Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
58
3,9 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:8,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 14. Mai 2017
Was habe ich gelacht. Da klauen ein paar Zwerge dem Lieben Gott die Zeitkarte und reisen stehelnd durch die einzelnen Zeitepochen. Letztendlich alles nur ein Traum eines kleinen Jungen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juli 2017
dieser film ist recht leicht an zu schauen ohne sich das Hirn verbiegen zu müssen, Teilweise weit hergeholt aber trotzdem schön
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2016
Sehr toller Film würde ihn immer wieder hier kaufen. PREIS und Leistung waren super und keinerlei krazer auf der CD
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2009
Zum Film selbst muss sicher nicht mehr viel gesagt werden. Terry Gilliams Geniestreich ist ein Meisterwerk an Fantasie, mit tollen Charakteren, unglaublich viel Humor und einem eindringlichen Appell an die eigene Fantasie ohne aufdringlich zu wirken. Auch wenn "Time Bandits" unterm Strich vielleicht noch nicht ganz das verschrobene Kino ist, was uns Gilliam sonst präsentiert, ein Must-See ist es allemal.

Die Blu-ray dazu hinterläßt dagegen einen zwiespältigen Eindruck. Vor allem die Bildqualität läßt einen unentschlossen zurück. Es gibt nicht wenige Szenen bei denen die Schärfe überzeugt, die Farben knackig sind und auch der Kontrast einiges her macht. Aber es gibt leider auch mindestens genauso viele Szenen, bei denen nichts zu stimmen scheint und man manchmal sogar das Gefühl hat eine abgenudelte VHS auf dem Bildschirm zu sehen. Vor allem die Bildverschmutzungen sind teilweise extrem und für eine Blu-ray teils nicht mehr hinnehmbar. Zudem ist auch das Filmkorn teils überstark present. Kurzum ein High-Def-WOW Bild sieht vollkommen anders aus. Doch unterm Strich stört einem die Bildpräsentation trotzdem nicht so sehr, vor allem wenn man weiß unter welchen Umständen der Film gedreht wurde.

Ähnlich sieht es mit dem Ton aus. Man hat sich die Mühe gemacht, sowohl die deutsche Tonspur als auch die Originaltonspur auf DTS HD 5.1 aufzumöbeln, dennoch klingt der Ton meist recht blechern und mitunter auch viel zu überdreht. Vor allem die Stimmen beherrschen den Saal mitunter viel zu sehr. Für einige, nicht unpassend gesetzte, Surroundeffekte ist aber dennoch gesorgt. Die Originaltonspur klingt zudem einen Tick humaner.

In Sachen Extras erhält man eine 1:1-Umsetzung der bekannten DVD-Extras. Sprich es gibt Interviews, einsichten in Gilliams Storyboard, ein Featurette zu Gilliam und die Trailer. Alles in SD, außer eine Bildergalerie, welche in HD vorliegt. Kurzum hier kann man zufrieden sein.

Fazit: Eine Blu-ray die ihrem Medium nicht wirklich gerecht wird, für alle die den Film noch nicht in der Sammlung haben, aber dennoch einen Blick wert ist. Die Bildqualität schwankt stark, mal gibt es durchaus scharfe, knallige und saubere Bilder, dann aber auch immer wieder Szenen, die sogar auf VHS-Niveau sind. Der Ton blechert mehr schlecht als recht durch den Raum, hat aber auch so manchen Surroundeffekt zu bieten. Die Extras überzeugen.

Wer bereits die DVD hat sollte daher nicht über ein Update nachdenken. Alle anderen können aber, sofern sie die Erwartungen an die Präsentation ein wenig nach unten schrauben können, trotzdem zuschlagen, so bald es die BD mal für nen 10er geben sollte!

Ach ja: Es liegt leider KEIN Wendecover vor!
11 Kommentar| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Dezember 2015
Terry Gilliam ist speziell und das in jeder Hinsicht.
Stets zwischen Genie und Wahnsinn, zwischen Klamauk und Originalität, zwischen genialer Groteske und unerträglichem Quark pendeln seine Filme und so oft wie mich dieser Exzentriker schon beglückte ( man denke an einen Meilenstein der Filmgeschichte " Brazil" , oder an eine verstörende Zukunftsutopie wie " 12 Monkeys" ) so oft hat er mich auch schon verärgert.
Unsägliche Machwerke wie " Tideland" ,lauwarme Kost wie " Brothers Grimm" , " Dr. Parnassus" , überkonstruierte Extravaganzen wie " König der Fischer" geben durchaus Anlass zu der Frage, wie es denn gelegentlich um die Denkmurmel im Kopfgehäuse bestellt ist. Was nicht weiter schlimm wäre, nur hat Terry Gilliam auch leider oft den Hang mit seinen weniger gelungenen Werken permanent zu langweilen oder grauenhaft mit Überdrehtheit zu nerven. Dies alles durchsetzt mit schwachbrüstigen Klamauk- und Humorsalven , bei denen ich mich unablässig an der Kniescheibe kitzeln muss, um die halbgaren Spässe, die auf mittäglichem Sitcom Niveau jonglieren lustig zu finden .
Keine Frage Gilliam ist eigenständig, talentiert , zuweilen auch eine wirklich tragische Figur ( man denke nur an seine nie realisierte Don Quichote Verfilmung und seinen eigenen Kampf gegen Windmühlen ,um diese zu realisieren) aber der Mann hat so seine inszenatorischen Durchhänger in seiner Filmvita zu verzeichnen. Vielleicht hängt ihm auch zu sehr seine Monty Python Vergangenheit nach, denn die schwarzhumorige Schärfe und Anarchie, die dort an der Tagesordnung war, sucht man in den oft zu aufgesetzt und gewollt humoristischen Spitzen manch späterer Filme vergebens.
Einer dieser äusserst zwiespältigen Werke ist " Time Bandits". Zumindest anfänglich durchzogen von Esprit, schwarzem Humor und galliger Satire, nutzen sich genau diese Elemente immanent schnell ab und hinterlassen nur noch das grosse Gähnen und die Hoffnung , dass dieses hysterisch plärrende ADHS - Kaspertheater irgendwann vorbei sein möge.

Worum geht es: Der vielleicht zehnjährige Kevin lebt in einem herrlich spiessigen Elternhaus, so schrecklich schön, wie wir es auch aus amerikanischen Filmen Marke Spielberg kennen. Wunderbar , wie Gilliam hier bereits zu Anfang in jedem Dialog die heile Welt der Mittelstandsfamilie auf die Schippe nimmt. Im ständig flimmernden Fernseher läuft eine drollig zynische Spielshow. Gestritten wird zwischen Mami und Daddy , ob die Nachbarn oder man selbst die bessere Mikrowelle hat und Kevin lebt derweil in seinem Kinderzimmer zwischen den obligatorischen Postern und Spielzeugen in seiner ganz eigenen märchenhaften Fantasiewelt .
Und genau diese bricht auf einmal durch seinen Kleiderschrank in die Realität ein .
Traum oder Wahrheit ? Ein geharnischter Ritter prescht plötzlich durch das Zimmer und die nächste Nacht luken sechs quirlige schnatternde Zwerge auf einmal durch die Schranktür hervor. Just ist Kevin in einem unbeschreiblichen Abenteuer. Die Winzlinge sind auf der Flucht durch Zeit und Raum. Dem obersten Wesen ihrer Welt haben sie eine geheimnisvolle Karte geklaut. Auf dieser sind sogenannte Zeitlöcher eingezeichnet und durch diese ist es möglich in verschiedene Epochen der Weltgeschichte von einer Sekunde auf die andere zu reisen.
Kevin bleibt nichts anderes übrig als die Knusperkekse nun auf ihrem halsbrecherischen Trip durch die Jahrhunderte zu begleiten. Immer verfolgt von der einen bösen Macht, die so schnell, wie möglich der Karte habhaft werden will.
Historische Orte werden besucht, historische Gestalten getroffen, und ab jetzt fangen sich an die Geister zu scheiden, in diejenigen, die die stumpfen Persiflagen und naiven Kalauer witzig finden und meinethalben , denen das ganze witzlose Gehampel zunehmemd auf den Zeiger geht.
Stippvisite wird bei Napoleon ( Ian Holm) gemacht, der im Schlachtgetümmel nichts besseres zu tun hat ,als einem Puppentheater zuzusehen, und dessen Minderwertigkeitskomplexe bezüglich seiner Körpergrösse x- mal für einen vermeintlichen Schenkelklopfer sorgen soll. Weiter gehts in die Zeit von Robin Hood, in der ebenfalls ein dürrer Adeliger ( Michel Palin) an Minderwertigkeitskomplexen aufgrund seiner Inkontinenz in Stresssituationen ( vermute ich jetzt einmal) leidet. Zwischenstopp wird dann eingelegt bei dem Rächer der Witwen und Waisen höchstpersönlich , der grünberockte John Cleese , der die Zwergenschar berauben will. Des weiteren wird bei König Agamemnon ( Sean Connery) in der griechischen Antike fröhlich Hallo gesagt und sogar den Untergang der Titanic überlebt die Gruppe ( die Hoffnung , der Eisberg könne die unsympathischen Bodenbrüter vorzeitig zum Schweigen bringen erfüllt sich also nicht ) .
Auch noch per Segelschiff, das allerdings auch als Kopfschmuck eines brachial Hütten zerstampfenden Riesen herhalten muss , reist die leutselige Bande und oft gehen die Abenteuer nur glimpflich aus , weil Kevin den Zwergen aus der Patsche hilft.
Zum grauenhaft überdrehten Finale stehen unsere sehr anstrengenden Helden natürlich dem personifizierten Bösen gegenüber, kulminierend in einem skurrilen Clou, mit dem Gilliam spöttisch weiterführende philosophische Denkanstösse anregen möchte für die Gruppe eherner Geduldsklopse , die bis dahin zwei Stunden den hektisch angewelkten Comedy Salat noch wach überstanden haben oder vor Zeiten schon bei Hape Kerkeling im Auditorium saßen und bis heute nach dem tieferen Sinn seiner Opernarien suchen.
"Endliche Ruhe in der Klapse" , atmet man auf,wenn hier alle überkandidelten Brüllaffen umgeben von Schläuchen und blinkenden Apparaturen endlich die Klappe halten und uns der Abspann gnädig in einen hoffentlich schönen Restabend entlässt.

