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am 24. April 2017
Es ist wirklich genau das was ich mir von einer Piratengeschichte erhofft habe:
-Karibik mit der 'Stadt' Port Royal, wo es angemessen rau zugeht, kleine Inseln, Dschungelüberhangene Buchten und spanische Militärstützpunkte
-Schätze, Plündern auf See, Abenteuer im Dschungel, Engländer gegen Spanier
-Seefahrt Fachtermini und realistische Manöver (Jedenfalls für mich. Ich bin allerdings kein echter Seemann. Aber es scheint erstmal logisch alles.)
-und auch an Seeungeheuern und anderen Gefahren mangelt es nicht

Allerdings ist da auch das einzige Manko des Buches, wobei Manko ein zu starkes Wort ist dafür. An einer Stelle huddelt der Autor für meinen Geschmack zu viele Sachen in die Story, alle hintereinander und ohne sie groß auszuführen. Das wäre mit weniger Sachen und dafür mehr Platz in der Geschichte besser gekommen. So als hätte der Autor gerne noch 100 Seiten geschrieben, durfte aber nicht aber wollte nichts von seiner Idee weglassen und hat deswegen halt alles nur so am Rande erwähnt.

Aber da die Passage eh nicht wirklich lang ist hat es mich auch nicht sonderlich gestört. Bei mir bleibt der Eindruck von einem gut geschriebenen Piratenbuch mit viel Action und aber auch genausoviel Realismus und Fachgesimpel, das genau das bietet was ich haben möchte, wenn ich an Piraten denke.
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am 24. Januar 2016
Die knapp 350 Seiten lassen sich gut lesen! Ja, es ist eine Piratengeschichte! Immer wieder hatte ich das Gefühl ein Drehbuch zu lesen, einige Kapitel im Buch sind sehr spannend! Spannende Stellen sind dann aber manchmal recht schnell vorbei, da fehlt es vielleicht an Tiefe (oder Überarbeitung) ... am Ende vielleicht 1-2 Schlängel zuviel. Trotzdem: Ich habe das Buch sehr gerne und recht schnell gelesen, eine gute Urlaubslektüre in meinen Augen!
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am 9. Juni 2010
Nun, ich bin absoluter Crichton-Fanatiker, habe seine neuen Werke immer mit Spannung erwartet und sie dann auch alle in der Original-Vrsion verschlungen. Zwar zeigten seine Bücher schon immer die Tendenz sich in sehr gut, naja und wenig empfehlenswert zu differenzieren. Ist aber 1. Geschmackssache und 2. wohl bei allen Autoren der Fall. Fasziniert hat mich bei Crichton stets die Darstellung bzw. Überspitzung des aktuellen wissenschaftlichen Standes und die Spekulation bzw. Fantasien über zumindest mögliche Entwicklungen vor ihrem aktuellen Hintergrund bzw. mögliche historische mehr oder weniger wahrscheinliche Fakten ("Eaters of the dead"), die dem Leser nur einen groben Rahmen vorgaben, in dem er seine eigene Fantasie spielen lassen konnte.
Pirate Latitudes gehört für mich - auch wenn man über Verstorbene nur Gutes sagen sollte - zu den weniger gelungenen Werken, da es sich meiner Meinung nach hier um einen - wenn wohl auch historisch korrekt recherchierten - Abenteuer-Roman handelt, der dadurch durch das Raster der faszinierenden Chrichton-Typologie plumpst.
Ist natürlich immer spannend quasi live an Seeschlachten teilzunehmen oder zu lernen, wie man sich vor einem Tyrannosaurus Rex in Sicherheit bringt("Something has survived"). Das Buch birgt damit meiner Meinung nach eher den Charakter eines Jugendbuches, zumal die Protagonisten meiner Meinung nach zu wenig Tiefe und charakterliche Facetten aufweisen und damit nicht überfordern (und der Ausgang der Abenteuer ist ja auch immer im Vorhinein erkennbar)- sie teilen sich offensichtlich in die Guten und die Bösen (ganz im Gegenteil zu z.B "Sphere", wo die Charaktere der Protagonisten überhaupt die Handlung erst vonantreiben, wenig berechenbar sind,den Leser damit lange im Unklaren über die Hintergründe lassen und schließlich zu einem überraschenden Finale glaubhaft beitragen. Mein persönliches Fazit zu Pirate Latitudes: Empfehlenswerte Lektüre für Liebhaber von Abenteuer-Romanen, aber weder das typische Crichton-Niveau noch die typische Crichton-Handschrift.
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am 20. Februar 2015
Gleich vorweg muss erwähnt werden, dass "Pirate Latitudes" erst nach Crichtons (leider viel zu frühem) Tod veröffentlicht wurde. Und zwar ohne seine Zustimmung, denn der Roman wurde erst nach seinem Ableben auf seinem Computer gefunden. Ob Crichton ihn jemals veröffentlichen wollte, ist ungewiss - dazu später mehr.

Zunächst kurz zur Handlung. Diese dreht sich um den Freibeuter-Kapitän Charles Hunter, der in der Karibik des 17. Jahrhunderts auf Kaperfahrt gegen die Spanier geht. Im Verlauf der Handlung folgt der Leser Hunter bei der Zusammenstellung seiner Crew und dem Planen und Ausführen des Raubzugs, den viele als Himmelsfahrtskommando ansehen. Hunter erfüllt also bestens das Bild des wagemutigen Piraten (bzw. Freibeuter), welcher der Gefahr ins Gesicht lacht und sich für ordentliche Beute auch ins größte Risiko stürzt.

Der Roman ist damit eine Abenteuergeschichte der alten Schule - es gibt lediglich einen Erzählstrang, und dieser ist sehr geradlinig, denn er wird weder von inneren Monologen noch von Liebesgeschichten oder dergleichen unterbrochen. Es geht einzig und allein um die Abenteuer, die Hunter und seine Crew im Verlauf ihres einen Raubzugs erleben.

Das Setting ist hierbei ziemlich gut in Szene gesetzt, Crichton hat offensichtlich einiges an Recherchearbeit geleistet und schafft es wunderbar, die karibische Welt des 17. Jahrhunderts zu Lande und auf dem Meer zu beschreiben. Besonders die nautischen Fachbegriffe und die Schilderung der Schiffszenen sind sehr gut gelungen. Crichtons Schreibstil ist dabei nüchtern und direkt. Die Handlung wird meist Schlag auf Schlag geschildert, wobei die Beschreibungen von Orten, Personen, Gefühlen etc. sehr knapp ausfallen. Der Roman wirkt dadurch etwas minimalistisch und gehetzt - was nicht unbedingt schlecht sein muss - im Gegenteil, ich fand es dadurch sehr kurzweilig zu lesen. Aber angesichts der Umstände seiner Veröffentlichung ist dies vermutlich eher der Tatsache geschuldet, dass es sich um ein unfertiges bzw. nicht überarbeitetes Manuskript handelt.

Und das ist leider auch das große Problem des Romans. Man merkt leider viel zu oft, dass hier noch einiges fehlt, dass das Buch ungeschliffen ist und in seiner jetzigen Form vermutlich nie das Licht der Welt erblicken sollte. Am Anfang liest sich die Geschichte noch sehr schön und spannend, der Leser folgt Kapitän Hunter bei seinem Wagemutigen Unterfangen und fiebert mit ihm, wenn er gegen die Spanier zu Felde zieht. Doch später verliert sich dieses Moment, die Geschichte gerät immer mehr zu einer Aneinanderreihung von kurzen Episoden, die teilweise gekünstelt und manchmal auch sinnlos wirken - darunter der Kampf der Crew gegen einen Riesenkraken (ich dachte erst, das sei vielleicht ein Albtraum Hunters, aber nein, es passiert wirklich) oder der Angriff von eingeborenen Kannibalen.

Die Frage ist nun, wie man solch ein Buch bewerten soll. Am Anfang hat es mir wirklich gut gefallen, denn Crichton baut schön Stimmung auf und beschreibt die Seemanöver- und Kämpfe sehr realitätsgetreu. Die Handlung ist schnörkellos und lässt einen mit den Freibeutern auf ihrem gewagten Abenteuer mitfiebern. Doch nach etwa zwei Dritteln geht dem Roman die Luft aus und wie gesagt, es reihen sich nur noch episodenhafte Erlebnisse aneinander. Das Gefühl, dass es sich um einen ersten Rohbau handelt, der später noch ausgearbeitet werden sollte, wird zum Ende hin immer stärker.
Für Fans von Piratenstories, die vor allem auf Action Wert legen und keine vertrackte und vielschichtige Handlung erwarten, ist "Pirate Latitudes" allemal empfehlenswert. Fans von Crichton oder alle, die ein "rundes" und fertiges Buch mit Tiefgang erwarten, sollten vielleicht lieber die Finger davon lassen. Daher vier (eigentlich dreieinhalb!) Punkte von mir. Hat mir insgesamt eigentlich gut gefallen, aber die Mängel sind offensichtlich.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. April 2010
Crichtons Manuskript, geschrieben wohl irgendwann in der Mitte der 1990er Jahre, findet nun posthum den Weg zum Leser. Stellenweise packend und mit sehr forschem Tempo geschrieben merkt man zwar an vielen Stellen, dass eine Überarbeitung dem Buch recht gut getan hätte, doch insgesamt wartet der Text mit einer durchaus ansprechenden und sympathischen Geschichte ohne übermäßigen Tiefgang auf.

Der Überfall eines englischen Freibeuters auf eine spanische Inselfestung: Viel Überraschendes oder Neues wird man hier also nicht finden, doch die genretypischen Komponenten wurden in ein ansprechendes Paket gebündelt, das jedem Piratenfreund gefallen wird; Freunde der Salzwasserliteratur können unbesehen mit diesem Buch in See stechen, auch wenn die Qualität anderer Werke des Genres nicht erreicht wird, dazu wirkt das Buch zu episodisch (gerade gegen Ende verstärkt sich das).

Die knapp 300 Seiten sind großzügig mit Weißraum versehen. Sehr angenehm empfinde ich die Aufteilung in kurze, knackige Kapitel von jeweils ca. 5 Seiten. Die Druckqualität ist gut, das Papier wirkt dagegen sehr billig. Die Reproduktionsqualität der Karte der Karibik zu Beginn des Buchs ist schlecht, so dass man kaum etwas darauf erkennen kann - all dies ist natürlich dem niedrigen Preis geschuldet und durchaus verkraftbar.

Ein schnelles, vielleicht einen Tick zu oberflächliches Abenteuer für zwischendurch, bei dem trotzdem keine Langeweile aufkommt.
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am 18. September 2011
Wärend der Lektüre des Buches hatte ich immer das Gefühl: Hier fehlt etwas.

Sicherlich, die Story ist spannend und hat einige Wechsel. Aber irgendwie scheint alles vertraut und bekannt. Viele Szenen erinnern an die Hornblower Romane, aber Crichton kommt bei weitem nicht an die Details und die erzählerische Tiefe von C.S.Forester heran.

Andere Kapitel - beispielsweise die Geschichte mit dem Riesenkraken - scheinen direkt aus dem Drehbuch zum Fluch der Karibik abgeschrieben, ohne jedoch die augenzwinkernde Heiterkeit des Filmes zu bieten.

Vielleicht wollte Michael Crichton noch am Manuskript arbeiten und bei einer Veröffentlichung zu seinen Lebzeiten wäre ein anderes Buch dabei herausgekommen. So erzählt der Romand zwar eine durchaus spannende und flüssig zu lesende Geschicht, bleibt aber blaß (jedoch nicht blutleer) im Vergleich zu den Vorbildern.
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am 3. November 2010
Das Buch ist nach meinem Eindruck nicht auf der Höhe der sonstigen Werke von Michael Crichton, es würde mich nicht wundern, wenn das der Grund war, warum er es zu Lebzeiten nicht veröffentlicht hat. Man kann es lesen, und für mich war es ein akzeptabler Zeitvertreib für einen 8 Stunden-Flug nach New York. Insgesamt hinterlässt es aber den Eindruck, als sei es eine Art Fingerübung oder Erstlingswerk von jemandem, der es besser kann.

Die Charakter im Buch sind doch sehr holzschnittartig, der Verlauf der Geschichte nach wenigen Kapiteln auch sehr vorhersehbar. Der heldenhafte Freibeuter, die Nichte des Gouverneurs, der ruchlose Spanier.... alles etwas altbacken. Insgesamt liest es sich wie das Drehbuch eines drittklassigen Piratenfilms aus den 50er Jahren.
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am 19. Februar 2010
Mr. Crichton hat es wie immer geschafft bei mir. Und das, obwohl mich das Thema Piraten bisher nicht besonders interessiert hat.

Das Buch ist etwas kürzer als in letzter Zeit von ihm gewohnt, die Story hat mich aber bald in ihren Bann gezogen und mir sehr gut gefallen.

Was dem Buch fehlt, ist das für Michael Crichton typische Literaturverzeichnis, ähnlich wie bei einem Sachbuch. Wird wohl auf den Umstand zurückzuführen sein, dass er der Ausgabe leider nicht selber den letzten Schliff verpassen konnte :(

Trotzdem wie immer glaubhaft und spannend erzählt, wie immer scheinbar sehr gut recherchiert. Man bekommt richtig einen Einblick und ein Gefühl für das Leben in der Kolonialzeit. Interessant!

MICHAEL, THANK YOU FOR A LIFETIME OF GREAT WORK !!!
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am 29. Januar 2011
Das Buch ist grundsaetzlich recht spannend, ist eine angenehme Lektuere fuer den Flieger. Allerdings kann es in keinster Weise mit anderen Michael Crichton Buechern mithalten. Die Handlung ist sehr vorhersehbar. Es gibt kaum unerwartete Wendungen oder Ueberraschungen. Das spanische Kriegsschiff, der Ueberfall, der Krake, die Kannibalen, der Verrat, die Rache... alles ohne viel Tiefgang und etwas lieblos erzaehlt. Als historicher Roman kann das Buch nicht mit Werken wie z.B. von Bernhard Cornwell mithalten. Man erfaehrt ueber das Piratenleben nicht viel mehr, als man aus "Fluch der Karibik" kennt.
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am 14. Februar 2010
"When the men of Israel saw that they were in danger (for the people were distressed),
then the people hid in caves, in thickets, in rocks, in holes, and in pits."

--1 Samuel 13:6

It's hard to know what you are going to get when the literary heirs to a deceased famous author "find" another completed manuscript. Was this one all ready to go? Or was it one that the author didn't think was ready? It's often hard to tell you read the book.

I suspect that Michael Crichton wasn't quite done with this story. It could have been just a writing exercise. But who knows?

I was reminded of the weekly serials that used to play at our local movie theater when I was a youngster. At the end of each one, there was a cliffhanger that looked all but impossible to escape. Naturally, you wanted to find out what happened and tried to come back next Saturday to find out.

The problem with that way of writing a story is that you begin to assume success, so the predicaments lose a lot of their power. It's like having the author wink at you to indicate, "It's okay, don't worry."

There are a lot of impressive problems to overcome for Captain Charles Hunter. The imagination behind developing those difficulties is as wonderful as anything that Michael Crichton ever wrote. The problem is that there are just too many of them for this to be taken with anything other than a tongue in cheek.

You'll learn a lot more about Port Royal and the Spanish Main than you probably knew before. I found the story to be well seated in the history and geography depicted.

Have fun guessing how the various pickles will be sliced and diced into entertaining escapes!
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