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1-10 von 40 Rezensionen werden angezeigt(4 Sterne). Alle 207 Rezensionen anzeigen
am 23. April 2013
Ich habe mich wirklich durch das (gefühlt) dreiviertel Internet gelesen um ein Internetradio zu finden, welches unseren Ansprüchen entspricht. Es ist nicht leicht, ein Gerät zu bekommen, was Musik aus dem Internet sowohl auch von der SD Karte bzw. dem USB Stick abspielt und gleichzeitig leicht und schnell zu bedienen ist. Wenn man ein kleines handliches Gerät sucht, was diesen Eigenschaften und zudem dem modernen Standard entspricht, ist mit der Squeezebox Touch sicher super bedient.

Was mich allerdings schon stark verwundert hat, ist, dass man, um Lieder von der SD Karte abspielen zu können, einen PC benötigt, auf dem die Software vorher installiert wird.
Die Box sucht sich über das Netzwerk mit dem Computer "zusammen" und anschließend kann man die Musik problemlos von der Karte abspielen.
Was ich bisher kannte, war eher anders herum - um Musik aus dem Internet spielen zu können, benötigt man einen internetfähigen PC, vom Stick oder der Karte geht es lokal ohne Verbindung zum Internet.
Also das ist etwas enttäuschend, ehrlich gesagt, zumal nun der PC angeschaltet sein muss um die Musik von der SD Karte (die in die Logitech Squeezebox gesteckt wird) abzuspielen. Etwas paradox.

Sucht man bestimmte Internetradiostationen, sollte man besser auch den genauen Namen kennen.
Die Suche über die Liste (zumindest in diversen Ländern) gestaltet sich als schwierig, da die gesuchten Stationen nicht aufgelistet werden. Sucht man spezifisch über den Namen, werden sie allerdings reibungslos gefunden.

Man benötigt im Übrigen Aktivlautsprecher mit eigenem Stromanschluss. (oder Kopfhörer aber wer will schon ein in der Wohnung aufgestelltes Radio per Kopfhörer hören)
Passiv Speaker können nicht angeschlossen werden, was mehrmals in der Bedienungsanleitung betont wird.
Alternativ geht natürlich auch die Stereoanlage.

Fazit: Die Bedienung ist relativ intuitiv und lässt sich über den Touchscreen als auch über die Fernbedienung wunderbar steuern.
Einzelne Details wären verbesserungswürdig (wie oben beschrieben).

Den Originalpreis finde ich etwas arg übertrieben allerdings ist es, wie gesagt, schwierig, ein Gerät zu finden, was diese gwünschten "Fliegen mit einer Klappe schlägt".
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am 15. April 2010
Ich benutze das Gerät ausschließlich für folgende Anwendungsfälle:
- Abspielen von Musik im FLAC-Format von externer USB-Festplatte
- Internet-Radio (über Ethernetkabel)
Verbunden ist die Squeezebox mit meinem AV-Receiver per digitalem Koaxkabel.

Bei der Ersteinrichtung fällt zunächst auf, dass sich das Gerät ohne Internetzugang nicht in Betrieb nehmen lässt. Der Hinweis aus dem Quick Start Guide, dass man zum Benutzen einen Breitband-Internetanschluss haben müsse, ist also ernst zu nehmen. Bei der Einrichtung muss man seine E-Mail-Adresse und ein Passwort für ein Benutzerkonto bei mysqueezebox.com angeben.

Nach der Ersteinrichtung hörte ich zunächst gar nichts aus meinen Lautsprechern - bis ich herausfand, dass auch der digitale Ausgang über den Lautstärkeregler der Squeezebox geregelt wird. Beim Kopfhörerausgang der Squeezebox macht das ja Sinn, aber wozu soll das beim digitalen Ausgang gut sein?

Die Squeezebox macht insgesamt einen sehr wertigen Eindruck. Sie ist erstaunlich schwer, so dass man den Touchscreen bedienen kann, ohne das Gerät immer festhalten zu müssen. Einziger Wermutstropfen in der Verarbeitung: In der Ethernetbuchse hat das Ethernetkabel etwas zu viel Spiel, so dass die Ethernetverbindung gerne mal unterbrochen wird.

Das Handbuch (im Englischen treffender als "Quick Start Guide" bezeichnet) ist sehr knapp gehalten. Es wird darauf verwiesen, dass man das Funktionshandbuch im Internet herunterladen könne - allerdings stimmt das für die Squeezebox Touch (noch) nicht. Man muss sich also durch einiges Herumprobieren mit der Bedienung zurecht finden.

Internetradio funktioniert sehr gut. Auch das Abspielen der FLAC-Dateien von der externen USB-Platte funktioniert prima. Anfangs kann man die Musik nur per Ordnernavigation abspielen - bis man herausgefunden hat, dass die Squeezebox nach Drücken des Buttons "Neue Musik" die Tags der FLAC-Dateien importiert und in einer internen Datenbank abspeichert. Anschließend - und das kann recht lange dauern - kann man bequem nach Album, Interpret, Erscheinungsjahr, Genre... navigieren. Auch Albumcover werden - sofern vorhanden - dargestellt.
Kinderkrankheit: Ist das Gerät beim Einschalten nicht ans Ethernet angeschlossen, so lässt sich nicht mehr ausschalten (der Netzstecker muss gezogen werden).

