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am 29. Oktober 2017
Unglaubliches Debut. "Awake my soul" mit maximaler Lautstärke auf einer brauchbaren Anlage ist eine Offenbarung der Stimme Marcus Mumfords. Episch! Das Vinyl ist 1a und verstärkt nochmal die Spielkunst der Band. Live auch überragend, die neuen Platten allerdings sind ganz schauerlich weil auf Massenpublikum getrimmt.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Oktober 2010
Dies war die allererste CD, die ich mir aufgrund einer amazon-Kaufempfehlung (nach einigen Hörkostproben-Durchgängen freilich) zugelegt habe! Und: Die Scheibe war ein Glücksgriff!

Vermutlich wäre ich (wieder einmal) erst Jahre später auf diese CD gestoßen, um festzustellen, welch "Klassiker" mir jahrelang vorenthalten geblieben ist. Diesmal ist das anders: Zeitgerecht habe ich zugegriffen und wurde belohnt mit Songs, die sich entspannt wie Im-kühlen-Gras-an-einem-lauen-Sommerabend-Liegen anfühlen! Manchmal aber ist auch richtig Schwung dahinter - emotionale Aufs und Abs also, schön abwechslungsreich und nie nervtötend...

Allerdings, und ich möchte mich hier mit niemandem verfeinden, ist SIGH NO MORE gleichzeitig auch nicht das Über-Drüber-Mörderalbum des Jahres! Da kann ich offengestanden nicht 100%ig zustimmen!!
Beispielsweise finde ich THE SUBURBS (Arcade Fire) oder auch MY OLD VALENTINE (Nic D. Kelly) mindestens ebenbürtig, wenn nicht gar besser als SIGH NO MORE...

Fazit: Insgesamt ist es natürlich eine tolle Platte, die Folk-Rock (endlich) wieder einmal in den Vordergrund des Musikindustrie-Interesses gerückt hat - ohne, dass sich ein Bob Dylan hätte ein neues Projekt aus dem Ärmel schütteln müssen!

ZUFRIEDENSTELLEND! Ob's auch das Zeug zum echten Klassiker hat, wage ich vorerst einmal anzuzweifeln - aber warten wir's ab und erfreuen uns am eben Geschaffenen!

Nochmal in aller Kürze: Folk-Pop-Rock für die Massen, aber mit allen nötigen Ecken und Kanten, die gute Folk-Musik eben braucht. Eine durchaus gelungene Gratwanderung zwischen Mainstream und amerikanischer Volksmusik.

4-5 STERNE würde ich sagen...
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am 14. August 2010
Kannte diese Band bislang nicht und sah im Musiksender meines Vertrauens ihr "The Cave".

Wie auch dieses Lied sind die anderen großteils eine gut abgestimmte Mischung aus langsamen, ruhigen Parts mit schnellen Rhythmen und freudigen Texten.

Nachtrag Jan-2014:
Habe mir die (physische) CD [Deluxe Edition] inkl. Bonus CD Live at Studio Brussels gekauft, weil das Album einfach Spitze ist. Vielleicht interessant zu wissen, dass die Live-CD nur aus 5 Tracks besteht - nämlich:
1. Sigh No More
2. Awake My Soul
3. White Blank Page
4. Timshel
5. The Cave

Man hört, dass es Live ist, alles in Allem aber sehr sehr ähnlich der Studioaufnahme - spricht also auch für die Band, dass sie ohne Hilfsmittel, Musik machen können.

Sehr zu empfehlen
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am 1. Januar 2014
Sigh No More ist eine fantastische CD. Die Deluxe Edition bietet aber im Vergleich zur Standardausgabe kaum einen Mehrwert, dafür aber einen viel höheren Preis. CD1 ist mit der Standardausführung identisch. CD2 enthält wenige Live-Aufnahmen, auf die man verzichten kann.
Die Beschreibung auf der Amazon Homepage, die z.B. auf CD1 einen zusätzlichen Titel angibt, ist fehlerhaft.
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am 21. Dezember 2012
Hab bei Freunden ein paar Lieder gehört und mir die CD gekauft. Musik und Texte gefallen mir auch nach wiederholtem male anhören sehr gut. Ich bin schon dran mir die Nachfolger CD zu kaufen.
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am 23. März 2013
Die Band ist einfach der Hammer ;-) Sehr geil. Hab mir schon die 2te gekauft. Babel. Auch einfach nur genial.
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am 4. August 2010
ich glaube es war vorgestern, als ich bei amazon nach sachen von band-of-horses gestöbert habe. was mir bei amazon wirklich sehr gut gefällt sind die musikvorschläge, die zum angezeigten album gleichzeitig erscheinen. beim durchzappen stand da auf einmal mumford & sons - eine bis dato mir unbekannte band mit ziemlich vielen rezensionen. tja, dann habe ich mich entschlossen, mir die band genauer anzuschauen. meistens lese ich mir die produktbeschreibungen durch, um mir ein bild von dem künstler machen zu können. naja, da stand sowas wie: banjo, 60'er jahre, eine gute alternative zum brit-pop und das die jungs mittezwanziger sind. skepsis machte sich breit. und banjo ist überhaupt nicht mein ding. aber da waren noch die vielen rezensionen zu einem album von gerademal letztem jahr. ich habe mir die objektivsten durchgelesen und mich dann spontan entschieden es zu kaufen. wie gesagt - das war vorgestern. mittlerweile läuft das album, bis auf die 5 stunden schlaf die ich mir gönne, auf rotation.
um es kurz zu machen: ich möcht mir nicht anmaßen für eine solch talentierte band eine "schublade" zu finden oder jedes lied einzeln zu analysieren. für mich eine musikalische offenbarung und eine neue perle in meinem schrank. unglaublich!

ach noch was, seit vorgestern liebe ich banjo...
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am 29. September 2010
~
Solche Musik wächst nicht in einem Studio. Ganz im Gegenteil, klingt diese Scheibe viel mehr so, als hätte man die vier Jungs nur mit allergrößter Mühe einfangen können und in ein Studio sperren müssen.
Aber es war nötig, diese herrliche erdige, immer Mal besinnliche, aber viel öfter stolz und temperamentvoll ausbrechende Musik irgendwie festzuhalten.
Markus Dravs der vorher beispielsweise mit Arcade Fire und Björk zusammengearbeitet hatte, war vom sprühenden Temperament und Talent der vier überzeugt und hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Er organisierte ihren Tagesablauf und steckte sie vier Wochen lang mit neuen ordentlichen Instrumenten in das legendäre Eastcote Studio, wo auch schon Brian Eno, die Arctic Monkeys oder die Tindersticks aufgenommen hatten. Jedoch sollten sie nicht geformt werden, sondern ihre eigene Identität nur noch stärker entwickeln. Sie sagten später selbst darüber, dass er sie so zu noch bewegenderen Momenten brachte.
Und so hört sich die Musik auch an. Jederzeit ist pure Begeisterung zu spüren. In den ruhigen Momenten, die häufiger in der ersten Hälfte der Songs zu finden sind und ebenso in den Momenten, in denen die Leidenschaft nur so aus ihnen herausbricht. Marcus Mumfords rauhe aber ursympathische Stimme, kommt aus vollem Hals, authentisch ohne Schnörkel und mitreißend. Dass er dazu noch souverän Gitarre Schlagzeug und Percussion bedient, konnte er schon eindrucksvoll als Begleiter von Laura Marling beweisen. Schon dort war offensichtlich, dass diese sehenswerte One Man Show, der jedoch irgendwie noch ein Rohdiamant war, aus dem Hintergrund hervortreten muss. Mit seinen Freunden Country Winston (Banjo, Dobro), Ben Lovett (Keyboard) und Ted Dwane (Bass) ist ihm dies mit zwölf schönen, oft sehr melodischen, teilweise fast hymnischen Stücken sehr gut gelungen.

Mumford & Sons sind also keine Familie auf dem Papier, aber Verbrüderte im Herzen und so ist dieser altmodische Name Programm. Ihre Musik klingt gleichzeitig altmodisch nach Country, Bluegrass und Folk sowie frisch und unverbraucht nach ... ja wonach. Jetzt wird es schwierig, das genauer zu beschreiben ... ja sie schaffen es, dass diese scheinbar wertkonservative Melange luftig, leicht und irgendwie modern klingt.
Auch der Geist wird so klassisch romantisch wie zeitlos bedient. Das Auftaktlied um ein Zitat aus Shakespeares "Viel Lärm um nichts" legt die inhaltliche Marschrichtung der vier feurigen Romantiker bereits anschaulich dar:
"Love it will not betray, dismay or enslave you / It will set you free / Be more like the man, you were made to be."

Die Aufnahme ist sehr direkt und klanglich neutral, könnte aber die einzelnen Instrumente transparenter zur Geltung bringen. Wenn alle zusammen ihr bestes geben, dann klingt das manchmal schon etwas massiv.
Schöne Scheibe, die aus dem Massenmarkt sehr deutlich und erfreulich heraussticht und vier absolute Enthusiasten bei ihrer Lieblingsbeschäftigung präsentiert. Songwriterisch mag noch Entwicklungspotential vorhanden sein, musikalisch ist "Sigh No More" bereits über alle Zweifel erhaben.
Als Vinylschallplatte ist das ganze nochmal so schön, eine saubere Pressung auf schwerer Scheibe und die Texte sind auf die Innenhülle gedruckt. Ich meine sie klingt besser als die CD, aber die habe ich nur im Laden mit immerhin guten Kopfhörern gehört, so dass der Vergleich täuschen mag.
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am 24. August 2017
"Sigh No More" ist meiner Meinung nach das bisher beste Album der Band :)
Auf diesem Album ist für jede Stimmung was dabei.
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am 21. November 2009
Sigh no more? Also es dauerte nur ein paar Minuten um dieser Musik zu lauschen, dann war klar dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Diese britische Band um Marcus Mumford ist eine der besten ,amerikanischen' Folkplatten der letzten Jahre. Schon im ersten Stück, dem Titelsong, wird mehrstimmig in bester Crosby, Stills und Nash Manier ein Fest von hymnischen Melodien eingeläutet. Besonders prägend in den Songs der Band ist das Banjo. Da wird geschrammelt bis zum Abwinken. Lieder wie das wunderbare ,the cave' beginnen immer sehr langsam und enden in immer wiederholten Refrains die man voll Begeisterung mitsingt. Auch Lieder wie ,winter winds' oder ,white blank page' sind geniale Folksongs die einem sofort im Ohr hängen bleiben. Trotzdem hört man sich nicht satt. Die Lieder sind neben der Stimme vom Marcus Mumford und dem fast immer in der Liedmitte, von Winston Marshall, gespielten Banjo durch Akustikgitarren und einen perfekt gezupften Kontrabass gekennzeichnet. Bei den fantastischen Balladen ,timshel' und ,after the storm' darf der Bassist dann mal in die Pause gehen. Es gibt durchweg nur musikalische Höhepunkte auf dieser CD, die Krönung dieser Höhepunkte ist dann allerdings ,little lion man'. Wenn der Refrain immer und immer wieder gesungen wird kann man einfach nicht mehr still sitzen. Dies könnte einer der Songs werden, der jede eingeschlafene Party wieder zum Leben erwecken könnte. Unmöglich diesen Song nicht zu lieben.
Bleibt festzuhalten, dass ,Sigh no more' das beste Folk-Album 2009 ist!

Sigh no more? Doch sicher, seufz, ach kann das Leben schön sein!
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