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Kundenrezensionen

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am 13. Dezember 2012
Ein guter gelungener Film über die Gräueltaten des Krieges an der Bevölkerung, die versuchte Manipulation der Geschichte und des Überlebens zwischen Freunden und Feinden.
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am 14. Februar 2012
Menschen fähig waren, und immer noch sind, solch ein Massaker anzurichten. Die letzten Minuten des Films sind wirklich kaum zu ertragen und obwohl man ja schon Dokumentationen dazu gesehen hat, raubt einem diese Darstellung der Tötungsmaschinerie doch den Atem. Wichtiger Film, der aber leider auch versucht zuviele Beispiele und Schicksale unterzubringen und mit den Vor-und Rückblenden ein wenig zu verfahren wirkt.
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am 22. November 2011
Dieser polnische Film ist sehr interessant. Gut schon die Anfangsszene, in der auf einer Brücke die vor den Deutschen fliehenden Polen die vor den Sowjets fliehenden Landsleute treffen. Oder wie die Sowjets nach dem Einmarsch einfach den weißen Bestandteil der polnischen Fahne abreißen, rote Fahne, stimmt so. Die Besatzungszeit im und nach dem Krieg wurde gut geschildert und die persönlichen Gewissensentscheidungen, die in so einer Situation zu treffen sind. Der Film konzentriert sich stark auf die Angehörigen der Opfer (der Regisseur hatte seine Eltern durch Katyn verloren) und die verschiedenen Einzelschicksale mit nicht immer gut eingeführten Charakteren hatten dann für mich auch so einige Längen. Die letzten 20 Minuten, die das eigentliche Massaker zeigen, die Hinrichtung von Menschen mit einer erschreckenden Routine, vergisst man so schnell nicht ... Insgesamt 8 von 10 Punkte für diesen verdienstvollen Film. Die Blu-ray verfügt über sehr gute Bild- und Tonqualität, bei den Extras hätte ich mir noch mehr zum Hintergrund des Geschehens gewünscht.
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am 31. März 2010
"Verfluchtes Katyn", titelte eine große polnische Tageszeitung nach dem furchtbaren Flugzeugunglück vom 10. April 2010 bei Smolensk und in der Nähe von Katyn, bei dem ein beträchtlicher Teil der polnischen Führungselite aus Politik und Militär ums Leben kam - nicht zum ersten Mal: Katyn ist auch der Ort eines sowjetischen Kriegsverbrechens an polnischen Offizieren. Jetzt steht Katyn für ein doppeltes polnisches Trauma. Doch die politischen Begleitumstände sind heute zum Glück andere.

Hätte ein polnischer Regisseur diesen Film im Jahre 1970 gedreht, wäre das nur im Untergrund und unter Lebensgefahr möglich gewesen. Einem deutschen Regisseur wäre es nicht viel besser ergangen: Er wäre vermutlich von den bornierten 68-er-Linken verbal gesteinigt worden. Im 21. Jahrhundert dagegen glauben auch viele Altlinke nicht mehr an ein kommunistisches Utopia und das ist auch gut so. Es wäre allerdings schon 1970 möglich gewesen, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und die Verbrechen im Namen von Marx und Lenin zu sehen - wenn man dazu bereit gewesen wäre.
Das 2007 als Konkurrent des deutschsprachigen Siegerfilms "Die Fälscher" für den Oscar nominierte Drama von Altmeister Andrzej Wajda holt lange Versäumtes nach. Dazu bedient sich Wajda in mancher Szene christlich-symbolischer Überhöhungen, die auf manchen altmodisch wirken dürften. Allerdings macht der einstige Priester-Seminarist Martin Scorsese, namentlich in seinem Erfolgsfilm "Departed - Unter Feinden", nichts anderes. Und Wajda hat, wenn er den Irrglauben an Marx mit dem soliden Glaubensfundament zum Tode verurteilter polnischer Offiziere kontrastiert, immerhin ein Argument auf seiner Seite: Der christliche Glaube hat den Kommunismus in Polen überlebt. Neben den christlichen Symbolen sticht auch die gewollte Analogie Agnieszka - Antigone ins Auge, die Wajda inszeniert, indem er die für einen würdigen Grabstein für ihren ermordeten Bruder kämpfende Agniezska, Enkelin eines Katyn-Opfers, im Theater mit einer Antigone-Darstellerin ins Gespräch kommen lässt. An Wajdas Bildsprache insgesamt ist nichts auszusetzen: Er findet durchgehend düstere und kalte Bilde für das, was düster und kalt war.

"Katyn" schwächelt ganz woanders: Es fehlt eine vernünftige Exposition. Die Brücke, auf der die fliehenden Polen von Nazis und Sowjets in die Zange genommen werden und so gewissermaßen die Wahl zwischen Teufel und Satan haben, ist zwar ein weiteres sprechendes Bild und eignet sich von daher gut für die Eröffnungssequenz, doch bis ungefähr zur zwanzigsten Filmminute dreht sich alles um die Familie des jungen Offiziers Andrzej und seiner Frau Anna. Wie Kai aus der Kiste kommt dann ein weiterer Erzählstrang dazu, nämlich der um Agnieszka und ihre Mutter, die Witwe eines im Wald von Katyn getöteten Generals - und die Figuren sind gar nie eingeführt worden. Noch unmotivierter erscheint, etwa in der Mitte des Films, die kurze Liebesgeschichte um einen Neffen von Anna (vorher ebenfalls nie zu sehen), der im Untergrund gegen das kommunistische Regime in Polen kämpft. Dafür versandet der Konflikt zwischen Anna und ihrer Mutter, deren Mann in Sachsenhausen starb; letztere ist plötzlich von der Bildfläche verschwunden. Solche Brüche in der Dramaturgie gehen zu Lasten der Stringenz und Stimmigkeit des Gesamtkunstwerks, das aber dennoch einen interessanten Weg findet, um über die kriegerischen Ereignisse hinaus noch die Geschichte einer Lüge zu illustrieren. Denn die wenigen Hinterbliebenen, auf die sich Wajda konzentriert, reagieren unterschiedlich auf die Installation der Legende von den Deutschen als den Tätern von Katyn im kommunistischen Polen. Dass die Deutschen im Übrigen hier nicht als Unschuldslämmer gezeichnet werden, nur weil sie ausnahmsweise mal an einem Blutrausch nicht beteiligt waren, versteht sich von selbst und da Deutsche (ebenso wie die Russen) hier im Wesentlichen nur als politische oder militärische Entscheidungsträger eine Rolle spielen, bleibt naturgemäß auch wenig Raum für eine Ausdifferenzierung ihrer Charaktere.

"Das Massaker von Katyn" ist mithin zwar kein Meisterwerk, verdient aber dennoch das Prädikat unbedingt empfehlenswert. Schon allein deshalb, weil so monströse Lügen, wie sie um den Massenmord von Katyn gesponnen wurden, nie genügend Gegner haben können, Gegner, deren Gegnerschaft auf dem verlässlichen Wissen um die Wahrheit fußt. Um diese Wahrheit hat sich Andrzej Wajda, dessen Vater in Katyn ermordet wurde, auf eindrucksvolle und bewegende Weise verdient gemacht. Das polnische Trauma Katyn aber, das wird bleiben.
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Dieser Film erzählt die Geschichte von polnischen Kriegsgefangenen sowie polnischen Zivilisten in den Händen der deutschen und russischen Besatzungsmacht. Dabei spielt das Geschehen in der Zeit als Hitler und Stalin einen Nichtangriffspakt geschlossen hatten und die Besetzung sowie Aufteilung Polens vorantrieben.
Die deutschen Besatzer waren in erster Linie darauf aus, die polnische Intelligenz daran zu hindern , den Widerstand zu organisieren und verfrachteten diese zu tausenden in die Arbeits- und Konzentrationslager. Die russische Seite war eher darauf aus das polnische Militär am Widerstand zu hindern.
Beide Seiten schreckten in ihren Bemühungen nicht davor zurück tausende Polen umzubringen. Während des Massakers von Katyn wurden tausende polnische Soldaten hingerichtet und verscharrt. Beide Seiten , Russen wie Deutsche, beschuldigten sich später, dieses Verbrechen begangen zu haben.
Der Film zeigt, wozu die Russen fähig waren und welche Greueltaten unter Stalin verübt wurden. Dabei ist die Verfilmung sehr genau und präzise, was den Film als ganzes etwas langatmig erscheinen läßt. Trotzdem bleibt man als Zuschauer immer in dem Bann wissen zu wollen, was mit den Gefangenen passierte und welche Seite es nun wirklich war.
Alles in allem ist es eine sehenswerte Verfilmung welcher ich 4 Sterne gebe. Als geschichtsinteressierter Filmfan muss man diesen Film gesehen haben.
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am 17. Februar 2016
das mit solchen Filmen endlich eine Klarstellung der Geschichte erfolgt. Ich kann mich noch an die gute alte DDR-Zeit erinnern, als uns mit dem Film "Die Glocken von Katyn" suggeriert wurde, die Deutschen wären Schuld an diesem Verbrechen.
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am 21. April 2010
Zum Inhalt des Filmes bzw. die Umstände dieses Massakers brauche ich wohl nichts mehr erzählen, das dürfte anhand der anderen Rezensionen hinlänglich bekannt sein.

Ich fand den Film ebenso schockierend, grausam, aber dennoch sehenswert. Es wird eines der dunkelsten Kapiteln des 2. Weltkrieges behandelt, ein Kapitel dass bei uns in der Öffentlichkeit nicht wirklich bekannt ist. Es wird sehr schön gezeigt, wie Staatspropaganda die Wahrheit drehen und manipulieren kann, bis man wirklich nicht mehr weiß was jetzt die Wahrheit ist und was nicht bzw. man verschweigt die Wahrheit um zu überleben. Schön fand ich, dass im Laufe des Filmes je eine deutsche und eine sowjetische Propaganda-Show gezeigt wurde, mit welcher Kaltblütigkeit beide Mächte versuchten dem polnischen Volk "ihre" Wahrheit zu verkaufen.
Die letzten ca. 20min waren dann echt nichts für schwache Nerven, die Hinrichtungen wurden in erschreckender Realität gezeigt.

Was mich jedoch etwas störte, es wurden mehrere kleine Geschichten von einfachen Leuten erzählt, wie ds Leben im besetzen bzw. Nachkriegspolen war, wie man sich arrangieren musste um zu überleben. Da tauchten plötzlich in der Mitte des Films Charaktäre auf, wo man nicht wusste wer sie waren, nach ein paar Minuten verschwinden sie plötzlich wieder von der Bildfläche. Was ich mir anders erwartet hätte, die Ereignisse im Frühjahr 1940 handelten nur im Anfangsteil des Films, nach einem kurzen Intermezzo im Jahre 1943 spielte der meiste Teil der Handlung im Nachrkriegspolen, eben wie gesagt, wie die einfache Bevölkerung zu überleben versuchte und mit der Katyn-Lüge umgeht.
Weiters fehlte mir noch, dass die Sowjets ein Gesicht bekamen, man sah sie nur als stramme Soldaten die Befehle ausführten, der Film handelt nur aus der Sicht der Polen, ich hätte mir gewünscht dass auch ein wenig die sowjetische Sicht gezeigt wird, vor allem dass das WARUM dieses Massakers angesprochen wird. Ich persönlich interessiere mich für Geschichte, aber neue geschichtliche Fakten konnte ich durch diesen Film nicht gewinnen.

Wie ich im Betreff schon schrieb, ein Film aus der Sicht der Polen, ich denke mal so ziemlich jeder Pole kann sich damit identifizieren, ein Film der erst jetzt, in einem neuen, erstarkten und selbstbewussten Polen gedreht werden konnte.
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am 15. April 2011
eine sehr moderne, packende und schonungslose verfilmung der polnischen geschichte!
mit sehr guten darstellen, kameraführung, und regie. die zeitsprünge verlangen vom zuseher konzetration aber bei der spannung ist das nicht schwer. man bleibt am ende bestürzt zurück und recherchiert über die ereignisse. sehenswert!
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am 12. Dezember 2016
Die erste Stunde des Films waren mir die Zeitsprünge zu groß. Andererseits schaut sich kaum ein junger Mensch welcher sich oft nicht für die Geschichte rund um den 2. WK interessiert derlei Filme an. Auch wenn mich die Zeit sehr interessiert + ein gewisses Hintergrundwissen vorhanden ist fand ich die Sprünge zu groß.
Zusammengefasst geht es mal nicht (nur) um Gräueltaten der deutschen Verbände im 2. WK. Hier geht es auch mal um die russische Siegermacht.....
Der Inhalt des Films ist oft genug beschrieben. Geschichtlich interessierten ist der Film zu empfehlen. Zeigt er doch auch das die Russen seinerzeit einzig und allein das kleinere Übel in Europa waren.
In Sachen Grausamkeit + Wahnsinn schenkten sich die beiden Regime sicher nicht viel.
Trauriger Film, gute Besetzung. Interessant und ergreifend dargestellt. Sofern man das von einem solch grausigen Thema überhaupt sagen kann.
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am 9. September 2013
Es bedurfte schon einer polnischen Produktion, um anhand der im Film dargestellten historischen Begebenheit zu zeigen, dass die Deutschen nicht an allem schuld sind. Niemals hätte es ein deutscher Regisseur gewagt, solch einen Film zu drehen.
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