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am 29. Januar 2011
Hallo ihr Mausinteressierten,

neben dieser Maus besitze ich noch die MX500 (auf der Arbeit) und die MX518 (nicht refresh / am Zweitrechner) seit Jahren.
Nun werden sich einige fragen, warum ich von einer sehr guten Maus (MX518) auf diese gewechselt bin.
Ich bin kein Hardcore-Spieler - mittlerweile nur noch Gelegenheitsspieler - und lege auf PC-Statussymbole wenig wert.

Der Grund ist recht simpel: Ich konnte mich mit der glatten Oberfläche der MX518 nie anfreunden.
Sie verdreckt schnell und die Hände neigen bei dieser rutschigen glatten Fläche vermehrt zum schwitzen.
Einen anderen Grund gab es für den Wechsel nicht.

Leider habe ich die G5 refresh (mMn die beste Maus) verpasst und man kann sie nicht mehr käuflich erwerben(zumindest nicht zu einem angemessenen Preis).
Also kam ich auf die G500.

Vorweg: Sie ist eine klasse Maus. Für mich gar besser als die Mx518.
Ich versuche objektiv Pro- und Contrapunke aufzuzeigen, wobei für mich die Contrapunkte nicht wirklich "erlebbar" sind. Ich werde die Contrapunkte dann nochmals aus meiner Sicht kommentieren.

Pro:
- Die drei Daumenbuttons sind selbst für mich als Grobmotoriker einfach zu erreichen und stets auseinander zuhalten.
- 4 Wege Mausrad. Manche mögen es, manche nicht. Das waagrechte Scrollen nutze ich nicht, deshalb ist mir dieser Punkt relativ egal.
- Man kann die Einstellungen (DPI-Stufen, Pollingrate, Tastenzuweisungen, usw) auf den mausinternen Speicher laden. Wenn man also einmal die Einstellungen darauf gespeichert hat, benötigt alle andere Rechnern KEINEN! Logitech-Treiber. Einfach anstöpseln und die eigenen Einstellungen werden verwendet (einfach klasse!).
- Die Oberflächestruktur ist ähnlich der MX500 (also nicht so glatt)-> Hände schwitzen nicht so leicht.
- Möglichkeit der Umschaltung der Rastierung des Mausrades (mit oder ohne Rastierung). Ohne gut beim Scrollen von längeren Webseiten.
- Anzeige des DPI-Stufe via LEDs. Nie wieder Stufen "abzählen" wie bei der Mx518.
- Maximal 5700 dpi. Für mich Spielerrei. Ich nutze in 95% der Fälle 800dpi und die reichen mir auch
- Laserabtastung (weniger Probleme auf Oberflächen)
- Für mich bessere Positionierung der DPI-Schalter
- Anpassung des Gewichts via Weight-Cartridge (nutze ich nicht, soll aber für Einige ein Pro-Argument sein).
Das Gewicht ist ohne Zusatzgewichte ungefähr so hoch wie bei meine Mx518 (die G500 ist nur paar wenige Gramm schwerer)

Contra:
- Das Mausrad "schwimmt" seitlich. Es wackelt leicht hin und her und wenn man zu unbedacht den mittleren Mausbutton drückt kann man in die "4-Wege-Falle" tappen. Mich persönlich stört es nicht, weil ich überraschenderweise beim Drücken des mittleren Mausbuttons kein Grobmotoriker bin und bisher keine Probleme hatte nur die mittlere Taste zu betätigen.
- Ein leichtes Fiepen ist zu hören wenn man die Maus ans Ohr hält - aber nicht wenn ich mit der Maus arbeite (ein etwas schwächeres Fiepen ist übrigens auch bei meiner Mx500 und Mx518 zu hören). Ich höre sowieso diese hochfrequenten Töne nur bedingt, deshalb ist das für mich nicht störend.
- Sensor ist weit vorne verbaut. Ganz ehrlich: Ich spüre da absolut keinen Unterschied zu einer MX5xx.
- "Billiger Drücksound". Der Tastendrucksound der Mx518 ist zwar dumpfer, aber für mich klingt der Tastendruck der G500 nicht störend "billig" oder klackernd.
- Nur 3 LED-Anzeigebalken für die DPI-Stufen (5 Dpi-Stufen sind maximal einstellbar). Dies ist für mich der einzigste wahre Kritikpunkt. Logitech hätte da besser das nutzlose Strichmännlein-Symbol unter den Balken weggelassen und dafür 2 weitere Balken hinzugefügt.

Fazit:
-----
Ich weiß, Menschen neigen dazu das gekaufte immer schönzureden, meist zur Rechtfertigung und teils gar unbewusst.
Jedoch muss ich als - sehr nüchterner und analytischer Mensch - sagen das mir die Maus besser gefällt als die Mx500 und Mx518. Alleine das die Einstellungen in der Maus gespeichert werden und so - ohne Treiber - auf jedem Rechner abgerufen und genutzt werden ist für mich ein lohnenswertes Feature.

Von den aufgeführten Contrapunkten stört mich nur der Letzte. Alle anderen merke ich und/oder stören mich nicht.
Nun bin ich aus dem Gamealter heraus und bin auch nicht hyper-sensitiv was Eingabegeräte angeht.

Dennoch glaube ich mir, durch die Erfahrung mit den Vorgängern, ein Urteil erlauben zu können.
Die G500 ist die beste Maus die ich bisher hatte und ich sehe wenig Grund diese zu ersetzen (Defekte natürlich abgesehen).

Nun warum "nur" vier Sterne? 5 Sterne bekommen perfekte Produkte. Und die G500 ist nicht perfekt - zwar nah dran, aber nicht gänzlich.
Vielleicht schwingt da auch ein bischen Enttäuschung auf hohem Niveau mit, das eine Kleinigkeit (3 LED-Balken für 5 Stufen) - die eigentlich leicht zu beheben gewesen wäre und eigentlich auch logisch ist, die Maus vor der Perfektion "bewahrt".

Hoffe ich konnte mit dieser Review helfen und etwas Licht ins Dunkel bringen.

Gruß
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am 26. April 2013
Logitech stand früher einmal für Qualtität... Leider muss man sagen ist dies nicht mehr so...

Im Juni 2011 bestellte ich mir die G500 das erste mal. Ich habe lange nach einer Maus gesucht, die gut in meiner Hand liegt und ein paar Zusatzfunktionen bietet. Die erste Zeit war ich wirklich sehr überzeugt von der Maus. Wollte fast überall (Arbeit, Zuhause und Co) nur noch diese Maus haben. Eigentlich genau das was ich gesucht hatte...

Nach ziemlich genau einem Jahr begann aber plötzlich die linke Maustaste nicht mehr richtig zu funktionieren.
Wenn man einmal klickt, können unter Umständen mehrere Klicks statt finden, ein Taste-festhalten und ziehen war kaum noch möglich, da der Kontakt anscheinend unterbrochen wurde. Es war kaum noch möglich mit der Maus zu arbeiten (keine einfach Klicks möglich, Ziehen und Markieren nicht möglich, nicht mal eine Datei in einen Ordner verschieben).
Der Logitech Support bestätigte dann auf Anfrage per Mail, dass anscheinend die Linke Maustaste einen Wackelkontakt hat. Nun gut, das kann bei den besten Herstellern passieren. Über Amazon war ein Austausch auf Garantie ohne Probleme möglich und ich holte mir im Oktober 2012 die gleiche Maus noch einmal.

Jetzt im April 2013 habe ich genau den identischen Fehler. Ein Arbeiten mit der Maus ist nicht mehr möglich, die Linke Maustaste unbrauchbar... Dazu sei gesagt ich bin kein Spieler und die Maustaste wird üblich beim täglichen Surfen benutzt, keine Überansprachung, und das Mauskabel ist auch ordnungsgemäß verlegt.

Nun werde ich mich wohl nach einer neuen Maus umschauen müssen. Ein weiteres mal werde ich mir dieses Modell sicher nicht holen, auch wenn ich vom Design und Zusatzfunktionen nach wie vor top überzeugt bin. Bringt nur nichts wenn die Maus regelmäßig kaputt geht :(
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am 26. Februar 2012
Ich möchte in dieser Rezension nur auf die Sollbruchstelle eingehen, die unterschwellig in anderen Rezensionen schnell überlesen wird.

In vielen Rezensionen findet man die Aussage, dass die Maus (G500) sporadisch mal ausfällt, besonders unangenehm beim Spielen wie Counter Strike, COD etc.

Bei mir hatte die G500 nach 9 Monaten aussetzer oder Ruckler, die ich vorerst nicht erklären konnte. Nach einem weiteren Monat kam dies alle 4-5 Minuten vor, sodass ich die Garantie (mit Umständen) in Snspruch nehmen konnte.

Ich habe eine komplett neue G500 bekommen und war zufrieden. Jetzt erneut nach einem Jahr habe ich die gleichen Probleme. Die Maus setzt aus, bzw hat "Ruckler" oder wie man auch sagt: Die G500 hängt.

Ich habe mich entschlossen dem Nachzugehen. Es fällt zunächst auf, dass wenn die Maus das besagte Problem hat, die komplette Elektronik ausfällt. Ich dachte vorerst, es läge ein Treiber Problem vor, dem war jedoch nicht so.

Ich habe die G500 dann auseinander genommen. Insgesamt sind 5 Schrauben verbaut, die Das obere und untere Gehäuse festhalten. Man muss jedoch dazu die Plastiklaschen der Maus abheben, um an die Schrauben zu kommen.

2 Schrauben befinden sich an der Fußlasche
1 Schraube an der rechten kleinen Lasche
1 Schraube an der oberen Lasche
1 Schraube unter dem G500 Etikett (würde man nicht vermuten, daher gut versteckt)

Die Verarbeitung insgesamt wirkt nicht hochwertig, es scheint, als sei viel China Zeug verbaut. Beim abheben sollte man etwas vorsichtig sein, da die Daumentastenanbindung sowie die LED anbindung relativ kurz sind.

Nach ein wenig hin und her tüffteln habe ich die Ursache für das Problem gefunden.Das Mauskabel ist in der Front soweit eingequetscht, dass Aufgrund der natürlichen Mausbewegungen mit der Zeit die inneren Kabel eingeschnitten werden. Ein wenig hin und her bewegen des Kabels an dieser Stelle bestätigte das Problem. Beim zusammendrücken lief die Elektronik einwandfrei, beim etwas rausnehmen ging die Maus aus (keine Stromversorgung).

Ich musste daher erstmal die Seilummantelung trennen, dann das eigentliche Pastik des Kabels entfernen. Beim Abntrennen des normalen Pastikkabels erkennt man, dass eine Aluabschirmung vorhanden ist. Jedoch ist diese Gesamtummantelt, und nicht einzeln.

Innerhalb des Schwarzen dicken Kabels verlaufen 4 sehr dünne Kabel (Rot, Grün, Weiß und Schwarz).

Man konnte feststellen, dass eine einwandfreie Verbindung nicht mehr vorhanden war. Daher mussten auch alle einzelnen Kabel ebenfalls von der Ummantelung getrennt werden und per Hand das Silber- bzw Stahlgeflecht(Achtung kein Kupfer!) per Hand verbunden werden.

Das Problem ist, dass die Sollbruchstelle so nahe an der Elektronik dran ist, dass man ohne Auseinanderbauen nicht dran kommt. Des Weiteren ist es Tricky, nachdem man die Kabel repariert hat, in die entsprechende Kabelführung reinzulegen. Erneut stellt man fest, dass das Kabel heftigst zusammengequetscht wird.

Nach Zusammenbau haben wir erneut ein Problem. Die Plastiklaschen, welches eigentlich ein relativ angenehmes Gleiten ermöglicht haben kann man nicht wie original gerade und glatt anbringen, da man Sie durch das angeben einmal leich verbiegt. An der Hebelstelle der Lasche ist durch das anheben dann eine Wölbung vorhanden, die auch nicht mehr wegzukriegen ist.

Das Resultat: DIe Maus kratzt heftig am Mauspad. Die Geräuche sind so als ob man mit dem Fingernagel auf dem Mauspad kratzt. Da könnte man denken, dass man etwas sägt. Extremst laut und kein sauberes Gleiten mehr.

Aus der Tatsache, dass bewusst eine Sollbruchstelle seitens Logitech eingebaut wurde, welche jedoch einmal zu früh einsetzt (innerhalb der 3 Jahre Garantie), sowie der schlechten Verarbeitugnsqualität rate ich vom Kauf der überteuerten G500 ab. Diese wird euch zu 100% einmal flöten gehen innerhalb des ersten Jahres (bei Spielen wie Counterstrike) oder innerhalb von 2 Jahren (bei normalem Arbeitsgebrauch wie surfen und ähmlichem).
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am 24. Februar 2014
Die Logitech Mäuse sterben hier inzwischen weg wie nichts gutes. Von der G500 Reihe kann ich komplett abraten, ich hatte die Maus im Büro und Privat, beide mit dem Defekt, dass die linke Maustaste ständig von selber loslässt. Das macht die Maus natürlich komplett unbrauchbar. Die Büromaus war zumindest noch in der Garantie, die Private ist nun gerade raus.

Bei Bekannten ist ein anderes Modell ebenfalls schon 2x mit gleichem Fehler ausgefallen.

Ich bin seit einer Ewigkeit treuer Logitech Kunde, man konnte sich immer sicher sein.. da hat man einen relativ hohen Qualitätsstandard, sprich Preis / Leistung passt. Aber wenn nun die Grundfunktion nach absehbarer Zeit nicht mehr funktioniert.. (der starke Geruch nach geplanter Obsoleszenz liegt in der Luft). Ich meine ich habe hier Mäuse die DEUTLICH älter sind, mehr mitgemacht haben und tadellos funktionieren.

Schade! ich schaue mich schweren Herzens nach einem neuen Hersteller um.
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am 30. Januar 2012
Diese Maus ist eigentlich Perfekt gerade auch für Office und Internet, jedoch war nach 9 Monaten die linke Maustaste defekt, sie machte immer Doppelklick statt normalen Mausklick!

Amazon hat natürlich perfekten Kundenservice, jedoch macht es keinen Spaß hochwertige Geräte zu kaufen die nur wenige Monate halten. Eine andere Maus von Logitech, hatte nämlich das gleiche Problem nach 8 Monaten!
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am 14. März 2013
Während Logitech früher für Qualität stand, hat sich das offenbar geändert.

Bereits meine erste G500 war eine (Garantie-) Ersatzlieferung für das Vorgängermodell, bei dem das Mausrad nach ca 3 Monaten ausgefallen war.

Nun streikte die G500 nach ca 1 Jahr Betrieb. Ich bin kein Gamer, aber sicher ein Power-User. Ein neuer Defekt: die Feder der linken Maustaste hat schlapp gemacht. Bei einer Maus ist das ein Armutszeugnis für den Hersteller. Mal sehen, wie lange die neue hält. Ich habe mich an die G500 gewöhnt und habe keine Lust mich an ein anderes Model gewöhnen.

Natürlich ist mir klar, daß eine Maus nicht ewig hält. Eine Maus ist ein Verbrauchsartikel, den man wie die Tastatur regelmäßig ersetzt. Gibt aber die linke Maustaste nach ca 1 Jahr auf, hat der Hersteller vermutlich "zuviel China" verbaut.

Logitech und Qualität - das war einmal.

Nachtrag: die neue G500 ist jetzt auch wieder ausgefallen. Problem: linke Maustaste.
Fazit: Nie wieder Logitech.
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am 3. November 2015
Hatte die Maus gekauft, weil ich nach all den Jahren Gaming ENDLICH mal eine richtige Maus dafür brauchte!

Und was passiert?
Nach einem Jahr hat die Taste des mittleren Mausrades aufgegeben!
Aber hey... Intelligenter weise konnte ich die Rechnung finden und habe dann mal den Logitech Service angeschrieben...

Deren Antwort "Defekt ist uns bekannt, senden Sie uns Ihre Adresse und wir senden Ihnen Ersatz. Die Maus müssen Sie uns nicht zurück schicken."

DER HAMMER!?!?!?
Seither habe ich eine Logitech G500S (Nachfolgemodell) und die läuft und läuft und läuft!

Warum ich 5 Sterne gebe?!
Hohe Konfigurierbarkeit der Maus
Veränderbare Gewichte!!!!
Schnelle und zugängliche Software für alle Logitech Geräte!
Sau langes Kabel, da mein PC schon ein paar Meter weiter weg steht :D
auch nach langer Benutzung keine Abnutunzg Erscheinungen der Tasten, Sensoren oder sonstiger Teile!
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am 7. Oktober 2009
Als langjähriger Nutzer der Logitech MX 518, G5 refresh und G9 bin ich schon sehr erfahren, was die Gamingprodukte von Logitech angeht und so war ich gespannt, was die G500 bringen würden. Mit meiner G5 war ich eigentlich voll zufrieden; ich sah sie als die perfekte Maus an.
Doch nach einer Weile setzte sich mein Faible für Highend-Gaming-Hardware gegen die reine Vernunft durch und ich bestellte die G500.
Und in der Tat wurde ich nicht enttäuscht: Logitech hat es tatsächlich geschafft, die Qualitäten der G5 nochmal ein Stück zu verbessen.
Dies liegt für mich in erster Linie an der nochmals optimierten Ergonomie der Maus begründet - nichts ist wichtiger, als das Gefühl, dass die Maus "gut in der Hand" liegt. Und genau das erfüllt die G500 perfekt: Sie sitzt wie angegossen, denn Daumenauflauge und Maustasten sind gegenüber der G5/MX518 noch einmal verbreitert. Dazu kommt ein geänderter Look der Bedientasten (Mausrad, Vor und Zurück), den ich überwiegend positiv bewerte. Das Mausrad beherrscht nun wie die G9, die aus ergonomischer Hinsicht ja leider ein völliger Schlag ins Wasser war, die Funktion des freien Rollens, was das überfliegen langer Dokumente erleichtert. Im Gegensatz der G9 kann dieser Modus nun an der Oberseite der Maus aktiviert werden - die Idee mit dem Knopf an der Unterseite war einfach nicht besonders gelungen.
Gegenüber der G5 ist das Mausrad nun breiter und etwas niedriger; auch sind die Druckpunkte etwas weicher geworden. Dem stehe ich neutral bis leicht positiv gegenüber, da die weniger harte Rasterung ein kraftschonenderes Scrollen ermöglicht - man kann auch ohne den Freilauf das mausrad "sausen" lassen, um eine Webseite z.B. auf einen Schlag zu durchqueren.
Der Druckpunkt der Tasten ist wie immer sehr angenehm und das Klicken klingt nun etwas tiefer als bei der G5. Rein technisch und haptisch lässt die G500 eigentlich keinen Raum der Kritik, bis auf kleine Details, wie dass das Mausrad gerne auch mal zur Seite wegrutscht, wenn man es von oben runterdrücken will. Das von manchen monierte Pfeifen oder "Fiepen" der Maus existiert tatsächlich. Aber ich kann jeden potentiellen Käufer mit normalem Gehört beruhigen: Es ist so leise, dass man es nicht hören kann, solange man die Maus nicht ans Ohr hebt.
Was ich an der G500 kritisiere, ist die zumindest bei mir nicht reibungslose Installation der SetPoint-Software. Beim ersten Mal dauerte die Installation fast eine halbe Stunde und die Maus wurde von der Software nicht erkannt. Erst nach mehrfachem Neustart des PCs und Neuinstallation ging es. Davon abgesehen ist der Funktionsumfang der aktuellen Version von SetPoint jedoch beeindruckend: Jede Taste lässt sich frei belegen und darüber hinaus kann man Makros aufzeichnen sowie 5 individuelle Empfindlichkeitsstufen für den schier übermenschlichen Lasersensor mit nicht weniger als 5700 DPI.
Auch positiv sind die einblendbaren Hilfe-Overlays, die die Optionen ausführlich erläutern und dabei direkten Bezug auf die Auswirkungen der Einstellung auf das Spielgeschehen nimmt. (Beispiel: Wie beeinflusst die Mausbeschleunigung das Spielgefühl? etc)
Gesamt betrachtet stellt die G500 also zweifellos das neue Benchmark unter den Gamingmäusen dar, zumindest, wenn man die Form vom MX518/G5 mag. (Andernfalls kann man sich auch die G9(x) ansehen) Einzig eine Sache läge mir als Verbesserungsvorschlag am Herzen: Logitech, lasst euer Spitzenprodukt doch ruhig etwas edler aussehen! Zwar hat der Look von getrockneten Regenwassertropfen und Brandfleck auch einen gewissen Charme, aber einen Lamborghini oder Ferrari sieht man auch nicht in Rostlackierung.
review image
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am 13. September 2009
Der Nager ist einfach der Hammer,
wer die G5 liebt und noch ein bisschen mehr haben möchte ist mit der G500 bestens bediehnt.Sie ist einen Tick größer als die G5 was aber sehr positiv zu werten ist, dadurch liegt sie noch ein bisschen besser als die g5 in der Hand, was für mich schon mal das aller größte kaufkriterium war (die g5 fand ich übrigens auch sehr gut).Die daumentasten könnten ein Stück tiefer sein aber sind trotzdem gut erreichbar (dieses mal sind es drei Daumentasten und es funktioniert wunderbar). Auch die Daumenablage ist sehr kompfortabel, selbst nach langen Sessions tut einem die Hand nicht weh.
Nun zur Technik, da hat Logitech wieder einen guten Sprung nach vorne gemacht. Die Maus ist super schnell (wenn man das möchte) und präziese (besonders in games).Im Officebetrieb ist sie auch sehr gut durch das ausgeklühgelte System des Mausrads, dass man mit einem Knopfdruck umschalten kann von raster zu glatt laufendem rad (super gut gelungen).Die Software ist einfach und verständlich aufgebaut, man kann zwischen 5 dpi-Stufen wählen (in 100ter schritten, 100-5700 dpi). Nun noch zur Optik, die Oberfläche des Nager sieht aus als währe Lack mit einem hammer bearbeitet worden und der Regen hat den Rest gemacht, durch aus ansehnlich.
Abschließend kann ich nur eine Kaufempfehlung geben
1919 Kommentare| 51 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2014
Mir will das nicht in den Kopf, warum ein renomiertes Unternehmen wie Logitech asiatische Billigstbauteile hier verbaut.
Die Microschalter geben nach kurzer Zeit schon den Geist auf. Vom ungewollten Doppelklick bis zum ungewollten markieren und das ohne je eine Taste gedrückt zu haben. Alles sehr nervig.
Hinzu kommt, das die Maus mitlerweile doppelt so viel kostet wie noch vor einem halben Jahr und mir damit nicht geholfen ist einfach nur das Geld zurück zu bekommen.
Ich bin mit der Ergonomie der Maus nämlich vollstens Zufrieden. Da einen adäquaten Ersatz zu finden ist derzeit wohl nicht möglich!
So werde ich die Maus wohl selber auseinander nehmen und mir im Elektrofachhandel bessere Microschalter bestellen und einbauen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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