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am 26. November 2017
Dieses Objektiv ist ein schönes Universal Objektiv für Innenbereich. Blende von 2,8 über die ganze Länge reicht für Innen gut aus. Ab und zu den ISO hoch nehmen bis 800 nötig.Ist halt kein 1,8. Aber für diesen Preis einfach nur TOP. Original kostet das doppelte und kann weniger.

Würde ich jeden Hobby bis Armateur empfehlen.
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am 23. Dezember 2017
... an meiner Canon 80d. Die Videoaufnahmen in der Kirche waren um Welten besser als mit meinem 2 Jahre altem Camcorder von Canon. Bei dieser Lichtstärke auch kein Wunder. Allerdings empfehle ich für hochwertige Tonaufnahmen ein externes Mikrophon zu nutzen, weil die Zoomgeräusche doch recht laut sind.
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am 5. Januar 2013
Bewertung meines Kaufs: ich bin mit dem Produkt zufrieden und kann es weiter empfehlen.
Preis ist angemessen und das Produkt ist ok.
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am 28. Januar 2013
Mein Tamron 17-50mm f2.8 war mit Offenblende ziemlich unscharf..
Ich bekam immer ein ziemlich verwaschenes Bild.
Erst als ich auf Blende f5.6 aufwärts abgeblendet habe, wurde das Bild ziemlich scharf.
Alles in allem konnte mich das Objektiv nicht überzeugen, da an meiner Nikon D7000 der Fokus sehr oft falsch saß.

Bsp.: Wenn ich Blende f2.8 einstellte, mit meiner Kamera ein Objekt z.B. Einen Korken oder ein Mikrofonkopf an fokussierte, war der Fokussierte Bereich oft unscharf und das dahinterliegende was nicht fokussiert wurde scharf. Vielleicht eine Art Back/Front Fokus. Keine Ahnung.

Hatte das mit noch keinem anderen Objektiv, weswegen ich es auch jetzt wieder zurückschicke und mir ein Nikkor 17-55mm 2.8 zulegen werde, zur Hoffnung dort bessere Qualität bei f2.8 und keine Fokusprobleme zu haben.
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am 13. Februar 2014
Ich besitze das Tamron 17-50mm nunmehr wenige Jahre und denke, dass ich nun soweit bin, ein Resümee zu ziehen. Angeschafft wurde das Objektiv als Ersatz für ein Canon 18-55mm IS an einer Canon EOS 550D. Fortan wurde es zu meinem Standard-Objektiv und begleitete mich auf Partys, Hochzeiten und z.B. auf die Malediven. Zusätzlich zu meinen Alltagserfahrungen unternahm ich ausführliche Direktvergleiche mit anderen Objektiven. Direkt vorweg: Das Tamron kann nur an Kameras mit Crop-Sensoren verwendet werden!

Wie der Titel dieser Rezension bereits andeutet, konnte ich Stärken, aber auch Schwächen feststellen. Letztere fielen mir, mit steigender Erfahrung und mehr Möglichkeiten Vergleiche zu ziehen, immer stärker ins Auge. Vergleicht man das Tamron z.B. mit dem 18-55 IS, fällt insbesondere die höhere Lichtstärke auf. Neben der Möglichkeit den Schärfentiefebereich geringer zu wählen, haben es viele Interessent/innen sicherlich darauf abgesehen, bessere Aufnahmen in Innenräumen machen zu können – Nicht umsonst erhält dieses Objektiv in einschlägigen Foren immer wieder eine Empfehlung als „Party-Objektiv“ für Crop-Kameras (1100D, 550D, 600D, 650D, 700D, 60D, 70D, usw.). Hierzu kann ich sagen: Diese Empfehlung ist nicht unbegründet. Die Blende von 2.8 ermöglicht es sehr häufig, den Blitz einfach mal in der Tasche zu lassen. Hinzu kommt der wirklich tolle Bildstabilisator. Dieser rastet hörbar ein und das Objektiv beginnt zu brummen. Schaut man durch den Sucher, sieht es so aus, als werde das Bild „festgetackert“. Bewegungsunschärfen lassen sich damit natürlich nicht vermeiden, aber die 2.8-er Blende hilft, auch diesem Ziel näher zu kommen. Insgesamt beurteile ich den Bildstabilisator besser, als den des Canon 18-55mm IS. Meiner Meinung nach stellt dieser eine gute Kaufargumentation dar. Doch beachten Sie immer: Ein Bildstabilisator ist nur in den seltensten Fällen das Allheilmittel!

Doch wo Licht ist, ist meistens auch Schatten. Wer nun erwartet bei Offenblende (Für Anfänger erneut: F/2.8) knackscharfe Fotos zu bekommen, den muss ich leider etwas bremsen. Die Randbereiche des Bildes werden ziemlich weichgezeichnet und auch die Bildmitte erhält eine gute Portion Weichzeichnung. Gut erkennbar ist dies insbesondere bei feinen Strukturen wie z.B. Haaren oder der Haut. Mit weiter geschlossener Blende wird die Bildschärfe naturgemäß zunehmend besser, seinen Zenit erreicht das Tamron jedoch erst ungefähr zwischen Blende 4 und 5.6, wodurch sich der Vorteil der 2.8er Blende (insbesondere bei Innenaufnahmen) aber schnell wieder relativiert, wenn man wirklich scharfe Bilder haben möchte. Dennoch sehe ich das Tamron klar im Vorteil gegenüber dem Canon 18-55mm IS, da der Blendenbereich des Canons erst bei 3.5 (18mm) bzw. bei 5.6 (55mm) beginnt und es dennoch keine besseren Fotos liefert. Dies wiederum deklassiert das Canon, meiner Meinung nach, für eine Verwendung in Innenräumen (ohne Blitz) generell.

Zu punkten weiß das Tamron jedoch unter Verwendung eines (externen) Blitzgerätes. Abgeblendet auf Werte um die 5.6 beginnt es seine Stärken auszuspielen, was der Bildqualität deutlich sichtbar zugute kommt, auch ohne „Pixel-Peeping“ (Für Anfänger: Akribisches Suchen nach Fehlern auf Pixelhöhe und Vergleichen von Fotos in z.B. Adobe Lightroom).
Auch bei Tageslicht sollte generell nach Möglichkeit keine Offenblende gewählt werden. Leicht abgeblendet sind die Ergebnisse ebenfalls in Ordnung. Schwächelt die Kit-Linse oftmals bei stark bedecktem Himmel, kommt man mit dem Tamron hingegen noch gut zurecht. Bei statischen Motiven hilft der Bildstabilisator ungemein, bei sich bewegenden Motiven kann man auch mal eine Blendenstufe niedriger wählen (oder den ISO-Wert erhöhen). Bei der verfügbaren Brennweite erwies sich dies als unproblematisch.
Direkte Vergleiche zwischen dem Tamron und dem Kit-Objektiv (und hier kommen wir zum Pixel-Peeping) zeigten mir seitens des Tamrons eine insgesamt leicht bessere Bildqualität über den größten Teil des Blendenbereiches. Was mir zudem auffiel ist, dass das Tamron bei abgeschaltetem Stabilisator an Schärfe gewinnt und das nicht nur auf einem Stativ! Fotografieren Sie also draußen bei verhältnismäßig gutem Licht, sind Sie gut beraten, indem Sie den Stabilisator vorübergehend ausschalten.

Hinsichtlich der auftretenden Abbildungsfehler wie chromatischen Aberrationen, Verzerrungen und Randabschattungen zeigt das Tamron ein etwas durchwachsenes Bild. Verzerrungen treten relativ stark jeweils am oberen und unteren Ende des Brennweitenbereiches auf (Für Anfänger: Wenn man ganz nah heran oder ganz weit weg zoomt). Chromatische Aberrationen sind ebenfalls sichtbar, die Randabschattung hält sich jedoch in Grenzen. Wer mit der einschlägigen Bildbearbeitungssoftware einigermaßen vertraut ist, braucht sich jedoch keine Sorgen machen. Insbesondere Adobe Lightroom 4/5 merzt diese Fehler problemlos und schnell aus, da für dieses Objektiv ein passendes Profil bereits vorhanden ist.

Beim Fokus bzw. beim Autofokusantrieb gehen die Meinungen hier ja oftmals doch sehr stark auseinander. Ich reihe mich hier bewusst ins Mittelfeld ein. „Durchwachsen bis solide“ trifft es wohl ganz gut. Es handelt sich hierbei nicht um einen USM (Ultraschallmotor)! Einen rasenden, zu 99% immer ins Schwarze treffenden Autofokus darf man bitte nicht erwarten – Erst recht nicht bei schlechten Lichtverhältnissen (z.B. auf Feiern/Partys). Der Motor bewegt die Mechanik hörbar. Ob man dies als störend betrachtet, liegt wohl im subjektiven Empfinden, ich empfinde es als erträglich. Im Vergleich zu vielen Objektiven aus der unteren Preiskategorie arbeitet der Fokus beim Tamron 17-50 VC jedoch erheblich treffsicherer und der Fokuspunkt wird schneller gefunden, was nicht zuletzt an der verhältnismäßig großen Offenblende liegt. Insbesondere bei schlechtem Licht ist dies ein klarer Vorteil gegenüber einem Kit-Objektiv.

Nach der Bildqualität und dem Autofokuspotential kommen wir nun zur Bedienung/Mechanik. Hier habe ich mich soeben dabei erwischt, dass ich die Nase gerümpft habe. Das Zoom-Rad ist ziemlich schwergängig, was ich nicht besonders schätze. Dies birgt zwar den Vorteil, dass der Tubus beim Transport nicht nach vorne raus rutscht, jedoch benötigt man (im Vergleich zu höherwertigen Objektiven) mehr Kraft um es zu bewegen. Das macht eine schnelle, wie auch präzise Justierung des Zooms schwieriger (aber nicht unmöglich). Man muss natürlich nicht Herkules sein, aber ich empfinde es als unangenehm. Zur manuellen Scharfstellung möchte ich jedoch sagen, dass ich diese für wenig brauchbar halte. Hat man die (mitgelieferte! Juhu!) Gegenlichtblende angebracht, gestaltet sich die manuelle Scharfstellung als fummelig. Aber auch ohne ist dies kein Genuss.

Für wen würde das Tamron 17-50mm VC also empfehlen?

Einsteiger:
Haben Sie Ihre Canon EOS (Crop!) gerade zusammen mit einem Kit-Objektiv gekauft? Dann nutzen Sie dieses ruhig erst mal weiter. Machen Sie sich mit der Kamera und dem Objektiv vertraut, lernen Sie fleißig die Grundlagen der Fotografie und machen erste Erfahrungen. Dazu benötigen Sie nicht zwingend ein 350-Euro-Objektiv. Später können Sie das Kit-Objektiv immer noch verkaufen.

Haben Sie gerade nur eine Canon-Crop-Kamera ohne (Standard-)Objektiv gekauft? Dann kommt es auf Ihren Einsatzzweck an. Fotografieren sie vornehmlich im Freien und nicht in Innenräumen? Dann könnte das Canon 18-55mm IS (II) eine gute und erheblich günstigere Alternative sein.
Möchten Sie jedoch vorwiegend auf der nächsten Hochzeit, auf Tante Ernas Geburtstag, usw. fotografieren, könnte das Tamron die bessere Alternative darstellen. Fragen Sie sich jedoch bitte immer, ob Ihnen dies den Mehrpreis wert ist! Eine weitere Frage, die Sie sich stellen sollten ist, ob Sie einen Bildstabilisator wirklich benötigen. Bitte beachten Sie, dass Sie prinzipiell nur dann einen Vorteil hierdurch gewinnen, wenn Sie Motive fotografieren, die sich nicht bewegen! Denn wenn sich ein Motiv bewegt, ist der Stabilisator gegen die hier entstehende Unschärfe machtlos! Der Hintergrund bleibt zwar scharf, aber das eigentliche Motiv verschwimmt. Wenn sich der Großteil Ihrer Motive bewegt, sollten Sie mal einen Blick auf das Tamron 17-50mm 2.8 XR Di II LD ASL werfen. Dieses hat zwar keinen Stabilisator, dafür erkaufen Sie sich jedoch einen Tick mehr Schärfe.

