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am 25. August 2011
Nachdem ich diesen Film gesehen hatte klopften in meiner Brust zwei Herzen.
Einerseits war ich ob der platten fast einfallslosen Story schwer enttäuscht, andererseits war ich begeistert von der Leistung welche Christoph Walz in diesem Streifen abliefert.
Was Tarantino hier wieder einmal abliefert ist ein weiteres Machwerk seiner High-Budget-Trash Phase, welche ich persönlich überhaupt nicht mag.
In der Tradition von Kill Bill und Death Proof wird zugunsten von "markigen" Sprüchen und oft überflüssiger oder übertriebener Action auf eine überraschende Handlung oder detailreiche Charaktere verzichtet.
Der einzige Charakter, der ein bisschen im Gedächtnis hängen bleibt die Figur des SS-Standartenführers Hans Landa, was aber auch nur dem großen schauspielerischen Talent Christoph Walz zu verdanken ist.
Hoffentlich besinnt sich Tarantino auf seine früheren Tugenden, als er z.B. bei Reservoir Dogs die einzelnen Figuren rasiermesserscharf darstellte und ohne große Action unglaubliche Spannung aufbaute.
Dieses Talent blitzt in der Kneipenszene kurz auf, wobei auch hier seine Anlehnung an Hitchcock nicht zu übersehen ist.
Dennoch ist die Szene genial, denn auch die Anlehnung an Hitchcock muß man erstmal schaffen.
Alles in allem ist der Film allein schon wegen dem Herrn Walz sehenswert, wobei ich ihn mir sicher nicht ein zweites Mal ansehen werde...dafür ist dann doch zu dünn.
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TOP 500 REZENSENTam 17. Februar 2010
Quentin Tarantino ist eine Marke - er steht für ein Gewaltkino der besonderen Sorte, für die perfekte filmische Präsentation von Brutalität, augenzwinkernd weichgespült mit einem Schuss Satire und einem Quäntchen Humor, die seine Werke auch für ein sogenanntes gebildetes Publikum gut konsumierbar machten. Das ist nicht jedermanns Sache, aber trotzdem weltweit erfolgreich.
In dem vorliegenden Film Inglorious Basterds" geht es um eine Gruppe amerikanischer Juden, deren Mitglieder hinter den deutschen Linien abspringen, "um Nazis zu töten". Wo es nur geht werden Nazis erschossen, abgestochen, skalpiert oder mit einem Baseballschläger bestialisch totgeschlagen, so dass selbst Hitler nach kurzer Zeit über die Taten des sogenannten "Bärenjuden" beunruhigt ist. Dieser Gruppe gelingt es in Zusammenarbeit mit anderen Widerstandskämpfern, unter anderem einer getarnten jüdischen Kinobesitzerin, bei einer Filmvorführung in Paris die gesamt Elite des Dritten Reiches zu töten, womit der Zweite Weltkrieg vor der Zeit beendet ist.
Soweit die Handlung des Films, der sich schnell von jeder historischen Wahrscheinlichkeit entfernt und die Geschichte des Zweiten Weltkrieges in eine bizarre Satire verwandelt. Die Dialoge sind witzig, die Kameraführung wie immer bei Tarantino meisterhaft, und soweit nicht Schädel eingeschlagen werden oder Blut über die Tische spritzt, wird die Dramaturgie des Films relativ spannend entfaltet. Man könnte sich also eigentlich zurücklehnen und sich unterhalten lassen - wie in den inzwischen recht zahlreichen Filmen, die mit den Vorlagen des Zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus relativ frei umgehen ( "Der große Diktator", "Das Leben ist schön" und andere).
In diese Kategorie ist der vorliegende Film meiner Ansicht nach aber nicht einzuordnen, und das gleich aus mehreren Gründen. So anspruchsvoll seine filmische Machart ist, so primitiv ist seine sozialpsychologische Gravur. Wie "Aldo der Apache", der Führer der Inglorious Basterds" schon in seiner Einführungsrede ausführt, verdienen Nazis weder Gnade noch Belehrung, das einzige, was ihn als Nachkomme indianischer Vorfahren interessiert, sind ihre Skalps. Dass nationalsozialistische Funktionsträger üble Verbrecher waren, wird niemand bezweifeln, es befremdet aber, wie total in dem gesamten Film Nazis und Soldaten, Nazis und Deutsche gleichgesetzt werden. Insofern wiederholt "Inglorious Basterds" auf filmischer Ebene die Primitivthese von Goldhagens "Hitlers willige Vollstecker", wenngleich Tarantino ungleich unterhaltsamer als Goldhagen ist. Im ganzen Film erscheint kein Deutscher bzw.kein Soldat, der nicht brutal, hinterlistig oder verschlagen ist, so dass es vollkommen in Ordnung ist, die Deutschen wie die Orkx im "Herrn der Ringe" als menschliches Ungeziefer einfach abzuschlachten. Man hat eingewendet, dass eine Pointe des Films gerade darin bestehe, in didaktischer Hinsicht die Rollen umzudrehen, indem nun im Film Juden Deutsche ebenso viehisch ermordeten wie es umgekehrt in der Wirklichkeit von Deutschen an Juden geschehen ist. In seiner unterschiedslosen Töterei reproduziert der Film aber genau die nationalsozialistische Untermenschenideologie - nur unter umgekehrten Vorzeichen, denn nun töten ja die Guten und es sterben die Bösen, und alles klatscht. Insofern hat der ungeteilte Beifall, den Inglorious Basterds" in der Presse fand, etwas Befremdliches. Bestenfalls kann man den Film trotz seiner amoralisch-ästhetischen Gelungenheit als Rachephantasie Hollywoods am Reich des Bösen verstehen.
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am 17. März 2010
Ich gebe es ja zu, ich war noch nie ein Quentin-Tarrantino-Fan. Aber nach der allgemeinen Euphorie über seine bisherigen Filme (ein paar kenne ich auch) dachte ich, es gehört zum guten Ton, auch diesen gesehen zu haben. Allerdings wurde ich schwer enttäuscht. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Machart des "Meisters" nicht wirklich kenne und deshalb nicht wirklich schätzen kann. Und es scheint tatsächlich so zu sein: entweder man liebt ihn oder man hasst ihn.

Ich gehöre der zweitgenannten Gruppe an.
Allein schon den Anfang in dem französischen Bauernhaus fand ich zu langatmig. Ich dachte: wann kommt die Szene endlich mal zum Punkt?! Trotzdem: Chapeau vor dem guten Französisch von Christoph Waltz und überhaupt seiner immensen Sprachkenntnisse im ganzen Film. Ihm ist der 2.Stern meiner Bewertung zu verdanken.

Selten habe ich Brad Pitt so unmotiviert spielen sehen und auch die deutschen Akteure waren nur hölzerne Puppen, angefangen mit auch hier nur der Möchte-Gern-Darstellerin Diane Krüger (verzeihung: KrUger), weiter mit Til Schweiger, dem SS-Schlitzer... Gedeon Burkhart war nur noch farblos... Daniel Brühl fand ich in seiner Rolle als den deutschen Baller-Helden, der eine französische Frau ständig bebaggert, auch nur peinlich.

Dass sich Quentin Tarrantino hier nur mit vorwiegend deutschen Schauspielern umgibt, mag an dem Thema des Films liegen - ach ja, welches überhaupt?. Es könnte aber auch fast zu dem Schluss führen, dass er in seinem amerikanischen Lager (von dem allseits beliebten Beau Brad Pitt mal abgesehen) nicht mehr viele Acteure findet, die seinen Schwachsinn spielen wollen? Aber das ist nur meine ganz private Theorie.

Was ich insgesamt sehr traurig finde ist, dass wir Deutschen in internationalen Filmen zum großen Teil immer noch nur als Nazis engagiert werden und dadurch Aufmerksamkeit erregen können. Haben wir denn tatsächlich in den letzten 60 Jahren nichts anderes "geleistet", als in diesem Genre nach wie vor als das Totale Böse aufzutreten?

Ich beglückwünsche Christoph Waltz zu seinem Oscar als bester Nebendarsteller! Aber ich würde mir wünschen, dass die deutschsprachigen Schauspieler auch durch andere Themen als den Krieg "long time ago" von sich reden machen.
Es gibt genügend andere wirklich GUTE und aussagekräftige deutsche Filme, die Beachtung finden sollten anstatt diesem gewaltverherrlichenden und chronologisch ermüdenden Film. Als er vorbei war, ist nichts - aber auch wirklich nichts von der Botschaft (was für eine überhaupt?) bei mir hängengeblieben, leider. Und - wie ich auch einigen meiner Mitrezensenten zustimmen muss - außer der Kinobesitzerin Shozannah gibt es keine einzige Person, der ich auch nur ein Fünkchen Sympathie entgegenbringen könnte. Sie ist der Grund für den einen Stern und, wie gesagt, Christoph Waltz, für den zweiten. Obwohl ich ihm keinen Sympathie-Punkt geben kann, sondern nur ein Kompliment für "gut gespielt"
Schade, aus dem ganzen Thema hätte man nicht mehr machen können, es war einfach völlig überflüssig...
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am 15. Januar 2010
Auf Grund der Meinungen von diversen Kritiken hatte ich eigentlich einen etwas anderen Film erwartet... und wurde enttäuscht. Keine Frage, die Schauspieler sind gut besetzt und allein Christoph Waltz hat für mich die 2 Sterne voll und ganz verdient ... ABER wo soll in diesem Film bitte der tiefere Sinn liegen? Warum wird Hilter als lauter und hysterischer Schreihals dargestellt? Warum die nervige Western Musik?

Komischerweise hat mich dieser Film an meine Schulzeit erinnert (schon etwas länger her); genauer gesagt an den Deutsch/ Kunstunterricht. Wir haben Bücher gelesen, die laut Lehrer grandios, überragend, etc. waren... mit seiner Meinung stand er alleine. Es waren Bücher, bei denen man 100 Dinge hineininterpretieren konnte oder gar nichts. Es ist wie, wenn ein Maler ein Bild malt und dabei für sich selbst eine tieferen Sinn in dem Ganzen sieht und Kritiker dann 1000 andere Dinge hinzuerfinden. Der "Laie" sieht einfach nur das Bild, mit seinen Farben, Formen ohne tieferen Sinn.
Es soll ja auch schon vorgekommen sein, dass ein bekannter Maler einfach einen Strich auf ein weißes Blatt gemalt hat und die Kritiker, Kenner und Presse völlig aus dem Häuschen geraten sind; der Maler wollte jedoch genau diese Menschen vor den "Laien" bloß stellen - ähnlich dem Märchen "des Kaisers neue Kleider".

Für mich vermittelt die ganzen Meinungen und Kritiken nur:
Entweder man findet den Film toll, weil man ihn und seinen tieferen Sinn verstanden hat oder man empfand ihn als schlecht, weil man ja einfach nicht intellektuell genug dafür ist... (siehe "A Beautiful Mind")

Für mich war dieser Film weder eine Komödie, ein Märchen (was man z.T. aus diversen Kritiken herauslesen konnte), ein Actionfilm noch sonst in ein spezifisches Genre zu pressen ... bei anderen Filme wäre das mit Sicherheit positiv. Dieser Film war nur ein Schauspiel, mir langatmigen Dialogen, nicht ausgearbeiteten Charakteren, plumpen Akteinteilung und z.T. ausufernder Gewalt (was ja mal wieder als völlig in Ordnung dargestellt wird). Warum man gerade mal wieder den Nationalsozialismus als Hintergrund genommen hat, muss man auch nicht wirklich verstehen. Das die Deutschen mal wieder als das personifizierte Böse herhalten dürfen, die man völlig selbstverständlich foltern/ quälen kann ist ja auch nichts neues mehr. Ist ja alles nur ein Märchen.

Ganz neben bei bemerkt: Filme wie Jackie Brown waren einfach nur genial und auch den Charme eines Quentin Tarantino Films weiß ich zu schätzen; nur das typische Flair kam bei mir bei diesem Film gerade nicht auf.
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am 15. Januar 2010
Filme über die Thematik Zweiter Weltkrieg gibt es mittlerweile genügend, man kennt die Geschichte und die dazugehörigen Personen. Schlimm genug, was zu der Zeit passiert ist. Aber dann daraus eine Mischung aus Kriegsfilm, Western und "Komödie" zu machen, halte ich für geschmacklos.

Dass man von einem Quentin Tarantino keinen wahrheitsgetreuen Geschichtsfilm erwarten konnte, das war ja schon im Vorhinein klar.
Aber schlussendlich habe ich mir "Inglourious Basterds" im Kino angesehen, und habe danach den Saal völlig enttäuscht verlassen.

Dieser Film besteht vom Anfang bis zum Schluss aus extrem langweiligen und überlangen Dialogen, und einer total überzogenen Geschichte (falls überhaupt vorhanden), die ja mittlerweile schon jedem bekannt sein dürfte.

Der einzige Grund, weshalb ich bei dem Film nicht vorzeitig aus dem Kino geflüchtet bin, war die wirklich exzellente schauspielerische Leistung von Christoph Waltz als Hans Landa. Besser kann man seine Rolle nicht spielen (einzig und allein dafür gibt es bei dieser Rezension zwei Sterne). Ebenfalls nicht zu verachten ist die Rolle des Frederick Zoller, gut verkörpert von Daniel Brühl.

Auf der anderen Seite gab es wiederum einige Rollen, die mich gar nicht überzeugt hatten, allen voran der ach so coole Nazi-Jäger Lt. Aldo Raine, miserabel umgesetzt von Hollywood-"Star" Brad Pitt. Dieser sollte wohl dem Film den nötigen Coolness-Faktor verleihen, ich empfand diese Rolle jedoch nicht als cool, sondern als völlig nervend.

Alle anderen Schauspieler befinden sich leider auch nur im Mittelmaß. Dazu sollte sich aber jeder sein eigenes Bild machen.

Aber auch wenn diverse Kritiker und eingefleischte Tarantino-Fans diesen Film mit Lob und Anerkennung würdigen, bleibe ich trotzdem bei meiner Meinung, dass "Inglourious Basterds" einen total überzogenen, schwachsinnigen und überflüssigen Film darstellt.
Dabei war ich immer ein großer Fan der Kult-Filme rund um Tarantino, und ich scheue auch nicht davor zurück, meine negative Meinung kundzumachen, denn nicht alles was Herr Tarantino macht muss automatisch gut sein...
88 Kommentare| 31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Januar 2010
Leider kann ich diesem Film nicht so allzu viel Gutes abgewinnen. Es krankt einfach an zu vielen Dingen. Zwar ist Tarantino bekannt für seine Episodenfilme, aber hier nervt das ganze irgendwie. Es fehlen einfach die Zusammenhänge. Die ganze Geschichte ist so banal, das es fast weh tut.
Dazu kommt noch, dass überhaupt keine Charakterentwicklung stattfindet. Im Prinzip gibt es gar keinen Hauptakteur, sondern nur Nebendarsteller. Man kann sich als Zuschauer an keiner Person irgendwie "festklammern". Wenn überhaupt kann man Christoph Walz als Hauptdarsteller bezeichnen. Bei ihm merkt man, dass er Spass hatte beim Dreh. Mit seinem Können holt er viel aus seiner Rolle heraus. Die restlichen Charaktere (kann man eigentlich gar nicht so bezeichnen) sind im Prinzip kaum einer Erwähnung wert. Brad Pitt sagt seine paar Sätze auf und das wars (Ich muß zugeben, dass ich Brad Pitt nur in "Twelve Monkeys" wirklich gut fand). Der Schauspieler , der Goebbels spielt, macht seine Sache noch recht gut (karikiert Goebbels sehr schön). Die ganzen deutschen Schauspieler sind im Prinzip auch vernachlässigbar. Ihre Rollen sind so klein, dass sie nicht ins Gewicht fallen.
Also, viel Hype um nichts. Schlimm, was passieren kann, wenn alle nur noch auf den Namen des Regisseurs schauen und dabei völlig ihre objektive Betrachtungsweise verlieren.
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am 15. Februar 2010
Weshalb der Film sowohl vorab als auch im nachhinein mit dermaßen viel Brimborim "angepriesen" wurde, ist mir - nachdem ich ihn gesehen habe - ein absolutes Rätsel.

Da ich kein eingefleischtes Tarantino-Groupie bin, habe ich den Film Schauspielern und Regisseur gegenüber in sehr großem Maße unvoreingenommen gesehen, hatte aber aufgrund der Geschichte, Besetzung und Vorabwerbung zumindest die Erwartungen, ein im positiven Sinne unterhaltsames Werk zu Gesicht zu bekommen.

Das kann ich nach zum Teil wirklich gähnend langen 148 Minuten allerdings keineswegs fraglos behaupten.

Die Geschichte "kämpft" sich oftmals mehr schlecht als recht dahin und quält sich mit z.T. einfach überzogen-offener Unlogik, daß man den Eindruck hat, der Regisseur wollte es sich manchmal einfach nur leicht machen (warum ein Hugo Stiglitz (Til Schweiger) nach der ersten Festnahme von mehreren Soldaten bewacht und noch mehr Basterds befreit wird, die gesamte Führungselite des Deutschen Reiches im Kino allerdings nur von einer handvoll bewaffneter Soldaten geschützt wird, ist mir schlichtweg ein Rätsel und hat weder mit Komik, noch mit Subtilität oder sonstigen Feinheiten zu tun).

Der "gute, alte" Popcorn-Splatter wie man ihn von Tarantino erwartet, wird in den meisten diesbezüglichen Szenen durch unnütz provokativ und explizit zur Schau gestellte Brutalität auf zudem allertiefstem, primitivem Niveau ersetzt - was vor allem deshalb erschreckend ist, da man von Tarantino gerade in diesen Dingen einfach "mehr" Qualität erwarten können sollte.

In einigen Szenen ist dieses "mehr" auch durchaus zu sehen - diese machen im Endeffekt allerdings eher den kleineren Anteil des Films aus.

Zuguterletzt die Schauspieler: Pitt und Schweiger sind unterirdisch (und ich sehe beide in anderen Filmen durchaus sehr gerne und verzeihe da so einiges), wobei Til Schweigers Rolle allerdings auch recht übersichtlich ist.

Christoph Waltz in seiner Rolle als SS-Offizier Hans Landa hingegen ist eine wahre Freude, sowie auch Denis Menochet (als Milchbauer Perrier LaPedite) und Mélanie Laurent (als Shosanna) eindeutig zu den schauspielerischen Lichtblicken des Filmes gehören.

Fazit:
Prinzipiell sollte man "Inglorious Basterds" mit unterschiedlichen Maßstäben bewerten: Als "Splatter-Kriegs-Märchenfilm" mit zahlreichen, z.T. subtilen Anleihen für den Film-Kenner (siehe meine Vorredner) wurde das "Soll" sicherlich erfüllt.

Anleihen an andere Filme und weitere Details sind allerdings nur dann interessant, wenn man solche eben auch erkennt - und ersetzen auch dann immer noch keinen fehlenden, sauber gezeichneten Spannungsbogen.

Wer also vielmehr einen "guten" Action-/Splatter-Film erwartet, der sowohl dem Regisseur, als auch der Besetzung gerecht wird und für einen kurzweiligen + unterhaltsamen Abend sorgt, wird am Ende entweder enttäuscht oder aber eingeschlafen sein.
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am 4. September 2011
Christoph Waltz ist das einzige Gute an diesem Film. Er spielt seine Rolle sehr gut und sorgt für ein paar lustige Szenen. Darüber hinaus bietet der Film aber nichts Packendes, außer viele brutale Szenen, die für mich deswegen so widerlich sind, weil der Zweite Weltkrieg eben nicht fiktiv ist und Millionen Tote gefordert hat. Der Versuch, schlimme Kriegsverbrechen unterhaltend und satirisch darzustellen, ist nach hinten losgegangen. In dem Film zeigt sich keiner der Darsteller als Sympathieträger oder "Gut" und "Böse", wie man es erwartet. Der Film langweilt und ist enttäuschend. Man hätte wirklich mehr daraus machen können. Ich bin mir sicher, dass man Krieg und Kriegsverbrechen auch unterhaltend darstellen kann, OHNE gewisse Opfergruppen und das Gedenken an Tote zu verhöhnen.

Schauspielerisch bis auf Christoph Waltz sehr enttäuschend. Der Zuschauer weiss nicht, wer Hauptdarsteller ist.
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am 19. Dezember 2015
Ich mag die meisten Tarantinos aber dieser geht für mich nicht auf. Anfangs durchaus unterhaltsam wird er erst zäh und verwickelt sich dann zum Schluss immer mehr in seiner eigenen Langweiligkeit.
Mir kam es vor als wäre das Drehbuch von drei unterschiedlichen Leuten.
Kann man einmal sehen bei Langeweile, muss man sicher nicht mehrfach sehen.
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am 24. Mai 2016
Finde den Film wirklich gut. Ist hall so ein"Amerika rettet die Welt vor den Nazis" Film. Dennoch ist er teilweise sehr lustig und mit Christoph Walz, Brad Pitt und co. mit Top Schauspielern ausgestattet. Kann ich nur weiterempfehlen.
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