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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
33
3,5 von 5 Sternen
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am 5. Dezember 2004
Vorweg: Ich bin Stonesfan. Dennoch: Diese Live-CD ist, sowohl was die Soundqualität als auch die musikalische Interpretation anbetrifft, eine einzige Enttäuschung. Zur Soundqualität: Es ist mir ein Rätsel, wie man bei den heutigen technischen Möglichkeiten ein derart schlecht abgemischtes Album auf den Markt bringen kann. Die Soundqualität vieler Bootlegs ist wesentlich besser. Zur Interpretation, CD 1: Die Gruppe schrammelt völlig lieblos und spieltechnisch auf dem Niveau einer Garagen-Amateurband ihr Repertoire herunter. Geradezu eine Frechheit ist das einfallslose Töne-Aneinanderreihen Ron Woods. Störend ist auch, daß die Gitarren bisweilen nicht sauber gestimmt sind. Etwas besser wird es auf CD 2: "The Nearness of You", "When the Whip Comes Down" und der Bluesklassiker "Rock me Baby" geben ein Gefühl davon, was die Band eigentlich auszeichnet. Für ein Doppelalbum etwas wenig. Ferner verstehe ich nicht, warum man nicht endlich einmal ein komplettes gelungenes Konzert "offiziell" veröffentlich. Bisher ist das nur auf Bootlegs zu haben, spiegelt aber besser die Dynamik eines Stones-Konzerts wieder als der vorliegende Zusammenschnitt.
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am 8. November 2004
Es war klar, dass die Stones die Licks-Tour kommerziell noch ausgiebiger auswerten wollen, natürlich nur rein zufällig kurz vor dem Weihnachtsgeschäft 2004. Was bieten Sie dem Fan der schon alles hat und dem Einsteiger? CD 1 enthält überwiegend die Greatest Hits, CD 2 bietet ein paar Live-Raritäten, welche die Stones vorwiegend in den kleineren Venues zum besten gaben. Das alles kommt in sehr guter bis fabelhafter Spiellaune daher. Der Sound ist entsprechend der Song-Arrangements gekonnt gemixt, was zum Live-Feeling enorm beiträgt. Das hört sich alles vielversprechender und besser an als z.B. „Flashpoint" oder „No security". Wenn da nur nicht ein paar Kürzungen von Songs wären. Einige „Edits" sind für den Neuling und alten Fan vielleicht gerade noch verschmerzbar. Jedoch wurde es bei „Brown Sugar" und „Rocks off" deutlich übertrieben, denn hier fehlen ganze Strophenteile, bzw. Refrainparts. Das diese unsinnigen Kürzungen zu Lasten des Hörgenusses geht, hätte dem Produzententeam eigentlich klar sein müssen.. Deshalb nur 4 Sterne!
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Es wird mir ein Rätsel bleiben, warum man zur Tournee zu einer Best of-CD ("40 Licks") eine Doppel-CD rausbringt, von der die erste wiederum nur Live-Versionen großer Stones-Hits enthält, sich dabei aber keineswegs um Vollständigkeit bemüht - ich meine, bei nur 49 Minuten Laufzeit (!!) hätte man doch gleich auch noch Jumpin' Jack Flash, Sympathy for the Devil und Tumbling Dice etc. mit drauf packen können, wo man schon gerade dabei war.

Im allgemeinen nähern sich die Songs wieder den Laufzeiten der Studio-Versionen an, was ich mal ganz erfrischend finde (die Stones haben die Unart, live das Riff von z.B. Satisfaction am Ende endlos auszunudeln); gut möglich, dass etliche Lieder aus kosmetischen Gründen für die CD gekürzt wurden. Bei Brown Sugar allerdings hat man völlig unsinnigerweise das Introriff von 4 auf zwei Durchgänge runter- und den 3. Refrain ganz rausgeschnitten; sowas darf einfach nicht passieren. Von Rocks off wurde – ohne jede erkennbare Not – die 3. Strophe geschnitten, so dass eine hässliche Amputationsnarbe bleibt; leider fehlen auch die letzten 16 Takte von Paint it black und Chuck Leavells Honky Tonk-Pianosolo in Honky Tonk Women – die ungekürzten Versionen sind wenigstens auf der "Four Flicks"-DVD zu finden.