Die Squeezebox hängt bei mir an einer abschaltbaren Steckdosenleiste. Zum Glück überlebt die interne Musikdatenbank die Trennung der Squeezebox vom Stromanschluss. Man muss die FLAC-Tags also nicht jedes Mal erneut importieren lassen.

Das Booten der Squeezebox dauert - zumindest nach Trennen vom Stromanschluss - 40 Sekunden. Das ist für mich gerade noch akzeptabel.

Insgesamt bin ich mit der Squeezebox sehr zufrieden. Was fehlt ist eine ausführlichere Dokumentation, eine bessere Ethernetbuchse und eine komfortablere Möglichkeit, Musik von der USB-Festplatte zu hören.

Nachtrag:
Man kann die Musik von der USB-Platte auch ohne Ethernet-Anschluss anhören. Vorgehensweise:
1. Squeezebox Touch einschalten.
2. "Eigene Musik" wählen.
3. Beim Fenster mit der Meldung, dass kein Netzwerkkabel angeschlossen sei, den Scrollbalken rechts nach unten scrollen.
4. "Ohne Netzwerk fortfahren" wählen.
5. "Eigene Musik" wählen (erneut...)
6. "Alben" wählen.
7. Beim Fenster mit der Meldung, dass kein Netzwerkkabel angeschlossen sei, den Scrollbalken rechts nach unten scrollen.
8. "Ohne Netzwerk fortfahren" wählen (erneut...)
9. Album auswählen und abspielen lassen.

Es geht also - aber nicht besonders komfortabel. Für meinen Geschmack ist die Bedienoberfläche zu technisch, und zu wenig anwendungsorientiert. Verbindungen interessieren mich nicht, sondern die Anwendungen. Wenn ich "Internetradio" auswähle, dann darf sich die Squeezbox über eine fehlende Internetverbindung beschweren. Wenn ich aber die Musik von der USB-Platte hören möchte, dann sollte sie mich nicht auf eine fehlende Ethernetverbindung hinweisen.
Auch beim Wechseln von USB-Musik auf Festplatte zu Internetradio muss ich bestätigen, dass ich die Verbindung wechseln will. Wozu? Wenn ich "Internetradio" bei laufender USB-Musik ausgewählt habe, dann kann mir das Kästchen schon glauben, dass ich jetzt tatsächlich Radio hören will. Mein Receiver fragt auch nicht erst nach, wenn ich den Eingang von "CD" auf "Tuner" wechsele. Genau das würde ich mir auch von der Squeezebox wünschen.

Noch eine Anmerkung zum Schluss: Die Squeezebox kann nicht mit Umlauten umgehen. Die Suche nach dem Interpreten "Grönemeyer" ist also nicht möglich - zum Glück kann man das in diesem Fall bei meiner Musiksammlung noch durch eine Suche nach "Herbert" umschiffen. Überdies werden Umlaute auch nicht immer korrekt angezeigt. Manchmal sieht man stattdessen kryptische Sonderzeichen.
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am 5. Februar 2016
Die Squeezebox Touch ist der einzige Musikplayer in unserem Wohnzimmer. Wir brauchen nicht mehr.
Schade, dass Logitech das Teil nicht mehr produziert.

Das Internet Radio geht gut, so wie es soll.
Für die Musik (MP3s) verbindet sich die Squeezebox mit meinem Synology NAS. Das geht ganz wunderbar und problemlos. Mit der Squeezebox habe ich meine ganze Musiksammlung (mehr als 100GB MP3s) immer im Griff.

