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Kundenrezensionen

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am 2. Dezember 2015
Diese Aufnahme zählt zu den Schönsten, die es derzeit vom Weihnachtsoratorium gibt.

Mit dem Weihnachtsoratorium ist es ja nicht ganz einfach: Es gibt unzählig viele Aufnahmen, ältere Einspielungen mit modernem Instrumentarium, neuere in barocker Spielpraxis, mit Knaben- oder größerem oder kleinerem gemischtem Chor. Hier muss man sich natürlich über die Klangunterschiede im Klaren sein. Van Veldhoven legt eine wunderschöne, runde und geschlossene Interpretation in barocker historisch informierter Spielweise vor. Der Kammerchor (ein Rezensenz schrieb, es sei solistisch besetzt, das ist falsch, und es klingt auch nicht so) singt äußerst vorbildlich intonationssicher und unaufdringlich, immer präsent. Alle Solisten gefallen vorzüglich. Der Alt wird von Annette Markert gesungen, also nicht - wie bei anderen Aufnahmen - von einem Countertenor. Beim WO gefällt mir dies vorzüglich und Markert singt die besondrrs schönen Altarien sehr gefühlvoll und bewegend. Van Veldhoven lässt dies durch seine Tempogestaltung zu, insgesamt wird wie heute üblich recht schnell musiziert, aber es wird hier nicht übertrieben.

Die Aufnahme hat keine Ecken und Kanten - ich bin nach dem Durchhören voll zufrieden, etwas neues entdeckt man hier nicht. Aber deshalb eben auch nichts, was einen stören könnte. Meine derzeitigen Favoriten für das WO sind damit Jacobs Einspielung mit dem RIAS Kammerchor und diese Van Veldhoven Aufnahme, in diesem Jahr habe ich bislang nur die hier besprochene Aufnahme gehört. Ein absoluter Tipp!
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am 6. Januar 2017
Wer intensiv sucht, findet im Heuhaufen der sattsam bekannten, ärgerlichen und völlig überflüssigen immer-nochmal-wieder-Aufgüsse jahrzehntelang bekannter Aufnahmen mit - o Wunder! - neuem (Aufnahme?!-)Datum diese erlesene Perle einer echten Neueinspielung (SACD!) des Weihnachtsoratoriums. Ich habe jahrelang nach einer Aufnahme gesucht, die meine gute, alte Rilling-Aufnahme aus dem Jahr 1982 mit aktueller Aufnahmetechnik und ggf. aufpolierter Interpretation ergänzen kann. Auf dem Weg dorthin gab es manchen Fehlgriff - aber mit der Einspielung von Herrn van Veldhoven ist dieses Ziel endlich erreicht! Hier hatte jemand eine glückliche Hand bei der Auswahl der Solisten, der Chor singt auf Top-Niveau, und das Orchester spielt äußerst ausgewogen und übertönt weder Chor noch Solisten - es ist einfach alles in perfekter Balance.
Wer jetzt die spektakuläre, unerhörte Interpretation dieses "heiligen" Werks Deutscher Musikgeschichte erwartet, liegt falsch. Herr van Veldhoven musiziert "historisch informiert", aber vor allem im besten Sinne in der Tradition der Großmeister, die vor ihm dieses Werk eingespielt haben. Dennoch: die Tempi sind frisch, nie langweilig, die gesamte Aufnahme klingt temperamentvoll, ohne mit übertriebener Phrasierung oder "Schweinsgalopp" zu nerven.
Alles bestens? Jawohl, alles bestens!!! Diese Einspielung vermittelt mir dank der Interpretation auf Top-Niveau und des wunderbaren, perfekt ausbalancierten Klangbildes wieder den ursprünglichen Spaß an diesem Werk, der schon ein wenig eingestaubt war.
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am 31. Januar 2011
Die Künster musizieren nach der historisch informierten Aufführungspraxis. Für mich zählt diese Aufnahme mit zu den Schönsten: Hinsichtlich der Sänger, des Chhores und der Instumentalistn. Es wäre geschmäcklerisch zu kritisieren, wenn die eine oder andere Phrase ein wenig stutzen läßt - weil die Intonation nicht sofort auf den Punkt kommt oder das eine oder andere Vibrato nicht "mundet". Ich betone: alles einfach wunderbar.

Was mich aber doch ärgert ist die Klangbalance. Ich spiele diese SACD auf einer normalen, also 2-kanaligen Anlage. Die Aufnahme ist stark rechtslastig weniger Orchester und Chor doch um so mehr die Solisten. Ja, klingt einfach nicht gut - keine Auffächerung im Raum. An der Anlage liegt es nicht, eventuell an der Fertigung dieser SACD?

Also daher 4 Sterne
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2015
Es war nicht das erste Großwerk Bachs in quasi solistischer Gesangsbesetzung, aber jetzt ist diese Musikpraxis wohl auf einem Höhepunkt angekommen. Bachs h-Moll-Messe mit der Netherlands Bach Society unter Jos van Veldhoven (Channel Classics) bewältigen diesen Achttausender der Barockmusik derart leichtfüßig, dass es eine Freude ist. Letzte Details werden fein modelliert, die einzelnen Stimmen singen engagiert auf, das kleine Orchester pulsiert zwischen kammermusikalischen Minimalismus und barocker Klangpracht. Mag man sich streiten, ob die solistische Chorbesetzung den Gedanken Bachs entspricht – diese überreich ausgestattete Einspielung (fast 200 Seiten umfasst das Beibüchlein) begründet eine für heutige Ohren gültige Interpretation der Herzkammer barocker Musik.
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