfilm: Es gibt eigentlich keine großen Dramen, die sich hinter der Bühne abspielen, auch die Interviews geben recht wenig Preis, was sich abspielte bei den Leuten. Obendrauf erfährt man eigentlich nichts von Michael und seinen Problemen, die er zu der Zeit hatte oder wie es um seine Gesundheit stand. Doch warum hat mich „This Is It“ trotzdem so gefesselt? Ganz einfach: Der Film zeigt das Konzert nur anhand von Proben. Die größten Musiknummern werden in einem ganz ehrlichen und nicht perfekten Licht gezeigt. Michael unterbricht ab und zu die Proben, weil ihm der Sound nicht passt oder ein musikalisches Zeichen falsch ist. Und diese Pop-Ikone in diesem Probenstadium zu sehen, ist etwas Faszinierendes, besonders, wenn man weiß, wie es hinter der Bühne aussieht. Wenn man dann noch einige Ausschnitte aus den harten Tanz-Castings mitkriegt, dann kriegt man einen sehr intimen und ehrlichen Blick hinter die Kulissen dieses Konzerts. Vor allem aber bekommt man mit, was für ein Mensch Michael war bei den Proben. Es ist schon was Magisches dabei diesen großen, dürren und kranken Menschen zu sehen, wie er trotzdem noch mit seiner Stimme und unfassbaren Beweglichkeit eine Ausstrahlung hat, die einzigartig war.

Zum größten Teil besteht „This Is It“ aber halt aus Michael's bekannten Hits, die wie in einer Compilation gespielt werden. Dabei werden dem Zuschauer interessante Infos, wie Licht- und Computereffekte näher gebracht und dennoch bekommt man eine gute Idee davon, wie das Endergebnis ausgesehen hätte. Und bei Titeln, wie „Bad“, „Smooth Criminal“ oder besonders „Thriller und „Earth Song“, bekommt man auch ohne absolute Soundperfektion eine Gänsehaut.

Optisch überzeugt der Film am meisten, wenn die neu-produzierten Videos dazu geschnitten werden (wie etwa das aufwendige 3D-Thriller-Video), um mehr den Eindruck von einem professionellen Konzert zu vermitteln, das gerade live stattfindet. Und musikalisch? Nun ja, zur Musik muss ich wohl nicht viel sagen, die ist genial. Vor allem gefällt mir aber eben der authentische Proben-Sound. Hier klingt nicht alles perfekt oder abgemischt, aber genau das gefällt mir. Besonders wenn Michael selber nicht alle Zeilen mitsingt oder sogar die Töne nicht ganz trifft, denn dann wird er umso menschlicher, wie ich finde.
Dennoch gibt es am Ende seinen neuen Song „This Is It“ in gewohnt, guter Studioqualität im Abspann zu hören, der mir sehr gefällt!

Fazit: „This Is It“ ist kein Meilenstein, wenn es um Musik-Dokus geht, denn wie gesagt: Man bekommt hier wenig Einblicke in MJ und sein Privatleben, sondern ausschließlich in das Konzert und die musikalischen Proben. Doch mir gefällt das sehr, da es in meinen Augen absolut faszinierend ist, Jackson in diesem Umfeld zu sehen. Noch dazu mag ich den menschlichen Touch, der in allen Songs mitspielt, da hier eben nicht alles perfekt ist. Für Fans ein absolutes Muss!
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am 16. März 2017
Vielen Dank erstmal
Bin sehr zufrieden.Erfüllt das was in der Anzeige beschrieben wird. Jeder Zeit und sehr gerne wieder. Lieben Gruß Patrick
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am 24. April 2017
Die Einblicke hinter die Kulissen von "This is it", sind unglaublich. Man sieht Michael Jackson, wie er War. Nicht verstellt oder ähnliches. Die Songs, welche er mit 50 Jahren noch super performend, sind ebenfalls großartig! Absolute Kaufempfehlung!
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am 16. Januar 2017
Ich erinnere mich, dass mich meine Mutter 1992 nicht mit auf ein Konzert von Michael Jackson im Südweststadion in Ludwigshafen am Rhein mitgenommen hat. Michael trat dort am 30. August im Rahmen der Dangerous World Tour auf. Meine Mutter hatte wohl Angst, dass 30.000 schreiende und drängende Zuschauer für ein Kind wohl zu viel gewesen wären. Heute blicke ich traurig auf den Moment zurück, als ich vergeblich gebettelt und geweint habe. Da der King of Pop zu früh von uns gehen musste, sollte mir auch eine späte Chance, ihn live zu sehen, verwehrt bleiben. Was mir bleibt, ist ist dieser Film. Er zeigt, wie es hätte sein können. Nein! So wie es hätte sein sollen. Sehr empfehlenswert für alt und jung, Fan und Nicht-Fan. Ein tolles Vermächtnis eines ganz besonderen Künstlers.
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am 4. November 2009
Ich bin schon mit gemischten Gefühlen ins Kino (einer Kleinstadt! Ich hätte nicht gedacht, dass der Film außerhalb der Großstädte läuft) und habe nicht zuviel, eher Stückwerk und postmortale Geschäftemacherei erwartet.

