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am 30. Oktober 2009
...das zumindest durfte ich bei dem Spiel Machinarium feststellen.
Und meine ersten Spielstunden mit diesem Spiel waren ein wahrer Genuss.
Wir klicken uns mit unserem Roboter Josef durch die Roboterstadt Machinarium, helfen anderen Robotern und dadurch natürlich auch uns selbst weiter.

Die Rätstel sind, für mein Verständniss, von einfach bis schwer, da ich allerdings eher zu den Anfängern in Sachen Adventure gehöre, muss man da jetzt nichts drauf geben.
Ich jedenfalls hatte und habe immer noch so manche Orte bei den ich spontan nicht wusste, wie es weiter geht bzw. den verstekten Knopf immer noch nicht gefunden.
Für Diejenigen die trotdem nicht weiter kommen, hält da Spiel auch eine Komplettlösung bereit, welche man sich allerdings erst in einem Minispiel erspielen muss.

Die Graphik ist in meinen Augen eine Pracht.
Umgebung und Hintegrund sind sehr schön gezeichnet und in den meisten Fällen noch in Bewegung.
Selbst auf die kleinsten Details scheint man in dieser Roboterwelt geachtet zu haben, überall kriecht und wuselt es, seien es die Reinigunsoboter oder die metallene Eule.
Zwar wirkt das Komplettbild skuril, gleichzeitig ist es aber sehr lebendig.

Die Musik ist angenehm zu hören, nicht zu leise nicht zu laut, spielt sie im Hintergrund, stört in keinster Weise und passt einfach... anders lässt sich das nicht ausdrücken.

Zum Abschluss kann ich nur sagen, dieses Spiel ist wirklich schön, angefangen bei unserem Roboter Josef, der schon allein durch seine Art schon verdammt lebendig wirkt, bis hin zu Stadt.

Wem die Demo schon gefallen hat, kann hier bedenkenlos zugreifen!
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am 21. Dezember 2010
Vorab: Ich habe wegen des günstigeren Preises die englische Version des Spiels als Download gekauft (seltsamerweise gibt es die deutsche anscheinend nur als Box-Version). Die Beigaben der Box kann ich also nicht beurteilen. Die Sprache ist für den Spielverlauf ohnehin irrelevant, da das Spiel selbst ganz ohne Sprache auskommt und alles mit Bilder-Sprechblasen erklärt, was ich sehr gelungen finde.

Absolutes Highlight des Spiels ist die optische Aufmachung mit liebevoll handgezeichneten Hintergründen und Figuren, die einem teuren Bilderbuch Ehre machen würden. Das ist um Größenordnungen schöner und "persönlicher" als jede 3D-Grafik (ich erinnere an Monkey Island 4, das grafisch einen massiven Rückschritt gegenüber Teil 3 darstellte). Man muss freilich ein Faible für die angerostete Atmosphäre irgendwo zwischen Endzeit, Steampunk und Schrottplatz haben - aber für mich ist das perfekt. Erstaunlich auch, wie viel Sympathie man für eigentlich eher simpel animierte, mechanische Roboter-Figuren entwickeln kann, wenn sie mit Herz gestaltet sind. Das zweite Highlight ist der absolut gelungene Soundtrack, der besser nicht sein könnte - perfekt auf die Szenerie abgestimmt und so gemacht, dass man ihm gerne bewusst zuhört, ihn aber auch beim Konzentrieren auf das Spiel nie als aufdringlich oder störend empfindet.

Die Handlung selbst ist dramaturgisch simpel und folgt allen Klischees des Abenteuerfilms: In die "Festung" (in diesem Fall eine Stadt) der Bösen eindringen, die einen fiesen Plan verfolgen, die Bösen besiegen, die Bombe entschärfen und das Mädchen retten. Stört aber überhaupt nicht, sondern löst eher ein Zuhause-Gefühl aus. Die Details auf dem Weg dorthin sind originell ausgedacht und größtenteils gut lösbar, wenn man die stellenweise etwas schräge Logik des Spiels einmal verinnerlicht hat.

