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  • Daisy
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Kundenrezensionen

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am 1. Oktober 2009
"Daisy" beginnt und wie aus einem alten Grammophon ertönt die klare, gefühlvolle Stimme einer Frau, die dieses Lied in den 20er oder 30er Jahren, möglicherweise irgendwo im mittleren Westen von Amerika gesungen hat und mittlerweile vermutlich schon lange tot ist. Dieses kleine Liedchen ist nichts besonders, es ist einfach, es ist schlicht und schön. Dann brechen verzerrte, laute Gitarren und wütendes Geschrei über dieses kleine Stück Musik herein und zerstören es und eigentlich hat "Daisy" jetzt erst wirklich angefangen.
"Vices" heißt dieser cholerische Opener und er ist nicht schön. "Bed" folgt an Nummer 2, ist weniger wütend, langsamer, trotzdem unruhig und nicht schön. Und wenn es in "At The Bottom" heißt: "And there's a lake. And at the bottom you'll find all our friends. They don't swim cause they're all dead." dann ist auch das nicht schön.
"Deja Entendu" mit seinen grandiosen Melodien und seinen kleinen Akustiksongs am Ende und "The Devil And God Are Raging Inside Me" mit seinen perfekten Midtempo Songs waren schönere Alben.
Hier hört sich alles so an, als wäre darum gerungen worden, als wäre man sich in keinem noch so lauten, noch so wütenden Abschnitt dieses Albums je sicher gewesen ob es wirklich so sein muss. Hinter jedem Song hört man die Ungewissheit, die Verletzlichkeit.
"Daisy" ist nicht schön, es ist kaputt, zerrissen, gemein und nie perfekt und auch deshalb in jedem einzelnen Moment faszinierend, begeisternd und großartig.
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am 20. Februar 2011
Nachdem der Vorgänger "The Devil and God Are Raging Inside Me" von einer nicht ganz unbekannten Musikzeitschrift zum Album des Jahres 2006 gekürt wurde, wog die Last, einen mindestens gleichwertigen Nachfolger abzuliefern, dementsprechend schwer. Aber den leichten Weg der medialen Erwartung zu begehen, wäre für die fünf New Yorker scheins reizlos gewesen, zumindest lässt sich dies nach wenigen Minuten erahnen. "Daisy", so der schlichte Titel des vierten Albums ist alles, nur keine logische Fortsetzung vergangener Tage ...

Gleich im Anschluß des kurzen Knister-Intros, das aus der goldenen Epoche der Schellackplatten stammen dürfte, folgt der wutentbrannte Opener 'Vices', der mit verzerrten, lauten Gitarren und cholerischen Ausbrüchen überhaupt kein "feiner oder gar schöner" Song ist. Massive Kontraste und eine gewisse, bewusst inszenierte Disharmonie scheinen das zentrale Thema dieses Werks zu sein. So ist beispielsweise der folgende Track "Bed" zwar langsamer und weniger aggressiv, trotzdem schwingt eine Zerbrechlichleit mit, die man auf dem grandiosen, Harmonie ausstrahlenden Vorgänger nicht ansatzweise ortet. So oder so ähnlich verhält es sich auch mit "At The Bottom" und den anderen Stücken, wo Attribute wie Auswegslosigkeit, Cholerik und Zerissenheit wechselnd eines ausdrücken wollen: Angst. Man kann eigentlich nur erahnen, welche garstigen oder schüchternen Klänge sich hinter dem nächsten Song wohl verstecken mögen. Nichts ist geschönt, bestimmte Charaktere haben sie dennoch alle: Rohheit, Fiesheit - was dann und wann auch reizvoll sein kann. Ein mitunter sehr eigenwilliges Ding sozusagen, dass gänzlich erobert werden will, ohne Rücksicht auf Komfort oder ähnlichem. Eine bemerkenswerte Leistung insofern, als dass das Pack aus Long Island es mit der rauen, unkonventionellen Masche durchzieht und den bequemen Weg ausgespart hat.

Brand New zeigen also auf, dass es neue Horizonte zu entdecken gilt, auch wenn die Masse des Mainstream nicht gewillt ist, 100%ig mit zu machen. Reinhören könnte sich für den ein oder anderen lohnen.
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am 29. Februar 2016
Brand New haben ja schon einiges vorgelegt. Deja ist ein großartiges Album und Devil and God, mein Lieblingsalbum, ist eine Klasse an sich. Sie alle sind wunderschön. Als ich Daisy zum ersten Mal angehört habe, habe ich mich gefragt, warum ich mir dieses Album denn gekauft habe.
Ich habe es in der Mitte abgebrochen und weggelegt. Dann ein paar Tage später endlich auf meinen iPod gespielt. Immer mal wieder runtergelöscht. Es begleitet mich nun schon einige Jahre.
Daisy ist kein Album, das man so einfach nebenbei mal anhört. Dennoch ist es meiner Meinung nach ein Meisterwerk.

Daisy ist ein Albtraum. Man fällt und fällt und liegt im Bett und kann nicht schlafen. Das Cover setzt passend dazu die Stimmung. Irgendwie wirkt es mystisch, aber doch ist es von dieser Welt. Daisy ist verletzlich, aggressiv, traurig, verzweifelt und ehrlich und das alles auf eine ganz andere Weise als The Devil and God. Daisy ist roher, unterbewusst. Es macht einem Angst.
Brand New haben sich mal wieder selbst übertroffen.
Dass das ganze live natürlich atemberaubend anzuhören ist, muss ich wohl nicht genauer erläutern.

Wer raue, ehrliche Musik sucht, ist bei Brand New richtig. Daisy ist ein wichtiges Album.
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am 15. August 2012
Es ist schon seeehr lange her, dass Musik in mir ein solches Gefühl ausgelöst, wie es eben "Daisy" tut.
Brand New hat sich in meine Ohren gespielt als ich das Vorgänger Album zum ersten Mal gehört habe. Der Vorgänger "The Devil And God Are Raging Inside Me" zeigt schon deutliche Anzeichen ihrer Genialität, vor allem in Songs wie "Degausser". Wenn man sich jetzt überlegt, wie die Band angefangen und welche Entwicklung in Qualität und Kreativität sie hinter sich hat.... unglaublich.

Diese Album ist eine kaum zu toppende Spitze einer musikalischen Evolution, die ich selten so erlebt habe (spontan fällt mir nichtmal eine Band eine die so konstant besser wurde).

Ich möchte gar nicht ein einzelnes Lied hervorheben, das Album ist ein brilliantes Gesamtkunstwerk, vom Intro bis Outro. Worte sind dessen nicht würdig. Vergleichen fällt auch schwer... frühe Incubus Music trifft Mars Volta, stellenweise hört man Marilyn Manson mit Garage Rock im Hintergrund... ich könnte noch vieles auf das erste Hören abstruses auspacken, aber ich möchte lieber "Brand New" für sich selbst sprechen lassen.

Das Album ist kreativ, qualitativ hochwertig und damit brand new!
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am 24. August 2016
Ich bin mir devil and god auf diese Band aufmerksam geworden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich diese Band liebe gelernt und habe mich rückwärts in ihren Alben bewegt. Alle sind toll und ich habe auf Neues gewartet. Mit Daisy hatte ich beim ersten Hören meine Probleme. Aber dann hat sich gezeigt, das diese Scheibe genauso genial ist, wie alle von BN sind. Nach 2 Live Erlebnissen kann ich nur sagen, dass Brand New für mich derzeit die beste Band ist. Ich hoffe auf Fortsetzung.
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am 18. Oktober 2012
Von dieser Platte lasse ich mir immer wieder gerne das Herz raus reißen.

Wer bei Cursive's "The Ugly Organ" einen dicken Kloß im Hals hatte und bei
Radiohead das Pippi in den Augen stand, der wird hier bestimmt losheulen müssen.

Mir sind nur wenige Alben bekannt die so tief berühren das es schon weh tut.
Verzweifelt, poethisch, manchmal zerstörerisch, meistens Hoffnungslos, immer wunderschön.
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am 4. November 2009
großartig, einfach nur großartig! ich kann mich nicht daran erinnern wann mich ein album zuletzt so begeistert hat! im vergleich zu seinem vorgänger sind die songs auf diesem album noch einmal deutlich...beklemmender wäre wohl dass richtige wort! die melancholische grundstimmung, die vielschichtigen texte (everything that you own starts to pile up, like bones make the walls of your prison)und letztlich auch die wechsel zwischem ruhigem gesang und infernalem geschrei (wobei der opener hier versprechungen macht die das album nur teilweise erfüllen kann) ergeben eine unglaublich faszinierende mischung welcher man sich nur schwer wieder entziehen kann. zusammen mit dem neuen thrice album 'beggars' ist das hier jedenfalls mein album des jahres!
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am 1. Januar 2014
Ich bin Riesenfan der Band und dieses Album ist schon, wie alle Alben von Brand New einzigartig, kein Album gleicht im Sound und Soundwriting dem anderen.
Es geht schon mit dem ersten Track und alten Gesangsaufnahme los, die jäh von einem wütenden Schlagzeug unterbrochen wird und mit eine niocht weniger wütenden Gitarre geht es weiter mit einem, ja ; wütendem Lied. Der Sound ist teilweise verzerrt und wütend(Vices, Be Gone), nachdenklich und depressiv (You Stole, Noro, Daisy) oder traurig (Bed, At the Bottom).
Ein sehr facettenreiches Album und für mich ein Kauftipp, gerade wenn man auf Alternative steht und man etwas sucht auf dem nicht nur der Stempel "alternative" als Kaufargument draufsteht sondern auch so ist.
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am 11. März 2014
Nachdem mich der Vorgänger schon restlos begeistert hat, knüpfen BRAND NEW mit diesem Album nahtlos an.
Es ist schon lange her dass mich ein Album so begeistert hat. Gefühl und Agressivität sind in auf diesem Album
gnadenlos miteinander verbunden, oftmals im gleichen Song. Bin gespannt wie die Band sich auf der bevorstehenden
Deutschland Tour live präsentieren wird. Dicke 5 Sterne für ein kleines Meisterwerk.
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Ja, ich gebe es gleich hier am Anfang zu: Ich liebe sperrige und auf den ersten Blick nicht unbedingt zugängliche Musik. Scheint in der letzten Zeit vermehrt der Ansatz zu sein, nicht alles abzuschleifen und überzuproduzieren. Muff Potters (R.I.P.) "Schöne Aussicht", Thrice mit den "Beggars" und nun Brand News "Daisy". Putziger Name für unputzige Musik könnte man auch sagen. Das erste Lied stellt durch die gewollte Gegensätzlichkeit von kitschigen Sopran-Gesang und schroffsten Gitarren und Gesangs(Schrei)Linien selbst abgehärtete Konsumenten vor eine echte Probe. Der Rest ist zwar ebenso spartanisch-rauh produziert, lebt aber nur bedingt von absoluten laut-leise Kontrast. Klar, es wird mehr geschrien aber das erscheint sinnvoll. Hier wird wieder eine Band erwachsen. Und die Stereotype ist hier mal kein Schimpfwort. Wo auf "Deja entendu" Pop-Punk Refrains die Antwort auf melancholisch waren, ist man schon auf "God+devil" weg davon. Und wenn man so empfindsam ist wie Sänger Jesse Lacey ist das Leben an sich eben nicht immer eitel Sonnenschein. In der Grundessenz ist diese CD aber immer noch das, was die Brandneuen ausmacht. Schöne Melodien im Rockgestrüpp verstecken. Sich beim Suchen danach hier und da an wilden Ranken zu kratzen, um dann letztlich zur schönen Lichtung mitten im düsteren Wald anzukommen. ROCK wird in Großlettern buchstabiert ohne breitbeinig zu posieren. Die Aussage "..kann kein Lied hervorheben" ist hier wieder ein Gütesiegel, denn jeder Song ist interessant und nicht voraussehbar. Man hat lange was von der CD, gerade weil sie sich nicht beim ersten Durchhören völlig erschließt.
Wer es bisher in der umschriebenen Version nicht kapiert hat: CD kaufen aber schnell!!
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