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am 5. Juli 2010
Es ist wieder einmal Halloween und in einer eigentlich ganz normalen Kleinstadt tut sich Absonderliches auf. Ein Schuldirektor geht seinem blutigen Tatwerk als Serienkiller nach. Eine Gruppe böser Kinder versucht einem Außenseiter einen Streich zu spielen, mit ungeahnten Folgen. Eine junge Frau, als Rotkäppchen verkleidet wird von einem Unbekannten verfolgt und ein alter Mann wird an Halloween von seiner düsteren Vergangenheit eingeholt...

"Trick r Treat" - Süßes oder Saures, besser kann man diese kleine Perle unter den Halloween-Verfilmungen nicht umschreiben. Anhand von vier Episoden, die alle mehr oder weniger ineinander verwoben sind, entwickelt sich eine spannende, finstere Geschichte, wie sie nur an Halloween geschrieben und erzählt werden kann. Die Episoden unterhalten dabei allesamt bestens, auch wird es stellenweise ganz schön blutig. Das zum größten Teil unbekannte Ensemble spielt gut und trägt damit entsprechend zum Filmgenuss bei. Auch die gelungenen Effekte sind gute, echte Handarbeit.

Ein rundum gelungener Film, den man sich nicht nur an Halloween ansehen darf - 4 Sterne :o)
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Splattermovies sind nicht mein Ding. Ich stehe mehr auf Fantasy-Horror, erst recht wenn er schwarzhumorig ist. "Trick 'r Treat" passt genau in dieses Schema.
Es handelt sich hierbei um einen Episodenfilm, d.h. er besteht aus 5 Handlungssträngen ( eigentlich 4, aber ich zähle den Beginn mit Emma und ihrem Mann mit dazu ), welche eng miteinander verwoben sind. Durch verschiedenartige Beziehungen der Charaktere zueinander ( Nachbar, Schulkamerad, etc. ), aber auch durch den kindlichen Halloween-Geist namens Sam. Die geheimnisvolle Figur tritt immer wieder in Erscheinung und kreuzt die Wege unserer Charaktere.

Der bösartige Gnom hat gute Chancen zur Horror-Kultfigur. Ich bezweifle allerdings, daß er an "die Großen" wie z.B. Freddy Krüger je heranreichen wird.
Nichtsdestotrotz hat der kleine "Sackkopf" seinen Charme. Richtig böse ist er nicht, vielmehr verteidigt er vehement die Traditionen von Halloween und bestraft jene, welche die Regeln missachten. Wird manchmal indirekt auch zum Rachegeist bzw. Rachezeugen.
Ein wenig erinnert das Schema ( v.a. bei dem ungehaltenen Mr. Kreeg ) an Dicken's "Weihnachtsgeschichte" ... bloss daß es hier weitaus morbider zugeht und es mehrere Halloween-Muffel gibt.

Der Name "Sam" erinnert auch nicht zufällig an das irisch-keltische Totenfest Samhain, welches quasi als Urahn von Halloween ( alias "All Hallows' Eve"/"Allerheiligenabend ) gilt ... auch wenn die Motivationen bei einem heidnisch und beim anderen christlich ausfallen. Durch einen der Charaktere, Rhonda - ein Mädchen mit Savant-Syndrom, erhascht der Zuschauer einen kurzen Blick auf jene Verbindung ( intensiver wird auf das Thema in den Specials eingegangen ).

Trick 'r Treat kann man auch als Wiederbelebung des 80-er Jahre Horrors sehen, als dieser noch ohne CGI-Special Effects-Missbrauch auskam und stattdessen mit Atmosphäre zu überzeugen wusste. Aus diesem Grund setzt der Regisseur stärker auf traditionelle Mittel ( wie Masken und Prothesen ).

Zwar werden hier auch allerlei Klischees bedient ... dennoch liefert der Streifen ein paar überraschende Wendungen ( z.B. was die Story mit "Rotkäppchen" betrifft ).

Das Special besteht aus vier Teilen.
Der erste Teil befasst sich mit den historischen Ursprüngen von Halloween ( s.o. ) als Fest an sich und auch mit der Herkunft der verschiedenen Rituale.
Im zweiten Teil kann man sich die entfallenen Szenen anschauen.
Im dritten Teil sieht man einen animierten Kurzfilm von 1996, welcher Sams Figur einführt.
Und der vierte Teil zeigt ganz kurz die wohl deutlichste CGI-Szene mit dem "Schulbusmassaker".

FAZIT:
Ein atmosphärischer Horrorfilm, der sich ganz und gar dem Halloween-Thema verschrieben hat.

PS:

Die Alterfreigabe "ab 18" ist definitiv übertrieben. Der Film ist nicht so krass, als daß ihn nicht auch 16-Jährige sehen könnten ( abgeschlagene Köpfe gibt es da auch ).

Ausserdem existiert ein englischsprachiger Comic zum Film -> Trick 'r Treat, ein Film-"Sachbuch", eine Audio-CD und eine Sam-Actionfigur ( alles günstiger Import, falls jemand daran interessiert wäre ).
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am 10. Dezember 2016
Nein bin ich gar nicht es ist nur auf englisch und manchmal kann es nicht umstellen auf deutsch der ganze Film ist nur auf englisch
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am 12. November 2011
Gleich das Wichtigste vorweg: Ich war begeistert von diesem Film! Habe selten einen Film gesehen, der mir noch Tage später durch den Kopf ging, weil er mich einfach fasziniert hat. Habe ihn passenderweise in der Halloween-Nacht gesehen, ein bessers Ambiete gibt es ja nicht. So ein gelungenes Halloween hab ich schon ewig nicht mehr erlebt.

Kurz zum Inhalt, auch wenn das schon beschrieben wurde: es ist zwar ein kompletter Film, allerdings werden in diesem Film 4 Kurzgeschichten erzählt, die alle nebeneinander herlaufen und sich teilweise auch überschneiden, jedoch nie direkt etwas miteinander zu tun haben. Nur der Zuschauer hat gegen Ende den kompletten Überblick über die unheimlichen Geschehnisse dieser Nacht.
Über allen Geschichten ragt eine Figur: Sam, eine Art "Wächter" von Halloween, der immer wieder auftaucht und auch einen großen Auftritt bekommt. Er achtet darauf, dass die "Gesetze" von Halloween eingehalten werden. Geschieht dies jedoch nicht....nun, das soll man selbst sehen. ;)

Zum Bild und Ton:
Da konnte ich keine Probleme feststellen, sicher hat die DVD keine Bluray-Qualität, aber Fehler oder Minuspunkte gab es bei mir absolut nicht.

Brutalität und Altersfreigabe:
Hier ist die Altersfreigabe FSK 18 schon etwas hoch gewählt, FSK 16 würde ausreichen. Der Film ist definitiv kein inhaltsloser Splatter, im Gegenteil! Er beschäftigt sich mit den Kreaturen rund um Halloween, mit erschreckendem Grusel und unvorhersehbaren Aktionen. Es ist daher wirklich ein klassicher Horrorfilm, kein Gewaltfilm.

Wirkung:
Wie bereits erwähnt, geht es hier um die Kreaturen, Rituale und Geschehnisse rund um das Fest Halloween. Dabei werden uralte Regeln, Sitten und Bräuche im Film eingestreut, die alle ihre ganz besondere Bedeutung haben. Verstößt jemand gegen die Regeln, schreitet der Wächter Sam ein.
Besonders reizvoll ist die Tatsache, dass im Film fast nichts so ist, wie es scheint. Jedes Böse, das eine Bedrohung darzustellen scheint, wird nochmal übertroffen von etwas viel Grauenvollerem. Erst gegen Ende fügt sich für den Zuschauer ein Bild zusammen. Dabei setzt der Film auf nachhaltige und unvorhersehbare Gruseleffekte.

Äußerst sehenswert ist auch das Interview mit den Regisseuren und Darstellern im Spezial, dort wird einem erst so richtig deutlich, was mit diesem Film eigentlich genau gesagt wird und welchen Ursprung die Rituale und Bräuche haben. Dies hilft sehr zum besseren Verständnis des Films.
Mich hat dieses Interview sogar genauso sehr gereizt wie der Film selbst, es stellt eine hervorragende Ergänzung dar.

Und nun ein Wort zu den negativen Meinungen: Viele behaupten ja, der Film sei langweilig, erzeuge keinen Horror oder sei gar "Kinder-Grusel". Dafür gibt es eine einfache Erklärung: heutzutage gewinnt der Splatter mehr und mehr Anhänger, viele sehen nur noch dort den "wahren" Horror.
Wer also wirklich auf brutale Splatter-Folter-Demütigung-Filme steht, dem rate ich von diesem Film hier ab. Er wird nicht das bekommen, was er möchte. Nur damit sich niemand angegriffen fühlt, ich kann es sehr gut nachvollziehen, wenn dieser Film einem Splatterfan nicht gefällt. Es ist eben eine komplett andere Richtung.

Für Liebhaber des klassischen Horrorfilms aber nicht nur ein Muss, sondern auch eine ungemeine Bereicherung! Glasklare Empfehlung! Wer diesen Film nicht schaut, ist selber schuld.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Oktober 2009
Der Film lief dieses Jahr auf dem Fantasy-Filmfest.
Im Vorfeld herrschte ein gewisser Hype, der sich auch bei imdb.com, der größten Filminternetdatenbank, wo der Film zeitweise die fantastische Note von 9,2 erreichte (bei damals 630 votes), widerspiegelte. Inzwischen ist er auf realistischere 7,6 Punkte bei 4100 votes abgerutscht.

Natürlich haben wir hier nicht den besten Horrorfilm der letzten 30 Jahre vor uns und für Gore- und Splatterfans ist er auch eher ungeeignet.
Harte Kost wird hier nicht geboten, dafür Atmosphäre und einmal etwas anderer Horror als üblich.

Wer an Old-School-Horror im 80-er-Jahre-Stil Freude hat, der wird hiermit einen netten Abend bei Kerzenschein verbringen können.

Der Film punktet mit einem liebevollen, stimmungsvollen Setting, das Ganze im Stile von "Tales from the Crypt", es blieben einige Story- und Logikfragen offen.
Auch sind nicht alle Episoden qualitativ gleichwertig.
Das ist aber nicht schlimm, man merkt dem Film an, dass er mit Liebe gemacht wurde.

Für einen dunklen Halloween- oder Winterabend durchaus zu empfehlen.
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am 21. Oktober 2012
Für mich ein absolutes Highlight.
Der Film ist ungemein unterhaltsam und liebevoll gestaltet.
Atmosphärisch dicht und handgemachte Effekte heben den Film aus dem Einheitsbrei heraus, auch der Soundtrack ist gut gelungen.
Schade, dass es solche Perlen nicht sehr oft gibt.
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TOP 500 REZENSENTam 7. November 2015
Halloween: Das Fest der Liebe, der Dankbarkeit und...ach nee...das war was anderes.
Also nochmal...Halloween: Das Fest der Monster, die Nacht der Dämonen und die ideale Gelegenheit für grausige Kreaturen ihren Unterschlupf zu verlassen.
In 6 kleinen Geschichten die miteinander verwoben sind wird deutlich: Besser Zuhause bleiben und immer was Süßes zur Hand haben, sonst gibts Saures.
Über die Qualität der vorliegenden Mini-Story's kann man nun bestimmt streiten denn Geschmack ist ja verschieden, aber ich finde sie allesamt sehr gelungen.
Sollte jemand dem Irrglauben erliegen es handelt sich hierbei um eine Schlachtplatte dürfte schnell Ernüchterung folgen denn Gore wird hier nur bedingt angeboten.
Vielmehr ist es die Atmosphäre und der Humor in den Geschichten.
Ein wenig Gruselfeeling kommt auch auf und damit hat dieser Film seinen Zweck für mich erfüllt.
Die Dialoge sind solala aber im Genre gibt es schlimmeres...viel schlimmeres.

Die Story's setzen sich im Grunde wie folgt zusammen:
1: Eine Junge Frau missachtet ein grundlegendes Halloween Gesetz.
2: Ein Schuldirektor, nebst seltsamen Sohn, lässt mal ordentlich die Sau raus.
3: Ein Paar Kinder wollen den Opfern eines Busunglücks das vor Jahrzehnten geschah ihre Ehre erweisen.
4: Laurie ist auf der Suche nach einem Begleiter für eine Party und hofft auf ihr erstes Mal.
5: Ein grummliger Alter Mann macht Bekanntschaft mit dem kleinen Samhain.
6:Der selbe Mann macht noch eine Bekanntschaft...aus der Vergangenheit.

Mir haben alle Episoden ganz gut gefallen vor allem aber der schwarze Humor den fast alle versprühen.
Ein absolutes "Must-See" Highlight ist Trick'r Treat aus dem Jahr 2007 nun nicht aber für Freunde von Kurzgeschichten aus dem Horror/Grusel Bereich definitiv einen Blick wert.
Darsteller sind u.a.: Leslie Bibb, Tahmoh Penikett, Brian Cox, Anna Paquin, Jean-Luc Bilodeau und Dylan Baker.
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am 31. Oktober 2015
Im Gegensatz z. B. zu dem sinnlosen Tales of Halloween und anderen Episoden-/Halloweenfilmen (für Erwachsene) ist Trick r Treat eine rare megapositive Ausnahme, ein genial, virtuos inszenierter, origineller, und kunstvoll ineinander verwobener Halloween-Episodenfilm. Perfekte Gruselunterhaltung für Halloween, und Trick r Treat ist dabei auch nicht unblutig (/für Erwachsene geeignet), aber das in grandios atmosphärischer, spannender, angenehm gruseliger Weise. Perfekter Gruselspaß, sehr zu empfehlen.
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am 10. September 2009
Ein Horrorfilm, der Halloween zum Thema hat? Das hab ich ja noch nie gehört, das ist ja etwas völlig Neues...nicht. Neben Zombie- und Vampirfilmen dürfte der 31. Oktober wohl das Thema schlechthin sein, wenn man den Zuschauer in Angst und Schrecken versetzen will. Somit kann Regisseur Michael Dougherty, der hier mit "Trick 'R Treat" sein Debüt abliefert, bei der Themenauswahl keine Kreativität bescheinigt werden. Aber der Schein trügt, denn Dougherty hat dem Genre zwar keine wirklich neuen Ideen hinzuzufügen, setzt aber die bekannten Versatzstücke so gekonnt ein, dass ihm ein überaus spannender und stellenweise richtig witziger Slasher gelungen ist.

Für einen Neuling konnte Dougherty einen solide agierenden und recht bekannten Cast auf sein Set lotsen, geben sich hier doch unter anderem Dylan Baker ("Happiness"), Anna Paquin ("X-Men"), Leslie Bibb ("Iron Man"), Lauren Lee Smith ("Pathology") und Britt McKilip ("Dead like me") ein Stelldichein. Auch das Set an sich ist perfekt ausgestattet und inszeniert, dass hier ein für einen Horrorfilm großzügiges Budget zur Verfügung stand, sieht man fast in jeder Szene. Perfekt illuminiert, von den duzenden Kürbisköpfen bis hin zu den gruseligen Außen-Sets ist Dougherty hier eine gespenstische Atmosphäre gelungen. Das Thema der Story ist wie gesagt nicht neu, aber Dougherty, der auch das Script verfasst hat, verknüpft hier äußerst kurzweilig eine bunte Halloween-Anthologie, die sich aus insgesamt fünf nach und nach überlappenden Handlungssträngen zusammensetzt.

Zuerst wären da Emma und Henry, die von einer Party nach Hause kommen. Emma ist schwer genervt von Halloween, was sie dazu veranlasst, die Kerze in dem im Garten aufgestellten Kürbis auszupusten und somit für sich das Ende dieses blöden Tages einzuläuten. Dieses folgt für sie dann auch auf dem Fuße, denn man bläst die Kerzen im Kürbis nicht vor Mitternacht aus...böser Fehler. Ein paar Häuser weiter ist Grundschuldirektor Steven damit beschäftigt, die Früchte seiner Arbeit einzufahren. Die darin bestand, die Süßigkeiten für die Kinder zu vergiften und die wild kotzenden Opfer erst in seinen Keller und dann in ein Grab in seinem Garten zu verfrachten. Das kann er so grade noch vor seinem Nachbarn Mr. Kreeg geheim halten, da der eigenbrötlerische und schwer asthmatische Kauz nur darauf bedacht ist, seinen Hund wieder ins Haus zu verfrachten und nicht darauf, mal etwas genauer über den Gartenzaun zu linsen. Auch Mr. Kreeg wird in dieser Nacht noch erfahren, was der Geist von Halloween für ihn bereithält. Ein paar Gärten weiter klauen ein paar Kids einige Kürbisse und machen sich damit auf den Weg an einen trockengelegten See, wo vor 30 Jahren ein schreckliches Unglück geschah. Ein Haufen Eltern behinderter Jugendlicher wollte sich ihrer missgebildeten Brut entledigen, indem sie den Busfahrer bezahlten, damit er ihre Kinder samt Bus im See versenkt. Was passiert, wenn man die Toten zu wecken versucht, müssen die rotznasigen Teens nur allzu bald erfahren. Und zu guter Letzt sind ein paar hübsche junge Damen in town, um sich noch ein paar Dates für ihre heiße Party im Wald zu organisieren. Just an diesem Abend soll eine von ihnen, die schüchterne Laurie, nun auch endlich ihre Unschuld verlieren, allerdings geht es dabei nur sehr bedingt um sexuelle Unschuld.

Aus diesen verschiedenen Handlungssträngen, die zudem noch zeitlich versetzt stattfinden, hat Dougherty einen bunten Reigen aus altem Aberglauben, neuzeitlicher Halloween-Zelebration und blutigem Grusler geschaffen. Der Film ist schräg, witzig, spannend und kurzweilig und hebt sich somit angenehm von der Masse x-beliebiger Slasherfilme ab, die zuhauf den Kino- und DVD-Markt überschwemmen. Und der kleine mordende Kürbiskopf im orangefarbenen Strampler, der die Handlungsstränge so lose wie blutig miteinander verbindet, wäre wirklich putzig, wenn seine Anwesenheit nicht so todbringend wäre. Sicher, Tiefsinniges oder Innovatives darf man von "Trick 'R Treat" nicht erwarten, aber Ersteres kommt in diesem Genre eh nicht vor und Zweiteres ist ebenfalls kaum noch machbar. Also sollte man der Fähigkeit, die Dougherty hier an den Tag legt, aus einem altbekannten Thema noch soviel rauszuholen, dass ein kurzweiliger und spannender 87Minüter entsteht, einfach Respekt zollen und sich prächtig amüsieren und gruseln. Denn genau darum geht's doch an Halloween, oder? Eben. Somit also knallorange vier von fünf Kürbisköpfen, die ihr Licht auch auf das werfen, was lieber im Dunkeln geblieben wäre.
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am 8. November 2011
Der Film ist wirklich gut gemacht und der beste zum Thema Halloween! Der Inhalt ist in anderen Besprechungen schon hinreichend beschrieben worden, deshalb gehe ich nicht auf ihn ein. Zur DVD: das Bild kommt stellenweise sehr verpixelt daher, der Ton geht in Ordnung. Bleibt zu hoffen, das der Film irgendwann in HD Qualität kommt. Was an Silversterabend "Dinner for One" ist, ist "Trick 'r Treat" für die Halloween-Nacht - einfach Kult! Klare Kaufempfehlung!
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