Mag " Time Bandits" auch mit einer grossartigen Idee , mit einer marginal gelungenen Satire und Parodie punkten, in erster Linie ist der Film eine Geduldsprobe für das Nervenkostüm. So gut wie niemals entwickelt das wuselige Treiben Dramatik , geschweige denn Spannung , Magie oder Intensität.
" Time Bandits" ist eine anstrengende Aneinanderreihung von Stückwerk, von manchmal sogar gelungenen Einzelszenen, die immer episodenhaft bleiben, willkürliche Schlenker durch die Zeitgeschichte darstellen und keine Stringenz auch keine Anteilnahme an den Protagonisten erzeugen.
Ein mühseliges Aneinanderklatschen von Sketchen quer durch die Historie, schräg um der Schrägheit willen, und oft auch nur zum Fremdschämen bescheuert. Bei "Monty Pythons Flying Circus " hatte diese Art von Humor noch Biss und Provokation, in " Time Bandits" verkümmern die albernen Witzchen zu einer veganen Nummernrevue.
Verkrampft auf Farce getrimmt wirkt das Prozedere uneinheitlich und unausgegoren und das nicht infolge künstlerischer Absicht sondern aus Unvermögen den Zeitreisepopanz in eine Gussform zu bekommen.
Derlei Eindruck von Konfusion, mangelndem Rhythmus und zusammengestoppelter Sinnlosigkeit hat man öfter bei Terry Gilliam. (" Parnassus", " Brothers Grimm"). Zugegeben, viele attestieren ähnliches auch einem Meister wie David Lynch, doch dem nehme ich eher ab, dass seine Ideen einem eigenen, wenn auch kryptischen roten Faden folgen.
Gilliam jedoch inszeniert extravaganten Irrsinn oft nur um des Irrsinns willen, verschränkt sein Gebräu aber mit existenzialistischen , sogar religionstheoretischen Fragestellungen und das ermüdet in seiner mangelnden Überzeugungskraft und schlicht Beklopptheit sehr schnell. Eine Geschichte, die uns mitreisst, die Atmosphäre und Empathie erzeugt, die erzählt er hier mit seiner ungelenken Kuriositätenschau nicht.
" Time Bandits" ist somit ein eindrucksvoller Vertreter der Kategorie nicht Fisch nicht Fleisch, der so recht wohl niemanden enthusiastisch begeistern dürfte, ja grossenteils einfach nur Achselzucken hervorruft.
Zwei Kopfschmerztabletten wegen permanent zermürbendem Getobe und Gequicke auf der Mattscheibe sind genug.
1010 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2006
Gehört für mich nebst „Brazil" und „Fear and Loathing in Las Vegas" zu den besten Solo-projekten von Terry Gilliam. Der kleine Kevin, der sich inmitten seines trostlosen Zuhauses am liebsten mit Geschichte und dem Fantastischem beschäftigt, wird mehr oder weniger unfreiwillig von einer Bande Lilliputaner durch die Zeit geschleift. Diese waren mal Arbeiter bei Gott („Das höchste Wesen") und mithilfe seiner Landkarte, die sie klauten, durchforsten sie sämtliche Löcher im Raum-Zeit-Kontinum, um reiche Persönlichkeiten wie Napoleon zu bestehlen.
Klingt schon ziemlich albern, aber dieser Plot macht auch Spass. Umgesetzt ist das mit diversen Effekten und Ideen, die zweifellos von Terry Gilliam stammen. Zudem ist dieser Film ein „Halbpython", den von der ehemaligen Comedytruppe Monty Python sind ebenfalls Michael Palin und John Cleese mit von der Partie (als Darsteller). Aber auch die unbekannteren Schauspieler (z.B. eben die Zwerge) sind nicht zu verachten.
Eine Botschaft? Vielleicht die, dass die Welt, die Gott erschaffen hat, auf das Böse nicht verzichten kann. Sonst aber scheint der Film nicht händeringend nach einer Botschaft zu suchen.
Bild und Ton sind aktzeptabel, die deutsche Synchronisation trotz des fehlenden britischen Akzents sämtlicher Darsteller gelungen, Haupt- und Untermenüs sind minimal animiert, dafür musikalisch unterlegt. Die Extras sind ein langes Interview mit Terry Gilliam und Terry Jones (auch Ex-Python), ein Filmchen über die Entstehung zu Handmade Films (über George Harrison), Trailer zum Film, Gallerien und Trailer zu anderen Filmen (u.a. der wunderbare „Zug des Lebens").
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2010
GESCHICHTE: Als Terry Gilliam sich anschickte, sein erstes großes Projekt "Brazil" zu verfilmen, war den Produzenten die Story zu riskant und sie stiegen nicht in die Finanzierung ein. Leicht frustriert entschloss er sich darauf hin, das Geld für sein Herzensprojekt quasi selbst zu verdienen und drehte statt dessen "Time Bandits".

FILM: Ein solches Zweckunternehmen hätte bei anderen Filmschaffenden leicht lieblos ausfallen können, aber dieser Film hat zu Recht einen (wenn auch geringeren) Kultstatus erreicht: Geschichte, Figuren und Gestaltung sind herrlich skurril ausgefallen, bleiben aber stets familienkompatibel. Gastauftritte von "alten" Monty-Python-Kollegen würzen den Filmgenuss ebenso wie fantastische Ausflüge in historische und mythische Settings. Alleine Ian Holms Napoleon-Parodie und Sean Connery als verschmitzter König Agamemnon sind das Schauen schon wert.

BLU-RAY: Genau wie "Life of Brian" zeigt sich auch dieser "Handmade"-Film in vorbildlicher Form auf dem neuen HD-Medium: Das Bild ist im Schnitt gut, stellenweise auch sehr gut, was Schärfe und Kontrast angeht. Angesichts der Produktion darf man gerade bei den Spezialeffekten keine aktuellen Maßstäbe anlegen, aber das Gesamtergebnis überzeugt voll und ganz, sodass sich bei dem aktuellen Niedrigpreis sogar eine Erneuerung der alten DVD lohnt.

EXTRAS: Zusätzlich bietet die blu-ray alle Specials der DVD und ein einstündiges TV-Feature über Gilliam als Regisseur noch dazu. Was will man mehr? :-)
Warum also nur 4 Sterne? Aufgrund seiner massenpublikumstauglichen Machart kann man diesen Film einfach nicht so oft sehen wie andere Streifen mit wahrem Kultstatus. Leichte Unterhaltung eben.

FAZIT: "Kult light" in vorbildlicher blu-ray-Form, wenn auch mit leicht begrenztem Wieder-seh-Wert.
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Von Regisseur Terry Gilliam, der mit seinen anderen Monty Python-Mitgliedern John Cleese und Michael Palin, bekannte Persönlichkeiten parodieren, ohne Rücksicht auf Verluste. Produziert vom ex-Beatles George Harrison.

Doch statt dem bekannten Monty Python-Humor, besticht TIME BANDITS aus dem Jahr 1981, eher durch seine skurrilen Einfälle, die man bei etlichen Fantasyfilmen der damaligen Zeit vergeblich suchte.

HANDLUNG:
Geschichte ist das Steckenpferd des 11-jährigen Kevin (Craig Warnock). Eines Nachts purzeln 6 kauzige Zwerge aus seinem Kleiderschrank und nehmen Kevin eher unfreiwillig als 7. Mann in diese tollkühne Crew auf. Mit Hilfe einer kosmischen Karte sollten die Zwerge eigentlich die Zeit- und Raumfehler korrigieren, die Gott bei seinen sieben Tagen der Schöpfung zurückgelassen hat.
Doch stattdessen gehen sie lieber, Kevin zum trotz, auf Diebestouren durch die Geschichte der Menschheit und treffen dabei auf Napoleon (Sir Ian Holm), Robin Hood (John Cleese) und den griechischen König Agamemnon (Sean Connery). Stets verfolgt von Gott (Sir Ralph Richardson), der seine Karte zurück haben will. Aber auch der Teufel (David Warner) erhebt für seine Machtergreifung Anspruch auf die Karte.

DVD:

Die Bildqualität (1:1,85, 16:9) ist trotz einiger weniger Schmutzpartikel klasse, und seltsamerweise runder als bei der Blu-ray Veröffentlichung, die Bildtechnisch (mitunter Körnung und Verwirbelungen) leider enttäuscht.

Wer ein Heimkinosystem sein eigen nennt, bekommt auf Deutsch wie auf Englisch (wahlweise Dolby Digital 2.0 oder 5.1) einen schönen räumlichen Klang geboten. Deutsche Untertitel sind einblendbar.

Extras:
- "The Two Terry's" Interview mit Terry Gilliam und Terry Jones
- Trailer
- Biografien
- Bildergallerie
- Time Bandits Scrapbook
- "Die Handmade Story" George Harrison als Filmproduzent
- Ein ausfaltbares Poster zum Film

Deutsche Untertitel sind vorhanden.

BEWERTUNG:
5 zeitreiselustige Sterne für diesen irrwitzigen Fantasyspökes, der 111 minutenlang durch einen wahnwitzigen Ideenreichtum auffällt und statt eines Happy-ends eher ein kurioses Ende der Marke "Monty Python" bietet. Auch die aufwendigen Kostüme, Ausstattung und Settings erinnern an die glorreichen Monty Python-Filme.