Das bezieht sich auf die Aufgaben, die Teil der eigentlichen Handlung sind, z. B. Gegenstände finden, um etwas zu reparieren - typische Adventure-Rätsel halt. Zwischendurch muss man allerdings auch noch diverse Knobelspiele lösen, die oft innerhalb von Schaltkästen o. Ä. angeordnet sind, um bestimmte Mechanismen in Gang zu bringen. Einige werden das als nette Abwechslung betrachten, aber für mich ist das der größte Kritikpunkt, denn diese Logikrätsel sind zum Teil ungleich schwerer als der Rest des Spiels und haben mich öfter an den Rand der Entnervung getrieben. Bei der normalen Handlung konnte sogar mein fünfjähriger Sohn prima mitdenken, bei den Logikrätseln hingegen musste sogar ich mehrfach passen. Ich sage es mal so: Wenn Ihnen der Zauberwürfel (Rubik's Cube) zu schwer oder zu langwierig ist, werden Sie an einigen dieser Spiele auch keinen Spaß haben. Wenn Sie Herausforderungen dieser Art lieben, dann kann es sicher auch Spaß machen.

Es gibt zum Glück ein eingebautes Lösungsbuch, das man sich allerdings mit einem kleinen Spiel vom Typ "Scramble" erspielen muss (und zwar jedes Mal neu). Es hat eine Weile gedauert, bis ich herausfand, dass man das Spiel auch mit den Pfeiltasten steuern und die Spinnen mit der Leertaste abschießen kann - dann ist es nicht mehr schwer. Tipp: Von der jeweiligen Buchseite einen Screenshot machen, damit man auch nach der Rückkehr ins Spiel reinschauen kann.

Der zweite Kritikpunkt liegt in der Steuerung. Generell ist sie einfach und genau, aber aus unerfindlichen Gründen kann man einen einmal gestarteten Bewegungsablauf nicht abbrechen. Wenn man irgendwo hingeklickt hat, läuft der kleine Kerl stur dorthin und lässt sich vor dem Ziel nicht anhalten oder umlenken. Noch nerviger ist, dass man Gegenstände erst am Ort des Einsatzes aus dem Inventar holen darf. Tut man es vorher, nimmt der Roboter keine Bewegungsbefehle mehr an. Unschön ist auch, dass jeder Klick auf die rechte Maustaste (passiert mir als Monkey-Island-Veteran dauernd) das Kontextmenü des Flash-Players erscheinen lässt.

Ansonsten war mir das Spiel (mit Ausnahme der erwähnten Logikrätsel) einfach zu kurz - hätte gerne noch viel länger diese herrliche Welt durchstreift. Ein Epos wie bei Monkey Island & Co. darf man hier nicht erwarten. Trotzdem für mich das beste Adventure seit Langem. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung.
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am 19. Januar 2012
Seit 3 Wochen installiert. Hier meine Kurzkritik:

+ Sehr schöne Grafik ohne 3D
+ Der kleine Roboter Josef nimmt einen sofort gefangen
+ Geringe Hardware-Anforderung
+ Tolle Ideen
+ Knifflige Rätsel (für Erwachsene)
+ Keine Sprache, nur Bilder
+ Sehr anregend für Kinder

- USK ab 0, Pegi ab 7: Eher ab 10 Jahren zu empfehlen!
- Zu schwere Aufgaben für Kinder ab 7 Jahren
- recht kurz

- - Spielstände werden unter Windows NICHT gespeichert
(Unbedingt Spielstände manuell speichern, Problem bekannt!)

Der Hersteller schreibt dazu:
"Das Problem rührt vermutlich von bestimmten Einstellungen Ihres Adobe Flash Player oder einem Drittanbieterprogramm her. Machinarium speichert die Spielstände im lokalen Speicher des Flash Players, was zur Folge hat, dass wenn dieser gelöscht wird, auch die Savegames von Machinarium entfernt oder nicht angelegt werden. Auch wenn das Anlegen eines Spielstands verhindert wird, sieht es im zunächst Spiel so aus, als sei der Spielstand korrekt angelegt worden und dieser kann auch normal geladen werden. Sobald das Spiel aber neu gestartet wird, ist dieser nicht mehr vorhanden.

Diese Einstellungen können Sie über Startmenü -> Systemsteuerung -> Flash Player verändern. Sie finden im Einstellungsmanager im Reiter "Speicher" eine Konfiguration zum Zulassen, Fragen oder Verhindern, dass Websites Informationen auf Ihrem Computer speichern. Diese muss für Machinarium auf "Zulassen" stehen.