Gimme Shelter gab's schon ähnlich auf "No Security"; meiner Meinung nach ist sowieso die Version auf der Wild Horses-Maxi-CD ('95) unerreicht. Bei Honky Tonk Women hört man, wie sogar Sheryl Crows Nerven flattern angesichts der Gelegenheit, mit den Stones auf der Bühne zu stehen, sehr sympathisch.

Der eigentliche Kaufgrund sind die 12 Titel auf CD 2, von denen 10 bisher noch nie in offiziellen Live-Versionen zu haben waren - endlich mal was Neues!! (Beast of Burden gab's schon mal live (als B-Seite von Going to a Go-Go ('82) und auf "Rarities 1971-2003"), und ganze 35 Sekunden von Everybody... waren auf der '65er "Got Live if you want it"-EP zu hören.) Rock me Baby ist der obligatorische Blues; schade, dass die Stones nicht die Größe hatten, eine viel aufregendere Version mit den AC/DC-Gitarristen zu wählen. Auf You don't have to mean it hätte ich gut verzichten können, naja. Ron Wood ist nicht Mick Taylor, auch wenn er sich im Solo von Can't you hear me knocking ein paar Licks bei ihm "leiht", aber ich freue mich über diese spannende Version mit Sax- und sogar Harp-Solo. Mutig und erfreulich auch Worried about you, auch wenn - oder gerade weil - Mick nicht mehr alle Falsett-Töne so ganz trifft... ;-)

Höhepunkte sind für mich die dynamische Version von That's how strong my Love is (Pain in my Heart wird kurz zitiert), das intime The Nearness of you, das Keith auf den Leib geschrieben scheint, und der Party-Schlusspunkt Everybody needs somebody to love (mit Solomon Burke als Gastsänger), das genauso wie That's how strong my Love is nochmal sehr gekonnt einen zweiten Schluss angehängt bekommt.

Die Setlisten der Konzerte auf der parallel erschienen 4 DVD-Box "Four Flicks" sind allerdings um einiges abwechslungsreicher. Das Cover mal wieder... vergiss es. Das Booklet ist ebenfalls etwas einfallslos... Der Traum von der zweiten perfekten Stones-Live-Platte (nach "Get yer Ya-Ya's out") wird wohl ewig unerfüllt bleiben. Spaß macht "Live Licks" aber allemal.

P.S. Die Liveversionen von Thru and Thru (auf "Rarities 1971-2003"), Dance Pt. 1 und Before they make me run (Biggest Mistake Maxi-CD) und Hand of Fate (Biggest Mistake Vinylsingle) hätten auch noch locker Platz auf CD Nr. 2 gehabt. Als Sammler muss ich noch nach der Japan-CD mit If you can't rock me als Bonus Ausschau halten...

Insgesamt finde ich die Platte (im Gegensatz zu einigen Mitrezensenten) sehr gut produziert, sehr druckvoll, ein warmer voller Bass, alles sehr weit vorne, und Mick ist gut zu hören. Übrigens: auf dem Remaster von 2009 sind die Songs NOCH etwas stärker komprimiert als 2004, dafür ohne Kopierschutz - und am Ende von You don't have to mean it bedankt sich Keith jetzt beim Publikum.
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am 31. Oktober 2004
Die "Licks"-Tour war der verwirklichte Traum aller Stones-Fans: Drei völlig verschiedene Shows (Stadion, Arena, Club) auf einmal. An einem Tag das Hitprogramm (Brown Sugar, Satisfaction) im Stadion, am nächsten Tag die Perlen (Midnight Rambler, Can't You Hear Me Knocking) in der Halle und einen Tag später dann Unglaubliches aus der Überraschungskiste (Worried About You, Nearness Of You) im kleinen Club. Jeweils über zwei Stunden wohlgemerkt. Wer das erleben durfte, für den bleiben die Stones "the greatest Rock'n'Roll band on earth".
Was hätte "Live Licks" für ein tolles Album werden können! Ist es auch wirklich stellenweise (Monkey Man, Street Fighting Man und When The Whip Comes Down sind schlicht grandios).
Doch das nachträgliche Bearbeiten, Schneiden und Kürzen der oft zugegebenermaßen ausufernden Liveversionen hätten die Stones dem Produzententeam verbieten sollen. Das Kürzen ganzer Songteile (Brown Sugar, Rocks Off) und Soloparts (Honky Tonk Women) ist so lieblos und dilettantisch ausgeführt, dass selbst der ungeübte Hörer einen Sprung der CD vermuten wird. "Rocks Off" hat es besonders übel getroffen: Mitten in der schönen Zeile "The sunshine bores the daylight out of me" springt der Song plötzlich in den letzten Refrain. Das hier etwas nicht stimmt, hätte vermutlich selbst meine Großmutter gehört. Wahrscheinlich haben die Stones sich "Live Licks" vor der Veröffentlichung nicht angehört. Das Album hat sie nicht interessiert und sollte nur einen Vertrag mit Virgin erfüllen, da das nächste Studioalbum auf 2005 verschoben wurde. Virgin indes sollte sich schämen. Bei knapp einer Stunde Laufzeit pro CD hätte man sich die peinlichen Kürzungen sparen können.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Februar 2007
Ich kann gar nicht so genau sagen, was mich an der neusten (offiziellen) Live-Doppel-CD der Rock `n` Roll Urgesteine konkret stört; fest steht aber, dass man als Zuhörer, der in sehnsüchtiger Erwartung die Scheiben auflegt und abspielen lässt, eine spürbare Enttäuschung hinnehmen muss.

Es liegt wohl nicht an den Songs an sich - im Gegenteil - beide CD's sind mit sehr, sehr guten Nummern bestückt.

Im Grunde kann man sich auch über die Qualität der Aufnahmen nicht beschweren - insgesamt sind die Mitschnitte recht gelungen, auch wenn immer wieder im Studio unverkennbar nachgebessert wurde (sogar der Jubel des Publikums ist einmal leiser und dann wieder lauter!)

Irgendwie spürt man keine Energie, keine Spritzigkeit...

Es kommt nie zu einem richtigen Rockkonzertfeeling, das man sich aber höchstwahrscheinlich beim Erwerb dieser Platte(n) schon im Kopf ausgemalt hat.

Tja, was soll ich noch sagen...

Leider stimmt mich das aufgezeichnete Gesamtergebnis der Forty-Licks-Tour äußerst unzufrieden. Irgendwas ist da beim Abmischen der beiden CD's ordentlich in die Hose gegangen! Und als echter, bekennender Stones-Fan tut mir das natürlich sehr weh. So verbleibe ich in der Hoffnung auf eine weitere Live-Aufnahme (im Rahmen der A bigger bang - Tour), die uns, so Gott will, dieses Missgeschick vergessen lässt.

Trotz allem lobenswert erwähnen möchte ich die Aufnahmen von "Honky Tonk Women", "Street Fighting Man", "Paint It Back" sowie "That's How Strong My Love Is" und "Worried About You".

Alles in allem ist das Live-Licks-Album nicht blamabel, aber für die Altmeister des Rock `n` Roll, aufgrund moderner technischer Möglichkeiten, unwürdig.

Als Stones-Fan muss ich wegen der Setlist insgesamt aber trotzdem 3 Sterne vergeben.

Auch das Booklet mit den Tourdaten gefällt mir ganz gut.

Meine Empfehlung: Kauft Euch zuerst die Live-Scheiben "Flashpoint", "No Security" und/oder "Stripped"!!

Auch als Stones-Fan ist dieses Doppelalbum kein absolutes Muss!
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am 20. November 2004
Die neue Live Licks der Rolling Stones is recht gut aber schade das
es kein neues Album gibt. Die erste CD braucht eigentlich keiner mehr, der schon einige Live CD's der Stones besitzt. Aber die zweite CD ist eine wirkliche Überraschung. Das sind die etwas ausgefalleneren Titel, die diesmal echt gut klingen. Deshalb lohnt sich der Kauf. Die Rolling Stones sind immer noch fit und hoffentlich bleiben sie uns noch einige Jahre erhalten.
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am 27. Juni 2012
Auch 2004 musste mal wieder ein Live- Doppel- Album der Stones rauskommen, nachdem schon vorher etliche Live- und "Best of"- Scheiben auf den Markt geschmissen wurden.
Da liegt für mich der Verdacht nahe, dass die Band, vor allem aber ihr Management, hier jedes Mal noch mal ordentlich abzusahnen zu versuchen, indem man das alte Material immer wieder verwurstet; was billiger ist, als ständig was Neues zu präsentieren. Natürlich auch clever, auf diese Weise immer wieder auf sich aufmerksam zu machen; wenn man bedenkt, dass es um die Stones die letzten Jahre ziemlich ruhig geworden war.
Leute, die scharf auf was wirklich Neues sind, werden von dieser CD natürlich enttäuscht sein. Für mich eine Live- CD wie alle Anderen.
Leute, die die Stones nur kennenlernen wollen, empfehle ich eher ein gutes Studioalbum der Band. Denn "besser" als die meisten anderen Studio- Original- Alben ist diese Live- Auswahl auch nicht.
Und das Feeling eines Live- Concerts der Stones bringt diese Doppel- CD auch nicht rüber. Dafür sind die Micros zu sehr auf die Band, vor allem auf den Gesang gerichtet. Immerhin kommt dabei die Musik für sich besonders gut rüber; was ja eigentlich auch die Hauptsache ist. Und das ist nicht immer einfach bei einem Live- Album; hier aber gelungen.
Leute, die meinen, die CD's könnten ein Konzert ersetzen, sind sicherlich auf dem Holzweg. Da schon lieber die stones hoffen, noch mal live zu sehen (obwohl das in Deutschland natürlich immer unwahrscheinlicher wird, aufgrund Keith Richards' Gesundheitszustand); obwohl die Eintrittspreise der Stones leider bei deren Konzerten exorbitant hoch geworden sind.
Die Vortragsweise der Songs auf diesen Scheiben sind naturgemäß immer ähnlich; meist sehr rockig gespielt; die Rockfans kommen hier mehr auf ihre Kosten als die Balladen- Anhänger. Mir gefallen die Songs aber auf den Original- Studio- Alben besser; auch wegen ihrer untereinander unterschiedlichen Präsentationen in den verschiedenen Epochen der Zeit.
Die SONGS an sich sind natürlich auch hier nicht schlecht. Es wird ein "Querbeet- Mix" geboten von Songs und Stilen quer durch das Repertoire der Band, ohne besondere Ordnung. Ein Übergewicht bieten Songs aus den 70er Jahren; auch noch einige aus den 60er Jahren sind dabei; aber kaum neuere Songs der Band - nach ihrem Album "Tattoo you" - sind dabei, was wieder einmal den falschen Eindruck hinterlässt, dass die Band in den letzten 30 Jahren kaum mehr was zu bieten gehabt hätte.

FAZIT: Kein Album, das man man haben muss, sondern eher wieder einer der etwas einfallslosen Schachzüge des Managements der Band, auf diese Weise den ganz eingefleischten Fans der Band wieder mal das Geld aus der Tasche zu ziehen, weil die glauben könnten, sie könnten was verpassen, wenn sie dieses Album nicht auch noch hätten. - Ist aber ein Irrtum! Braucht man wirklich nicht; vor allem nicht, wenn man schon andere (Original- Studio-) ALben der Band hat.

Ich würde für dieses Doppel- Album nicht mehr viel Geld bezahlen.
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am 1. November 2004
Gleich vorweg: Die Stones sind immer dann am besten, wenn sie live spielen. Deshalb ist auch die Fangemeinde bei dieser Band noch mehr hinter allen Live-Aufnahmen her, die der Markt her gibt. Und das sollen ja im Bootlegbereich um die 3.000 Stück sein. Leider sind wahrscheinlich 98 % der Bootlegs von minderer Tonqualität und allenfalls was für Hardcorefans zum Sammeln. Aber die Bootlegs enthalten eben häufig Titel, die nicht auf offiziellen Scheiben erhältlich gewesen sind. Mit der letzten Live-CD "No Security" hat man dem schon Rechnung getragen. Es waren schon einige Perlen dabei, die so noch nie zu hören waren.
Das neue Doppelalbum ist auch diemal wieder kein Konzert in chronologischer Reihenfolge, sondern eine Aneinanderreihung diverser Konzertaufnahmen. Die erste Scheibe enthält die bekannten Stones-Hits, aber erfreulicherweise wieder in neuer Version. Also wird man auch hier angenehm überrascht. Das Highlight ist aber die zweite Scheibe, denn hier sind die wahren Perlen drauf, die Titel wegen derer die Bootlegs gekauft werden. Nur hier eben in bester Tonqualität. Daß man alle Titel auch auf den DVDs findet, schadet meines Erachtens nicht, ich jedenfalls benutze beide Formate zu unterschiedlichen Anlässen.
Erstaunlich auch, daß die Stones zum ersten Mal ihre CDs mit Kopierschutz auf den Markt bringen.
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am 5. November 2004
sollte man bei einer Live-Scheibe denken. Aber was machen die Bands: Live und live und live usw. Soll heißen: Warum immer nur die Stückelungen der (vermeintlich) besten Songs von Datum X in Soundso und Datum Y in Hierundda usw. Wer Live-Platten mag, will the real stuff: 1 oder maximal 2 Konzerte am Stück. Da sind Spielfehler, Soundwackler usw. eben echt, und somit auch spannend. The Who und Pearl Jam haben einfach ganze Konzerte komplett zum Kauf angeboten, das ist allemal spannend und aufregend auch ohne Vorauswahl und damit Zensur. Also: Liebe Stones, Euer halblegaler Atlantic-City Mitschnitt hätte Euch den Weg weisen sollen: Live is Live, eben the real stuff. P.S. allein der Gig in Oberhausen wäre in seiner Ganzheit (mit AC/DC- Gastauftritt) interessanter gewesen als Live Licks. Aber wer weiß: Was noch nicht (veröffentlicht) ist, kann ja noch werden.
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am 11. November 2004
Endlich mal wieder eine CD für echte Stones-Fans, bei der der Charakter der Band voll zum tragen kommt. Die Stones waren immer eine Gitarren-Band und deswegen stehen die Gitarren hier auch völlig zu recht und absichtlich im Vordergrund. Man kann nur hoffen, dass die Zeit der sterilen Hochglanzproduktionen im Bereich der Live-CDs endlich vorbei ist, denn durch sie wurde die Musikalität unterdrückt bzw. bei vielen anderen Bands das Fehlen derselben kaschiert. Die Produktion ist auf allerhöchstem technischem Niveau und Leuten wie Bob Clearmountain und Don Was schlechte Arbeit vorzuwerfen zeugt von hoher Ahnungslosigkeit. Die Songauswahl ist sehr gelungen, man bekommt eine CD der greatest Hits und eine mit selten gehörten Perlen. Den Gastauftritt von Sheryl Crow hätte man allerdings wirlich nicht auf die CD nehmen müssen.
Eine Anmerkung noch zur Rezension der Amazon-Redaktion, die Jaggers Intonation bei The Nearness Of You loben: Der Song wird von Keith Richards gesungen, die Stimmen sind sich eigentlich nicht ähnlich.
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