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am 21. September 2014
"Sein Gedächtnisverlust war seltsam. Wie die Welt funktionierte, war ihm relativ klar - aber ihm fehlten alle spezifischen Erinnerungen, Namen, Gesichter. Wie ein Buch, das komplett war, bei dem aber in jeder Zeile ein Wort fehlte und bei dessen Lesen man immer verwirrter und frustrierter wurde." Pos. 264

Zum Inhalt

Thomas erwacht in einem Aufzugschacht, der nach oben fährt. Er weiß nicht, wo er ist noch wo er hingebracht wird - er weiß nicht mal, wer er ist.

Als er oben ankommt, erwartet ihn ein grausames Spiel, dessen Regeln er nicht kennt. Mit ihm sind sind ca. 50 Jugendliche auf der "Lichtung", einer großen, kargen Fläche, die seine Vorgänger bewohnbar gemacht haben. Es gibt ein Holzhaus, Nutztiere und sogar einen kleinen Wald innerhalb der Grenzen, denn die "Lichtung" ist von meterhohen Mauern umgeben. Sie sind eingeschlossen, doch jeden Morgen öffnen sich Tore, die ins vermeintlich Freie führen: das Labyrinth. Seit Jahren versuchen die sogenannten Läufer, einen Weg hinaus zu finden, doch jede Nacht ändern sich Wege und es gibt grausame Wächter, die den Tod bedeuten.

Thomas hat keine Ahnung, warum er hier ist. Außer an seinen Namen hat er keine Erinnerung an seine Vergangenheit und auch die anderen scheinen nicht zu wissen, welches Leben sie vor der Zeit im Labyrinth hatten. Schneller als ihm lieb ist gewöhnt er sich an den routinierten Tagesablauf, aber er fühlt sich ausgeschlossen, denn irgend etwas stimmt nicht mit ihm. Alles kommt ihm seltsam vertraut vor und er ahnt nicht, woher der brennende Wunsch in ihm kommt, sich den Läufern anzuschließen.
Als auch noch das erste Mädchen aus dem dunklen Aufzugsschacht auftaucht, ändert sich alles ...

Meine Meinung

Da ja der Kinofilm bald startet, wollte ich unbedingt das Buch noch vorher lesen. Das Cover wirkt auf mich jetzt nicht wirklich ansprechend, dafür gibt es aber eine Neuauflage des Verlags, die schon etwas besser die Stimmung des Buches widerspiegelt.

Das Buch wurde ja für Jugendliche ab 13 Jahren empfohlen, was man auch beim Schreibstil merkt. Sehr einfach gehalten und dadurch auch flüssig zu lesen, fliegen die Seiten nur so dahin. Der Slang, den sich die Jugendlichen angewöhnt haben, wirkt anfangs etwas komisch, aber ich hab mich während dem Lesen dran gewöhnt. Da gibt es z. B. "Klonk" für Sch...e, "Strunk" oder "Neppdepp" als abwertende Bezeichnung untereinander. Daran muss man sich erst gewöhnen ^^
Die kurzen Kapitel halten die Spannung hoch und auch die Perspektive aus der Sicht von Thomas; denn genau wie er weiß ich als Leser nicht mehr als er und muss jedes neue Detail zu einem Puzzle zusammenfügen, ohne zu wissen, was daraus letztendlich entstehen soll.

Im ersten Drittel haben mich die vielen Wiederholungen gestört, die Thomas gedanklich durchlebt hat. Auch kam er mir recht naiv und kindisch vor, obwohl er ca. 16 Jahre alt sein soll. Auch sein Verhalten anderen gegenüber fand ich nicht immer fair - vor allem gegenüber Chuck, dem 12jährigen und somit jüngsten Mitglied der Gruppe, dem die anderen ihm am ersten Tag als "Freund und Helfer" zur Seite gestellt haben. Man muss Thomas auch oft mit der Nase auf Dinge stoßen, die selbstverständlich sind - auch wenn man es auf den Gedächtnisverlust schieben kann, wirkt es doch manchmal etwas konstruiert und aufgesetzt. Ich konnte ihn oft schwer einschätzen, weil er sich unsicher ist und sich selber ausbremst - ständig ändert er seine Meinung, ist unstet in seinen Gefühlen, wirkt aber zunehmend überlegt und wächst mit den Aufgaben, die das Labyrinth ihm stellt.
Mit Alby, dem Anführer, hat er es von Anfang an nicht leicht als Frischling. Alby ist überheblich und versucht mit allen Mitteln, die Regeln aufrecht zu erhalten, die die Jugendlichen diese extreme Situation überleben lassen.
Newt hat unter ihnen ebenfalls einen hohen Rang und versteht sich ganz gut mit Thomas. Von ihm bekomt er auch die meisten Informationen, denn alle anderen schweigen sich bei seinen Fragen aus.
Am schlimmsten ist es mit Gally, der Thomas von Anfang an als Spion der "Schöpfer" des Labyrinths verdächtigt, aber da es keine Beweise gibt, wird Thomas wie jeder andere von den anderen aufgenommen und akzeptiert.

Die Kids sind durch die Umstände verroht. Die Gefahr, der Tod und die Ausweglosigkeit sind allgegenwärtig und im Grunde versuchen sie nur, irgendwie mit dieser verrückten Situation klarzukommen.

Nach dem ersten Drittel geht es dann richtig los, es wird spannend und die Ereignisse überschlagen sich. Man scheint dem Geheimnis näher zu kommen und tappt dennoch im Dunkeln. Je weiter man kommt, desto mehr steigert sich das Tempo und alles erscheint komprimierter. Die Auflösung für diesen ersten Band ist geschickt gemacht, hätte mich aber ruhig noch mehr überraschen können. Die Erklärung schneidet die wirklichen Hintergründe nur an und ich kann mich noch nicht so ganz damit abfinden. Ich hoffe jetzt, dass sich in den Fortsetzungen alles zusammenfügen und mich überzeugen wird :)

Trotz einiger kleiner Unstimmigkeiten und einem eher flapsigen Ton der Geschichte kommt ein sehr interessanter Aspekt zum Vorschein: der Glaube, dass das ganze einen Sinn hat und diesen ergründen zu wollen. Die Jugendlichen klammern sich an den Gedanken, dass "jemand" dieses Labyrinth geschaffen hat und nennen ihn bzw. sie die "Schöpfer".
Sie könnten sich einfach auf die "Lichtung" beschränken und ihr Leben so gut es geht bewältigen - doch sie schicken unermüdlich ihre "Läufer" los, um den Sinn dieser "Welt" zu begreifen und die Hoffnung auf ein Entkommen aufrecht zu erhalten. Darüber kann man sich schon einige Gedanken machen und ich bin gespannt, ob der Autor diesen Faden in der Fortsetzung weiterspinnen wird.

Fazit

Ein wirklich packendes, abgedrehtes Abenteuer in einer düsteren Welt, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint. Mit einer sehr einfachen, jugendlichen Sprache besticht die Handlung mit ihrer rasanten Dramatik; die Auflösung lässt noch einiges offen und ich hoffe, dass die Fortsetzungen eine gute Erklärung bieten werden!

© Aleshanee
Weltenwanderer
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am 19. Oktober 2016
Das Buch hat mich sehr überrascht.
Ich habe es gelesen, nachdem ich den Film gesehen hatte und da ich für gewöhnlich es nicht schaffe ein Buch zu lesen, wenn ich die Handlung bereits kenne.
Doch dieses Buch ist anders. Die Handlung unterscheidet sich zwar nicht groß von der Filmumsetzung, doch der Schreibstil überzeugte mich. Es ist zwar relativ leicht geschrieben, aber das macht es für ein Buch, was Große und Kleine gut und gerne lesen können.
Ansich passiert in der Geschichte nicht sonderlich viel, dennoch kommt auch keine langeweile auf, was ich mit dem Schreibstil in Verbindung bringe.

Ich bin sehr zu frieden und kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.
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am 17. Februar 2014
Thomas wacht in einer Kiste auf, ohne Erinnerungen wie er da hinein gekommen ist, oder wie sein früheres Leben aussah. Als die Kiste sich endlich öffnet, befindet er sich schon mitten in einem Albtraum ohne Entkommen. Mit fünfzig anderen Jungen ist er in einem Labyrinth gefangen aus dem es scheinbar keinen Ausgang gibt, dort haben sie sich so gut es geht mit ihrem neuen Leben arangiert, doch das hat nun ein Ende, denn alles wird sich ändern...

Obwohl es ein Jugendbuch ist, hat es mich sofort in seinen Bann gezogen. Der Leser weiß nur so viel wie Thomas selbst und das macht einen schier verrückt. Man erfährt immer nur in kleinen Stücken was es mit dem Labyrinth auf sich hat und jedes Mal denkt man, das kann doch jetzt nicht noch schlimmer werden. Doch Dashner toppt es immer wieder.
Teilweise war es so schlimm, dass mir Schauer über den Rücken gelaufen sind und ich alle Lichter in meiner Wohnung anmachen musste, um das ungute Gefühl los zu werden. Damit kein falscher Eindruck entsteht: Das Buch ist nicht wirklich gruselig, aber dadurch wie es geschrieben wurde und was über das Labyrinth herausgefunden wurde wird eine solch klamme Atmosphäre geschaffen, das es mich einfach geschüttelt hat.

Die Figuren selber bleiben eher oberflächlich, was ein bisschen schade ist, doch das Labyrinth mit seinen vielen Geheimnissen macht das ganze wieder wett. Die vielen Fragen die man (genau so wie die Jungs) hat und die, die im Laufe der Geschichte auch noch dazu kommen, werden nicht alle bis zum Ende erklärt und man tappt weiterhin im Dunkeln - klasse Voraussetzung für Band zwei!

Viel mehr kann ich eigentlich auch nicht schreiben außer, dass ich mir sofort den zweiten Band bestellt habe. Ein unglaubliches Buch über ein faszinierendes, aber zugleich erschreckendes Labyrinth und den Jungen, die darin gefangen sind.
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am 25. September 2014
Kurzbeschreibung:

Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem bizarren Ort gelandet – einer Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth.

Zusammen mit fünfzig Jungen, denen es genauso geht wie ihm, sucht Thomas einen Weg in die Freiheit. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben, und in dem mörderische Kreaturen lauern.
Doch gibt es wirklich einen Weg hinaus? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um es herauszufinden ...

Ein tödliches Labyrinth ohne Ausweg - Spannung pur!

Meinung:

Das erste was ich sagen möchte ist, dass ich hin und weg bin. :)

Der Schreibstil von James Dashner gefällt mir wirklich sehr gut.
Der autor schreibt wirklich einfach und bündelt alle wichtigen Details in wenig Sätzen. Dashner ist es gelungen das Wesentliche nicht aus dem Auge zu verlieren und immer eine Spannung beizubehalten. Er weiß genau wie viel er schreiben kann um nicht abzuschweifen und den Leser damit in Langeweile zu treiben.
Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten mit bestimmten Ausrücken wie Neppdepp (weiter möchte ich nicht nennen denn ich möchte ja niemanden die Vorfreude verderben) :P aber daran habe ich mich schnell gewöhnt.
Ich konnte mir das ganze Buch durch hinweg all die Schauplätze, die kleinen Details, die Personen bildlich sehr gut vorstellen.
Mein Motto ist und bleibt: Lesen ist Kino im Kopf! Ich hatte definitiv zu jeder Zeit einen 'Kinofilm' im Kopf und konnte mich in die Szenen hineinträumen. Ich habe alles um mich herum vergessen!

Zur Handlung muss ich sagen, dass ich total begeistert bin. Der Autor hat eine riesen große Fantasie. Ich fand die Story hatte einen Hauch von Sci-Fi, Thriller & auch einen kleinen Teil von Mystic & Drama dabei und dieses 'Zusammenspiel' hat mir sehr gut gefallen.

Ich konnte das Buch kaum eine Sekunde aus den Händen legen und hatte endlich mal wieder wundervolle Lesemomente.
Man möchte einfach immer wissen wie es weiter geht und ob es irgend einen Ausweg aus all dem gibt. Man selbst versucht all die einzelnen Puzzelteile zusammen zu setzen und weiter zu denken - doch wenn man dann soweit ließt wie man bereits gedacht hat, wird man immer wieder aufs neue überrascht.
Die große Frage die ich mir immer wieder gestellt habe ist: Wieso tuen die Schöpfer all das? Wieso gerade diese 'Lichter'?
Ich muss zugeben am Ende des Buches sind bei mir sogar Tränen geflossen. :/ Ich denke wenn ihr bis fast zum Schluss gelesen habt, werdet ihr wissen wieso und den ein oder anderen wird es evetl. genauso ergehen.

Die Charaktere gefallen mir alle sehr gut. Jeder Protagonist hat seine eigene kleine 'Note'. Mein Liebling ist eindeutig Minho denn er spiegelt einiges von mir selbst wieder. Er ist gutherzig, ehrgeizig und ein Realist.
Die weiteren Charaktere möchte ich nicht weiter ausbreiten da meine Rezi sonst wieder so lang wird. :D
'Lernt sie selbst kennen.'

Ich gebe euch nur einen Tip und lege euch diesen ans Herz:
LEST DIESES BUCH! <3

Meiner Meinung nach ein sehr spannendes Sci-Fi Abenteuer auf hohem Niveau!
Ich möchte 5 Sterne plus einen Zusatzstern vergeben... :)
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am 10. Dezember 2014
Ein Turnpager, vor allem im letzten Drittel!
Nervig: die Sprache der "Strünke" ("Klonk", "Neppdepp" etc.) nervt bisweilen, ebenso die (gut beschriebene) Teenie-Denkweise der Protagonisten --> deshalb 1 Stern Abzug. Trotzdem handeln die Charaktere niemals "dumm" oder plump, sondern entscheiden nachvollziehbar und weitsichtig, sofern man das in diesem Szenario überhaupt sagen kann.

Der Anfang erinnert mich an den Film "Cube". Dort sind die Leute in würfelförmigen Räumen mit gemeinen Fallen eingesperrt; der Rest dieses Romans hat mit "Cube" jedoch sehr wenig zu tun.

Die Geschichte ist zwar in sich geschlossen, endet aber so, dass der zweite Teil ("In der Brandwüste") nahtlos anschliesst.
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am 17. Januar 2016
Die Geschichte ist toll, ziemlich spannend und neu. Man liest schon schneller, weil man unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Wäre da nur nicht der recht flache Schreibstil, der stellenweise arg an Groschenroman-Niveau erinnert. Das mag zum einen an der Übersetzung liegen, die immer wieder in Phrasen bemüht – ständig läuft es jemanden „kalt den Rücken herunter“ (wahlweise auch „eiskalt“), „wutentbrannte Blicke“ werden ausgetauscht“ oder Leute sind „schweißgebadet“. Aber schon im englischsprachigen Original ist es wahrscheinlich so, dass Thomas bis ca. Seite 150 gefühlt auf jeder dritten Seite wiederholt, dass er unbedingt Läufer werden will, obwohl er nicht weiß, warum. Das nervt irgendwann, weil es eben nur noch eine Phrase ist. Ebenso wie das ständige Wiederholen, dass er Antworten will, die ihm verweigert werden (warum eigentlich, das habe ich bis zum Schluss nicht verstanden). Als er dann endlich jemanden gefunden hat, der ihm diese Antworten liefert (der Hüter der Gärtner), hat er plötzlich keine Lust mehr darauf, weil er an das Mädchen denken muss und jätet lieber weiter Unkraut. Das fand ich komisch und unverständlich – schon allein, weil ich selber wissen wollte, worum es eigentlich geht. Auch inhaltlich gibt es den einen oder anderen Patzer. Etwa, dass Thomas bei seinem ersten Besuch auf dem Friedhof zwar die verwitterte Schrift auf einem Holzkreuz entziffern kann oder sieht, dass schwarzes Blut aus Bens Mund läuft, aber nicht erkennt, wer vor ihm steht. Oder als Minho den vermeintlich toten Griewer im Labyrinth findet, wird beiläufig beschlossen, das Vieh am nächsten Tag zu besichtigen. Wo man doch erst kurz vorher als Leser erfahren hat, dass sich im Labyrinth jede Nacht die Wände verschieben, wodurch die Orientierung erschwert werden soll. Komisch war auch, dass Teresa tagelang im Koma liegt, und als sie unter allgemeinem Jubel der anderen erwacht, spaziert sie als erstes mutterseelenallein über die Lichtung, um Thomas in seinem Versteck aufzusuchen. All das mögen Kleinigkeiten sein. In ihrer Summe trüben sie jedoch schon sehr den Lesegenuss dieses, wie bereits gesagt, doch recht spannenden und originellen Werkes.
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am 11. November 2015
Ich musste den zweiten Teil des Buches fast an einem Abend durchlesen, weil ich es nicht weglegen konnte.
Es hat mich sehr gefesselt und ich habe es auch gern gelesen weil die Geschichte ein wenig anders war.
Aber.. als ich fertig war, habe ich mir gewünscht, es auf englisch und nicht auf deutsch gelesen zu haben.
Ich glaube es liegt an der Übersetzung.
Am Anfang dachte ich über die ersten 20 Seiten nur noch, dass es nicht schlimmer werden kann.
Manchmal habe ich mich gefühlt, als sei der Übersetzer komplett inkompetent gewesen.
Dies hat sich jedoch ein wenig geändert, bzw ich habe es später nicht mehr so wahrgenommen.
Kann aber auch daran gelegen haben, dass ich es so spannend fand.
Ich empfehle das Buch sehr gern weiter, allerdings mit der Bemerkung, dass man entweder nicht so sehr auf den Satzbau und die Ausdrucksweise achtet, oder es gleich in englisch liest.
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am 16. September 2017
Zuerst fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig aber wenn man sich einmal reingefitzt hat läuft es super. Ich habe erst den Film gesehen und dann das Buch gelesen aber das Buch hat mit dem Film nur sehr wenig zu tun, trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Zusätzlich muss ich sagen das mir diese Version der Bücher am besten gefällt, 2. Teil ist bestellt.
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am 7. April 2011
Plötzlich erwacht er in einem seltsamen Raum, ohne zu wissen, wie er dorthin kam oder was vorher passierte. Das einzige, was er weiß, ist, dass er Thomas heißt.
Als Thomas aus dem Raum entkommt, findet er sich auf einem Platz wieder, auf dem über 50 Jungen ihr Dasein fristen. Denn sie alle sind in diesem riesigen Labyrinth eingesperrt, aus dem das Entkommen unmöglich scheint. Seit über zwei Jahren versuchen die Jungs nun, aus dem Labyrinth, das von tödlichen Kreaturen bewacht wird, zu fliehen. Thomas sieht sich gezwungen, den Jungen zu helfen, denn auch ihn verfolgt fortan nur das eine Ziel: lebend aus dem Labyrinth zu entkommen...

"Die Auserwählten" erzählt von der schier unglaublichen Geschichte eines Jungen, der sich eines Tages auf einer Lichtung wiederfindet, die von einem riesigen Labyrinth umgeben ist und unmöglich zu bezwingen scheint. Schon alleine dieses Wissen über den Inhalt des Buches ließ es mich voller Vorfreude danach greifen und aufschlagen- und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte um Thomas ist großartig ausgefeilt und so bildhaft beschrieben, dass ich beim Lesen eher das Gefühl hatte, einen Film zu sehen, als ein Buch zu lesen und dies spricht ebenfalls für den einzigartigen Sog, den das Buch auf mich ausgelöst hat, denn alles andere um mich herum wurde während des Erforschens der skurrilen Welt im Labyrinth ausgeblendet.

Beeindruckend war die Ideenvielfalt der Geschichte. Es gab immer wieder etwas Neues zu entdecken, immer wieder denkt man als Leser: Also schlimmer kann es jetzt nicht kommen, und dann wurde man wieder überrascht. Allein diese Undurchsichtigkeit machte das Buch für mich so brillant, dass ich mir gar nicht vorstellen konnte, wie es denn ausgehen mag, wenn es doch immer mit Überraschungen aufwartet, mit denen man bei bestem Willen nicht rechnet.

Die Gestaltung der Figuren war klasse. Jeder Charakter hat die nötige Tiefe erhalten, die ihn unverwechselbar gemacht hat und selbst neue Charaktere waren rasch vorstellbar. Der Protagonist Thomas besaß die schwierige Aufgabe, dem Leser mit sich durch die Entwicklung der Story zu helfen, denn er wusste zu Anfang eben so wenig wie dieser, und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass eine stetige, rasante Entwicklung vonstatten geht.
Es ist, als würde man Thomas direkt dabei zusehen, wie er mit Hilfe seines Verstandes und den Jungen das Rätsel des Labyrinths knacken will.
Denn nichts ist so, wie es scheint...
Dies muss man als Leser unweigerlich und meistens am Ende eines Kapitels erfahren, wenn gerade wieder etwas geschieht, das ihn atemlos weiterlesen lässt.

"Die Auserwählten im Labyrinth" zog sich keine Sekunde lang.
Das Buch ist eine wilde Achterbahnfahrt durch eine unvorstellbare Welt, mit tollen Figuren und bizarren Ideen gefüllt.
Atemlose Spannung, verpackt in einer genialen Geschichte, die mich verfolgte bis zum gnadenlosen Ende, das nach einer baldigen Fortsetzung geifern lässt.
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am 17. August 2014
Ich lese als Erwachsener sehr viel Fantasy-Romane. Auch sehr viele Jugend-Fantasy. Zumeist sind die Helden darin aber Frauen und die Autoren auch Frauen. Daher war ich ein wenig skeptisch. Ich habe mir das Buch gekauft, da ich im Kino schon den Trailer zum Film gesehen hatte.

Es ist, nach Tribute von Panem, mit dem die Trilogie zu Recht verglichen wird, die wohl spannenste Reihe, die ich je gelesen habe. Der Autor hat einen schönen, guten Schreibstil. Er schafft es unglaublicherweise, den Spannungsbogen sofort von der ersten Seite aufzubauen und über das gesamte Buch aufrecht zu erhalten, ohne dazwischen abzuschweifen.
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