In der deutschen Fassung wird einigen die deutsche Stimme von Randall (dem Chef der Truppe) bekannt vorkommen. Sie gehörte Günther Pfitzmann (verstorben 2003), bekannt aus der Serie "Praxis Bülowbogen". Aber auch die Original Englische Fassung sollte unbedingt mal gehört und gesehen werden.

FAZIT:
TIME BANDITS. Eine oft vergessene Filmperle des Fantasy-Genre!
2727 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2017
Billig gemachte Möchtegernkopie von Monty Python. Gruselig schlecht. Mit Trash hat das auch nichts zu tun. Kein einziges mal gelacht.
22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Kennt jemand die lustigen Zeichentrickfilmchen, die die Monthy-Python-Gruppe regelmäßig in ihren Shows einzustreuen pflegte?
Erinnert sich noch jemand an Filme wie "Das Leben des Brian" oder "Die Ritter der Kokosnuss"?
Wenn die Antwort in beiden Fällen "Ja" lautet, dann ist es kein Problem, sich ungefähr auszumalen, wie dass Debüt von Ex-Python Terry Gilliam wohl aussehen mag. Die selben bizarren Einfälle - freilich ohne Zeichentrick - und augenzwinkernde historische Momente vereinigen sich hier zu einem Film, den man schlecht in eine Schublade legen kann. Geschichtliche Satire vielleicht ... oder Science-Fantasy-Zeitreise - eigentlich trifft alles auf dass Werk zu.
Gemeinsam mit einem weiteren ehemaligen Monty-Python-Mitglied, Michael Palin, erdachte sich Gilliam die Reise des kleinen Kevin, den es zusammen mit sechs Zwergen in die unterschiedlichsten Epochen der Menschheitsgeschichte verschlägt. Möglich macht dies eine sagenumwobene Karte, auf der alle Zeitlöcher genauestens angegeben sind. Und so machen sich die Gnome ans Werk und stehlen, was nicht niet- und nagelfest ist, während Kevin feststellen muss, dass nahezu alle großen Helden der Menschheit eigentlich nichts weiter waren als Langweiler oder totale Versager. Gleichzeitig sitzen der Truppe zwei Wesenheiten im Nacken, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Dass höchste Wesen (Gott?), dass die Karte freilich wiederhaben möchte und dass Böse Genie (der Teufel?), der alles in seiner Macht stehende versucht, ebenfalls an dass Objekt heranzukommen. Denn neben der Möglichkeit, sich munter und fröhlich durch die Epochen zu stehlen, beeinhaltet die Karte außerdem den Schlüssel zur Macht des Universums in sich ...
Um nochmal auf erwähnte Zeichentrickfilme zurückzukommen (die ja ebenfalls von Gilliam stammen): Fast jeden Augenblick hat man dass Gefühl, als habe er gar keinen Realfilm machen wollen. Zu wuchtig und kräftig sind seine Visionen von der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft - außerdem ist "Time Bandits" einer der ganz wenigen Filme, bei denen man sich wünscht, dass es damals schon Computereffekte gegeben hätte! Kaum vorstellbar, was Gilliam wohl DANN erst vom Stapel gelassen hätte ...
Dennoch - mit einer wirklich originellen und gut umgesetzten Geschichte sowie einem gewaltigen Füllhorn voller brillanter Ideen (besonders beim Grand Finale, so scheint es, muss sich Gilliam ausgetobt haben wie ein Kind, dass man im Spielzeugladen eingesperrt hat) wecken die "Time Bandits" den Abenteuersinn in jedem von uns und laden ein zu einer fantastischen Reise, die leider nach 116 Minuten ein viel zu frühes Ende findet. Allerdings kursieren die Gerüchte, dass Gilliam bereits an einer Fortsetzung arbeiten würde. Daumen drücken ...
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken