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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
577
3,6 von 5 Sternen
Harry Potter und der Halbblutprinz
Format: DVD|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


1-10 von 71 Rezensionen werden angezeigt(2 Sterne). Alle 577 Rezensionen anzeigen
am 29. November 2014
ein schock das ich ein großes Kratzer auf mein DVD hab, die ich aber so zugeschickt bekommen habe.
sogar die Hülle hat dieses, tief durchgeschnitten bis zu den DVD.... man konnte den Film zwar ohne störung ansehen, aber das muss nicht sein an den Kunden ein zerkratztes Ware zu schicken....
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am 24. Januar 2010
Nachdem die Verfilmung der bisherigen Teile doch sehr gut gelungen war, fand ich diesen Harry Potter doch reichlich daneben.

Irgendwie hat man bei der Verfilmung die falschen Schwerpunkte im Visier gehabt. Im Film geht es weniger um die Story an sich. So kam es mir vor, als sei der "Halbblutprinz" und dessen Identität nur mal so nebenbei erwähnt, genau wie die Horkruxe. Dafür hat man das Emotions-Leben der Charaktere unnötig intensiv in den Mittelpunkt gerückt. Okay, auf Harrys Mentor und mächtigsten Zauberer auf der Seite des Guten werden permanent Mordanschläge verübt. Na und? Hauptsache die Gefühle Hermines zu Ron werden in 20 Szenen thematisiert.

Es kommt absolut keine Spannung auf. Durch dieses ständige Hin und Her der Gefühle rücken die dramatischen Begebenheiten völlig in den Hintergrund. Als ich den Film sah, dachte ich, hätten die mal ein bisschen besser aufgepasst, wäre es nie zu dem Mordanschlag auf Dumbledor gekommen. Immerhin hatten sie Draco ja die ganze Zeit in Verdacht. Aber anstatt ihn zu beobachten und zu überführen, kümmerten sie sich wieder nur um die Beziehungen untereinander. So einen Eindruck hatte ich beim Lesen des Buches nie.

Der schlimmste Punkt und für mich der Moment, wo mir einfach nur noch die Kinnlade runterfiel: Der erste richtig große Kampf zwischen Gut und Böse... und er wird im Film völlig übergangen!!! Was soll das? Auf diese Szene habe ich mich gefreut, seit ich das Buch vor Jahren gelesen habe. Und nun spazieren die Totesser einfach so durch Hogwarts und wieder hinaus, als wäre es nichts.

Es gibt keinen wirklichen Spannungsbogen, die Story plätschert unbedeutend vor sich hin und wirklich wichtige Informationen werden verschwiegen oder nur am Rande erwähnt, während wirklich gute Szenen gar nicht erst verfilmt wurden. Was eine Pleite...
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am 30. Mai 2010
Gleich vorneweg - das Buch Harry Potter und der Halbblutprinz finde ich sehr schwer verfilmbar - aber muß es das denn sein? Das Buch beinhaltet viele Handlungen und verrät viele interessante Details, die für den siebten Teil sehr wichtig werden. Gerade diese Nebenhandlungen und Details - so brilliant verwoben von J.K. Rowling - wurden im Film für einige wenige, massentaugliche Handlungsstränge weggelassen, daß die Befürchtung naheliegt, daß die Verfilmung des 7.Teiles noch weiter vom Original des Buches entfernt sein wird als dieser sechste Teil. Stattdessen wurde diese haarsträubende Szene eingefügt, in der Todesser das Haus der Familie Weasley zerstören und Harry in einer der dümmsten Reaktionen der Filmgeschichte Bellatrix LeStrange ins hohe, unüberschaubare Gras hineinfolgt. So sinnlos diese Aktion auch sein mag, noch eigenartiger ist die Tatsache, daß die Todesser Harry nicht einfach gefangen nahmen, was wohl jeder Idiot in so einer ausgelieferten Situation geschafft hätte.
Was mich außerdem interessiert, ist, warum die Todesser nicht normal apparieren können, sondern immer wie schwarze Stoff-Fetzen auf schnellen Besen durch die Luft rasen. Oder was ist das für eine Art Fortbewegung? Dumbledore macht es auf jeden Fall so, wie es im Buch beschrieben ist.
Zwischendurch wird der Film sogar etwas langatmig - unglaublich bei der Fülle, die das Buch hätte liefern können.
Positiv fallen die Leistungen von Draco Malfoy und Professor Slughorn auf, auch der Dumbledore-Darsteller ist ein wenig besser geworden und rennt nicht mehr so schnell herum, bewegt sich eleganter.

Fazit: für mich ist der Film trotz seiner Schwächen ein Muß, da ich bestimmt auch den Abschluß ansehen werde und er deshalb einfach dazu gehört.
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am 7. Dezember 2009
Ich habe bisher alle Harry Potter teile auf DVD bzw. jetzt auf Blu Ray geschaut. Leider muß ich sagen, dass der Halbblutprinz bisher aus meiner Sicht der Schlechteste ist.
Der Film bietet in 2,5 Stunden sehr viel Langeweile. Ein Großteil handelt nur von den Pupertätsproblemen der Heranwachsenden. Jeder mag irgendjemanden, macht aber mit anderen rum, um später, natürlich, doch bei der eigentlich Auserwählten zu landen.
Es werden neue Personen in die Handlung eingebunden, die einfach ab der nächsten Szene nich mehr auftauchen.
z.B. die Zauberschülerin, welche Harry im Zug hilft, später mit ihm auf das Schulfest geht, und schwups ab da nicht mehr gesehen ist. Oder der aufdringliche junge Mann, der hinter Hermine her ist. Auf dem Fest bekotzt er den Halbblutprinz und ist ab da auch nich mehr gesehen.
Der Film bietet nur wenig Aktionszenen: Am Anfang wird eine Brücke zerstört, in der Mitte wird das Haus, welches Harry und seine Freunde bewohnen zerstört, übrigens völlig sinnfrei für die weitere Handlung des Films, und am Ende kämpft Harry mit dem Oberzauberer zusammen in einer Höhle gegen böse Golums.
Bei der Handlung kann ich mir auch nicht vorstellen, wie da ein 12-15 Jähriger mitkommen soll.
Ich habe mit einem Bekannten gesprochen, welcher die Bücher gelesen hat, der bestätigt, dass hier sehr viel an der Handlung und den eingebundenen Personen verändert wurde.
Klar, man kann Bücher wie Harry Potter, oder Herr der Ringe, nicht in aller Gänze verfilmen. Aber der Film sollte auch für Leute, welche die Bücher nicht gelesen haben, nachvollziehbar sein. Dies ist hier eher nicht der Fall.

Zur Qualität der Blu Ray: ich habe fortwärend gedacht, dass ich mir eine DVD anschaue, das Bild hatte für mich nicht die gewohnte Schärfe einer Blu Ray. Der Ton war in Ordnung, kommt aber wie gesagt nur in wenigen Szenen zur Geltung. Also keine Referenz Blu Ray.

Als Fazit: der Film dient nur als Vorlage für die letzten beiden finalen Teile, wo es dann hoffentlich bald zum großen Showdown kommt, und die handelnden Personen endlich ihre Pupertätsprobleme in den Griff bekommen haben.
Sorry, 2 Sterne mit viel Wohlwollen.
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am 5. Dezember 2009
Zum Film wurde ja nun schon weit genug ausgeholt - ich persönlich halte ihn für einen der schlechtesten Potterfilme. Obwohl die Schauspielerleistungen besser sind als je zuvor (sogar Gambon hat seinen Dumbledore endlich begriffen)und er auch optisch am antsprechendsten gelungen ist (der Halbblutprinz ist der wohl stilisierteste und edelste aller Teile), hinkt der Erzählfluss der Haupthandlung doch sehr arg hinterher - vom schlumpig gemachten Ende einmal abegsehen...

Nun zur DVD. Wer gedacht hat nach der 'Orden des Phönix'-DVD kanns nicht noch schlechter kommen, der irrt sich aber gewaltig. Man mags kaum glauben aber die Bildqualität ist mit Abstand(!) die schlechteste meiner Ganzen Sammlung. Es grieselt nur so vor sich hin, Nachzieher sind unzählbar, die Schärfe ist eigentlich gar keine und das gesamte Bild ist (wie schon oft erwähnt) so dermaßen dunkel, dass man sich vorkommt als würde man mit Sonnenbrille vorm Fernseher sitzen -> an einigen Stellen hört man zwar etwas, aber man sieht einfach nichts(da hat meine VHS vom 'Stein der Weisen' noch eine bessere Bildqualätät)! Und das für eine 2009er DVD und am besten noch für 20 Euro - das ist schon mehr als bloß eine Frechheit...

Der Ton ist da schon ein wenig besser, sauber abgemischt. Der Bass kriegt an einigen Stellen schön zu tun, die Sprache ist klar und besonders der Soundtrack (der nebenbei einer der schlechtesten überhaupt ist) wird schön auf die Boxen verteilt und beschert am Ende sogar ein bisschen Gänsehaut.

Die Extras sind (wie bei alles HP-DVDs) recht interessant (besonders die zusätzlichen Szenen und die J.K. Rowling- Doku) und auch noch etwas üppiger ausgefallen als beim Vorgänger. Trotzalledem sind sie für meine Begriffe unter Standard (wenn man bedenkt, was man bereits bei den 2Disc Editionen der 'Herr der Ringe'-Trilogie an hervorragenden Extras geboten bekam...). Keine ausführliches Making-Of, keine Trailer - Schade!

Fazit: Eine meiner schlechtesten DVDs und das noch mit einem der schlechtesten HP-Filme - ganz ehrlich ich rate vom Kauf eher ab, wenn man kein Hardcore-Harry Potter Fan ist.
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am 12. Mai 2010
ich habe das buch dazu nochmals gelesen und dann den film geschaut
das buch ist so voll mit guten ideen - nein - super genialen ideen !

und ich frag mich warum es dann sein muss dass in dem film so viel verändert werden musste
so dass es schon gar nicht mehr zur ursprungsgeschichte passt

frau rowling hat so weit ich ich weiss *mitspracherecht* zum drehbuch
muss sie denn mit aller gewalt noch mehr verdienen und lieber dann ihr publikum enttäuschen ?

der selbe regisseur dreht auch die weiteren filme :o(((((((
ich hoffe nicht dass er nochmals solchen schrott aus den büchern macht

ich finds einfach nur furchtbar traurig

zwei sterne dafür dass die schauspieler klasse sind
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am 25. September 2011
Tricktechnisch wie auch die anderen gelungen. Aber die unglaubliche Zähigkeit des Schnitts kann wohl nur mit Drogenkonsum des Cutters erklärt werden. Anders als breit kann man es wohl kaum für sinnvoll halten, nach jedem Satz ein bis zwei Sekunden im filmischen Nichts zu verharren, bevor Dialog oder Handlung sich weiterschleppen. Wäre der Film ein Schulaufsatz, hätte der Lehrer "am Thema vorbei" darunter geschrieben. Wichtige Schlüsselszenen fehlen, der rote Faden ist nicht auszumachen, und die Akteure spielen, als seinen sie allesamt irritiert durch das Fehlen von Tempo und sinnvoller Storyline. Insgesamt enttäuschend.
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am 21. November 2009
ich bin tatsächlich froh, dass ich das buch nicht gelesen habe. übrigens noch keines der bücher.

aufgrund der vorherigen filme und mit ein wenig fantasie war sogar ein minimaler handlungsstrang erkennbar. als richtigen, in sich abgeschlossenen, film sehe ich dieses machwerk jedoch nicht an. im großen finde ich einiges lieblos, und es wirkt, als hätte man das nur verfilmt, weil es verfilmt werden musste. eine art füllmasse zwischen dem 5. und geteilten 7. teil.

was mich allerdings wirklich ärgerte: mein erster versuch, den film anzusehen, fand bei tageslicht statt. das ergebnis? mehr als 70% des film starrte ich auf einen nahezu schwarzen fernsehschirm, auf dem sich irgendwelche schemen bewegten. selbst bei der düstersten verfilmung eines vampirthemas sieht man mehr auf dem bildschirm. ob es an der qualität der disc liegt oder schlicht an der tatsache, dass man bei den dreharbeiten die kosten für licht einsparen wollte, keine ahnung. befriedigend ist das ergebnis auf keinen fall.

fazit: es fehlt dem ganzen an tiefe und somit unterhaltung. dazu noch die schlechte visuelle darstellung macht aus dem ganzen KEIN erlebnis. es bleibt zu hoffen, dass der regisseur dieses teils für die beiden letzten, die er ebenfalls drehen darf, eine höhere messlatte ansetzt. wäre schade, wenn eine filmreihe, die so beeindruckend und magisch anziehend begann mit mittelmaß und oberflächlichkeit endet.
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am 3. Dezember 2009
So sieht es leider aus!!

Wir mussten lange warten auf den 6. Teil und dann diese kleine große Enttäuschung. Es ist schlichtweg eine Enttäuschung.
Es war klar, denn so ist ja auch im Buch, dass der Film jetzt nicht die Actionbombe wird. Es wurde aber ganz klar das Potential verpsielt.
Erster Kritikpunkt ist, dass es zuviele erfundene Szenen gibt, die für mich überhaupt keinen Sinn machen. Dadurch erscheinen alle Ereignisse irgendwie aneinandergereiht. Das ist auch der Grund, weshalb die Atmosphäre leider auch nicht so stark ist, als es im Buch der Fall ist.
Der Film nimmt gar nicht richtig an Fahrt auf und plötzlich wird man ins kalte Wasser gestoßen und wir befinden uns schon am Ende des Filmes, das sehr schlecht umgesetzt wurde. Der "Kampf" hätte nicht fehlen dürfen, nicht hier in diesem Teil, indem eigentlich sowieso nicht soviel passiert. Ich frage mich auch nach dem Grund!!!
Das war leider nichts, so schwer es mir fällt das zuzugeben.

Ich sätze meine ganzen Hoffnungen in die letzten beiden Teile, bei denen David Yates hoffentlich beweist, dass er es mit Harry Potter aufnehmen kann. Das hat er hier nicht getan!!!!

Fazit: SCHADE!!!!
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am 5. August 2010
Die sechste Harry Potter-Verfilmung geht schon mit einem ganz entscheidenden Handicap in die Startblöcke, liegt doch der erneut von Regisseur David Yates verantworteten Bebilderung des Millionensellers von Joanne K. Rowling der - Achtung, subjektive Meinung! - schwächste Band der Zauberer-Saga zugrunde. Dieser erschöpft sich über weite Strecken in Rückblenden in die frühen Jahre des später zum Potter-Erzfeind avancierten Tom Riddle alias Lord Voldemort und bietet, von einem furiosen Showdown abgesehen, wenig blockbustertaugliches Potential.

Ich gebe also zu, dass ich mit relativ geringen Erwartungen an den 147 Minuten langen Streifen herangegangen bin und sah mich leider in meinen Befürchtungen bestätigt. Schlimmer noch, ausgerechnet die Spannung und filmtaugliche Action versprechenden Passagen gegen Ende des Buchs fielen einer allgemein in weiten Teilen schwer nachvollziehbaren Änderungswut der Drehbuchautoren zum Opfer. Eine Bearbeitung ist unausweichlich, wenn es um die notwendige Straffung eines umfangreichen Vorlagenstoffs geht. Ärgerlich wird es nur dann, wenn wie schon in diversen Vorgängerfilmen einerseits für das Verständnis der Handlung wichtige Informationen unter den Tisch fallen und andererseits völlig neu erfundene Szenen eingebaut werden. Das verwirrt Außenstehende und verprellt die kundigen Leser.

Bei einigen Veränderungen wird zudem die Absicht deutlich, mittels Abmilderung des Stoffs durch die mehr Umsatz versprechende niedrigere Altersfreigabe zu rutschen. Die Höhlenszene mit Harry Potter und Dumbledore ist beispielsweise einer der beklemmendsten Momente der ganzen Heptalogie. Die Qual und die Schmerzen beim Austrinken der vergifteten Flüssigkeit wird besonders im Hörbuch deutlich, in dem sich Rufus Beck praktisch die Seele aus dem Leib schreit und den Ohrenzeugen erschüttert zurücklässt. Hier wird das Ganze praktisch en passant abgehandelt und man muss sich nach der Notwendigkeit solcher Änderungen fragen, ist doch das gesamte Szenario schon längst nichts mehr, was man in irgendeiner Art und Weise mit dem Genre "Kinderfilm" in Verbindung bringen würde.

Da auch die Logik und Stringenz ein ums andere Mal aus dem Ruder läuft, bleiben am Ende Enttäuschung und selbst Langeweile nicht aus, erschöpft sich doch der Film in wenig überzeugend gespielten ersten Schritten im Bereich der pubertären Gefühlsaufwallungen. Man muss der Mehrheit der versammelten jugendlichen Schauspielerriege attestieren, sich trotz der von Jahr zu Jahr gesammelten Erfahrung nicht wirklich weiterentwickelt zu haben. Richtig schlecht sehen Radcliffe, Grint & Co. immer dann aus, wenn sie es direkt mit solch bühnen- und filmgestählten Schauspiel-Cracks wie Alan Rickman, Robbie Coltrane oder Helena Bonham Carter zu tun haben, denn dann wird der Unterschied im Können und die Limitiertheit der Jungdarsteller in Ausdruck und Mimik geradezu schmerzhaft deutlich. Ich bin mir relativ sicher, dass der eine oder andere Verantwortliche im Hause Warner Brothers so manche mit dem ersten Film für die weiteren Teile festgelegte Besetzungsentscheidung mittlerweile bereut.

Technisch rangiert diese Doppel-DVD weitab jeder Referenz im Mittelfeld. Das Bild ist relativ dunkel und kontrastarm, heimische Soundsysteme werden aufgrund der Dialoglastigkeit des Films auch nur selten wirklich gefordert. Dann allerdings rumpelt es ordentlich in den Boxen, da der Lautstärkeunterschied für meinen Geschmack etwas drastisch ausgefallen ist.

Die Bonus Disc bietet ein gutes Dutzend entfallener Szenen, die allerdings bis auf zwei Ausnahmen (Professor Flitwick dirigiert während eines aufziehenden Unwetters den Schulchor/Harry, Ron und Hermine auf dem Astronomieturm) berechtigt aus dem Hauptfilm gekippt wurden. Desweiteren gibt es drei recht launige Kurzdokus, die von Matthew Lewis, Alfred Enoch und Tom Felton, den Darstellern der Charaktere Neville Longbottom, Dean Thomas und Draco Malfoy, moderiert werden. Hierfür sollte man allerdings über belastbare Fremdsprachenkenntnisse verfügen, da die nur in der englischen Tonspur vorliegenden Einblicke hinter die Kulissen und Darstellerinterviews dermaßen rasant geschnitten sind, dass die zuschaltbaren Untertitel mangels langer Einblendung praktisch kaum lesbar sein dürften. Ebenfalls ohne wirklichen Nutzwert sind die Vorabinformationen über den mittlerweile eröffneten Harry Potter-Themenpark in Orlando, Florida, da für diesen DVD-Bonus nur Modellaufbauten aus der Planungsphase des Parks zur Verfügung standen.

Richtig gut hingegen die etwa 45minütige Reportage über Joanne K. Rowling, die ein Jahr mit der Kamera begleitet wurde. So unter anderem in dem Moment, in dem in einem Glasgower Hotel der letzte Potter-Band beendet wurde. Sehr erstaunlich, wie normal und humorvoll die Multimillionärin geblieben zu sein scheint und wie offen die Autorin über leidvolle Lebenserfahrungen spricht, nicht selten den Tränen nahe. Ich gebe zu - dieses Porträt hat mich sehr beeindruckt!
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