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am 18. Dezember 2013
Anno 1327 finden sich in einem entlegenen norditalienischen Kloster Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen und Orden zu einem religiösen Disput zusammen, unter ihnen der Franziskanermönch William von Baskerville. Geklärt werden soll, ob Christus jemals irgendeinen Besitz hatte, ob also auch die Kirche Güter besitzen darf. Ob Gottes Sohn auf Erden einen Geldbeutel hatte oder nicht, interessiert Bruder William nur wenig. Er scheint vielmehr auf der Suche nach Wahrheiten zu sein, die in der Bibliothek der Abtei versteckt gehalten werden. Seine Nachforschungen bleiben nicht folgenlos, denn unwissende Mitwisser müssen ihre Kenntnis mit dem Leben bezahlen. Und Bruder William hat auch diese Zeichen zu deuten...

In Ecos Roman wimmelt es nur so von Symbolen, Metaphern und Anspielungen: Die Bibliothek der Abtei befindet sich in einem trutzigen Turm, in dem man nur durch ein verwirrendes Labyrinth zu den letzten Wahrheiten vordringen kann, die ein blinder Wächter in giftigen Büchern hütet. Wie Bruder William seinem Adlatus Adson schon zu Beginn der Geschichte aufgibt, „die Zeichen zu lesen, mit denen die Welt zu uns spricht wie ein großes Buch“, ist auch der Leser angehalten, hinter der spannenden Geschichte die tiefere Bedeutung zu erkennen, aus dem vergangenen Geschehen das Heutige zu verstehen. Da dies bei Eco nicht oberflächlich und didaktisch geschieht, ist das Buch ein doppelter Lesespaß.

Ein kleiner Trick lässt die Geschichte authentisch wirken: Der Bericht des Adson von Melk stammt aus einem Buch, das Eco in die Hände fällt, wenngleich auch dieses Buch sogleich wieder verloren geht. Es bleibt eine grobe Übersetzung, die nun Grundlage von Ecos eigenem Buch sein soll. Und was ist daran wahr? Was überhaupt ist Wahrheit? Eco warnt in seinem Roman mit eindringlichen Bildern vor dem Kampf um die letzte und einzige Wahrheit. Denn wer diese meint, in Händen zu halten, glaubt auch daran, sie mit Feuer und Schwert verteidigen zu müssen. Und so lange auch in unseren Tagen noch Menschen und Bücher für ihre Wahrheit brennen müssen, sind wir nicht all zu weit über die Inquisition hinaus gekommen.

„Der Name der Rose“ kann auf verschiedene Art gelesen werden: als Kriminalroman, als philosophische Streitschrift, als historische Abhandlung. Eco lässt dem Leser alle Möglichkeiten, drängt nie eine spezielle Sichtweise auf und spricht damit verschiedenste Leser an. Nur der Schauplatz ist ein mittelalterliches Kloster, die Personen und das Geschehen dagegen sind aktuell und modern. Ein atemberaubender Roman, zeitlos, unverändert zauberhaft und immer wieder eine Lesereise wert.
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am 14. März 2012
Die meisten der Leser die sich dieses Buch liefern haben lassen werden den gleichnamigen Film mit Sean Connary kennen, der mit pfiffiger Art und seinem Novizen die Mysterien der Bibliothek des ungenannten Bergklosters aufzudecken sucht. Was sich dem mit Christentum und Mittelalter halbwegs firmen Leser hier auftut ist ein Schatz, der weit größer ist, als der Genuß des gleichnamigen Filmes.
Das Fazit: Neben Umberto Ecco sieht J.K. Rowling einfach alt aus.
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am 20. Januar 2014
Eco beschreibt sehr deutlich christliche Vergangenheit. Es erlaubt Einblicke, welche man so nicht mehr nachvollziehen kann und von der Kirche wohl nicht mehr gewünscht. Ein tolles Buch mit Morden nebenbei. Deutlich besser als der Film!
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Januar 2010
Dass "Der Name der Rose" der beste Mittelalterkrimi ist, der je geschrieben wurde - dazu braucht man nichts mehr zu sagen. Dass dieses Buch endlich auch in Großschrift zu haben ist - und das zum einem sehr kleinen Preis - werden viele Leser, deren Augenlicht nachgelassen hat, mit Dank registrieren. Es ist wunderbar, mal auf die Brille verzichten zu können.
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am 2. Februar 2018
Einer der besten Bücher die ich lesen durfte. Für einige mag es vllt. anstrengend zu lesen sein, da Umberto Eco sehr detailiert beschreibt, jedoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen.
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am 27. Oktober 2014
Einer der besten Romane der letzten dreißig Jahre. Eco konnte das, was viele der heutigen Schriftsteller im Literaturzirkus nicht mehr können, eine Geschichte spannend erzählen. Zudem historisch absolut fundiert.
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am 3. Mai 2016
das ist der theoretische Text zum Roman, hier werden hochinteressante kunsttheoretische Betrachtungen angestellt, die wirklich wichtig sind und erkennen lassen, dass der Roman - so wie es sein soll - einen enormen geistigen Unterbau hat
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am 30. Dezember 2015
Für einen historisch Interessierten ist dieses Hörbuch eine nie versiegende Quelle. Die Aufnahme ist gegenüber dem Buch nicht verkürzt. Durch den guten Sprecher gewinnt sie noch sehr. Das beste Hörbuch von vielen, die ich bisher gekauft habe.
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am 31. Januar 2014
Unglaublich spannendes Buch!
Sehr schön geschrieben, man versteht alles (dank Übersetzungen) und fühlt sich sofort in die Rolle des Novizen hineinversetzt. TOP! Wurde wirklich nicht ohne Grund von meinem Dozenten empfohlen!
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am 26. Oktober 2014
In dem Buch können Eco-Fans und Fans des Buches "Name der Rose" viel über die Hintergründe zum Buch und seiner Geschichte erfahren. Definitiv empfehlenswert.
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