Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More sommer2016 8in1 Promotion Hier klicken Fire Shop Kindle Sabaton festival 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
49
4,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:5,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 19. Juni 2009
Das hier ist allerbestes Futter für alle Musikfans, die dem 80er Jahre Hard Rock (in Amerika auch "Hair Metal" genannt) nachtrauern. 12 Tracks für Anhänger von BON JOVI, POISON , TWISTED SISTER - um nur einige zu nennen. Ich hatte die große Freude, STEEL PANTHER im letzten Jahr gleich zwei Mal im legendären Key Club in Hollywood live bewundern zu können. Der Vierer tritt dort seit acht Jahren jeden (!) Montag um Mitternacht mit einer "Hair Metal Parodie" auf, die unter anderem Songs der oben genannten Bands im Programm hat. Nach langem Warten konnten die Mannen um Gitarrist "Satchel" (Russ Parish / ex FIGHT) und Frontmann Michael Starr (Ralph Saenz - ex L.A GUNS) nun einen Major Deal bei Universal an Land ziehen, um ein Dutzend Hard Rock Granaten unters Volk zu werfen. Die Plattenfirma ging damit im prüden Amerika ein ziemliches Risiko ein, denn der "Parental Advisory" Aufdruck dient bei STEEL PANTHER ausnahmsweise nicht nur der Verkaufsförderung, sondern stellt eine berechtigte Warnung vor den schlüpfrigen, sexistischen (pfui!) Textgut des Quartetts dar. Nörgler werden entgegenhalten, dass sämtliche Tracks der METAL SKOOL EP auf "Feel The Steel" enthalten sind. Aber diese Scheibe ist selbst in den US Of A nur schwer zu bekommen. Den Auftakt macht die erste Single "Death To All But Metal" - die kultige STEEL PANTHER Hommage an TWISTED SISTER (Video auf YouTube). Mindestens ebenso gut sind das melodiöse "Asian Hooker", "Fat Girl", die Ballade und zweite Single "Community Property" und der absolute Kracher "Party All Over". Hier lassen BON JOVI schön grüßen, haben aber ehrlicherweise ein Stück dieser Güte und Eingängigkeit seit 1989 nicht mehr auf die Reihe gekriegt. "Turn Out The Lights" ist kaum schwächer, ebensowenig "Stripper Girl", welches Anklänge an POISONs "Every Rose Has Its Thorn" aufweist. VAN HALEN klingen bei "The Shocker" durch, EXTREME auf "Girl From Oklahoma". Beim Abschlusstrack "Hell's On Fire" ( mit Huldigung an verstorbene Rockstars wie Bon Scott und John Bonham) wurde das Intro der EP leider weggelassen, ansonsten ist der Song der perfekte "Rausschmeisser". Vergesst JBO - "Feel The Steel" ist ab jetzt der perfekte Soundtrack für jede anständige Hard Rock Party und hat wegen des enormen Suchtfaktors eigentlich sechs Sterne verdient!
0Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2012
Hammer-Debut-Album der amerikanischen "Hardrock/Glam Metal-Formation" von 2009 im Fun-Konzept angelehnt an den "Hair-Metal" der 80 iger mit extrem sexistischen und frauenfeindlichen Texten. Wem dies nicht stört, wird mit diesem musikalischen Partykracher seinen Spass haben. Der furiose Single-Opener "Death to all but metal", eine beinharte Metal-Hymne bläst gleich alles weg. "Asian hooker" kracht ebenfalls aus den Boxen, mit genialen "Malmsteen-Solo" von Gitarrist "Satchel". Die Ballade "Community property" zeigt die Band von der sanften Seite und wurde ebenfalls als Single ausgekoppelt. Erster Höhepunkt der Scheibe dann mit der dritten Single-Auskoppelung, dem Nackenbrecher "Eyes of a panther", mehrstimmige Gitarren erinnern im Sound an "Iron Maiden" und "Metallica." Der melodische Überflieger dann mit "Fat girl", als Video veröffentlicht, der die