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In den (ganz) frühen 80ern, namentlich 1980, war ich 13 Jahre alt und noch hauptsächlich damit beschäftigt, mich durch lautstarkes Hören von Heavy Metal als Erwachsener zu etablieren. Oder es wenigstens so darzustellen.
Dass eigentlich Synthesizer und Sampler meine Instrumente sind und ich aus ernster und pathetischer Popmusik viel mehr ziehe, bemerkte ich eher schleichend im Lauf der nächsten Jahre.
So kam es wohl auch, dass ich die "New Gold Dream"-LP bei ihrem Erscheinen 1982 zunächst übersah. Erst mit dem Simple Minds-Megahit "Don't You" wurde ich richtig auf die Schotten aufmerksam und erstand dann später, irgendwann Mitte der 80er, dieses frühere Werk als die "NGD"-Single eine kleine Renaissance erlebte und in unserer Stammdisco auf Heavy Rotation heiß lief.
Seltsam, richtig gut fand ich die Platte damals gar nicht. Heute finde ich sie genial! Mit ihrer unglaublichen, strahlend blauen Dichte, atmosphärischen Klanggemälden ("Big Sleep", "Sombody Up There Likes You", "Hunter And The Hunted"), gespickt mit Insider-Evergreens der New Wave Aera ("Someone Somewhere in Summertime", "Promised You A Miracle" oder eben "New Gold Dream") fesselt sie mich beim aktuellen wieder-hören dermaßen an ein längst vergessen geglaubtes 80er Lebensgefühl... Wahnsinn!!!
Wirklich schade ist, wie bei dem (jetzt wieder abflauenden) 80er-Revival gerade in Sachen Musik immer nur die ganz plakative Chartsoße im Vordergrund steht. NDW und Nena halt, klar, oder auch so -damals schon- oberpeinliche Skihütten-Mitgröler wie Opus' "Life is life".
Das tatsächliche Lebensgefühl der frühen 80er aber, so wie es in der "New Gold Dream" eingefroren ist, bleibt mangels Vermarktbarkeit im Archiv: Ein unbestimmtes Wissen, an der Schwelle zu einem ganz neuen Technikzeitalter zu leben; Hoffnung, dass ungeahnte Technologien die Menschheit zu neuen Höhen führen können; Angst, seine eigene Identität in ebendieser verheißungsvollen Zukunftswelt zu verlieren... Ich habe diese Zeit als Teenie gelebt, habe ziemlich genau so gefühlt (ohne mir dessen damals bewusst zu sein) und finde das Gefühl heute in manchem Song wieder, wie ich es kaum je für möglich gehalten hätte. Wie ein musikalisches Tagebuch!
Man mag über Simple Minds sagen/schreiben, was man will; nicht nur in meinen Augen sind sie im Laufe ihrer Karriere tatsächlich eher überbewertet worden. Diese Platte jedoch ist als manifestierter Zeitgeist ein Geniestreich, wie er in jeder Phase der Popkultur höchstens alle zwei bis drei Jahre gelingt.
Auf irgendeiner englischen Website habe ich kürzlich ein Statement gelesen, dass den Mythos für mich und viele meiner Generation auf den Punkt trifft und dem es nichts hinzu zu fügen gibt. Irgendwie beklemmend, weil so poetisch und doch absolut wahr: "New Gold Dream was the music for a future that never happened."
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am 9. Oktober 2008
Irgendwann im Sommer 1983 allein im Wohnzimmer meiner Eltern.
Gerade die Scheibe gekauft.
Die Sonne steht tief und taucht die Gardinen in goldenes Licht.
Ich schmeiße den DUAL-Plattenspieler an und lege mich auf den Teppichboden.
Was dann folgt, macht mir heute noch Gänsehaut.
LSD ist ein Dreck dagegen.
Mit "Somebody up there likes you" hatte ich mich dann so weit von der Erde entfernt,
dass ich unter normalen Umständen Angst bekommen hätte - nicht aber geborgen
im Schoß dieser warmen, treibenden Klänge.
Schwer, wieder zurückzukommen - allerdings notwendig, um die Scheibe nochmal umzudrehen.

Damals gab es noch keine Endlosschleifentaste ...
1414 Kommentare| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2003
OK - die meisten werden wohl so Songs wie "Don't You" (nich auf diesem Album) und "Someone, Somewhere In Summertime" von den im Moment so populären 80er-Parties kennen. Aber diese Platte bietet noch viel mehr als nur 3-4 Popperlen. Es ist kaum zu beschreiben welche Wirkung so Songs wie "Big Sleep" oder "Somebody Up There Likes You" auf mich haben - sie sind zugleich gefühlvoll als auch druckvoll und intensiv - die letzten beiden Tracks des Albums sind in meiner Sicht die wohl beeindruckensten Songs die diese Band je produziert hat - und wo wir beim Thema Produktion sind muss auch klar gesagt werden das dieses Meisterwerk einen Klang hat der einfach voll überzeugt - und das 1983!!! da hat Peter Walsh echt ganze Arbeit geleistet - müsste ich nur 10 Werke angeben die ich nie missen wollen würde wäre diese CD mit Sicherheit dabei - Gruss, Thorsten
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am 15. Dezember 2004
Die NewGoldDream (unter meinen Musiker-Kollegen nur "der Goldene" genannt) ist DAS zeitlose Meisterwerk der Popmusik. Die ganze Magie die in den frühen 80ern in der Luft lag wurde hier eingeatmet und in anspruchsvollste Kunst transformiert. Die Sounds und Melodien pushen den Hörer sofort auf eine andere Ebene, zelebrieren das absolute Glück, die absolute Hingabe und Verschmelzung. Jeder einzelne Ton, jedes Wort der Metasprache von Jim Kerr, sind unfassbar, ein Genuss für die Ohren und Phantasie eines jeden sensiblem Hörers oder Musikkenners.
Also wer die CD noch nicht besitzt, blind kaufen und in einer ruhigen, besonnen Stunde reinziehen!
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am 24. August 2001
Dieses Album atmet eindeutig den Geist der 80er und ist trotzdem zeitlos. Auf der Grenze zwischen den frühen Simple Minds des New Wave und den bald folgenden Kommerzalben entstand 1982/83 ein Album voller Gefühle, Romantik, Wehmut und einfach hervorragendem Songwriting. Jeder Titel ein Klassiker! Auch heute noch - fast 20 Jahre später - entstehen beim Hören dieser Platte Bilder bei mir im Kopf, die ich schwerlich beschreiben kann... goldene Zeiten... lange vorbei...
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am 23. November 2001
Dürfte ich zehn CDs mit auf eine einsame Insel mitnehmen, wäre diese dabei. Von vorne bis hinten ein Meisterwerk. Verträumter Waverock vom Feinsten, aus der Zeit, als Simple Minds noch ein Geheimtip waren. 5 aus 5. Für mich auch eine Erinnerung an vor dem C-64 verbrachte Sommernächte 1984.
Diese Platte heißt nicht nur so, sie klingt wie ein goldener Traum. Soll ich wirklich noch aus den hier gesammelten Juwelen die glitzerndsten hervorheben? Nun, für mich sind das "Someone, Somewhere In Summertime" und "New Gold Dream (81, 82, 83, 84)".
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am 11. März 2015
Meine erste akustische Berührung mit den SIMPLE MINDS hatte ich 79 /80. In meiner Szenedisco wurde PERMONITION, CHANGELING und REAL TO REAL bis zum Abwinken gespielt. Danach war die Band gesetzt. Die Alben REAL TO REAL, EMPIRES AND DANCE, SONS AND FASCINATION und SISTER FEELINGS CALL wurden natürlich sofort nach Erscheinen gekauft und waren Dauerläufer auf meinem Turntable.

Dann kam die erste 12"inch vom NEW GOLD DREAM Album - SOMEONE, SOMEWHERE IN SUMMERTIME - was für ein HAMMER ! Der Sound war gegenüber der vorherigen Veröffentlichungen viel weicher und melodisch, nicht mehr so steril und trocken. GLITTERING PRIZE und PROMISED YOU A MIRACLE - folgten, ohne Qualitätsabfall. Als das Album auf dem Markt kam, waren fortan die ganz grossen Insider-Szenehits - NEW GOLD DREAM + THE BIG SLEEP.

Meines Erachtens haben die SIMPLE MINDS mit NEW GOLD DREAM Ihren Peak erreicht. Das nächste Album SPARKLE IN THE RAIN fand ich auch noch Superklasse, vor allem die 12"inch Versions von WATERFRONT, SPEED YOUR LOVE TO ME und UP ON THE CATWALK.

Dann kam das fürchterliche DON'T YOU FORGET ABOUT ME heraus und für mich verblasste die Band immer mehr. Den Song mochte ich von Anfang an nicht und ALIVE AND KICKING mochte ich auch nicht und das war es dann.

Das nächste Album ONCE UPON A TIME stand somit nicht auf meiner Kaufliste.

Das war's dann auch mit dem Kultigen Sound - NEW GOLD DREAM - ist das Kronjuwel der SIMPLE MINDS auf Ewig.

Nie waren Sie besser. Ich hoffe nicht, das ich hier mit der Aussage polarisiere, denn Musik ist Geschmackssache. Dem einen gefällt das besser, dem anderen gefällt das besser. Traurig finde ich nur, das die SIMPLE MINDS immer wieder auf diesen Scheißhit - Don't you - reduziert werden.