Die mitgelieferte Fernbedienung benütze ich kaum, irgendwie passt das nicht zum Konzept mit dem kleinen Bildschirm. Ich nehme stattdessen die iOS App "SqueezePad" von Stefan Hansel (im iTunes Store), die meiner Meinung nach besser ist als die originale App "Squeezebox Controller" von Logitech.
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am 9. Juli 2010
Die Squeezebox Touch ersetzt mir CD-Player und Radio und bietet darüber hinaus noch Internetradio. Da ich bereits einen last-fm-Account hatte, war die Funktion Internetradio von Anfang an funktionell. Die "normalen" Sender lassen sich auch einigermaßen gut finden.
Ebenfalls sehr wichtig war mir die Möglichkeit, meine gesammte Musik-Sammlung ohne Computer, W-Lan, TV usw. anhören zu können. Die SqueezeboxTouch bietet die Möglichkeit, über eine USB-Platte Musik zu hören. Folgende Punkte sind dabei etwas umständlich, lassen sich aber vermutlich einfach nicht vermeiden:
- die SB muß vom Strom getrennt werden, um wirklich aus zu sein (eigentlich dient sie als Server für andere clients und will durchlaufen)
- vor dem Ausschalten muß immer die externe Festplatte (im Menu) entfernt werden
- nach dem Einschalten sollte man die SB jedes mal in Ruhe nachschauen lassen, ob neue Lieder hinzugekommen sind (dauert je nach Datenmenge bis zu ein paar Minuten)
- Bedienung teilweise etwas gewöhnungsbedürftig (Bsp.: ich möchte alle meine Titel aus dem Genre "Alternative" hören und wähle: 'Eigene Musik/Stilrichtung/Alternative/diverse Interpreten/Alle Titel'. Dann werden alle Titel aufgelistet, und ich kann z.B. den ersten anwählen. Dann wird genau der eine Titel gespielt und fertig. Über Zufallsmix erreicht man allerdings, daß alle Titel eines Bestimmetn oder auch mehrerer Genres, Interpreten usw nacheinander abgespielt werden.
- "Betankung" der externen Platte über W-LAN sehr langsam
Andere nützliche Funktionen wie etwa Musik vom NAS oder PC holen, andere Clients steuern usw. funktioniert laut anderer Kunden sehr gut, benutze ich aber nicht.

Eine kleine Zusammenfassung in tabellarischer Form

Negativ

-- langer Einschaltvorgang
- Umständliches (nicht vorgsehenes Ausschalten, siehe oben)
- teilweise (für mich) unlogische Bedienung (siehe oben)
- langsames Betanken der angeschlossenen Festplatte über WLAN

Positiv

+++ Klang sehr gut (der analoge Ausgang genügt mir voll und ganz)
+++ Optik und Haptik (Touch-Funktion) sehr gut
+++ Display sehr gut
+++ Zugriff auf meine gesammte Sammlung als MP3 oder FLAC ohne W-LAN, PC oder sonstigen weiteren Hilfsmittel
+++ über LAN/W-Lan tolle Internetradio-Funktion
+++ es macht Spaß, die SB zu bedienen
+++ Verarbeitung wertig

Alles in allem deutlich mehr + als -, deswegen 4 Sterne. Kleiner Tip zum Abschluß: In den einschlägigen Internet-Foren erfährt man viel nützliche Tips zur Bedienung/Funktinalität/Einrichtung
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am 19. August 2011
Ich habe mir die 'Quetschkomode', äh Squeezebox für meine MP3 Sammlung und das hören von Internet-Radio an meiner Stereo-Anlage zugelegt! Daher war mir der Cinch-Ausgang sehr wichtig! Zudem wollte ich primär Files über USB abspielen und auch auf ein zeitgemäßes Interface zur Bedienung nicht verzichten, auf dem man Cover und ID-Tags anständig lesen kann! Die SBT schien mir dafür optimal! Und als ich dann noch die hervorragende Audio-Qualität von anderen Usern bestätigt bekam, habe ich zugeschlagen!

- Auspacken ... Anschließen ... Update !!! Naja, nicht weiter tragisch, gehört ja mittlerweile zum guten Ton eines jeden Software basierten Gerätes!
- Einrichten ... Handling ... Hören ... geht wirklich gut und einfach von der Hand, zumal ja wohl nur Leut so ein Gerät kaufen, die eh Spaß an ein bissel Forschen und Probieren haben...denn die gedruckte Anleitung ist SCHROTT!!! Hier kommt man allenfalls Online oder in Foren zum Ziel, wenn Probieren nicht hilft! Also meiner Mum würd ich das Gerät nicht empfehlen! ;-)
- Habe die SBT über Cinch angeschlossen, ein optischer Ausgang ist ebenfalls vorhanden, jedoch nicht an meinem Verstärker. Wie auch immer...mir sind die Ohren weg geflogen!!! Der Sound ist tatsächlich großartig! Selbst Internetradio kommt glasklar und voller Dynamik! Hier macht sich dann auch der höhere Preis bemerkbar! Obwohl auch die Verarbeitung der SBT selbst sehr gut und wertig ist!
- Anfreunden muss man sich mit der Tatsache, das der User von Logitech als Beta-Tester missbraucht wird, denn die Software ist schon ein bissel eigenwillig von Zeit zu Zeit und bedarf auch öfter mal einem Update bzw. Reset der SBT!!
- Auch die Struktur auf der SBT (Linux) ist für Windows-Jünger nicht sofort ersichtlich, denn zur Verwendung der SBT müssen quasi überall erstmal Server gestartet werden, damit sich überhaupt was tut! Leider ist der Server nicht in der Lage, per UPnP oder DLNA zu kommunizieren und so muss ein eigener SB Server auf dem PC bzw. NAS gestartet werden, um eigene Musik über das Netz zu hören! Selbst wenn man ein USB Stick an die SBT ansteckt, wird ein Server gestartet, da die SBT selbst als Server für andere SB fungiert! Allerdings braucht man den PC nicht starten, wenn man nur Internetradio bzw. Musik per USB hören will! Über den PC-Server ist es dann aber möglich, die SBT komplett fernzusteuern und sogar auf die USB bzw. CF Karte zuzugreifen, um dort Musik zu speichern bzw. zu löschen!
- Durch die Serverstruktur auf der SBT, egal ob für USB oder PC ist es aber anzuraten, die SBT nach der Nutzung nicht komplett stromlos zu schalten, sondern den normalen 'Aus/Standby' zu nutzen! Bei mir hat die Netztrennung zu diversen Abstürzen, Netzblockaden und Verbindungsfehlern geführt! Nicht zuletzt wird auch immer die komplette Musiksammlung neu eingelesen, was dann gerne mal ein paar Stunden dauern kann! Ich lasse die SBT jetzt am Netz. Der Verbrauch liegt bei ca. 2-3 Watt im Standby, was eine Mehrbelastung meiner Stromrechnung von ca. 6€ im Jahr bedeutet! Und das ist es mir auf jeden Fall wert, da es wirklich Nerven schont!!! ;-)
- Auf der SBT können zudem zusätzlich Apps installiert werden, wie z.B. Nachrichten-Ticker, Wettervorhersagen oder Diashows! Das macht dieses Gerät tatsächlich einzigartig auf dem Markt! Nichts desto trotz freu ich mich schon wieder auf das nächste Software-Update, da allein bei dem letzten bis zu (!) 200 Bugs behoben wurden und immernoch genug andere vorhanden sind!!

Fazit:
Flexibilität und vor allem die Soundqualität entschädigen für alles...und dafür habe ich es mir ja gekauft!
Die Updates kommen regelmäßig, was mich auch darin bestärkt, das noch viele Mängel in naher Zukunft behoben werden bzw. weitere neue interessante Funktionen dazu kommen!
Das streamen von über 20.000 Radio-Sendern funktioniert jetzt schon fast perfekt und auch MP3, WAV oder FLAC stellen kein Problem dar!!!

Von mir an dieser Stelle aus Mangel an Konkurrenz eine klare KAUFEMPFEHLUNG !!!!
Den fünften Stern gibt es, wenn die SBT auch DLNA bzw. UPnP unterstützt!!!!

Update nach Umstieg auf Nutzung am NAS Server bzw. Tonausgabe über Toslink (optisch): Mai 2013
Da auf meinem NAS ein eigener Server für die SBT arbeitet und auch die Musik verwaltet, ist es jetzt wirklich sehr entspannt mit dem Gerät zu arbeiten. Auch ist in dieser Konstellation für die SBT auch eigentlich kein eigenes Internet mehr erforderlich, was aber dennoch Sinn macht zwecks Internetradio und Updates! Die Tonausgabe über den optischen Ausgang stellt nochmals eine deutliche Verbesserung der Qualität dar und ist nur zu empfehlen! DLNA bzw. UPnP werden weiterhin nicht unterstützt!
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am 12. Mai 2011
Einrichtung ist wirklich einfach: Squeezebox hochfahren, Netzwerkschlüssel für WLAN eingeben, Update runterladen und los gehts. Internetradio läuft sofort.

Externe Festplatte angehängt (160GB mit 9000 Songs in .mp3 und .flac gemischt, meist Klassik). Das Erkennen der Musik dauert seine Zeit, aber nicht überlang (10-15 Minuten). Dieser Suchlauf ist aber nur einmal notwendig, es sei denn, es kommt neue Musik dazu. Denn die Squeezebox schreibt eine Datenbank mit Tags, Bildern etc., auf die sie bei erneutem Hochfahren der Box und Abspielen von Festplatte zugreift. Etwas umständlich bleibt es aber, von Festplatte direkt an der Touch Musik zu hören: Squeezebox hochfahren, USB-Betrieb auswählen, Starten des Squeezeboxservers in der Touch - erst dann kann man nach Interpreten, im Ordnersystem etc. seine Musik aussuchen. Dauert bei mir etwa 2 Min, bis Musik ertönt. Außerdem ist der Prozesser in der Touch etwas schwachbrüstig --> das Browsen ist nicht besonders flüssig, dauert bei großen Ordnern manchmal 5-6 Sekunden.

Schneller wirds, wenn man die Festplatte an den PC / das Notebook anschließt. Einrichtung ist auch hier völlig unproblematisch. Da hier der Squeezebox-Server auf dem Rechner läuft (muss man erst runterladen), lässt sich sehr flüssig auf der Touch durch die Alben navigieren (oder aufm PC), die Cover sind auch sofort da - sehr schön! Der Rechner ist halt nebenbei immer an.

Auch super: Habe mir die App iPeng für den iPod touch geholt = iPod touch als Fernbedienung für die Squeezebox touch. Einrichtung war auch hier völlig unproblematisch! Alles sofort erkannt, sofort sind Cover und Taginfos auf dem iPod, man kann die Lautstärke einstellen, neue CDs auswählen etc. - und das alles in der ganzen Wohnung oder aufm Balkon. Hierzu muss allerdings der Squeezebox-Server aufm PC laufen. Immerhin: Es gab noch keinen Verbindungsabbruch!

