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Kundenrezensionen

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am 31. Mai 2004
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"This is Spinal Tap" ist ein Dokumentarfilm und das Regiedebüt von Rob Reiner, der später in "Harry und Sally" Meg Ryan beim Restaurant-Orgasmus und noch später Nicholsons "Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!"-Ausbruch vor Gericht in "Eine Frage der Ehre" filmte. Gerade mit diesen beiden Szenen dürfte sich der Mann wohl in die Herzen der meisten Menschen gedreht haben. Cineast oder nicht. Da grenzt es doch schon beinahe an Ironie, das sein wirklich beeindruckendstes Werk in Deutschland immer noch "nur" Kultstatus genießt.
"This is Spinal Tap" dokumentiert die Amerikatournee der englischen Rockn'Rollband mit demselben Namen Anfang der 80er Jahre, die sich zu dieser Zeit bereits weit über dem Zenith ihrer Karriere befinden: Nigel Tufnel (lead guitar), David St. Hubbins (rhythm guitar) und Derek Smalls (bass) gewähren dem Dokumentarfilmer Marty diBergi Einblicke in den "Alltag" einer tourenden Rockband, die an Ehrlichkeit kaum zu überbieten sind. Ob im Whirlpool, im Tourbus, vor und nach dem Konzert, bei der Afterparty, am Flughafen oder ganz privat im Dialog.. der Film zeigt die ungeschminkte Wahrheit über das nicht immer einfache Dasein als Musiker. Streit, Enttäuschungen, Eifersucht, alles drin.
Aber jetzt kommt der Clou: Das ganze ist gefaked. "Spinal Tap" ist die komödiantische Ausgeburt von Christopher Guest (Nigel), Michael McKean (David), Harry Shearer (Derek) und Reiner (di Bergi), die mit diesem Werk hier gleichermaßen eine erbarmungslose Parodie des "Musikbiz'" mit all seinen Manierismen, Klischees, Attitüden und Vorurteilen sowie die zweifellos schönste Liebeserklärung an den Musiker an sich in der Filmgeschichte überhaupt abliefern, ohne sich selbst für ein paar billige Lacher zu verkaufen.
Diese Gratwanderung erreicht "Tap" durch die einmalige Kombination der Anmutung eines Dokumentarfilmes mit einer teils geplanten, teils improvisierten Storyline, die alleine vom unglaublichen Talent aller (!) beteiligten "Schauspieler" und der Situationskomik lebt. Nichts ist hier von vorneherein "witzig" oder "ernst". Wo und wann man lacht bleibt völlig dem Zuseher überlassen. DiBergi "dokumentiert" schließlich nur, greift aber nicht in die Vorgänge ein. Und gerade dann entstehen diese unnachahmlichen, unvergessenen und wunderbar skurrilen Momente, in denen sich Nigel über das miserable Catering vor dem Auftritt bei seinem Manager beschwert, die Band sich auf dem Weg zur Bühne verläuft, das Bühnensetting während der Show den Geist aufgibt oder der Fahrer nach erstmaligem Marihuanagenuss Sinatras "My Way" in einen übriggebliebenen Pizzarand schmettert.
Es ist unmöglich, diesen Film in wenigen Worten zusammenzufassen. Er ist zu gut, um einfach nur von irgendjemandem beschrieben zu werden, denn er lebt von tausend kleinen Momenten. Momente, die einem selbst nach dem zehnten Anschauen ein ehrfürchtiges Kopfschütteln angesichts der unglaublichen Performance aller Beteiligten abringen. Immer und immer wieder. Guest, McKean, Shearer und Reiner haben sich bereits 1984 mit diesem Film unsterblich gemacht. Selbst der elitäre Rolling Stone titelte damals wie heute: "the funniest movie about rock and roll ever made!"
Die Ausstattung der DVD steht in dieser Edition der Brillanz seines Hauptfilmes in nichts nach: großartige Trailer, professionell produzierte "Tap"-Musikvideos, gekünstelte Werbespots für z.B. eine Greatest Hits Compilation, eine Pressekonferenz mit "Tap" und Di Bergi "20 Years later" und nicht zuletzt eine Stunde (!!) "Outtakes", die damals aber lediglich aus Zeit- und nicht Qualitätsgründen geschnitten wurden. Heimliches Highlight ist für mich aber der brillante Audiokommentar der drei Musiker. "priceless!". Der Film selbst ist im englischen Original deutsch untertitelt (was er schon immer war und was auch gut so ist) , und selbst Diese zeugen von soviel Detailverliebtheit, dass selbst hier der ein oder andere Lacher versteckt ist. Einziges Manko sind die fehlenden Untertitel bei den Outtakes sowie beim Audiokommentar, was aber, dank dem sauberen englischen Akzent verkraftbar ist. Absoluter Klassiker in einer unvergleichlichen Umsetzung. "Alive and kickin'."
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am 18. Februar 2005
Eigentlich wollte ich nur mal sehen, was an diesem sprichwörtlich gewordenen Kultfilm eigentlich dran ist. Erwartet hatte ich mir ein krachledernes Gepolter im Stil vom "Schuh des Manitu", das keine Grobheit auslässt. Was ich dann vorfand, war eine charmante, erstaunlich subtile Komödie, die beim wiederholten Sehen immer besser wird. Ein Film, der einen an schlechten Tagen mit dem Leben versöhnen kann. Ach übrigens - die Musik ist auch toll!
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am 30. November 2009
Zum Inhalt ist nicht viel zu sagen. Wer Musik macht, kennt das: Wer schreibt die besten Songs, wer spielt am lautesten Gitarre, und warum braucht man nach jedem Gig einen neuen Schlagzeuger?
Musiker drehen den Marshall auf 11 und geniesen den Film, alle anderen Finger weg, ihr werdet es nicht verstehen :-)
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am 4. Oktober 2001
Wenn das Wort Kult nicht schon überstrapaziert wäre - hier ist es angebracht. Ein unbedingtes Muß für alle Musiker, die die Gags auch alle verstehen. Für Laien eher schwierig. Bild und Ton sind nur leider nicht DVD-tauglich. Wem es also darum geht, sollte lieber für weniger Geld zum Video greifen. Die deutschen Untertitel sind in Ordnung, schöner sind die englischen original Texte. Sämtlichen Features gefallen mir gut, absolute Brüller sind drei Videos, die auf der Filmversion nicht sind.
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am 1. Januar 2001
This is Spinal Tap ist ein absolut einzigartiger Film, der in Deutschland leider unverdienterweise relativ unbekannt ist. Als "fiktiver" Dokumentarfilm einer abgehalfterten Rocktruppe ("one of england's loudest bands") schmeißt er alles, was an Deep Purple, Led Zeppelin, Black Sabbath, Slade, Yes, und wie sie alle heißen potentiell peinlich ist, in einen Topf, und destilliert daraus die wunderbarste Komik diesseits von Monty Python. Rob Reiner hat nie wieder einen besseren Film gedreht. Man kann nach dem Genuß von Spinal Tap keine eitle Rockdarbietung mehr anschauen, ohne in hysterische Lachanfälle auszubrechen, Allein dafür: Es lohnt sich, es ist die Pflicht eines jeden Liebhabers "harter" Musik, diesen Film zu kennen. Man muß jedoch über sich selber lachen können.
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am 17. April 2001
Ein Wahnsinns-Film und eine komödiantische Erzählung die eigentlich jeder Rock Musiker kennen sollte. Rob Reiner (Harry & Sally) beschreibt in seinem Meisterwerk das Revival der britischen Hardrocker SPINAL TAP in allen Höhen und Tiefen. Kein typisches Rocker Klischee wird vergessen ("Mein Verstärker geht bis 11") keine Tourpanne ausgelassen ("Wo geht es denn hier zur Bühne?"). Jeder der schon einmal mit einer Band zu tun hatte wird sich weglachen und jeder Rock'n'Roller wird sich im Laufe der 80 Minuten irgendwo wiedererkennen. Der eigentlich Anfang der 80er entstandene Film hat nichts von seiner Komik verloren, vielleicht weil sich die Verhältnisse in einer Rockband nicht die Bohne verändert haben. Frauen sprengen die Männergemeinschaft und Plattenfirmen lenken die Geschicke in den Abgrund. Die DVD Version wurde angereichert durch erstklassiges Bonusmaterial wie Kinotrailer, Werbespots für Rock'nRolls (Pizzabrötchen), einen Auftritt in einer TV-Show und ein nagelneues Interview mit Rob Reiner himself. Dieses Prachtstück der Musikgeschichte ist nur in Englisch zu erhalten da die Wortwitze und Situationskomiken einfach nicht zu übersetzen wären. Jedem Rockfan der SPINAL TAP bis jetzt verpasst hat kann ich die Jungs nur ans Herz legen.
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am 28. Februar 2004
Einer der kultigsten und witzigsten Musikfilme überhaupt. Die technische Ausstattung der DVD geht völlig in Ordnung, ist aber nicht so wichtig wie der Inhalt. Dieser wird noch ergänzt durch die 2. DVD, welche sehr interessante Outtakes enthält. So beispiesweise eine Szene, bei der ein neuer Gitarrist vorspielt und -singt. Für Fans dieses Films, die ihn noch nicht auf DVD haben, sicher eine sinnvolle Anschaffung.
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am 17. März 2013
... das Experiment dauert bis zum heutigen Tage noch an - wahrscheinlich die beste Münchhausengeschichte der Welt :-)) Sehr liebevoll gemacht - und tatsächlich: bis zum Ende des Films ist man Fan einer nicht existierenden Rockgruppe.
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am 17. Februar 2009
Manchmal glaubt man es kaum, dass dieser Film keine echte Dokumentation ist, so gut beobachtet und glaubwürdig sind die Figuren. An manchen Stellen müssen wir jedes Mal wieder Tränen lachen und schauen uns die wunderbare DVD immer wieder gerne an. Auch ein schönes Geschenk für "Rockmusiker" und solche, die es gerne wären.
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am 26. März 2011
Als Rock- und Metal-Fan habe ich natürlich von Spinal Tap gehört und kenne auch den Witz mit der 11 schon länger, aber gesehen hab ich den Film noch nie. Irgendwie wollte sich mir nicht erschließen, warum eine pseudo Dokumentation so lustig sein soll. Durch Zufalll stieß ich nun beim wühlen am Wühltisch auf diese Special Edition des Films und sagte mir für 5 Euro ist nix verhaut -und ich bin nun ein Spinal Tap Fan.

Zugegeben, wer in der Rock-Musikszene nicht zu Hause ist wird nur den einen oder anderen sehr offensichtlichen, oberflächlichen Witz verstehen (etwa das mit der 11, oder die saublöden Songtexte) und den Film als Ganzes eher nur durchschnittlich oder gar kindisch finden - ABER wer diese Musik und seine Bands genauer kennt, wird in jeder Szene königlich mit Anspielungen unterhalten. Könnte hier nun Szene für Szene auführen, aber als kleines Beispiel soll folgendes reichen: Die Band hat einen hoch motivierten Keyborder während der Shows, der aber bei den Interviews und auch sonst nicht wirklich viel erwähnt wird und eigentlich als 5 Rad am Wagen wirkt - wie im echten (Rock)Leben halt auch;-)

Abschließend noch ein Wort zu Vertonung: Lediglich deutsche Untertitel gibt es, der Text bleibt Englisch, was ich sehr begrüße, den nicth auszudenken was eine deutsche Synchro in den 80ern zerstören hätte können...

Wer Rock-Musik der 80er mag, wird Spinal Tap wohl lieben!
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