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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
30
The Boy Who Knew Too Much
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,48 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 27. September 2009
Es gibt wirklich nur ganz wenige Alben, auf denen mir fast jeder einzelne Song gefällt. Mikas "The boy who knew too much" gehört definitiv dazu. Lediglich mit "By the time" kann ich mich bisher nicht so richtig anfreunden, aber jeder andere Song auf diesem Album ist einfach super.

Wer den Tiefgang bei Mika vermisst, sollte sich mal die Texte genauer anhören und sich vielleicht ein paar Hintergrund-Infos besorgen. ;-) Klar, auf den ersten Blick sind es einfach nur eingängige Popsongs. Sie bleiben im Ohr, und das soll auch so sein. Aber wer genauer hinhört, entdeckt, dass Mika in seinen Texten das ganze Spektrum an Gefühlen verarbeitet, das ein Teenager auf dem Weg zum Erwachsenwerden durchlebt. Etwa die Identifizierung mit der eigenen Sexualität ("Toy Boy"), die Angst vor Zurückweisung ("I see you"), imaginäre Freunde ("Dr John"), der Kampf mit sich selbst ("One Foot Boy"), oder die bittere Erkenntnis, dass der Partner einen nicht als den akzeptieren will, der man ist ("Rain"). "We are Golden" ist eine Hymne gegen das Mobbing, das Mika in seiner Schulzeit durchleiden musste - "Ich bin nicht das Stück Dreck, als das ihr mich behandelt - ich bin aus Gold gemacht!".

Das alles verpackt in Gute-Laune-Songs, die man einfach so genießen kann, oder sich über die Message dahinter Gedanken machen kann - jeder, wie er will.

Ebenso gelungen finde ich das Booklet, das von Mika und seiner Schwester gestaltet wurde. Ein Bild zeigt etwa Mika mit traurigem Blick inmitten seiner "grauen" Schulklasse, und auf dem nächsten Bild lächelnd im Kreis seiner selbst geschaffenen Charaktere wie Lollipop Girl oder Dr John. In dem Booklet finden sich Hinweise auf jeden der Songs wieder - was auf den ersten Blick wie ein wild zusammengewürfelter Haufen Einzelbilder erscheinen mag, erzählt eine ganz eigene Geschichte - die wieder jeder für sich nach Belieben interpretieren kann. Oder einfach nur die schönen Bildchen anschauen. ;-)

Meine persönlichen Favoriten auf dem Album sind "Touches You" und "Pick up off the Floor". Ersteres reißt mich einfach total mit und schafft es jedes Mal, mich in eine geradezu euphorische Stimmung zu versetzen. Letzteres ist ein ganz anderer Stil, der mir aber sehr gut gefällt. Die Melodie, die Geigen, das Orchester jagen mir wohlige Schauer über den Rücken - und der Text ist traurig und optimistisch zugleich. Die Gegensätze von Moll zu Dur, von Spannungsaufbau und -auflösung, von traurig zu hoffnungsvoll, leise zu laut, vereint Mika in diesem Song zu einer perfekten Harmonie.

Last but not least noch ein Wort zu dem Konzert auf CD2 der Deluxe Edition - auch dieses ist absolut hörenswert. Normal bin ich kein großer Fan von Live-Aufnahmen, aber diese Reise quer durch Mikas Song-Repertoire reißt genauso mit wie das Album, und Mikas Kommentare zwischendrin sind auch noch für ein paar Lacher gut - etwa wenn er die von Stage-Designerin Es Devlin sorgfältig zusammengestellte silberne Bühnendeko als "Kaugummipapier" bezeichnet. ;-)

Fazit: Ein Muss für Fans guter Popmusik!
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am 19. Mai 2016
Doppel CD, die erste mit Songs, die im Studio aufgenommen wurden
die zweite CD mit Mike in live- Koncert-aufnahme,

Mike ist bestimmt eine riesengrosse Persönlichkeit mit einer gewaltigen Gesamgsstime, er ist meine ich exzentrisch, und ich bereute den Kauf dieser CD absolut nicht
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am 8. Oktober 2015
Es hat schon was zu bedeuten wenn man sich ein Album kauft, wegen einen Lied und dann aber für den Rest des Albums bleibt weil es einfach so toll ist. Sehr emotionale aber auch bunte Lieder, wenn es ein Wort gäbe wie ich das Album beschreiben kann dann wäre es: bittersüß
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am 11. November 2010
Ich bin bereits seit mehreren Jahren bekennender MIKA-Fan und finde jedes Mal, wenn ich seine Musik höre, immer wieder etwas Neues in seinen Songs, was mich positiv sehr überrascht und berührt. Die Limited Edition von The Boy who knew too much, habe ich mir nun wegen der Bonus-CD mit dem Konzert gekauft.

Für mich ist es ein besonderes Konzert, da es für mich einen ruhigeren Touch zum Teil hat, als andere Konzerte, die ich von ihm kenne. Man merkt u.a. beim Hören, wie wichtig MIKA seine Fans sind; er bindet sie seine Show ein.

Ich finde diese CD absolut emfehlenswert. MIKA spricht mit seiner Musik Generationen an; er hat eine tolle Stimme, die Jung und Alt begeistert.

Für MIKA-Fans ein Muss!
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am 29. November 2009
Die Musik von Mika ist einfach fantastisch. Mit seiner leichten und beschwingenden Art singt Mika wie kein anderer. Seine Musik, egal welcher Titel, kann man immer wieder hören. Außerdem gefällt mir bei Mika, daß man seine Texte gut verstehen kann.
Empfehlenswert!
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am 31. August 2010
So wie ich mir das vorgestellt habe, einfach toll anzuhören. Kaufe mir auch sicher noch eine Mika CD. Ansonsten: Turbolieferung, gerne wieder , vielen Dank , wie bereits geschrieben Artikel top !!!
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am 2. Januar 2013
CD Qualität sehr gut, Lieferung war auch schnell und einwandfrei.
Die Musik ist Geschmacksache, klar sind auch so 2 Lieder drauf die einem nicht so gut gefallen,
aber das ist ja überall so. Ansonst schöne Lieder für gute Laune.
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am 19. November 2009
Wem der Sound von Mika gefällt, ist hier bestens aufgehoben.

Einige Gute-Laune-Songs und einige ruhigere Stücke klingen wirklich gut, aber eine Weiterentwicklung als Künstler kann ich hier leider nicht erkennen. Die zweite CD mit Stücken aus einem Konzert von Mika ist nicht besonders gelungen und überflüssig.

Insgesamt aber sehr hörenswert und für einen Mika-Fan ein Muß.
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am 15. September 2009
Was zunächst ins Auge sticht: das kunstvolle Cover, das wieder von Mikas Schwester gestaltet wurde und
dementsprechend bunt ausgefallen ist. Das ist bereits ein Hinweis, was den geneigten Hörer auf Mikas
neuem Streich erwartet: nämlich, wie bereits auf "Life In Cartoon Motion", ein buntes, heiteres, geniales
Pop-Album, das so überhaupt nicht durchschnittlich ist, denn Mika probiert immer Sachen aus, die sich
andere Künstler wohl nicht trauen würden. So kommt es etwa, dass "Toy Boy" ganz anders als das alltägliche
Radio-Gedudel klingt.
"Rain" ist ein toller Song im Stile von "Relax (Take It Easy)", "Dr. John" hingegen erinnert ein wenig an
"Billy Brown", nur besser. Auch zauberhafte Balladen hat uns Mika wieder auf das Album gepackt: "I See You"
ist wunderschön, "By The Time" fast schon ungewöhnlich still und "Pick Up Off The Floor" klingt wieder
ganz einzigartig.
Selbstverständlich müssen wir auf Mikas Kopfstimme keineswegs verzichten, sie kommt nahezu in jedem Song
zum Einsatz. Es gibt zahlreiche potentielle Single-Anwärter: "Blame It On The Girls",
"Rain", "Blue Eyes", "Good Gone Girl", "Touches You" und "One Foot Boy" sind lupenreine Pop-Songs, mit denen Mika nichts falsch machen kann.
Somit ist "The Boy Who Knew Too Much" das schrillste und vielleicht beste Pop-Album des Jahres.
Einzig einen Punkt muss ich bemängeln: mit "We Are Golden" hat Mika bei weitem nicht den besten Songs des
Albums als erste Single ausgekoppelt. Aber es folgen ja sicher noch weitere.
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am 29. Dezember 2009
Mikas zweites Album ist eine Fortsetzung im Wortsinn. Ging es in Life In Cartoon Motion mehr um Kindheits-Referenzen, so beschäftigt sich dieses Werk mit seiner Teenagerzeit. Verpackt in bombastischen Hymnen, Sambatönen oder wunderschönen Balladen werden die Themen aufgearbeitet. Ein sehr typischer Produktions-Move ist das Schichten von Stimmen, was einen sehr "bunten", lebendigen Hintergrund erzeugt. Bunt ist auch das Artwork wieder, es stammt von Mika und seiner Schwester Yasmine. Aber es ist auch finsterer als beim letzten Album und ebenso faszinierend wie die angesichts der "Ohrwurmmelodien" unerwartet nachdenklichen Texte. Der ursprüngliche Titelsong "We Are Golden" ist eine Hymne, die zwar tatsächlich auf Teenager abzielt, mit der sich aber auch andere Altersgruppen indentifizieren können. "Rain", in Europa die zweite Single, ist vom Text her eigentlich ein Abschiedsbrief, den er aber nie abgeschickt und jetzt mit einem Discotrack versehen hat. Die sehr dichte Atmosphäre des zugehörigen Videoclips wurde mitten in der Nacht in einem Londoner Park eingefangen. "Blue Eyes" klingt nach Samba, ein gutes Beispiel für Mikas abwechslungsreichen Sound. Ebenso "Toy Boy", das mit Flöten begleitet ist, die deutlich an alte Disneyfilme erinnern.

Wahnsinnig mitreißend und mit Willen zum Risiko. Denn darum ging es Mika - auch beim zweiten Album nicht plötzlich auf die sichere Seite zu wechseln, sondern trotzdem interessant zu bleiben. Das ist ihm auf jeden Fall gelungen.
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