Insgesamt bin ich wirklich zufrieden. Eine wirklich gute, wenn auch nicht sehr gute Lösung, um von Festplatte Musik zu hören - und die CDs zu verbannen. Und ich höre wieder mehr Radio, weil es so viele interessante Sender gibt.

Zusammenfassung:
Pro:
- wirklich guter Klang, super DA-Wandler
- einfache Einrichtung von Internetradio, das Zusammenspiel mit PC / Laptop und iPod touch

Was man noch verbessern könnte:
- schnellerer Prozesser in der Box!!! Mein Hauptkritikpunkt.
- manche Menüführung ist etwas umständlich
- manueller Ausschalter fehlt!
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TOP 500 REZENSENTam 24. August 2012
Zur Squeezebox kam ich, weil ich eigentlich ein ipad wollte, in der völlig naiven Annahme, daß es selbstredend einen Adapter oder sonwas geben müsse, um mit dem Ding eine auf dem Notebook vorhandene Musiksammlung abspielen zu können. im neuen Appleshop hier erklärte man mir nun leider mit virtuell spürbar gerümpfter Nase, daß man dafür doch bitte schon mindestens ein MacBookAir kaufen müsse und man sich als fossiler Notebookbesitzer doch ansonsten bitte woanders umschauen möge.

Gesagt, getan, so kam ich zur Squeezebox, die für 220 alles kann, was Apple für doof hält.

Auf die vielen Möglichkeiten der SB möchte ich hier gar nicht eingehen, da ich sie schlicht nicht brauche und daher nicht alle getestet habe, ich betreibe sie nur als reine Jukebox via WLAN am Lappi und mit eingeschobener SD-Card; das Ganze angeschlossen an einen Röhrenverstärker mit sehr hochwertigen Elektrostat-Kopfhörern. Somit kann ich nur folgende Punkte anführen, aber die sind sicher auch erwähnenswert:

- auf Anhieb sympatisches Gerät, trotz hohen Plastikanteils wunderbar verarbeitet mit hohem Gefühl von Wertigkeit
- Touchscreen funktioniert sehr schön, präzise und flüssig
- Installation ins WLAN war selbst für einen völligen EDV-Superdödel wie mich in 5 min erfolgreich erledigt, und wenn ich das kann, dann kriegt das vermutlich sogar ein halbwegs wacher Pavian hin. Nie wieder soll mir einer sagen, so ein wlan wäre halt eine komplizierte Sache.
- Installation der Software auf mein Notebook: dito. Bin hin und weg, komme in einem leisen Anflug von Größenwahn auf den Gedanken, es liege doch nicht immer am user wenn die blöden Kisten nicht tun, oder man eine Astronautenausbildung braucht um ein Foto zu verschicken.
- Liest umgehend alle Musikdateien ein die es auf den vorher angegebenen Laufwerken findet, sortiert sie perfekt, und bietet sie samt Coverbildchen sauber sortiert und optisch sehr ansprechend dargereicht zur Auswahl an.
- Klanglich schon über den eingebauten Wandler sehr gut, über einen guten externen Wandler fantastisch und besser als manche früheren Laufwerkschlachtschiffe an selbigem. Nach nur 30 Jahren CD kapiert hoffentlich nun auch der letzte, daß JITTER das Zauberwort für deren oft grausligen Klang war, denn die Squeezebox hat diesen praktisch nicht.

Doch kein Licht ohne Schatten:
- der nervtötende Piepton bei jedem Bedienschritt kann offenbar nicht abgeschaltet werden und nervt den schlafenden Rest der Familie ziemlich
- nachdem ich parallel zum wlan eine SD-Card in die SB eingeschoben hatte (ebenfalls mit flac Dateien), kam die SB durcheinander, bot nun manche Titel doppelt an, und spielte sie mit irgendwelchen obskuren Fehlermeldungen nur wiederwillig ab, wobei jeweils einer nach der halben Spielzeit einfach abbrach. An den Dateien lags nicht, waren identisch mit denen auf dem Server die problemlos gespielt wurden.
- inzwischen, nach nur ca 2 Monaten recht seltenen Gebrauchs, nun in Summe drei Systemabstürze; immerhin rappelt sich die Kleine jedesmal selbst wieder auf die Beine, aber ein entspannter Musikgenuß leidet schon ein wenig unter sowas.

Es mag sein, daß da am Umfeld die Ursache liegt, mich einbezogen, aber weder dieses noch mich möchte ich ändern oder mich sonstwie mit der Technik groß beschäftigen müssen, um fein Musik zu hören, ich hab schon hierfür zuwenig Zeit.