Und das ist sehr Schade.
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TOP 500 REZENSENTam 28. November 2013
Heute werden die Simple Minds gerne als U2 für Arme abgestempelt. Im Jahr 1982 war die Band eine ganz andere Baustelle und machte noch eigenständige innovative Musik.
New Gold Dream hat mindestens 5 Klassiker die auch heute noch auf fast keinem Konzert der Band fehlen:
Der Titelsong, Someone Somewhere In Summertime, Promised You A Miracle, Big Sleep und Glittering Prize (letzterer ist die Blaupause für die meisten typischen Songs der Band in der Zukunft).
Daneben gibt es aber auch noch einige sehr atmosphärische Songs auf dem Album wie das Instrumental Somebody Up There Likes You, King Is White And In The Crowd und mein persönlicher Lieblingssong Hunter And The Hunted mit Keyboardsolo von Herbie Hancock.
Auf NGD stehen mehr die Keyboards im Vordergrund und nicht so die Gitarre.
Die Stimmung des Albums ist eher düster, Ausnahmen davon sind die 3 Singles.
Einziger Song den ich nicht so mag ist Colours Fly And Catherine Wheel.
Weswegen ich aber einen Stern abziehe ist der Sound des Remasters. Diese CD bietet natürlich den ursprünglichen Mix der Platte und dieser klingt in Form des Remasters um Längen besser als die CD-Erstveröffentlichung.
Wer aber die Platte einmal in einem herausragenden Klang hören will, der sei auf die DVD-Audio hingewiesen. Hier wurde ein komplett neuer Remix (Stereo und 5.1) angefertigt. Die Songs haben dort auch teilweise längere Laufzeiten. Alle Instrumente sind dort klarer und differenzierter zu hören. Vor allem hört man Jim Kerrs Stimme viel besser. Erst durch diese Version wurde ich zum Fan der Platte. Den Unterschied zwischen beiden Version kann man am besten so erklären:
Die CD klingt vernebelt, die DVD-Audio ist wie klares Wetter. Für diejenigen die den alten Mix der Platte mögen, gibt es natürlich nichts an der CD auszusetzen.
Schade ist, dass der neue Stereo-Mix nicht alternativ auf CD angeboten wird und die DVD-Audio nur noch zu Horrorpreisen zu erwerben ist.
Trotz dieses Kritikpunktes ist die CD natürlich absolut empfehlenswert.
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"New Gold Dream (81–82–83–84)" ist das 5. Studioalbum der Simple Minds aus Schottland und erschien im September 1982. Eingespielt haben es Jim Kerr (Lead Vocals), Charlie Burchill (Guitars and Effects), Michael MacNeil (Keyboards and Effects) und Derek Forbes (Bass Guitar). Das Schlagzeug wurde von Mel Gaynor, Mike Ogletree und Kenny Hyslop gespielt. Ausserdem gab es noch weitere Gastmusiker. Alle Songs wurden von den Simple Minds geschrieben. Produziert hat das Album Peter Walsh.

"New Gold Dream" erreichte Platz 3 in GB und wurde ihr entgültiger Durchbruch. Mit `Someone somewhere in summertime`, `Promised you a miracle` und `"Glittering prize` sind direkt mehrere Bandklassiker am Start. Alle 3 Titel wurden auch als Singles ausgekoppelt. Wir erleben hier die musikalische Entwicklung der Gruppe von einer New Wave Band hin zu poppigeren Sounds. `Big sleep` gehört für mich zu den highlights, besonders der Gesang von Jim Kerr und Derek Forbes spielt einen starken Bass. Diese Mischung aus New Wave und Pop/Rock funktioniert auf der ganzen Platte sehr gut. `Somebody up there likes you` ist ein schönes, eher ruhiges Instrumental. Überhaupt gab es von den SM in den frühen Jahren häufiger Instrumentals zu hören. Der Titelsong ist noch im Wave verwurzelt, aber mit eingängigem Refrain. Bei `Hunter and the hunted` spielt Herbie Hancock ein Synthesizer Solo. Das zuerst eher ruhige `King is white and in the crowd`, steigert sich dann und wird ein richtig starker Titel.

Auf "New Gold Dream (81-82-83-84)" haben die SM alles richtig gemacht. Um grössere Käuferschichten anzusprechen, wurde der New Wave etwas `aufgeweicht` und es geht jetzt eher in die Pop/Rock-Richtung. Mir gefällt`s jedenfalls sehr gut. Für mich ist die CD eine ihrer besten, daher verdient 5 Sterne für "New Gold Dream".
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am 20. Oktober 2011
Jedesmal, wenn ich ich mich durch Simple Minds höre,
schrecke ich auf. Simple Minds sind für mich immer keyboards and Bass
und der Gesang von Jimm Kerr, natürlich.
Wenn dann ein junges Genie abmischt (Peter Walsh), entsteht Zeitlosigkeit.
Ich finde, nie mehr waren Simple Minds so gut wie bei New gold dream.
Wie konnte man sich später von dieser Genialität verabschieden,
mit mittelmäßiger Gitarre (vorher nett im Hintergrund) und verschüchterten "Session" Bassisten?
Jaja
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