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Kundenrezensionen

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am 1. Juni 2015
Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen, streckenweise habe ich mich regelrecht geärgert. Die Kommissarin mi dem "Altar" für ihren ermordeten Vater, dem Drang, um sich in Tat und Täter zu versetzen nackt an den Tatort zu legen und so weiter. Handwerklich waren in der Handlung eine Menge Fehler in der Polizeiarbeit. Ich hoffe doch, dass die Polizei in Aurich professioneller arbeitet. Auch wenn es natürlich nur eine fiktive Geschichte ist, mehr Sorgfalt und eine glaubwürdigere Geschichte hätte ich mir gewünscht.
Schade, ich fühlte mich sehr schlecht unterhalten.
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am 13. März 2013
Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich selbst. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendronsträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche herzurichten und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen...

Der dritte Band um Ann Kathrin Klaasen hat mir wesentlich besser gefallen wie die Vorgänger.
Der Fall ist richtig spannend und steht endlich mal im Vordergrund.
Trotzdem war ich beim Lesen häufig von AKK und Weller genervt. Manchmal hat man das Gefühl, die haben überhaupt keinen Plan von ihrem Beruf. Sie handeln zu oft zu unüberlegt, ja schon amateurhaft.
Vorallem AKK ist immer noch von ihrem Vater besessen, was sich doch immer wieder auf ihre Arbeit auswirkt.

Es war lange unklar, wer denn der Mörder ist. Ich hatte schnell einen Verdacht, der mich nicht mehr richtig losgelassen hat. Und ich lag richtig :-,
Aber das wichtigste ist, das Buch hat mich gut unterhalten.
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am 28. März 2010
Das ist der schlechteste Krimi, den ich in letzter Zeit gelesen habe und ich habe ihn tatsächlich bis zum Schluss gelesen, weil ich im Ausland war und nichts besseres zur Hand hatte. In dem Krimi ist die Polizei dümmer als die Polizei erlaubt. Schon nach dem ersten Mord weiß der Leser, dass der verdächtige Kleinkriminelle aus dem Ruhrgebiet niemals der Täter sein kann. Die Polizeikommisarin merkt das erst nach dem dritten Mord, da ist der Verdächtige schon von einem Polizisten erschossen. Überdies überweist sie diesem durchsichtigen Betrüger, - so fängt der Krimi an - auch noch 50.000 € weil er behauptet, den Mörder ihres Vaters zu kennen und sie lässt sich auf eine wirklich blöde Selbstbefreiungsaktion mit ihm ein. Beides geht natürlich schief, aber die Kommisarien bleibt, mit kurzer Unterbrechung, immer noch Kommisarin. Obwohl sie längst zum Streifendienst versetzt werden müsste. Wer sich so einen Quark ausdenke, sollte nicht als preisgekrönter Autor durch die Gegend laufen, sondern von guten Lektoren dazu bewegt werden, logischer zu denken und zu schreiben.
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am 16. Februar 2009
Nach den ersten beiden Büchern war ich so gespannt, dass ich "Ostfriesengrab" vorbestellt habe. Pünktlich angekommen setze ich mich ans Lesen.
Aber schnell fällt auf, das dieses Buch etwas viel innere Konflikte bei den Hauptpersonen hat, zudem man entsetzt sein müsste, wenn die Polizei ihre Arbeit so dilettantisch machen würde.
Bei den psychologischen Problemen fragt man sich, warum solche Personen bei der Polizei arbeiten dürfen, später dann, warum sie sich nicht mal am Riemen reißen können. Es nervt teilweise. Ich hoffe darauf, das der Vater-Komplex der Protagonistin im nächsten Buch etwas dezenter ausgeführt wird.
Bez. des Kriminalplots: Der erfahrene Krimileser erkennt den Mörder viel zu schnell...ist halt die einzige außenstehende Person, die mal näher beschrieben wird. Andere bleiben blass.
Wirklich gelungen ist die Gedankenwelt des Mörders sowie die Idee des Motivs. Zudem lässt sich das Buch gut und flüssig lesen. Daher hier nur drei Sterne.
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am 20. Februar 2016
Diese Rezension bezieht sich nur auf das Hörbuch, nicht auf den Inhalt:
Sorry, Herr Wolf, das ist nichts persönliches. Aber lispeln steigert nun mal nicht die Krimi-Spannung! ALLE Hörbücher sind leider vom Autor selbst gelesen. Ich dachte, ich höre das nach einer Weile nicht mehr, aber dem ist nicht so. Das stört einfach!!!!!