Wenn Sie Zugriffe nicht für alle Websites zulassen möchten, können Sie auch "Fragen" oder "Verhindern" einstellen. In diesem Fall müssen Sie für Machinarium aber eine Ausnahme hinzufügen. Klicken Sie im Flash Player-Einstellungsmanager dazu auf "Einstellungen für lokalen Speicher nach Website...", suchen Sie dann den Eintrag "local", wählen diesen aus und ändern die Einstellung unten auf "Zulassen". Wenn es den Eintrag "local" nicht geben sollte, fügen Sie diesen über "Hinzufügen..." mit der Option "Zulassen" bitte manuell hinzu. Dies führt dazu, dass Flashanwendungen, die direkt auf ihrem PC ausgeführt werden, Daten speichern dürfen, andere (Web-)Anwendungen aber nicht, wenn nicht explizit freigegeben.

Anschließend sollten die gespeicherten Spiele von Machinarium erhalten bleiben. Sollten Sie den Speicherort der Speicherstände benötigen, finden Sie diese unter im Anwendungsdatenverzeichnis (Windowstaste + R drücken und "%AppData%" eingeben), \Macromedia\Flash Player\#SharedObjects\<Zufallswort>\localhost\Spiele\Machinarium\machinarium.exe."

Weiterhin ist es möglich, dass externe Anwendungen wie z.B. "CCleaner" oder Antivirensoftware die Spielstände von Machinarium automatisch bei einem Aufräumvorgang entfernen oder das Anlegen dieser verhindern. In diesem Fall müssen Sie die Einstellungen dieser Drittprogramme anpassen."

Ein 5*****-Spiel. Wegen des Speicherfehlers und der schweren Aufgaben für ein Spiel, welches für 7jährige empfolen wird,
nur 4 Sterne. An die o.g. Datei kommt man übrigens nur heran, wenn unter Windows-Einstellungen "Versteckte Dateien anzeigen" aktiviert ist.

Amazon hat, wie gewohnt, innerhalb eines Tages geliefert. Topp! *****
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am 31. Oktober 2009
Normalerweise bin ich kein großer Adventure-Fan. Ich hab in meinem Leben nur eine Handvoll Adventures gespielt und höchstens die Hälfte davon beendet. Vielleicht liegt es daran, dass ich etaws ungeduldig bin und keine Lust darauf habe ein halbes Duztend Gegenstände zu kombinieren, bevor ich endlich weiter komme.
GENAU DESWEGEN mag ich Machinarium. Viele Gegenstände verliert man nachdem man einen Raum beendet hat, in die meisten Räume kann man garnicht zurückkehren. Ewiges Herumgelaufe fällt flach, planlose Versuche irgendwelche Gegenstände im Inventar mit anderen Inventargegenstäden oder der Umgebung zu kombinieren, ist nicht nötig. Hardcore-Adventure-Fans werden sich wohl unterfordert vorkommen, aber für einen Adventrue-N00b wie mich ist es genau richtig.
Was Machinarium aber wirklich außergewöhnlich macht: es gibt keine Sprachausgabe. Was theoretisch nach einem bösen Stilbruch zu anderen Adventures aussieht, ist für mich ein Segen! Sagen wir mal... Edna bricht aus. Kennt jemand die Stelle am Anfang, als man gerade über den Vordereingang abhauen möchte, von der Wache aufgehalten wird und zu den anderen Insassen gesperrt wird? Was gab es denn hier? Der Aluman; DROGGELBECHER; der Professor; Peter; der Barmann; die Verrückte Petra auf der Toilette; der Typ mit dem Telefonhören; Bienenmann; die Wäschelift-Wache. Bis man sich hier durch all die Informationen geklickt hat und sich zusammenreimen darf, was jetzt wirklich wichtig ist, vergeht schonmal eine Weile. Natürlich sind die Unterhaltungen unterhaltsam und oft habe ich angefangen laut zu lachen, aber irgendwann vergeht mir die Lust darauf. Als ich in Machinarium als kleiner Roboter in eine Zelle gesperrt werde und mit meinem Zellenpartner ein "Gespräch" anfangen möchte, kommt eine Sprechblase, in der eine Zigarette zu sehen ist und ich kann mich ans Werk machen.
Wenn man auf alte Bekannte trifft, wie den Roboter, der mal seine Sandburg zerstört und ihm den Eimer auf den Kopf gesetzt hat, wird dieses Erlebnis in einer Gedankenblase nochmal aufgezeigt.
Anstatt sich mit Worten verständlich zu machen, verständigt sich der Roboter neben diesen (Gedanken- und Sprechblasen) mit Gesten. Und wenn der Roboter zum ersten mal eine... wirklich schlimme Sache sieht und wild mit den Armen in der Luft fuchtelt, dann ist das mehr wert als jeder zynische Kommentar von Sedwig oder Edan.

Dieses Statement ist jetzt länger geworden als ich eigenlich wollte. Nochmal kurz: Machinarium verzichtet auf ein umfangreiches Inventar und unentliche Texte und ist vielleict genau deswegen für Adventure-Neulinge zu empfehlen.

Was ich übrigens noch erwähneswert finde: Im Gegensatz zu Edna bricht aus und The Whispered World läuft Machinarium auch auf einem 1280x800-Bildschrim auf Vollbild ohne gestreckt zu werden.
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am 12. November 2009
Die tschechischen Jungs und Mädels von Amanita Design haben wieder zugeschlagen und liefern uns mit Machinarium ein weiteres Highlight welches die beiden vorigen Kultgames Samarost und Samarost 2 nochmal übertrifft.

Machinarium startet sofort, ohne große Einleitung und Erzählung darüber was genau Sache ist. Man wird in eiskaltes Wasser geworfen und bekommt nur die nötigsten Infos wie "klicke hier" oder wie man eben mit der Umwelt interagiert. Generell ist das auch ganz nett, denn so erfährt man die Geschichte erst nach und nach in Sprechblasen eingebetteten Animationen ohne Texte und hat auch genügend Freiraum sich selbst etwas dabei zu denken, aber zugleich ist dies auch ein großes Problem am Spiel. Was genau zu tun ist um weiterzukommen bleibt dadurch nämlich ebenfalls etwas auf der Strecke und das Resultiert mehr oder weniger in einem dieser "Bildsuch-Spiele".

Aus diesem Grund hat man wohl auch ein durchaus Umfangreiches Hilfesystem eingebaut, allerdings hilft dies nur bedingt. Der Hinweis zum Beispiel ist lediglich eine Denkblase über dem Protagonisten und zeigt eine Animation mit dem Hauptziel - was sich jedoch jeder sehr schnell selbst zusammenreimen kann. Mehr Details liefert da die Komplettlösung die ebenfalls Teil des Hilfesystems ist allerdings manchmal auch eher einen Stolperstein darstellt. Bevor man einen Blick riskieren darf muss zum Beispiel ein Minispiel gelöst werden - eine Art Labyrinth-Sidescroller-Shooter, der in einigen Momenten zu Frust führen kann. Hat man diesen geschafft öffnet sich die Seite zur jeweiligen Lokalität und zeigt was man dort - und nur dort - tun kann. Wird ein Gegenstand aus einem anderen Raum benötigt ist dieser also nicht zu sehen, sondern auf der Seite des jeweiligen Fundorts. Freies Blättern durch die Lösung ist auch nicht möglich und wenn man bei einem der durchweg kniffligen Schieberätsel mal einen Schritt vergisst und nochmal nachschlagen muss wird man erst dazu aufgefordert das Minispiel zum Öffnen der Lösung erneut zu bestreiten.

Die Anzahl an Point and Click-typischen Elementen ist auch nicht so arg weit verteilt. Es gibt ein sporadisches Menü in dem mal zwei oder drei Items Landen, generell werden die aber im gleichen Raum wieder verbraucht. Ein "gehe zu" oder "benutze" gibt es auch nicht - das funktioniert alles einfach per Mausklick auf das jeweilige Objekt der Begierde. Im Gegenzug wurdem dem Roboter zwei Fähigkeiten eingebaut mit denen er zusätzlich mit Dingen interagieren kann. Durch klicken und Gedrückthalten der Maustaste auf dem Roboter kann man ihn in die Länge ziehen oder zusammenstauchen. So werden höherliegende Gegenstände erreicht, oder enge Passagen passierbar.

Diese kleinen Gameplay-Schnitzer sind aber verzeihbar, denn die komplett handgezeichnete Welt mit den ebenso produzierten Figuren ist voller liebevoller Details wie man sie in neuen Spielen kaum noch findet. Alleine die nicht ganz perfekten Proportionen und schiefen Konturen sprechen ihre eigene Sprache und sind weit über die "ach so perfekt sterile Welt" eines FFXIII ganz klar erhaben! Hinzu kommen sehr liebevolle Animationen die durchaus zum Schmunzeln anregen.

Musikalisch bewegt sich Machinarium auch auf einem hohen Niveau. Athmosphärisches Geblubber und technische Klänge begleiten dezent im Hintergrund und hauchen der ohnehin schon lebhaften Welt noch mehr Leben und Seele ein als sie schon durch die Optik hat. Sei es nun ein Kanal, eine Müllhalde oder eine Kneipe - stets ist das Klangerlebnis passend und nie störend. Da ist es doch eine wahre Freude dass der Soundtrack dem Spiel beiliegt.

Überhaupt hat man sehr viel Wert auf das Bundle gelegt, denn neben dem Soundtrack, einem kleinen Poster und der metallisch wirkenden Packung mit Prägung wurde noch das Spiel Samarost 2 beigelegt. Zwar bestreitet dieses Spiel noch weniger klassische Point and Click Pfade, aber es ist eine ebenso wunderschöne, eigene Welt in die der Spieler entführt wird, die vor jeder Haustür sein könnte. Die Dose von Würstchen ist zu einer Rakete umgewandelt, Kessel sind Häuser - hier zeigt sich die ganze kreative Ader von Amanita Design in einer etwas anderen Form als in Machinarium.
Leider liegt Samarost 2 eher als nackte Flashdatei auf der CD und man führt einfach die SWF oder HTML Datei in seinem Browser aus, aber den geringen Preis zahlt man gerne für solch ein hochwertiges, wenn auch kurzes Spiel.

Das Problem der kurzen Spielzeit und gewisse Flashmängel (kein wirkliches Vollbild) hängen übrigens auch Machinarium an - sind aber verzeihbar.

Machinarium und Amanita Design generell ist wirklich der Geheimtipp. Fans von Point and Clicks sollten zwingend einen Blick riskieren (Demo sind z.B. über die offiziellen Homepages verfügbar) und über einen Kauf nachdenken.
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am 17. Dezember 2010
Ich bin jetzt Adventurefan seit gut 17 Jahren, und einer derjenigen, die nach der jahrelangen Flaute erleichtert aufatmen, dass die totgeglaubten Adventures wieder im Kommen sind.

Dennoch gibt es auch heute bessere und schlechtere, und einfach außergewöhnliche Titel. Machinarium zählt meiner Meinung nach zu diesen außergewöhnlichen Titeln. Es ist, obwohl im Herzen ein Adventure in bester Tradition, so frisch und unverbraucht, und das in fast allen Punkten: Szenario, Charaktere, grafisches Design und Musik und vor allen Dingen im Einfallsreichtum.

Die Grafik ist schon allein ein Grund, das Spiel zu lieben. Hier gibt es keine vorgerenderten Hintergründe und keine 3D-Landschaften: Die Umgebungen sind handgezeichnet, und zwar in so einem wunderschönen Stil, dass man dazu Kunst sagen muss. Dies ergänzt sich mit der traumhaften, ruhigen Hintergrundmusik zu einer fesselnden, leicht melancholischen Atmosphäre.

Doch Machinarium ist kein Spiel, das den Spieler in die Melancholie zieht. Auf schwer zu beschreibende Weise verbindet es diese Atmosphäre mit einer Liebe zum Detail und einem Witz, die sich in jeder Animation aus Neue zeigen: Schon der kleine Roboter, der Held der Geschichte, ist so niedlich gestaltet und zum Leben erweckt, dass es das härteste Herz erweicht. Gegenstände schluckt er hinunter, wenn er sie einsammelt, oder setzt sie sich auch mal als Hut auf. Er kann sich ziehharmonikaartig lang und dünn machen, um an hohe Punkte zu gelangen, dann stakst er auf seinen zwei kurzen Beinchen unbeholfen durch die Landschaft. Oder er drückt sich platt zusammen, um tiefe Stellen zu erreichen, dann wackelt er als kleiner Roboterklops durch die Gegend und vor dem Bildschirm kann man nicht anders, als über das niedliche Design zu schmunzeln. Die Dialoge werden in animierten Zeichentrickfilmen erzählt. Das ist schwer zu beschreiben, aber wundervoll umgesetzt. Und in beinahe jedem Bild, welches ich besucht habe, musste ich mindestens einmal laut lachen oder über die liebenswerten Animationen seufzen.

Machinarium ist sicherlich nicht das schwierigste Adventure, was ich je gespielt habe. Die Gebiete sind meist nicht allzu groß, man bleibt selten längerfristig hängen. Und kommt man doch einmal nicht voran, trumpft das Spiel mit einer weiteren Stärke auf: dem wirklich fantastischen Hilfesystem. Benötigt man einen kleinen Tipp, kann man die aktuellen Gedanken des Roboters ansehen, welche einem meistens das nächste größere Ziel zeigen. Und bleibt man dennoch einmal hilflos stecken, kann man das geheime Lösungsbuch im Spiel öffnen und einen Blick auf ein Bilderbuch werfen, welches in detailverliebten Zeichnungen die nächsten Schritte genau darstellt. Dieses System erlaubt auch adventureunerfahreneren Spielen einen einfachen Zugang zum Spiel, und macht somit vor, wovon sich andere Genrevertreter eine Scheibe abschneiden könnten. Besonders nett: Man muss sich den Blick ins Lösungsbuch erst durch ein kleines (aber meist einfaches) seitwärts scrollendes Minispiel verdienen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Machinarium ist ein wundervolles Spiel. Wegen seines einzigen Mankos (es ist leider etwas kurz geraten) würde ich gerne 4 1/2 Punkte vergeben. Da das aber nicht geht, greife ich mit gutem Gewissen zu den fünf Sternen. Ich kann es somit einfach nur jedem empfehlen, egal ob er Adventurefan ist oder ob er sich in den kalten Wintermonaten einfach das Herz ein wenig erwärmen mag. Das Spiel ist jeden Cent wert.
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am 29. August 2010
Ein sehr schön gemachtes, sehr unterhaltsames Spiel mit schönen Rätseln und vielen witzigen Details. Die Erzählung der Story komplett ohne Text ist ebenfalls eine nette Innovation. Also spieletechnisch auf jeden Fall sehr gut.
Leider aber so kurz, das man es an einem längeren verregneten Nachmittag durchspielen kann. Somit auf jeden Fall deutlich zu teuer.
Außerdem läuft das Spiel unter Windows 7 nicht auf Anhieb einwandfrei, was bei einem auf Flash basierenden Spiel nun wirklich nicht sein müsste. (Flash Hardwarebeschleunigung deaktivieren und Desktop Designs deaktivieren)
Also 5 Sterne für den Spielspaß, abzüglich einen Stern für die zu kurze Handlung und nochmals einen Stern zusammen für die technischen Probleme und den hohen Preis.
Macht zusammen 3 Sterne.
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am 29. Juni 2015
Nur vier Sterne, da mich 3 Dinge gestört haben:

1. Man erfährt nur mit welchen Gegenständen man interagieren kann, wenn man zu dem Gegenstand geht. Das kostet während des Spieles viel Zeit, da man in manchen Szenen nur hin und her läuft. Dadurch erhöht sich auch der Schwierigkeitsgrad und ich war teilweise so genervt, dass ich mir im Internet die Lösung angeschaut habe.

2. Die Auflösung hat zwar auf dem Laptop funktioniert, wenn ich den Laptop an den Fernseher anschließe, sehe ich die Menüleiste aber nicht. Die Umstellung der Auflösung ist nervig.

3. Da ich sowohl den CC Cleaner, als auch ein Programm für den Firefox, welches Cookies löscht habe, war der Speicherstand immer wieder gelöscht. Dazu wäre im Vorfeld eine Info schön gewesen. Zum Glück gab es in diversen Foren Hinweise dazu, denn alleine hätte ich nicht herausgefunden, warum der Speicherstand weg ist.

Dennoch bewerte ich das Spiel insgesamt als positiv. Es ist liebevoll designt und sehr originell. Das überhaupt nicht gesprochen wird war auch eine interessante Erfahrung.

Die Spieldauer ist nicht zu lang, durch den geringen Preis ist das aber vollkommen in Ordnung.
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am 27. Juni 2010
Zu dem Spiel ist bereits einiges gesagt worden, deshalb möchte ich mal etwas zu dem Soundtrack sagen. Die beiliegende Audio CD von Tomas Dvorak ist eine echte Perle! Allein schon für die Musik hätte ich das Geld ausgegeben. Ein echter Geheimtipp. Die glasklare, räumlich tiefe und sehr fantasievolle Produktion liegt irgendwo im Bereich Ambient, Chillout, Elektronik, Downtempo und man kann sie immer wieder zu verschiedenen Anlässen sehr gut hören.

Volle Punktzahl (auch für das sehr liebenswert gemachte Spiel).
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am 18. August 2014
Ich muß ehrlich sein, das Spiel ist mir einfach zu schwer. :/ Sorry. Hat mir keinen Spaß gemacht ... ich habe da gesessen und bin so gut wie GAR NICHT weiter gekommen und nur mit Gameplay von anderen weiter zu kommen, da habe ich vorher aufgegeben und deinstalliert.
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