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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
69
4,4 von 5 Sternen
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am 7. Januar 2006
Meines Erachtens kann dieser Film nur zwei Reaktionen hervorrufen: Entweder ist man anschließend hellauf begeistert und nimmt ihn in die Reihe der Lieblingsfilme auf oder man fragt sich mit völligem Unverständnis, was das jetzt eben war... Ich gehöre definitiv zur ersten Gruppe. Wie die Jungfrau zum Kinde bin ich an diesen Film geraten und wusste nicht, was auf mich zukommt, aber nach den ersten Minuten Irritation war ich hingerissen. Inselvölkchen haben bekanntermaßen immer einen ganz eigenen Humor (man denke nur an die Briten) und die Australier (ja, okay, es ist ein Kontinent...) machen da keine Ausnahme – Daher ist es eben noch mehr als eh schon reine Geschmackssache, ob dieser spezielle Humor den eigenen trifft. In schrillen Farben und Tönen wird die satirische Geschichte einer Rebellion im Profitanzsport, die gleichzeitig ein triefend kitschiges (und daher so ironisches) Liebesmärchen zwischen einem hässlichen Entlein und ihrem Prinzen beinhaltet, erzählt. Besonders die „Interviews“ der schrecklich netten Familie von Scott (dem Prinzen) sind zum Schreien komisch. Dazu wartet der Film mit wirklich guten Tanzszenen auf. Ich glaube, dass viele Menschen (Männer?) einfach nur abgeschreckt sind, wenn sie den Begriff „Tanzfilm“ hören, und direkt übelste Assoziationen haben (Lustiges „Dirty Dancing“? Was soll das denn bitte sein?!), aber damit versagt man sich ein grandioses Vergnügen, denn der Film nimmt ja den Profitanzsport mit den maskenhaft überschminkten Tänzern und den bitteren, spießigen und steifen Ernst, mit dem eine doch ursprünglich amüsante Beschäftigung im Profibereich betrieben wird, so beißend aufs Korn, dass gerade derjenige, dem dieser Sport nur hochgezogene Augenbrauen abringen kann, an „Strictly Ballroom“ seine helle Freude haben müsste. Leute, seid einfach mal mutig abseits des Hollywood-Mainstreams und gebt dem Experiment eine Chance!
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am 19. Juli 2008
Das Tanzfilmgenre kennt viele Klischees und die meisten Tanzfilme, die ich kenne, versammeln viele Schwächen, um sie durch einen sehr gut ausgearbeiteten Aspekt wieder auszugleichen.

Dieser hier ist anders. Hier stimmt einfach alles.
Die Story hat mein Vorredner beschrieben, ich spare mir das hier. Was mir wichtig ist, ist folgendes:

Der Film hat einen stark comicartigen Charakter. Sehr bunt, ziemlich schrill und stark überzeichnet, wenn es um die australisch-bürgerliche Herkunftswelt des Protagonisten geht. Das könnte schnell nervig und oberflächlich sein. Wenn nicht....

... authentisch und menschlich die Parallelwelt wäre, in die die Hauptfigur gerät, eine spanische Familie, die ihm beibringt, was einen Pasodoble wirklich ausmacht: Der Tanz mit Herz. Hier gibt es dann auch eine Liebesgeschicht,e die das Schrille wieder ausgleicht. Zart, schön gezeichnet. Einfach schön. Das könnte schnell schnulzig und überladen sein. Wenn nicht....

... so vieles so real und nachvollziehbar wäre.

Das eigentliche Thema des Films ist die Angst davor, zu tun, was man will. Und der schreckliche Kampf zwischen den Ansprüchen der Außenwelt ("Wir wissen besser, was gut für Dich ist als Du selbst") und dem Willen des Individuums. Dieses Thema ist auf den Punkt getroffen. Und ich habe diesen Film noch nie mit jemandem gesehen, der bei der Tanzszene, bei der sich der junge Tänzer endlich für sich selbst entscheidet, für seinen eigenen Stil, angefeuert durch die dicke spanische Oma ("hab keine Angst!") nicht Rotz und Wasser geheult hätte.

Den Film verlässt man trotzdem lachend. Einfach zu schön, um wahr zu sein. Ein echter Mutmacher.
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am 24. Januar 2001
Die ersten, zarten Klänge von Johann Strauß' "An der schönen blauen Donau", ein roter Vorhang, der sich hebt - und was dann folgt ist ohne Zweifel einer der besten Tanzfilme, die es je gegeben hat, und der nicht nur Tanzfreunde in seinen Bann ziehen wird! Die Geschichte erinnert an "Dirty Dancing", aber diese Filme lassen sich in keiner Weise miteinander vergleichen. "Strictly Ballroom" hat etwas, was "Dirty Dancing" fehlt: Klasse. Einige Szenen aus diesem Film wird man nie wieder vergessen. Der Einsatz von Licht und Schatten, die Regie, die Schnitte und die Hauptdarsteller sind teilweise einfach grandios. Außerdem steht hier nicht die Liebesgeschichte von Scott und Fran im Vordergrund, sondern Scotts verzweifelter Kampf um Individualität, Freiheit und Kreativität in der absolut künstlichen und unnatürlichen Welt des Turniertanzes mit all ihren Vorschriften und Zwängen. Scott beschließt, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und beim größten australischen Tanzwettbewerb seine eigenen Schritte zu tanzen - koste es, was es wolle. Nach vielen Hindernissen und Umwegen setzt er sich durch, und Scott und Frans Auftritt wird ein einziger Triumph. Ganz so vorhersehbar wie es scheint ist das nicht, und die Spannung wird aufrechterhalten bis zum Schluß. Eine der wunderbarsten Szenen ist die spanische Fiesta bei Fran zu Hause. Hier, bei den Zigeunern, erlebt Scott zum ersten Mal genau die ursprüngliche, aufrichtige von Tanz, nach der er sich immer gesehnt hat, fernab von der künstlichen Scheinwelt des Tanzsaales. Aber es gibt noch andere magische Momente. Die Szene, in der Scott und Fran hinter der Bühne Rumba tanzen, gehört, obwohl sich die beiden nur an den Händen berühren, zu den erotischsten Tanzszenen überhaupt. Und mit "Dirty Dancing" hat auch das nichts zu tun. Natürlich ist dieser Film nicht perfekt. Die negativen Charaktere sind - natürlich mit voller Absicht - so überzeichnet, daß einem das künstliche und übertriebene der Ballroom-Welt wirklich deutlich wird und bis zur Groteske gesteigert wird. Ein bißchen weniger Deutlichkeit wäre hier bestimmt mehr gewesen... Aber das ist nebensächlich. Es spielt keine Rolle mehr, wenn man Scott und Fran zusammen tanzen sieht. Paul Mercurios Art zu tanzen ist wie von einem anderen Stern, und Tara Morice's Schauspiel ist wirklich bemerkenswert.(Auch sie tanzt natürlich wundervoll).Mercurio war vor diesem Film bereits 10 Jahre lang bei der berühmtesten Balletttruppe Australiens der beste Tänzer, für den eigens Hauptrollen zugeschnitten wurden. Wer den Film noch nicht kennt, sollte nicht länger warten, ihn zu kaufen - er wird sich später sowieso noch genug darüber ärgern, es nicht schon früher gemacht zu haben!
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am 25. August 2008
Zuerst muss ich sagen, dass der Film eigentlich 6 von 5 Sternen verdient!
Er ist einfach super! Allerdings rate ich Euch zum Kauf der DVD ab, wenn Ihr den Film sehr oft gesehen habt.
Da die doch echt eine neue Synchronfassung in Deutsch auf die DVD gepackt haben. Die Stimmen passen zwar ganz gut, aber es wurden leider auch
ganze Dialoge verändert.
Deshalb von mir nur zwei Sterne.
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am 10. August 2003
Eigentlich hatte ich ja nicht vor, mir den Film anzschauen, da ich für Standardtänze etc. nie so viel übrig hatte wie für Ballett- oder Jazz-Filme. Leider musste ich jedoch entsetzt feststellen, dass ich alle bekannten Tanzfilme wie Center Stage, Flash Dance oder Save the Last Dance bereits gesehen hatte, und so beschloss ich es doch einmal zu wagen.
Ich habe es bis jetzt noch keine Minute bereut und Strictly Ballroom ist mittlerweile zu meinem Lieblingstanzfilm überhaupt geworden, denn der Film ist einfach perfekt. Selten habe ich einen Film gesehen, in dem Handlung, Musik und Schuspieler so gut zusammenpassen, der durch die mutige Inszenierung immer wieder überrascht und den Zuschauer in seinen Bann zieht. Zwar ist der Film etwas gewöhnungsbedürftig und erscheint in den ersten Minuten vielleicht etwas konfus und grell, aber genau diese Aspekte machen ihn so faszinierend und heben ihn hervor.
Strictly Ballroom ist eben einfach so ausgefallen gut, dass man ihn immer wieder sehen kann.
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am 27. August 2008
Für eingefleischte Strictly Ballroom Fans, die die VHS-Fassung kennen ist die DVD-Version ein Alptraum! Die weichgespülten neuen Synchronstimmen haben überhaupt nicht die Aussagekraft der alten Fassung. Also kann ich nur allen raten: hebt die VHS-Kassette auf oder die englische Originalfassung anhören - die ist schon ein wenig besser als die neue deutsche. Für Neueinsteiger ist es der Tanzfilm schlechthin (wegen der Handlung, toller Musik, super Tanzeinlagen, viel Witz und viel Herz).
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am 21. Februar 2016
In der australischen Provinz streiten sich zwei Generationen von Tanzenthusiasten um die richtigen Tanzschritte, um den Sieg beim Amateurtanzwettbewerb und um Dunkles aus der Vergangenheit. Das ist aber fast egal: In seiner ersten Filmregie produziert Baz Luhrmann (Moulin Rouge, Der große Gatsby) ein kunterbuntes Tanzspektakel, bei dem nur selten keine Musik erklingt, mit betont schrillen, stark überzeichneten Witz-Figuren: Drogerieartikelvertreterinnen in Rosa, Tanzverbandsfunktionäre mit Toupet, Hinterhofflamencoartisten, junge Rebellen mit einem Hauch von James Dean.

Vergnügliches Geschehen:

Die Kamera ist exzellent bei den Tanzszenen, Profitänzer Paul Mercurio produziert eine eminent elastische Hüfte und das vergnügliche, aber zunächst sehr künstliche Geschehen weckt gegen Ende sogar ein paar Gefühle. Das vormalige Bühnenstück spielt allerdings monoton weitgehend in verschiedenen Sälen und selbst die wenigen Außenszenen wirken künstlich (trotz vorbeifahrender Lok) und insgesamt sehr low-budget. Mit Anklängen von Saturday Night Fever und Dirty Dancing, wegen der grotesken Vereinsmeier auch an die Hundezüchter der gefälschten Doku Best in Show erinnernd.

Alle Schauspieler sind Australier, so auch Hauptdarstellerin Tara Morice, die schon in der Musicalversion mitspielte und hier außerdem das Stück Time after Time sang.

Die Bildqualität meiner Bluray war ausgesprochen schlecht. Der 16minütige Film zum Film zeigt interessante Interviews mit den Hauptakteuren, dazu gibt es einen Sprechkommentar von Regisseur Luhrmann zum Gesamtfilm.
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am 23. Februar 2009
Meine Freude war gross, als ich nun endlich eine deutsche DVD von Strictly Ballroom in Händen hielt, sollte doch das alte Video endlich verschwinden. Umso grösser meine Enttäuschung als ich die mir völlig unbekannte Synchronisation zum Film bemerkte (und das nach dem ersten gesprochenen Satz). Die Tonqualität dazu ist besch... und man hat den Eindruck ganze 3 Personen sprechen sämtliche Rollen und haben dabei Kaffee gekocht, den Hausputz gemacht oder eine Atom gespalten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, toller Film, tolle Tanzszenen, schöne Story, aber bitte nicht mit dieser Synchronisation. Ehrlich, könnte ich die DVD zurückgeben würde ich das tun.
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am 17. September 2008
Ich finde das es einer der schönsten Liebesfilme ist die es gibt und ich war super happy als ich erfuhr das es den Film endlich auf DVD gibt. Aber als ich ihn bestellen wollte, habe ich die Rezensionen durchgelesen und war etwas verunsichert.

Da haben Sie doch tatsächlich ne neue Synchro genommen. Die meisten Stimmen passen ja zu den Schauspielern aber der Text,in dem Sie neue Sätze und Wörter eingebaut haben, finde ich passt überhaupt nicht.
Zum Beispiel:
Alt- "Es hat ihnen glatt die Sprache verschlagen, wie Scott mit Fran tanzt."
Und Neu- "Die sind Platt wie ne Flunder, weil Scott mit Fran tanzt."
Ich finde das total bescheuert und es passt überhaupt nicht in dieser Szene.
Oder: Alt- "Arme Tina, sie tanzt mit einer ganzen Brauerrei."
Neu- "Er stinkt wie ein Bierfass."
Einige Sätze die man in dem alten Film klar verstehen konnte werden in dem neuen öfter übertönt, so das man schon genau hinhören muss, wenn man was verstehen will. Zum Beispiel als Tina Spakle und Ken an Scott und seine Leute vorbei gehen und Tina Ken anschnauzt weil er wieder mal getrunken hatte.
Ich hab gedacht ich muss in den Fernseher reinkrichen um überhaupt die Worte verstehen zu können.

Das ist das Einzige was mich sehr stört aber da der Film einmalig ist, hab ich trotzdem noch 4 Sterne gegeben.
Ich überlege ob ich den Film wieder verkaufe oder ob ich ihn behalte.
Den Anderen Käufern kann ich nur raten, wenn ihnen die neue Synchro und die neuen Texte nicht so stören, dann kann man sich den Film kaufen. Ansonsten würd ich mir den Kauf gut überlegen.

Ich bin enttäuscht das sie den Film nicht in der alten Fassung gelassen haben. Dabei hab ich mich so gefreut ihn endlich auf DVD zu bekommen.
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am 23. März 2009
Wer das orginal 1992 gesehen hat wird mit der DVD kein Spaß haben. Der Film ist komplett neu Synchronisiert worden. Die Stimmen passen überhaupt nicht mehr zu den Figuren und die eigentlich witzigen Sprüche/Dialoge sind auch abgewandelt worden. Wieso muss man einen tollen Film so kaputt machen.
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