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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
243
4,5 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
Preis:4,99 € - 199,95 €

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am 28. Dezember 2015
Super geniales Spiel. Kann jedem nur wärmstens empfehlen. Man sollte vorher aber natürlich auch Teil 1 gespielt haben. Tolle Story und Gameplay. Hat mich richtig gefesselt und habs daher mehrmals durchgespielt um alle Szenarien zu erleben. Echt Klasse!
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am 4. März 2010
Eines vorweg: Mass Effect 2 ist nicht perfekt!

- Die Level sind streng linear und abgesehen vom Setting immer relativ gleich gestaltet
- Die Rollenspielelemente wurden radikal zurückgefahren
- Die Gegner-KI ist teilweise Moorhuhn-like
- Das Inventar wurde wegrationalisiert

ABER: Das Spiel ist trotzdem grandios!!!!

Ich habe in meinem Leben schon sehr sehr viele Spiele, gerade Rollenspiele und Shooter, gespielt
und dieses Spiel bietet eine der genialsten Präsentationen der Spielegeschichte.
Hier sind die oben aufgeführten Negativpunkte (abgesehen von der KI) sogar positiv zuträglich,
da gerade die linearen Levels Bioware die Möglichkeit gaben alles vollzustopfen mit Skriptsequenzen und ähnlichem.

Der größte Pluspunkt des Spieles ist aber das Team:

Die Charaktere sind außergewöhnlich detailliert und liebevoll ausgestaltet, sowohl im Aussehen, als auch und viel wichtiger
in ihrer Persönlichkeit.
Man fühlt mit ihnen, man baut regelrecht Beziehungen auf (das ist mir so selbst im wundervollen Dragon Age nicht passiert),
man wird auch durch die Teammitglieder immer wieder vor aufregenden Entscheidungen und Wendungen gestellt.

Sowieso sind moralische Entscheidungen in Mass Effect 2 Bioware-typisch sehr wichtig und auch die Entscheidungen aus Mass Effect 1 werden hier in ihrer ganzen Konsequenz aufgezeigt,
was die Atmosphäre zusätzlich belebt!

Fazit:
Wer Rollenspiele mag wird Mass Effect 2 lieben!
Wer Shooter mag wird Mass Effect 2 lieben!
Wer Story und Atmosphäre mag wird Mass Effect 2 lieben!
Wer ein lebendiges Team mag wird Mass Effect 2 lieben!

Wer aber mit dem allen nichts anfangen kann, der ist hier falsch!
11 Kommentar| 63 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juni 2017
Die Galaxie zu retten ist wahrlich keine leichte Aufgabe; doch mit einem eigenen Raumschiff und einer wunderbaren, liebenswerten Crew kann sich diese Aufgabe zu einem richtigen Abenteuer entwickeln. Denn genau das ist es, was der Spieler in Mass Effect 2 in der Rolle des (weiblichen oder männlichen) Commander Shepards erlebt.

Die Atmosphäre des Spiels ist einzigartig. Mal atemberaubend spannend, mal etwas düster, mal etwas heiter… das Spiel transportiert das Gefühl der Geschichte grandios und lässt einem Sci-Fi-Fan wie mir das Herz aufgehen.

In meinen Augen ist das Spiel sehr abwechslungsreich. Es gibt eine Hauptmission und viele Nebenmissionen. Der Spieler wird gezwungen, (moralische) Entscheidungen zu treffen, welche Auswirkungen auf das restliche Spielgeschehen und sogar auf den nächsten Teil der Trilogie haben. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und man kann gar nicht anders, als die meisten von ihnen ins Herz zu schließen. Das Spiel findet einen sehr guten Mittelweg zwischen Rollenspiel und Shooter.

Die Musik habe ich immer als recht passend empfunden, die Synchronisation bzw. die Auswahl der Synchronsprecher hat mir gefallen. Dafür, dass das Spiel schon einige Jahre auf dem Rücken hat, ist die Grafik noch definitiv in Ordnung. Es gibt viele Zwischensequenzen (in denen man durch Dialogoptionen oder Handlungen mit den Charakteren interagieren kann), die mir äußerst gut gefallen haben und die ich als riesigen Pluspunkt des Spiels beschreiben würde.

Die Steuerung und der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe sind manuell einstellbar, sodass sich sowohl erfahrene Gamer als auch blutige Anfänger gut zurechtfinden sollten.

Obwohl Mass Effect 2 der Nachfolger des ersten Teils der Trilogie ist, muss man den ersten Teil nicht zwingend gespielt haben – obwohl es natürlich ratsam ist, da sich Entscheidungen aus dem ersten Teil auf den zweiten auswirken und das Spielerlebnis daher noch intensiviert wird. Dennoch ist Mass Effect 2 auch für Menschen, die den ersten Teil nicht gespielt haben, problemlos verständlich.