Doch mitnichten:

Ich finde den Film besser als bspw. die Bukarest-Aufzeichnungen.

Weil: Ruhiger, weniger spektakulär, persönlicher.

Und gerade dadurch bewegend! Wobei das in mir ausgelöste Gefühlsspektrum - mh... - facettenreich ist. Von traurig (Szenen des abgemagerten und müde wirkenden MJ) über rhytmisch mitgerissen (toller Sound, tolle Variationen bekannter Stücke, ich habe mir manchmal ein Stehkino zum Mithotten gewünscht), geradezu zart mitfühlend (beeindruckend, mit welcher Freude, körperlichen Einsatz und Liebe zum Detail MJ bei der Sache ist und wie professional, aber auch behutsam er mit dem Team umgeht) bis glücklich ("dabei" und "nahe" (die Kamera kommt ihm schon öfter sehr nahe) gewesen zu sein).

Am Schluß der Vorstellung hatten die Zuschauer Mühe, aufzustehen und zu gehen. Und ich merke, wie mich gerade beim Schreiben wieder Traurigkeit überkommt.

Ich hätte Michael gerne einmal live erlebt und mehr von ihm und seinem Leben erfahren. Und nach diesem Film lieber bei Proben als bei einem hysterischen Konzert, bei dem die Person als solche im Hype unterzugehen droht. Besser vielleicht noch: Irgendwie mitgearbeitet haben an den Tourvorbereitungen. Ich will ihm gerne abnehmen, dass ihm die Botschaft vieler Titel und der angekündigten Tour tatsächlich am Herzen lagen.

Und das tut einfach gut.

Ich wage kaum, mir zu wünschen, dass es eine Special Edition von der DVD geben möge.

Ich halte zwar nichts von diesen kollektiven Liebesbekundungen ("I love you!"), aber im Falle von Michael Jackson bin ich geneigt, ob der von ihm ausgestrahlten Glaubwürdigkeit eine emotionale Ausnahme zu machen und sie vielleicht sogar klammheimlich zu erwidern.

Schwer zu fassen, dass es diesen Menschen, dessen Musik ich nach diesem Film mit anderen Ohren wahrnehme, tatsächlich - quasi aus den Proben heraus - nicht mehr geben soll.
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am 2. März 2010
Ich bin kein totaler Michael Jackson-Fan. Ich finde viele seiner Lieder hervorragend und ihn selbst als Künstler absolut einzigartig. Auch wenn die Person Jackson teils umstritten war - Fakt ist, dass die Welt mit ihm einen der größten Künstler verloren hat.

"This is it" habe ich mir nach dem Motto "Schau mer mal" gekauft. Was ich bekam, war deutlich mehr als ich erhofft hatte.
Nach dem Ansehen dieses Films saß ich da und mir war klar, wie schade es ist, dass Michael Jackson kurz vor diesem Konzert gestorben ist. Nachdem mir nun klar ist, welcher riesen Aufwand für dieses Ereignis betrieben wurde, muss man einfach sagen: "Man hätte es ihm wirklich gegönnt, zumindest noch dieses Konzert zu geben - es wäre 100%ig eines der beeindruckendsten Konzerte aller Zeiten geworden!".
This is it zeigt Jackson überraschenderweise fitter als ich vermutet hatte - seine Bewegungen, seine Stimme, seine ganze Art - ich war überrascht, dass dieser Mann mit 50 Jahren sich noch so bewegen kann.
All die Tänzer, Musiker und sonstigen Künstler - mir tut es auch für sie in der Seele weh, dass sie nicht mehr richtig Teil dieses Konzertes sein konnten.

Einige behaupten hier, dass es bei dem Film nur um reine Geldmacherei geht. Ehrlich gesagt finde ich diese Aussage nicht besonders intelligent, denn 1. wird natürlich mit allem Geld verdient, aber 2. sollte man sich hier mal den Großteil der Kritiken durchlesen - die meisten sind begeistert und dankbar, dass diese Aufnahmen nicht in der Versenkung verschwunden sind, sondern mit diesem Film der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Und jetzt frage ich mich - ist das denn gar nix wert????

Allen Blu Ray Besitzern sei geraten, unbedingt zur BD-Version zu greifen - der Ton ist absolut beeindruckend! Auch das Bild ist größtenteils sehr gut (wobei dies nicht so entscheiden ist bei einem Film dieser Art).
Wichtige Anmerkung: Die UK-Version entspricht 1:1 der deutschen Version und hat ebenso deutsche Untertitel. In der UK Version liegt zudem das 24-seitige Booklet bei, dass es glaube ich in Deutschland nur bei der Fan-Edition gibt (bitte korrigiert mich sofern ich mich irre).

Fazit:
This is it ist für mich (und ich betone nochmal, dass ich kein Jackson-Fan war bzw. bin) eine ganze besondere BD/DVD. Ein Film, der wirklich zum Behalten und immer wieder Anschauen geeignet ist!
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am 31. Oktober 2009
KREATIVITÄT:
MJ macht keine Revival -Show. Er verbindet Neues mit Altem. Er behält das Klassische wie man es kennt und fügt das Moderne hinzu. Neue Moves bei TDCAU, Neue Clips bei Smooth und Thriller. Er spielt mit mit alten Melodien und setzt neue Schwerpunkte. Z.B bei TWYMMF.

GESUNDHEIT
Niemand kann sagen wie gut es ihm außerhalb der Bühne ging.
Er hat augenscheinlich alle Körperteile dort wo sie hingehören. Er bewegt sich wie ein sehr fitter 50 jähriger. Aber definitiv nicht wie ein 20 Jähriger MJ. Vergleicht mal Mowtown 25 oder Heatbreak hotel/Bad Tour. Macht ja nix. Schön zu sehen dass es ihm gut dabei geht.

MOTIVATION
MJ hat FREUDE er fühlt sich absolut F R E I. Er schert sich nicht um bekannte Bewegungen an bestimmten Stellen. Man hat den Eindruck er steht unter Strom und alles muss raus egal wie. Stichwort: Pinguin-Move bei Human Nature.
Er lacht. Er hat FREUDE.

DOUBLES
Wenn überhaupt dann bei Smooth beim Fenstersprung oder dem Treppengeländerrutsch. Ansonsten 100% MJ. Man sieht ihn so nah, dass man meint, man könnte Ihm die Locke aus dem Gesicht pusten.

PRÄSENZ
MJ beherrscht die Bühne. Er weiß was er will. Erstaunlich: Sogar für 30 Menschen performt er zu 100%.Seine Präsenz ist für mich so stark, dass es mich fast erdrückt. Es ist komisch: aber 2 Stunden MJ sind irgendwie ganz schön anstrengend.

HÖHEPUNKTE:
Die Choreo von TDCAU. Ich wusste aus dem Song ist noch was zu holen.
Thriller/Threatend-moves mit Travis Payne auf der Rampe. Locker und F R E I
TWYMMF. Der Song hat mir nie gefallen. Aber dieser Entstehungsprozess ist einfach super.
Speechless. Das wäre der bessere Schlusspunkt des Films gewesen. Nur MJ.Pur.

SCHNITT
Ich finde der Film verliert an Fahrt zum Ende hin.
Warum hat Kenny Ortegea keinen Scheinwerferspot in Billie Jean geschnitten oder Kostümproben? Warum kommt Man in the mirror so blutleer daher? Es liegt nicht an MJ. Es ist der Schnitt. Vielleicht war die Bearbeitungfszeit doch zu kurz angesetzt.

SONY/ AEG /KENNY ORTEGA
Den Machern der Tour wurde in den letzten Wochen viele Rollen zugeschrieben. Die Killer-die Mj zwangen aufzuteten und zu überlasten. Die Retter- die Mj zum Comeback verhalfen. Die Dollarmacher-die MJ wie eine Kuh melkten ohne Rücksicht. Die Freunde-die an MJ und seine Fähigkeiten glaubten.
Der Film gibt keine Antwort darauf. KO hat den Film geschnitten. Zu seinem Vorteil. Er steht da als Macher und Freund, der auch auf MJŽs Wasserhaushalt achtet. Für einen Freund ist er allerdings viel zu unpersönlich zu MJ und traut sich keine Worte der Kritik. MJŽs Umgang mit ihm ist korrekt, positiv und sachlich. Sprechen hört man KO öfter als MJ. Hat KO es nötig sich in einem so guten Licht zu positionieren? Konnte er nicht einfach hinter MJ zurücktreten und nur den King zeigen? KO nutzte die Chance sich zu verteidigen gegen alle Anschuldigungen der letzten Wochen. Mj hatte FREUDE auf der Bühne und AEG profitierte davon.Das ist das Einzige was sich mit Sicherheit sagen lässt.

KURIOSES
Mj singt sein Motown Medley mit Kaugummi im Mund.
Die Bagger-Szene bei Earth Song wurde wohl digital bearbeitet, denn so eine Kamerafahrt kam im ganzen Film nicht vor.

SCHADE
Dass wir nichts darüber erfahren was im Vorfeld geschehen ist. Wer hatte die Idee zum Konzept? Wann war das? Wer hat die Fachleute ausgewählt?

SUPER
Dass der Film auf die Darstellung von MJŽs Todesmeldungen verzichtet.
Die Dramatik ergibt sich von alleine, wenn man merkt was für ein genialer Entertainer und netter Mensch von uns gegangen ist.

FAZIT
MJ ist der größte Entertainer der Welt. Das beweist dieser Film und lässt keine Zweifel.

Wer Beweise für MJŽs mögliche Medikamentensucht erwartet wird enttäuscht. Wer darauf wartet dass seine Nase abfällt wird enttäuscht. Wer MJ beim Scheitern sehen will wird enttäuscht. Welche Aufnahmen deshalb nie veröffentlicht werden ist für uns für immer unklar.

Aber genau das ist Ortegas Leistung- Er zeigt MJ so wie ihn die Welt schon lange nicht mehr gesehen hat. Vielleicht nie mehr sehen wollte.
Zu sehen ist nur MICHJAEL JACKSON. Der Sänger. Der Musiker. Der Innovator. DER WELTVERBESSERER. Deshalb wurde er der King of Pop und wird es bleiben.

MEIN GEFÜHL ZUM FILM
Mj war glücklich. MJ war frei. Es lässt sich am besten in MJŽs Worten ausdrücken: ... UNTIL THERE IS ONLY- THE DANCE.
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am 28. Februar 2010
Ich bin nie ein "Jacko"-Fan gewesen. In den 80ern zog es mich eher zu Prince. Allerdings gehört "Thriller" meiner Meinung nach immer noch zu den besten POP-Alben, die je produziert wurden.
Die Nachricht von Michael Jackosn's Tod hat mich dann im letzten Jahr aber auch auf merkwürdige Art berührt, auch wenn er in den letzten Jahren leider nicht durch seine Musik in aller Munde war.
Okay, auch wenn mein musikalisches Herz heute eher für Metal und Gothic schlägt, kam ich doch nicht an dieser DVD vorbei.

