Hier klicken Amazon-Fashion Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle PrimeMusic WS HW16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
22
4,2 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,29 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 15. November 2009
Fleißig, fleißig: nur knapp 6 Monate nach dem letzten eher kommerziellen Studio-Album präsentiert die Dame nun auch noch eine Winter-Weihnachten-Sammlung. Man seufzt - und richtig: Der klagende Opener "What Child, Nowell" mit Glöckchengeklimper im Hintergrund wirkt zunächst klischeehaft kitschig - aber ... naja ... auch nicht wirklich schlecht.
Was dann folgt ist allerdings überraschend: Ein durchaus gelungener Mix aus interpretierten alten Weihnachtsliedern und neuen Kompositionen. Klassische Momente wechseln mit modernen Rhythmen, Pop-Art-Momenten und diese wieder mit altertümlichen Gesängen und Balladen (z.B. "Candle: Coventry Carol") - sogar Swing-Elemente finden sich ("Pink & Glitter").
Und Amos Interpretation von "Es ist ein Ros entsprungen" muß man einfach einmal gehört haben ("Holly, Ivy, And Rose") - klasse.
Wahrscheinlich ist es der Lauf der Dinge, das die gereifte Tori dieses Album nun weit weniger rebellisch als auf den grandiosen ersten Alben aufbaut - es ist eher besinnlich, melancholisch / harmonisch und gefühlvoll. Immer wieder sind altertümliche Momente eingestreut - aber nie wirkt das altmodisch. Leider endet das Album dann noch kitschiger als der Anfang: ausgerechnet mit "Stille Nacht, heilige Nacht" - Ach Tori ... mußte das wirklich sein ? ( ...aber den Amerikanern wird`s wohl gefallen).
Das Amos - oft zitiert - in einer Pastoren-Familie aufwuchs (dabei immer wieder auch bei Gottesdiensten spielte und sang) erklärt m.E. nicht die Hinwendung zu dem Thema "Winter und Weihnachten" - in vielen Voralben behandelt Amos das Thema "Religion" eher kritisch. Die klassische Musikausbildung dagegen erklärt das perfekte Gefühl für Musik und Stimmungen.

Anspieltips durch das weite Spektrum sind z.B. "Star of Wonder", "Snow Angel", "Pink & Glitter"). Dabei sind wirkliche Einzel-Höhepunkte nicht auszumachen. In der Gesamtheit ist jedoch ein überraschend abwechslungsreiches "Winter-Album" entstanden, in welchem sich Tori auf bewährte Tugenden besinnt und diese mit neuen Facetten umsetzt. Positiv sei vermerkt, dass nun das Klavier wieder etwas präsenter ist. Die Elektro-Beats und Loops, die auf dem letzten Album unangenehm auffielen, sind weitgehend verschwunden. Auch die Gesänge von Tori berühren wieder mehr, wirken authentischer und glaubhaft. Auch wenn "Midwinter Graces" weit von der Klasse der ersten Alben entfernt ist, so ist es in der heutigen Musiklandschaft ein wohltuend eigenwilliges Werk, welches vielleicht polarisiert - aber nie langweilig ist. Und es ist auch nicht zu "schmalzig" - trotz des Themas. Dafür gebe ich gerne 4 Sterne. Freue mich schon auf die BD mit hoffentlich viel Bonusmaterial.

Dirk
22 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 15. November 2009
Fleißig, fleißig: nur knapp 6 Monate nach dem letzten eher kommerziellen Studio-Album präsentiert die Dame nun auch noch eine Winter-Weihnachten-Sammlung. Man seufzt - und richtig: Der klagende Opener "What Child, Nowell" mit Glöckchengeklimper im Hintergrund wirkt zunächst klischeehaft kitschig - aber ... naja ... auch nicht wirklich schlecht.
Was dann folgt ist allerdings überraschend: Ein durchaus gelungener Mix aus interpretierten alten Weihnachtsliedern und neuen Kompositionen. Klassische Momente wechseln mit modernen Rhythmen, Pop-Art-Momenten und diese wieder mit altertümlichen Gesängen und Balladen (z.B. "Candle: Coventry Carol") - sogar Swing-Elemente finden sich ("Pink & Glitter").
Und Amos' Interpretation von "Es ist ein Ros' entsprungen" muß man einfach einmal gehört haben ("Holly, Ivy, And Rose") - klasse.