Fazit: Mass Effect 2 ist ein wundervolles, liebevoll gemachtes Spiel, das eine gute Balance zwischen Rollenspiel und Shooter bietet. Die Charaktere sind mit Liebe zum Detail ausgearbeitet, die Geschichte ist fesselnd und die Atmosphäre des Spiels ist einfach unglaublich schön. Das Spiel verdient definitiv mehr als nur 5 Sterne.
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am 4. März 2010
Ich habe das Spiel vor zwei Tagen komplett durchgespielt und kann nur schreiben, dass es Mass Effect 1 grandios weiterführt und sogar toppt. Da ich Mass Effect 1 zuvor noch einmal durchspielte, um auch das Feature zu nutzen, dass Savegames und Entscheidungen im 2. Teil übernommen werden, war das Spielerlebnis noch atemberaubender. Ständig kamen Personen aus dem 1. Teil in dem Spiel vor, die auf vergangene Entscheidungen eingingen oder auch per "Mail" (im Spiel gibt es einen Zugang, mit dem man ingame Mails erhalten kann) Entscheidungen kommentierten.

Gameplay: Ein sauberes, flüssiges Spielerlebnis auf meinem nicht allzu neuen Quad Core Rechner. Teil 1 lief an einigen Stellen sogar schlechter als der 2. Teil. Ich hatte keine Abstürze und konnte sogar zwischen Spiel und Desktop wechseln (war mir bei Teil 1 nicht möglich). Demnach trotz besserer Grafik ein flüssigeres Spielen--> genial.
Des Weiteren wurden verschiedene (für mich) nervige Elemente aus dem Spiel entfernt: Kein Inventar in dem Sinne mehr. Man bekommt zwar viele neue Waffen und kann diese an div. Punkten wechseln (wieder Schrotflinte, Präz. Gewehr, etc.) aber schleppt nicht mehr alles mit sich herum. Mich hat das bei Teil 1 genervt und ich finde die Weiterentwicklung super. Ist aber Geschmackssache.
Die Action ist im Vergleich zu Teil 1 intensiver und es kommt häufiger zu Kämpfen, was mir auch sehr gefallen hat.

Steuerung: Wieder gewohnt per WASD und Maus. Allerdings kann man nun die Waffen nicht mehr auf Tasten legen und muss sie per "ingame Pause" auswählen, was aber ok ist und nach kurzer Gewöhnungszeit auch wunderbar klappt. Div. Bewegungen sind nun auf anderen Tasten, die man aber bequem wieder auf die von Teil 1 gewohnten legen kann. Ich hab sie so belassen und kam auch nach ein paar Minuten sehr gut klar damit.

Story: Viel brauch ich dazu nicht mehr zu schreiben, da viele der Vor-Rezensenten etwas dazu geschrieben haben. Nur kurz: Sie ist genial und führt die Geschichte der Reaper aus dem ersten Teil spannend und konsequent weiter. Ich war von Teil 1 schon dermaßen gefesselt und habe bei Teil 2 ebenfalls wieder gebannt vor dem Bildschirm gesessen. Grandios, kinoreif---> tolle Charaktere (sehr tiefgründig, glaubhaft, tolle Sprecher --> auch die Deutschen find ich gut).

Musik / Sound: Passt hervorragend zum Spielgeschehen und ist epischer ausgefallen als im Vorteil, auch wenn ich die Musik im 1. Teil ebenfalls liebte. Die Musik im 2. Teil ist sehr viel abwechslungsreicher--> in Teil 1 wiederholten sich die Musikstücke schon sehr oft (insbesondere bei den Nebenquests).

Atmosphäre: Hier kann ich 6/5 Punkten vergeben, wenn das ginge. Actionreich, kinoreif, spannend. Es kommt sogar ein wenig Horror drin vor, bzw. Gruselelemente, wenn man eine Aufgabe für "Jack" (weiblicher Mensch mit biotischen Fähigkeien) absolviert oder in diversen anderen Abschnitten (möchte nicht zu sehr spoilern !!!kleiner SPOILER!!!!--->
beim Erkunden des Raumschiffs der Reaper beispielsweise).

Kurzum: Ich fand und finde das Spiel genial. Ich spiele es derzeit auf "Abtrünnig" und als Frau (zuvor das erste Mal mit meinem männl. Shepard auf vorbildlich), was auch noch einmal ein völlig anderes Spielerlebnis darstellt.

Positives:
++ KEIN Securom oder dergleichen (Mass Effect 1 hatte ich aus diesem Grund als Steam-Version-->hatte SecuRom)
++ Savegames aus Teil 1 und somit Entscheidungen aus dem ersten Teil werden übernommen
+ geniale Geschichte, die packend erzählt wird
+ Musik ist grandios
+ Charaktere sehr detailgetreu und liebevoll gestaltet
+ flüssiger Spielablauf
+ detailgetreues Universum mit viel Feinheiten (Fakten, die wieder komplett vertont sind, viele Gespräche, NPCs die spaßige Dinge bereden--> rundum sauberes Universum)
+ tolle Klassen und Fähigkeiten (biotischer "Ansturm", der die Spielfigur direkt auf den Gegner zustürmen lässt)
+ Packende und abwechslungsreiche Szenarien (Ein Kritikpunkt von Teil 1, indem sich vieles wiederholte)
+ Ein Wiedersehen mit allen Charakteren aus Teil 1
+ Wieder erstklassiges Finale
+ NPC Kameraden agieren besser als in Teil 1 (laufen auch mal nach vorn, setzen Kräfte sinnvoller ein, etc.)
+ Möglichkeit vorbildlich/ abtrünnig zu spielen--> macht sich nun auch äußerlich bemerkbar (ähnlich KOTOR)

Negatives:
- langweiliges Planeten scannen um an Ressourcen zu kommen (bei Teil 1 war es der Mako, hier das Planeten Scannen)
- teilweise fand ich einige Nebenquests nicht so spannend, wie die Hauptmissionen - hier könnte man kleine Geschichten erzählen oder es etwas umfangreicher gestalten
- Wenn man neue Waffen aufhebt, hat man diese gleich in Benutzung ,was mich etwas störte (man kann diese nur an Waffenschränken wieder wechseln oder nach einer Mission)
- bei der charaktererstellung gibt es keine Möglichkeit ältere Figuren zu erstellen, also viell. einen 50 jähr. veteranen oder eine Frau gehobeneren Alters (aber sonst sehr viele Möglichkeiten in der Erstellung)

Fazit:
Mich hat Mass Effect 2 stark überrascht und das obwohl ich schon etwas ganz großes erwartet habe. Absolute Kaufempfehlung.
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am 26. Februar 2010
Es wurde ja im Grunde schon alles positive geschrieben!
Was mir besonders an Mass Effect 2 gefällt, ist die grandiose Kino/Spielfilmatmosphäre, welche zum einem durch
den hervorragenden Soundtrack und zum anderen durch die sehr spannende Story verstärkt wird. Ich hatte ständig das
Gefühl, mich in einem gewaltigen Science Fiction Film zu befinden ;-)
Einziges Manko ist die deutsche Synchronisation. Teilweise wirken die Dialoge recht "billig". Ich habe dann über Steam
das englische Sprachupdate gemacht, was ich nur bestens empfehlen kann. Das Sprachniveau steigt beträchtlich, die Atmosphäre wird noch intensiver!
Mass Effect 2 ist auf jeden Fall eine spitzen Fortsetzung von Teil 1. Kaufen und Geniessen!
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am 24. Februar 2010
Das einzige was mich an den "neuen" Rollenspielen von Bioware stört, ist das die eigentliche Hauptstory um die jeweilige Bedrohung ziemlich beschnitten wird.
Hat man in Dragon Age, vieleicht 6 Stunden im Kampf gegen die Verderbnis verbracht, und 30 Stunden damit seine Verbündeten zu rekrutieren, so ist es in ME2 nicht anders.
Im Grunde verbringt man die meiste Zeit des Spiels damit sein Team zusammenzustellen und sich die Loyalität der Leute zu sichern, der eigentliche Kampf gegen die Reaper/Kollektoren ist zwar immer teils präsent, rückt aber für meinen Geschmack zu oft in den Hintergrund.

Ich würde mir einfach wünschen, das wieder etwas mehr Zeit und Aufwand in das Finale gesteckt wird. Man möchte seine Liebgewonnenen Gefährten doch auch mal richtig im Einsatz gegen die wirkliche bedrohung sehen, und eben nicht nur bei den vielen Nebenmissionen.

Wie man sehen kann hab ich dem Spiel dennoch 5 Sterne gegeben da mal abgesehen von meiner oberen Beschwerde, und der Tatsache das die einzelnen Missionen vieleicht etwa zu Linear verlaufen das Spiel einfach toll ist.
Rollenspieltechnisch bekommt man eine sehr gute und Lebendige Welt geboten. Die einzelnen Characktere, ob nun Teil des Teams, oder nur NPC in der Welt sind durchweg sehr tiefgründig umgesetzt. Ebenso der Umgang mit selbigen, Böse, Gut oder doch desintressiert Neutral man wird im Grunde nicht von der Reaktion des Gegenübes entäucht.

Ganz besonders gut gefallen hat mir hier die übernahme seiner eigenen Vorgeschichte über das Savegame aus ME 1.
Die Entscheidungen die man im ersten Teil getroffen hat, sei es in den Hauptmissionen, oder in den vielen Nebenquests begleiten und begecknen einen im Grunde über das ganze Spiel verteilt in Mass Effect 2 wieder.

Die Gefechte/Missionen sind vieleicht ein wenig Linear gehalten, machen aber ne Menge Spass. Und bieten anhand des Schwierigkeitsgrates auch für jeden etwas. Während man auf Leicht fast ohne Probleme durch das Spiel laufen kann um die Story und den RPG Inhalt ohne unterbrechung genießen zu können, kann man sich auf den höheren Schwierigkeitsgraden schonmal an der ein oder anderen Mission festbeißen.

Fazit:
Im großen und ganzen ein tolles Spiel. Mit einem Importierten Spielstand noch besser. Und mit viel Potenzial zum mehrmaligen durchspielen.
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am 16. April 2010
Ein in jeder Hinsicht faszinierendes Abenteuer im Weltraum. Schon der erste Teil hatte mich begeistert und der zweite Teil war meiner Ansicht nach noch etwas besser, was ich kaum für möglich hielt.
Eine tolle, schlüssige Story, die ich nicht einen der vielen Winterabende, die ich damit verbracht habe, mit der Normandy durchs All zu düesen, langweilig fand.
Besonders gut, die richtig große Mannschaft, die man aus den verschiedensten Charakteren mit ihren ganz individuellen Hintergründen zusammenstellen kann. Konnte mich schön in diese Geschichte rein versetzen. Den Schwierigkeitsgrad der Gefechte mit den verschiedensten Gegnern fand ich genau richtig, aber dieser ist ja auch veränderbar. Adrenalin freisetzend, aber immer machbar auf Stufe normal, auch wenn ich bei manchen schweren Gegnern, wie den großen, gut gepanzerten Mechs, auch schon mal drei oder viermal neu laden mußte. Aber es wäre ja auch langweilig, wenn man alles schon beim ersten Anlauf packen würde.
Gute, ganz neue Ideen im Spiel, wie beispielsweise die Landung auf dem mit grünen Nebel bedeckten Planeten, auf dem man sich anhand der einschaltbaren Laserzielleuchten entlang tasten mußte, klasse. Besonders schön die Romanze mit Tali, eine von mehreren möglichen, da hätte ich schon gerne mit Shepard getauscht...
Das alles bei exzellenter Grafik und auf meinem jetzt 2 Jahre alten Rechner ohne einen einzigen Bug.
Einen Wunsch hätte ich aber für den dritten Teil: Die Möglichkeit, mit verschiedenen Fahrzeugen selbst über die Planetenoberfläche wie im ersten Teil düsen zu können, habe ich vermisst.
Ansonsten für mich das Topspiel der letzten zehn Jahre, kann den dritten Teil jetzt schon kaum abwarten und wünschte mir es gäbe mehr Spiele mit dieser mitreißenden Spieltiefe. Vielen Dank dafür an Bioware und EA!
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am 5. Januar 2011
Mass Effect 2 knüpft an die Handlungen des Vorgängers an und beginnt mit einem Schock. Man erlebt den Tod von seiner Spielfigur, Commander Shepard hautnah mit, aber keine Panik, er wird 2 Jahre danach von einer Organisation namens Cerberus wiederbelebt um gegen die Kollektoren, die ganze Kolonien entführt haben, vorzugehen und die Gründe für die Entführungen ans Licht zu bringen. Dazu braucht Shepard ein kompetentes Team und das führt ihn während des größten Teil des Spiels quer durch die Galaxis auf der Suche nach den besten Biotik-, Technik- und Kampfspezialisten um in einer abschließenden selbstmörderischen Mission zu siegen und zu überleben. Dabei gibt es natürlich auch die eine oder andere Nebenquest zu finden, die aber alle optional sind und keine Pflicht.

Man kann für den Kampf gegen die mysteriösen Kollektoren einen neuen Charakter anlegen, oder einen Spielstand aus Teil 1 importieren, selbst dann ist es sogar möglich das Aussehen und die Klasse zu verändern. Beim Import eines ME1 Charakters bekommt man nicht nur einige Rohstoffe und Credits gutgeschrieben, sondern man wird über den gesamten Spielverlauf mit den Geschehnissen und seinen moralischen Entscheidungen aus dem Vorgänger konfrontiert, was die Atmosphäre zusätzlich zur ohnehin schon packenden Inszenierung erheblich verstärkt. Es ist ohnehin dringend zu empfehlen, wenn nicht sogar notwendig zuerst den Vorgänger zu spielen, weil man sonst viele der Hinweise auf die Geschehnisse und Handlungen in der Vergangenheit nicht verstehen bzw. zuordnen kann.

Die Grafik wurde im Vergleich zum Vorgänger noch einmal aufgebohrt, speziell die schönen Licht- und Nebeleffekte sehen unglaublich schön aus und ließen mich auch im späteren Spielverlauf immer wieder staunen. Die unschönen Kleidung- und Rüstungstexturen der NPCs in Dialogen trüben den Gesamteindruck leider ein wenig. Die Locations sind äußerst abwechslungsreich und die Ausmaße so mancher Kulisse einfach nur atemberaubend. Auch die Innenlocations sehen nie gleich aus und begeistern mit vielen individuellen Details, anders als die geklonten Raumstationen bei den Nebenquests aus Teil 1.

Spielerisch gibt es kleinere und größere Veränderungen, die zum größten Teil positiv zu bewerten sind. Nachfolgend einige der erwähnenswerten Änderungen mit kurzer Erklärung:

-> Inventar - Das schnell mit lauter gleichen Waffen und Upgrades überladene Inventar wurde entfernt! Für Waffen und Upgrades gibt es eigene Menüpunkte. Das war einer meiner größeren Kritikpunkte des ersten Teiles.
-> Charakterentwicklung - Die Entwicklung der Fähigkeiten von Shepard und den Teammitgliedern wurde stark zurückgefahren. Es gibt nicht mehr so viele Fähigkeiten pro Charakter, die verbliebenen sind auch nur noch in 4 Stufen ausbaubar, dafür gibt es für jede voll ausgebaute Fähigkeit eine von zwei auswählbaren Spezialisierungen, das gleicht den Mangel an Individualität wieder etwas aus.
-> Gut / Böse Aktionen - Es ist nun während Dialogen möglich, an bestimmten Stellen per Mausklick eine gute oder böse Aktion durchzuführen, immer optional, was die teilweise sehr langen Dialoge stark auffrischt.
-> Nebenquests - Die langwierigen Fahrpassagen auf einsamen Planeten wurden entfernt. Stattdessen "scannt" man unbekannte Planeten, schickt anschließend eine Sonde aus und findet so versteckte Aufträge und Ressourcen für die Erforschung von Upgrades. Wird zwar auch mit der Zeit eintönig, aber erfordert zumindest nicht mehr so viel Zeit.
-> Waffengebrauch - Waffen überhitzen nicht mehr, dafür muss man sogenannte Thermomagazine wechseln. Munition kann im Level verstreut und manchmal von getöteten Gegnern hinterlassen aufgesammelt werden. Finde ich besser so.
-> Ladezeiten - Einer der größten Störfaktoren. Die endlosen Fahrstuhlfahrten sind zum Glück entfernt worden. Es gibt nur Ladezeiten bei größeren Bereichswechseln, und auch diese Ladezeiten dauern nicht zu lange.
-> Sternenkarte - Man bewegt nun nicht nur einen Cursor über die Karte, sondern direkt die Normandy. Massenportalsprünge finden nicht mehr automatisch statt, sondern man muss das Portal im Sonnensystem anfliegen. Außerdem muss für den Flug in ein benachbartes Sonnensystem Treibstoff getankt werden. Kleine aber sehr nette "kosmetische" Veränderungen ohne großen Einfluss auf das eigentliche Spiel.
-> Minispiele - Die Minispiele zum Überbrücken, Hacken und Kurzschließen wurden optisch aufgewertet, sind zwar schöner anzusehen als im Vorgänger, aber leider nicht mehr zu umgehen, wie durch das Universalgel in Teil 1, Schade!
-> Die Normandy - Die neue Version der Normandy ist um einiges größer und schöner und die Ladezeiten beim Wechseln in eine andere Ebene sind kaum mehr spürbar.

---Fazit---

Mass Effect 1 war schon ein tolles Erlebnis und Teil 2 setzt in vielerlei Hinsicht noch einen drauf. Wie von Bioware gewohnt, ist die erzeugte Atmosphäre brillant und die Quests könnten kaum abwechslungsreicher und packender inszeniert sein. Schon während des ersten Durchganges als Technikspezialist, freute ich mich darauf, das ganze Abenteuer als Biotiker noch einmal zu erleben - diesmal aber als "Böser" ;)
Der Verzicht auf ein nerviges DRM-System erfreut das von Onlineaktivierungen und sonstigen Kopierschutzgängeleien genervte Spielerherz. Dem Spiel liegt ein Anmeldungscode zum Cerberus-Netzwerk bei, eine Onlineplattform von Bioware. Damit bekommt man Zugriff auf folgende Gratis-DLCs:
-> Eine exclusive Cerberus-Rüstung und Waffe
-> Den Cerberus Bogenprojektor, eine schwere Waffe
-> Die Absturzstelle der Normandy als Zusatzlocation
-> "Zaeed" - Ein weiteres Teammitglied mit dazugehöriger Questreihe
-> Das "Firewalker Pack" Eine Questreihe mit einem steuerbaren Fahrzeug, dem "Hammerhead"

Mass Effect 2 konnte mich in jeder Hinsicht überzeugen, deshalb kann es nur eine Bewertung dafür geben:
5 von 5 Sternen und eine volle Kaufempfehlung!
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am 1. Februar 2010
Ich nenne im Folgenden bewusst keine Details oder Namen, um nicht zu spoilern.
Außerdem möchte ich betonen, dass dies meine persönliche Meinung widerspiegelt, ich aber versuche alles gut zu begründen.
Wer nicht alles lesen möchte, dem empfehle ich das Fazit am Ende. Wer das Fazit aber auch noch verstehen möchte und meine Begründungen dazu lesen will, dem empfehle ich doch die lange Variante.
Ich versuche alle wichtigen Aspekte anzusprechen, weshalb der Text auch ein wenig länger ausfällt.

Allgemeines
===
Die Inszenierung des Spiels im Allgemeinen ist, da stimmen ja auch die 2-Sterne-Rezensionen zu, filmreif. Ein absolut cineastisches Abenteuer.
Die Story scheint nicht mehr ganz so schön zu sein, wie im ersten Teil (die erste Spielstunde ist allerdings der reinste Traum für Rollenspieler, die auch Action mögen), sondern kürzer, düsterer und auch dramatischer. Dazu kann und will ich aber noch nichts Genaues sagen, da ich das Spiel noch nicht durchgespielt habe.

Nachtrag: Ich habe das Spiel inzwischen beendet und war am Ende wie am Bildschirm gefesselt. Ein tolles Erlebnis - mit Wiederspielwert (verschiedene Kampfklassen/"Gut/Böse"-System). Da kann man schnell alles um sich herum vergessen.
Die Storyline selbst wird nicht sonderlich stark vorangetrieben, aber wenn, dann "hui". Im Mittelpunkt steht in Mass Effect 2 ein anderer Aspekt, das Zusammenstellen eines außergewöhnlichen Teams, aber auch das ist toll inszeniert und überraschenderweise voller Abwechslung.

Nebenquests
===
Die Nebenquests scheinen weniger zu sein als noch im Vorgänger, aber dafür viel besser, viel liebevoller gestaltet. Nicht mehr dieses sich viel zu oft wiederholende "Nach Planet A reisen, Station B finden und dort etwas mit Person C machen" (wobei die Stationen fast immer gleich aussahen). Ein deutlicher Fortschritt.

Nachtrag: So wenige Nebenquests, wie ich dachte, sind es gar nicht. Die Schauplätze jeder Quest sind einzigartig gestaltet und unterscheiden sich in den meisten Fällen sogar sehr stark voneinander. Triste, langweilige und sich immer wiederholende Innenräume (und Planetenoberflächen) gibt es nicht mehr. Teilweise sind die Aufgaben sogar außerordentlich kreativ.
Die Quests der einzelnen Crew-Mitglieder sind auch noch einmal eine Klasse für sich - und noch einmal: voller Abwechslung.
Da hat BioWare wirklich gehalten, was sie versprochen haben.

Inventar und Ausrüstungssystem
===
Es gibt kein Rollenspiel-typisches Inventar mehr. Ganz ehrlich: In Mass Effect 1 war das Inventar nach nahezu jeder Mission überfüllt und man musste immer wieder neue Waffen mit den eigenen vergleichen, um dann festzustellen, das doch alles nur unbrauchbar ist. Gleiches mit den Waffen-Modifikatoren. Meiner Meinung nach ein Schwachpunkt aus Mass Effect 1 und somit gefällt mir persönlich die neue Lösung durchaus.
Nun hat mein keinen übergroßen "Rucksack" mehr, in den 20-30 Waffen, Universalwerkzeuge, etc. passen, sondern der Besitz befindet sich auf dem eigenen Raumschiff. "Unbrauchbares" gibt es dabei viel seltener.
Man stellt seine Ausrüstung vor einer Mission zusammen und zieht dann los, kann aber oftmals jederzeit zurück, um etwas zu ändern. Ab und zu gibt es zwischendurch auch Waffenschränke, wo man dann auch nochmal die Ausrüstung während der Mission wechseln darf.
Auch die Gruppenmitglieder kann man nicht mehr ganz so frei ausstatten. Aber auch das ist in meinen Augen ein Fortschritt. Warum sollte ein Kroganer mit einem Scharfschützengewehr umgehen können, oder ein reiner Biotiker ein Spitzentalent im Umgang mit Waffen sein?
In "Dragon Age: Origins" kann ja ein Magier auch nicht so gut mit Pfeil und Bogen oder ein Schurke mit Schwert und Schild.
Natürlich hätte man die Möglichkeit einem Kroganer ein Scharfschützengewehr in die Hand zu drücken im Spiel lassen können, wäre aber meiner Meinung nach unnötig.

Es gibt also insgesamt weniger Waffen, Rüstungen (Rüstungen sind nun nicht mehr nur ein Teil als Overall, sondern sind nach Bein-, Brust-, Schulter-, etc-Panzerung getrennt) und Universalwerkzeuge, aber dafür liebevoller gestaltete.
Andere Items gab es auch in Mass Effect 1 nicht, wenn man von den Waffen-Modifikatoren absieht.
Diese sind durch die erforschbaren Upgrades ersetzt worden. Ebenfalls eine positive Entwicklung, wenn man an das meiner Meinung nach lästige, überfüllte Inventar denkt.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen das gute, alte Inventar. Dragon Age: Origins macht hier alles richtig, da es dort die verschiedensten Items zu finden gibt. In Mass Effect 1 aber nur Waffen und Rüstung.
Ich hoffe, dass meine Meinung dazu nachvollziehbar ist. Mass Effect 2 hat eine untypische Alternativlösung gefunden und macht damit vieles besser.

Kampfsystem und KI
===
Das Kampfsystem ist action- und effektreicher, wirkt dabei aber nicht kitschig oder bunt. Dass man nur an "von Programmieren vorgesehenen Punkten [Deckung] suchen" kann, wie ein Vorredner beschrieb, ist doch völlig normal. Wo denn sonst, als hinter allem möglichen Kisten/Felsen/Schutt/Wänden?
Man kann sich allerdings wirklich nicht auf freiem Feld einfach ducken, um weniger Treffer einzustecken, das ist richtig. Aber es gibt wirklich Deckungsmöglichkeiten ohne Ende.
Die KI ist sicher nicht die Beste, aber völlig ausreichend. Sie nimmt Deckung, schiesst aus der Deckung ein paar Salven und Gegner wie Kroganer und schwer gepanzerte Roboter gehen auch gerne in den Sturmangriff über und stellen so auf hohem Schwierigkeitsgrad eine Gefahr dar durch den großen Schaden, den sie verursachen.
Komplexere Aktionen wie Flankieren habe ich allerdings noch nicht gesehen. Die KI ist mit der aus Mass Effect 1 vergleichbar.
Eine Kleinigkeit, die mir sofort auffiel: auch der eigene Kroganer kann nun Feinde umstürmen und nicht nur feindliche Kroganer den Spieler. Wrex aus Mass Effect 1 hat dies bei mir zumindest nie gemacht.

Charakterentwicklung
===
Die Charakterentwicklung ist der aus Mass Effect 1 sehr ähnlich geblieben.
Die Skills sind stark abhängig, von der Klasse, die man spielt, wobei jede Klasse eine Spezialität hat.
Soweit ich das beurteilen kann, sind es ein paar Fähigkeiten weniger oder die beiden, die ich vermisse (biotische Schildbarriere, schnelles Schild aufladen) sind einer andere Klasse vorbehalten.
==
Nachtrag: Jedes Team-Mitglied hat eine freischaltbare, einzigartige Fähigkeit. Eines hat beispielsweise die biotische Schildbarriere. Die anderen Einzigartigen sind neu, also nicht aus Mass Effect 1 bekannt, wenn ich mich nicht täusche.
Eine dieser Fähigkeiten kann der eigene Charakter auf Wunsch auch erlernen. Auch ein nettes Feature.
==
Baut man eine Fähigkeit ganz aus, kann man sich bei der letzten Stufe zwischen zwei Verbesserungen entscheiden. Beim biotischen Wurf beispielsweise kann entweder die Wurfkraft einen immensen Schub erhalten, oder der Wirkungsradius wird stark vergrößert, wodurch die Chance mehrere Gegner auf einmal zu werfen, steigt.

Was mir absolut nicht gefällt ist, dass sich das Leben nun auch innerhalb eines Kampfes von alleine wieder auflädt, wenn man eine bestimmte Zeit nicht getroffen wird. Meiner Meinung nach nimmt das ein wenig die Möglichkeiten. Ein Sturmangriff und während des Laufens ein Medigel? Nicht mehr möglich. Medigel dient nun dem Wiederbeleben von Kameraden innerhalb eines Kampfes. Gefällt mir aber auch. Vorher wurde dazu eine Fähigkeit benötigt, die man freispielen musste, nun hat jeder diese Fähigkeit von Beginn an, vorausgesetzt man hat Medigel.
Aber keine Sorge: die angesprochenen Möglichkeiten sind immer noch viel größer als in Mass Effect 1.
Es gibt, um auf die angesprochenen Sturmangriffe zurückzukommen, nun richtige Nahkampfklassen, die voll und ganz auf die Schrotflinte spezialisiert sind und mit Fähigkeiten anstatt Medigel Sturmangriffe möglich machen - und dabei viel besser aussehen lassen.
Dass das Kampfsystem langweilig ist, ist für mich nicht nachvollziehbar. Nicht langweiliger als im Mass Effect 1. Auf gar keinen Fall - und sogar dort hat es mir schon recht gut gefallen.

Dialoge und Sprachausgabe
===
Die Dialoge haben sich im Vergleich zum ersten Teil noch einmal verbessert. Der Umgangston ist etwas rauer, aber hier und da auch humorvoller. Die Ausführlichkeit der Dialoge ist etwa gleich geblieben und ab und zu werden Anspielungen auf den ersten Teil oder die Bücher gemacht. Hat man diese nicht gelesen, fällt es einem aber auch nicht auf. Man muss sich also nie fragen "Über was reden die da?".
Hat man Mass Effect 1 nicht gespielt, bietet sich oft die Gelegenheit Dialogoptionen auszuwählen (, wenn es gerade passend ist), die die vergangenen Ereignisse erklären. Auch im spielinternen Kodex finden sich hierzu Informationen.

Die englische Sprachausgabe ist hervorragend, die deutsche ebenfalls sehr gut. Der deutsche, männliche Shepard hat eine neue Stimme, die Geschmackssache ist. Sie ist langsamer und rauer. Spielt man eine weibliche Shepard, ist alles wie gehabt (Mass Effect 1). Ab und zu wird das falsche Wort betont, im Großen und Ganzen aber gute deutsche Sprecher.

Minispiele
===
Die Minispiele sind im Vergleich zum ersten Teil besser geworden, ein wenig spannender, auch abwechslungsreicher, aber dennoch nicht das Gelbe vom Ei.
Mir gefällt, dass die sammelbaren Ressourcen nun einen Sinn haben (für die Erforschung neuer Waffen oder Panzerung beispielsweise) und nicht nur eine Mini-Quest ohne vernünftige Belohnung sind.
Das Scannen der Planeten für diese Ressourcen wird auf Dauer langweilig, aber es ist immer noch besser als riesige, eintönige Planeten abzufahren, wie es in Mass Effect 1 der Fall war. Denn während man sich zuvor ewig auf leeren Planeten rumschlagen musste, kann man nun mit wenigen Planetenscans (das Scannen geht durch Forschung sogar später noch schneller) schon eine Menge Ressourcen haben, um sehr, sehr viel zu erforschen, so mein Eindruck.

Fazit
===
Wieso all die Stimmen, dass Mass Effect 2 kein Rollenspiel ist beziehungsweise viel weniger RPG ist Mass Effect 1?
Mass Effect 2 macht viel neues, was man so aus einem Rollenspiel eher nicht kennt.
Es ist vielleicht rollenspiel-untypisch, aber deswegen ist es noch lange nicht "kein Rollenspiel".
Ich denke, man sollte offen sein für diese neuen Dinge, die BioWare eingebaut hat, schließlich haben sie sich dabei auch eine Menge gedacht.
Es ist natürlich mehr Action enthalten, aber deswegen noch lange nicht weniger Rollenspiel.
Es gibt viel weniger Waffen zu finden, diese sind aber viel individualisierter und das neue Inventar-System ist doch im Vergleich zum Inventar aus Mass Effect 1, das chronisch überfüllt war und nur Modifikatoren, Waffen oder Rüstungen enthielt, ein großer Fortschritt. Mir persönlich ging das ME1-Inventar genau so auf die Nerven wie einigen das Scannen aus ME2 (, das in meinen Augen ein großer Fortschritt zum langweiligen Planeten erkunden aus ME1 ist).
Ein Dragon Age-Inventar ist aber noch immer die beste Lösung. Es ist hübsch gestaltet und neben Waffen und Rüstungen, gibt es noch viele verschiedene Items zu finden, die für Abwechslung sorgen.
Bisher hat mir das Spiel sehr viel Freude bereitet und mir gefallen die Neuerungen im Vergleich zum ersten Teil fast ausnahmslos (und ich spiele wirklich gerne Rollenspiele).
Es ist ein untypisches Action-RPG, aber es ist definitiv ein RPG.
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1515 Kommentare| 281 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Februar 2010
Mass Effect hatte mich schon sehr Überzeugt. Seit langen hat mir ein Spiel wieder so viel Spaß gemacht und mich so gefesselt. Es hat einfach vieles gestimmt, was man bei anderen Spielen sonst ehr vermisst. Nun ist die Fortsetzung da und auch hier besteht volle Freude am zocken.
Trotz vieler Veränderungen, die einem zum Teil gut die anderen ehr weniger, macht auch der 2te Teil eine gute Figur.
Spannung wird in jedemfall geboten und lange weile kommt auch keine auf.
Alleine das Reisen durch die verschiedensten Galaxien, das Erkunden fremder Welten, die Storyline und noch einiges mehr, machen einfach nur spaß und bringen Freude.
Trotz allen lobes, gibt es auch Kritik zu üben, so passen die Stimmen einfach nicht mehr zu dem die man aus dem ersten Teil kennt. Das mildert Anfangs schon sehr die Stimmung. Auch das Lvl-System kommt nicht ganz so passend herüber. Während man im Vorgänger noch munter seine Ep bei Gegnern sammelte, so ist es bei ME2 so, dass erst nach Missionsabschluss EP vergeben werden. Auch die Atribute-Verteilung ist nicht jedermans Sache. Waren es noch in ME ein ganzer Stamm an Fertigkeiten, die man durch Wahl der Atribute verteilen konnte, ist es nur noch eine kleiner gewordene Ansammlung von Fähigkeiten, die durch ein Aufstockungssystem erhöht werden müssen.
Nur gut das man durch ein Upgrade die Verteilung immer wieder neu erstellen kann, solange man genug Materialien zur Verfügung.

Dennoch ist alles in allem ein solides Spiel und eine sehr gute Fortsetzung der Trilogie entstanden.

Eine klare Kaufempfehlung an alle Action-Rpg Freunde
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