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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
15
4,7 von 5 Sternen


TOP 1000 REZENSENTam 6. Februar 2014
CD1
Da gibt es für mich überhaupt keinen Zweifel: "The Sky Moves Sideways" ist ein absolut tolles Album, welches sich musikalisch und atmosphärisch im Soundsektor von Pink Floyd bewegt. Bei Wikipedia habe ich ein Zitat gelesen, in dem Steven Wilson so seine Bedenken zu der musikalischen Nähe von Pink Floyd äußert:

“I can’t help that. It’s true that during the period of The Sky Moves Sideways, I had done a little too much of it in the sense of satisfying, in a way, the fans of Pink Floyd who were listening to us because that group doesn’t make albums any more. Moreover, I regret it.”

Dennoch, als Liebhaber der floydschen Musikwelt, habe ich mich über dieses Album von Porcupine Tree besonders gefreut. Denn das Album ist so ungemein gut! Es lehnt sich stilistisch an Pink Floyd an und ist dennoch kein Imitat. Der Titelsong "The Sky Moves Sideways" ist in zwei Phasen unterteilt und damit dauert das Stück 34:87 Minuten. Kkeine dieser Minuten wird langweilig. Wenn man Progressiv Rock gerne hört, dann sollte man sich diesen Song unbedingt einmal anhören. Die wunderbaren Gitarrenklänge sind anhaltend gut und ungemein sauber gespielt. Der zweite Song des Albums "The Moon Touches Your Shoulder" ist eine tolle Ballade, die nicht nur die Schulter sondern vor allem die Seele auf ergreifende Weise berührt.
Der dritte Song ist ein sehr kurzes Instrumentalstück, der zur Phase zwei des Titelsongs überleitet.

CD 2
Auf der zweiten CD befindet sich die alternate Version des Titelsongs und zwar komplett in einem Rutsch gespielt. Es folgt mit "Stars Die" ein mit 5:01 Minuten schönes und eingängiges Stück. Hier gefällt mir der kräftig gespielte Bass besonders gut. Das dritte Stück ist "Moonloop". Es handelt es sich laut der Coverinformation um eine Improvisation; die ist auch derart toll gelungen und erinnert mich erst recht an meine Lieblinge von Pink Floyd.

Sicher, es ist von mir nicht sonderlich taktvoll, dieses geniale Album von Porcupine Tree immer wieder mit der Musik von Pink Floyd zu vergleichen. Das wird dieser einzigartigen Band auch tatsächlich nicht gerecht. Deshalb möchte ich meine Vergleiche auch als absolutes Kompliment für diese Band verstehen wissen. Das Album ist für mich jedenfalls ein Meilenstein der Progressiv Rock Musik. Fünf Sterne sind wahrlich viel zu wenig.
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am 10. Mai 2011
Das dritte Album - The Sky Moves Sideways - war das erste Album, das Porupine Tree komplett als Band einspielte. Unverkennbar bleibt allerdings das Markenzeichen, dass sich die Band wieder einmal musikalisch in eine völlig andere Richtung bewegt. So vermischt Mastermind Steven Wilson auf dieser Scheibe Art-Rock-Elemente gekonnt mit psychedelischen Sounds zu einem atmosphärischen und einheitlichen Klangkosmos zusammen, der an einigen Stellen aufgrund seiner schwebenden Keyboards und melancholisch-tristen Vokals durchaus Parallelen zu der Musik von Pink Floyd aufweist. Auch die Anzahl von nur fünf Titeln, sowie die Länge der Songs - der geteilte Titeltrack geht in der ersten Phase 18.39 Minuten und in der zweiten 16.48 Minuten - lassen darauf schließen, dass es sich hier nicht wirklich um radiotaugliche Musik handelt, obwohl ich sie gerne mal im Radio hören wollte.

Nachdem bereits - Up The Downstairs - als Doppel-CD in einer sehr schönen und handfesten Buch-Edition remastert und mit allen Texten wiederveröffentlicht wurde, beglückt Steven Wilson uns also jetzt auch mit einer lohnenswerten Wiederveröffentlichung von - The Sky Moves Sideways. Auch dieser Edition wird ein zweiter Silberling beigefügt, der eine fast 35-minütige und absolut hörenswerte Alternativ-Version des Titeltracks enthält. Ebenfalls darauf enthalten ist der Titel - Stars Die - der bisher nur auf der "Best-Of-Box" - The Delerium Years - von 2002 veröffentlicht wurde. Die beiden Moonloop-Songs oder besser gesagt Soundsamples sind ebenfalls eine dankbare Zugabe für alle Fans, um ihre Sammlung zu komplementieren.

Bleibt für mich an dieser Stelle nur noch zu hoffen, dass bald noch mehr Archivmaterial von dieser tollen Gruppe oder aus dem Hause Wilson veröffentlicht wird, denn das ist alles absolut zeitlose und hochanspruchsvolle Musik mit 100-prozentiger Suchfaktorgarantie.
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am 10. März 2010
Leider haben ja Pink Floyd den Laden wegen Reichtum geschlossen, und der Keyboarder ist ihnen sowieso abhanden gekommen. Dennoch gibt es Leute, die nicht müde werden, Klassiker wie "Dark Side Of The Moon" oder "Wish You Were Here" aufzulegen, und sich fragen, ob es denn nicht noch mehr so schöne Musik gibt. Natürlich gibt es Pink-Floyd-Coverbands, die ganze Konzerte notengetreu nachspielen (da kann man auch die Original-CD einwerfen), und es gibt Bands, die haargenau so klingen (RPWL. beispielsweise).
Aber wenn man sich fragt, wie Pink Floyd geklungen hätten, wenn sie nach den obengenannten Platten und "Animals" nicht abgebogen wären in Roger Waters' Vergangenheitsbewältigungslieder, dann sind Porcupine Tree und "The Sky Moves Sideways" definitiv die Antwort. Nie haben Porcupine Tree floydiger geklungen (auch wenn Bandchef Steven Wilson diesen Vergleich gar nicht mag), und dennoch sind sie vollkommen eigenständig. Keine Note ist bei Pink Floyd geklaut, es ist mehr die musikalische Haltung, die das Werk klingen läßt wie eine Aufnahme aus jenem Paralleluniversum, in der Gilmour 1979 die Macht bei Pink Floyd übernommen hat. Der Aufbau der Platte ist ganz ähnlich wie bei "Wish You Were Here" - eine überlange, träumerisch schwelgende, mit phantastischen Gitarrenausflügen garnierte und zweigeteilte Suite rahmt kürzere Stücke ein, von denen eines ein echter Stampfer und eines ein zartes Lied ist. Wer Gilmours Stratocastersoli mag, wird Wilsons Arbeit hier lieben, und Barbieris Keyboards unterfüttern das ganze Album mit raffinierten Klängen. Mit "Moonloop" ist auch ein Stück enthalten, das wie eine bewußtseinsverändernde Substanz wirken kann.
Die neue Ausgabe des Albums kommt als Doppel-CD daher. Auf der ist die Suite ungeteilt und in einer anderen Version zu hören, mehr als eine halbe Stunde Freiflug. Außerdem gibt es die komplette Fassung von "Moonloop" zu hören (auf der ersten CD-Version des Album war nur die Kurzfassung). Insgesamt gibt es hier 109 Minuten wunderbare Musik, eine unbedingte Kaufempfehlung und fraglos das Geld wert. Wer Porcupine Tree noch nicht kennt, sollte hier anfangen und sich danach tiefer ins Werk dieser Band vorarbeiten.
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am 18. Januar 2008
1995 brachten Porcupine Tree ihr Meisterwerk raus, 'The Sky moves Sideways'. Es ist das Album mit dem staerksten Pink Floyd-Einfluss. Besonders die Alben 'Dark Side Of The Moon' und 'Wish You Were Here' scheinen hier durch. Porcupine Tree lassen sich auf ihren frueheren Alben allgemein als Nachfolger von Pink Floyd beschreiben. Man koennte sagen, es handelt sich um PF mit modernisierten Sounds. Das Album hat eine einzigartige, durchgehende schwebend-sphaerische Anziehungskraft, der man sich - vor allem als Floyd-Fan - schwer entziehen kann.

Das 18-minuetige'The Sky Moves Sideways (phase one)' beginnt mit Ambient-artigen Klaengen und Lautsprecherdurchsagen, hinzu treten schwebende Keyboards, die an den Anfang von Floyds 'Shine On You Crazy Diamond' erinnern. Die Gitarre setzt ein und erinnert etwas an die Gilmours Steel-Gitarre aus Floyds 'The Great Gig In The Sky'. Ein gemaessigter Bass-Rhythmus stellt sich ein und nach 4 Minuten setzt der sehr spacige Gesang ein, der den Hoerer ebenfalls fesseln kann. Die Gitarre klingt jetzt wirklich taeuschend echt nach David Gilmour. Nach knapp der Haelfte der Zeit stellt sich ein Techno-artiger Beat ein(Techno-Hasser nicht zurueckschrecken!) und es sind wieder Ambientklaenge und eine durch Effektgeraete gejagte E-Gitarre zu vernhmen. Hinzu treten orientalische Keyboards. Es tritt kehrt erst einmal Ruhe ein, und der Hoerer kann dem Stueck bizarre Floetenklaenge entnehmen, danach setzen wieder der Beat und die harte Gitarre ein, diesmal inklusive der Floetenklaenge. Der Rhythmus wird immer schneller, ehe sich wieder alles beruhigt und schwebende Keyboards zu hoeren sind. Das Stueck endet - wie so einige gute Stuecke im Prog - mit einer sehr melodischen Akkustikgitarre.
'Dislocated Day' ist ein eher schwaecherer Titel, zumindest ist das mein Eindruck. Er wird dominiert von harten Gitarrenriffs. Vor allem der Gesang gefaellt mir hier nicht.
'The Moon Touches Your Shoulder' ist eine sanfte Nummer. Sie beginnt mit Akkustikgitarre und einer floydigen E-Gitarre. Hinzu kommt sphaerischer Gesang und ein floydiges Gitarrensolo. Ab hier ist das Album rein instrumental, und zwar die letzten 37 Minuten! Es folt eine immer lauter werdende Soundcollage inklusive Streichern und Gitarrenriffs, bis das Stueck ploetzlich abbricht.
'Prepare Yourself' dauert unter 2 Minuten, ist ein sehr gelungenes, behutsames Stueck und eine Art Einleitung auf das folgende 'Moonloop'. Es ist fast nur mit Akkustikgitarre instrumentiert. Hinzu kommt noch eine durch Effektgeraete gejagte E-Gitarre und ein langsamer E-Drum-Rhythmus. Das Stueck geht schliesslich in das 16-minuetige 'Moonloop' ueber, wovon auch eine 40-minuetuige Version kursiert, erhaeltlich auf der ultrararen EP(?) 'Transmission IV'. Die Nummer beginnt mit Ambientklaengen und Soundeffekten, ein Bass-Thema stellt sich ein, welches sich durch das halbe Stueck zieht. Das Stueck ist eher eine (spacige) Improvisation. Perkussion und langgezogene Gitarren-Toene sind zu hoeren. Nach ca. 10 minuten wird das Stueck Rhythmusfrei. Es sind sphaerische Keyboards und Flughafen-Durchsagen(typisch Prog!) zu hoeren. Schliesslich stellt sich langsam ein Gitarrenrhythmus ein, der immer schneller wird. Hinzu treten 'theatralische' Keyboards. Das Stueck endet schliesslich mit einer kratzigen 'Blechdosen'-Gitarre, die mich an King Crimson erinnert.
'The Sky Moves Sideways (phase two)' beginnt mit etwas psychedelischem E-Piano und Schlagzeug-Impros. Synthies sausen durch die Gegend und eine E-Gitarre setzt ein. Zudem ist etwas Akkustikgitarre zu hoeren. Ein Bass-Beat stellt sich ein, gefolgt von einem Gitarren/Schlagzeug-Rhythmus. Es folgt sphaerischer Gesang von Suzanne Barbieri und wundervolle Keyboards mit leicht orientalischem Einschlag. Die E-Gitarre setzt wieder ein. Und es folgt eine Soundcollage aus rueckwaerts gespielten Toenen und verfremdetem Gesang, die mich an den Intro-Track aus Sigur Ros' 'Ágætis Byrjun' erinnert. Danach besteht das Stueck aus einem langen Gitarrensolo, welches eine Reprise aus 'phase one' darstellt. Das Stueck endet schliesslich mit Wasserplaetschern und Bass.

Fazit: 5 Sterne! Und Pflichtkauf fuer Pink Floyd-Fans! Fuer mich stellt diese Cd DAS Album der 90er Jahre dar. Unbedingt mal auf naechtlichen Autobahnfahrten hoeren!

PS: Von diesem Album existiert auch eine US-Ausgabe mit einer etwas anderen Stuecken und einer anderen Songreihenfolge. Auch die neue Doppel-CD-Ausgabe weist eine andere Titelreihenfolge auf. Und enthaelt eine laengere 'Moonloop'-Version und eine Alternativ-Version des Titelstuecks, mit anderen Sounds und anderem Text. Allerdings empfehle ich die urpruenglich 1CD-Version(Nicht die US-Version), da nach 'Prepare Yourself' unbedingt 'Moonloop' folgen muss, weil ersteres sonst seine Funktion verfehlt. Ausserdem ist das Stueck 'Stars Die', welches auf der urspruenglich CD nicht enhalten ist, auf dem Sampler 'Stars Die' erhaeltlich, welcher auch andere sonst unveroeffentlichte Titel enthaelt.

PPS: Seit laengerem gibt es auch eine Doppel-Cd-Version dieses Albums. Mit 'Stars Die' und einer alternativen Version des Titeltracks. Wegen der Trackreihenfolge bevorzuge ich aber diese Ausgabe. Auf 'Prepare Yourself' MUSS einfach 'Moonloop' folgen.
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am 16. Mai 2013
Das Cover lässt auf jeden Fall den Vergleich mit PF zu, aber die Musik meiner Meinung nach nicht. OK, den einen oder anderen Gitarren-Riff oder Effekt, könnte man in Richtung Floyd schicken. Aber PF waren nie so Sphärisch und hatten immer eine klare Grundline und feste Melodien, die sich durch die Stücke zogen. Bei diesem Album von PT ist das anders, da kommt „The Sky Moves Sideways mit einem wunderschönen Anfang daher und driften im weiteren Verlauf in eine Art Improvisation ab und bleibt auch in der Phase 2 nur improvisiert und Sphärisch, was sich bei Moonloop fortsetzt. Das ist einfach zu zäh und zu sehr in die Länge gezogen. Man wartet immer drauf dass es los geht, aber es zieht sich von einem Klangteppich in den nächsten. Dislocadet Day passt hier gar nicht rein und das schöne The Moon Touches Your Shoulder reißt es dann auch nicht raus. Deshalb bekommt dieses Album von mir nur 3 Sterne. Die 12:40 Minuten der Live-Version auf Coma Divine von The Sky Moves Sidways reichen im Grunde vollkommen aus und machen es dort zu einem tollen Stück. Genau wie "The Moon Touches Your Shoulder" "Dislocadet Day" und "Moonloop" in tollen Versionen auf Coma Divine zu finden sind.
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am 17. Mai 2015
"The Sky Moves Sideways" ist das dritte Album von Porcupine Tree und erschien im Orginal 1995. Ich rezensiere hier die remasterte Doppel CD von 2004. Eingespielt wurde das Werk von Steven Wilson (Guitars, Keyboards, Programming, Flute, Vocals), Richard Barbieri (Synthesizers, Electronics), Colon Edwin (Bass Guitar, Double Bass), Chris Maitland (Percussion und Drums), Suzanne Barbieri (Vocals), Theo Travis (Flute), Gavin Harrison (Drums) und Rick Edwards (Percussion). Produziert wurde das Album von Steven Wilson, welcher auch fast alle Tracks im Alleingang geschrieben hat.

"The Sky Moves Sideways" ist wie die Vorgänger wieder stark von Pink Floyd beeinflusst. Gerade der Titelsong (auf der 1. CD in zwei Phasen unterteilt; auf der 2. CD als Alternative Version mit einer Spielzeit von 34 Minuten) erinnert an Songs wie `Echoes`, `Shine on you crazy diamond` und `A saucerful of secrets`. Steven Wilson bringt aber auch jede Menge eigene Ideen ein, so dass man nicht von einer Kopie sprechen kann. Auf jeden Fall ist das Titelstück schlichtweg genial! Ausserdem gefallen mir das recht rockige `Discolated day` und das wunderschöne ruhige `The moon touches your shoulder`. Auf der 2. CD kann neben der 34-minütigen Fassung von `The sky...` noch `Moonloop` punkten. Aber auch das gute `Stars die` möchte ich nicht unterschlagen.

"The Sky Moves Sideways" ist von vorne bis hinten ein Meisterwerk! Gerade das Titelstück ist der beste Longtrack, den Pink Floyd nie geschrieben haben. Man sollte aber unbedingt zur Doppel CD von 2004 oder 2009 greifen. Natürlich geht hier nichts unter 5 Sternen.
Desweiteren kann ich alle weiteren Alben der Band unbedingt empfehlen, besonders die härteren und moderneren "In Absentia" (2002) und "Deadwing" (2005).
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am 6. April 2001
Wen diese Scheibe an Pink Floyd erinnert, der liegt goldrichtig. Aber nicht nur für alle Pink Floyd-Fans ist diese Scheibe ein Muß. Verträumte Klangteppiche, tolle Gitarre und Wilsons einfühlsame Stimme. Super! Das kann man nicht beschreiben, das muß man gehört haben!
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am 26. Oktober 2010
wie bereits in meinen anderen Rezensionen zu PT kann ich auch bei diesem Album nicht von meiner Bewertungslinie abgehen - es gibt eben nur 5 Punkte und die sind hier rechtermaßen zu vergeben - wieso?? - Genaugenommen besteht das Album aus lediglich 5 Songs und dennoch überwältigt die Vielfalt der Songs. Vielleicht mag man sagen, dass PT hier mal ein bisschen ausprobiert haben- wenn alle Bands auf diesem Niveau ausprobieren würden, gäbs nicht so viel Mist auf dem aktuellen Musikmarkt.
Hin und wieder werden Vergleiche zu Pink Floyd herangezogen - doch wieso auch nicht?? PF war eine große Band und PT brauch sich in keinster Weise dahinter zu verstecken!! Das dann eben der ein oder andere Ton/Melodieverlauf an die guten alten Zeiten von PF erinnert ist doch lediglich Zeugnis dafür, dass große Musik eben nicht vergeht. In meinen Augen wird werder kopiert noch nachgemacht!
Nun noch ein paar Worte zur Platte ;-)
Die wohl "elektronischste" Platte von PT - nicht so stark wie die spätere Stupid Dream und dennoch ein Genuss für die Lauschorgane!!

The Sky Moves Sideways Phase I & II - ein Meisterwekt, dass sowohl bei voller Lautstärke und Aufmerksamkeit des Zuhörers als auch im Hintergrund beim Kochen, Basteln, Nähen ;-) absolut überzeugt - vielen Anleihen der elektronischen Musik in Verbund mit tollen Gitarrenriffs und einem soliden Schlagzeug haben mich in ihren Bann gezogen - 5/5

Dislocated Day - oh YEHA!!! nothin' left to say - absoluter Spitzensong - 5/5
The Moon Touches your shoulder - ruhiger Titel mit spacigem Finish - 5/5
Prepare Yourselfe - naja, interessantes Interlude von knapp 2 Minuten - ungewöhnlich für PT - 3/5

CD 2:
Alterativversion von The Sky Moves Sideways - gibts nichts mehr zu sagen
Stars Die - klasse Titel, ruhig, stimmig, interessante Drumlinie - 5/5
Moonloop - schöne Elektrospielerei - da konnten sich Drummer, Gitarristen und Keyboarder mal fein austoben - 3/5
Moonloop Coda - siehe oben nur mit "etwas mehr Drive" - 4/5

Alles in alem ein stimmiges Album - man muss einfach wissen auf was man sich bei PT einlässt, dann ist man auch recht schnell von dieser Platte gefangen. Rein musikalisch (Stilrichtung) ist ein Vergleich zu den neueren Alben nicht möglich/nötig - es liegen ja auch immerhin 15 Jahre zwischen The Sky... und The Incident!!
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TOP 1000 REZENSENTam 8. Mai 2015
Die ersten Porcupine Tree-Alben waren genaugenommen Solo-Alben von Steven Wilson,da er die Musik nicht nur allein komponierte,sondern auch praktisch selbst einspielte.
Auf dem 1995 bei Delerium Records erschienenen "The Sky Moves Sideways" sind nun erstmals verstärkt Musiker dabei,die sich später als feste Größen bei Porcupine Tree etablieren und bewähren sollten.
Mit Richard Barbieri für die Keyboards und Electronics,Chris Maitland am Schlagzeug und Colin Edwin am Baß hatte der auch weiterhin unbestrittene Mastermind und Chef der Truppe,Steven Wilson,wahre Glücksgriffe gemacht.
Wilson selbst bestritt mit Ausnahme von "Moonloop",das gemeinsam erarbeitet wurde,sämtliche Kompositionsarbeit,sang,spielte Gitarre,Keyboard,Baß und Flöte.
"The Sky Moves Sideways" wird zu Recht seiner psychedelischen,von vielen auch als "floydig" bezeichneten Phase zugerechnet.
Die sphärischen,teils geradezu trance-/ambientartigen Klangflächen,die sich zu einer meist langsamen,stimmungsvollen Musik zusammenfinden,erschaffen eine eigene Atmosphäre,die zum Leidwesen von Wilson immer wieder mit Pink Floyd in Verbindung gebracht werden.
Wilson gibt zu,von dieser Musik beeinflußt worden zu sein,bestreitet aber vehement,sie kopiert zu haben.
Die Musik treibt oft schwebend dahin,verführt zum träumen und schwelgen in wohligen Sounds.
Stimmen spielen eine untergeordnete Rolle,die Stücke sind klar instrumental-lastig.
Im Vergleich zu späteren Porcupine Tree-Alben wirkt "TSMS" weniger vielschichtig,dennoch verstecken sich in den Klangwolken reichlich Details.
Außerdem verträgt diese Art von Musik vielleicht auch nicht zu viele verschiedene Stilelemente,da sie sonst ihre einlullende Wirkung nur schwer erzielen könnte.
Insgesamt hat man es hier mit einem schönen psychedelischen Trip zu tun,in den man immer wieder gerne versinkt.

Bemerkenswert ist auch die Vielzahl der verschiedenen Versionen des Albums.
Schon als die erste davon auf den Markt kam,als CD und Vinyl-Scheibe,gab es abweichende Veröffentlichungen in den USA.
Da wurde zB "Prepare Yourself" einfach mal eben durch "Stars Die" ersetzt.
Auch die Reihenfolge der Stücke und sogar die Längen weichen immer mal wieder,je nach Label und Tonträger,ab.
Auch wurden die Tracks teilweise abweichend gezählt,wurden welche zusammengefaßt oder Untertitel einzeln gezählt und aufgeführt.
Eine komplette Aufzählung würde den Rahmen sprengen.
Als das Album remastered als Doppel-CD erschien,wurde schnell klar,daß auch remixed und sogar neu eingespielt worden war.
Die elektronischen Drums auf "Moon Touches Your Shoulder" und "Dislocated Day" waren kurzerhand durch echte Drums ersetzt worden, die der aktuelle Schlagzeuger Gavin Harrison dafür eingespielt hatte.
Die mittlerweile schon mehrfach wieder neu aufgelegte Doppel-CD-Edition bietet viel interessantes Bonusmaterial.
Die alternative Version des eigentlich zweigeteilten Titelstücks,welches hier als ein Track zusammengefügt wurde,ist unbedingt hörenswert.
Zwar weicht diese nicht dramatisch ab,es gibt jedoch schon einige auffallende Veränderungen,wie zB das Flötenspiel von Theo Travis oder den anderen Gesangsteil von Suzanne Barbieri.
Für viele ist diese Version,die übrigens ursprünglich mal für 50 Minuten geplant war,immerhin aber noch ca 34 Minuten läuft,die bessere,die definitive.
Außerdem gibt es auf der Bonus-CD auch eine zweigeteilte,längere Version von "Moonloop" zu bewundern,natürlich herausgelöst aus dem Album und damit aus der ursprünglichen Reihenfolge."Stars Die" ist auch noch mit drauf.
Zur Vinyl-Edition von 2014 ist noch zu erwähnen,daß auf ihr extra vermerkt ist,daß auf hohe Dynamikwerte geachtet wurde,als Statement gegen den unseligen Loudness War.
Daß die neueren Vinylausgaben auf der klanglichen Überarbeitung (echte Drums etc) beruhen,dürfte klar sein.
Klanglich sind alle mir bekannten Versionen soweit OK,die Dynamik meist im oberen mittleren Bereich,nicht übersteuert.
Leider wurde die Dynamik bei der Remaster-CD deutlich gesenkt und bis an die Verzerrgrenze ausgesteuert.
Welche Edition zu kaufen ist,muß jeder selbst erwägen.
Das Bonusmaterial der Doppel-CD bzw der 3er Vinyl ist mehr als reizvoll,jedoch empfindet manch einer die künstlichen Drums als authentisch,die Überarbeitung als Eingriff in das Original;außerdem stört einige die Herausnahme ( oder besser Verbannung auf die Bonus-CD) von "Moonloop" und die damit verbundene Veränderung der Reihenfolge der Tracks.
Die Aufmachung der neueren Ausgaben des Albums ist durchgehend wertig.
Fährt man auf diese Musik erst mal so richtig ab,ist man wohl geneigt,sich mehrere Versionen zuzulegen,schon,um zu vergleichen.
Wer das aber auf keinen Fall will,ist wohl mit einer der neueren Veröffentlichungen am besten bedient.
Ob die Überarbeitung gefällt,oder nicht,ist eine Sache.Die andere ist,daß das Bonusmaterial,insbesondere die alternative Version, unverzichtbar ist.Und das ist bei den alten Veröffentlichungen mit der ursprünglichen Abmischung nun mal nicht mit dabei.
Ich besitze und schätze beide.
Rein klanglich,aus audiophiler Sichtweise,ist für mich übrigens klar die neue Vinyl-Edition der Favorit.
Einen eindeutigen "Best Buy" gibt es wohl nicht,die Entscheidung muß jeder nach individuellen Prioritäten fällen.
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am 6. April 2001
"Oh my god, its full of stars..." waren die letzten Worte Dave Bowman's bevor er in Arthur C. Clarke's Roman 2001 für immer sein menschliches Dasein ablegte und sich zu neuen Dimensionen aufmachte. Gleiches geschieht unweigerlich dem Hörer dieser CD. Er fühlt sich plötzlich leichter und seiner erdgebundenen Sorgen enthoben, als hätte er eine neue Identität angenommen... Wer jetzt glaubt ich würde phantasieren... bitte selbst überzeugen!!
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