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am 13. März 2016
Reine Filmkritik. die von der >starlight film< herausgegebene Ausgabe mit FSK 12 Freigabe habe ich hier nicht entdeckt.
Der Film von Patrizia Rozema, Kanada 1995, ist ein wunderschöner lesbischer Liebesfilm, bei dem die Liebe und nicht das Lesbiertum im Vordergrund steht.
Camille Baker (Pascale Bussières) ist Dozentin an einem christlichen College in Kanada. Ihr und ihrem Freund und Kollegen Martin (David Fox) werden Dekanstellen angeboten, Voraussetzung sei, dass sie heiraten. Sie hätten es möglicherweise sowieso bald getan, aber der Zwang regt Camille's Widerspruchsgeist. Kurz darauf stirbt ihr geliebter Hund. In einem Waschssalon sieht eine junge farbige Frau ihr die Trauer an. Es ist Petra (Rachael Crawford), eine Zirkuskünstlerin, die mit ihr das Gespräch sucht und die Stoffsäcke mit der gewaschenen Kleidung vertauscht, um ein Wiedersehen zu ermöglichen.
In der zauberhaften und wunderbar gedrehten Atmossphäre des Zirkus kommen sich die beiden Frauen näher, aber Camille hat sich aus ihrer bisherigen Welt noch nicht verabschiedet. Bei einem Besuch des Leiters des Colleges, während dem Petra sich gerade bei ihr aufhält und versteckt, äußert sich Camille etwas verächtlich über Petra, noch will sie sich die Option des bürgerlichen Lebens mit Martin und der Dekanatsselle offenhalten, was Petra sehr kränkt. Außerdem steht eine Entscheidung unter Zeitdruck, da der Zirkus mal wieder Hals über Kopf aufbrechen muss, da er in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Auch hier gibt es einen Konflikt zwischen Timothy (Don McKellar), dem Zirkus-Chef, und seiner Lebensgefährtin Tory (Tracy Wright), die des Herumreisens und der ewigen Flucht wegen finanzieller Probleme überdrüssig ist.
Bevor sich Camille endgültig entschieden hat, gerät sie im Winter nach dem Begräbnis des geliebten Hundes im tiefen Schnee in eine lebensbedrohliche Situation.

"Blau ist eine warme Farbe" wird von den Machern als universelle Liebesgeschichte bezeichnet, während ich der Ansicht bin, das gerade die Gleichgeschlechtlichkeit des Paares Seydoux/Exarchopoulos und die für Adèle auftretenden Anfeindungen, die einen nicht unerheblichen Teil des wunderbaren Films ausmachen, nicht universell sind. Universell ist eher diese Liebesgeschichte in "When Night Is Falling", sie wäre auch zwischen zum Beispiel Martin und Petra möglich gewesen, hier stehen nicht so sehr der "Skandal" der lesbischen Liebe, sondern mehr völlig unterschiedliche Milieus, völlig unterschiedliche Lebensstile und die Sicherheit eines Jobs im Schoße der Kirche oder im Zirkusmilieu mit Existenzproblemen und der Unsesshaftigkeit im Vordergrund.
Mit etwas plakativ wie in meiner Überschrift meine ich die Darstellung der Moralvorstellung und "Predigt", die dem Paar gehalten wird, damit sie ihre Verbindung den Ämtern konform legalisieren. Das Camille hier schon früh wider den Stachel löckt, muss man hinnehmen, wir haben von ihr aus ihrer Vorgeschichte zuwenig erfahren, um zu beurteilen, wie plausibel die Einstellung sein mag.
Etwas plakativ, platt und harmoniesüchtig beurteile ich, dass der Leiter des Colleges später selbstkritisch äußert, dass sich die Kirche zuwenig um die gekümmert habe, die nicht in ihr christliches Raster mit traditioneller Partnerschaft zwischen Mann und Frau und letztlich auch nur akzeptiert durch "den heiligen Bund der Ehe" passen, sie habe die Kirche allein gelassen. Woher diese Einsicht, dieser Sinneswandel oder zumindest ein Anfang davon?
Und wenn Camille tatsächlich mit Petra und dem Zirkus von dannen zieht und Rory in der Stadt zurückbleibt und eine Möglichkeit einer Beziehung zwischen ihr und Martin angedeutet wird, ist das wirklich schon etwas plakativ harmoniesüchtig, Happy End komme her, egal wie!