Wahrscheinlich ist es der Lauf der Dinge, das die gereifte Tori dieses Album nun weit weniger rebellisch als auf den grandiosen ersten Alben aufbaut - es ist eher besinnlich, melancholisch / harmonisch und gefühlvoll. Immer wieder sind altertümliche Momente eingestreut - aber nie wirkt das altmodisch. Leider endet das Album dann noch kitschiger als der Anfang: ausgerechnet mit "Stille Nacht, heilige Nacht" - Ach Tori ... mußte das wirklich sein ? ( ...aber den Amerikanern wird`s wohl gefallen).
Das Amos - oft zitiert - in einer Pastoren-Familie aufwuchs (dabei immer wieder auch bei Gottesdiensten spielte und sang) erklärt m.E. nicht die Hinwendung zu dem Thema "Winter und Weihnachten" - in vielen Voralben behandelt Amos das Thema "Religion" eher kritisch. Die klassische Musikausbildung dagegen erklärt das perfekte Gefühl für Musik und Stimmungen.

Anspieltips durch das weite Spektrum sind z.B. "Star of Wonder", "Snow Angel", "Pink & Glitter"). Dabei sind wirkliche Einzel-Höhepunkte nicht auszumachen. In der Gesamtheit ist jedoch ein überraschend abwechslungsreiches "Winter-Album" entstanden, in welchem sich Tori auf bewährte Tugenden besinnt und diese mit neuen Facetten umsetzt. Positiv sei vermerkt, dass nun das Klavier wieder etwas präsenter ist. Die Elektro-Beats und Loops, die auf dem letzten Album unangenehm auffielen, sind weitgehend verschwunden. Auch die Gesänge von Tori berühren wieder mehr, wirken authentischer und glaubhaft. Auch wenn "Midwinter Graces" weit von der Klasse der ersten Alben entfernt ist, so ist es in der heutigen Musiklandschaft ein wohltuend eigenwilliges Werk, welches vielleicht polarisiert - aber nie langweilig ist. Und es ist auch nicht zu "schmalzig" - trotz des Themas. Dafür gebe ich gerne 4 Sterne.

Dirk
22 Kommentare| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2013
Die Möglichkeit zu haben, andere Rezensionen zu lesen, finde ich immer wieder gut. Es ist doch erstaunlich, welch unterschiedliche Wirkung dieses Tori
Amos Album auf unterschiedliche Leute hat - die einen finden es langweilig, die anderen spekulativ (Finanzen), wieder andere fantastisch. Mir persön-
lich hat es überraschend gut gefallen. Ich hatte Weihnachtskitsch erwartet und war froh, dass es nicht so war. Nehmen wir als Beispiel das viel geliebte
und viel gehasste 'Holly, Ivy and Rose', die sentimentale Grundstimmung ist durchaus noch vorhanden, doch wie interessant ist die Integration von orienta-
lischen Elementen - da wird nichts zerstört, es wird interpretiert. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Künstlerin wie T. Amos den Weihnachts-
rummel unterstützen will. Die Grundidee des Festes ist ja wohl global und nicht an Glaubensrichtungen gebunden. Das Verlangen nach Frieden und Ruhe wird
hier, wenn man sich auf die Musik und die Texte einlässt, doch eindrucksvoll vermittelt. Meine Favoriten hier sind 'Emmanuel' und 'Star of Wonder'. Mit
dem von einigen Rezensenten so gelobten 'Pink and Glitter' kann nun wiederum ich so garnichts anfangen, es stört mich sogar. Dieses Album wird nie eins
meiner Lieblingsalben werden, aber ich finde es interessant. Es ist nicht für Hörer zu empfehlen, die die 'extremeren' Tori Amos Alben als Maßstab für
gute Musik nehmen und nichts daneben gelten lassen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Dezember 2009
Weihnachts-CDs gibt es wie Sand am Meer, die wenigsten davon stellen etwas Eigenständiges dar. Tori hat mit "Midwinter Graces" wieder mal auf die Kommerzgesetze der Musikindustrie ein Liedchen gepfiffen und ihr eigenes Ding durchgezogen.

Ihre eigenwillig schön interpretierten X-Mas-Songs eignen sich sowohl als Hintergrundberieselung während man den Weihnachtsbaum dekoriert, als auch zum tieferen Eintauchen bei Kerzenschein, um über das größere "Dahinter" dieses Festes zu sinnieren.

Obwohl die Lieder alle einen christlichen Ursprung haben, versteht es Tori, sie quasi überkonfessionell zu interpretieren. Die Songs gehen, wenn man sie lässt, ins Innere, unabhängig von Glaubensdogmen.

Persönliche Anspieltipps: "Holly, Ivy and Rose", "Snow Angel" und "Winter's Carol".
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2009
Musste mich erst reinhören, bin kein Amos Fan. Ungewöhnlich die Verbindung von Eigenkompositionen mit traditionellen Liedern zu Weihnachten, die auch noch durch eigene Texte und Melodien ergänzt werden. Aber funktioniert! Wunderschöne, sorgfältig und originell arrangierte Songs. Passt für den ganzen Winter
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2012
Das Album "Midwinter Graces" von Tori Amos ist sehr schön - auf eine Art und Weise die eben nur der Künstlerin zu eigen ist. Ihre contemporary-eske Interpretation altbekannter Weihnachtslieder birgt auch für jene Interessantes zu entdecken, die eher nicht so sehr Anhänger des üblichen Weihnachtstrubels sind. Freunde moderner Klassik dürften ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Nur wer herkömliche Christmas Carrolls erwartet, könnte zunächst möglicherweise etwas verwirrt dreinschauen. Doch wer Tori Amos kennt, hegt ohnehin kaum derartige Erwartungen. In jedem Falle erwirbt man mit dem Album etwas Besonderes, das auf seine ganz eigene Weise schön ist.

Von mir beide "Daumen hoch" und fünf Sterne für dieses Werk.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Oktober 2011
Tori und Weihnachten passt eigentlich irgendwie so gar nicht. Aber ich muss sagen, das Album ist sehr gelungen. Für den einen mag es langweilig oder kommerziell klingen, für den anderen sehr stimmungsvoll und gefühlvoll interpretiert. Ich zähle mich zu den letzteren. Tori zeigt in diesem Album dass sie auch anders kann und nicht immer die "Krawallschachtel" sein muss. Perfekte Lieder zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit mit Toris wundervoller Stimme und wundervollen Arrangements.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Dezember 2012
...in der Karriere von Tori Amos ist das Album "Midwinter Graces". Gekauft habe ich mir die CD als Weihnachtsalbum, in der Hoffnung, mal etwas anderes als "Jingle Bells" & Co. zur musikalischen Unterlegung der Festtage einwerfen zu können. Letzteres gewährleistet die CD durchaus, mag auch Tori hier manchen Klassiker (neben eigenen Songs) interpretiert haben, aber dies tut sie eben auf ihre sehr eigene Weise. Gleichwohl ist Toris elfenhaft-lyrischer Gesang, so er eben nicht unbedingt zur Heiterkeit verführt, dann doch nicht so recht das Wahre für die Weihnachtszeit. Selbständig gehört überzeugt das Album auch nicht recht - etwas zu langweilig, einheitsbreiig und unmotiviert kommen die Songs daher, kein rechtes Highlights, keine neuen Ideen, wie man sie sonst von Tori gewöhnt ist. Nun ja, auch ein schwaches Tori-Album ist sicherlich noch um Längen besser als der Großteil dessen, was heutzutage in CD-Form gepresst wird. Dennoch werde ich anderen Alben den Vorzug geben, wenn ich mir demnächst einmal wieder ein Portion Tori gönnen möchte.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. März 2015
Schöne, winterliche, weihnachtliche Melodien die man auch mal so hören kann. Tori klingt ähnlich wie Kate Bush. Der Klang der CD iat absolut perfekt. Für alle die ruhige Melodien mögen und für alle die zu Weihnachten keinen Bock auf "Stille Nacht" haben...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2010
Zuerst waren mein Mann und ich ja skeptisch was dieses Weihnachtsalbum von Tori Amos angeht. Aber als ich sie dann daheim in den CD-Player eingelegt habe war ich wirklich sehr angetan. Die Lieder sind alle sehr melodisch und schön produziert. Vier Sterne deshalb, weil es trotzdem noch wesentlich bessere Alben von Tori Amos gibt. Aber es ist wirklich sehr zu empfehlen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken