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am 21. Januar 2015
"The Triumph of Steel" von 1992 ist das siebte Album von Manowar und kam im Gegensatz zu den Vorgängern das erste Mal nach einer etwas längeren Albumpause. Gleichfalls ist hier die Besetzung Eric Adams (Vocals), Joey de Maio (Bass), David Shankle (Guitars) und Rhino (Drums) zu hören. Es sollte beim einzigen Album in dieser Besetzung bleiben, da Shankle und Rhino wenige Jahre später durch Gitarrist Karl Logan (bis heute dabei) und Ur-Drummer Scott Columbus (R.I.P.) ersetzt wurden.

Doch die einmalige Besetzung ist nicht allein der Grund, warum sich "The Triumph of Steel" von den Vorgängern und Nachfolgern unterscheiden. Manowar schienen nach dem durchschlagendem Erfolg von "Kings of Metal" nicht auf der Stelle treten zu wollen, sondern tobten sich musikalisch aus. Wirft man heute der Band gern vor, sich schwachbrüstig selbst zu kopieren (was ich allerdings nur teilweise unterschreiben kann), so klingt auf "The Triumph of Steel" jeder Song anders und enthält trotz der typischen Manowar-Handschrift Elemente die man davor und danach nie wieder bei der Band gehört hat.

"Achilles, Agony & Ecstasy" - Alleine diese Minioper zu Anfang ist ein Unikat in der Geschichte von Manowar. Stolze 28(!) Minuten dauert dieser Songmehrteiler, welche auf der altgriechischen Erzählung "Ilias" basiert und diese sogar recht gut zusammenfasst. Wir hören hier knackigen Metal (Hector storms the wall), pfeilschnellen Metal (The Desecration of HEctors Body), Instrumentalpassagen (Solos, u.a. Funeral March) und Balladen. Im Gesamten wirkt es auf mich teilweise etwas überambitioniert: Die Übergänge sind nicht ganz sauber und ob die ellenlangen Solis wirklich mit hinein mussten, darüber kann man streiten. Dennoch ein achtbares Werk. 4/5 Sternen

"Metal Warriors" gilt heute als Bandklassiker, der immer noch gerne ausgepackt wird. Kein Wunder: Der Song ist eingängig, vermittelt Manowars Einstellung wie kein anderes (Heavy Metal, or no metal at all, whimps and posers, leave the hall!) hat ein tolles Riff und ein tolles Soli und Eric schreit sich die Seele aus dem Leib. 5/5 Sternen

"Ride the dragon" wird mit Drachengebrüll eingeleitet, ehe der Song in bester Power Metal Manier losprischt. Ein hymnischer Nackenbrecher par excellance. War "Metal Warriors" noch recht typisch für die Band und hätte durchaus auch auf den beiden Vorgänger-Scheiben stehen können, merkt man hier das Merkmal dieser Besetzung: Rhino und Shankle haben es einfach gerne schneller ;). 5/5

"Spirit horse of the Cherokee" Sonst haben es Manowar ja eher mit den nordischen Mythen, doch hier geht es in den indianischen Bereich. Der Song wird von einem gesprochenen Intro eingeleitet, welches von der Eroberung Amerikas durch den weißen Mann erzählt. Im Gesamten passend, aber für meine Verhältnisse etwas zu lang. Der eigentliche Song ist aber ein echter Kracher: In den Strophen eher getragen und der Drum-Rhythmus klingt nach indianischen Kriegstrommeln. Im Refrain nimmt der Song dann Fahrt auf und wird richtig hymnisch. Für mich einer der besten Manowar Songs überhaupt. 5/5 Sternen

"Burning" ist einzige Song auf dem Album, mit dem ich am wenigsten anfangen kann. Ein fieser Up-Tempo-Song rund um den Leibhaftigen. Eric ist natürlich herausragend, aber dennoch kann ich mit dem Titel nicht ganz warm werden. Schlecht ist er dennoch nicht. - Keine Wertung

"The Power of thy sword" - Der Klang von aneinander schlagenden Schwertern eröffnen diesen Nackenbrecher. Ein hymnischer Powermetal Song mit einem ruhigen Zwischenspiel in der Mitte. 5/5 Sternen

"The Demons Whip" - Eine schleppende, kraftvolle Nummer, die am Ende plötzlich pfeilschnell wird. 5/5 Sternen

"Master of the Wind" - Komplett unmetallisch und damit für das Schaffen von Manowar schon mal sehr ungewöhnlich. Nur getragen von einer Akkustikgitarre, dezent eingesetzten Untermalungen und Erics kraftvoller Stimme ist ein ruhiger, hymnischer Song entstanden, der neben "Heart of Steel" das Maß aller Dinge für Manowar Balladen ist - gleichwohl er der ungewöhnlichste Song der Band überhaupt ist. 5/5 Sternen

Gesamt Fazit:

Kein Song wie der andere, kein Song klingt wie auf den Vorgängern... und doch klingen sie alle nach Manowar. "The Triumph of Steel" hebt sich wohl am meisten von den anderen Werken der Band ab und vereint dennoch alle Stärken der Truppe. Auf einer Ebene mit "Battle Hymns", "Hail to England" und "Kings of Metal". Volle 5 Sterne.
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am 22. Februar 2014
Zuerst das Positive: der Drumsound hat sich um Längen verbessert, kein Kanonendonner-Hall mehr; auch keine Märchen am Lagerfeuer (aka Spoken Words-Passagen).
Manowar zeigen künstlerische Ambitionen, ohne Zweifel, und die 28min-Mini-Oper am Anfang des Albums hat auch ihre starken Momente, doch hätten Drum-und Bass-Solo kürzer ausfallen sollen, beim Hörer macht sich sonst Langeweile breit. Die einzelnen Songs sind aber nicht von schlechten Eltern!
Von dem Rest der Songs sacken "Metal Warriors", "Spirit Horse of the Cherokee" und "The Power of Thy Sword" bei mir Punkte ein-nichts gegen David Shankle, seine Kompositionen passen aber nicht zu Manowar (wobei er im Zuge des heutigen Okkult-Revival dafür mit einem anderen Bandnamen Punkte sammeln könnte), auch nicht der liebliche Schluß-Track "Master of the Wind" , der für mich zu sehr nach Scorpions-Schmachtfetzen klingt.
Fazit: Manowar sind auf der Suche, wobei die Erfahrungen der kommenden Jahre die Band eher auf den Holzweg brachten. Dennoch :vier Punkte sind für diesen bombastischen Abschied auf jeden Fall drin.
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am 30. Juni 2015
Das Album hatte mich schon in den 90ern fasziniert auf CD doch die Platte topt das ganze in Sachen Aufmachung und Klang um einiges totale Kaufempfehlung
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am 10. März 2002
halleluja!!! das manowar in der gesamten metal-szene die beste kapelle ist, weiss ich seit ich zum ersten mal mit 12 jahren die scheibe kings of metal gehört habe! gerade die alten manowar-klassiker wie battle hyms bridge of death usw. erfreuen sich in szene und anhängerkreisen grosser beliebtheit. musikalisch einfach brilliant. kein planloses gedresche auf gitarrensaiten!
aber allesamt hätten diese alben eines verdient: nochmal neu eingespielt zu werden. da kann man noch so aufdrehen. die drums klingen nach schuhkarton. für die besitzer guter anlagen mehr als nur ein wehrmutstropfen. und anfang der 80er haben bands wie pink floyd und konsorten schon absolut audiophile aufnahmen gezaubert!jetzt kommt auch bei manowar die viruosität eines bassisten wie joey deMajo zur geltung! die perkussion bei "master of the wind" ist absolut fantastisch. und kommt klnglich auch so rüber. endlich besitzt eine manowarscheibe sowas wie tiefgang im bassbereich und transparenz. da bebt der grund unter den füssen bei nem vernüftigten lautsprecher. wie gesagt: musikalisch habe ich noch irgendetwas auf manowar kommen lassen. aber mit diesem album erfüllen die jungs auch endlich meinen letzten anspruch und erreichen fast perfektion: die scheibe klingt einfach!!!
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am 27. Januar 2015
Musikalisch ist dieses Album für mich über jeden Zweifel erhaben. Jedoch trübt die Verarbeitung der "Back-on-Black"-Doppel-Vinyl-Ausgabe diese Freude ein wenig. Das Vinyl an sich ist sieht gut aus und klingt auch nicht schlecht, allerdings ist das Label bei meiner Ausgabe unsauber aufgepresst und wirft Blasen. Eine Frechheit ist allerdings die Qualität des Covers. Das Klapcover ist ordentlich verarbeitet, keine Frage, aber die Druckqualität ist total mies. Zum einen ist das Bild des Kriegers nur abgeschnitten zu sehen, zum anderen ist die Auflösung richtig schlecht. Es wurde einfach das CD-Cover hochskaliert mit allen Druckartefakten usw. Man sieht sämtliche "Pixel" in vergrößerter Version. Hier hätte man die Größe der LP ruhig ausnutzen und das Cover in voller Auflösung als Ganzes zeigen können. Wenn ich mein CD-Cover aufklappe hat das eine Bessere Qualität wie dieser Druck hier.

Mein Fazit: Tolle Musik aber miese Umsetzung.
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am 3. Dezember 2017
7.Studioalbum - 29.September 1992 - 8 Songs auf 69:30 Minuten - Produktion: Manowar

"Überambitioniert" trifft es wohl ganz gut - Manowar wollten in ihrem Größenwahnsinn ihre eigenen Grenzen sprengen. Ist The Triumph of Steel nun ein anspruchsvolles Kunstwerk - oder einfach nur blanker Kitsch? - Das ist die Frage, die sich gar nicht mal so leicht beantworten lässt. Mit dem Gitarristen David Shankle und dem Schlagzeuger Kenny „Rhino“ Earl Edwards musste die Band 2 Umbesetzungen verkraften. Das "Herzstück" des Albums ist der fast 29-minütige achtteilige sich um griechische Mythologie drehende ausufernde bombastische komplexe Opener "Achilles, Agony and Ecstasy in Eight Parts"(2/5), das wie eine kleine Rockoper(aber ohne Orchester!) daherkommt, ein ständiger Wechsel zwischen harten und zerbrechlich weichen Passagen, auch mit ausgedehnten Solos aller vier Bandmitglieder- so richtig warm bin ich mit diesem fast nicht greifbaren Songmonster nie geworden - manchmal kommt es mir vor, als wenn man hier die Riffs verwurstet hätte, die zum wegwerfen zu schade waren. Ich persönlich beginne das Album oft erst mit der Singleauskopplung "Metal Warriors"(5/5) - diese simple Metalhymne beinhaltet Power, einen pathetischen Text, höchste Eingängigkeit, ist zum mitgröhlen bestens geeignet. Das schnellere "Ride the Dragon"(4/5) geht in die selbe Richtung, allerdings etwas schwächer. Das sich um die amerikanische Urbevölkerung drehende, etwas schleppende "Spirit Horse of the Cherokee"(4/5) fängt mit seinen Indianertrommeln die Atmosphäre sehr gut ein, für mich der 2.und letzte Höhepunkt des Albums. "Burning"(2/5) fängt mit einen verheissungsvollen Riff recht gut an, kommt dann aber leider nie in die Puschen, wechselt oft von weichen auf harte Parts, ohne jedoch jemals in einem sinnvollen Refrain aufzugehen. Da kann das flotte druckvolle Manowartypische Stück "The Power of Thy Sword"(4/5) schon besser überzeugen, das mir auch ganz gut zusagt. Das bedrohlich gruselige "The Demon’s Whip"(3/5) mit seinem ultraschnellen Schlusspart sehe ich dagegen als nicht so zwingend an, obwohl es wieder mehr in die epische Richtung abzielt, an mir zieht der Song recht orientierungslos vorbei. Den Albumabschluss bildet die typisch pathetische stimmungsvolle Manowar-Ballade "Master of the Wind"(3/5), ein Versuch einen Nachfolger für "Heart of Steel" zu kreieren(gelingt nicht ganz!), mit Akkustik-Gitarren und Orchester-Keyboard dargebracht.

Bis auf den langatmigen stotternden Albumbeginn im Zeichen einer Rockoper, bei dem man nicht genau weiss ob nun Kunst oder Kitsch, ist das Album eine ganz gute Fortsetzung zum Überwerk Kings of Metal(1988) geworden mit typischem Manowar-Material, auf die man sehnsüchtig 4 Jahre lang gewartet hat. Die Instrumentierung und die Produktion sind sehr gut mit einem auffällig immerfort "donnernden" Schlagzeug. Eine reife Leistung!
Anspieltipps: "Metal Warriors", "Spirit Horse of the Cherokee", "The Power of Thy Sword", "Ride the Dragon"
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am 6. Juni 2017
ist Manowar 1992 mit diesem Album gelungen...Mein Meinung nach hätte es zum besten Album der Jungs werden können,wären da nicht 2 Schwachstellen....Hätte man den Opener auf 20 Minuten reduziert (sprich kein Drum & Bass Solo) & den Langweiler "Burning" gestrichen,wären ca. 55 Minuten bester Manowar Songs entstanden,ohne Geschichten & Gelaber,ohne nervenden Soloeinlagen...Durch das Drum Solo wird der Fluss von "Achilles" komplett zerstört..Und "Burning" ist in meinen Ohren genau so toll wie "Pleasure Slave"...Der Rest ist aber bestes Futter für Manowar Anhänger..Mit einer fetten Produktion,guten Gesangsleistungen und geilen Songs wird das gesamte Repertoire des Manowar Universum eingedeckt....Hail & Kill...
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am 8. Dezember 2017
Einfach nur geil. Die Jungs haben mit der Scheibe die Messlatte derart hoch gesetzt,
dass sie sie leider nicht wieder mit einem ihrer Folgewerke übertroffen haben, oder
jemals werden. Man kann sagen, dass die Scheibe den Zenit ihres Könnens wiedergibt.

Hier zeigte Eric mit seinem Goldkehlchen allen, wo beim Pavian die Hupe hängt. Leider
ist seine Stimme heute derart beschädigt, dass er die hohen Passagen nur noch ankitzelt
und mit vieeel Delay und Hall übertünchen muss.

Zum Glück hat der Herr Majonese zum damaligen Zeitpunkt etwas mehr Vernunft walten
lassen und den Drumcomputer von der Fighting the World gegen das Weltklassedrumbeast
Rhino ausgetauscht. Sonst wäre das Schlagzeugsolo vom ersten Titel wohl heute noch
nicht fertigprogrammiert :D

Und dann war da ja noch David Shankle der hier auf seine stahlstreichelnde Weise einen
akustisch in Sekunden aus dem Standgas ins Grinsekoma fingert. Mit wenig bending,
schnell, aber sauber, so geht das Herr Logan!

Diejenigen, die den ersten Titel "Archilles,Agony,...." als zu lang, oder zu übertrieben
halten, haben leider nicht verstanden welche Leidenschaft Joey zum damaligen Zeitpunkt
für klassische Musik hat/hatte. Hier wollte er eine Heavymetal Ouvertüre schreiben, die
von der griechischen Mythologie handelt.

Es ist ihm imho so gut gelungen, dass es mir selbst heute noch das Zaziki ins Gyros treibt.
Natürlich ist dass einigen dieser typischen drei Akkorderock Genüssler zu hoch, die Klassik
nur von der Autowerbung im Fernsehen kennen (siehe einiger Rezensionen hier).

Die Lieder passen allesamt auf das Album. Ich betone dass, weil z.B. eine Scheiße wie
"I wuill dai for häfie medall" nicht auf ein Konzeptalbum wie der Gods of War gehört, basta!

Für mich ist es das technisch und textlich kreativste Manowar Album.
Natürlich sind auf den anderen Alben auch gute oder sogar bessere Lieder (z.B. Bridge of Death),
aber alles in allem stellt dies ihr ausgereiftestes Gesamtwerk dar.
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am 20. Juni 2015
Das Album ist der Wahnsinn. Mit 20 hörte ich das Album das erste mal, kaufte es und konnte nur wenig damit anfangen. Vielleicht ist es wie mit gutem Wein. Je älter man wird desto mehr verschmäht man die weichen und lieblichen Sorten. So ist es auch mit Triumph of Steel. Vor zwei Jahrzehnten konnte ich mit dem 20 Minuten langen Achilles,Agony And Ecstasy In 8 Parts nichts anfangen. Ich dachte was soll dieser Mist. Und nun.., das gesamte Album ist einfach klasse. Ich bin wieder zum Manowar Fan mutiert.
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am 7. Dezember 2017
Einfach ein großartiges Werk! Vielleicht nicht ganz so eingängig wie der Vorgänger ... aber dafür noch mächtiger im Sound, noch bombastischer, noch mächtiger. Mit dieser Scheibe erreichen Manowar den Höhepunkt ihres Schaffens! Selbst wem der lange Opener zur griechischen Mythologie zu überambitioniert erscheint findet immer noch genügend Stoff, aus dem die True-Metal-Träume sind. Abwechslungsreicher und ausgereifter ist kein anders Manowar-Album!
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