Ich überlege daher nun schweren Herzens, das Gerät doch durch mein altes Notebook als Datenlieferant für einen hochwertigen USB-Wandler zu ersetzen und zurückzuschicken (Amazon wäre sogar bereit zur Rücknahme, mal wieder 110 Pkte für Amazon hierfür), aber die feine Bedienung und die zurückhaltende Optik würde ich doch schon vermissen; so ein notebook sieht einfach bäääh aus neben einem feinen Röhrenverstärker, die elegante kleine SB paßt da schon viel feiner dazu.

.
PS: es ist natürlich völlig legitim, eine Rezension abzuwerten, wenn sie einem nicht gefallen hat; dann wäre ein Kommentar mit einem Hinweis, was an ihr gefehlt hat, aber nicht nur eine Sache des Anstands, sondern auch anderen Nutzern durchaus hilfreich, denn dann kann der Verfasser nachbessern. Den einen Stalker, der mich seit meiner negativen Sony-RX100-Rezension verfolgt, werde ich wohl nie mehr los; nicht weiter schlimm, aber andere Leser mögen dieses tolle Forum vielleicht gerne weiterhin sinnvoll mit Leben füllen anstatt nur anonym ihre persönlichen Probleme abzuladen.
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am 5. April 2012
Um es kurz zu fassen: Ich bin mit dem Gerät sehr zufrieden. Es verrichtet seinen Dienst wie gewünscht.

Ich suchte einen neuen Internetradio Player mit einigen netten Zusatzfunktionen. Trotz des etwas hohen Preises entschied ich mich für die Logitech Squeezebox Touch und wurde nicht enttäuscht.

TOP:

- Design (zwar Klavierlack, aber extrem kompakt und schön)
- Verarbeitung
- Funktionsumfang
- Einfache Bedienung, sowohl mit Touch-Bedienung als auch mit Fernbedienung

WENIGER TOP:

- Media Server arbeitet etwas träge bzw. langsam (probiert mit SD-Karte)
- Playlist-Limit von 100 Tracks
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am 16. Januar 2011
Hab die SBT vom Weihnachtsmann bekommen. Das Gerät ist weit von plug and play entfernt, bis alles lief, war viel Foren-Lektüre notwendig. Die mitgelieferte Bedienungsanleitung ist völlig unzureichend, mehr ein rudimentärerer quick start guide. Das etwas ausführlichere PDF von der Logitech-Homepage (!, nicht die mysqueezebox-Seite!) zeigt auch längst nicht alles, was die SBT kann. Ich betreibe sie mit einer USB-Festplatte mit eigenem Netzteil.
Stärken:
- excellenter Klang
- gute Verarbeitung und schickes Design
- Internet-Radio unproblematisch, einige gute Anwendungen, z. B. last.fm
- sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Steuerungsmöglichkeit und Datentransfer mit PC
- wertige Fernbedienung mit fast allen nötigen Funktionen
- vergrößerte Darstellung bei FB-Betrieb bis ca. 2,5m lesbar
Schwächen:
- USB-Anschluß verkraftet keine netzteilfreien 2,5-Zoll-Festplatten
- Zufalls-Abspielen funktioniert nur über den gesamten Festplatten-Inhalt, nicht über Unterordner. In denen kann man (beliebig in der Baumstruktur) nur Playlists mit max. 100 Titeln (zufällig oder in alphabetischer Reihenfolge) abspielen. Ich habe meine Platte entsprechend unterteilt.
- Albumanzeige funtionierte bei MP3s in den letzten 3 SW-Versionen nicht, das Problem ist aber seit dem letzten Update Ende März gelöst worden.
- Das Speichern von Favoriten (z. B. Lieblings-Internetradios) funktioniert nur bei angschlossener Festplatte oder laufendem Computer (kann user-Fehler sein)
- Die Festplatte schaltet sich nicht ab, wenn sie ausgeworfen wird. Man muß den USB-Stecker ziehen oder sie über Netzschalter abschalten.
- Will man Musik von Festplatte hören, muß man jedes mal nach dem Anschalten der SBT den Server mit 4 Befehlen manuell neu starten, wenn die Plate abgeschaltet oder ausgeworfen war. Dabei wird jedesmal der Platteninhalt auf Änderungen überprüft, das dauert, je nach Datenmenge, einige Minuten.
- Die Ausführung einiger Befehle dauert relativ lange, zappen während dieser Zeit kann zum Absturz führen.
- Die Netzlaufwerk-Freigabe der angeschlossenen Platte zum Computer funktionerte erst nach etlichen Anläufen, klappt dann aber stabil. Datenübertragung über WLAN ist sehr langsam.
- Das Mitschneiden von Internetradio oder Anwendungen wäre eine wünschenswerte Funktion, ebenso wie weitere Anwendungen (z. B. grooveshark, we7, simfy...).

Insgesamt, auch wenn die Schwächenliste (noch) lang ist, eine Kaufempfehlung für Leute, die mit Computern und Netzwerken umgehen können und bereit sind, sich instensiv reinzufuchsen. Zu dem Preis kenne ich keine Alternative. Nichts für Leute mit dem Anspruch, das alles einfach und sofort und schnell geht. Kaufwilligen sei ein Besuch im squeezebox-forum angeraten.
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am 16. Januar 2011
Die Logitech Squeezbox ist für mich eine der größten Innovationen der letzten 10 Jahre auf dem HiFi-, bzw. High End-Sektor (soweit ich letzteres beurteilen kann). Ich kann nicht verstehen, weshalb die etablierten Hifi-Marken hier bisher nicht tätig wurden, bzw. werden.
Prinzipiell erfüllt das Gerät alle meine Ansprüche. Ich suchte einen Mediaplayer, der nicht nur mp3-Dateien in bestmöglicher Qualität auf die Stereoanlage bringt, sondern einen, der das am besten auch mit Lossless-Dateien, egal welcher Art tut. Nachdem ich ungefähr vier Geräte ausprobiert hatte, bin ich hier fündig geworden. Zum Audiophilen lässt sich sagen, dass der Klang der Lossless-Dateien, bei mir flac, überragend ist. Das Gerät holt aus meiner Stereoanlage das letzte heraus. Der Klang ist besser als mit meinem 400 € CD-Player. Das finde ich recht beachtlich. Ausgewogene Bässe, präzise Höhen, keine nervigen Mitten und das alles noch vorbildlich räumlich gestaffelt (hängt natürlich davon ab, welche Qualität an Datei man der Box anbietet). Was will man mehr?
Leider habe ich keinen Verstärker mit optischem Digitaleingang, da wäre der Sound vermutlich noch steigerungsfähig, da die Squeezbox über einen digitalen optischen Ausgang verfügt. Allerdings gibt es für meine Ansprüche an dem eingebauten Digital-Analogwandler nichts auszusetzen, der ist von hervorragender Qualität.
Daher mein Fazit: für mp3-Dateien viel zu schade!
Wenn es also nur diesen Teil zu beurteilen gäbe, hätte die Box glatte 5 Sterne + verdient. Leider haben die Logitech-Leute bei der Programmierung der Box deutliche Schwächen in der Bedienung eingebaut, bzw. die Sache von der Seite der Verbraucher nicht konsequent genug zu Ende gedacht. Einige Schwächen wurden ja schon von meinen Vorrednern genannt.
Negativ fällt bei der Nutzung von externen Festplatten auf, dass die Box doch recht lange braucht, bis sie einsatzbereit ist. Hier fühlt man sich in die Zeiten des Windows 3 zurückgeworfen. Lange Anlaufzeit und umständliche Menüs.
Die Gebrauchsanweisung ist spärliche, bzw. nicht vorhanden und gibt beispielsweise einen Ausschalter an der Rückseite an, den man allerdings vergeblich sucht. An der angegebenen Stelle befindet sich die Buchse für den Netzteilstecker. Es braucht natürlich nicht lange um zu verstehen, dass man diesen ziehen soll. Siehe da, die Box ist tatsächlich aus!! Wenn man sie dann wieder aktiviert braucht sie beim Start mindestens 20 Minuten und länger bis sie zur Verfügung steht. Das ist nervig, da muss ich meinen Vorrednern recht geben. Bei genauerem Studium der englischsprachigen Gebrauchsanweisung (leider noch nicht einmal als PDF-Datei mitgeliefert) stellt man fest, dass man sich vorher zwingend zunächst einmal durchs Menü arbeiten muss, um dann den Server herunter zu fahren. Danach geht es erneut ins Menü um den USB-Speicher auszuwerfen. Erst dann kann man gefahrlos das Gerät vom Netz trennen. Nach meinem Geschmack sollte dies einfacher und in einem Schritt gehen, evtl. noch eine Sicherheitsabfrage. Schaltet man das Gerät nicht in dieser Weise aus, kann es dazu kommen, dass das Gerät eine Stunde und mehr benötigt um hochzufahren, da Dateien beschädigt werden. Zum Glück handelte es sich bei mir dabei nicht um Musikdateien, sondern um Dateien des Servers. Hat man all das oben angeführte beachtet, startet die Box innerhalb weniger Minuten, ist sogar mit dem als letztes abgespielten Stück schon nach ca. 60 Sekunden wieder am Start. Dann kann es aber aufgrund des zu kleinen Arbeitsspeichers kurzfristig zu Abbrüchen bei der Wiedergabe kommen. Das passiert auch, und dann besonders häufig, wenn man in der Zwischenzeit neue Stücke auf die Festplatte gespeichert hat. Der Server sucht dann alles Neue durch, was offensichtlich an der USB-Verbindung zu Staus führt. Dann hat der Streamer manchmal zu lange keinen Zugriff auf die Datei um den Puffer rechtzeitig nachzufüllen. Ein etwas größerer Speicher wäre durchaus wünschenswert.
Das ließe sich alles verhindern, wenn man die Box über einen externen Server via WLan betreibt. Das klappte bei mir auch hervorragend, doch stellte ich nach einiger Zeit fest, dass sich die Software penetrant weigerte flac-Dateien wiederzugeben. Ich war begrenzt auf mp3 und wma, letzteres auch nur bis zu einer Bitrate weit unter dem wma-lossless Format. Die Software bietet nur an die Dateien wiederzugeben, die der Windows Media Player als für sich zugehörig erkannt hat, bzw. Dateien, die der iTunes Player abspielt und sich zuordnet. Im Menü wird zwar angegeben, dass der gesamte PC nach Musikdateien durchsucht wird, das findet aber tatsächlich nicht statt. Durchsucht werden die Stammverzeichnisse, der besagten Player. Flac-Dateien die sich in diesen Verzeichnissen befinden werden ignoriert. Da gibt es deutlichen Verbesserungsbedarf. Als Lösung unter den gegebenen Umständen wäre möglicherweise das Verwenden von iTunes Lossless-Dateien. Dazu müsste ich aber meine komplette Musiksammlung konvertieren, was mir zu aufwändig erscheint. Ich werde wohl mit den genannten Problemen über den USB Anschluss vorlieb nehmen müssen.
Als letztes wäre noch das Energiekonzept zu bemängeln. In Amerika scheinen sie was das anbelangt in den 70er Jahren zu verharren. Den fehlenden Ausschalter hatte ich ja schon erwähnt. Die Benutzung des Ausschalters am Gerät, bzw. der Fernbedienung bewirkt, dass die Box nun die aktuelle Uhrzeit angibt. Diese wird über das Netz aktuell gehalten. Aus ist sie noch lange nicht. Bei dieser Form des Ausschaltens wird die Festplatte nicht, wie beim Herunterfahren eines PCs freigegeben und kann sich abschalten, was erkennbar am ausgehen der Kontrolllampe an der Festplatte wäre, sondern bei Logitech bleibt die angeschlossene Festplatte immer an, ob Öko, bzw, Green oder auch nicht, egal. Nun wollte ich keine Uhr erwerben, obwohl sie auch für Menschen mit altersbedingt verringerter Sehstärke von weitem noch gut zu erkennen ist. Ein Wecker wäre auch vorhanden, doch im Wohnzimmer nicht so ganz sinnvoll. Da dachte ich, wenn die Uhr schon dabei ist könnte ich auf meine bisherige Uhr verzichten und gut ist. Irrtum, wenn ich dann im laufenden Betrieb wissen möchte wie spät es, ist muss ich die Musik und die Logitech Squeezbox komplett (pseudo-)abschalten, erst dann kann ich erfahren wie spät es ist! Danach wieder anschalten und zum aktuellen Stück navigieren. Das halte für einen ziemlichen Schildbürgerstreich! Der absolute Anachronismus was das Energiesparen anbelangt ist, dass die Leute von Logitech nach dieser Vorgabe in Sachen Umweltschutz nun offensichtlich meinen, sie müssten Punkte wettmachen und im laufenden Betrieb die Anzeige, die übrigens sehr gut gelungen ist, abdimmen, um Strom zu sparen. Das halte ich für einen echten Scherz. Aus der Distanz ist das schöne CD-Cover dann nicht mehr so gut zu erkennen, was ebenso die durchlaufenden Musikinformationen betrifft. Wenn man sich durch das Menü arbeitet findet man allerdings einen Punkt, wo man von automatischer Helligkeitsteuerung auf manuell umschalten kann, was manchmal auch funktioniert, aber eben nur manchmal. Welcher Logik dieses Verhalten folgt ist mir noch nicht aufgegangen.
Als letztes möchte ich noch meinen Eindruck zu dem mitgelierten Internet-Radio wiedergeben. Das hat mich nun fast in allen Aspekten überzeugt. Es bietet eine Fülle an Sendern, die mit keinem analogen, bzw. kabelgebundenen Receiver zu empfangen sind. Das ganze noch in hervorragender Qualität. Meinen Analogreceiver habe ich postwendend verkauft. Die Sortierung der Sender ist intuitiv und man freut sich besonders an den reichlich vorhandenen lokalen Sendern. Für meinen Bereich war ich überrascht, was es alles an Sendern gibt, die ich im Radio nie empfangen hatte. Auch national und international gibt es einiges an Sendern, die vorbelegt sind, was gut gefällt. Da kommen wir aber auch schon zu dem einzigen Mangel, den ich feststellen konnte. Mir ist es bisher nicht gelungen einen Sender über seine URL abzurufen. Überhaupt ist man auf die Vorgaben von Logitech angewiesen. Das beschränkt mich um einige interessante Sender, die ich weiterhin mit dem PC hören muss. Allerdings ist dieses Radio tausendmal besser als mein alter Receiver der Stereoanlage.
Alles in allem kann ich die Logitech Squeezbox empfehlen. Wegen der genannten Mängel, meist auf der Softwareseite, wollte ich nur 3 Sterne geben, doch hat sie mich in den 4 Monaten Nutzung durch die anderen Qualitäten insbesondere auf der musikalischen Seite so überzeugt, dass ich 4 Sterne für gerechtfertigt halte.
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