Trotz aller Kritik hat mir der Film gefallen wegen der beiden wunderbaren Hauptdarstellerinnen und wunderschönen Bildern und Inszenierungseinfällen. Die selbstbewußt verführerische Petra und die eher fast zerbrechlich zart wirkende Camille, deren "Widerspenstigkeit" überrascht, werden von 2 tollen Darstellerinnen gut verkörpert. Auch die freizügige, aber nicht detaillierten Voyeurismus bedienende Liebesszene auf wunderschön warmem roten Stoff und die Trapezartistik der Zwillingsschwestern im Zirkus, auch Petras Auftritt hinter transparentem Stoff, bei dem sie mit durch zwei fokussierte Scheinwerfer erzeugten Lichtbällen jongliert, sind ästhetisch wunderbar gemacht, eine Symphonie von Dvorak und eine Version von Leonard Cohens "Hallelujah" am Ende des Filmes ergeben insgesamt einen Liebesfilm ohne hohen Anspruch, aber zauberhaft schön, beglückend, einfach nur wunderschön entspannende Unterhaltung nicht nur für lesbische Frauen.
77 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2016
Für unsere Sammlung solcher Filmchen eine Bereicherung^^
Super gut gespielte Charakter, gute Story & sinnliche Momente sind auch dabei^^
Gehört bei uns auf jeden Fall zu den TOP 10!
Verpackung & Versand war wieder tadellos!
Sehr zufrieden ♥
LG
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am 6. April 2017
immer wieder gerne gesehen. Eine packende Geschichte, sehr fantasievoll, tolle Musik, super Story, fantastische schauspielerinnen, gut umgesetzt. Ich schau es mir immer wieder gerne an.
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am 21. August 2016
habe den Film schon vor vielen Jahren im Kino gesehen, und zufällig auf amazon wieder gefunden. Also: bitte unbedingt ansehen
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am 3. März 2015
Ein wirklich guter Film! Mit allen Facetten die man (n) sich in der Lesben Welt vorstellen kann.

Warmherzig, Weich und unendlich Harmonisch in der Darstellung.
Empfehlung! !!

Jan Eckert
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am 24. Juli 2009
Der Film hat sehr schöne Bilder und schafft es, die Emotionen glaubhaft zu vermitteln. Aber der Film baut zu sehr auf den Kontrasten in der Geschichte auf. Eine Theologielehrerin muss sich entscheiden zwischen dem männlichen Kollegen, mit dem sie eine Karriere an der Schule machen kann und einer Zirkusartistin mit ungewisser Zukunft...

Mit Pascale Bussières als Camille und Rachael Crawford als Petra wurden die Hauptrollen perfekt besetzt, da sie es schaffen, ihre Rollen glaubhaft auszufüllen.
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am 23. Mai 2017
Kennen Sie das Gefühl, von einem Film empfangen zu werden, als handle es sich im Falle von selbigem um einen Segen, ein Aktbildnis der Sensibilität?
Falls nicht, so führen Sie sich „when night is falling“ zu Gemüte, welcher mir zwar stilistisch, vor allen Dingen bezüglich seiner Machart so sehr mundet, aber als Gesamtwerk dennoch nicht so recht schmecken möchte, weswegen ich inständig darauf hoffe, dass Ihr Urteil positiver ausfällt, wo doch die Zutaten für ein Meisterwerk durchaus vorhanden sind!, oder ?

Die Trailer der betagten 1996er Tartan-Video-VHS, wie sie laut und doch voller Charme vor sich hin rauscht, entsprechen nahezu 1:1 jenen der von eben demselben Filmverlag stammenden Videocassette zu „Elisa“ (1995), Trailer sind es zu Filmen wie etwa „Hass“ von Herrn Kassovitz, SEHR empfehlenswert, dies nur am Rande.
Der Film als solcher, er vermag uns kunstvoll zu verblüffen, umarmt uns, kommt auf uns zu, beginnt zunächst in leicht bläulich anmutender, faszinierender farblicher Pracht von einer Magie auf unsere Seele zuzusteuern, misst der Visualisierung im Gesamtbilde genau jene Bedeutung bei, wie wir sie uns wünschen, wie wir sie vor allen Dingen schätzen und zu würdigen wissen.
Die Musik erwacht recht feierlich, erklingt im Glanze der zu zelebrierenden Festivitäten, hohe Anlässe erschaffen ein feuriges Potential des Sich-gehen-Lassens, nicht jedoch außerhalb dessen, was der „Etikette“ entspräche...
Alsbald erblicken wir „Conrad“ aus „Revenge“ (2011-2014), als Liebhaber ebendieser Serie, war ich geradezu erfreut, fühlte mich, als befände ich mich auf einem Klassentreffen der Filmschauspieler, wenngleich ich leider Gottes keineswegs einer von ihnen bin.
Eine Dame verliert sogleich einen ihr unter Umständen nahe gestanden habenden Begleiter, auf dieser „vierbeinigen“ und damit vielschichtigen Ebene, lernt sie so rasch – und doch als würden sie sich schon so lange bekannt sein – die exotische Zuhörerin kennen, die in Bälde mehr sein wird, als das, was man als eine flüchtige Bekanntschaft bezeichnen könnte.
Die Chemie scheint nicht nur zu stimmen, sondern im gedanklichen Geiste längst Grenzen zu überschreiten, gleichwohl der Gatte, der eigentliche Partner bisherigen Daseins, bislang keineswegs verschwand.
Der zuweilen durchaus visuell kraftvolle Film, der sich ganz und gar auf die brodelnden chemischen, um nicht zu sagen seelischen, Reaktionen zwischen seinen Charakteren besinnt, erinnert im Rahmen seines äußerlichen Erscheinungsbildes bisweilen in minimalem Maße an „Exotica“, das Meisterwerk aus demselben Jahre, erreicht dieses natürlich mitnichten, denn Egoyan's hypnotische Filmkunst, bleibt bezüglich der Poesie praktisch unerreicht, vollkommen gleich, was danach an Perlen kam und fortan noch folgen wird.
Damit wären wir, man danke dem armenischen Atome, wieder in Canada angelangt, wo „when night is falling“ im Übrigen auch herkommt, ebenso wie „The sweet hereafter“ mitsamt Miss Polley, aber auch „The Invisible Circus“, oh welch wundersames, vor allen Dingen aber unterschätztes Filmland der Juwelen !
„Without music life would be a mistake“, sprach es aus ihr, der Protagonistin des musikalischen Grundgefühls.
Ein Satz, wie er keinerlei Irrtümern gleichkäme, vielmehr einer Wahrheit unserer Herzen entspräche.
„You moved me“, fügt sie auf melancholischer Ebene des sehnsüchtigen Schmachtens hinzu, in der Hoffnung , eine möglichst herzliche Reaktion damit hervorzurufen, um nicht zu sagen zu provozieren.
Liebesakt im Mondlichte, getunkt in eine von Magie durchflutete Kombination aus leisen Tönen und sanfter Anmut, schicksalhaft der Zauber einer jeden Begegnung und doch so zweischneidig das Schwert der Begierde.
Die die Liebe verspürende, ja gar in sich tragende Lady, schlägt ein Rad vor Freud', weiß aber wahrlich um der Unannehmlichkeiten der damit verbundenen Aspekte eines Meeres des Grauens, wie sie ob des
Ungelegenkommens der Umstände entstünden, sich entzünden!
Vorstellungen in unserem Inneren, Imaginationen und gedankliche Bilderwelten sowie Lebensentwürfe, wie sie ein langsames Werk meditativen Charakters erschaffen, einen Kosmos kreieren, ganz auf unsere Empfindung bezogen...
Kann Kinematographie Lyrik sein?, einem Gedichte gleichkommen?!
Jawohl, mit Freuden und doch nicht ohne Melancholie, vermag sie diesen Anspruch zu erheben und als Erfolg für sich verbuchen zu können.
Und ja, denn neben interaktiven Werken, wie sie noch einmal eine gänzlich andere Dimension ihr (außer-)irdisches Eigen nennen, ist das Medium Film die umfassendste , vollendetste künstlerische Form des allgegenwärtigen Ausdrucks, sie verbindet Musik, Literatur, Poesie, Photographie und viele Faszinationsgarantien mehr.
Und doch, die schwärmenden “ Wortwunder „ meinerseits , vermögen das Bild schließlich zu verzerren, einen Effekt des Blendens herbeizuführen , ist „when night is falling“ ein Werk, welchem etwas Essentielles zu fehlen scheint, denn es mangelt zwar mitnichten an Feingefühl, sehr wohl jedoch an dem gewissen Etwas, welches sich wohl kaum in Worte fassen ließe.
Denn so wunderbar er, der Film, sich tatsächlich fallen zu lassen gelobt, uns mit Hingabe beschenkt, betört, uns selbige in Reinkultur beschert, ist er gegen Ende doch „nur“ ein durchschnittliches Drama, wenn auch mit einigen wenigen speziellen Qualitäten und Besonderheiten.
Der Film (ver?-)formt sich zugegebenermaßen zu einer geradezu herzzerreißend anmutenden, theatralisch schönen 'inneren Melodie', wir nehmen fortan mit Freuden Platz auf dem Ast der Sehnsüchte, sitzen vor dem Film, als befänden wir uns inmitten menschlicher Natur – was in gewisser Weise auch dem wahrhaftigen Bilde entspräche.
Alles verzweigt sich zunehmend zu einer einzigen Herzensangelegenheit, deren Schlaggeber wir sind, keine geringere als unsere Wenigkeit, „steuert“ nun das fiktionale Geschehen, unter unserer Federführung der Interpretation, entstünde ein Gemälde der interpretatorischen Freiheitskünste.
Der nicht immer nur fiktive Traum vom Fliegen , scheint sogleich verwirklicht und realisiert worden zu sein, wohl wahr jedoch, dass alle weiteren Sehnsüchte noch nicht erloschen sind, da sie noch keinem Erfülltseinszustande unterlägen.
Die Welt trägt fortan das Kleid der Schneepracht, der weiße Segen und warme Regen , fungiert in ebendieser Form als Schmuck der Böden und Häuser.
Die exotische Dame, deren Dasein das Leben der sesshaften Camille maßgeblich beeinflusst und verändert, trägt doch tatsächlich den Namen Petra, der mit ihrer Herkunft wenig zu tun haben dürfte, im Sinne des Exotikfaktors, hätte man die Namen der beiden Damen schlicht und ergreifend vertauschen können.
Camille führte bislang ein äußerst geregeltes, böse Zungen würden sagen ... außerordentlich 'gewöhnliches' Leben – was nicht notwendigerweise negativ aufgefasst werden muss, aber einiger Abenteuer entbehrt.
Petra dagegen stünde für das Enigmatische, für den Ursprung der Schönheit, personifiziert gewissermaßen ein Faszinosum der lüsternen Versuchung.
Die geheimnisvolle, zuweilen erotisch anmutende Spannung zwischen den beiden Damen, entwickelt sich zunehmend zu einem Mysterium einerseits, zu einem offenen Umgange mit scheinbar kontroversen Themen andererseits, wenngleich nicht ohne Komplikationen des Zögerns.
Die Dunkelheit als nächtlicher Bereich des Unbekannten, die Willenskraft im Menschen als (Beinahe -)Garant für ein knuspriges Privatleben.
...und war alles „nur“ eine gewaltige Zirkusshow , oder doch die zauberhafte Seite der sogenannten „Realität“ ?
Naturröte sie erwache und färbe den Himmel Orange, Hingabe und Leidenschaft gingen Hand in Hand, doch das 'System' unserer hiesigen Welt, ist in seinem Kerne nicht im ausreichenden Maße als passioniert zu bezeichnen, als dass uns Entfaltungsspielraum zu vergönnen-, gewährt zu werden wäre.
Das ewige Lied und Leid bezüglich auf gesellschaftlicher Ebene mitnichten anerkannter Bindungen, wenn es um ebendieses Thema geht, ist in meinen Augen „lost and delirious“ der womöglich beste Film überhaupt, obgleich ich mich ihm hinsichtlich des Rezensierens vor lauter Ehrfurcht noch nicht umfassend habe hingeben können und vielleicht auch nie dazu in der Lage sein werde, so hochachtungsvoll verehre ich ihn.
Liaison oder Lebensbeziehung ?, Vergnügen und/oder Verbindung?, faszinierende Freud' oder allgegenwärtiges Vertrauen in Ewigkeit?
Ein Leben mit festem Grundgerüste gar aufgeben um des neuen Weges willen?
War es denn das, was man wahrhaftig als ein Leben bezeichnen kann, oder lediglich das, was öffentlich als solches wahrgenommen wird, rein philosophisch betrachtet aber nahezu einem Nichtse gleicht?
Fragen über Fragen, wie sie uns zu Ängsten bewogen haben, uns plagen.
Die ursprünglich und einstmals so ehelich angemutet habende Angelegenheit, das Bündnis sozusagen, um es mal etwas pathetisch auszudrücken, gerät fortan wahrlich in Wallung, der Herr schlägt, so beobachtet es aus uns, einen drohenden Ton an, setzt somit auf einen Effekt der psychischen Gewaltausübung , redet ihr, vorsichtig formuliert, nicht gerade gut zu und fühlt sich selbstredend auch selbst vor den Kopf gestoßen, um nicht zu sagen betrogen.
Im Flüstertone unterrichtet er sie eindringlich von seinem unbändigen, aber SCHEINBAR kontrollierten Zorne.
Der Soundtrack, wie er gegen Ende gar fast schon unpassend fröhlich überhöhte Lieder anstimmen ließe, wirkt wahrhaft bemüht, ZU bemüht um genau zu sein, in dem Bestreben, als besonders atmosphärisch gelten zu können – leider empfand ich ihn nämlich eher als das Gegenteil dessen, was man als die Atmosphäre fördernde Untermalung wahrnehmen könnte.
Wir durchschwimmen die glitschigen und über alle Maßen unangenehmen Gewässer der allumfassenden Tränenwelten , vor unserem geistigen Auge herrscht ein Blutvergießen, wie wir es des unliebsamen Schicksals wegen wahrnehmen, unabhängig davon, ob der Ausgang der Geschichte von positiven Energien und Ereignissen geprägt sein wird...

...und oh wie gleitende Schatten, begeben sich die Bewegungskünstler in schwebender Form und gar in Zeitlupe auf die Wege der Leinwand, ähnlich kunstvoll inszenierte auch einstmals Wim Wenders die Zirkuswelt, die Rede ist von „wings of desire“, zu Deutsch, wenngleich leicht abgeändert, Der Himmel über Berlin.
Ein kanadisches Gefühlskino so zärtlich wie der Zauber der Nacht, bewahret die Magie und messet ihr eine geradezu heilig hohe Bedeutung bei, beendet nun die Sitzung von „when night is falling“, einem überaus feinfühligen, gleichwohl als Gesamtwerk doch eher mittelprächtigen Filme.
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am 12. November 2015
Mittelmäßiger Film. Teilweise sehr gut gemacht. Allerdings finde ich das Ende des Filmes nicht ganz so passend.Aber schaut doch selber mal rein.
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am 27. Juli 2011
Ein weitgehend unbeachteter, kleiner Film aus Kanada, der dummerweise das Etikett "Lesbendrama" angehängt bekam, was meistens zur Folge hat, dass außer verklemmten Voyeuren kaum ein Mann solch einen Film freiwillig anschaut. Und das vollkommen zu Unrecht, denn in diesem wundervoll gespielten Liebesfilm geht es um die Entwicklung einer Frau, das Ausbrechen aus einer Gefühlsstarre, eine klassische Entwicklungsgeschichte. Die verklemmte Protagonistin, wunderbar spröde und zugleich sinnlich von der renommierten franko-kanadischen Schauspielerin Pascale Bussières gespielt, lebt in einer steifen Beziehung mit einem bigotten Dozenten und steht kurz vor der Hochzeit. Doch dann lernt sie eine unkonventionelle Performance-Künstlerin kennen, die ihr zeigt, dass man gelegentlich die Kontrolle über sein Leben verlieren muss...
Ein leiser, sensibler Film mit sehr schönen Bildern und einer nicht zu aufdringlichen Symbolik, der vom Aufbruch in ein neues Leben berichtet, über die Angst, die Unsicherheit, aber auch die Euphorie und Hoffnung, die einen solchen Schritt immer begleiten. Eine präzise, unsentimentale Inszenierung, die auch echte Kerle ohne das Gefühl des Fremdschämens genießen können - schreibt ein Rezensent, der "Frauenfilme" normalerweise meidet wie der Teufel das Weihwasser.
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am 20. März 2007
bezaubernde liebesgeschichte, die das coming out und die erste "veruchung" sehr realistisch und gefühlvoll darstellt.

für filmfans und/ oder lesben ein muß!
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