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Kundenrezensionen

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am 31. August 2017
"Inglourious Basterds" ist ein genialer Streifen und verhalf Christoph Waltz zu seinem ersten Oscar (zurecht obwohl ich von den Oscars nichts halte). Obwohl Waltz den Oscar in der Kategorie "Nebendarsteller" gewann, fand ich, das er im Film einer der zentralen Hauptdarsteller war. Er spielt seine Rolle Hans Landa sowas von Genial, das glaubt man nicht, wenn man den Film nicht kennt.
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am 23. Juli 2017
Eli Roth, Christoph Waltz, Brad Pitt- nur Drei Namen absoluter Ausnahmeschauspieler.
Alle und sämtliche Darsteller, die in diesem Hammer von Film mitwirken, haben aufrichtiges Lob verdient.
Liefern hier ein Schauspiel ab, dass in die Geschichte eingehen muß.
" Wissen Sie denn, welchen Spitznamen mir die Franzosen gegeben haben? " - " Das weiß ich. " - " Ja und was wissen Sie? " -
" Man nennt Sie den Judenjäger. " - Präzise. "
Was für ein Film, bereits zu Beginn. Ich spüre meine Angespanntheit ganz deutlich, denn mein Mund fühlt sich irgendwie trocken an.
INGLOURIOUS BASTERDS: Knallhart. Grausam. Gnadenlos. Tarantino.
" Sie können von mir nicht erwarten, dass ich Informationen herausgebe, die das Leben von Deutschen gefährden. " - " Tja,.......
weißt du, Werner, da liegst du falsch,- denn genau das erwarte ich. Wenn sich Deutsche in Bäumen verkriechen, muß ich das wissen.
Und wenn du mir das nicht sagst,...hörst du das? Sein Spitzname ist " der Bärenjude " ,.....er zerschmettert deutsche Birnen mit
`nem Baseballschläger. Ich frag` dich jetzt ein letztes Mal,....und wenn du dich dann immer noch ergebenst weigerst, schnappt der
Bärenjude sich seinen fetten Schläger und donnert damit solange auf dich ein, bis du tot bist.....".
Eiseskälte, eiskalt- INGLOURIOUS BASTERDS läuft gerade mal eine knappe halbe Stunde.....................
Schmerzen, Blut, Tod, eiskalte Blicke- so kaltbrutal, dass es mir saukalt bis ins Innerste kriecht vor Grauen.
" Inglourious Basterds ist eine Unverschämtheit. Eine Kriegserklärung. Ein Vergnügen- Tarantino inszeniert die Nazis als das,
was sie wirklich waren. " [ Claudius Seidl, Filmkritik 2009 ]

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Story:

Irgendwo im besetzten Frankreich:
Eine junge Frau namens Shosanna wird Zeuge, wie ihre Familie grausam hingerichtet wird.
Sie kann entkommen, vor dem Jäger der Juden, baut sich in Paris eine neue Identität auf.

Anderswo in Europa:
Eine gefürchtete Spezialeinheit macht Jagd auf Nazi- Skalps.
Und schmiedet mit der Geheimagentin und Schauspielerin Bridget ein Komplott-
Hitler und seine Helfer ausschalten. Doch Shosanna, die junge Frau,
hat ihre eigenen Rachepläne.....................................

****************************************************************************************************************

Mein mal wieder atemberaubtes Fazit:

In Kapiteln aufgeteilt, doch keines von ihnen büßt auch nur ein Minimum an Bösewichten ein.
" Wieviele haben Sie getötet? " - " Achtundsechzig am ersten Tag,......Hundertfünfzig am zweiten Tag,......
Zweiunddreißig am dritten Tag. "
Dazu ein sinnlich brillanter Score, der das Filmvergnügen zusätzlich auf monströse Weise unterstreicht,..............
lange bevor es kracht, knallt, scheppert und Hirn spritzt.
Als INGLOURIOUS BASTERDS in Berlin seine deutsche Premiere hatte, brach nach einer besonders fiesen Szene
unter vielen fiesen Szenen, riesiger Applaus für SS- Mann Hans Landa- ein Mörder, Sadist und Bildungsbürger der ganz
alten Schule- los. Man muß schon mit viel, sehr viel Humor an diesen Film herangehen, sonst könnte man Probleme mit ihm haben.
Und man könnte Tarantino Q. vorwerfen, dass er in Geschichte nicht sehr gut aufgepaßt hat, klar. Doch er erzählt SEINE Geschichte,
seine ganz eigene. Einzigartig daran ist sein durchtriebenes Drehbuch eben- die Szenen sind vor Spannung kaum auszuhalten.
Denn die eingeschworenen Fans wissen ja: Bei Tarantino kann eine augenscheinlich friedvolle Szene heftigst und aus dem Nichts explodieren.
" Mir scheint, ich habe ein Monstrum geschaffen,....haha,....ein überaus überzeugendes Monstrum.....".
INGLOURIOUS BASTERDS- eine Rachephantasie, die sich um die historische Realität nicht kümmert- weil für Quentin Tarantino
sowieso schon immer das Kino die bessere Wirklichkeit war. Und diese Unverschämtheit, die Geschichte einfach zu ignorieren,..........
hat meiner Meinung nach noch kein Film so gehandhabt.
Das Kino rächt sich an der ungerechten Wirklichkeit selber. Nicht nur an jenen Personen, die, bevor sie selber sterben mussten,
der Welt soviel Unheil und Tod brachten.
INGLOURIOUS BASTERDS- ausufernd und bei aller zur Schau gestellten Dreistigkeit ein unerhört kluger Film.

Lauflänge: 147.28 Minuten ( mit Abspann ) !

Zusatzmaterial ( deutsche Untertitel ) :

- Erweiterte und Alternative Szenen= 11.25 Minuten!

- " Stolz der Nation " - kompletter Film!

- Trailer!
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am 6. Februar 2016
Wer ein geschichtlich korrektes Filmwerk erwartet, sollte sich lieber etwas anderes anschauen. Es ist Unterhaltung mit einer alternativen Geschichtsschreibung und dementsprechend muss es auch nur vermeintlich Realitätsnah sein. Unterm Strich ist es ein unterhaltsames Gedankenspiel auf dem Hintergrund der Gräueltaten des zweiten Weltkriegs. Mehr nicht. Weniger aber auch nicht.
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am 18. März 2015
Tarantino-Fan hat mir der Film zwar sehr gefallen, manche Szenen wurden aber zu sehr aufgebauscht (Bärenjuden-Intro im Gang mit dem Baseball-Schläger) - dadurch entstanden mir einige Längen, die nicht hätten sein müssen. Aber das ist Tarantinos Stil.

Ich fand den Film spannend, lustig, unterhaltsam und brutal-gut ;)
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am 8. Februar 2017
Inhalt:
Im besetzten Frankreich zur Zeit des Zweiten Weltkriegs: Aldo Raine (Brad Pitt) und seine ausschließlich aus jüdischen Soldaten bestehende Spezialeinheit sind nur als die Basterds bekannt, kämpfen mit unkonventionellen Methoden und sind bei den deutschen Soldaten gefürchtet. Auf der Gegenseite besitzt Hans Landa (Christoph Waltz), genannt 'Der Judenjäger', einen ähnlichen Ruf: Der wortgewandte Oberst besitzt ein besonderes Talent zum Aufspüren der Verfolgten und hat bereits Unmengen von ihnen auf dem Gewissen, darunter auch die Familie von Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent), die dem Massaker als junges Mädchen knapp entging.
Shosanna leitet mittlerweile unter falschem Namen ein kleines Kino in Paris, in dem Joseph Goebbels (Sylvester Groth) auf Wunsch des hochdekorierten Soldaten Fredrick Zoller (Daniel Brühl) die Premiere seines neusten Propagandafilms plant. Nicht nur Hans Landa, sondern auch die gesamte deutsche Führungselite sind als Gäste zu der Veranstaltung eingeladen. Sowohl Shosanna als auch die Basterds planen Anschläge, mit denen sie den deutschen Führungsstab während der Premiere auslöschen wollen...

Darsteller: Spielen authentisch und die Requisiten sind toll.

Ausstattung:
Bildformat: 2,40:1 (1080p)

Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1), Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch

Extras: •Erweiterte und Alternative Szenen◦Mittagessen mit Goebbels
◦La Lousianne Kartenspiel
◦"Stolz der Nation" beginnt
•"Stolz der Nation" - Kompletter Film
•Diskussion am runden Tisch mit Quentin Tarantino, Brad Pitt und Elvis Mitchell
•Making Of von "Stolz der Nation"
•Ein Gespräch mit Rod Taylor
•Rod Taylor und Victoria Bitter
•Die echten "Inglourious Basterds"
•Quentin Tarantinos Kamera-Engel
•Hi Sallys
•Filmplakate-Tour mit Elvis Mitchell
•Inglourious Basterds Postergalerie
•Trailer◦Teaser
◦Amerikanischer Trailer
◦Internationaler Trailer
◦Japanischer Trailer
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TOP 1000 REZENSENTam 5. August 2016
Da ich ein großer Verehrer von Christoph Waltz bin, war dieser Film natürlich ein MUST HAVE. Ich hatte ihn vorher natürlich auch im Kino gesehen. Das Drehbuch gepaart mit Christoph Waltz ist einfach der Hammer. Man muss es lieben oder man wird es hassen. So ist das nun mal. In meinen Augen einer der besten Filme von Tarantino. Man muss seine Sicht der Dinge schon mögen und ohne jede Frage läuft bei Tarantino im Kopf so einiges anders ab, als beim Normalbürger. Aber ich liebe das und es unterhält mich. Es wäre schön, wenn die Zukunft mehr solcher Filme bringen würde.

Klare Kaufempfehlung
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am 27. Mai 2016
Was soll man sagen...
Bis auf den schauspielerischen Totalausfall von Diane Kruger ein weiteres geniales Werk von Tarantino.
Alle, die hier 1 Stern geben haben ihn schlicht nicht verstanden, noch nie einen Tarantino gesehen oder sind vielleicht einfach zu Deutsch für diesen Film ;)
Und wer sich über die französischen Passagen beschwert in einem Film der hauptsächlich in Frankreich spielt, nun ja, - der sollte vielleicht sowieso keine Filmkritiken schreiben...
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TOP 100 REZENSENTam 9. Juni 2016
...angeführt von Brad Pitt schlägt zurück und tötet Nazis und SS-Männern. Christoph Walz als Judenjäger tötet erbarmungslos und entdeckt einen Anschlag auf den Führer. Er bietet sich aber als Überläufer an und verhindert das Attentat nicht, das in einem Kino stattfindet, in welchem die Partisanen zuschlagen.
Ein Kriegsfilm, der mit den Klischees spielt und sie satirisch übertreibt und gerade deshalb großartig ist.
siehe auch: 4 Wochen für Franz Ferdinand: 1918 So hätte Deutschland den Krieg gewonnen und die Welt gerettet!
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am 25. Mai 2017
Dieser Tarantino Film ist wie erwartet in einwandfreiem Bild und Ton geliefert worden. Umfangreiches Bonusmaterial mit Interviews usw. findet sich darauf. Das ich mit der geschichtlichen Darstellung und schauspielerischen Art der Umsetzung meine Probleme habe möchte ich nicht unterschlagen. Das zeitgeschichtliche Szenario war in der Tat blutig und brutal. Das die Figuren überzeichnet (aus meiner Sicht) daherkommen, ist eben künsterlerische Interpretation. Das ich dem Film deswegen nur drei Sterne gebe, ist auf meine Bedenken zurückzuführen. Technisch gibt es nichts auszusetzen.
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am 18. August 2017
Ich dachte immer, es sei aufgrund der Kategorien klar ersichtlich in welchem Genre man sich gerade bewegt, doch damit scheinen einige hier überfordert zu sein. Wer von Tarantino eine geschichtlich korrekte Dokumentation erwartet, setzt eindeutig auf das falsche Pferd und auch einen weich gespülten Rosamunde Pilcher Film sucht man hier vergebens.

Tarantinos Filme sind als Hommage an B- und Trash-Movies der 70er Jahre und des Italo Westerns zu sehen. Da spritzt nun einmal viel Blut, die Charaktere sind wunderbar überzeichnet, die Handlung abgedreht und die Dialoge oft erstaunlich realitätsnah und auf ihre trockene Art humorvoll. Wer erinnert sich nicht an die Szene wo Vincent und Jules in Pulp Fiction über seine kürzliche Europareise sprechen und darüber erstaunt sind, dass man in Kinos ein großes Bier trinken kann und wir unsere Pommes mit Mayonnaise essen, sie geradezu darin tränken?

Fünf seiner neun Filme haben sich in die IMDB Top 250 eingereiht und damit gesellt er sich zu Namen wie Kubrick, Scorsese, Spielberg und Hitchcock. Er bekam zwei Oscars, zwei Golden Globes, zwei BAFTAs, eine Goldene Palme und einen Stern am Walk of Fame. Was ich damit sagen will, so schlecht können seine Filme dann irgendwie doch nicht sein, es mag aber sein, dass er ihnen einfach nicht zusagt.

Ich finde Rosamunde Pilcher Filme bspw. unglaublich langweilig und schnulzig, deshalb sehe ich sie mir gar nicht an. Eine Vorgehensweise, die ich einigen hier auch ans Herz legen würde und sollten sie ihr Geschichtswissen aufbessern wollen, gibt es hier auf Amazon genügend Dokumentation und Bücher die sich damit befassen. Filme die vorwiegend der Unterhaltung dienen waren schon immer ein schlechtes Medium um sich geschichtlich fort zu bilden.
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