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am 3. April 2016
Da bei Amazon DVD, Bluray und verschiedene Ausgaben wieder in einen Rezensententopf geworfen werden :Ich habe die Bluray >Special Edition< von ARTHOUSE geshen, mit umfangreichstem Bonus programm.

Selten fiel es mir so leicht, einen Film zu rezensieren. Wir sehen mit Vorgeschichte Juliette Binoche als wunderbare empathische und liebevolle Krankenschwester, die den "englischen Patienten", Graf Almasy aus Ungarn, in einem verlassenen italienischen Kloster ab Ende 1944 versorgt. Dieser war mit seinem wunderschönen Tiger Moth Doppeldecker über der Sahara abgeschossen worden, hatte ausgedehnte drittgradige Verbrennungen und einen Lungenschaden erlitten, der nicht wie die Haut vernarbt, sondern fortschreitet. Die Pflege und die kurze Liaison der Binoche mi einem Sikh-Major, der Bomben und Minen entschärft, sind eigentlich nur eine berührende Nebengeschichte, Hauptthema des fast 160 Minuten langen Filmes ist die stückweise, immer durch Ereignisse der Jetztzeit unterbrochene Rückerinnerung des Verbrannten an seine Zeit in Nordafrika mit anderen Geometern und der tragisch endenden Liebesgeschichte mit der erst seit einem Jahr verheirateten Katharine (Kristin Scott-Thomas).
Man mag mich als zu prosaisch empfinden, wenn ich den Film fast auf seine Schönheit reduziere, aber: Binoche ist eine zauberhafte wunderbar menschliche Krankenschwester, über die anderen Personen kann man unterschiedlichster Meinung. Letztendlich reduziert sich die Handlung doch auf das Fremdgehen der wunderschönen und eleganten Kristin Scott-Thomas, die ihren Ehemann betrügt, einfach eine Frau mit faszinierender Ausstrahlung ist, während andere austauschbar sind. Colin Firth als ihr Ehemann Geoffrey bleibt blass, und zumindestens ich habe nicht mitbekommen, ab wann er hinter die Beziehung seiner Frau gekommen ist, es wird nur gesagt, dass wohl schon länger. Woran sich außer der faszinierenden Ausstrahlung von Scott-Thomas die Liebe zwischen Ihr und dem Grafen entzündet, habe ich auch nicht erkennen können, und Ralph Fiennes blieb für mich (aber das sehen viele anders) genauso fehlbesetzt wie als älterer "Vorleser" von Kate Winslett, in dem wunderbaren Film hat David Kross viel mehr überzeugt.
Tja, und Jürgen Prochnow, es macht sich immer gut, wenn ein Deutscher einen Nazi spielt, bis auf Willem Dafoe ist der Rest Staffage.

Was macht den Film so schön?
Vor gut 30 Jahren durften ich und Kollegen eine gut 90 Minuten dauernde Diashow sehen, in der mit 2 Projektoren überblendend Dias gezeigt wurden, aufgenommen während eines 6wöchigen Trips eines Kollegen mit Eherfrau und befreundetem Paar mit Landrover, VW-Bus und gutem Kartenmaterial durch DIE SAHARA ! Unterlegt das ganze mit sanfter Hintergrundmusik und den nicht zu ausführlichen Erzählungen des Kollegen.
Und fast genau das gleiche Glücksgefühl bekam ich beim Sehen des Filmes, insbesondere der grandios abwechselnden Wüstenlandschaft mit welliger Sandwüste mit zauberhaften Mustern durch die Schatten der untergeghenden Sonne. Geröllwüste und Felsformationen. Im Gedächtnis bleiben die beindruckenden Bilder der "Höhle der Schwimmer", großartig gemacht der Beginn des Filmes, ein Pinsel zeichnet breite Linien auf grobkörniges Papier, bis sich gegen Ende das Bild eines schwimmenden Menschen in beeindruckend einfacher, aber wunderbar charakteristischer Weise abzeichnet, eine Zeichnung von Scott-Thomas für Fiennes. Dies, die Wüste, die Szene, in der Juliette Binoche vom Sikh an einem Tau hochgezogen wunderbare Fresken anleuchtet und ob deren Schönkeit glücklich lächelt, in geringerem Maße nach die faszinierende Atmosphäre von Städten in Nordafrika sind die Highlights des Filmes. und das traurige Schicksal des Grafen und seine Katharine bedauert man, weil es bei ihm grausames Leiden bedeutet, die Ehebrecherin wäre uns egal, wenn es nicht eine so wunderbare Darstellerin wie Scott-Thomas wäre und ihr Ende so tragisch.

Der Film lebt im wesentlichen von zwei wunderbaren Darstellerinnen, einer Krankenschwester und einer Ehebrecherin, vor allem aber von den vielleicht traumhaft schönsten Bildern, die man im Film je gesehen hat. Wer denkt da noch über moralische Aspekte nach?

Doc Halliday
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Dezember 2015
Packend, spannend und sehr ergreifend werden zwei sehr unterschiedlichen Liebesbeziehungen, einer Krankenschwester und ihres schwerverletzten Patienten, zeitversetzt in Retroperspektiven, in den letzten Kriegstagen des 2.Weltkriegs erzählt.
Die Inszenierung von Anthony Minghella ist wirklich grossartig gelungen und allen Auszeichnungen gerecht werdend. Durch den stetigen Wechsel der Szenarien von eineml italienisches Bergkloster zu grandiosen Wüstenlandschaften und natürlich durch die Unterbrechungen des Spielablaufs, um in Rückblenden und Puzzleteilen immer ein wenig mehr aus der Vergangenheit des Patienten zu berichten, wird ein zusätzlicher Spannungsbogen aufgebaut. Trotz des vielleicht mitunter etwas behäbig anmutenden Spieltempos wird der Handlungsablauf in keiner Minute zähflüssig oder gar langweilig - bleibt spannend und faszinierend - von Anfang bis Ende.
Die Besetzung ist wirklich hochkarätig und spielt sehr überzeugend und ausdrucksstark. Besonders Juliette Binoche und Ralph Fiennes, aber auch Willem Dafoe glänzen in ihren Rollen mit sehr eindrucksvollen Darbietungen.
Letztendlich ein wirklich beeindruckender Film, sehr dramatisch, sehr romantisch - und unbedingt sehenswert.
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am 4. Juni 2016
Während in Italien der Zweite Weltkrieg tobt, pflegt die kanadische Krankenschwester Hana die Verwundeten der letzten Offensiven. Doch als die Alliierten entscheiden, das Lager abzubrechen und weiter zu ziehen, entschließt sich Hana zurückzubleiben, um sich um einen schwer verwundeten, transportunfähigen Patienten zu kümmern. Dieser ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, sein ganzer Körper ist eingehüllt mit Bandagen, und selbst an seinen Namen kann oder will er sich nicht mehr erinnern. Dieser erzählt Episoden seines abenteuerlichen Lebens und von seiner großen, tragischen Liebe - daher die vielen Rückblenden, die den Film auszeichnen. Während sich die Kampfhandlungen immer weiter entfernen, entspinnt sich hier in der stillen Villa zwischen vier Protagonisten eine wechselhafte Beziehung zwischen Verdächtigung und Verlangen, zwischen Hass und Liebe
Ein nicht umsonst mit neun Oscars ausgezeichnetes, opulentes Melodram mit einer exzellenten Fotografie. Der Film beinhaltet fast alles, was großes Erzählkino haben sollte: eine Story um Liebe, Verrat und Eifersucht, eine wunderbare Naturkulisse und exzellente Darsteller.
Ein Film, der dem zuschauer zwischendurch auch etwas Luft läßt, um die Bilder und den emotional sehr anspruchsvollen Inhalt des Filmes zu verdauen.
Wer hier einen Kriegsfilm mit Aktion und Gemetzel erwartet, liegt falsch. Es handelt sich aber auch keineswegs um eine Schmachtschmunzette!
Ein Film, den man einfach gesehen haben muß!
Sehr zu empfehlen!
Darsteller: Juliette Binoche, Ralph Fiennes, Willem Dafoe, Naveen Andrews, Kristin Scott Thomas
Spieldauer: 155 Minuten
Regisseur: Anthony Minghella
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am 2. Mai 2016
Der Film überzeugt durch wundervolle Naturaufnahmen sowie mehreren Rahmenhandlungen, die im Buch schwer zu lesen sind, jedoch im Film perfekt umgesetzt wurden. die Schauspieler passen perfekt. Vor allem die relativ unbedeutende Geschichte innerhalb der Großen Story, zwischen Hana und Kip ist eine emotional sehr tief bewegende und wundervoll umgesetzte Nebengeschichte. Es sind Geschichten um wahre Liebe, die zu Tränen rührt ohne schnulzig zu sein.
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am 8. Mai 2013
Die Sprünge zwischen den Erinnerungen des Grafen Laszlo an seine tragische Liebesbeziehung zu einer verheirateten Frau in Afrika und seinen letzten Tagen vor dem nahenden Tod als "englischer Patient" in Italien sind sehr gut gelungen, als verantwortliche Krankenschwester läuft Juliette Binoche zur Hochform auf. Der Film hinterfragt, wo wir unsere Grenzen setzen, welche Werte wir über unser momentanes Verlangen stellen und ob wir Verantwortung füreinander ernst nehmen. Die Landschaftsbilder in Afrika könnten noch etwas besser gemacht sein, aber das fällt nicht so sehr ins Gewicht.
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am 24. Januar 2017
Der Film hat immer wieder einen sehr guten Unterhaltungswert und sollte meiner Meinung nach eigentlich in keiner BluRay Sammlung fehlen.
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am 22. Dezember 2009
Eigentlich ein Widerspruch. Ein Drama sollte nicht auch noch schön sein. Diese Geschichte ist meines Erachtens allerdings sehr gut verfilmt worden. Zum einen die Charactere sehr gut umgesetzt und zum anderen sind die Landschaftsaufnahmen überwältigend. Mir persönlich geht es so, dass ich diesen Film immer wieder anschauen kann.
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am 3. November 2016
Sehr guter Film. Ansosten die Abwicklung in allen Phasen gut und problemlos. Was will man mehr? Weiter so, so muss es sein.
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am 13. Juli 2011
Als wir im April 2011 im SW von Ägypten waren, im Gilf Kebir, Uweinat-Gebiet, das Große Sandmeer durchquerten - so war es nahe liegend diesen Spuren von Almasy zu folgen. Im Film ist das Gebiet hervorragend eingefangen, die Liebesgeschichte ist rührend, weist aber Längen auf.
Insgesamt sehenswert.
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am 20. Januar 2017
endlich haben wir diesen Film in voller Länge,und am Stück,gesehen😊
die aufwendige Ausstattung,gutes Schauspiel und Landschaften,machen den Klassiker aus
ein "must have" in jeder Sammlung
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