Einflüsse von "Def Leppard" nicht verleugnen kann. "Eddie van Valen" mit seinen Mörder-Riffs lassen dann auf dem Dampfhammer "Eatin'and cheatin' grüßen, mit Klasse-Solo von "Satchel". Der Party-Kracher der Scheibe "Party all day" ist dann als "Bon Jovi-Klon" von "It's my life" erkennbar. Ein weiterer Heavy-Kracher, der es in sich hat folgt dann mit dem furiosen "Turn out the lights". Die Mega-Ballade "Stripper girl" wartet mit tollen "Michael Starr-Vocals" auf und "Girl from oklahoma" beendet die Über-Platte mit den Hooklines von "Extremes" "More than words". Die Scheibe weist somit keinen einzigen Ausfall aus, und kracht von vorne bis hinten. Abgesehen von den bewusst frauenfeindlichen Texten, bleibt eine grossartig instrumentierte Musik, wo der Gesang und die Gitarrenarbeit seinesgleichen suchen, und die unheimlich Spass macht, und die Veröffentlichung zur "Metal-Scheibe" des letzten Jahrzehntes und zum absoluten Geheimtip macht.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juni 2011
Wie geil ist das denn!!! Unverkennbar wird hier die Hardrockszene der 80er und 90er augenzwinkernd auf die Schippe genommen. Jedoch sind die Melodien alles Andere als ein billiger Abklatsch der Rockidole vergangener Zeiten, sondern haben ohne Zweifel einen eigenen Charakter. Hinzu kommt, dass die vier Jungs durchweg ihr Handwerk verstehen. Insgesamt ein wirklich gelungenes Album, das ordentlich rockt - auch mit ruhigen Momenten - und ordentlich Lust auf mehr macht.
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. September 2009
Yeepie, es gibt endlich mal wieder was richtig fett Originelles im Tönungs-Metal.
Die vier Amis hauen auf Ihrem Debüt-Album zwölf hervorragend produzierte Hardrock-Perlen heraus, welche aus
kompositorischer Sicht locker mit den 80er Größen der Haarspray-Szene mithalten können.
Die ganze Scheibe hat einen exzellenten messerscharfen Sound mit viel Bombast und ist zu keiner Zeit
weichgespült, sondern schön rauh geblieben und stets mit besten Gitarren-Solis alla Vito Bratta ( White Lion ) versorgt!
Denn neben dem genialen Sänger sind auch alle übrigen Musiker sehr gute Einzelkünstler und beherrschen Ihre Instrumente aufs Feinste.
Ihre eigenständige Musik erinnert mich am ehesten an Mötley Crue, Whitesnake, Damn Yankees,
Bon Jovi, Skid Row und White Lion im Besten Sinne und machen Lust und Laune, Sie immer wieder zu hören.
Wenn Steel Panther nach Deutschland kommen wird es Zeit, die Stretch-Jeans aus der Schatztruhe zu Weiten,
die Kutte einsatzfähig zu machen und die guten Adidas-Trophy abzustauben.
Hier geht die Retro-Abfahrt so dermaßen gut auf, und in den Songs steckt Hitpotential ohne Ende.
Zu den Liedern:
1. Death to all but metal: Knackiger Starter mit klasse Refrain ( Crue und Stryper-mäßig, lecker )
2. Asian Hocker : Geniale Gitarren und alte Schule Metal-Arbeit!
3. Community Property : Die Liebes-Ballade des Jahres, mit einfühlsamen Text
4. Eyes of the panther : Hardrocker der klassischen Art, etwas unspektakulär
5. Fat Girl : Whitesnakes Here I go again meets Europe
6. Eatin aint cheatin: Crue-Sound mit Scorpions Rhythmus-Klampfen
7. Party all Day : Hier grüßt deutlich Bon jovi zu AnfangsZeiten - sehr amtlich
8. Turn out the lights : Rotz-Rocker mit leichtem LA Guns-Einschlag
9. Stripper Girl : und wieder Bon Jovi, aber nett...
10.Shocker : White Lion zu Ihren härtesten Zeiten stehen Pate
11.Girl from Oklahoma: Eine Akkustik-Ballade in bester Mr. Big Manier!
12. Hells on fire : Astreiner Rocker, erinnert mich extrem an alte Pink Cream 69 Nummern.

Was die Band zu einem besonderen Erlebnis macht, sind die Texte, welche einen zu Tränen der Freude rühren
können.
Lyriker werden sicher Probleme mit den etwas sperrigen Aussagen haben und "Emma"-Leserinnen dürften auch
leichte Zugangsprobleme anmelden, für alle die mit etwas Augenzwinkern die 80er Szene im Rückspiegel verfolgen
wollen ist diese Scheibe eine supi geniale Abfahrt mit Party-Faktor 200%
Ein Rätsel ist mir allerdings, wie der Sänger diese Texte, ohne sich in die Hose zu pullern, darbieten kann.
Hier ist die absolute Kaufempfehlung für ALLE! Hardrock-Fans mit dem Riesenwunsch, Steel Panther bald in Deutschland zu erleben - Diese Jungs regeln so dermaßen! 100% Dauerrohr!
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. September 2015
Steel Panther hat als Bon Jovi Coverband ihre Anfänge erlebt. Nach diversen Namensänderungen, haben sie mit Feel the Steel ihr Debütalbum veröffentlicht um eine Musikrichtung, welche zurecht nicht mehr produziert wird, wieder aufleben zu lassen.

Herrlich werden in den Texten sowie Videos der Lebensstil und die Hysterie um damalige Bands persifliert. Das dabei auch qualitativ gute und somit hörbare Lieder herausgekommen sind, macht das Projekt umso beeindruckender. Mit "Death to all but metal" haben sie eine neue Hymne für das Genre geschaffen, während "Girl from Oklahoma" die Intention der Bands gegenüber ihren jungen weiblichen Fans hinterfragt. Niemals jugendfrei und immer provokant geht es durch die Platte und macht von Anfang bis zum bitteren Ende Spaß und nur dabei geht es dieser Band.

Das ganze Album fühlt sich so an als könnte es wirklich zu der Zeit erschaffen worden sein, als Glam-Rock seinen Höhepunkt hatte und das macht es für mich umso lustiger und faszinierender. Ich freue mich, dass die Band damit Erfolg feiert, doch das ist sicher auch dem Augenzwinkern geschuldet, mit welchem die Band an das Genre herangehen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2012
Die amerikanische, damals noch eher unbekannte Hair/Glam-Metal Band Steel Panther machte sich 2009 durch ihre Albumveröffentlichung "Feel the Steel" einen Namen in der Hardrock und Metal-Szene. Zugegeben, ich dachte anfangs auch, dass hier bestenfalls eine billige Mötley Crüe Kopie vorliegen würde, doch jetzt bin ich doch froh, mir auch ein musikalisches Bild gemacht zu haben. Ehrlichgesagt, mich hat die Band Steel Panther extrem überrascht, da sie ganz und gar nicht versucht eine ehemalige Hair-Metal Band zu imitieren, sondern ihr eigenes Ding durchzieht. Im Allgemeinen lässt sich "Feel the Steel" sogar als ein recht hochwertiges und gelungenes Album einstufen.

Musikalisch gesehen passt alles perfekt! Rockig, groovig und mit sehr viel Rythmusgefühl. Eben ganz einfacher Hair-Metal. In Punkto Songwriting kann man hier definitiv geteilter Meinung sein. Die Lyrics sind vulgär, notgeil und absolut nicht ernstzunehmen, aber genau deshalb so brüllend komisch. So gesehen sollte man eigentliche die ganze Band nicht für bare Münze nehmen, dies tun sie ja selbst nicht. Teilweise grenzt alles schon an einer Art Parodie, und genu aus diesem Grund sind diese Obszönitäten, die in den befindlichen Texten vorhanden sind, absolut passend. Trotzdem hat die Band musikalisch einiges auf dem Kasten. Ja, das Album ist vollgepackt mit reichlich Ohrwürmern, die allesamt aufgrund des rockigen Handwerks der vier Musiker überzeugen können. Ich persönlich könnte hier weder den besten, noch den schlechtesten Track bestimmen, da sie alle auf ihre Art und Weise mächtig durchschlagen. Die Songs müssten jeden Hair/Glam-Metal Fan ansprechen und auch Ich als allgemeiner Metalliebhaber finde meinen Gefallen an "Feel the Steel". Schon allein die ersten drei Titel "Death to all but Metal", "Asian Hooker" und "Community Property" besitzen allerbestes Ohrwurmniveau. Ausgefeilte Melodien, gutes Gitarrenspiel und die grandiose Rockröhre des Sängers komplettieren diese, aber auch die restlichen Songs des Albums. Inzwischen befindet sich schon das nächste Studioalbum der Band auf dem Markt, das ich mir nach "Feel the Steel" selbstverständlich auch zulegen werde. Vermutlich wird das "Niveau" des hiesigen Tonträgers nicht gehalten werden, aber vielleicht ist es ja doch ganz akzeptabel. Laut Amazon soll das zweite Album auch sehr gut sein. Mal sehen.

"Feel the Steel" jedenfalls, ist wirklich sehr gelungen und konnte mich vollkommen überzeugen. Steel Panther ist für mich DIE Überraschung des Jahres. Die Musik entspricht überhaupt nicht diesem vorpubertierenden Image der Band, wobei sich doch alles irgendwie zu einem wirklich stimmigen Bild zusammenfügt. Besonders natürlich auf musikalischer Ebene. Ich hoffe, dass die Band live genau so beeindrucken kann, wie sie es hier auf CD tut. Das Album erhält jedoch ohne Frage die volle Punktzahl.
5 Sterne!
33 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2014
Absolut fantastische Band, die mit ihrer Selbstironie und dem augenzwinkernden Hochnehmen der 90's Metal Szene viele andere Bands einfach nur lächerlich aussehen lässt.
Die Musik an sich ist handwerklich top, vor allem Satchel und Starr verstehen ihr Handwerk. Selbst die Produktion der CD ist geil, kein totkomprimierter Sound, wie er heutzutage üblich ist, sondern auch auf guter Anlage absolut durchhörbar.
Mein Anspieltip: Das "Here I go again" Rip.Off "Fat Girl".
Das zu klauen und so geschickt umzustricken kriegt nicht jeder hin...
Und dann natürlich die Texte...ich bin fast 50 und kann mich lauthals drüber wegschreien. DAs eine Thema in diesen unzähligen Facetten...bemerkenswert. Und erfrischend anders als andere, was man seit 100 Jahren gehört hat. Völlig "over the top" , aber voll auf den Punkt.
Vorhin lief mein aktuelles Feindbild Revolverheld im Radio ("Verschüttet im Regen träumen wir vom Sommer in SChweden"..."Deine Lippen sind so rot vom Blauwein"...) ...meine Fresse, was ein Gegensatz...bei diesem pseudointelektuellen Quatsch kommt mir alles hoch...Dagegen ist diese CD wie eine Frischzellenkur.
Die ganzen Schlaffis, die mit erhobenem Zeigefinger rumstehen oder versuchen was mit "Prädikat wertvoll" abzuliefern sollten sich unbedingt mal mit dem Booklet dieser CD befassen :-) .
Aber zurück zu Steel Panther: Unbedingt auch mal auf Youtube gucken, Ä U ß E R S T unterhaltsame Band !!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Dezember 2013
Ein tolles, lustiges Album - wer auch mal über einfachen, sexistischen Humor lachen kann, der ist bei den Texten gut beraten - ansonsten bleibt festzuhalten, dass Steel Panther rein musikalisch durchaus überzeugen können...
Die Song klingen allesamt wie aus den 80ern, "Party All Day" klingt erschreckend authentisch nach Bon Jovi, sodass ich anfangs sogar gefragt wurde, seit wann Bon Jovi derartige Texte schreibt!

Auf Dauer wird die Platte leider etwas eintönig, aber für Parties oder kleine Lacher zwischendurch auf längeren Autofahrten ist sie immer wieder gut...

4 Punkte!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2012
Ich habe Steel Panther erst vor ein paar Wochen zum ersten mal gehört. Inzwischen wartet schon meine erste Konzertkarte auf Ihre baldige Benutzung. Ich bin definitiv kein Musikexperte und beherrsche leider kein Instrument. Aber ich liebe einfach Musik die was besonderes ausstrahlt und vermittelt und die vor allem, für mein Empfinden als Laie, ehrlich und anspruchsvoll gemacht ist. Auch Genres spielen dabei nicht zwingend eine Rolle für mich. Ich respektiere die Lebenswerke von z.B. Queen, Elvis, Michale Jackson und glaube das solche Künstler immer einzigartig bleiben werden. Mit Steel Panther habe ich eine Band gehört, die teilweise sehr geschickt die wichtigsten Elemente bekannter Rock- und Metallgrößen "klaut" und diese wundervoll neu in Szene setzt. Aber Sie klauen nicht, so wie ich es eben bewusst in Anführungszeichen setzte, weil Sie selbst nur ein beschränktes Potential hätten, nein Sie verehren das was Jahrezehnte überdauernde Klassiker vor Ihnen geschaffen haben und parodieren es. Wer mit durchaus schwer sexistischen Texten kein Problem hat und dies mit einem Lächeln anhört, der kann die Musik von Steel Panther einfach nur genießen. Immer wieder erkennt man Elemente von Bon Jovi, Iron Maidon, Aerosmith, Gun's Roses, ACDC, Metallica und vielen mehr. Würde gern mal wissen wen ein geschultes musikalisches Ohr da noch so raushört. Aber wie gesagt, Steel Panther kopiert nicht, sondern ehrt und parodiert liebevoll mit unheimlich einprägsamen Melodien und einem Hammer Sound!! Hörempfehlung :-)
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. August 2012
Zugegebenermaßen mag ich diesen neumodischen Begriff Glam-Metal nicht. Ich hatte schon ein Problem mit der Bezeichnung Hair-Metal, denn für mich war der sogenannte Poser-Rock, dem mit diesen Begriffen ein besser klingendes Update verpaßt wurde nie Metal, sondern Hardrock. Und genau dieses Genre repräsentieren Steel Panther. Soviel mal zur *nüchternen* Betrachtung der Mucke.

Denn rein nüchtern betrachtet ist dieses Album zwar ein handwerklich sehr ernstzunehmendes und starkes Hardrock-Scheiberl, aber im Gegensatz zu den Poser-Truppen aus den 80er Jahren, die einen gewissen Lifestyle vermitteln wollten, sind die vier Jungs nicht ganz so Ernst zu nehmen. Die Musiker, die sich die Künstlernamen Michael Starr, Satchel, Lexxi Foxxx und Stix Sadinia verpaßt haben, sind einfach nur mit großen Eifer dabei einen alten Stilrichtung wieder zu beleben und gleichzeitig dermaßen was von gewaltig durch den Kakao zu ziehen, daß es ein wahre Freude ist.

Das Lesen des Booklets ist bereits ein 1A-Comedy-Genuß. Lexxi erklärt z.B. den Grund der vielen X im Namen - einfach nur köstlich. Die Lyrics sind ebenfalls Spaß und Satire pur. Und der Oberhammer ist das die vier Jungs nicht nur ihre Instrumente beherrschen, sondern auch dieses Feeling aus den 80er authentisch rüberbringen. Wenn die Band, so wie es in der gefälschten Vita steht, wirklich 1988 gegründet worden und sofort zu Plattenehren gekommen wäre, hätte sich der Poser-Rock vielleicht ein paar chartträchtige Jährchen länger gegen die alternativen Rocker aus Seattle behaupten können.

FAZIT: handwerklich starkes Album mit augenzwinkernden Texten und Musikern, die hör- und lesbar Fun an ihrer Arbeit haben...
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

54,09 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken