flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Spring Deal Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic BundesligaLive



am 22. August 2010
Julie Delpy hat das Buch für diesen Film geschrieben, Regie geführt und spielt die Titelrolle. Sie hat einen großartigen Film gemacht! Die geheimnisvolle Gräfin Erzsébet Báthory wird von ihr vielschichtig und eindringlich dargestellt. Sie wird weder als blutrünstiges Monster noch als unschuldiges Opfer dargestellt, sondern als verletzte Frau, die ihre Macht benutzt, um ihren Traum vom Jugend- und Schönheitswahn zu verwirklichen, wobei ihr von den damals Herrschenden nicht die von ihr begangenen Verbrechen verübelt werden, sondern der Umstand, dass sie sich als Frau anmaßt, ihre Rechte mit allen Mitteln zu verteidigen. Sehr eindrucksvoll wird die Rolle von Adel und Kirche gezeigt, denen es letztlicht nur darum geht, wer sich die Reichtümer der Gräfin "unter den Nagel reißen" kann.
Der Film stellt sicher nicht die historische Wahrheit dar, die weitgehend im Dunkeln liegt; aber Julie Delpy gelingt eine Deutung der Geschichte, die plausibel und eindrucksvoll ist. Ihr Darstellung der "Blutgräfin Erzsébet Báthory" ist eine ganz große schauspielerische Leistung! Die Schreckenstaten der Gräfin werden nicht ausgemalt; es handelt sich nicht um einen Horrorfilm, sondern eher um einen historischen "Psychothriller", einen spannenden Film, der zum Nachdenken anregt. Der Film hat auf jeden Fall 5 Sterne verdient!
0Kommentar| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 7. August 2016
Wie Vlad Tepesz Dracul dient auch Erzsebet Bathory als Vorlage für Romane und Filme über Horrorgestalten, ein eigenes Literatur- und Film-Genre.
"Die wahre Geschichte...." erzählt der Film mit Sicherheit nicht, denn die Geschichte wird von Siegern geschrieben, wie es am Anfang von "Die Gräfin" schon heißt, das "bekannteste" Beispiel ist das Alte Testament, ein Geschichtswerk , das vom Volk Juda geschrieben wurde, von den beiden biblischen Stämmen, die in vorchristlicher Zeit länger überlebten als die zehn Stämme, die Israel bildeten und wegen der größeren ökonomischen Bedeutung der Aggression der Völker der Region eher zum Opfer fielen als die unbedeutenderen beiden anderen. Nicht Gottes Einfluss war es, der das Volk Israel bestrafte, sondern seine Bedeutungslosigkeit ließ Juda länger existieren, was in der Geschichte der Sieger durch Gottes Willen überhöht dargestellt wurde ("Keine Posaunen vor Jericho", Silberman/Finkelstein).

Auch Erzsebeth Batory ist eine Veliererin. Im Film von und mit Julie Delpy wird dargestellt, wie die 1560 geborene Adelige schon als Kind mit Grausamkeit konfrontiert wird, als sie im Heu mit einem Bauernjungen ertappt wird, wahrscheinlich noch zu jung für Sexspielchen, der Knabe wird aufs Rad geflochten. Sie wird mit 11 Jahren mit dem Jahre älteren Franz Nadasdy verlobt, mit 14 verheiratet. Franz (Charly Hübner) und seine Soldaten sind ein wichtiger Teil des Kampfes gegen die Türken, das Ehepaar besitzt wichtige strategische Burgen und Matthias II von Ungarn ist bei der Familie hoch verschuldet. Als Franz an einem Fieber stirbt, will man Elisabeth einen Verwalter an die Seite (eher vor die Nase) stellen, was diese mit der Begründung ablehnt, sie habe sich schon viele Jahre um diese Dinge gekümmert, da ihr Gatte oft auf Feldzügen war. Suspekt emanzipiert!

Bei einer Tanzveranstaltung in Adelskreisen lernt sie mit 39 Jahren den 18 Jahre jüngeren Istvan Thurzo (Daniel Brühl)kennen, und die beiden werden ein Liebespaar. Istvans Vater Graf György (Wiliam Hurt) hintertreibt die Verbindung, er sperrt seinen Sohn ein und zwangsverheiratet ihn schließlich mit einer dänischen Großkaufmannstochter, sicher aus handelspolitischem Interesse. Es wird das Gerücht gestreut, Istvan habe Erzsebet als zu alt empfunden, und als die verzweifelte Gräfin in einer wütenden Reaktion der Magd Bertha (Anna Maria Mühe) eine blutspritzende Kopfplatzwunde verpasst, in ihrem Zimmer das Blut auf dem eigenen Gesicht sieht und sich plötzich als faltenärmer und jugendlich-straffer sieht, sehen wir die Entwicklung zur Blutgräfin, die bald jeden dritten Tag eine Jungfrau brauche, um sich mit deren Blut die Jugend zu bewahren, immer öfter werden in der Umgebung ausgeblutete und zum Teil schon von Tierfraß entstellte Frauenleichen gefunden, bei einem Festessen, bei dem Fliegen umherschwirren, beschuldigt die Gräfin einen in der Nähe liegenden Pferdekadaver.

Die Kunde von ihren Grausamkeiten, denen schließlich auch Adelstöchter und Ehefrauen (Anna Hausburg, Nora von Waldstätten) zum Opfer fallen, ist dann wohlfeiler Anlass, ihre Burg zu stürmen, im Keller findet man eine Eiserne Jungfrau, in der Frauen ausbluten können, ohne dass ein Tropfen verloren gehe, in der letzten Eistellung von einer berühmten ägyptischen Totenmaske gekrönt, Symboö für das Leben nach demmTode. Ihr wird in Abwesenheit der Prozess gemacht, Zeugen und "Mittäter"werden gefoltert, und die Gräfin wird in ihrem Schlafzimmer eingemauert, erhält durch eine kleine Luke Essen. Man wolle einen Skandal vermeiden, das Erbe der Kinder schonen, die ihr Burgschloss behalten dürfen, der König ist entschuldet. Nach einigen Jahren liegt sie tot in ihrem Verlies, neben ihrem rechten Arm eine Blutlache.

Die französich-amerikanische Schönheit Julie Delpy zeigt sich in "Die Gräfin", einem in Englisch gedrehten und in Frankreich und Deutschland mit zahlreichen deutschen Darstellern besetzten Historiendrama als Multitalent, sie schrieb das Drehbiuch, führte Regie und komponierte die Filmmusik. "In der Hauptrolle überzeugend, krankt der beachtliche Film an den nur wenig überzeugenden Nebendarstellern" urteilt das Lexikon des Internationalen Films. Die gesamte Beurteilung ist für mich ein schlechter Witz. Daniel Brühl, Anna Maria Mühe, Sebastian Blomberg, Maria Simon, Frederick Lau, Jeanette Hain, Henriette Cofurius, Helen Woigk, André Hennicke, Amber Bongard als junge Gräfin, die Besetzungsliste zeigt zahlreiche zum Teil ganz hervorragende Darsteller, an deren Spiel es in diesem Film nichts auszusetzen gibt. Und auch die Kritik einens Mitrezensenten wegen des immer gleichen Gesichtausdruckes von Julie Delpy trifft nict zu, sie spielt eine Frau, die überwiegend sehr beherrscht, fast kalt wirkend auftritt, ihren Platz in einer Männerwelt behauptet (Ablehnung eines Verwalters), aber durchaus beindruckend auch Emotionen zeigt, bei der Liebe, beim verzweifelten Warten auf (abgefangene ) Briefe des Geliebten, beim Hoffen auf himmlische Vergebung in ihrem Kerker. Wir sehen entsprechend dem Thema auch grausige Szenen, aber es wird nicht bis zuletzt mit der Kamera draufgehalten, vieles findet im Kopfe des Betrachters statt, eine Frauenleiche, aus der ein Wolf Stücke reißt, ist durch ein Tuch bedeckt. Und in den Liebesszenen dürfen wir auch Julies schönen Oberkörper im Alter von 40 Jahren unbedeckt genießen, aber ein Sexfilmchen oder Softporno ist der Film in diesen Momenten sicher nicht.
Julie Delpy hat sich hier nicht zum einzigen Mal als Multitalent gezeigt, an der Inszenierung, den tollen Kostümen und Drehorten, an ihrem oder der übrigen Darsteller Spiel habe ich nichts auszusetzen. Der Film ist es durchaus wert, mehr als einmal gesehen zu werden.

