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am 4. Juni 2017
Like my others of Brandon Sanderson's book, well written and deep storyline and interesting characters.
Would always recommend reading (or listening in this case to the Audiobooks)
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am 3. Mai 2011
After finishing the book there is surprisingly little left. You close it, put it back in the shelf and directly pick a new book to read. There is little to no time spent pondering about the freshly experienced story. and, there is actually no desire at all to read the further volumes of the potential series, if Sanderson chooses to write more books employing this setting.

Don't get me wrong: Reading the book is fun. Sanderson makes use of a beautiful language and some epigrams are really witty. The book does not even have lengths or boring passages. It just isn't that interesting at all. I began to care less and less about the princess and her troubles, Idrian's fate was nothing that interested me after a while. Again: It is not boring to read the book, just a bit distant and, somehow, sterile.

Another drawback is the crappy magical system. Otherwise Sanderson's biggest strength and talent, the system used in this book not only does not make sense at all it furthermore appears as if taken out of some second class computer game and it seems once in a while as if the protagonists are wondering when they might gain a new level. There is no connection at all between breaths, colour and animating objects and each time magic is used one tends to thump one's head rhythmically against a wall.

There is, however something that really makes the book enjoyable:
Lightsong, a god being in doubt about his own divinity and religion.
It really pains me, that the best character Sanderson has invented so far, is condemned to being part of his worst book. The way he embodies a perfect paradox is charming and refreshingly different from anything one might have encountered so far in modern fantasy.
His verbal duels with the other gods and his priests are fine prose, nearly poetry, and it might just be that one accidentally quotes some phrases, just because they are awesome.

If you are a fan of Sanderon's work, you really should read "Warbreaker". If you have not read anything of him yet, rather choose the Mistborn Trilogy or Elantris, then maybe come back to this novel thereafter. And simply be it to meet Lightsong.
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am 25. Mai 2009
WARBREAKER stellt den Höhepunkt in Sandersons bisherigen Schaffen da. Sanderson bringt all seine alten Tugenden ein (originellen Zugang zur Magie, fantastisches Setting, interessante Hauptcharaktere, gute Handlung) und überwindet alte Schwächen. Kein Infodumping, keine unnötigen Längen sind mehr zu sehen. Es ist ein wirklich hervorragendes Buch.

Trotz Friedenvertrages stehen Idris und Hallandren am Rande des Krieges. Um das Unvermeidliche hinauszuzögern schickt der König von Idris seine ungeliebte jüngere Tochter als Bauernopfer an den hedonistischen Hof Hallandrens. Er glaubt nämlich nicht, dass die vertraglich festgelegte Ehe mit Hallandrens Gottkönig sein Reich retten wird.
Während die impulsive Siri sich an die seltsamen Gebräuche und ihren distanzierten Ehemann gewöhnen muss (hätte sie doch ihren Lehrern besser zugehört!), bricht für die ältere Prinzessin Vivenna eine Welt zusammen. Ihr ganzes Leben wurde sie darauf vorbereitet den Gottkönig zu ehelichen und nun wurde stattdessen ihre kleine, unschuldige Schwester entsandt! Immer war Vivenna gehorsam und pflichtbewusst gewesen, doch nicht länger. Irgendwie soll es ihr gelingen ihre kleine Schwester aus den Klauen des Gottkönigs und seiner Priesterschaft zu befreien.
Doch am Hofe Hallandrens ist nicht alles, wie es scheint. Inmitten von so viel Macht, Einfluss und Intrigen sind selbst die scheinbar Mächtigsten hilflos.

Obwohl WARBREAKER eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählt, schließt der Autor nicht aus, dass er später einmal zu dieser Welt zurückkehren wird. Es wäre auch schade darum, denn es bleiben genügend spannende Möglichkeiten offen und das Setting ist einmalig. Wie immer spielt das Magiesystem bei Sanderson eine zentrale Rolle. Dieses Mal basiert es auf biochromatischem Atem. Jeder Mensch besitzt einen solchen Atem (man könnte ihn auch mit einer Seele vergleichen) und je mehr man besitzt, desto stärker wird man im magischen Sinne und desto einflussreicher wird man politisch gesehen. Am meisten biochromatischen Atem besitzt Hallandrens Gottkönig, der zugleich auch ein "Returned", ein Zurückgekehrter ist. Zurückgekehrte sind Menschen, die, weil sie besondere Tugenden besaßen, vom Tod zurückgekehrt sind und in Hallandren als Götter verehrt werden. Die Götter besitzen einen einzigen besonders starken biochromatischen Atem. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Menschen sterben sie, wenn sie ihn spenden. Zusätzlich müssen sie jede Woche einen Atem verzehren um zu überleben. Der Gottkönig, die anderen Götter und ihre Priester leben am farbenprächtigen Hof Hallandrens, an dem Hedonismus eine Lebensweise ist.
Und damit habe ich erst an der Oberfläche des faszinierenden Settings gekratzt. Auch in der Synopsis habe ich viele der komplexen Themen, Hintergründe und Motivationen ausgespart, um mich möglichst kurz zu halten. Was der Autor in 600 Seiten aufstellt ist unglaublich!
Wer jetzt glaubt, dass WARBREAKER eine trockene, überkomplizierte Angelegenheit ist, täuscht sich gewaltig. Trotz seiner Komplexität, liest es sich unglaublich leicht und flüssig. Sanderson weiß, wie er seine Ideen unterhaltsam präsentieren muss, Spannung aufbaut und Emotionen transportiert. Die Dialoge sind eine wahre Freude zu lesen. Zudem zeigt einen herrlichen Sinn für Humor. Es passiert mir selten, dass ich laut auflachen muss, aber Lightsong, einer der Götter Hallandrens, schaffte es regelmäßig :-)
Nicht nur Setting, Handlung und Stil sind exzellent, sondern auch die Charaktere. Sandersons Hauptfiguren waren ja immer recht interessant und gut dargestellt, aber in WARBREAKER ist jede Figur etwas Besonderes. Egal ob Haupt- oder Nebenfigur, sie alle sind mit Leben erfüllt, haben ihre Stärken und Schwächen, ihre Absonderlichkeiten, Ängste und Träume.

Ich würde WARBREAKER auch jenen empfehlen, die mit den anderen Romanen von Brandon Sanderson nicht so viel anfangen konnten. Kein High Fantasyliebhaber sollte sich dieses Buch entgehen lassen. 5 von 5 Sternen
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am 13. Januar 2010
Um den unvermeidbaren Krieg gegen das finstere und übermächtige Hallandren hinauszuzögern, schickt der König von Idris eine seiner Töchter zur verabredeten Heirat mit dem grausamen Gottkönig nach Hallandren, wo Halbgötter herrschen und leblose Gegenstände mit der Lebenskraft von Menschen beseelt werden. Doch nicht alles ist so, wie es scheint, und das Häuten der Zwiebel beginnt...

Eine fesselnde Geschichte mit starken, glaubwürdigen Charakteren und einigen überraschenden Wendungen, einem neuen Magiesystem und einer neu zu entdeckenden, authentischen Welt. Normalerweise blättere ich bei Büchern mit mehreren Handlungssträngen öfter mal vor, um zu sehen, wann die spannende Handlung fortgesetzt wird. In diesem Buch waren nach den einleitenden Kapiteln alle Handlungsstränge sehr spannend.

Brandon Sanderson wird immer besser!
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am 9. Oktober 2015
Sisters Vivenna and Siri are princesses. Vivenna has been trained her entire life for her marriage to the God king Susebron, yet when the time has come for her father to send her away, he chooses Siri instead. Vivenna fears for her little sister’s life and decides to go on a rescue mission. Meanwhile, Lightsong, one of the gods that inhabit this world, tries to uncover the secrets to his pasts; for every god loses all memory of his/her life when they enter godhood.
Brandon Sanderson again shows his ingenuity with magic systems in this novel: colour and Breath (a soul-like substance) can be used to give life to objects. Apart from the cool magic, there also was a ton of character development in this novel, especially for Vivenna. She starts out as, well, a princess: highly educated, composed and with the idea that she knows better, she soon realises that no education in the world could prepare her for the real world and that her arrogance is misplaced (even though I can't completely blame her, I understand that it must have been hard on her to have trained her entire life for a purpose that is then suddenly taken away from her). The only con I could find was that it took me a while to get really immersed into the story, because there are quite some POV's.
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Die Prinzessin der ehemaligen Königslinie soll den Götterkönig im Zentrum der Macht heiraten. Damit soll verhindert werden, dass ein Krieg ausbricht, der vermutlich das kleine Königreich zerstören würde. Doch so leicht ist das alles nicht...
Sanderson baut hier erneut eine ganz neue Fantasywelt auf und man fragt sich, wie er das überhaupt macht. Denn insbesondere ist es ihm erneut gelungen, ein originelles Magiesystem zu kreieren, dass einen Großteil des Alltags der Bevölkerung und insbesondere auch der Handlung ausmacht. Das System ist allerdings etwas abstrakter als z.B. bei den Mistbornbüchern und daher auch unberechenbarer.
Insgesamt liefert Sanderson gewohnt gute Fantasy ab: Eine interessante Welt, ein gutes Magiesystem, gute Story, bei der insbesondere nicht klar ist, wer hier der Feind ist und gute Dialoge. Super-Episch ist das Buch nicht, denn es ist "charakter-Driven", also die Handvoll Protagonisten bestimmen das Geschehen und auch wenn es hier um Götterkönig und einen (drohenden) Krieg geht, ist nicht gleich die ganze Welt in Gefahr und es werden keine riesigen Armeen verschoben - das mag ich eigentlich ganz gerne. Insofern: Wer Fantasy mag, kommt (wie gewohnt) bei Sanderson auf seine kosten.

Es ist allerdings in meinen Augen nicht sein bestes Werk; Gut aber eben nicht großartig. Das liegt daran, dass er recht lange braucht um die verschiedenen Charaktere einzuführen, alle mit ihrem eigenen "World Building". Dadurch kommt die Story etwas schleppend in Gang. Auch sind einige Charaktere flacher, als ich es vom Autoren gewohnt bin (insbesondere die Schwester der Braut, die fast schon unlogisch naiv daherkommt). Auch sind einige Comedy-Passagem zwar wirklich lustig, wirken aber im Kontext etwas deplatziert. Aber das sind Kleinigkeit, die für mich eben (nur) den Unterschied zwischen 4 und 5 Sternen ausmachen. Wer auf gute Fantasy aus ist, wird hier so oder so fündig!
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am 10. Februar 2017
Do you know what I hate about being a reader?
At least every 6 months or so you get thrown into deep and sickening sadness when you finish a story and you know that there is no more of it. It's over. And this is how I feel at this moment.

Warbreaker is the first Sanderson story I've ever finished. I've read other books by him, and read them till the end, but this is the first real Epilogue to a whole story, I've read, written by Brandon Sanderson. And it was a blast. Warbreaker is - officially - my favourite book by Brandon Sanderson, up to now.

So; why?
There were so many great things about Warbreaker and I guess, I'll have to split this review up in sections, to not get confused while writing it. So, let's start with ...

THE WORLD
Do yourself a favour and go to the german amazon.de website and search for "Sturmklänge". Not only is the translation of the title utter bullshit (ger.: Sturmklänge = eng.: Stormsounds .... what? WHY!?) but the cover is also the most misleading one I've ever come across. You see a knight with a sword standing somewhere. There is not a single knight in Warbreaker. And the landscape does so totally NOT look like it is described in the book. But this cover was all I had for a first expression of warbreaker, that and the english cover, which is more simplsitic but not really better.
To put things right, I LOVE eastern settings in fantasy. And the setting of Warbreaker, with its jungles, byzantene court and somewhat arabian flair is just my favourite setting to come across. But it took me so damn long because of misleading covers. Damn you, covers!
I have to admit that I was not that intrigued by the magic system itself - which is rare for a Sanderson story - but I think that is mostly because this magic system simply sucks for fighting, and I want to read about awesome badass magic fights in a Sanderson book. But what is astonishing is that - in my opinion - that magic system blends in the best of all Sanderson systems. It is anchored in society, is used in everyday life and has even an economy and a reliogious cult around it. It didn't feel so much like a magic system, but more like a fixed part of the world Warbreaker is set in - never before did I read about a World where magic was that unmagic, that unmystified, as in Warbreaker. And that is a good thing. Also I'm itching to read a potential Warbreaker sequel, simply because I want to explore the jungles. JUNGLES! If Warbreaker were a computer game, the very first thing I would do would be to head right into the jungles and explore them. I really am hyped for it, though it looks like - if it does come at all - we will have to wait arout 7ish years or so for it.

THE STORYLINES (spoiler free)
--Siri
Siri meets someone. And she falls in love with that person. And that person is just so good. I mean it literally. He is <i>good</i>. He is the first person I've read about that had no inner motifs, that simply tried to do what he thought best for everyone, that tried his best to life according to the norms and values that he leaned in his life. Of course he is the total opposite to Siri, but I guess that is the point to it. They both are the perfect fantasy-couple, in my oppinion, because for once the girl is the strong and expererienced part and the guy the soft and value-driven one. The court-intrigue style of Siri was nice, not good, but somehow nice, I felt like intrigues are not Sandersons strong part of a story, but the don't have to, seriously.

--Vivenna
I didn't hate Vivenna at the beginning, I hated her whole storyline. Period. That changed when Denth and Tonks came into her life and did change even more when shit hit the fan. HO-LY! No spoilers here, but the scene with "Fulfilling stereotypes" in the basement... did get me. Sanderson officially did get me with this one. I was in the exact same state of mind as Vivenna when it came to her view on her situation before the Monkey-Parrot-Lizard scene and not only did Vivenna get hit with a baseball bat out of nowhere (metaphorically), but I did also. And it seriously hurt. Lets keep things free of spoilers and say that after that particiualar scene Vivenna needs to addept to a new lifestyle. And the process of the adaptation is the best of that particular lifestly I've ever read about. It is clear Sanderson has a skill for that part of Society, you can see it in Mistborn and Stormlight Archive. Even I felt kinda lucid during these passages, because it got me so hard.

--Vasher
Not much to say about this one. Yes, Vasher was cool, but I somehow didn't rave as hard about him as others did. Granted, Nightblood is the trademark character of Warbreaker, but I mean ... a talking magical sword. Not my cup of tea, honestly, but it was nice to have.

--Lightsong
Boy, oh BOY! Lightsong. My favourite Sanderson character so far. He even beats Kelsier from Mistborn. And you sure need skills to beat Kelsier. Not with your muscles, but with your tongue. Lightsong has these skills. He has the wit. The humor. The seriousness when he needs to have it. And he is the first character I've read about that is not the narrator of a story but seriously asks himself at some point <i>What the hell am I even doing here? Can I get another part in that story please?</i> I enjoyed every second with him and I really liked the conclusion to his storyline. It felt fitting, although the flashback could have been ahndled a bit better in my oppinion, it felt somewhat rushed at the point in which it was used. I actually planned to insert a quote from Lightsong in this review, but I can't really make up my mind which one to use. Every chapert or so you get a line from Lightsong that is quotation-worthy, especially in his last chapter in this book, but that would spoil almost everything.
So, no quote for you at that point, read the book yourself if you want one. Because if you haven't, you better do so. It will be worth your time, trust me
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am 25. August 2016
Die ersten 2-3 Kapitel wirken sehr nach stereotyper fantasy, doch das wird schnell alles auf schlüssige und interessante Weise gründlich auf dem Kopf gestellt und man kann trefflich rätseln, wer wirklich welche Motive hat.

Besonders lustig zu lesen sind die Kapitel aus der Sicht von Lightsong, einem "Gott", der seine eigene Göttlichkeit bezweifelt (welche ihm von der Bevölkerung zugeschrieben wird und welche sich in magischen Fähigkeiten manifestieren) und der wohl viel lieber ein Schnüffler/Polizist als ein gelangweilter Gott wäre.

Besonderer Pluspunkt: Im Gegensatz zu anderen High-Fantasy Romanen ist die Magie hier kein unverstehbares Ding, welches den Protagonisten einfach nur immer die richtigen Mittel zu Hand gibt und dann an der nächsten Textstelle vergessen wird. Es gibt kein esoterisches Gelaber von "unvollsterbarer Macht", sondern gleich zu Beginn wird relativ klar umrissen, wie die Magie auf der beschrieben Welt wirkt und welche Grenzen für alle Anwender bestehen.
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am 16. Oktober 2015
Ich bin immer wieder angetan von Brandon Sandersons Methoden Magie neu zu erfinden. Er legt großen Wert darauf auch die mächtigsten Charaktere nicht omnipotent wirken zu lassen.
In Warbreaker zeigt eine weitere von Sandersons Stärken: Charakterentwicklung. Seine Figuren führen alle ein eigenes Leben, habe eigene Erfahrungen und eigene Motivationen. In Warbreaker wird der Grundsatz deutlich, dass "jeder der Held in seiner eigenen Geschichte ist".
Auch wenn man mit einigen Charakteren natürlicher sympathisiert als mit anderen hinterfragt man oft die Motive dieser.

Einzig Negativpunkt ist, dass dieses Buch erst recht langsam in die Haupthandlung kommt und ich sehr lange nicht wusste, was mich erwartet. Das kann aber auch den Charme ausmachen.
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am 14. August 2010
Nachdem ich Sanderson's Wheel of Time 12 gelesen habe, der für den verstorbenen Robert Jordan nun die letzten Bücher zu Ende führt, widmete ich mich Warbreaker, weil ich ein eigenständiges Werk des vielgepriesenen "Newcomers" lesen wollte.

Sanderson erschafft in dieser Geschichte ein kreatives Magiesystem, das sich angenehm von bekannten Fantasy Klischees abhebt. Allein das macht viel Lesemotivation aus.
Er versucht außerdem, zusätzlich zur Hauptstory noch ein philosophisches Unterthema zu behandeln (Stichwort Nützlichkeit/Nutzlosigkeit), was man nicht allzu oft in Fantasy Romanen findet. Dafür ein Lob, wenngleich ich mir die Hinweise darauf etwas subtiler gewünscht hätte.
Die Charaktere sind gut entwickelt, allen voran der grandiose Lightsong. Auch Vasher, Denth und Siri fand ich sehr gelungen. Leider driftet die Story um Vivenna etwas ins Klischeehafte ab und ich habe die Kapitel mit ihr nicht so genossen.
Die Handlung hat den einen oder anderen Twist, den ich für etwas zu unglaubwürdig halte. Hier fehlt imo besseres foreshadowing, um alles logischer erscheinen zu lassen.
Da die Geschichte fast nur an einem Ort abläuft, fällt es manchmal schwer, ein Gefühl des "Fortschritts" beim lesen zu haben. Langweilig ist Warbreaker aber nie, dafür ist Sanderson ein zu geschickter Autor.

Fazit:

kein Pageturner, aber überdurchschnittlich gute (und witzige) Unterhaltung mit kreativem Magiesystem und ansprechenden Charakteren. Mistborn, ich komme!
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