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am 28. April 2017
Beinahe hätte ich nach dem Hören des ersten Kapitels abgebrochen...
Die Stimme von Christoph M. Herbst klingt irgendwie dumpf, alles erscheint nicht so toll und prickelnd wie bei meinem Lieblingshörbuch "Vorsicht vor Leuten", auch sind manche Figuren ähnlich...

Aber dann nimmt die Handlung Fahrt auf, und der bekannte spritzige Humor von Ralf Husmann pflügt sich durchs Geschehen.
Herrlich, unbedingte Empfehlung!
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am 7. Juli 2008
Till Reiners ist Ende dreißig, trägt langweilige Klamotten und einen Seitenscheitel, arbeitet bei der Dresdner Bank und träumt davon, mit seiner jungen, leicht merkbefreiten Kollegin Jessica nach Paris durchzubrennen. Zu Hause, in der fast bezahlten Eigentumswohnung am Rande von Osthofen, warten Miriam, mit der Till nur noch selten Sex hat, und Nico, dessen Geburt den Anfang vom Ende des Glücks markierte. Folgerichtig unterteilt sich die Geschichte des Ehepaars in die Zeit vor und nach Nico. Vor Nico spielte Till Gitarre, nach Nico hört er nur noch Rolf-Zuckowski-CDs. Mit Nico.

Dann betritt Nappo die Bank, ein junger Prolet mit riesiger Sonnenbrille auf der Nase und einer Waffe in der Hand. Nappo überfällt die Bank, Till sieht die Chance, sich vor Jessica zu beweisen, und drängt sich quasi als Geisel auf, bevor er den Gedanken in aller Konsequenz zu ende denken kann. Es beginnt eine seltsame Odyssee, die das ungleiche Paar in eine Kleingartenkolonie, später nach Holland und schließlich nach Frankreich führt, und während dieser Tour de Force entdeckt Till nach und nach ungeahnte Charaktereigenschaften an sich selbst, sogar den Hang zur Gewalttätigkeit. Aber zu Hause, in Osthofen, wächst gleichzeitig der Verdacht, dass Till mit dem Überfall etwas zu tun haben könnte. Schlimm wird es, als die dusselige Jessica ihre Chance wittert, das unerwartete Medieninteresse für sich zu nutzen.

Der Roman beginnt lässig und amüsant, ist sehr lesbar, spannend und wirklich komisch. Es sind die kleinen, manchmal gemeinen Wahrheiten über das Leben, die liebevolle Figurenzeichnung und der immerwährende Vergleich zwischen Realität und fast vergessenen Träumen, die die Geschichte interessant und bemerkenswert gestalten. Zudem bereitet Husmanns flockige, sehr authentische Erzählsprache großes Vergnügen. Aber irgendwo in der Mitte stolpert der Autor in die Falle, die er sich selbst gestellt hat: Tills Veränderung darf nicht so weit gehen, dass es kein Zurück mehr gibt, und diese dramaturgische Vorgabe wirkt sich in fataler Weise auf den zweiten Teil aus. Irgendwann gehen Husmann die plausiblen Gründe dafür aus, warum der immer apathischer werdende Till nicht einfach abhaut, während die Daheimgebliebenen (Miriam, Jessica, ein Kommissar) im Dutzend billiger Klischees einsammeln, bis hin zu den Nacktfotos, die Jessica für eine Boulevardzeitung schießen lässt. Die Geschichte beginnt, zu nerven, weil sie sich kaum mehr entwickelt, und wenn, dann in absolut vorhersehbarer Weise. Das ziemlich fade Ende verbraucht den Rest vom Vorschuss, den der Anfang erzeugt hat, und schließlich ist man froh, das Buch weglegen zu können. Schade, weil es wirklich originell und überzeugend begonnen hatte.
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am 21. März 2016
Das ist absolut nicht mein Hörbuch. Es ist wirklich das hinterletzte. Es ist nicht zu glauben welche Sprache hier benutzt wird und das von Anfang bis Ende. Mir wurde übel. Habe es abgebrochen. Es scheint wirklich so zu sein, dass, wenn man schon mal einen Namen hat jeden Mist veröffentlichen kann. Das soll ein Bestseller sein????? Eine einzige Schweinerei. Geschmacklos ohne Ende. Wer Humor nur noch in dieser Form hat ist zu bedauern. Ich würde dieses Hörbuch auf keinen Fall weiterempfehlen, sondern im hohen Bogen aus dem Fenster werfen.
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am 21. September 2008
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. Ich habe immer mal wieder schmunzeln müssen, bei Anspielungen auf Werbespots oder auch Altagssituationen, die einem selbst bekannt vorkommen. Aber lauthals gelacht? Nicht wirklich.... Ich habe für dieses Buch ca. 3 Wochen gebraucht, was für mich lang ist. Es ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack auch nicht der Brüller. Das Ende fand ich ziemlich fad und unbefriedigend und war froh, als ich mich endlich durch das Buch gearbeitet hatte und es zur Seite legen konnte. Vielleicht habe ich einfach eine andere Art von Humor, wer weiß.
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am 16. Juni 2008
Interessant, wie weit Meinungen auseinander gehen können! ;o)

Habe "Nicht mein Tag" in der letzten Woche gelesen und konnte es gegen Ende kaum erwarten, bis das Leid endlich aufhört! Till Reiners ist mir schrecklich auf die Nerven gegangen, sein Selbstmitleid und Unfähigkeit etwas zu unternehmen haben mich beim Lesen schier wahnsinnig gemacht und mehr als einmal habe ich gedacht "Das kann doch jetzt nicht Dein Ernst sein!!".

Und gelacht? Sorry, habe ich nicht. Kein einziges Mal. Im Gegenteil, ich fand das Buch in seiner Gesamtheit eher deprimierend. Lauter unglückliche Menschen überall!

Die Serien "Stromberg" und auch "Dr. Psycho" finde ich super! Aber "Nicht mein Tag" hat mich fertig gemacht und ich war erleichtert, als Till Reiners Trip endlich vorbei war.

Aber wie gesagt: Vielleicht bin das nur ich? Vielleicht war ich in schlechter Stimmung?

Fand es nur wichtig, hier auch mal eine ganz konträre Meinung abzugeben.

Am besten also, Ihr bildet Euch Eure Eigene! ;o)
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am 3. September 2013
Also: ich kenne Ralf Husmann als Autoren für diverse Comedyserien und kam auf das Buch, als ich gesehen hab, dass es mit Moritz Bleibtreu und Axel Stein verfilmt wird und nächstes Jahr in die Kinos kommt - deswegen dachte ich: "guckste mal rein, denn wenn der olle Moritz da mitspielt, kanns nicht schlecht sein." - UND: es ist auch nicht schlecht....

Zur Story: ein Bankangestellter ist leicht mit der Gesamtsituation unzufrieden und gerät - eher freiwillig - in eine Geiselsituation als seine Bankfiliale von nem Amateurräuber überfallen wird. Mit dem Bankräuber und dessen Freundin beginnt dann in nem Oldtimer eine Odyssee und der Trip entwickelt sich für unseren Protagonisten mehr und mehr zur Reise in die Selbsterkenntnis.

Grundsätzlich ist das Buch gut geschrieben - die Charaktere werden schön herausgearbeitet, Ecken und Kanten der einzelnen Akteure werden gut gezeichnet und man baut eine gewisse Art von Sympathie für den Jedermann inkl Familie, seinen proletenhaften Kidnapper und dessen Gespielin auf. Letztlich fehlt mir hier aber so ein bisschen der Kick an der Geschichte - das Ende ist doch recht schnell vorherzusehen und der Humor war jetzt auch nicht ganz mein Fall. Letztlich war ich froh, als ich mit dem Buch fertig war (was man anfängt zu lesen, liest man schließlich auch zu Ende) und hoffe, dass die filmische Adaption im nächsten Jahr die spürbaren Längen der Romanvorlage ausbügelt.

3 Sterne
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am 31. Juli 2008
Habe bei dem Buch eigentlich eine Komödie wie Vollidiot oder Resturlaub von Tommy Jaud erwartet. Zumindest der Aufdruck "Hoffnungslos Lustig" lässt wohl auf eine reine Komödie schliessen. Am Anfang fand ich es teilweise auch amüsant, allerdings ging das irgendwann verloren. Ab und zu musste ich vielleicht noch schmunzeln, aber insgesamt wird die Geschichte doch eher melancholisch.
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am 8. April 2011
Eigentlich handelt es sich nicht mehr um einen wirklich aktuellen Titel, und es gibt auch bereits mehr als genug Rezensionen dazu hier, um diesen vielen noch eine weitere hinzuzufügen.
Trotzdem konnte ich es mir nicht verkneifen, hier kundzutun, wie sehr mich dieses Buch enttäuscht hat.
Weil ich es erst jetzt mit gut zweijähriger Verspätung gelesen habe, nicht zuletzt deshalb, weil ich es vor ein paar Tagen für knapp 3 € in einer Ramschkiste eines Buchdiscounters aufgestöbert hatte, hält sich zumindest der materielle Verlust dafür in Grenzen (wenn man mal über den zeitlichen der Lektüre gnädig hinwegsieht).
Allerdings muss ich zugeben, dass mein sicher voreingenommener "Qualitäts"-Indikator für "gute" Literatur fast ausschliesslich der Schreibstil des Autors ist;
und mit dem Stil, den Husmann in "Nicht mein Tag" abgeliefert hat, konnte ich mich irgendwie nicht wirklich anfreunden. Vielleicht tue ich dem Autor damit unrecht, denn ich kenne bisher nichts anderes Geschriebenes von Husmann.
Wie andere Rezensenten bereits geschrieben haben, vermag die Handlung dafür aber auch nicht zu entschädigen, und so begann die Lektüre bereits nach ca. einem Drittel zäh zu werden und mich zu langweilen, so dass ich mich manchmal schon etwas überwinden musste, bis zum wenig überraschenden und umso mehr enttäuschenden Ende zu lesen.
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am 14. August 2014
Die Darstellung des Normalotums ist ja schon lange nichts neues mehr. Husmanns Protagonist Till Reiners ist allerdings ziemlich vorhersehbar: er arbeitet in einer Bank, ist verheiratet und hat ein Kind, sehnt sich aber nach Abenteuern mit der jungen, blonden und dümmlichen Kollegin Jessica. Das klingt nach einer Normalofigur aus der Klischeekiste und ist auch eine. Na klar, der Reiners muss einen Subaru fahren. Das klingt wie aus dem Anleitungsbuch „Wie man einen Roman mit einem mittelmäßigen Typen als Protagonist schreibt“. Und natürlich muss es zum öden Till einen braungebrannten, sportlichen Kollegen als Folie und als Hassfigur für Till geben, hier in der Figur des Nils. Einer der alles besser kann und auch noch besser aussieht.
Auch stilistisch kocht Husmann sehr mit Wasser und seine Sätze klingen gern hölzern („Er weiß, dass er Jessica nie nackt sehen wird“, „Er weiß, er wird nicht davonlaufen.“). Eben so, wie jemand, der mit Prosa eigentlich nichts zu tun hat, glaubt, dass Prosa klingen muss. Vielleicht wären die Dialoge und Situationen komisch, wenn sie ausgespielt wären, wenn es hier kein Roman wäre sondern eine Sitcom, die ja Husmanns eigentliches Metier ist.
Leider wird das alles nicht viel anders, als die Story fortschreitet und Till von einem Bankräuber als Geisel mitgenommen wird. Ich habe beim Lesen jedenfalls immer gedacht: jetzt lass dir mal was einfallen, Husmann! Wann passiert denn hier mal was unvorhergesehenes? Kam aber nicht.
In allem: wem die Männerfiguren von Tommy Jaud gefallen, dem gefällt sicher auch „Nicht mein Tag“ und man möchte schon vermuten, dass Husmann auch genau so kalkuliert hat. Der Titel klingt nach Jaud, der Protagonist klingt nach Jaud und wahrscheinlich stellt sich Husmann seinen idealen Leser auch wie seinen Till Reiners vor, eben ein Normalo, der „gern mal raus“ möchte. Nur die Auflage und der Erfolg beim Publikum ist wahrscheinlich nicht sehr jaudesk.
Wer wissen will, was Husmann wirklich kann, der sollte sich die Serie „Dr. Psycho“ zulegen, an der Husmann mitgeschrieben hat. Das ist nämlich eine der besten Sitcoms, die es in den letzten Jahren im deutschen Fernsehen gab.
Und wer einen richtigen und wirklich komischen Till Reiners kennenlernen will, der sollte sich den Kabarettisten Till Reiners ansehen. Ich glaube, der heißt wirklich so und das ist kein Künstlername.
Ich gebe aber immerhin zwei Sterne, weil ich das Buch zuende gelesen habe. Einen Stern gibt's nur für worst cases (Abbruch vor Seite 100).
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am 24. März 2009
Ich gebe zu, dass ich das Hörbuch gekauft habe, weil Chritoph Maria Herbst der Leser ist. Festgestellt habe ich auf jeden Fall, dass ein guter Leser ein schlechtes Buch nicht retten kann.
Die Story ist simpel. Der langweilige Bankangestellte Till Reiners wird bei einem Banküberfall gekidnappt und ist dann mit dem Kidnapper unterwegs. Till Reiners entwickelt sich während der Tour zu einem anderen Menschen, der von seinem langweiligem Alltag entfliehen will. Die Entscheidungen, die er von Zeit zu Zeit trifft sind für den Hörer jedoch nicht nachvollziehbar und damit fehlt auch schon die notwendige Identifikation mit der Hauptperson. Es geht sogar so weit, dass man als Zuhörer einfach immer mehr genervt ist von Till Reiners und den Personen, die ihn umgeben. Außerdem kommt noch hinzu, dass es selten Stellen gibt, an denen man mal schmunzeln muss. Von "lachen" will ich gar nicht erst reden. Es entsteht noch nicht einmal eine Situationskomik. Oftmals spührte ich eher eine Art Verärgerung über die Hauptperson. Jedenfalls war ich am Ende doch ziemlich froh, dass das Hörbuch vorbei war. Einen Kauf kann ich schließlich nicht empfehlen.
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