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Juni 2015
Nun habe ich ja einige Romane des Herrn Wolf gelesen - einfach, weil ich wissen wollte, was den Erfolg dieses Schriftstellers ausmacht. Aber ich muss sagen: Ich weiß es immer noch nicht! Ich glaube, dass Herr Wolf ein ganz guter Koch ist - zumindest klingt in seinen Werken an, dass er kochen kann - ein guter Schriftsteller ist er in meinen Augen jedoch nicht! Angeblich - das habe ich in einem Interview mit Klaus Peter Wolf gelesen - hatte er das Glück, berühmte Autoren wie Dürrenmatt oder Max Frisch noch persönlich kennenlernen zu können, und angeblich - so sagt er es in jenem Interview - hätten diese Herren ihn unter ihre Fittiche genommen und ihn in die Kunst des Schreibens eingeweiht. Naja, ob das so wirklich gelungen ist, das wage ich doch mal sehr zu bezweifeln...
Sprachlich ist auch dieses Buch unsäglich. Was, bitteschön, ist "ein kloblauer Anzug"? Ist der Anzug blau wie ein Klo? Seit wann sind Klos gängigerweise blau? Oder meint der Autor schlicht und ergreifend einen blauen Arbeitsanzug, wie ihn oft Installateure tragen? Warum sagt er es dann nicht so? Und was ist der Unterschied zwischen Neid und Missgunst? Wenn ich neidisch bin, dann bin ich sowieso auch missgünstig - insofern ist also das Wortgebilde "voller Neid und Missgunst" unsäglich, denn beide Begriffe meinen dasselbe. Das ist genauso, als ob ich sagte: "Ich nahm Pferd und Ross am Zügel." Ich weiß, ich bin jetzt kleinlich, aber bei jemandem, der sich auf die Fahnen schreibt, bei Dürrenmatt und Frisch in die Lehre gegangen zu sein, und der heute selbst jungen Autoren Nachhilfe im Schreiben gibt und meint, ihnen etwas beibringen zu können (das hab ich auch in diesem Interview mit dem Autor gelesen), da darf man auch strengere Maßstäbe anlegen...
Auch in diesem Buch muss ich den stetigen Fehler des Autors, Vermutungen zu Tatsachen umzufunktionieren, monieren. Als Beispiel aus vorliegendem Werk sei folgendes erwähnt: Ann Kathrin und Weller stehen morgens um 7.50 Uhr am Bahnhof. Sie beobachten ein paar Jugendliche, die in einem Schnellrestaurant frühstücken. Mehr wissen sie nicht von diesen Teenagern. Sie wissen nicht, wie alt sie sind, sie reden nicht mit ihnen - sie beobachten sie nur und machen sich so ihre Gedanken. Und ja, sie dürfen vermuten, dass es sich bei diesen Teenies um mögliche Schulschwänzer handeln könnte, aber im Text steht es so, als sei es Fakt, dass diese jungen Leute die Schule schwänzen - und zwar aus der Sicht der beiden Kommissare. Woher wollen das Ann Kathrin und Weller so sicher wissen? Aus der Tatsache, dass es 7.50 Uhr ist und um 8.00 Uhr in der Regel die Schule beginnt - und diese jungen Leute aber miteinander frühstücken? Mein Gott, vielleicht ist der Lehrer dieser Jugendlichen krank, und deshalb fällt die 1. Schulstunde aus? Vielleicht haben diese Schüler immer an diesem Tag in der 1. Stunde frei und treffen sich zum Frühstück? - Es gibt viele Möglichkeiten, und das Schuleschwänzen ist nur eine davon. Solche Fehler begeht der Autor immer wieder. Zum Beispiel auch auf Seite 271: Da heißt es "Ein Student aus Heidelberg spielte an der Tür den Helden..." Das kann man schreiben, wenn Ann Kathrin oder Weller jenen jungen Mann befragt hätten - ob er Student, und ob er aus Heidelberg sei. Aber dieser junge Mann ist ein kompletter Statist, der hat - ähnlich wie diese Schülergruppe - überhaupt keine Bedeutung für das Buch, der wird von den Kommissaren nicht befragt. Und woher wissen die dann, dass er Student ist und aus Heidelberg kommt? Der Autor wechselt in solchen Szenen häufig aus der Autorenrolle in die eines Beobachters von außen, und damit bekommt sein Stil etwas Reporterhaftes.
Nervig finde ich auch diese platten Witze, die dann auch noch - weil immer eineR der Protagonisten/Innen die Pointe nicht kapiert - bis ins letzte Detail ausgetrappt werden. (Stichworte "Beamtenmikado" und "Kaffee aus Togo"). Das ist einfach billig.
Und dann immer diese vielen Ungenauigkeiten: Blühen denn z. B. Rhododendren zur gleichen Jahreszeit wie Tulpen? In meinem Garten ist das nicht der Fall, und ich kenne auch keinen anderen Garten, in dem das so wäre. In diesem Buch hier, da blüht aber irgendwie alles zur selben Zeit...
Oder: Der Roman spielt im späten April. Vor einem halben Jahr ist Ann Kathrins Mann mit dem gemeinsamen Sohn ausgezogen. Das muss dann also im November des Vorjahres gewesen sein. Nun startet zwischen Ann Kathrin und dem Kollegen Weller eine leidenschaftliche Affäre, und der total heulsusige und eher lebensuntaugliche Weller zieht mehr oder weniger gleich bei Ann Kathrin ein und verwöhnt sie mit Krabbenrührei und Fußmassage. Toll! Aber: Ann Kathrin weiß nicht mal, wann ihr Liebhaber Geburtstag hat. Sie lebt mit ihm zusammen und weiß nicht, wann er geboren ist? Also, wenn es sich um mehr als um einen One-Night-Stand handelt, dann sind doch der Geburtstag und das Geburtsjahr eines jeden Partners so ziemlich eines der ersten Themen, die man miteinander abhandelt, oder nicht?
Auch irritierend: Eines Abends sitzt Ann Kathrin im Wohnzimmer, und Kater Willi streicht um ihre Beine. Schön. Nur: Kater Willi wird weder vorher noch jemals danach in diesem Roman wieder erwähnt. Nur in diesem einen Satz taucht er in diesem Buch auf. Sonst gar nie! Ja, warum erwähnt man ihn denn dann überhaupt?
Noch ein Beispiel: Eben noch verunstalteten Wellers zickige Töchter ein Foto von Ann Kathrins Vater, das in ihrem Arbeitszimmer an der Wand hing. Ann Kathrin ist verständlicherweise hoch verletzt und extrem sauer, und der Leser denkt, dass sie sich jetzt diese beiden Mädels vorknöpfen und ihnen den Marsch blasen wird. Jedoch - weit gefehlt. Nichts passiert. Diese Mädels verschwinden von der Bühne genauso uninspiriert, wie sie sie betreten haben, und ich überlege mir, wieso man dann solcherlei Episoden überhaupt so lang und breit ausschmückt, wenn hinterher alles im grauen Nirwana versinkt und regelrecht überflüssig erscheint.
Auf Seite 261 fragt ein Privatdetektiv den guten Weller, ob Gefahr bestünde, dass einer der Verdächtigen eine Frau umbringen wolle. Darauf sagt Weller, dass davon auszugehen sei, denn "Er hat bereits zwei Mal gemordet." Blöd halt, dass der aufmerksame Leser, der mitgezählt hat, weiß: Der Mörder hat bereits drei Mal gemordet, und die Polizei hat auch alle Leichen gefunden... Aber dieser Kommissar ist ohnehin so gezeichnet, dass man befürchtet, es falle ihm schwer, bis 3 zu zählen.
Und dann noch der Oberhammer auf Seite 360: Ann Kathrin ist gefesselt und geknebelt und fürchtet, am Knebel zu ersticken. Ihr Entführer betritt das Zimmer. Und siehe da: Die eben noch vom Erstickungstod Bedrohte lacht ihn an und spricht mit ihm, obwohl mit keiner Silbe erwähnt wurde, dass ihr zuvor der Knebel entfernt worden sei. Jemine! Da drehen sich Dürrenmatt und Frisch in ihren Nichtostfriesengräbern um, da bin ich mir aber sehr sicher!
Sämtliche Figuren sind unrealistisch und eindimensional gezeichnet. Rupert ist der unsensible, missgünstige Typ, der in fast jedem Buch wegen irgendwelcher peinlicher Krankheiten (meistens Magen-Darm-Geschichten) ausfällt, Ann Kathrin ist die vom Schicksal schwer Gebeutelte, die Mutter-Teresa-mäßig ihr schweres Los trägt und dennoch anderen beisteht und immer einen psychologischen Rat aus der Mottenkiste hat, und Weller ist ein schrecklicher Heuler, der jedoch eine Art Heldenverehrung erfährt, als er einen Verdächtigen über den Haufen schießt. Diese Szene ist völlig unrealistisch, denn im wirklichen Leben ist ein Polizist, der einen Verdächtigen erschießt, kein öffentlicher Held - sondern ihn trifft - ganz im Gegenteil - eher der Volkszorn.
