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TOP 500 REZENSENTam 15. Mai 2009
... zur Abwechslung mal ganz unbefangen drauflos schreiben, denn so richtig viel weiß ich bisher nicht von Bill Callahan. Gut, er hat den Hauptteil seines bisherigen Werkes unter dem Namen Smog veröffentlicht und er ist nur drei Jahre älter als ich. Nichts, also, womit man großartig hausieren gehen könnte. Eine seiner letzten Smog-Platten "A River Ain't Too Much To Love" hat jedoch schon einen würdigen Ehrenplatz in meiner CD-Sammlung gefunden, ist sie doch ein so ausgezeichnetes Stück Musik, eines von den Werken, dass man beim Hausbrand schnell noch aus dem Regal reißen will, weil man ohne meint nur halb so gut leben zu können. Überhaupt, dieser Mann hat eine Stimme, die im Zusammenspiel mit der sehr reduzierten Klangkulisse ein Schimmern, einen Glanz entwickelt, der einen innerlich - ja, irgendwie zur Ruhe kommen läßt, einfach so. Das geht einem bei dem neuen Album nicht viel anders, auch wenn es nicht ganz so zugänglich scheint wie das besagte von Smog. Die Texte kann man ohne Zweifel literarisch nennen, kleine vertrackte Erzählungen über Träume, Verlustängste, Beziehungsgedanken - manche voll von schwarzem Humor und Lautmalerei wie bei "Eid Ma Clack Shaw", andere lyrisch verbrähmt wie das großartige "Too Many Birds", wo die Schlußzeile "If You Could Only Stop Your Heartbeat For One Heartbeat" fast mantraartig aufgebaut wird. Callahan ist wohl kein Mann, der vor lauter Optimismus den ganzen Tag jubelnd durch die Gegend hüpfen muß, eher ein melancholischer, enttäuschter Fatalist ("It's The End Of Faith, No More Must I Strike, To Found My Peace In The Life ... It's Time To Put God Away, I Put God Away" im neunminütigen Schlußstück "Faith/Void"), ein Tagträumer vielleicht. Man sollte sich den einzelnen Songs mit Behutsamkeit nähern, allesamt sind sie es der Mühe wert, auch wenn mancher nicht gleich zu Beginn in's Ohr gehen will. Sind sie jedoch einmal drinnen, dann für sehr lange Zeit ...
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am 14. September 2010
Ich habe dieses Album auf einer Reise in Kambodscha und Vietnam kennengelernt. Obwohl es auf den ersten Blick nicht in das exotische Flair Südostasien passt, habe ich mir das Album wieder und immer wieder angehört. Es ist ein Singer-Songwriter-Album nach bester Manier und versetzt einen einfach in eine eigenartige Stimmung, die einen alles um einen herum vergessen lässt. Callahans ruhige, zeitfeise fast erzählende Stimme saugt einen auf während eingeworfene teilweise bizarr anmutende Klangtreppen einen hin- und herreißen. Insgesamt wunderbar stimmig und meiner Meinung nach durchaus als Konzeptalbum anzusehen, die einzelnen Lieder erzählen eine fesselnde Geschichte. Die Texte sind zudem intelligent, poetisch und regen einen auch nach dem 100. Hören noch zum Nachdenken an. Eines der besten Alben der letzten Jahre!
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am 3. Januar 2010
Eigentlich macht Bill Callahan nie schlechte Platten. Bei "A River Ain't To Much To Love" konnte einen zwar die Angst beschleichen, dass er mit diesem Werk den Zenit seines Schaffens erreicht hat, aber offensichtlich ist er immer noch nicht dort angekommen. Im Gegenteil: "Sometimes I Wish We were an Eagle" markiert einen weiteren Höhepunkt. Die Arrangements sind im Gegensatz zu den früheren Sachen etwas opulenter geworden, sind aber niemals aufdringlich und überladen. Schade ist nur, dass diesmal keine Texte beigelegt waren.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. September 2009
Was soll man über so ein Album schreiben. Es ist vom ersten bis zum letzten Lied ein wunderschönes Songwriter-Album. Ruhig, atmosphärisch, poetisch, nicht wirklich eingängig. Ein Album bei dem es sich lohnt, genauer zuzuhören und die Texte mitzulesen, das man aber auch einfach mal an einem schönen Tag beim Frühstück am Balkon im Hintergrund laufen lassen kann. Mit einem Wort: wunderschön.
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am 25. April 2009
Manchmal geht es eben ganz einfach:
Ganz einfache Instrumentierung, schnörkellose Songs, eine beeindruckende Stimme...
... fertig ist ein fabelhaftes Album, das wieder einmal die Klasse von Bill Callahan, der Mann der "Smog" war, unter Beweis stellt.

Hören! Kaufen!
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am 15. Januar 2013
Im Alter werden, unter dem Einfluss ihrer Harfe spielenden Frauen, manche ehemals zornigen Männer milder, manche davon sogar schon mit 43. Spielten sie früher eine eher undefinierbare dunkle Form der Rockmusik mit Folkanteilen, so kann es jetzt passieren, dass sie eine spezielle Variante orchesterseidenen Pops produzieren. Orchester-Folk-Pop, näher am Chanson Gainsbourg'scher Prägung, als an irgendeiner Form von Smog-Musik. Wie gern hätt' ich das Gesicht Nietzsches beim Anhören von Faith/Void beobachtet, wenn die Zeile It's Time To Put God Away zum wiederholten Mal daherträllert...

Nu', is' nich'. Dennoch nicht schlecht - wenn nur nicht auch noch Bambis im Garten spielen würden!
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