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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
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am 27. November 2012
Es gibt Bücherwürmer bzw. Leseratten auf der einen Seite und Filmliebhaber auf der anderen - ich zähle eindeutig zur zweiten Kategorie und bekenne offen dass ich die Buchvorlagen der Larsson-Trilogie nicht gelesen habe… und das vermutlich nicht mehr nachholen werde.

Bereits auf den ersten Blick ist es erkennbar dass einige der Bücherwürmer/Leseratten dieses Forum dazu nutzen den Film (ob sie ihn nun gesehen haben oder nicht?) in der Luft zu zerreissen und mit Niedrig(st)bewertungen abzustrafen. So habe ich mir die Mühe gemacht die aktuellen 22 Rezensionen der 1*-Bewerter zu lesen und habe wie nicht anders erwartet zur Kenntnis genommen dass es sich dabei mehrheitlich um Fans der Romanvorlage handelt.
Als nächstes habe ich die übrigen Rezensionen dieser Fans näher unter die Lupe genommen und bei KEINEM EINZIGEN eine Rezension zur Romanvorlage von Larsson gefunden. Nicht einmal einen läppischen positiven Einzeler war den Herrschaften der 688 Seiten lange Bestseller wert?
Aber dieses Forum nutzen um die gelungene Verfilmung in den Dreck zu ziehen - so ist's recht!

2010 wurde ich auf Amazon auf die Filme Verblendung, Verdammnis und Vergebung aufmerksam, habe sie bestellt und angesehen.
Bis jetzt 2 x auf DVD, 1 x im ZDF und vor kurzem zum 4. x auf SKY. Damit dürfte klar sein dass ich von der Trilogie sehr angetan bin.
Beim Verstehen der Story habe ich mir nicht schwer getan. Die Geschichte rankt sich zu Beginn um den Journalisten Mikael Blomkvist der dafür bekannt ist dass er sich an Verbrechen die von anderen bereits zu den Akten gelegt wurden festbeißt und über kurz oder lang dank intensiver Recherchen die Wahrheit ans Licht bringt. Genau wegen dieser Hartnäckigkeit gepaart mit detektivischem Spürsinn wird Blomkvist - nachdem er gerade einen Prozess verloren hat - von einer hochgestellten Persönlichkeit in Schweden verpflichtet das Verschwinden (bzw. den vermeintlichen Mord) an dessen Nichte Harriet zu recherchieren.
Im Zuge der Ermittlungen lernt er Lisbeth Salander kennen und die beiden verschmelzen zum kongenialen Team dem es gelingt jahrzehntelange ungeklärte bestialische Frauenmorde neu aufzurollen... und schließlich den Mörder ausfindig zu machen. Im Zuge der Ermittlungen werden lang verschwiegene Familiengeheimnisse der männlichen Mitglieder des Vanger Konzerns aufgedeckt und schließlich das Rätsel um Harriet gelöst.

Aber es geht nicht nur um die Familie Vanger, es geht auch um die Lebensgeschichte der Lisbeth Salander, die aber erst ab Verdammnis richtig Fahrt aufnimmt. Erst dann erkennt der Zuschauer dass Lisbeth nicht nur von ihrem neuen perversen Vormund mißbraucht wurde sondern MÄNNER, DIE FRAUEN HASSEN schon in ihrer Kindheit und Jugend kennengelernt hat. Die haben sie zu dem gemacht was sie ist und dank Mikael Blomkvist findet sie in Vergebung Gelegenheit mit ihren Peinigern abzurechnen. Der Titel "Vergebung" ist erneut falsch gewählt, der Buchtitel lautet "Das Luftschloss, das gesprengt wurde" und wurde im englischsprachigen Raum m.E. am zutreffendsten unter dem engl. Titel "The Girl Who Kicked the Hornets' Nest" veröffentlicht.

Noomi Rapace ist für mich die ultimative Lisbeth Salander, ich kann mich an keine einzige Szene erinnern in der sie mich nicht überzeugte.
Sie hat in den 3 Filmen eine schauspielerische Glanzleistung par excellence abgelegt und damit die Bosse in Hollywood auf sich aufmerksam gemacht. Ob es in Zukunft zu Glanzrollen wie der der 'Lisbeth Salander' kommen wird steht in den Sternen.
Michael Nyqvist war für mich der perfekte 'Mikael Blomkvist' … zumindest solange bis ich Daniel Craig in der US-Version Verblendung sah. Craig kann bei der Leistung des Schweden gut mithalten, aber das ist reine Ansichtssache.
Summa summarum sind für mich (fast) alle gleichwertig, kein einziger Schauspieler der US-Version konnte für mich die der schwedischen Kollegen toppen.
Der schwedische Regisseur Niels Arden Oplev muss sich ebenfalls nicht hinter seinem hochgejubelten amerik. Kollegen David Fincher verstecken.
Oplev standen geschätzte 13 Mio $ zur Verfügung - Fincher dank MGM geschätzte 90 Mio $ (i.W. n-e-u-n-z-i-g) - noch Fragen?

Ich kann gar nicht glauben dass es in einem kleinen Land wie Schweden mit gerade mal 9,5 Mio Einwohnern (zum Vergleich, Bayern hat 12,6 Mio Einwohner) möglich ist eine solche Trilogie auf die Beine zu stellen und in Deutschland stattdessen Kleinohrhäschen, Stubenküken (oder wie der Käse heißt?) und Männerherzen mit Lob überschüttet werden und viele deutsche (Laien)Darsteller durch den jährlichen Gewinn fragwürdiger Filmpreise in den Olymp des einheimischen Kinohimmels gehoben werden.
Letzte Woche lief die BAMBI-Verleihung, DER Jahrmarkt der Eitelkeiten unter deutschen Schauspielern… und all jenen die sich zu Unrecht als solche bezeichnen. Ich habe sofort den Kanal gewechselt.

Warum man in Deutschland den Buch- und Filmtitel VERBLENDUNG gewählt hat ist nicht nachvollziehbar?
Larsson hat sein Buch unter dem ins deutsche übersetzten Titel "Männer, die Frauen hassen" geschrieben und genauso hätte das Buch und der Film genannt werden sollen. MGM war auch nicht besser und hat den Film in den USA unter dem Titel 'The Girl with the Dragon Tatoo' veröffentlicht. Der Titel ist wie der deutsche völlig daneben.

Von mir gibt es die volle Punktzahl, allein schon weil ich den Film wie o.a. 4 x gesehen habe und dabei keinerlei Ermüdungserscheinungen verspüre. Im Gegenteil!
Wenn ich das nur von anderen Filmen in meiner DVD-Kollektion behaupten könnte, in der es von Rohrkrepierern (aufgrund guter Rezensionen auf Verdacht gekauft) nur so wimmelt.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung. *****
Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung!
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am 30. April 2017
nach dem Lesen der kompletten Thriliogie begeistert mich auch die Verfilmung - sowohl die Bücher als auch die Filme sind absolut empfehlenswert
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am 24. Juli 2010
Gute Story, einfühlsame Kamera, geniale Darstellerin (Noomi Rapace), klischeefreie Charaktere, Spannung bis zum Schluss. Einziger Nachteil ' die Qual der Wahl, Buch oder Film zuerst? Ich entschied mich zunächst für den Film und habe es nicht bereut.
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am 20. Februar 2013
Der Film ist perfekt, leider gibt's nicht alle Versionen in Italienisch. Das "Con Libro" ist nicht so toll, ich hatte DAS Buch erwartet und nicht ein A5 Heftchen mit ein paar Seiten Text...
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am 25. Januar 2017
Das ist der erste denn ich im TV gesehen habe . Einen den ich besitzen möchte so einer dem man mit gewissen Abständen immer wieder schauen kann. Nordisch halt mit biss mit ecken und Kanten . Die Handlung muss ich nicht mehr Erzählen,wurde von den anderen Kritikern schon übernommen .
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am 10. Juli 2010
Die technische Umsetzung auf BluRay ist als solide zu bezeichnen: Das Bild ist gut aber nicht überragend, der Ton ist okay aber nicht umwerfend, die Extras enttäuschen! So stellt sich insgesamt kein Aha-Effekt ein - weder akustisch noch visuell. Und bei einem Film dieser Qualität wäre es wünschenswert gewesen, mehr Hintergrundinfos in Form interessanter Extras geboten zu bekommen. Ein paar Interviews sind einfach zu wenig.

"Verblendung" war für mich ein Blindkauf. Ich kannte weder Stieg Larssons Roman, noch habe ich vor dem Anschauen die Inhaltsbeschreibung auf dem BluRay-Cover gelesen. Da ich also absolut nicht wusste, was auf mich warten würde, war ich vom Film sehr positiv überrascht. Dabei bin ich durch US-amerikanische Thriller geprägt und war zunächst sehr skeptisch, ob die schwedische Produktion eine hohe formale und inhaltiche Qualität würde erreichen können. Aber hier passt alles: Eine gute Kameraführung, ein gutes Drehbuch und unverbrauchte, unbekannte Gesichter aus Skandinavien, die diesem Film viel Individualität und Spannnung verleihen.

Es mag paradox klingen: Aber der direkte, rauhe, düstere Stil, der teilweise bis an die Schmerzgrenze des Erträglichen geht, wirkt nach dem so-und-so-vielten US-Thriller richtiggehend erfrischend. Getragen wird die Geschichte von Naomi Rapace und Michael Nyqvist, die sehr gut harmonieren. Beängstigend gut spielt dabei Naomi Rapace die Rolle der Lisbeth Salander, die selbst ein gebrochener Mensch mit dunkler Vergangenheit ist. Sehr gut ist dabei, dass sich dieser Hintergrund erst im Laufe des Films erhellt, ohne jedoch alle Fragen zu ihrer Person zu beantworten. Salander bleibt immer ein Mysterium und dadurch immer interessant. Das Gegenstück zu dieser Anti-Heldin stellt der Journalst Mikael Blomkvist dar, der seinen Beruf und seinen Auftrag voller Idealismus sieht. Hell und dunkel vereint in einem Ermittlerteam, auf der Suche nach einer seit über 40 Jahren vermissten Frau. Die beiden wissen zu Beginn nicht, auf welch menschliche Abgründe, ja Perversitäten sie stoßen werden. Aber nach dem Film ist klar, dass nur beide zusammen diesen Fall haben lösen können.

Wie schon gesagt, ist der Inszenierungsstil sehr rauh und düster. Die Grenzen zwischen Gut und Böse können nicht immer eindeutig gezogen werden. Und es gibt Szenen, die extrem intensiv inszeniert und gespielt sind - kaum vorstellbar, dass die Szenen in einer amerikanischen Produktion ähnlich intensiv hätten dargestellt werden können (das geplante US-Remake werde ich daher sicher ignorieren). Insgesamt muss sich "Verblendung" hinter keinem US-Genrekollegen verstecken. Im Gegenteil: Der Film setzt eigene Akzente, die ihn im positiven Sinne von vielen Thrillern abheben.
Schade ist jedoch, dass im letzten Filmviertel alle offenen Fragen, die im Zusammenhang mit der vermissten Frau stehen, beantwortet werden und dem Film ein zu all zu deutliches Happy End verpasst wird. Dieses Ende passt nicht zum Rest des Films. Es wirkt richtiggehend aufgesetzt, wodurch auch meine bis dahin vorhandene Begeisterung ein wenig getrübt wurde. Aber dieser Rest - die Reise in eine düstere Vergangenheit, das Offenbaren dunkelster, menschlicher Abgründe und letztlich die Auseinandersetzung Lisbeth Salanders mit ihrer eigenen zerbrochenen Psyche - macht "Verblendung" zu großem, europäischem Spannungskino. Unbedingt anschauen!
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am 6. Juli 2010
Außergewöhnlich viele Rezensenten zu diesem Film (und ich spreche jetzt ausschließlich von "Verblendung") beziehen sich in ihren Stellungnahmen auf den Vergleich von Buch und Film. Und nicht wenige geben deshalb ziemlich schlechte Bewertungen ab.

Nun ist es doch sicher unstrittig eine Tatsache, das man in einem Film mit einer Laufzeit von ca. 90 bis 120 Minuten ganz unmöglich die gleichen Inhalte aufbauen und entwickeln kann wie in einem Buch mit mehreren hundert Seiten!
Das Buch als Basis für die Beurteilung des Films zu nehmen, was sicher nachvollziehbar und menschlich normal ist, halte ich aber für die Beurteilung dieses (und vieler anderer) Filme für einfach falsch!

Man muß diesen Film, seine Handlung und Protagonisten, für sich selbst betrachten und beurteilen. Und da sieht die Sache gleich ein bisschen anders aus.
Er hat diese, für "Skandinavien-Filme" fast schon typische recht düstere Ausstrahlung und Ausstattung, was den Zuschauer an einem schlechten Tag, oder mit dem Hang zur Depression, schon runterziehen kann und auch die Handlung ist nichts für Jedermann. Darüber möchte ich aber gar nichts verraten, es wurde auch schon genug dazu geschrieben.

Die Protagonisten sind meiner Meinung nach perfekt besetzt, die Spannungsbogen stimmen. Das ist ein Film für einen guten Filmabend, wenn man nicht zu empfindlich ist und nicht Probleme mit der düsteren Stimmung hat.

Für mich verdient dieser Film locker seine Vier Sterne!
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am 17. März 2010
Jahr für Jahr an seinem Geburtstag bekommt der 82jährige Großindustrielle Henrik Vanger (Sven Bertil-Taube) per Post eine gepresste Blüte hinter Glas. Seine Nichte Harriet Vanger machte ihm dieses Geschenk erstmals vor 43 Jahren und verschwand kurz darauf spurlos. Die Suche nach ihr war bis heute erfolglos. So startet Henrik Vanger einen letzten Versuch, dass Verschwinden seiner Tochter aufzuklären. Hierzu engagiert er den renomierten Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist). Der gerade in einer schweren Schaffenskrise steckt, nachdem seine letzte Enthüllungsstory gewaltig nach hinten losgegangen ist und nicht nur ihn sondern auch seiner Zeitschrift (wo er gleichzeitig als Herausgeber fungiert) "Millenium" einen massiven Imageschaden verpasst hat. So ist das Angebot von Henrik Vanger mehr als verlockend, zumal Vanger ihm ein Angebot macht, dass er nicht ausschlagen kann. Während er mit seinen Recherchen nach Harriets Verschwinden allerdings nicht wirklich weiter kommt, erfährt er ungeahnter Weise Hilfe von der jungen, extrovertierten, hochintelligenten, wie auch leicht-autistischen Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace). Die ihn dabei hilft, Licht in das Dunkel des Vanger-Clans zu bringen...

Es dauert ein wenig bis die Geschichte vollends in Fahrt kommt, aber dann entpuppt sich "Verblendung" zu einer rundum gelungenen Literaturverfilmung und einem packenden, atmosphärisch dichten Thriller. Was sicherlich keine Selbstverständlichkeit ist, selbst wenn die "Millenium-Trilogie" des verstorbenen Autoren Stieg Larsson millionenfach verkauft worden und eine Verfilmung des Stoffes folglich der nächste Schritt ist. So ist doch jedesmal auch das Risiko mit an Bord, dass der aus dem Roman bekannte Stoff nur unzureichend in Leindwandbilder umgesetzt worden ist.

Erfreulicherweise entpuppt sich die Verfilmung des ersten Romans der Reihe, "Verblendung" als eine durchaus gelungene Literaturverfilmung. Was vornehmlich an den sehr guten Schauspielern festzumachen ist. Auch wenn sicherlich einige kleinere Elemente des Buches komplett außen vor gelassen wurden, so holt der Film zweifelsohne seine Stärke aus den beiden Hauptcharakteren, die sich ohne große Umschweife auf die Kerngeschichte konzentrieren. Spätestens dabei wird der Film seinen ganzen Charme entfalten.

Kein Wunder, ist die Story auch ohne die 1:1-Übernahme aus dem Buch schon reichlich komplex und facettenreich. Dessen ganze Auswirkungen man wohl erst sehen wird, nachdem man alle drei Verfilmungen der Romane gesehen hat. Wobei "Verblendung" noch am ehesten als eine insich geschlossene Geschichte gesehen werden kann. So ist die Verfilmung doch der Grundstein bzw. der wichtige Mosaikstein für die beiden nächsten Filme. So wirkt auch Anfangs das starke Schauspielerensemble nicht hundertprozentig ausbalanciert. Mikael Blomkvist, als investigativer Journalist, ist eher ein mittelprächtiger Detektiv. Er mag zwar intelligent und eine hohe Auffassungsgabe haben, verkauft sicher aber eher schlecht in seiner filmischen Rolle. Es fehlt das makante Merkmal oder eine gewisse Smartness, die ihm zu den Hauptdarsteller der Romane macht, wie ich ihn beim Lesen empfunden bzw. vor meinem inneren Auge gesehen habe. Aber zweifelsohne steht seine Figur, ebenso wie die der Lisbeth Salander erst am Anfang ihrer Entwicklung, so dass man gemäß dem Buche, für die nächsten beiden Verfilmungen eine weitere Steigerung erwarten darf.

Damit bin ich auch schon bei der zweiten Hauptfigur dieser Literaturverfilmung: Lisbeth Salander.
Ihre Figur der "Femme Fatale", mit ihren optischen, wie auch inneren "Auffälligkeiten" wird durch Noomi Rapace kongenial in Szene gesetzt. Genau so, habe ich mir diese Romanfigur vorgestellt. Zwar gelingt es den Machern nicht vollends Lisbeths "Innenleben" darzustellen, aber durch gelungene Rückblenden, kann der Zuschauer schon schnell erahnen, wohin die Reise in den nächsten beiden Filmen geht. So wundert es nicht, dass bei dieser vielschichtigen Person, Michael Nyqvist etwas "simpel" daherkommt. Nichstdestotrotz haben beide Hauptdarsteller ihr Potential überzeugend angedeutet und man darf gespannt sein, wie sich die Verfilmung und die Figuren weiterentwickeln.

Fazit:
Anfangs hat "Verblendung" sicherlich einige kleinere Längen, dafür punktet der Film in Sachen Atmosphäre und nimmt vor allem am Ende noch ordentlich an Fahrt auf, was in einem durchweg spannenden Finale mündet. Ganz so wie man es in einem guten Thriller erwarten kann. Kenner der Romanvorlage sind sicherlich etwas im Vorteil, da sie sich schon vorab in die Gedankenwelt der beiden Hauptdarsteller hineindenken konnten und natürlich wissen, was die Rückblenden und das kleine filmische Finale nach dem packenden Finale bedeuten. Aber auch Nicht-Kenner der Trilogie oder dem ersten Stieg Larsson-Roman, sei dieser spannende Film ans Herz gelegt. Der Film "Verblendung" funktioniert nicht nur als Romanverfilmung sehr gut, auch als Thriller würde er die volle Punktzahl erhalten, wäre nicht...

Die Blu-Ray enttäuscht leider auf ganzer Linie. Weder ein Wendecover ist vorhanden, noch sind die Extras wirklich erwähnenswert. Ein Interview und ein paar Trailer (was auch schon auf der "normalen" DVD vorhanden ist) mehr hat die BR-Scheibe nicht zusätzlich zu bieten. Das Bild des Films ist natürlich top, trotzdem erwarte ich für eine BR ein bisschen mehr "Bonus". Daher gibt es insgesamt anstatt der 5 Sterne, nur derer 4.
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am 12. März 2010
Jahr für Jahr an seinem Geburtstag bekommt der 82jährige Großindustrielle Henrik Vanger (Sven Bertil-Taube) per Post eine gepresste Blüte hinter Glas. Seine Nichte Harriet Vanger machte ihm dieses Geschenk erstmals vor 43 Jahren und verschwand kurz darauf spurlos. Die Suche nach ihr war bis heute erfolglos. So startet Henrik Vanger einen letzten Versuch, dass Verschwinden seiner Tochter aufzuklären. Hierzu engagiert er den renomierten Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist). Der gerade in einer schweren Schaffenskrise steckt, nachdem seine letzte Enthüllungsstory gewaltig nach hinten losgegangen ist und nicht nur ihn sondern auch seiner Zeitschrift (wo er gleichzeitig als Herausgeber fungiert) "Millenium" einen massiven Imageschaden verpasst hat. So ist das Angebot von Henrik Vanger mehr als verlockend, zumal Vanger ihm ein Angebot macht, dass er nicht ausschlagen kann. Während er mit seinen Recherchen nach Harriets Verschwinden allerdings nicht wirklich weiter kommt, erfährt er ungeahnter Weise Hilfe von der jungen, extrovertierten, hochintelligenten, wie auch leicht-autistischen Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace). Die ihn dabei hilft, Licht in das Dunkel des Vanger-Clans zu bringen...

Es dauert ein wenig bis die Geschichte vollends in Fahrt kommt, aber dann entpuppt sich "Verblendung" zu einer rundum gelungenen Literaturverfilmung und einem packenden, atmosphärisch dichten Thriller. Was sicherlich keine Selbstverständlichkeit ist, selbst wenn die "Millenium-Trilogie" des verstorbenen Autoren Stieg Larsson millionenfach verkauft worden und eine Verfilmung des Stoffes folglich der nächste Schritt ist. So ist doch jedesmal auch das Risiko mit an Bord, dass der aus dem Roman bekannte Stoff nur unzureichend in Leindwandbilder umgesetzt worden ist.

Erfreulicherweise entpuppt sich die Verfilmung des ersten Romans der Reihe, "Verblendung" als eine durchaus gelungene Literaturverfilmung. Was vornehmlich an den sehr guten Schauspielern festzumachen ist. Auch wenn sicherlich einige kleinere Elemente des Buches komplett außen vor gelassen wurden, so holt der Film zweifelsohne seine Stärke aus den beiden Hauptcharakteren, die sich ohne große Umschweife auf die Kerngeschichte konzentrieren. Spätestens dabei wird der Film seinen ganzen Charme entfalten.

Kein Wunder, ist die Story auch ohne die 1:1-Übernahme aus dem Buch schon reichlich komplex und facettenreich. Dessen ganze Auswirkungen man wohl erst sehen wird, nachdem man alle drei Verfilmungen der Romane gesehen hat. Wobei "Verblendung" noch am ehesten als eine insich geschlossene Geschichte gesehen werden kann. So ist die Verfilmung doch der Grundstein bzw. der wichtige Mosaikstein für die beiden nächsten Filme. So wirkt auch Anfangs das starke Schauspielerensemble nicht hundertprozentig ausbalanciert. Mikael Blomkvist, als investigativer Journalist, ist eher ein mittelprächtiger Detektiv. Er mag zwar intelligent und eine hohe Auffassungsgabe haben, verkauft sicher aber eher schlecht in seiner filmischen Rolle. Es fehlt das makante Merkmal oder eine gewisse Smartness, die ihm zu den Hauptdarsteller der Romane macht, wie ich ihn beim Lesen empfunden bzw. vor meinem inneren Auge gesehen habe. Aber zweifelsohne steht seine Figur, ebenso wie die der Lisbeth Salander erst am Anfang ihrer Entwicklung, so dass man gemäß dem Buche, für die nächsten beiden Verfilmungen eine weitere Steigerung erwarten darf.

Damit bin ich auch schon bei der zweiten Hauptfigur dieser Literaturverfilmung: Lisbeth Salander.
Ihre Figur der "Femme Fatale", mit ihren optischen, wie auch inneren "Auffälligkeiten" wird durch Noomi Rapace kongenial in Szene gesetzt. Genau so, habe ich mir diese Romanfigur vorgestellt. Zwar gelingt es den Machern nicht vollends Lisbeths "Innenleben" darzustellen, aber durch gelungene Rückblenden, kann der Zuschauer schon schnell erahnen, wohin die Reise in den nächsten beiden Filmen geht. So wundert es nicht, dass bei dieser vielschichtigen Person, Michael Nyqvist etwas "simpel" daherkommt. Nichstdestotrotz haben beide Hauptdarsteller ihr Potential überzeugend angedeutet und man darf gespannt sein, wie sich die Verfilmung und die Figuren weiterentwickeln.

Fazit:
Anfangs hat "Verblendung" sicherlich einige kleinere Längen, dafür punktet der Film in Sachen Atmosphäre und nimmt vor allem am Ende noch ordentlich an Fahrt auf, was in einem durchweg spannenden Finale mündet. Ganz so wie man es in einem guten Thriller erwarten kann. Kenner der Romanvorlage sind sicherlich etwas im Vorteil, da sie sich schon vorab in die Gedankenwelt der beiden Hauptdarsteller hineindenken konnten und natürlich wissen, was die Rückblenden und das kleine filmische Finale nach dem packenden Finale bedeuten. Aber auch Nicht-Kenner der Trilogie oder dem ersten Stieg Larsson-Roman, sei dieser spannende Film ans Herz gelegt. Der Film "Verblendung" funktioniert nicht nur als Romanverfilmung sehr gut, auch als Thriller erhält er die volle Punktzahl - 5 Sterne.
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am 20. August 2010
Zugegeben - ich habe die Verfilmung primär unter dem Aspekt der Gleichheit mit dem Buch angesehen. Bis auf wenige Abwandlungen und Auslassungen ist diese sehr gelungen.
Mein Mann, der das Buch nicht kannte, fand manche Passagen im Film nicht ganz nachvollziehbar.
Die Altersnegrenzung mit 16 ist wegen der Vergewaltigungsszene gerechtfertigt.

Insgesamt ein toller Film, noch besser ist aber das Buch weil es die Rahmengeschichte besser vermitteln kann, die Persönlichkeiten besser rüberkommen lässt.
Mal sehen, ob die angekündigten Hollywood-Verfilmungen dies besser umsetzen können. Ich bezweifle es. ECht sehenswert.
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