Vorne im Buch steht, dass es bestens dazu geeignet sei, damit einen sonnigen Tag im Strandkorb zu verbringen. Ich habe es versucht. Der Sand war weiß und fein. Die Sonne knallte vom Himmel. Mein Strandkorb war superbequem. Die Nordsee brauste und toste an den Strand. Die Möwen kreischten, und hinter mir in den Dünen wiegte sich das Dünengras im Westwind. Ja, der Tag war perfekt. Aber das Buch, das ist einfach nur schlecht.
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am 5. November 2012
Da glaube ich ist dem Autor Klaus-Peter Wolf die Fantasie total durchgegangen. In anderen Bänden stellt er Anne Kathrin Klaasen als klevere mit klarem Verstand ausgestattete Kommissarin dar und in diesem Roman als naives dummes Ostfriesenschaf. Irgendwie passt da manches überhaupt nicht zusammen. Ein bisschen mehr nachdenken und die Realität nicht ganz vergessen wäre selbst für Ostfriesen nicht verkehrt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. März 2013
In Ostfriesland geht das Morden weiter. Im Schlosspark Lütetsburg hängt eine weibliche Leiche. Sie sieht aus wie eine fliegende Elfe. Wunderschön zwischen den Rhododendrenbüschen, als würde sie da hingehören. Doch wer hat das getan? Wie konnte er die Leiche so aufwendig an einem öffentlichen Ort drapieren? Doch das soll nicht die einzige Leichen bleiben und bald wird klar, dass der irre Künstler, den die Polizei "Der Frisör" nennt nach den 4 Elementen mordet. Wann wird er wieder zuschlagen? Wie kann die Polizei das verhindern?

Also erst mal muss ich sagen, dass mir dieser Teil viel besser gefallen hat, als die beiden Vorgänger. AKK ging mir zwar immer noch ziemlich auf die Nerven und "Wella", wie ihr Partner in unserer Leserunde genannt wird, ist nach wie vor ein ziemliches Weichei, aber dieses Mal steht klar der Fall im Vordergrund und der war ziemlich spannend. Ich kann nur nicht verstehen, wie Weller und Ann-Kathrin Klaasen immer wieder so viel Mist bauen können und doch nicht vom Dienst suspendiert werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das ein Polizist im wahren Leben leisten dürfte.

Der Schreibstil war wieder gewohnt flüssig und bis kurz vor dem Ende hätte ich diesem 3. Teil 9 Punkte gegeben, aber mit dem Ende konnte ich dann leider gar nichts anfangen. Da hätten 10 Seiten mehr ruhig noch sein dürfen. Das war mir viel zu abrupt. Was ich noch nicht verstehen kann ist, wieso AKK ihren Vater so auf einen Sockel stellt. Für sie ist er ja der reinste Heilige. Das ist doch nicht normal. Sobald es um ihren Vater geht, schaltet sie komplett ihr Hirn ab. Das war bisher in allen drei Teilen so. Trotz allem Gemecker wurde ich dieses Mal sehr gut unterhalten und ich vergebe solide 8 von 10 Punkten.
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am 29. November 2015
Einmal gelesen, auf ewig Fan von Ann Kathrin und ihrem Gefolge! Dankeschön an Klaus-Peter Wolf. Ein authentischer Stil, stimmig, charaktervoll, niemals langweilig werdend, stets eingebettet in Ostfriesland. Ich freue mich auf jeden dieser Krimis, denn sie fesseln von Beginn an, zwingen, die Lektüre nicht auf die Seite zu legen und stimmen traurig, wenn man am Ende des Buches ankommt.
Sehr nett immer der finale Einblick in den nächsten Fall!
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am 24. April 2014
Ostfriesengrab war nicht der erste Roman von Klaus-Peter Wolf, den ich gelesen habe, aber der abstruseste. Schon die "Ostfrie-sensünde" war erheblich realitätsfern. Eine durchgeknallte Kommissarin ermittelt weiter, obwohl sie mit gutem Grund beurlaubt ist. Ihr (Lebensabschnitts-)Partner verursacht einen Tumult in einer holländischen Pizzeria, weil er seine Ungeduld nicht im Griff hat. Ständige Verstösse gegen Dienstvorschriften und simple polizeiliche Ermittlungsgrundsätze - nein, da ist dem Autor die Phantasie durchgegangen. Das ist nicht die Art Krimi, wie ich sie liebe - Ostfriesenmoor ist da schon besser. Sprachlich kommen bei Klaus- Peter Wolf immer wieder Ruhrpott-Begriffe durch, die die ostfriesische Authentizität beeinträchtigen - das ist aber zu verschmerzen. Vom Aufbau, der Spannung und den Überraschungen her aber gewohnte Wolf-Qualität. Der nächste gelingt sicher besser...
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