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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
80
4,1 von 5 Sternen
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am 10. Dezember 2006
Selten hat mich ein Film so gefesselt wie "A Tale of two sisters".

Anfangs hat man nicht das Gefühl, dass es sich bei dieser ästhetisch gefilmten Story um einen Horrorfilm handelt.

Dieser Film kommt gut ohne viel Blut und Gemetzel aus, er lebt vielmehr von der Athmosphäre und dem Inhalt, und dieser ist alles andere als eine einfache Thematik.

Anfangs ist der Film sehr verwirrend, da es viele Rückblenden gibt und man nicht genau weis, ob das Geschehene eine Vision ist. Deshalb empfiehlt es sich manche Szenen zum besseren Verständniss mehrere Male anzuschauen.

Im Laufe des Filmes gibt es aber immer wieder eine weitere Lüftung des Geheimnisses. Der Film ist wie ein Puzzel.

Der Horror beschränkt sich auf Psychoterror und Krankhaftes Verhalten was meiner Meinung nach viel schlimmer ist als sinnloses Blutgespritze.

Das Gesammtbild des Films wir durch erstklassige Musik und Kammeraführung

ergänzt, sodaß A Tale of Two Sister ein echtes Schmuckstück im Horror Genre ist.

Die 2 Disc Edition verfügt noch über sehr interessantes Bonusmaterial, das zum besseren Verständiss der Thematik und herausgeschnittene Szenen beinhaltet.Auch ein Interview mit dem Ressigeur ist darauf enthalten.

Deshalb sollte man nicht sparen und sich diese Ausgabe zulegen.
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am 18. September 2004
Eine kurze Einführung in die Geschichte:
Nach einer längeren Krankheit fahren die beiden Geschwister Su-Mi und Su-Yeon mit ihrem Vater zu einem bezauberndem Landhaus. Dort erwartet sie bereits ihre Schwiegermutter, Eun-Joo. Sehr schnell wird die Spannung zwischen den beiden Geschwister und der Schwiegermutter klar und es häufen sich merkwürdige Ereignisse, die keinen Zweifel daran lassen, dass in dieser Familie einiges nicht stimmt...
Viel mehr möchte ich über den Plot eigentlich nicht verraten.
Der koreanische Regisseur Ji-Woon Kim hat mit "A Tale of two sisters" ein beeindruckendes Werk geschaffen. Sein Film ist Horrorfilm, Psycho-Thriller und tiefgründiges Familiendrama zugleich und dadurch so viel besser als "reine" Gruselfilme a la Dark Water oder The Ring (die ich ebenfalls sehr gut fand).
Die drückende Stimmung des Films, der bedrohliche, subtile Soundtrack, die glaubwürdigen Darsteller, der hochgradig spannende Plot und die hinreißende Optik verbinden sich zu einem bewegenden und schockierendem Psychospiel, dass mich nachdenklich und mit erhöhtem Puls zurückgelassen hat.
Der Film beginnt sehr langsam und hält auch im weiteren Verlauf nur ein eher moderates Tempo aufrecht. Manche werden das sicherlich als ein wenig langweilig empfinden, andere (so wie ich) spüren geradezu die sich aufbauende Spannung und die wahnsinnig dichte Atmosphäre, die den Film überhaupt erst so intensiv werden lassen. Die gruselige Grundstimmung und einige effektiv gesetzte Schockmomente sorgen so für eine solide Gänsehaut.
Die Story ist nicht ganz einfach nachzuvollziehen und entwirrt sich erst sehr langsam. Man muß schon gut aufpassen, um die einzelnen Versatzstücke am Ende stimmig zu einem Gesamtbild zusammensetzen zu können, aber es wird bis auf kleinere Unklarheiten, die ich als angenehem mysteriös empfand, alles aufgedeckt.
Fast der komplette Film spielt in dem besagten Haus ab, dass für sich genommen schon eine tolle Atmospähre austrahlt. Die gelunge Kameraarbeit tut ihr Übriges, um dem Film eine berrauschende Optik zu verleihen. Die häufig klassische Filmmusik unterstreicht die Atmosphäre perfekt und trägt zu der einnehmenden Wirkung des Films enorm bei. Die Charaktere empfand ich allesamt als sehr gut konzeptioniert und entwickelt und die Schauspieler porträtieren diese gekonnt und sehr überzeugend.
Ich möchte "A Tale of two sisters" wirklich jedem Fan von intelligent gemachten Horrorfilmen/Thrillern ans Herz legen, der/die eine langsam getragene Stimmung platten Schockern vorzieht und eine clever gemachte Story zu schätzen weiß.
Selten war ich emotional sehr bewegt, zum Denken angeregt und konnte mich gleichzeitig so wunderbar gruseln.
Zur Qualität der UK-DVD Fassung kann ich leider nichts sagen, da ich die HK-Fassung (Panorama) gesehen habe. Diese hat sehr guten Ton und ausgezeichnetes Bild, allerdings keine Extras.
P.S. die Rechte für das Remake sind bereits nach Hollywood verkauft. Während ich das Ringu-Remake (The Ring) in manchen Bereichen besser als das Original fand (insbesondere FX), kann ich mir nicht im Geringsten vorstellen, wie man A Tale of Two Sisters noch irgendwie besser machen könnte.
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am 6. Mai 2010
Die Schwestern Su-Mi und Su-Yeon kehren aus einer Heilanstalt, wo sie seit dem Tod ihrer Mutter behandelt wurden, in ihr altes Zuhause zu ihrem Vater und ihrer bösen Stiefmutter zurück. Kaum sind die beiden Mädchen angekommen geschehen plötzlich unheimliche Dinge in dem Haus...

"A Tale of Two Sisters" bietet erstklassigen Horror asiatischer Schule. Die erste Hälfte des Films liefert Szenen, die wirklich für ein angenehmes Gänsehaut-Feeling sorgen. Das düstere Elternhaus, die undurchsichtige Stiefmutter und der sich schnell anbahnende Konflikt zwischen ihr und den beiden Schwestern liefert genug Stoff für einen sehenswerten Film. Dazu kommt eine wunderbar passende musikalische Untermalung, die perfekt zu der bedrohlichen Atmosphäre passt.

Allerdings ab der Hälfte des Films beginnt der Regisseur Kim Jee-Woon mit vielen durchaus verwirrenden Schnitten und den Einbau von zahlreichen Vor- und Rückblenden, den Zuschauer sehr unter Druck zu setzen, sich einen Reim auf die Bilder zu machen. Das zerstört stellenweise nicht nur die super-aufgebaute Atmospähre, sondern liefert auch eine gute halbe Stunde lang mehr Fragen als Antworten. In den letzten 5 Minuten versucht Jee-Woon, dann sein verworrenes Spiel aufzulösen, was im glücklicherweise auch größtenteils gelingt. Nichtdestotrotz verbrachte ich die letzte halbe Stunde des Films mehr mit der Interpretation der gezeigten Bilder, als mit der Pflege meiner Gänsehaut ;o) Hier hat es der Regisseur meiner Meinung nach etwas zu gut gemeint und der Film verliert einen halben Stern. Trotzdem ist "A Tale of Two Sisters" vor allem in der ersten Hälfte super-packend und Dank der super eingesetzen musikalischen Untermalung wirklich mal gruselig. Dieser aufgebaute Schwung kommt in der zweiten Hälfte leider nicht mehr ganz so zum Tragen - sehenswert bleibt der Film aber trotzdem, vor allem für die Zuschauer die nicht wert auf den kurzweiligen Filmgenuss legen - 4,5 Sterne.
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am 12. August 2006
Das meiste wurde schon in den vorigen Rezensionen geschrieben, einfach ein fantastischer koreanischer Horrorfilm!

Das Beste an solchen asiatischen Horrorfilmen ist, dass nicht so sehr auf visuellen Horror gesetzt wird sondern auf psychischen Horror, was in diesem Film sehr gut gemacht wurde. Noch ein großer Pluspunkt ist, dass (in den meisten Fällen) nach dem Ansehen des Films (wie bei den meisten asiatischen Filmen) nicht alles offensichtlich und klar ist, weshalb man sich länger damit beschäftigen kann und nicht wie bei vielen (zB) amerikanischen Filmen wo nach dem Ansehen alles klar ist und man nicht dazu motiviert ist ihn noch einmal anzusehen. Noch ein großer Pluspunkt ist die schöne Filmmusik, die klare Melodien hat und mit dem Orchester nicht übertrieben wurde wie bei Hollywoodproduktionen. Meiner Meinung nach ist das einer der besten Filmsoundtracks (neben dem von "Memento Mori").

Fans von asiatischen Filmen ist dieser Film sowieso ein Muss! Fans von Horrorfilmen aus Hollywood sollten sich ihn auch ansehn, aber nicht mit falschen Erwartungen herangehen.
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Bae Mu-hyeon kommt mit seinem Wagen nach Hause, steigt aus, klopft ans hintere Fenster des Autos und sagt: "Steig aus." Wir sehen allerdings nicht nur eine Person aus dem Fond kommen, sondern zwei: die Schwestern Su-mi und Su-yeon. Die beiden Mädchen, die wohl längere Zeit in einer psychiatrischen Anstalt waren, werden von ihrer Stiefmutter Eun-ju überschwenglich begrüßt, aber Su-mi und Su-yeon sagen kein Wort.

Su-mi hasst Eun-ju und ist auch ihrem Vater aus einem Grund böse, den wir nicht erfahren. Ihre jüngere Schwester Su-yeon wirkt dagegen verängstigt. Das Zusammenleben wird von Tag zu Tag unerträglicher. Die Mädchen fühlen sich bedroht. Nur der Vater scheint nichts von dem Konflikt und den seelischen Nöten seiner Töchter zu merken....mehr wird nicht verraten.

Der Regisseur Kim Ji-woon veranschaulicht in A Tale of Two Sisters die Verstörung und Zerstörung eines Mädchens durch ein traumatisches Erlebnis. Er nimmt sich sehr viel Zeit die Geschichte zu erzählen und setzt dabei weniger auf herkömmliche Gruselszenen als auf eine unheimliche Atmosphäre. Die sorgfältig komponierten Bilder sind außergewöhlich suggestiv. Während im Freien helle und freundliche Farben vorherrschen, sind die Räume des Hauses, in dem sich das Geschehen fast ausschließlich abspielt, zum Beispiel in dunkle Rottöne getaucht.

Doch selbst wenn wohl am Ende des Films im Auge der Autoren alles erklärt ist, so manches will im ersten Moment nach dem Ende des Filmes nicht ganz passen. Man überlegt und zweifelt und denkt darüber nach und kommt zu einem Schluss. Nicht über die Auflösung, sondern über den Film:

Ich fand ich ihn leider langweilig und zu ausgewalzt. Ich wollte mich gerne auf die verworrene und eigentlich spannende Geschichte einlassen, nur ging es nicht, weil mir das ganze zu lustlos erschien. Vom filmischen Standpunkt her ist der Film sicherlich einer der besseren bisherigen Asienveröffentlichungen. Daher gibt es schon eine Empfehlung an alle Fans des asiatischen Films. Denn egal ob Horror, Psychodrama oder Thriller, hier werden fast alle Geschmäcker bedient.

Für Asienfreaks mit Hang zu David Lynch Filmen empfehlenswert.
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TOP 500 REZENSENTam 17. August 2016
Südkorea: Nach eine Psychiatrie Aufenthalt ziehen die beiden Schwestern Su-mi und Su-yeon mit ihrem Vater zur Stiefmutter auf Land.
Schnell wird klar das einiges im Argen liegt bei der Familie.
Aber auch im Haus selber geht es nicht mit rechten Dingen zu denn des Nachts geschehen verstörende Ereignisse die den Bewohnern langsam aber Sicher den Nerv rauben.
Was geht da nur vor und was ist Real und was Paranoia?

A Tale of Two Sisters aus dem Jahr 2003 ist einer dieser Filme die sich langsam unter die Haut schleichen und einem einen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagen.
Dabei ist der Plot Aufbau eher Ruhig und fast Behäbig.
Durchbrochen werden die malerischen Bilder dann von verstörenden, albtraumhaften Szenen bei denen man sich nie sicher ist ob das Realität oder Wahnsinn ist.
Knarrende Türen, gespenstische Schatten und Gestalten, knarzende Fußböden, ein paar wohl dosierte Jumpscares und ein atmosphärischer Soundtrack sorgen für das richtige Feeling.
Einzig das manchmal etwas überzogene Geschreie der Protagonistinnen geht einem ein wenig auf die Nerven.....

Die Dialoge passen zum Ganzen, die Optik ist brillant, Settings und Soundtrack hervorragend, die Soundkulisse brillant.
Auch die Darsteller leisten gute Arbeit wenn auch hier und da etwas Overacting auftritt.
Der Plot wirkt teils ziemlich verworren so das er Spielraum für eigene Deutungen zulässt.
Regisseur Kim Jee-won (A Bittersweet Life, I Saw the Devil, The Last Stand) deutete schon damals an wozu er Fähig ist.
Für Freunde des asiatischen Films und des subtilen Horrors bestens geeignet.....
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am 1. März 2007
Dieser Film ist etwas ganz besonderes. Man kennt ja die typischen Filme, in denen sich (meistens) der Hauptcharakter als gespaltene Persönlichkeit entpuppt. Und ebenso kennt man mittlerweile die Japano-Horror-Filme mit kriechenden gruseligen langhaarigen Frauengestalten. Doch dieser Film vereint diese beiden Genres des Suspense-Kinos zu etwas ganz neuem. Der Film stiftet von Minute zu Minute mehr Verwirrung und die Grusel- und Schockmomente sind zwar selten, aber dann so etwas von unerwartet und intensiv, dass es einem den Atem verschlägt. Zum Ende hin beginnt man sogar zu denken, dass man den Film nie verstehen wird, doch er schafft es die Vorkommnisse durch entsprechend verknüpfte Rückblenden zu erklären, ohne dabei die Lösung aufzuzwingen. Um die nämlich vollkommen zu verstehen, muss man den Film wahrscheinlich öfter ansehen und vor allem nachdenken. Und das beste ist, dass alles vollkommen logisch erklärt wird und im echten Leben ganz und gar denkbar wäre.

Wunderschön und traurig. Für Freunde des intelligenten Films ein Muss.

Die Extras auf der zweiten DVD sind interessant, besonders die Meinung eines Psychiaters über den Film, der bezeugt, dass alles gesehene wirklich denkbar wäre.

Bild und Ton sind sehr gut und die deutsche Synchronisation ist im Gegensatz zu den meisten Filmen aus Fernost sehr gut gelungen.
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am 19. Februar 2006
"A tale of two sisters" ist mit Sicherheit einer der außergewöhnlichsten Gruselstreifen der letzten Jahre. Hervorragend besetzt und gespielt, beklemmend inszeniert und mit den definitiv erschreckendsten Schocks seit dem Remake von "The Grudge". Auch wenn der Regisseur hier viele bekannte Motive (zum Teil auch aus erfolgreichen US- Streifen wie "The Others") des Genres verwendet, so gelingt es ihm doch, den Zuschauer bis zum Schluss zu fesseln. Das Besondere daran ist, dass man höllisch aufpassen muss, sich (vor allem in der zweiten Hälfte) nicht durch die zahlreichen Wendungen und Lösungsmöglichkeiten irritieren und verwirren zu lassen, denn "A tale..." ist nicht nur sehr spannend und gruslig, sondern auch anspruchsvoll. Der Film nimmt sich Zeit, die Handlung zu entwickeln, überlässt es aber schließlich dem Zuschauer die einzelnen Teile des Ganzen zusammenzufügen. Gerade dadurch bezieht der Streifen seinen Reiz- mal abgeshen davon, dass er auch als reines Drama klasse funktionieren würde. Im Gegensatz zu vielen anderen, teils überbewerteten Genrefilmen wie "Identität", "High Tension" oder "Die purpurnen Flüsse" ist dies einer der seltenen Filme, die nach mehrmaligem Ansehen nicht etwa schlechter, sondern besser werden, was beweist, dass die Geschichte in sich durch und durch stimmig ist.
Schön, dass diesem beklemmenden Horror-Juwel, dessen obligatorisches US-Remake sicherlich unvermeidbar, nun aber wirklich gänzlich überflüssig ist, eine derart geniale Umsetzung auf DVD zuteil wurde. Das Bild besticht dabei durch eine gute Farbgebung und eindrucksvolle Schärfe. Hin und wieder auftretendes Rauschen ist zu verschmerzen. Fast noch besser ist der Ton, der gerade bei den Schockszenen alles gibt und dafür sorgen wird, dass infarktgefährdete Personen Probleme kriegen dürften. Die Extras sind geradezu unglaublich umfangreich. Es gibt sehr interessante, vom Regisseur kommentierte geschnittene Szenen, aufschlussreiche Interviews und Analysen und sogar einen deutsch untertitelten Audiokommentar mit dem Regisseur und seinen zwei Hauptdarstellerinnen. Erstaunlich, dass gerade solche relativ kleinen Labels wie E-M-S in den letzten Jahren derart bewunderns- und nachahmungswerte Pionierarbeit geleistet haben. Dafür kann man ihnen gar nicht genug danken. Also, an alle, die sich den Film bisher noch durch die Lappen haben gehen lassen: kauft die SPECIAL EDITION! Der Preis ist überaus moderat und ihr kriegt viel für euer Geld. Diese DVD gehört in jedem Fall in die gut sortierte Horror-Sammlung!
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am 29. Dezember 2005
Das ist mit Abstand der geilste und flashigste Film den ich je gesehen habe. Es war eigentlich totaler Zufall, dass er mir in der Videothek aufgefallen ist, aber irgendwie musste ich ihn mitnehmen.
Ich finde aber nicht, dass es ein Horrorfilm ist, vielleicht etwas gruselig an manchen Stellen. Das geniale an diesem Film aber ist, dass der Regiesseur einen ständig verwirrt, man kann nicht mehr zwischen Film-Realität und Irr-Realität unterscheiden.
Der Film zieht einen in seinen Bann und lässt einen nicht mehr los, selbst, wenn er zu Ende ist. Ein perfekt inszenierter,auf die Psyche abzielender, Thriller.
Allein die genialen Kamera-Einstellungen sind es Wert diesen Film zu sehen.
Ästetik der Wahnsinn. Filmmusik einfach mitreißend. Stimmung der Hammer. Verwirrung hoch Zehn.
Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen- der is einfach der HAMMER.
Und vorallem es geht um etwas ganz anderes, als der DVD-Text vermuten lässt und das is nochmal der Hammer. ;)
Ein Must-Be unter den Filmen....
Viel Spaß beim Anschauen
wünscht Euch parvaluna
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am 12. Dezember 2005
Welch ein Segen für die gesamte westliche Horror-Community, dass uns die New Wave Of Asian Horror (kurz: NWOAH) seit den späten 90ern immer wieder mit großartigen Schockern wie diesem hier verblüfft. Da stört es auch nicht weiter, dass die anfängliche Flut an Veröffentlichungen mittlerweile etwas abgenommen hat und die Qualität vieler Streifen längst nicht mehr über ein ernüchterndes Mittelmaß hinauskommt. Möglicherweise darf man die derzeitige Flaute am Markt ja sogar als kreative Verschnaufpause werten. Wie auch immer, dem Genre wird's gut tun. Wobei wir auch schon bei A TALE OF TWO SISTERS wären: dem Film, der wohl so etwas wie den vorläufigen Höhepunkt einer langjährigen Entwicklung markiert, die mit THE RING ihren Anfang nahm und so nach und nach ihren Siegeszug durch die DVD-Player hiesiger Horror-Jünger antrat. Wenn man dem allgemeinen Tenor Glauben schenken darf, gilt A TALE OF TWO SISTERS inzwischen weltweit als das unbestrittene Glanzstück in Sachen Asia-Horror, die Krönung des Genres sozusagen – und das völlig zu Recht. Im Gegensatz zu den meisten anderen Vertretern des Metiers stimmt hier nämlich einfach mal alles: Plot, Darsteller, Timing, Musik etc. A TALE OF TWO SISTERS gewährt nicht nur einen zutiefst verstörenden Blick in die Abgründe der menschlichen Psyche – er fördert Verborgenes zutage, das in seiner schonungslosen Konsequenz tief in die Niederungen unserer Urängste vordringt, um schließlich in einem bizarren Finale zu kulminieren. Hier paart sich der kriechende, klaustrophobische Horror asiatischer Machart mit jener Art von fortschreitender Schizophrenie, die auch schon Meister wie Polanski, Kubrick oder DePalma zu ihren besten Werken inspirierte. Filme wie DER MIETER, SHINING oder SISTERS dürften hier zweifellos Pate gestanden haben, wenngleich auch das schleichende Grauen nur selten so intensiv, unmittelbar und unausweichlich inszeniert wurde wie in diesem Fall. Neben dem hierzulande sträflich ignorierten KAIRO/PULSE ein längst überfälliges Release, das gerade in Zeiten inflationärer Mittelmäßigkeit eine absolute Pflichtanschaffung für alle Horrorinteressierten darstellt. Volle Punktzahl, keine Diskussion ..!
P.S.: Nach THE RING, THE GRUDGE und DARK WATER wird derzeit bereits heftig am US-Remake gewerkelt. Vor ein paar Jahren wär's vermutlich noch andersrum gewesen – absurd, oder?
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