Aufsteigende Hobby-Fotografen:
Sind Sie Ihrer Kit-Linse entwachsen? Schränkt diese Sie ein und wollen Sie bessere Möglichkeiten in Innenräumen? Dann ist dieses Objektiv vielleicht eine Überlegung wert. Zudem ist es eine Frage des Budgets. Denn noch bessere Alternativen (Canon 17-55 IS 2.8 USM oder Canon 17-40 4L USM) kosten rund das Doppelte, bieten aber einige Annehmlichkeiten, wie USM, etc. Wie auch beim Punkt „Anfänger“ gilt: Machen Sie sich Gedanken, ob sie einen Bildstabilisator brauchen! Des Weiteren empfehle ich ausdrücklich, bei Innenaufnahmen immer mal einen Blitz mitzunehmen um eine kleinere Blende nutzen zu können (s.o.).

Erfahrene Fotografen:
Wenn Sie ein verhältnismäßig günstiges Standard-Objektiv für Ihre (Backup-)Crop-Kamera suchen und Sie hierfür kein höherpreisiges Objektiv kaufen wollen, könnte das Tamron ausreichend sein. Ob Sie einen Stabilisator brauchen oder nicht, werden Sie sicherlich wissen. Auch hier empfehle ich wieder, bei Innenaufnahmen, die gelegentliche Nutzung eines externen Blitzes, wenn Sie ohne Offenblende nicht mehr fotografieren können. Für einfache Schnappschüsse kann man hin und wieder aber zur Offenblende greifen. Allerdings profitiert das Objektiv merklich vom Fokussierhilfslicht eines externen Blitzgerätes. Sind Sie jedoch einen USM gewohnt, werden Sie diesen, trotz Fokusqualität im oberen Bereich der regulären Antriebe, schnell vermissen.

Professionelle Fotografen:
Nein, eher ungeeignet.

Persönliches Fazit:

Ich persönlich besitze das Tamron immer noch und verwende es hin und wieder an meiner Backup-Kamera (550D), insbesondere auf privaten Feierlichkeiten etc. für Schnappschüsse, bei denen die Qualität zweitrangig ist. Wenn es heißhergeht, kann schon mal was passieren und dann wäre der Ausfall eines L-Objektives erheblich schmerzvoller. Zudem ist mir mein Canon 24-105mm L an der 550D (durch den Cropfaktor) viel zu lang hinsichtlich der effektiven Brennweite.
Im Bereich der günstigeren Objektive schlägt sich das Tamron jedoch wirklich nicht schlecht. Was ich jedoch schmerzlich vermisse, ist ein USM-Antrieb. Wer dies gewohnt ist, sollte im Falle einer Neuanschaffung wirklich die Finger vom Tamron lassen, da hierzwischen meiner Meinung nach Welten liegen und Sie nicht lange Freude an der Nutzung haben werden. Denn was bringt die tollste Optik, wenn einem der Autofokus einen Strich durch die Rechnung macht? USM-Objektive arbeiten hier zuverlässiger und schneller. Ob ich das Tamron erneut kaufen würde? Ich denke schon. In diesem Preisbereich sind Alternativen rar und die Eignung als günstige, robuste Party-Linse rechtfertigt für mich auch heute noch eine Anschaffung. Mein Tipp an Tamron: Mit einem USM bei gleichem Preis räumt ihr am Markt ab :)

Anmerkung:
Wer jetzt den Vergleich mit L-Objektiven vermisst, dem möchte ich sagen, dass ich einem „Äpfel mit Birnen-Vergleich“ gerne aus dem Wege gehen möchte, da ich es einfach für nicht zweckmäßig halte, ein 350- mit einem 700-aufwärts-Objektiv zu vergleichen. Ein Vergleich zwischen einem Porsche und einem Twingo ist schließlich auch fragwürdig – Und profilieren muss ich mich ebenfalls nicht :)

Wer Vergleiche zum Pendant von Sigma vermisst, dem muss ich leider sagen, dass ich mit Sigma-Objektiven nur wenige und zudem nicht besonders positive Erfahrungen gemacht habe. Gegenteilige Erfahrungen habe sicher diverse Sigma-Nutzer gemacht. Es liegt mir aber fern, ein generelles Urteil über Sigma-Objektive zu fällen. Da ich offenbar Pech mit der Serienstreuung hatte, gehen meine Erfahrungen hiermit jedoch gegen Null.

In dieser Rezension habe ich mich bemüht, meinen objektiven (Achtung, Wortwitz!) Eindruck zu äußern, welcher im Laufe der Zeit entstanden ist. Ich hoffe, Ihnen hat meine Rezension gefallen und vielleicht wird diese von Ihnen auch als hilfreich betrachtet. Sollte dem so sein, würde ich mich über ein "Ja, diese Rezension war hilfreich" sehr freuen.
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am 10. August 2017
Ich fotografiere nun schon sehr viele Jahre mit Nikon DSLRs, habe die ganze Entwicklung mitgemacht und war auch schon 2 Jahre mit Vollformat unterwegs, bevor ich letztes Jahr aufgrund wieder mehr privater anstelle Auftrags-Fotografie zur D7100 (zurück-) gegangen bin.
An der D7100 begleitete mich (wie schon zuvor bei der D300s und D7000) das Nikon AF-S VR 18-105, das ich nach wie vor sehr gerne benutze, weil es einfach ein guter Allrounder ist. Es kann nichts überragend gut, ist aber auch in keiner Disziplin besonders schlecht. Herausragend ist zweifellos der gute Brennweitenbereich. Größter Nachteil des 18-105 ist nun mal die Lichtstärke.
Deswegen habe ich nach langem Zögern mir nun doch noch das 2.8er Tamron 17-50 VC angeschafft.
Auffallend ist sofort die gute Verarbeitung, da klappert nichts, Zoom- und Entfernungsring sind sehr passgenau und die Haptik stimmt auch.
Wenn man die flüsterleisen Nikon Zooms (ja, auch das 18-105 ist leise) gewohnt ist, fällt sofort die recht hohe Geräuschkulisse des Tamrons auf. Der aktive VC „singt“ gut hörbar, wie auch an meinem Tamron 70-300 VC, verrichtet aber einen guten Job. Schon fast als nervig zu bezeichnen ist das Geräusch, wenn das 17-50 scharfstellt. Der Fokusring dreht sich beim Antippen des Auslösers laut surrend in die korrekte Position. Langsam und laut - aber sehr präzise. Mein Exemplar ist perfekt abgestimmt und hat 0,0 Back- oder Frontfokus.
Nun das Wichtigste: Die Schärfe ist in allen Bereichen sichtbar höher als beim Nikon 18-105. Auch mit Verzeichnungen (ausser in den absoluten Randbereichen bei 17mm) oder Ecken-Abschattungen muss man sich schon ab Blende 3,5 keine Sorgen mehr machen. Und darum ging es mir in erster Linie. Das Tamron 17-50 schliesst aus meiner Sicht die Lücke zwischen dem sehr universellen, aber optisch eben nicht überragenden 18-105 und den zwar optisch nahezu perfekten, aber eben sehr umständlichen und einschränkenden Festbrennweiten a la 1,8/35, 1,8/50 und Konsorten.
Was das Tamron 17-50 gegenüber den andren mir bekannten Zooms noch zusätzlich auszeichnet ist ein wirklich sehr guter "Makro"-Bereich. Man kommt über den gesamten Brennweitenbereich sehr nah ran und die Schärfe ist enorm.
Und zu guter letzt kann ich dem Tamron ein wirklich ausgesprochen schönes (=ruhiges und harmonisches) Bokeh attestieren, was gerade bei dem von mir oftmals zum Vergleich herangezogenen Nikon 18-105 eher gar nicht der Fall ist.
Mein Fazit: Wenn man mit dem Brennweitenbereich klar kommt und die Geräuschkulisse und langsame Geschwindigkeit des AF nicht die wichtigesten Kriterien bei der Nutzung sind – ist das 17-50 VC eine ganz klare Kaufempfehlung.
Ich werde das 18-105 vermutlich trotzdem behalten, aber bei speziellen Aufgaben kommt bestimmt das 17-50 regelmässig zum Einsatz, vor allem dann wenn es auf das letzte Quentchen Schärfe und Feinzeichnung ankommt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. März 2013
Meine Rezension bezieht sich auf die Nikon-Version; ich nutze die Optik an einer D7000.

Ich habe vor dem Kauf lang überlegt, ob ich zusätzlich zu meinem Nikkor 50 mm/1,8 noch eine "Universal-Optik" kaufen soll.
Letztlich ausschlaggebend waren
- der günstige Preis
- meine guten Erfahrungen mit anderen Tamron Optiken (ich besitze ein 60mm/2,0 Makro und ein 10-24 mm Weitwinkel-Zoom).
- die doch etwas eingeschränkten Möglichkeiten meines relativ lichtschwachen Kit-Objektivs Nikkor 18-55 1:3,5-5,6G VR

Nach den ersten 1000 Bildern muss ich sagen, dass ich den Kauf keineswegs bereue und die Optik häufiger nutze als gedacht.

Vorteile:
- bereits bei Offenblende scharf, sowohl bei 17 als auch bei 50 mm
- praktisch keine CA's (chromatische Aberrationen)
- sehr schönes Bokeh bei Offenblende
- nicht zu schwer für eine so lichtstarke Optik
- der Preis ist unschlagbar für eine solche Optik mit Stabilisator (nennt sich bei Tamron VC)
- Farbdarstellung und Kontrastzeichnung sind makellos
- die Verarbeitung und die Haptik sind einwandfrei, da wackelt oder klappert oder knarzt nichts
- die Nah-Einstellgrenze von 27 cm führt einen schon fast in die Nähe der Makro-Fotografie

Diese Rezension soll allerdings keinesfalls eine "ultimative Lobhudelei" werden, denn jetzt folgen meine Kritikpunkte:

- der AF ist langsam, laut und trifft nicht immer; bei mir liegt die Fehlerfokusrate bei ca. 5 bis 10%, je nach Motiv
- der VC ist als eine Art Summen wahrnehmbar, er ist gefühlt nicht ganz so effizient wie der VR von Nikon
- die angegebenen 50 mm entsprechen nicht den 50 mm der Nikon-Festbrennweite.
Ich habe zum letzten Punkt Probeaufnamen von Stativ gemacht. Es fällt auf, dass die 50 mm Nikon-Optik etwas näher heranholt als wenn man bei der Tamron-Optik das Zoom auf "50" einstellt.
Ich schätze, dass die bei Tamron angegebenen 50 mm ca. einer Brennweite bei Nikon von 45 mm entsprechen würden.

Wegen der letztgenannten Punkte (insbesondere des leider Tamron-typischen AF-Symptoms) nehme ich einen Punkt Abzug vor.

Gleichwohl haben wir hier eine sehr gute Optik, die Spaß machen kann und einem sehr schöne Ergebnisse präsentiert.

Wer ein lichtstarkes Objektiv mit einem effizienten Brennweitenbereich von rd. 26 mm bis 75 mm (bezogen auf KB-Format, bedingt durch den Crop-Faktor eines APS-C-Sensors) benötigt, sollte sich diese Optik einfach mal in Ruhe ansehen.
Wegen der nicht selten in Rezensionen angesprochenen "Montagsmodelle", von denen ich bisher verschont blieb, empfiehlt sich ggf. ein Test vor dem Kauf.
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am 28. Juli 2016
...schreibt Tamron in der Artikelbeschreibung.

Also: Das Design, die Bauform sowie Größe und Gewicht sind richtig gut. Die Haptik prima. Der Bildstailisator schnell und leise, das Zoomen vergrößert das Objektiv nicht in erheblichem Maße und läuft leicht und sanft.

Aber: Das wichtigste, nämlich scharfe und präzise Bilder liefert das Tamron leider nicht. Natürlich ist ein Zoom immer ein Kompromiss. Aber wir befinden uns hier in der Oberliga der Fremdhersteller für reine DX-Objektive, und da werden nach UVP 839,00 EUR aufgerufen. Weiterhin erwarte ich von einem Objektiv mit einer durchgängigen Lichtstärke von 2,8 einfach eine hohe optische Leistung. Also hervorragende Linsen die im Zusammenspiel zumindest in den mittleren Bereichen sehr gute Ergebnisse liefern.

In den Extrembereichen bin ich kompromissbereit. Da kann ein Zoom mit einer Festbrennweite einfach nicht mithalten.

Hier trifft man natürlich schnell auf die Begriffe Front- und Back-Fokus. Das Objektiv wurde an meiner Nikon D7200 eingesetzt. Die ist in der Lage, eine manuelle Fokuskorrektur anzubieten. Nach diversen Testreihen mit Testcharts und einigen Versuchen, dem Objektiv Korrekturwerte zuzuweisen, habe ich aufgegeben. Ein reines Distanzproblem ist und war es nicht. Schärfe war nicht zu erzielen.

Also ein letzter Versuch des Nachschärfens mit Tabasco... nein. Amazon Reparaturservice angefordert, Objektiv verpackt und verschickt über das Rücksendezentrum. Zuständig für Tamron ist die Firma Geissler. Nachdem das Objektiv dor angekommen war, war es erst mal eine Woche nicht auffindbar. Nach vielem mahnen über den Amazonservice (den ich hier ausdrücklich lobend erwähne, er hat mich zu jeder Zeit super unterstützt) wurde das Objektiv Freitags zu Geschäftsschluss gefunden und bei Geissler eingebucht. Eine Woche sollte die Repratur dauern. Montag mittag war es kurz nach Geschäftsöffnung wieder auf dem Heimweg..... ok. Da setzt jetzt Misstrauen ein. Leider zeichnet sich der Servicepartner nicht durch übermäßige Kommunikation aus. Die Objektivjustage und die Autofokusreparatur wurden mit vier Worten im Rücksendeformular angegeben. Glauben muss ich das aber nicht, oder? Keinerlei Angabe von Messwerten vorher/nachher, keine Bildausdrucke/Vergrößerungen von Testcharts... nur die Behauptung, "wir haben fertig". Eine starke Behauptung war ja schon immer besser als ein schwaches Argument :-)

Da ich aber nicht ungerecht sein will: Update folgt sobald ich wieder auf Fototour war und die ersten Ergebnisse auf dem Rechner betrachten kann. Sollte das Objektiv dann deutlich an Präzision gewonnen haben, dann kommt ein Nachtrag.

Wäre ich innerhalb der Rücksendefrist, wäre das Objektiv direkt zurück gegangen und ein Nikon wäre jetzt das meine. Schade, leider zu spät drum gekümmert, aber das geht auf mich.

Eins aber bleibt, egal ob es nun funktioniert oder nicht: Eine Endkontrolle scheint es trotz des hohen Preises bei Tamron nicht zu geben. Dieses Objektiv hätte dann das Werk nicht verlassen dürfen.

Und noch eine Kleinigkeit: Bei Nikon gehört zu jedem Objektiv ein Objektivbeutel. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Wenn man mal nicht alles Zubehör mit nimmt ist es gut, wenn man die wertvollen Schätze ohne Angst vor Beschädigung im Samtbeutel in den Schrank räumen kann.
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am 3. Januar 2012
Vorab: Das Objektiv erzeugt rattenscharfe Bilder. Auch mit dem AF. Wenn das nach dem Auspacken nicht so sein sollte, dann bitte umgehend an den Tamron-Service Deutschland wenden, die einem dann sehr freundlich und ohne Umschweife anbieten, die Kamera und das Objektiv aufeinander abzustimmen. Innerhalb der Garantiezeit sogar völlig kostenlos und super-schnell (inklusive Versandtag hatte ich das Teil innerhalb von 5 Werktagen wieder!!!).

Die Schärfe und Farbwiedergabe ist absolut erhaben über Alles, was sich sonst noch in dieser Preisliga tummelt. Die Möglichkeit über die gesamte Skala mit einer Blende f2,8 zu fotografieren macht die (vielleicht) paar fehlenden Milimeter Brennweite am oberen Ende mehr als wett. Ich persönlich habe beim "Immer-Drauf" eher mit Available Light Situationen (und sei es nur stark Wolkenverhangener Himmel) zu tun, wie mit ein paar Milimetern fehlender Brennweite. Irgendwann muss man dann halt doch mal das Objektiv wechseln ;-)
Selbst bei Offenblende erzeugt die Linse sehr gute Ergebnisse, alles natürlich unter der Prämisse, dass es sich um ein Zoomobjektiv handelt. Wer es noch schärfer mag, muss zu Festbrennweiten greifen, verzichtet dann aber auf Flexibilität und muss auf Reisen mehr schleppen.

Die Farbwiedergabe ist für meinen Geschmack sehr gut, da sehr ausgewogen. Wenn man einen ordentlich kalibrierten Bildschirm hat. Chromatischen Sprenkel zeigen sich erst in Extremsituationen und sind i. d. R. gut per Software zu beheben.

Verzeichnungen hat man natürlich, bei diesem Objektiv vor allem am unteren Ende, die aber nicht ausgeprägter sind, wie bei den (teilweise erheblich teureren) Mitbewerbern. Verzeichnungen sind allerdings bei Standard-Zoomobjektiven i. d. R. kein wirklicher Stolperstein, hier kann man sich immer schnell mit der entsprechenden Software per Korrektur-Presets automatisch oder manuell behelfen. Wer bspw. viel Architektur fotografiert, sollte sich nach einem entsprechenden, speziellen Objektiv umschauen.

Der Anti-Verwackel-Helfer (bei Tamron "Vibration Compensation" oder kurz "VC" genannt) verrichtet seinen Dienst tadellos und steht unterm Strich der Canon-Technik in nichts nach. Der AF wird "konventionell", also nicht von einem Ultraschall-Antrieb bewegt. Die Schnelligkeit geht in Ordnung, das Betriebsgeräusch auch. Wobei ich keine Filme mit meiner Kamera drehe. Dabei könnte das leichte Rauschen eventuell etwas stören. Die Betonung liegt hier aber auf "eventuell"!

Die Qualitität ist absolut überzeugend. Es ist natürlich kein L-Objektiv, für den Preis erhält man aber ein erstaunlich robustes Objektiv. Alleine die Größe und das Gewicht sind für mich ein Pluspunkt. Ich mag etwas in der Hand haben und vor allem an größeren Bodys bekommt man mit dem Tamron ein gutes "Gegengewicht". Fokus- und Zoomring lassen sich gut drehen, insgesamt "greift" sich das verarbeitete Material gut.

Am Endes des Tages muss man festhalten, dass man hier für einen kleinen Preis, eine sehr gute Optik bekommt. Das SP AF 17-50mm Di II VC von Tamron braucht den Vergleich mit den wesentlich teureren Canon-Objektiven nicht zu scheuen. Als ambitionierter Hobby-Fotograf, aus praktischer Erfahrung und ohne irgendwelche Messgeräte zu traktieren, sehe ich das Tamron in allen wichtigen Kategorien auf Augenhöhe zu den (meist wesentlich teureren) Top-Produkten in dieser Kategorie. Zieht man den Preis mit in die Betrachtung, sticht das Tamron schlichtweg alle Konkurrenten bei weitem aus. Last but not least sollte noch erwähnt werden, dass eine sehr wertige und gut sitzende Geli beiliegt. Canon "schafft" das immer noch nicht.

Noch mal am Ende der Hinweis: Wer Probleme mit dem AF und / oder der allgemeinen Schärfe des Tamron hat, sollte sich umgehend an Tarmon Deutschland wenden! Mir wurde freundlich, schnell und ohne Kosten in Form einer Justierung speziell auf meine Kamera geholfen! Wer eine Semi-Pro-Kamera hat (z. B. eine 7D), der kann die Anpassung des Focus-Punktes meist auch selbst vornehmen. Ich hab den Menü-Punkt jetzt nicht im Kopf, einfach mal die Individual-Einstellungen durchwühlen.
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am 7. Oktober 2013
ich habe dieses objektiv gerade beim Amazon Marktplatz gekauft. es stand gebraucht wie neu. es ist das zweite 17-50 von tamron das ich besitze. das erste wurde mir gestohlen. aber ich muss sagen es ist genau so top!!!!! wie das erste. ich habe es mal mit einem Nikon in etwa gleichem Brennweiten Bereich verglichen, und wir konnten einfach kein unterschiede feststellen. wir haben aber auch nicht mit der Lupe gesucht. Einen großen unterschied gab es doch, fast 1000€ weniger als das andere.
viele meiner bekannten haben mich schon gefragt womit ich diese scharfen Bilder mache.
es ist mein drittes Tamron objektiv, und ich bin zum dritten mal sehr zufrieden, nicht überrascht.
wenn ich in den Foren lese was die alle für Probleme haben, front Fokus, back Fokus, die Lautstärke des Auto Fokus bringt die wände zum wackeln. und erst der Bild Stabilisator , ganze Stadtteile werden wach.
ich habe den eindruck das diese leute schon vorher wissen was sie hinterher bemängeln werden.

für mich ganz klar ein knaller!!
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