Warum nicht fünf Sterne? Die Sieger schreiben die Geschichte, es wird gezeigt, wie die Gräfin durch einen Mann ihrer großen Liebe beraubt, belogen, wird, wie ihre Macht und ihr Reichtum an andere aufgeteilt werden, andererseits hält Julie Delpy an dem Mythos der Blutgräfin fest, zementiert ihn sogar, lässt sie zwar nicht grundlos, sondern durch einen Wahn und enttäuschte Liebe zu der Frau werden, die Jungfrauenblut zu benötigen meint, um das Altern aufzuhalten. Der Blutgräfin-Mythos ist kaum belegt, ein Intrigenspiel durch Nutznießer erscheint plausibel, aber Erzsebet Bathory wird als Blutgräfin wider Willen, "Blutgräfin Light" dargestellt, ihre angebliche Taten werden nicht in Frage gestellt, sondern nur als durch Intrigen von Männern ausgelöst dargestellt, und diese Inkonsequenz verhindert für mein Empfinden die Höchstbewertung. Sieht man von diesem Widerspruch, dieser Inkonsequenz ab, sind 5 Sterne nicht zuviel.

Doc Halliday
22 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. November 2015
Julie Delpy hat das Buch für diesen Film geschrieben, Regie geführt und spielt die Titelrolle. Sie hat einen großartigen Film gemacht! Die geheimnisvolle Gräfin Erzsébet Báthory wird von ihr vielschichtig und eindringlich dargestellt. Sie wird weder als blutrünstiges Monster noch als unschuldiges Opfer dargestellt, sondern als verletzte Frau, die ihre Macht benutzt, um ihren Traum vom Jugend- und Schönheitswahn zu verwirklichen, wobei ihr von den damals Herrschenden nicht die von ihr begangenen Verbrechen verübelt werden, sondern der Umstand, dass sie sich als Frau anmaßt, ihre Rechte mit allen Mitteln zu verteidigen. Sehr eindrucksvoll wird die Rolle von Adel und Kirche gezeigt, denen es letztlicht nur darum geht, wer sich die Reichtümer der Gräfin "unter den Nagel reißen" kann.
Der Film stellt sicher nicht die historische Wahrheit dar, die weitgehend im Dunkeln liegt; aber Julie Delpy gelingt eine Deutung der Geschichte, die plausibel und eindrucksvoll ist. Ihr Darstellung der "Blutgräfin Erzsébet Báthory" ist eine ganz große schauspielerische Leistung! Die Schreckenstaten der Gräfin werden nicht ausgemalt; es handelt sich nicht um einen Horrorfilm, sondern eher um einen historischen "Psychothriller", einen spannenden Film, der zum Nachdenken anregt. Der Film hat auf jeden Fall 5 Sterne verdient!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 8. Juli 2010
Die in die Geschichte als Blutgräfin eingegange Erzsébet Báthory (Julie Delpy) wird im Jahre 1570 in Nyírbátor, Ungarn als Tochter Feldherren Georg Báthory von Ecsed und seiner Frau Anna geboren.
Die Mutter erzieht sie mit und zu grausamer Härte, sie muss schon als Kind zusehen, wie unfolgsame Diener gefoltert oder bestraft werden. Sie wir d mit 11 Jahren mit dem ungarischen Freiherrn Frerenc Nadasdy verheiratet, verliebt sich aber als Teenager in einen der Jungen aus der Dienerschaft, der daraufhin gefoltert und hingerichtet wird. Das Kind aus dieser sexuellen Erfahrung wird ihr weggenommen. Nach der Rückkehr ihres Mannes (Charly Hübner) von einem Feldzug gegen die Osmanen wird dieser krank und stirbt sehr schnell an seinem Fieber. Die alleinerziehende Mutter zeigt nun noch mehr Härte, sowohl in ihrer Macht als Herrin als auch im politischen Fach, gilt es doch das Vermögen und das Wohlwollen des Königs zu sichern. Helfen tut ihr ihr großes Vermögen und die vielen Ländereien, die ihr gehören.
Auf einem Ball lernt sie den 20 Jährigen träumerischen und sensiblen Istvan (Daniel Brühl) ihres im Krieg verbündeten Grafen György Thuro (William Hurt) kennen und verliebt sich spontan in ihn. Die bisher wenig empathische Frau fühlt sich in den Armen des schwärmerischen jungen Mannes erstmalig richtig glücklich und fühlt sich jung wie ein Schulmädchen. Doch die Beziehung wird vom Vater unterbunden, der schwache Sohn kapituliert und Eezsebet deutet seinen Rückzug mit dem zu hohen Altersunterschied von beinahe 20 Jahren. Sie umgibt sich mit der Hexe Darvulla (Annamaria Marinca) als Beraterin und gelegentliche Bettgespielin, ebenso werden durch die Bekanntschaft des undurchsichtigen Grafen Vizakna (Sebastian Blomberg) ihre sadistischen Neigungen hervorgeholt, gefördert und verfeinert. Bald wird die erste Magd zur Ader gelassen, da das Blut junger Frauen die Haut verjüngern soll...
"Die Gräfin" ist ein schön und üppig bebilderter Historienfilm der französischen Schauspielerin und Regisseurin Julie Delpy, in dem die Lebensgeschichte dieser Blutgräfin ohne Splatterinhalt geschildert wird.
Dabei nimmt die Französin dieser Geschichte, ebenso wie der ein halbes Jahr früher entstandene "Bathory" von Juraj Jakubisko, auch weitestgehend das Splatterpotential heraus und zeichnet eher das Bild einer Frau, die sich in ihrer Zeit zuerst einmal einer machtvollen, kriegerischen Männergesellschaft und politischem Ränkespiel behaupten muss und zunehmend dem Wahn verfällt. Eine der besten Szenen des Films ist der Aderlass an der jungen Magd, die zuerst so aussieht als würde die Gräfin nur Gutes für die kranke junge Frau wollen.
Insgesamt ist "Die Gräfin" gradliniger und etwas gefälliger als der vergleichbare "Bathory" ausgefallen. Er entscheidet sich im Gegensatz zum Vergleichsfilm markanter für seine Theorie und ist konkreter, wobei "Bathory" vielleicht der faszinierendere Film ist, da seine Bilder aus dem Leben um 1600 noch etwas verstörender und daher auch geheimnisvoller wirken.
Ansonsten halte ich beide Werke für recht gut und interessant. Es sind beides ganz verschiedene Filme mit abweichende Schwerpunkten.
22 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 25. Januar 2015
würde auch ganz gut passen ^^
Es wird die Geschichte der ungarischen Adeligen Erzebet Bathory erzählt. Der Film ist eher ein Historienfilm, wer Fantasy oder Doku erwartet, ist hier falsch.

Die Gräfin machte vorallem mit den Gerüchten auf sich aufmerksam, dass in der Umgebung ihres Schlosses Jungfrauen getötet und ihnen das Blut entzogen wurde.
Der Film erzählt die Geschichte einer verwitweten starken, mächtigen und unabhängig die Geschäfte ihres (jetzt toten) Mannes führenden Frau, die sich (zum ersten mal?) wirklich verliebt. Ihr Auserwählter ist zwar etwas jünger als sie, erwidert aber ihre Gefühle und die beiden beginnen eine Affäre. Der Vater ihres geliebten ist von dieser Verbindung jedoch alles andere als Begeistert und sorgt für die Trennung der beiden. In Selbstzweifel und Verzweiflung gestürzt gelangt Erzebet zu dem Schluss, dass sie aufgrund ihres Alters verlassen wurde. Als das Blut einer Zofe nach einem Schlag auf ihr Gesicht trifft, denkt sie, es hätte sie verjüngt und so beginnt ihr blutiger Wahn von ewiger Schönheit und Jugend.

Wundervoller Film mit guten Schauspielern, hat mir sehr gefallen! Der Film gibt tiefe Einblicke in die Psyche eines Menschen, der nie auf andere angewiesen war und nun von dem ersten Menschen, dem man wirklich vertraut hat, verraten wird. Stärke, die in Wahn umschlägt.
Mehr kann ich dazu nicht wirklich sagen: Bildet euch selbst eine Meinung dazu ;)
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. August 2013
Hatte vor einigen Wochen das wirkliche Vergnügen mit meinem Sohn vollkommen allein (eher Zufall) in der Burg Lockenhaus (ein Sitz der Gräfin Bathory) zu nächtigen. Als Abendlektüre habe ich das Buch über Lockenhaus und deren Vorbesitzerin gelesen und es hat mich die ganze Nacht beschäftigt wie hunderte von Mädchen so einfach verschwinden konnten - also habe ich mir 2 Dinge zugelegt: 1. das Buch Mythen & Legenden - Die Geheimnisse der Blutgräfin Bathory und den Film die Gräfin)

Also zum Film: ein wirklich gut gemachter Film, gute Schauspieler schöne Inszenierung.

Jedoch wurde die blutige Geschichte in eine historisch nicht belegte fatale Liebesgeschichte eingebettet - dies ist durchaus auch nachvollziehbar - denn die tatsächlich unfassbaren Grausamkeiten die damals wirklich geschehen sind wären höchstens Basis für einen Horrorfilm oder für wirklich abartig Veranlagte die sich an Folter und Qual ergötzen.

Fazit: eine historische Geschichte wurde hier sehr geschickt mit einem Liebesdrama (wenn auch nicht belegt) verbunden - sehr gelungen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. Juli 2014
Der Film war eine nette Unterhaltung, mehr leider auch nicht. Die Charakterdarstellung der "Blutgräfin", die angeblich mehrere Dutzend Mädchen grausam gefoltert und getötet hatte, sprach mich hier überhaupt nicht an, da keinesfalls überzeugend. Aus verzweifelter Liebe tut man viel, aber eben nicht dass, was von Báthory Erzsébet überliefert wurde. Auch eine Erklärung, warum die Gräfin sich so entwickelte, dass sie absolut gefühlskalt war, war leider nicht überzeugend.

Ansonsten eben ein nett anzusehendes Historiendrama, schöne Bilder in düsterer Atmosphäre, dicht erzählt aber wenig Spannung.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 16. Mai 2014
Dies ist ein sehr subtiler, leiser Film über die historische Figur Erzsébet Báthory, die im Ungarn des 16. Jahrhunderts lebte, der nachgesagt wird, hunderte junger Mädchen ermordet und in deren Blut zur Erhaltung ihrer Jugend gebadet zu haben.

War es wirklich so?

Der Film versucht relativ wertneutral, Licht auf Historie und Mythos zu werfen.

Julie Delpy ist großartig - und sie IST "DIe Gräfin".

Am Ende sieht man die tragische, gespaltene Person in der Bathory. Kein Schwarz-Weiss...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 18. Januar 2016
Der Film basiert bestimmt nicht auf historische Wahrheit, wobei man früher wirklich daran glaubte, dass Jungfrauenblut was besonderes sein muss. Trotz der wirklich blutrünstigen Morde war der Film trotzdem etwas zäh...
Ich bin auch kein Fan von Julie Delpy (von der ich bisher keine anderen Filme gesehen hab)...immer der gleiche Gesichtsausdruck..
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. Februar 2016
Normally a sensationalist story, but very well produced, very artistic - beautiful costumes, interesting caricatures of people and nice landscapes (albeit CGIed as the Extras show) and a sensational story put into a nice historical frame and well acted. A nice change from the usual Hollywood styled depictions.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Die Herzogin
7,95 €
Die dunkle Gräfin
6,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken