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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Oktober 2009
Nach den musikalisch sehr ertragreichen Alben mit dem polnischen Klaviertrio um Marcin Wasilewski stellt Trompeter Tomasz Stanko hier sein neues Quintet vor. Mit zwei Finnen und zwei Dänen erschafft der polnische Musiker einen in sich ruhenden, konzentriert und eng verzahnt gespielten Klangkosmos, den man so schnell nicht vergisst. Hier treffen Stankos typische Balladen auf Ambientgrooves; osteuropäische Folklore verschmilzt mit swingenden Rhythmen und klassisch anmutendem Unisonospiel.Diese spannende Musik ist sehr weitgefächert und wird doch von dem sinnlichen und athmossphärischen Ensemblespiel auf einen Nenner gebracht.
Alex Tuomarila glänzt mit sparsamen Akkordvoicings und ebenso ökonomischem Solospiel.Jakob Bros Gitarrenspiel erinnert mich oft an John Abercrombie, wirkt aber nie epigonenhaft. Der E Bass von Anders Christensen klingt sehr warm und federnd, ist ein fantastisches Fundament für diese oft komplex angelegten Kompositionen. Olavi Louhivouori setzt sein Drumset sehr sparsam ein, auch sehr schwierige Metren spielt er mit verblüffender Leichtigkeit und zurückhaltender Virtuosität.
Stanko schliesslich ist einfach er selbst: melancholisch ,lyrisch, kraftvoll,technisch versiert - ein Grosser seines Instrumentes.Alle Kompositionen auf diesem Album (mit der Ausnahme von zwei Stücken von Krystof Komeda) stammen aus seiner Feder und gehören sicherlich zu den Besten seiner langen Karriere.
Fazit: Unbedingt kaufen und in der dunklen Wärme des Tomasz Stanko Quintets schwelgen.
33 Kommentare| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Januar 2010
Ich bin, ganz offensichtlich im Kontrast zu den anderen Rezensenten, ein 'Newcomer' in der klanglichen Welt des polnischen Jazz Trompeters Thomasz Stanko. Bislang war mir lediglich sein Name bekannt, doch eine CD mit dem Titel "Dark Eyes" kann ich nicht ohne weiteres ignorieren und so nahm ich die Gelegenheit war und hörte mich hinein ... was mir nicht schwer fiel: Gehört, erworben! Dabei gefällt mir das längste und auf dieser CD wohl dynamischste, dabei auch titelverleihende Stück "The Dark Eyes Of Martha Hirsch" bislang fast immer noch am wenigsten. Auch "Amsterdam Avenue" kann ich wenig bis gar nichts abgewinnen. Das Gros der anderen Stücke finde ich wunderbar: Genau die Art von Musik, die einen des Abends die Zeit vergessen und in andere Sphären eintauchen läßt. Das liegt dabei nicht ganz allein an Stanko's Trompetenspiel (das ich dennoch großartig finde), es ist das gesamte klangliche Ambiente, das einfach stimmt - und daran hat (wie so oft) auch das Piano einen hohen Anteil. Und obwohl ich generell nicht sehr für Jazz Gitarre zu begeistern bin, gefällt mir der eher spärliche, dabei effiziente Einsatz auch dieses Instrumentes im musikalischen Kontext dieser CD ausgesprochen gut. Titel #1, "So Nice", ist 'real nice', das etwas dynamischere "Terminal 7" und gleichfalls "Grand Central" repräsentieren für mich zwei der Highlights dieser Scheibe, ein weiteres ist definitiv "Samba Nova" und als träumerisch schön empfinde ich "Dirge For Europe", sowie den Schlußtitel "Etiuda Baletowa No. 3".
Erschienen ist diese außergewöhnliche CD auf dem ECM Label - jener eigenwilligen Nahtstelle von Jazz, Klassik und Avantgarde mit ihrer skurrilen Covergestaltung. Für viele stellt ECM bereits auf dem Vorweg ein 'Gütesiegel' dar, ich persönlich muß diese Produkte immer einer 'gesonderten Prüfung' unterziehen, da ich mich bei weitem nicht (und schon gar nicht prinzipiell) mit allem anfreunden kann, was durch diese drei Buchstaben bereits so veräußert wurde. Dabei habe ich natürlich dennoch für mich einige 'Bonbons' entdecken können, wozu unzweifelhaft (wenigstens streckenweise) das "Officium" vom Hilliard Ensemble mit Garbarek, sowie Jan Garbarek's "Invisible World" gehören und natürlich auch "Playground" von Manu Katche. Ebenfalls die klangliche Atmosphäre von Anouar Brahem's "Le Pas Du Chat Noir" kann ich nur empfehlen und sehr gut gefällt mir auch Enrico Rava's "New York Days", sowie "January" vom Marcin Wasilewski Trio. Meine bisherigen ECM-Favoriten sind allerdings "The Ground" und noch mehr "Being There" vom Tord Gustavsen Trio ... und in die Gallerie dieser Highlights reihe ich "Dark Eyes" von Thomasz Stanko per sofort vorbehaltlos ein. Ich bin wirklich begeistert und meine, das wird generell jeder sein, der gern sogenannten 'Midnight Jazz' hört, denn mehr als diese Kathegorisierung oftmals herzugeben vermag, verfügt der Audio Inhalt von "Dark Eyes" über wirkliches Niveau - die Stücke dieser CD kann man wieder und wieder hören. Empfohlen (für 'Nachtschwärmer')!
-- theSilentNoirFreak
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am 24. November 2009
....wann hat der Mann jemals eine schlechte Platte gemacht?
Seine Sideman muss er, wegen deren hohen Qualität und ihrem Drang zu neuen und eigenen Ufern, regelmäßig durch neue ersetzen. Immer wieder gelingt es Stanko, musikalische Begleiter für sich zu finden, die seine lyrische und oft dunkle Atmosphäre verbreitende Spielweise kongenial unterstützen.
Mit 'Dark Eyes' gelingt ihm wieder einmal ein Meisterwerk welches sich hinter seinen bisher besten Scheiben nicht verstecken muss. Für mich steht es auf einer Stufe mit 'Leosia' und 'Litania', zwei seiner besten, ach was sag ich, zwei der besten Jazz-Cds aus den 90er Jahren überhaupt.
Dunkle Augen in die sich zu verlieren lohnt.
Die Umsetzung der Musik von Krzysztof Komeda gelingt ihm auch auf dieser CD wieder auf das formidabelste aber auch seine Eigenkompositionen stehen diesen beiden in nichts nach. Höchste Bewertung für Musik und Klang.
Unbedingt kaufen.
22 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 26. November 2009
"Die dunklen Augen der Martha Hirsch", das Titelstück dieser traumschönen Produktion, ist das einzige, in dem sich der formidable Trompeter und Komponist Tomasz Stanko noch eine Reminiszenz an seine expressiveren, "freien" Zeiten gestattet, ansonsten bewegt sich die CD in einem vorwiegend ruhigen Rahmen, der dem Hörer Raum und Zeit gibt, sich auf diese Musik einzulassen, ihr gleichsam nachzuspüren bis in die feinsten Verästelungen dieser gleichmäßig pulsierenden Tonkaskaden, deren Spannung sich gerade nicht aus einer wilden Interaktion, sondern aus einem hohen Maß an Abstraktion, ja Reduktion auf das Wesentliche ergibt. Am Ende meint man das nackte Skelett einer Musik vor sich zu haben, in der kein Ton zu viel, aber auch keiner zu wenig gespielt wird. Das passt gut zu dem Bild der Martha Hirsch als träumender Frau, das Oskar Kokoschka im Jahr 1909 gemalt hat, und in deren dunklen Augen man sich genauso verlieren kann wie in dieser Musik.
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am 14. November 2015
Die Platte klingt für mich sehr nach Miles Davis. Ich finde sie einfach genial und höre sie seit Wochen immer wieder gerne im Auto. Besonders interessant ist der Titel 2 mit der Bezeichnung "Terminal 7". Er kommt dem aufmerksamen Ohr nicht umsonst bekannt vor. Es handelt sich hier um die Titelmelodie der Serie "Homeland".
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am 20. Oktober 2009
TOMASZ HAT WIEDER BEGEISTERUNG GEZAIGT OHNE SEINE POLNISCHEN KOLLEGE VON simple acustic trio.HIMLISCHE TROMPETHE IST WIE APOKALIPTISCHE RUF FÜR MENSCHEN DIE SUCHEN TRANSCENDENZ UND INNERE MEDITATION:::::
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