Und was soll ich sagen? Einer der besten Musikfilme, die ich je gesehen habe. Regisseur Kenny Ortega, der gemeinsam mit MJ auch die Show ausgearbeitet hat, hat aus über 100 Stunden Filmmaterial, das während der Proben zur geplanten Tour gedreht wurde, eine Collage der größten Hits - und ja, Michael Jackson hatte eine Menge davon - aus den unterschiedlichen Stadien der Proben zusammengestellt, die einem vielleicht gerade wegen der Abwesenheit des Publikums einen sehr guten Eindruck davon vermittelt, was für eine Show die Fans erwartet hätte: Schlicht und einfach die triumphale Rückkehr des King of Pop auf die Bühne!

Der Film zeigt einen Michael Jackson wie ihn die meisten wohl noch nie gesehen haben. Abseits der Blitzlichtgewitter und des Rummels um sein mehr als exzentrisches Leben, sehen wir hier einen Mann, der wirklich dafür arbeitet, seinem Publikum das bestmögliche Programm zu bieten. Und wir sehen auch, dass Jackson wie kaum ein anderer wusste, was er auf der Bühne tat.
Mit nur wenigen eingespengselten Statements der an der Show beteiligten Musiker und Tänzer und ohne weitere Kommentare erschließt sich dem Zuschauer, wieviel Arbeit in einer Zweistundenshow steckt. Durch den Mix aus Aufnahmen von den ersten Bühnenproben bis hin zu fast komplett durchinszenierten Momenten der Show, mit allen extra dafür erstellten Filmen, die auf der riesigen LCD-Leinwand im Bühnenhintergrund zu sehen sein sollten, haben wir es hier mit einem Musikfilm zu tun, wie man ihn wirklich noch nie gesehen hat.

Und wem nicht spätestens beim grandios inszenierten Finale vom "Earth Song" die Tränen kommen, hat schlicht und einfach keine Ahnung von Musik...

Wenn der Nachspann durchgelaufen ist, ist wirklich klar, dass - ob man nun mit seiner Musik etwas anfangen konnte oder nicht - die Welt mit Michael Jackson einen der größten Entertainer aller Zeiten verloren hat.

Kurz zur technischen Seite und Ausstattung der Doppel-DVD: Der Sound kommt den Aufnahmeumständen entsprechend - es handelt sich ja immerhin um Proben - knackig und druckvoll aus den Boxen und das Bild ist, bis auf wenige kleine Einstellungen, klar und wirkt auf meinem 94cm-LCD-Flatscreen teilweise sogar recht plastisch. So gesehen gibt es hier nichts zu meckern.
Auch die Tonnen von Bonusmaterial geben einen guten Eindruck davon, wie hart die Arbeit aller Beteiligten an dieser nie vollendeten Show war.

Durch den weitgehenden Verzicht auf "Trauerkitsch" und übertriebene Glorifizierungen Jacksons ist diese DVD im Bereich Musik mit Sicherheit eines der erfreuckichsten Produkte überhaupt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. März 2010
THIS IS IT dokumentiert die Vorbereitungen auf Michael Jacksons gleichnamige Tournee, mit der er sich von seinen Fans verabschieden wollte. Im Film sieht man den King of Pop verschiedene Performances zu seinen Welthits einstudieren. Er ist ganz in seinem Element und beweist ein letztes Mal in seinem Leben sein Faible für Perfektion. Nachdem man 108 Minuten seinem Können und dem seiner talentierten Crew beigewohnt hat, bedauert man automatisch, dass es nie zu dieser Konzertreihe gekommen ist - sie wäre spektakulär geworden und hätte sicherlich alles zuvor Dagewesene in den Schatten gestellt. Und nicht nur deshalb, dass es sich bei Michael Jackson um den einflussreichsten Sänger und Tänzer der Neuzeit handelt, auch der technische Aspekt ist hier sehr hoch angelegt. 3D-Projektionen sollten über die riesigen HD-Screens schimmern; zu den Requisiten gehörten unter anderem ein Bulldozer und eine riesige automatisierte Nachbildung einer Spinne. Michaels Kostüm zu BILLIE JEAN hätte ein farbiges Lichtspektakel erzeugt (zu sehen in einem der zahlreichen Featurettes der Zusatzausstattung). Alles in allem hätte er die Fans und bestimmt auch den einen oder anderen Kritiker mit den tatsächlichen Konzerten umgehauen. So muss man sich nun mit Probeaufnahmen begnügen, die seine Vision überzeugend darlegen.

Die Blu-Ray Disc überzeugt ebenso sehr wie ihr Hauptfilm. Es ist bekannt, dass nicht der ganze Film in HD vorliegt. Einige Blickwinkel wurden mit kleinen Kameras aufgenommen, vergleichbar mit Amateurkameras, die man selbst benutzt. Das Material ist qualitativ teilweise so schlecht, dass es von Regisseur Kenny Ortega eine gute Idee war, es eingerahmt zu präsentieren. Das macht aber vielleicht ein Viertel vom Film aus. Der Rest ist auf referenzartigem HD-Niveau, genauso wie die zahlreichen Extras. Man nehme für deren Laufzeit die Filmlänge, verdopple sie und man hat als Ergebnis den Zeitumfang des Bonusmaterials. Alles, was das Fanherz höher schlagen lässt, ist dabei. Besonders die ewigen Lobhudeleien der Macher sind vertreten. Etwas Anderes wäre schlichtweg deplaziert. Man erfährt jedes noch so kleine Detail von der geplanten Tournee, viele Hintergrundinfos zu den Tänzern, den Musikern und man gewährt dem Zuschauer sogar Einblick in die nicht beendeten Proben zu SMOOTH CRIMINAL und DIRTY DIANA. Als wäre das noch nicht genug, gibt es bei der vorliegenden Steelbook-Variante noch einige Fan-Gimmicks obendrauf. Ein kleines Fotobuch ist genauso Bestandteil dieser Ausgabe wie fünf Postkarten und drei beeindruckende Wackelbilder, die viel zu viel Tiefe besitzen, um als gewöhnliche Wackelbilder abgetan zu werden. Der MJ-Sammler hält mit dieser Blu-Ray wirklich ein einzigartiges Stück in den Händen.

Fazit: Das ist es, was die Fans noch nach dem Tod von Michael Jackson sehen wollten - den Entertainer ein letztes Mal auf höchstem kreativen Niveau erleben. Mit dieser Blu-Ray Disc muss es nicht einmal das letzte Mal gewesen sein. Sie gehört aber auch in die Sammlung jedes Liebhabers von weltbewegender Popmusik.
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am 1. März 2010
Obwohl ich die Ultimate Collection noch nicht komplett anschauen konnte, entweder weil ich sonst komplett zusammengebrochen wäre oder auch aus Zeitgründen, ich finde diese Collection bietet das meiste Material.
Für jeden Fan ist es genau das Richtige und weitaus mehr, auch für neugierige Musikfans. Es sind Proben ja, aber nicht so wie man denkt. MJ hat tolle Probenklamotten an, die man wirklich als feine Hemden bezeichnen kann. Ich liebe jede Minute, in der MJ zu sehen ist. Anschauen immer wieder!!! Er kann immer noch singen tanzen und lächeln, und das nach dieser miesen Attake auf ihn, die ihn wohl nie wieder so richtig gesund werden lies. Auf der Ultimate Collection sind zusätzlich sehr schöne Momente, wo MJ richtig lacht, wie ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe.Auch kann man sich eine eigne Meinung bilden, was das drumherum betrifft.Deutungsmöglichkeiten gibt es viele, deshalb muss man sich das sehr oft anschauen.Ich gebe 5 Sterne für meinen süßen Stern!!!R.i.P. Michael
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